Frage von Repulsor, 29

Warum ist das Krebsrisiko bzw. Krebserkrankung in Europa, Nord-Amerika und Australien höher im vergleich zum rest der Welt?

Hallo,

mir ist, kann sein das es subjektiv ist, aufgefallen das Krebserkrakungen überwiegend in Europa/Nordamerika verbreitet ist, als z. B. Süd-Ost Asien, Afrika etc., wobei es in Asien zunimmt ... nun würde ich gerne wissen, woran das liegen könnte? Liegt es wirklich an Vitamin D mangel? Oder andere Umwelteinflüsse? Oder was anderes? Habt ihr Vermutungen?

Antwort
von Niklasdf, 13

Es mag erst einmal komisch klingen, aber es ist tatsächlich unser höherer Lebensstandard und unsere bessere medizinische Versorgung. 

Die Erklärung ist recht einfach: Je älter der Mensch wird, desto höher ist sein Risiko, an Krebs zu erkranken. Daher sorgt eine hohe Lebenserwartung automatisch für mehr Fälle von Krebs. 

Etwas mehr im Detail: Krebs ist eigentlich nicht eine Krankheit, sondern der Überbegriff für viele. Die Gemeinsamkeit ist, dass es immer um mutierenden, körpereigenen Zellen geht. 

Grundsätzlich liegt in deinem Körper immer ein Gleichgewicht zwischen Absterben und Neuentstehung von Zellen vor. Die mutierten Krebszellen sterben jedoch nicht und vermehren sich dadurch stark.

Die ursächlichen Mutationen können viele Ursachen haben, interne wie externe.

Die meisten internen Ursachen treten im hohen Alter vermehrt auf.

Antwort
von Rudolf36, 8

Ein Arzt aus dem "Westen", der vor vielen Jahren China bereiste, um das dortige Gesundheitswesen kennen zu lernen und dabei hauptsächlich die ländlichen Regionen besuchte, stellte die Frage: "Und wie ist das mit Krebs?" Da antwortete der chin. Arzt: "Ach, das ist die Krankheit der Reichen. Hier auf dem Land gibt es den nicht."

Ja, wir leisten uns hier im Westen, in den sog. kultivierten Ländern, den Luxus und den Stress des Wohlstands. 

Zur "Entwicklung der Arten" gehören Mutationen, Veränderungen der Erbsubstanz, in allen Lebewesen. Falsche oder gefährliche Mutationen bei der Zellteilung werden vom Körper erkannt und vom Immunsystem vernichtet. Unser stressreiches Leben aber schwächt oft genug das Immunsystem, so dass schon mal eine falsch kopierte Zelle nicht erkannt wird. Aus dieser falschen Zelle kann dann ein selbständiger Tumor heranwachsen, den wir Krebs nennen. 

Zudem haben wir vielfach die Verbindung zur Natur, in der der Mensch sich entwickelt hat, verloren. Fortschritt = ein Schritt fort von der Natur, von unserer menschlichen Natur? (Ernährung besteht eben nicht nur aus Kalorien und Vitaminen.)

Seelisches Wohlbefinden ist Voraussetzung für körperliches Wohlbefinden. "Was mir im Magen liegt, das liegt mir auf der Seele." 

Antwort
von rockglf, 13

Unser Lifestyle. 

Teenager haben schon die Angstlevel von Psychatiepatienten aus den 70(?)ern, wir bewegen uns nur noch zum Kühlschrank, essen zum größten Teil nur noch Müll, nehmen aber dafür umso mehr Lifestyle Drogen (Zigareten, Alkohol) und Zucker zu uns.

In anderen Ländern müssen Leute jeden Tag noch körperlich arbeiten, haben kein Geld, um es für Schwachsinniges Zeug wie Alkohol, Zigaretten und Gummibärchen auszugeben und leben deshalb von Reis und Gemüse. 

Aber keine körperliche Bewegung +schlechte Ernährung (mit teil jedem 2. der übergewichtig ist) + Alkohol und andere Drogen + Stress ist quasi eine Einladung für Krebs und andere Krankheiten. 
Deshalb werden wir auch - obwohl die Medizin natürlich nur Fortschritte macht - immer kranker.

Antwort
von Corvo21, 12

vielleicht  schlechte Ernährung ? Zu viel künstliche Konserverungstoffe und Süßstoffe im Essen

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