Warum ist Cannabis illegal obwohl ...?

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12 Antworten

Ich habe mal mit meinem Vater ausgiebig über das Thema diskutiert. Muss schauen, ob ich das nochmal zusammenbekomme. 

THC war früher frei verkäuflich, genau wie einige andere Drogen. Einfach in die Apotheke gehen und holen. Mein Vater hat mir die Gründe erklärt, wieso, aber ich weiß nur noch, dass das den Markt runtergezogen hat: heißt, der Staat hat weniger Geld gemacht. Das darf natürlich nicht sein. 

Außerdem würde es der Pharmaindustrie schaden, Cannabis zu legalisieren. Das ist wahrscheinlich der Hauptgrund. Viele Antidepressiva und andere Medikamente in dieser Richtung und auch manche Schmerzmittel (leichte Schmerzmittel) wären vollkommen überflüssig.

Dafür kamen viele Hanfprodukte (Kleidung etc) hinzu und das war sofort sehr beliebt. Und kleine Anmerkung am Rande zu denen, die sagen, man sollte Cannabis nicht mit anderen Drogen vergleichen: Doch. Einen Joint zu rauchen ist bei weitem ungefährlicher als eine Zigarette (wenn man pur raucht, versteht sich) oder sich mit Alkohol die Kante zu geben. Ob es den eigenen Körper betrifft, die Mitmenschen oder die Psyche. Zusätzlich macht Cannabis nicht körperlich abhängig, höchsten psychisch. Alkohol und Zigaretten dagegen schon. 

Das bringt sehr viel Geld, deswegen ist es legal. Das war jetzt keine sehr gute Erklärung (vor Allem, weil der Staat sich damit ins eigene Bein schneidet. Es brächte ihnen sehr viel Geld, wenn sie es legal verkaufen würden, weniger Unfälle wegen sche*ße gestrecktem Zeug und ein bisschen weniger "Kriminalität") aber das ist der Grund, von dem ich weiß. 

Hoffe, das war jetzt wenigstens im Ansatz hilfreich :D 

Wenn nicht: versuchs mal hiermit. https://www.brandeins.de/archiv/2010/nachfolge/weshalb-ist-alkohol-hierzulande-erlaubt-haschisch-jedoch-verboten/

LG NovemberGhost 

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Weil Alkohol nicht verboten wurde und deine Behauptung nicht beweisbar ist.

Alkohol ist eine traditionell produzierte und konsumierte Droge. Irgendwann hat man halt mal Grenzen des Drogenkonsums gezogen.

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Guten Abend,

der Fehler ist, hier zu vergleichen. Somit lautete das Argument: "Cannabis ist ok, weil Alkohol auch schlecht ist".

Hinsichtlich der Schädlichkeit von Alkohol gebe ich dir absolut Recht, der Konsum von Alkohol müsste verboten werden, so ein entsprechendes Verbot denn umsetzbar wäre. Allein das Scheitern der Prohibition in den Vereinigten Staaten von Amerika hat gezeigt, dass die Bevölkerung sich den Alkohol, der ja auch gesellschaftlich vollkommen anerkannt ist, nicht mehr nehmen lässt.

Was Cannabis angeht, muss jedoch beachtet werden, dass es teilweise einschneidende Nebenwirkungen hat, die gerne verharmlost und unterschätzt oder einfach irgnoriert werden. So ist der Konsum von Cannabis krebserregend, kann zu Depressionen führen und schädigt das Zentrale Nervensystem. Sicherlich wird Cannabis zum Teil auch in der Medizin verwendet, jedoch Antiboitika und Opiate ebenfalls. Medikamente sind jedoch keine Genussmittel.

Cannabis kann darüber hinaus auch Dritte schädigen. Zwar ist man stoned (aufgrund des akut gesenkten Testosteron-Spiegels) deutlich weniger aggressiv, jedoch kann man auch bekifft Dritte schädigen, wenn man beispielsweise als Verkehrsteilnehmer einen Unfall verursacht, bei dem Dritte zu Schaden kommen.

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Kommentar von WastedYout
21.07.2016, 23:07

Erstmals kann man weder durch THC noch noch durch ein anderes Cannabinoid Krebs kriegen nur durch den Teer der durch die Verbrennung entsteht. Zweitens Cannabis sinkt nicht zwangsweise den Testosteronspiegel im Gegenteil manchmal erhöht es diesen deutlich. Drittens Cannabis mit Opiaten zu vergleichen ist Schwachsinn. Viertens gibt es genug Studien die bewiesen haben das bekiffte ein verändertes Fahrverhalten haben aber dies keines Falls stark negativ ist denn bekiffte fahren meist viel vorsichtiger. Fünftes sollte man keine Substanz verbieten egal wie schädlich sie ist denn jeder Mensch hat das Recht mit seinem Körper zu tun was er will solange er niemand anderen schadet. LG Max

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Offensichtlich ist keiner der Antwortschreiber in der Lage den eigentlichen Grund zu erkennen, einfach weil der in den mainstream-Medien und Schulen totgeschwiegen wird und die meisten Leute verlernt haben eigenständig zu denken. Dabei isses ganz einfach, der hiesige Staat möchte nicht, dass die Pharmakonzerne einen Schaden erleiden, als ideeller Gesamtkapitalist ist er im hohen Maße den Konzernen verpflichtet.

Es ist doch völlig klar, wenn Cannabis legalisiert wird, werden zahlreiche Menschen statt der miesen Psychopillen lieber nen Joint rauchen. Es ist bekannt, dass die Pillen scheußliche Nebenwirkungen haben, fast nie heilen und keine tollen Gefühle erzeugen. Warum dann diesen Mist schlucken wollen! Nein, da ist kiffen schon deutlich interessanter.

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Kommentar von lumi2000
21.07.2016, 23:20

Bitte was? Zu viele Verschwörungsblogs gelesen? Glaube mir, wäre Cannabis legal, wäre es ein Milliarden-Geschäft. Und Psychopharmaka würden sich weiter blendend verkaufen. Also ob man diese Wirkstoffe einfach durch THC ersetzen könnte...

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Kommentar von JuraErstie
21.07.2016, 23:46

nicht nur durch das THC. Die Cannabis-Pflanze enthält weitere sehr interessante Wirkstoffe.

Und es ist keine Verschwörungstheorie, dass die Pharma massiv Geld an kranken Menschen verdient. Genau aus diesem Grund haben sie so gegen die E-Zigarette gewettert (einfach aus dem Grund, dass sie eben tatsächlich keine krebserregenden Stoffe erzeugt -> weniger Einnahmen durch Chemos, das ganze Geld kassieren die hier von Krankenkassen, in UK mit staatlich finanziertem Gesundheitssystem sind alle derselben Meinung: Pro E-Zigarette, zurecht) und stellen heute noch bspw. "Medikamente" wie Cortison her, die als Nebenwirkung schon einige Klopper zu bieten haben!

http://www.medknowledge.de/abstract/med/med2012/06-2012-50-kortison-suizid.htm

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Kommentar von JuraErstie
22.07.2016, 00:03

danke, wenigstens einer der es versteht. Man wird ja immer wieder als Verschwörungstheoretiker dargestellt, nur weil irgend ein Dreck, den die Eliten verzapfen, nicht in den großen Medien zu hören ist. Ich weiß bis heute nicht, wie viele wichtige Meldungen zw. September 2015 - Anfang 2016 unentdeckt blieben, nur weil alles voll mit den "Flüchtlingsnachrichten" war.

Oder wie viele wissen denn, dass Flinten-Uschi das GG umgeht und die Bundeswehr auf Inlandseinsätze vorbereitet? (Vorwand: Terrorbekämpfung)

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Warum Cannabis illegal ist, ist eine gute Frage. Primär geht es um die Strategie "war on drugs" von Ex-US-Präsident Richard Nixon.

Er erklärte die Hippies damals als Hauptfeind der USA und wollte sie auf allen Ebenen einschränken. Dabei stürzte er sich vor allem auf das verbindende Element der Gruppenerfahrungen und der Identität der Hippies: Drogen. Europa wie immer hechelten der USA hinterher.

Heute wird Cannabis u.a. aufgrund folgender Argumente verboten:

- Es ist möglich durch Cannabis chronische Psychosen oder Angststörungen zu entwickeln, welche den Betroffenen ihr Leben zur Hölle machen.

- Cannabis verursacht Krebs. Cannabis enthält fast doppelt so viele krebsergegende Stoffe (über 700) als Tabak (über 400).

Diese Argumente sind nachvollziehbar, doch sind sie auch etwas scheinheilig.

- Das mit den psychischen Folgen ist unbestritten und es geht wirklich eine Gefahr von Cannabis aus. Alkohol jedoch kann jedoch stark abhängig machen (gilt auch als psychische Erkrankung), was den Betroffenen ebenfalls ihr Leben zur Hölle macht.

- Ja, Cannabis verursacht Krebs, doch Tabak auch. Zudem macht Nikotin süchtiger als Cannabis.

- Im Gegensatz zu Tabak und Alkohol wäre Cannabis nicht nur ein Genuss- sondern auch ein Heilmittel z.B. gegen Schmerzen.

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Kommentar von Leonider
22.07.2016, 14:28

bitte Quellen für die Behauptung, dass Cannabis krebserregender als Tabak sein soll. Danke.

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Kommentar von Googler
14.08.2016, 06:10

Cannabis wird doch heutzutage bei der Krebstherapie eingesetzt... Rick simpson Oil, als Schmerzmittel etc. habe bisher noch nichts über eine Krebsfördernde eigenschaft gelesen.

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Weil Mortler (Und ihre Parteien) es so will, es gibt kein anderen Grund. 

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Kommentar von janikange
21.07.2016, 22:33

ich bin deiner meinung

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Canabis ist eine Droge, als solches geächtet, wie LSD u.a.m. (THC)
Alkohol ist historisch kultiviert, traditioniert.
Was Canabis "hoffähig" macht(e) sind die Amphetamine.
Unter den Hippies als "Party all the Time" verklärt.

Den gleichen Stoff nutzte schon die Wehrmacht, damit die Soldaten extreme Gewaltmärsche absolvieren konnten, ohne aus den Stiefeln zu kippen.

Würde man heute Canabis freigeben, wäre die Wirtchaft sicher begeistert, zwecks Leistungsstärkung der Arbeiter und Angestellten.
Es ist keinesfalls so, dass Unternehmen Alruisten ist.

Zurück zum Alkohol (Dopamin füs's Volk).
Alkohol spricht die gleichen Rezeptoren an, was das Bier nach Feierabend den Arbeitstag so rosig erscheinen lässt.
Auch Armut macht's erträglicher, schon zu allen Zeiten.

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Weil: Das war wohl eine internationale geopolitische Entscheidung

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Kommentar von kazon500
21.07.2016, 22:10

Guckt mal bei 6:53 da wird deine Frage direkt beantwortet.

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Ein ewiges Streitthema, das man nie auf einen gemeinsamen Nenner bringen kann. Da gibt es immer unterschiedliche Meinungen.

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Es wurden zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts internationale Drogenschutzabkommen unterzeichnet, als wissenschaftlich noch nicht (so) bekannt war wie (vergleichsweise) harmlos in gesundheitlicher Hinsicht Cannabis gegenüber Alkohol und Tabakprodukten ist.

Diese Abkommen aufzukündigen (wie z.B. Uruguay dies getan hat) ist ein langwieriger politischer Prozess.

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Ich verstehe es auch nicht. Das chemische Drogen illegal sind kann ich verstehen aber das ist eine Pflanze! Pflanzen wachsen von alleine...

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Alkohol ist eine Tradition in westlichen Ländern und daher erlaubt, Cannabis nicht.

Objektivität und Rationalität gibt es in der derzeitigen Drogenpolitik nicht.

Grüße

Lumi

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Kommentar von osch123456
21.07.2016, 22:55

Dummes palaber mein Opa hat damals schon von textlichen Hanf Konsumenten gesprochen und sogar sein opa

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