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Warum ist das Sätzchen -bin im Stress - eines der Lieblingssätzchen der Deutschen?

gefragt von schlaumi am 10.01.2007 um 13:01 Uhr

Mittlerweile habe ich das Gefühl - alle sind nur noch im "Stress". Selbst Kinder benutzen dieses Wort sehr häufig (Prüfungsstress, Hausaufgabenstress...). Ist dieses Problem ein Deutsches? In keinem anderen Land oder von keinem meiner ausländischen Freunde höre ich dieses Wort so häufig, wie bei der deutschen Bevölkerung. Bin ja bestimmt nicht die einzige, die sich diese Frage stellt.Ist dieses Wort vielleicht einfach nur "schick" oder strahlt es evtl. für uns Deutsche mittlerweile ein gewisse Kompetenz, Leistungsfähgkeit oder agiles Erscheinen aus? Warum wird dieses Wort täglich zigmale benutzt? ratlos - Schlaumi


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anonym
beantwortet von einem Gast am 24. Januar 2007 09:48
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Ja ja der Stress, jeder spricht davon. Kann mir eigentlich jemand erklären was der Großteil jener davon eigentlich genau meint? Bei sehr vielen fehlt es ganz einfach nur an korrektem Zeitmanagement - wofür es jedoch ausgezeichnete Seminare gibt! Da ich keine deutsche Übersetzung für das Wort "Stress" kenne, benutzte ich das Wort noch nie und werde auch ganz sicher nie in Stress geraten! Da ich ganz genau weiss dass jeder Tag nicht mehr als 24 Stunden hat und ich auch nie irgendwie ein mit der Masse mitschwimmender Materialist werde!


charlotte
beantwortet von charlotte am 10. Januar 2007 13:11
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Weil "im Stress sein" bei uns Deutschen "leider" positiv belegt ist, zumindest, solange man nicht wie ein Hamster aus dem Laufrad fällt. Sich nichts gönnen können, Pflichtbewußtsein, Erwartungshaltung der anderen erfüllen und auch oft als faule Ausrede, sich auf etwas nicht einlassen zu wollen sind m.E. die Gründe.


anonym
beantwortet von einem Gast am 11. Januar 2007 01:46
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weil sie faul sind. merke: "der fleißige hat immer zeit".


waldmeister
beantwortet von waldmeister am 10. Januar 2007 17:33
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wir deutschen sind halt eine leistungsgesellschaft. die ganze deutsche wirtschaft redet vom wachstum. man bekommt bald das gefühl, das wäre das nonplusultra. alle rennen dem geld nach. konkurrenz fordert ausserdem noch produktiver u noch schneller zu wirtschaften. wir sollten lieber arbeiten um zu leben, nicht andersrum. des alles find ich unheimlich stressig..


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Stress- und kein Ende
Die Weltgesundheitsorganisation hat Stress zu einer der größten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts erklärt. Bereits jeder fünfte Deutsche leidet darunter – eine Volkskrankheit. Stress kann dabei viele Ursachen haben. Dadurch gibt es aber auch viel, was dagegen getan werden kann.

Stress ist ein bisschen wie Klimawandel: Beides wird unterschätzt, und wenn man nichts dagegen unternimmt, endet beides katastrophal. Zwar hat Stress auch eine positive Seite: Ohne Druck wäre jeder Job auf Dauer langweilig. Hält der Stress aber länger an, macht jeder Job auf Dauer krank. Und Letzteres überwiegt neuerdings.




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