Warum ist Benzol stabil durch delokalisierte Elektronen?

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3 Antworten

Weil die Doppelbindungen sozusagen keinen "festen Platz" haben. Sie klappen immer hin und her und erschweren deshalb Reaktionen am Benzol

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Ich weiß ja nicht, ob du zumindest die Grundbegriff der Quantenphysik kennst.

Da gibt es die Heisenbersche Unschärferelation, also dass nicht Ort und Geschwindigkeit eines Teilchens beliebig genau festliegen. Je genauer man den einen Wert bestimmt, desto ungerauer liegt der andere fest.

Das heißt auf der anderen Seite, je mehr Platz ein Elektron hat, desto niedriger ist seine Geschwindigkeit.
Die Elektronen liegen also entspannt im Whirlpool (dem Ringorbital aus 6 Atomorbital), anstatt in der Duschkabine (einer Atombindung aus 2 Atomorbitalen) herumzuzappeln.

Zugegeben,man müsste wohl richtiger von Impuls als von Geschwindigkeit sprechen, und dieses Bild ist so korrekt wie jedes BIld. Es veranschaulicht einen Aspekt, nicht mehr, unter anderen Aspekten ist es falsch.

Und wenn du mit der Antwort gar nichts anfangen kannst, vergiss sie einfach.

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Das beschreiben W. Hettler und F. London in ihrer quantenchemischen Beschreibung. In neueren Zeit gibt es die MO - Methode von F.Hund, R.S. Mulliken und C.A. Coulson eine gute Beschreibung. Beim Benzol unterscheidet man in der kanonischen Reihe zwei Kekulè Formeln und drei Dewarformeln. In dieser Reihe besteht Resonanz, das heißt, die Wellenfunktion des Moleküls ist annährend gleich der Wellenfunktion der einzelnen Schemata. Nach diese Rechnung besteht das Benzolmolekül wahrscheinlich zu je 39% aus einer Kekulè Formel und zu je 7,3 % aus einer Dewarformel

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