Frage von Illuzyonx, 321

Warum ist das Butterfly Messer in Deutschland verboten?

Antwort
von Galgenvogel1993, 84

Weil beim Waffengesetz die Rationalität aufhört. Frag mich nicht wieso, aber irgendwie setzt bei Leuten der Verstand aus, wenn es um Waffen geht und sie gehen in den kompletten Panikmodus. 

Butterflymesser kamen wohl häufiger in Hollywoodfilmen vor und waren wohl bei auffälligen Jugendlichen recht beliebt weshalb man dachte ein Verbot kann es richten. Es gibt zwar keine Beweise dafür, dass diese Messer öfter als andere in Verbrechen benutzt worden sind, oder gefährlicher sind als andere Messer, aber wie gesagt: Beim Waffg endet die Rationalität. (auf Tatortphotos, in Videos von Messerattacken etc. seh ich meistens einfache Küchenmesser ausm Supermarkt. Do it&Ditch it. Wieso dein tolles Butterfly für nen Mord hernehmen, wenns auch billiger geht?)

 Ein kurzer Blick auf Deutschland heute und wir sehen, dass die üblichen Verdächtigen immer noch Butterflymesser haben, während sich viele ganz doll geschützt fühlen, weil jetzt wenigstens nur noch Kriminelle, aber keine normalen Leute solche Messer haben. Ja, wie gesagt, beim Waffg hört die Rationalität auf....

Antwort
von willom, 75

Das deutsche Waffengesetz wird nicht von zur Thematik sachkundigen Menschen gemacht, sondern von Verwaltungsbeamten.

Desweiteren werden " Verschärfungen " des Waffengesetzes nur allzugern von Politikern die sonst nix gescheites zustande bringen als " schaut-mal-wir-tun-was "-Werkzeug benutzt.

Sogenannte " Butterflymesser " waren eine Zeit lang unter vorwiegend jugendlichen Posern angesagt, Grund dafür waren diverse C-Eastern....

Solche Messer wurden zwar bei etlichen Gelegenheiten in hoher Zahl eingesammelt,aber tatsächlich zu Strafttaten benutzt wurden sie eher selten......, bzw. nicht öfter als andere Messer die gerade angeblich " cool " waren.

Dasselbe Schicksal wie die Butterflymesser hat übrigens auch so waaaahnsinnig gefährliche Massenvernichtungsgegenstände wie Nunchackus oder Wurfsterne ereilt....: auch hier gab es kaum tatsächliche Straftaten, aber dafür umso mehr drittklassige Kung-Fu Filmchen in denen reihenweise Gegner mit sowas gemetzelt wurde.

Und da ja alles was in solchen Filmchen gezeigt wird der Realität entspricht, mußten diese gefährlich tötlichen Sachen natürlich schleunigst verboten werden......., natürlich schön öffentlichkeitswirksam von entsprechenden Politkaspern.

" Lieschen Müller " fühlt sich schließlich von der Obrigkeit immer gaaanz doll beschützt, wenn ab und an mal wieder das Waffengesetzt  " verschärft " wird.

Bis heute ein Opfer des offenbar starken Hollywoodkonsums diverser Ministerialbeamter ist übrigens auch der Schalldämpfer für Schußwaffen.....

Auch hier muß natürlich die Verbreitung deratiger Gegenstände strengstens reglementiert werden, weil die ja jeden Schuß aus egal welchen Waffen angeblich zu einem leisen " Plopp..... " werden lassen.


Antwort
von ES1956, 46

Das lässt sich mit der damaligen Situation erklären. Der deutsche Bürger fühlte sich nicht sicher und erwartete von der Politik dass sie irgendetwas zu seiner Sicherheit ( genauer zu seinem Sicherheitsgefühl) unternimmt.
Die haben dann irgendwas unternommen und weil ihnen nichts billigeres eingefallen ist haben sie ein paar Messer verboten. (An den Ursachen für das Unsicherheitsgefühl oder gar an der realen Kriminalität etwas zu ändern wäre wesentlich aufwändiger und teurer gewesen.)
Der deutsche Bürger war sehr dankbar, wählte die Politiker wieder und wenn sie nicht gestorben sind leben sie noch heute in Friede und Sicherheit.

Antwort
von SheepySheep, 109

Weil ansondsten nochmehr leute mit Butterfly Messern Herumrennen. Ich kenn schon genug die eins haben da will ich jetzt nicht auchnoch wissen das Fast alle eins Haben Könnnen und jeden moment einen Abstechen können (Die Polizei zeigt sich sowieso nur realiv selten).

Kommentar von NameVergebenFFS ,

Klar, Polizei/Ordnungsamt sind generell nie da (wenn man sie mal braucht), ich zumindest kenne aber 10 mal so viele Leute mit normalen Klappmessern als mit Butterfly's :D

Kommentar von ES1956 ,

Es ist schon sehr beruhigend dass man nun nicht mehr mit einem legalem Butterfly abgestochen werden kann. Muss man sich nur noch Sorgen um die ungefährlichen anderen Sachen machen, z.B: Jagdmesser, Fahrtenmesser, Outdoormesser, Schraubendreher, Äxte, Macheten, Schwerter, Küchenmesser .......

Antwort
von NameVergebenFFS, 101

Meiner Meinung nach wegen des hohen Einschüchterungs-Effekts. Hol ein Butterfly auf dem Bürgersteig raus, schwing es ein paar mal und zähle wieviel Menschen die Straße überqueren. Ich denke du verstehst was ich meine.

(aus einem englischsprachigen Forum: "Flip your knife on a sidewalk - wait how many people cross the street")

Das wäre allerdings auch schon der einzige ansatzweise vertretbare Grund, meiner Meinung nach ist das ganze WaffG 42a sowieso völlig daneben. Es wird oft die 'schnelle Einsetzbarkeit' des Butterfly's genannt, um ein sog. Balisong aber effektiv (geschweigedenn schnell) zu benutzen ist jedoch extreme Übung erforderlich - viel mehr als bei so gut wie allen erlaubten Messer.

Bei sowas ist aber generell nichts außer Kopfschütteln zu machen, diese und viele andere unnötige Gesetze sind irgendwann aus irgendwelchen Gründen entstanden und werden (mangels Interesses der breiten Bevölkerung und größerer Lobbys hinter den Leuten) in Deutschland erstmal unverändert bleiben.

Kommentar von PatrickLassan ,

meiner Meinung nach ist das ganze WaffG 42a sowieso völlig daneben.

Darin stimme ich dir zwar zu, aber § 42a WaffG wurde erst 2008 eingefügt, während das Verbot von Butterflymessern bereits seit 2003 gilt. Hinzu kommt, dass der Besitz eines Butterflymessers eine Straftat und ein Verstoße gegen § 42a WaffG lediglich eine Ordnungswidrigkeit ist.

Kommentar von NameVergebenFFS ,

Stimmt 

Antwort
von Chriyovime, 129

Butterfly Messer sind pauschal verboten, unabhängig von der Klingenlänge.
Der Grund könnte möglicherweise darin liegen, dass sie dem Gesetzgeber sehr martialisch anmuten.

Da dies auch für sämtliche Messer gilt, die darauf ausgelegt sind mit einer Hand geöffnet zu werden, vermute ich, dass man davon ausgeht, diese würden eher als Stichwaffe genutzt werden bzw., dass die Hemmschwelle hierfür sinkt.

Kommentar von NameVergebenFFS ,

Größtenteils kann ich dir zustimmen, meineswissens sind Butterflymesser mit einer Klingenlänge von 41mm oder kürzer und einer "-Breite unter 11mm aber durchaus legal zu besitzen.

Kommentar von EmtBayern ,

Nein es ist nicht Legal da Butterflymesser generell verboten sind ohne Ausnahme auch nicht mit 4cm





http://deutscheswaffenrecht.de/

Kommentar von NameVergebenFFS ,

Da ist das BKA anderer Meinung:

"Es handelt sich bei Butterflymessern und Springmessern mit einer Klingenlänge bis zu 41 mm und einer Klingenbreite bis 10 mm NICHT um Waffen [...]. Ein Verbot [...] besteht NICHT."

http://cms.haller-stahlwaren.de/fileadmin/user\_upload/inhalte/dokumente/Waffenr...

Kommentar von Chriyovime ,

Danke für die Info. Das ist die Ausnahme nach der ich gesucht habe...Ich gehe auch davon aus, dass der Feststellungsbescheid des BKA, den §42a Waffengestz somit übergeordnet ist, da er sich auch auf diesen bezieht.

Kommentar von NameVergebenFFS ,

Denk ich auch. Habe dich eben nochmal per Kommentar darauf hingewiesen, aber wie ich sehe hast du den Link ja schon gesehen :)

Kommentar von Chriyovime ,

Das habe ich mir bei ganz kleinen Messern auch gedacht. Vielleicht hast du auch Recht. Ich habe nur folgendes im §42a Waffengesetz gelesen:


"1.4.3
Butterflymesser nach Anlage 1 Abschnitt 1 Unterabschnitt 2 Nr. 2.1.4,

2.1.4
Faltmesser mit zweigeteilten, schwenkbaren Griffen (Butterflymesser)"

Von Ausnahmen habe ich nichts gelesen. Ich gehe jedoch davon aus, dass in der Praxis kein Fass aufgemacht wird, bei einem Messer mit einer Klingenlänge von z. B. zwei cm.. Dennoch könnte es problematisch werden, wenn keine Ausnahmen im Gesetzestext geregelt sind und ich kann hierzu keine finden.



Kommentar von NameVergebenFFS ,

Im Gesetzestext nicht, per BKA-'Betscheid' jedoch schon (siehe Link).

http://cms.haller-stahlwaren.de/fileadmin/user\_upload/inhalte/dokumente/Waffenr...

Kommentar von NameVergebenFFS ,

Feststellungsbescheid

Kommentar von Chriyovime ,

Top Recherche, danke, das war die Ausnahme die ich gesucht habe.

Kommentar von ES1956 ,

Die Antwort geht von falschen Voraussetzungen aus denn nur Butterfly sind verboten während andere Einhandmesser lediglich unter §42a fallen

Kommentar von Laestigter ,

Die "Ausnahmen" sinbd Spielzeug/Schlüsselanhänger - schaut euch mal die Gewichtsangabe an...

Nichtsdestotrotz eine erlaubte Ausnahme!

Kommentar von Chriyovime ,

Im §42a 1.3 ist das Verbot des Führens von Einhandmessern geregelt:

"Es ist verboten

1. Anscheinswaffen,
2. Hieb- und Stoßwaffen nach Anlage 1 Abschnitt 1 Unterabschnitt 2 Nr. 1.1 oder
3. Messer mit einhändig feststellbarer Klinge (Einhandmesser) oder feststehende Messer mit einer Klingenlänge über 12 cm zu führen."



Die Verbot von Butterfly Messern findet jedoch auch Beachtung im §42a:


"1.4.3
Butterflymesser nach Anlage 1 Abschnitt 1 Unterabschnitt 2 Nr. 2.1.4,

2.1.4
Faltmesser mit zweigeteilten, schwenkbaren Griffen (Butterflymesser)"



Kommentar von ES1956 ,

Die Verbot von Butterfly Messern findet jedoch auch Beachtung im §42a:

"1.4.3 
Butterflymesser nach Anlage 1 Abschnitt 1 Unterabschnitt 2 Nr. 2.1.4,

2.1.4 
Faltmesser mit zweigeteilten, schwenkbaren Griffen (Butterflymesser)"
 

Wo hast das denn raus&zusammenkopiert? Der §42a hat mit dem Verbot von Butterfly absolut nichts zu tun.

Kommentar von Chriyovime ,

So steht es jedoch im Gesetzestext, was man auch nachlesen kann.

Ich habe es beim Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz nachgelesen und Infos auf der Seite des BKA nachgeschlagen. Auch das Verwaltungsgericht Hessen schreibt es so.

Hier habe ich es raus kopiert:

https://www.gesetze-im-internet.de/waffg_2002/anlage_1.html

Hier habe ich es überprüft:

https://vg-wiesbaden-justiz.hessen.de/irj/VG_Wiesbaden_Internet?rid=HMdJ_15/VG_W...

Hier nimmt das BKA Bezug auf die Rechtslage:

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd...

Kommentar von ES1956 ,

Du bringst hier Sachen durcheinander die nichts miteinander zu tun haben. Es gibt seit 2003 das allgemeine Verbot des Umgangs mit Butterflymessern (worum es in dieser Frage geht) und es gibt seit 2008 den §42a der das Führen von bestimmten Messern einschränkt. (Butterfly = Straftat /42a = OWI)

Kommentar von Chriyovime ,

Jetzt verstehe ich was du meinst. So wäre es wohl korrekt gewesen:

"Butterfly Messer sind grundsätzlich verboten, unabhängig von der Klingenlänge.. Da auch das Führen von Einhandmessern verboten ist.."

Kommentar von ES1956 ,

"Butterfly Messer sind grundsätzlich verboten, unabhängig von der Klingenlänge.. Da auch das Führen von Einhandmessern verboten ist..

Nein. Da das Besitzverbot N I C H T S mit dem Führverbot zu tun hat.

Kommentar von Chriyovime ,

Jetzt warst du aber nicht in der Lage richtig zu lesen, willst dich wichtig machen oder weißt es nicht besser.

Selbstverständlich hat das Besitzverbot nicht direkt mit dem Führverbot zu tun. Das behauptet auch niemand, doch du interpretierst es in den Satz hinein. Wenn jedoch der Besitz untersagt ist, dann ist auch das Führen nicht möglich.

Butterfly Messer sind seit 2003 grundsätzlich verboten, d. h. der Besitz und somit auch das Führen. Seit der Einführung des §42a im Jahr 2008 ist das Führen von Einhandmessern verboten und der Besitz ist weiterhin erlaubt. Ferner wird im §42a nochmals ausdrücklich, wie oben zitiert, das Führen von Butterflymessern untersagt.

Daher ist dieser Satz von mir in Bezug auf meine ursprüngliche Antwort absolut richtig:

"Butterfly Messer sind grundsätzlich verboten, unabhängig von der
Klingenlänge.. Da auch das Führen von Einhandmessern verboten ist.."

Nochmal meine Antwort im Ganzen, damit man es auch jenseits der 60 versteht:

"Butterfly Messer sind grundsätzlich verboten, unabhängig von der Klingenlänge. Der Grund könnte möglicherweise darin liegen, dass sie dem Gesetzgeber sehr martialisch anmuten.

Da auch das Führen von Einhandmessern verboten ist, vermute ich, dass man davon ausgeht, diese würden eher als Stichwaffe genutzt werden bzw., dass die Hemmschwelle hierfür sinkt."

Ich finde das beantwortet die ursprüngliche Frage, warum Butterfly Messer verboten sind recht schön.  ;))

Kommentar von ES1956 ,

Kennst du Konrad Adenauer? Der soll auch mal gesagt haben: 

"Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?"

Strebst du eine Karriere als Politclown an? 

Dein Geschwätz von gestern:

Butterfly Messer sind pauschal verboten, unabhängig von der Klingenlänge. ..........

Da dies auch für sämtliche Messer gilt, die darauf ausgelegt sind mit einer Hand geöffnet zu werden, ......

Kommentar von Chriyovime ,

Du verstehst nur nicht, dass diese Punkte eine Bedeutung in der deutschen Sprache haben. Der zweite Satz bezieht sich nicht auf den ersten, sondern auf das, was anstelle der Punkte kommt.

Von Konrad Adenauer kenne ich folgendes:

"Kritiker haben wir genug. Was unsere Zeit braucht sind Menschen die ermutigen."

Kommentar von Chriyovime ,

Nichts für ungut, du hattes ja Recht mit deinem ersten Beitrag, daher habe ich mich verbessert, aber mit dem danach hattest du Unrecht bzw. hast du meine Verbesserung falsch verstanden. Macht doch nichts..

Kommentar von ES1956 ,

peace

Antwort
von DerPolak, 53

Weil die Passenten sie zu bedrohlich finden. Und es dem Staat vermutlich zu Gefährlich ist das sich viele Menschen verletzen. Die Krankenhäuser sind ja jetzt schon überfüllt...

Kommentar von ES1956 ,

Wenn der Staat die Überfüllung der Krankenhäuser bekämpfen wollte müsste er Motorräder, Fußball, Alkohol, Zucker, fettes Essen, ..... verbieten.

Kommentar von SheepySheep ,

Zucker vieleicht nicht weil man sondst kein Obst und Gemüse essen könnte (Glucose ist letztlich Zucker ... Traubenzucker) und allgemein alles was gesund UND ungesund ist.

Antwort
von derkletterer, 101

Butterflymesser sind, genau wie Springmesser, verboten, weil sie eine versteckte Klinge haben, die MIT EINER HAND hervorgeholt werden kann.

Kommentar von NameVergebenFFS ,

Das sollte man (um bei Laien keine zusätzliche Verwirrung auszulösen) so nicht in Kontext mit der einhand-/zweihand-Thematik stellen, da sowohl Butterfly- als auch Springmesser nochmals explizit im WaffG erwähnt werden, die ein- oder zweihändige Bedienbarleit eines Messers jedoch in 42a auch nochmal für normale (Klapp-/...) Messer eine Rolle spielt.

Kommentar von derkletterer ,

Soweit klar, die Definition von 42a schließt Spring- und Butterfly-Messer mit ein. In sofern hätte man sich die explizite Nennung sparen können.

Kommentar von NameVergebenFFS ,

Wiegesagt, deine Antwort war völlig korrekt, man sollte nur versuchen die Leute bei diesem Thema nicht noch mehr zu verwirren, dafür sorgt schon das Gesetz alleine zur Genüge :D

Kommentar von ES1956 ,

Das ist sowas von Quatsch. Jedes Klappmesser hat die Klinge im Griff, auch Butterfly, was soll da versteckt sein. Und es gibt jede Menge Einhandmesser die NICHT verboten sind. §42a hat damit überhaupt nichts zu tun.

Kommentar von derkletterer ,

Davon abgesehen, dass ich als Messersammler quasi "Betroffener" bin und mich damit auseinandersetzen mußte... hast du §42a gelesen? Versuch bitte mal ein schweizer Taschenbesser schnell mit einer Hand zu öffnen. Zumal das dann keine feststehende Klinge ist!

Es geht auch nicht um Einhandmesser... was zum Henker ist dann ein Zweihandmesser.... *angsthab*. Es geht darum, dass sich die Klinge "versteckt", also nicht sichtbar, also im Griff befindet und man diese dann schnell, mit einer Hand herausholen kann, und diese nach dem "hervorzaubern" feststehend ist. Genau diese Art von Messer verbietet §42a. Also auch Spring- und Butterflymesser.

Das diese speziellen Messer dann in der Anlage 2 zu § 2 Abs. 2 bis 4 nochmal explizit verboten sind, ist ein anderer Schuh. Wäre dieser Zusatz nicht vorhanden, wäre das Verbot trotzdem durch §42a komplett gedeckt.

Bitte zeige mir ein Messer, was den oben genannten Kriterien entspricht und nicht verboten ist! Denn das fehlt dann wohl noch in meiner Sammlung. :)

Kommentar von ES1956 ,

Du schreibst wirres Zeug. Der 42a ist 5 Jahre jünger als das Verbot von Butterfly und hat damit absolut nichts zu tun da er ausschließlich das Führen regelt, in keinster Weise den Besitz.

Für deine "Sammlung".

https://www.youtube.com/watch?v=0XrKi-8Lz6M


Kommentar von ES1956 ,

Noch ein kleiner Hinweis von Sammler zu Sammler: Ein Klappmesser KANN niemals eine feststehende Klinge haben.

Kommentar von derkletterer ,

da ist mir ein Fehler unterlaufen... feststellbar statt feststehende

Antwort
von Himmelsbaum, 69

Weil es, ausser jemand anderem etwas anzutuhen, keinen besonderen Zweck erfüllt.
Das gleiche gilt für Laufmesser und andere in diesen Bereich fallende Waffen.

Kommentar von PatrickLassan ,

Butterflymesser und 'Laufmesser'(= Springmesser?) erfüllen denselben Zweck wie fast alle Messer: Man kann damit Dinge schneiden.

Antwort
von imBastian, 118

Weil sie die Maximale Länge der Klinge überschreiten. 

Kommentar von alexx183487 ,

Nein.

Kommentar von NameVergebenFFS ,

Meintest du "WENN sie die max. Klingenlänge von (von 40mm bei Bitterfly's) überschreiten"? Ansonsten macht deine 'Antwort' recht wenig Sinn.

Kommentar von EchooEchooEchoo ,

Vielleicht suchst du dir einfach mal Freunde ?

Kommentar von NameVergebenFFS ,

Und du redest mit..? Denk mal daran wie du reagieren würdest, wenn jemand Unsinn verbreitet über ein Thema mit dem du dich gut auskennst (falls es sowas gibt).

Antwort
von tryanswer, 99

Weil zu viele Kleinkinder und geistig Zurückgebliebene damit zu viel Unsinn angestellt haben und weil wir zum Fische ausnehmen bessere Messer haben.

Kommentar von ES1956 ,

Analog müssten dann aber auch Porsche verboten sein.

Antwort
von Kuno33, 92

... weil die gefährlich sind. Hast Du das schon mal im Bauch gehabt? Falls ja, weißt Du, wovon ich schreibe.

Kommentar von alexx183487 ,

Laut deiner Logik müssten alle Messer verboten werden.

Kommentar von EmtBayern ,

Falsch weil nicht alle Messer Waffen sind :D Wie ich deutsches Recht doch liebe :D

Kommentar von ES1956 ,

Dann bist du sicher sehr froh dass andere Hieb&Stoßwaffen nicht gefährlich sind und natürlich auch nicht verboten sondern lediglich ab 18. Z.B: Schwerter, Dolche, Bajonette, usw...usw...

Kommentar von Galgenvogel1993 ,

Ich glaube die sind nur deshalb noch nicht verboten, weil unsere linken Eiferer noch gar nicht geschnallt haben, dass man die ab 18 kaufen kann.....

Kommentar von Kuno33 ,

Das hat ja wohl mit "links" und "rechts" erst einmal nichts zu tun. Aber offensichtlich bist Du auch der Meinung, dass die rechten Eiferer sich gern mit gefährlichen Waffen schmücken, vermutlich diese aber auch ganz gern einmal einsetzen.

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