Warum ist das Leben nur so kurz?

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7 Antworten

"Warum ist das Leben nur so kurz?" 

Damit wir nicht lange leiden! Und so kurz ist unser Leben nun auch nicht. 

Das Leben besteht ja nicht nur aus Party machen und Geldverdienen. Unendliches Leben würde auch unendliches Leiden bedeuten. Das Eine gibt es nicht ohne das Andere. 

Und selbst die Sterne sterben! 

Die meisten Menschen sterben heutzutage zwischen 70 und 80 Jahren. Der Jugend kommt das Leben natürlich kurz vor, weil sich noch viele Ereignisse (Schule, Berufsausbildung, erste und letzte Liebe, Heirat, Kinder zeugen etc.) in den gleichen Zeitabschnitt drängen. 

Im letzten Drittel oder Viertel des Lebens geht es gemächlicher zu. Ein einzelnes Ereignis kann also viel mehr Zeit im Leben einnehmen, was den Zeitbegriff und die Zeitwahrnehmung verändert. 

Es gibt für jede mehrzelligen Lebewesen ein Höchstalter. Kurz vor Ende der Lebensspanne häufen sich die Kopierfehler der DNA, wir werden krank über einen kürzeren (besser) oder längeren (schlechter) Zeitraum, aber irgendwann ist eben Schluss. Natürlich sind auch Ressourcen irgendwann aufgebraucht, Nahrung kann nicht mehr in Energie umgesetzt werden usw. 

Warum das aber überhaupt der Fall ist, ist wohl eher eine philosophische Frage als eine naturwissenschaftliche. 

Es gibt durchaus Lebewesen, die sehr viel länger leben als wir, so etwa ein Riesenmammutbaum in einem amerikanischen Nationalpark (habe leider vergessen, in welchem), der rund 4.000 Jahre alt ist. 

Und mittlerweile kann man auch bei Haien das Alter bestimmen und kann dem Grönlandwal ein Alter von über 400 Jahren zuordnen; für Wirbeltiere eine enorme Lebenserwartung. 

Bei Säugetieren sieht es wohl so aus, dass die Geschwindigkeit des Stoffwechsels die Lebenserwartung bestimmt. 

Kleine Säugetiere leben nicht so lange wie große, aber intensiver und das scheint mit der Anzahl der Herzschläge zu tun zu haben. Und da rangieren wir Menschen schon am oberen Ende der Langlebigkeit. 

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Die Lebensdauer von Tieren hängt streng mit der Geburtenrate zusammen.

Je kürzer die durchschnittliche Lebenserwartung eines Tieres ist, desto mehr Junge bringt es pro Wurf zur Welt, desto kürzer sind die Schwangerschaften und desto mehr Paarungszeiten hat es im Jahr.

Das hat seinen guten Grund: Würden Tiere die eine hohe Lebenserwartung haben so viele Junge zur Welt bringen wie Tiere die eine niedrige Lebenserwartung haben, würden sie aussterben, weil sie sich gegenseitig die Nahrung streitig machen.

Nehmen wir an ein Elefant würde so viele Junge im Jahr bekommen wie eine Feldmaus.

In kürzester Zeit wären Afrika und Indien nur noch von Elefanten bevölkert, welche die Vegetation so lange vernichten würden bis sie aussterben würden.

Umgekehrt hat es keinen Sinn für ein Tier mit niedriger Lebenserwartung wenige Junge zu bekommen. Die Tierart würde aussterben weil es in Kürze zu wenig erwachsene Tiere gäbe.

Der Mensch hätte in freier Wildbahn eine durchschnittliche Lebenserwartung von 20-25 Jahren, nur unserer Technologie und medizinischen Versorgung haben wir es zu verdanken dass wir eine so hohe Lebenserwartung haben.

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Diese Frage kann man sowohl biologisch als auch philosophisch/ religiös angehen. Biologisch gesehen altern unsere Zellen zum einen, erneuern sich zum Teil, wobei leider Stücke der DNA verloren gehen. Irgendwann treten dann Fehler auf, einen äußeres Merkmal dafür ist runzlige Haut. http://www.br.de/themen/wissen/alterungsprozess-mensch-theorien-100.html (Hier mehr zum biologischen Aspekt)
Es gibt das deistische/ theistische Weltbild, dass Gott die Welt erschaffen hat und unser Leben nur eine Vorbereitung auf das Leben danach ist. Glauben wohl noch einige Christen, sehr viele wahrscheinlich aber nicht mehr. Wir wissen nicht, warum wir geboren werden und auch nicht, warum wir sterben müssen bzw eher, was nach dem Tod kommt. Das werden wir wohl auch erst wenn überhaupt erst nach dem Tod erfahren.

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Der Mensch...Die Tiere...sind verschiedene Lebewesen...die genetisch veranlagt sind...warum eine Fliege nur einen Tag lebt und die Schildkröte 150 Jahren????? das ist alles eine Frage der Natur....

Die Zellteilung und die Genen spielen eine wichtige Rolle....

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Kommentar von SanfteBrise
05.11.2016, 07:02

Könnten wir die Genen und Zellteilung so manipulieren, dass es vielleicht möglich wäre doppelt so lange zu leben wie es eigentlich vorgesehen ist???

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Kommentar von questionAntwort
05.11.2016, 07:08

Kann gut sein, dass das mal möglich ist. Man kann ja jetzt schon fast Organe im Labor züchten. Aber diese Lebensverlängerung durch Genmanipulation und solchen neueren Technologieen hört sich für mich etwas ungesund an.

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Tja, das hat Mutter Natur eben so vorgesehen.

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Es ist wie mit technischen sachen. Zb ein Fernseher hat ne begrenzte lebensdauer weil irgentwelche teile kaputt gehen. Und genau so ist es mit unseren Organen. Irgendwann haben sie ausgedient.

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Ich glaube das wir nicht nur bummeln sollen.


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