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Warum ist am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig und was kann ich dagegen machen?

gefragt von BigBenBigBen am 10.06.2007 um 15:24 Uhr

ich bin ab dem 20. immer schon fast pleite....geht das nur mir so oder gibt´s da noch andere? Und was kann ich dagegen tun?



Reply


waterlilies
beantwortet von waterlilies am 10. Juni 2007 15:31
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Ein Haushaltsbuch über eine längere Zeit gewissenhaft geführt zeigt dir, wohin das ganze Geld versickert. Manchmal sind es nämlich die kleinen Beträge, die sich zusammenläppern und einen in Geldknappheit bringen. Wenn du weißt, wieviel Geld du jeden Monat oder auch jede Woche ausgeben MUSST, dann heb dir den Betrag ab (ich würde dir ein wöchentliches Handgeld/Haushaltsgeld empfehlen) und verkneif dir darüber hinausgehende Ausgaben. Rechne mit wenn du einkaufst, vergleiche die Preise und überleg dir genau was du wirklich brauchst.

Wenn es dein Verdienst zuläßt, dann leg dir regelmäßig jeden Monat/Woche einen gewissen Betrag (vom Einkommen natürlich auch abhängig) zurück um größere unerwartete Ausgaben aufzufangen.

Dann sollte im besten Fall am Ende des Monats vielleicht noch ein wenig Geld übrig sein!


anonym
beantwortet von froscheee am 10. Juni 2007 15:35
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Da hilft nur Konsequenz. Versuche Dir ein Limit für bestimmte Ausgaben zu setzen. Ich weiß das ist furchtbar thoretisch und es kommen auch manchmal Ausgaben, die man nicht planen kann. Irgendwo muß man halt mal anfangen, und wo das ist weißt nur du.


Nicole 1978
beantwortet von Nicole 1978 am 10. Juni 2007 15:52
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Hallo, eine Freundin von mir hat sich alle laufenden Kosten ausgerechnet und läßt nur diesen entsprechenden Betrag auf ihrem Konto! Den Rest vom Geld hebt sie vom Konto ab und teilt die Summe durch vier! Dann steckt sie diese vier Beträge einzeln in 4 Umschläge und nimmt sich jede Woche nur einen Umschlag! So hast Du den totalen Überblick, wenn du in dein Portmonaie schaust, wieviel Geld du noch für die laufende Woche zur Verfügung hast! Wenn das Geld dann weg ist, musst du eben am WE Zuhause bleiben! LG nicole P.S. Nimm die EC-Karte aus dem Portmonaie, sonst ist die Verlockung vielleicht doch zu groß, damit etwas zu bezahlen!


Katzentatze
beantwortet von Katzentatze am 10. Juni 2007 15:28
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Sparsamer Leben? Ich hatte das Problem so mit 18-19. Da meinte ich noch, Rausgehen, Rauchen, unnötige Autofahrten seien wichtiger als das Brot für den nächsten Tag. Dann habe ich angefangen alles wirklich Notwendige Anfang des Monats zu holen und schon hatte ich keine Probleme mehr damit.


Mokli1
beantwortet von Mokli1 am 10. Juni 2007 15:31
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Bei mir muss am Ende des Monats noch Geld übrig bleiben und nicht umgekehrt. Als es uns finanziell noch nicht so gut ging, haben wir, nachdem alle festen Kosten bezahlt waren, ausgerechnet, wieviel Geld wir in der Woche auslegen konnten und haben das Limit auch nicht überschritten. Da muss mal auch mal auf einige Annehmlichkeiten verzichten.





UlfDunkel
beantwortet von UlfDunkel am 10. Juni 2007 16:37
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Hi BigBen.

Du musst zuerst mal einen Überblick über alle Deine Ausgaben bekommen. Mach's am besten mit einer Tabellenkalkulation wie Excel etc.

Leg Dir eine Tabelle an, in der Du pro Zeile eine Ausgabenart einträgst und dann in den nächsten 12 Spalten die monatlichen Ausgaben von Januar bis Dezember einträgst.

Dahinter noch eine Spalte mit den Gesamtausgaben pro Ausgabenart und -- wichtig -- eine Spalte mit den Durchschnittsausgaben pro Monat. (Diese Sachen errechnet natürlich die Tabellenkalkulation für Dich).

Oberhalb der Ausgaben fügst Du nun die Zeilen für alle Einnahmearten ein, sowohl für regelmäßige als auch für unregelmäßige -- immer pro Monat.

Anschließend kannst Du auch unter den Spalten Monatssalden (Gesamteinausgaben - Gesamtausgaben pro Monat) ziehen.

Du wirst zwar nun feststellen, dass Du quasi jeden Monat mehr ausgibst als Du einnimmst -- was Du ja schon weißt -- aber jetzt kannst Du auch auf einen Blick sehen, wo die größten Ausgabeposten sind.

Nun kannst Du konkreter als ohne eine solche Tabelle planen, welche dieser Ausgaben unnötig, zu teuer, zu oft sind oder sonstwie gekürzt werden können.

Du wirst vermutlich staunen, für welchen Kram Du Geld ausgibst, ohne es im Gedächtnis zu behalten.

Viel Erfolg.


anonym
beantwortet von Regenmacher am 10. Juni 2007 15:27
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Ausgaben mit einem Ausgabenbuch im Blick behalten. Dadurch kann erstens sehen, wo das meiste Geld hingeht und dort mit dem Sparen beginnen. Es bringt ja nicht beim Feuerzeugbenzi und denm Salz mit dem Sparen anzufangen. Potential wäre eher bei den Zigaretten, dem Alkohol und dem Benzinverbrauch als Beispiel.


Mismid
beantwortet von Mismid am 10. Juni 2007 15:28
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laß dir das Geld erst am 20. eines Monats überweisen, dann hast du den Rest des Monats noh das komplette Geld ;-)


anonym
beantwortet von kiramarie am 10. Juni 2007 21:11
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Ich führe seit Jahren genau Buch über unsere ständigen Ausgaben(Darlehen für´s Haus,Telefon,Strom,Gas etc.).Jeden Monat rechne ich ganz genau aus, was kommt aufs Konto u.was geht runter. Bei uns geht´s nicht anders, da die Firma meines Mannes leider wöchentlich das Gehalt überweist(3x einen Abschlag,dann am 7.des Monats folgt die Restüberweisung).Das was nach meiner Berechnung dann übrigbleibt wird aufgeteilt:zunächst mein wöchentliches Haushaltsgeld,Benzingeld, der Rest ist für besondere Ausgaben:Geburtstagsgeschenke, Kleidung,Vergnügen etc. So komme ich eigentlich sehr gut mit dem Geld zurecht.


Rolf u. Högemann
beantwortet von Rolf u. Högemann am 11. Juni 2007 12:27
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Abgesehen von dem hier vorherrschenden sehr guten Tip mit dem Haushaltsbuch, noch ein paar allgemeine Tips: Falls Du keinen 'normalverdienenden' Beruf hast, erkundige Dich einmal, ob Du mit Deinem Einkommen berechtigt bist, in den sogenannten "Tafeln" einzukaufen. das sind Läden, in denen die Waren an sozial schwächere personn billig verkauft werden. Als es und nicht so gut ging, haben wir dort für damals noch 10 DM einen genzen Einkaufswagen voll kaufen können.

Ansonsten, falls Du es noch nicht tust, auf Markenartikel verzichten und zweit- oder Hausmarken kaufen, bei Lidl, Aldi, Schlecker, DM usw einkaufen (und beim DM Pröbchen von Zahnpasta usw. mitnehmen), 99 cent-Läden durchstöbern, eventuell am Wochenende einmal Dinge, die Du nicht mehr brauchst auf einem Flohmarkt verkaufen, Dinge, die DU gut kannst eventuell als kleine Dienstleistung nebenher anbieten....

Kommentar von 309dce285d4088b3857c5f2dfeb4e306smallRolf u. Högemann am 11. Juni 2007 14:56

Ich bitte die Tippfehler zu entschuldigen - Finger waren mal wieder schneller und die Korrekturzeit ist einfach zu kurz... :-(


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