JackySmith am 09.05.2009 um 0:30 Uhr
Warum treten diese Fragen so gehäuft auf? Fällt es uns echt so schwer das Leben einfach nur zu leben und darüber nicht nachzudenken?
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Weil ein Mensch etwas braucht, an dem er festhalten kann, etwas "großes", was ihn übertrifft... Hat er nichts, zweifelt er an allem und versagt. Das ist auch eine der Gründe, warum Religionen(obwohl sie im Grunde Schwachsinn sind) so wichtig für viele Menschen sind.

Eigentlich bin ich der Meinung, man sollte die Frage sogar anders herum stellen. Gibt es denn überhaupt Menschen, die sich die Frage nach dem Sinn des Lebens und nach der Existenz eines Gottes niemals stellen? Aus der Fähigkeit des Menschen, über sich selber und die Welt nachzudenken, ergeben sich derartige Fragen ja ganz selbstverständlich. Dabei muss man allerdings voraussetzen, das die Fähigkeit zum kritischen Nachdenken auch erhalten geblieben ist. Und Du siehst aus den Antworten, dass es ganz Vielen ein heftiges Bedürfnis ist, darüber zu diskutieren, mit oft diametral entgegengesetzten Meinungen.

wer über das Leben nicht nachdenkt ist Oberflächlich
JackySmith am 9. Mai 2009 00:33 Das stimmt, aber wer zu viel darüber nachdenkt verliert entweder den Bezug zur Realität oder wird depressiv.
ferdl am 10. Mai 2009 23:35 Gläubige können gefahrlos darüber nachdenken, weil sie im Glauben Antworten finden auf diese Fragen. Atheismus hat da keine zufriedenstellende Antwort, deshalb dürfen Atheisten nicht zuviel nachdenken.
valentin301 am 11. Mai 2009 16:06 Das sehe ich genau anders herum, Gläubige sind ja in ihrem Ergebnis voreingenommen, denn sie gehen ja von der Existenz Gottes aus, da müssen sie ja nicht mehr drüber nachdenken oder? Der Atheist hat (vielleicht) durch Nachdenken diese Antwort gefunden in seinem persönlichen Weltbild. Der Gläubige glaubt (vielleicht) "nur", was ihm von klein auf beigebracht worden ist und denkt nicht mehr nach. Bitte nicht falsch verstehen, ist nicht absolut gemeint, es gibt bestimmt in beiden "Lagern" auch andere Lösungen.
ferdl am 12. Mai 2009 13:43 Gewiss muss nicht jeder denken, aber die Gefahr eine Sinnlosigkeit zu erkennen die in der Regel zu Depressionen führt besteht für Gläubige kaum. Denn ein Gläubiger glaubt nicht "nur" dass es sein könnte, sondern ist davon überzeugt.
valentin301 am 12. Mai 2009 15:09 ferdl, damit sagst Du jetzt also auch, dass Gläubige gar nicht denken müssen, da sie ja schon überzeugt sind. Aber leider oft nur, weil sie es von klein auf indoktriniert bekommen haben, ohne eigenes Nachdenken.
ferdl am 12. Mai 2009 15:44 Das sind Vorurteile über Gläubige. Kinder werden immer das Gegenteil von dem was die Eltern sich besonders wünschen. Als Gläubiger wird man weder geboren noch dazu erzogen. Zu Glauben und Überzeugung kommt man durch Lebenserfahrung und ein vollständiges Weltbild.
valentin301 am 12. Mai 2009 16:30 ferdl, in meinem ersten Satz habe ich ja nur nochmal anders formuliert, was Du selber ausgedrückt hast. Und das andere ist ja nur eine von mehreren Möglichkeiten, wie jemand zum Glauben gekommen sein kann.
Indigo am 11. Mai 2009 17:29 Deswegen erwartet ja der Prediger in der Kirche ja auch soviel Widerworte von seinen Schafen, oder wie ??? Die Schafe die dem Prediger ja jedes Wort was von der Kanzel gepredigt wird widerspruchslos abnehmen.
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Steh doch mal auf in der Kirche und frag mal bei der nächsten Erwähnung von Noah, wie die Känguruhs und die Schnecken von Brasilien an Bord der Arche gekommen sind und wie man auf einem Holzboot von weniger als 300m Länge mehr als 50 Millionen Tiere mit Futter für 1 Jahr unterbringen konnte!
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Es gibt aber mehr Unsinn als die Geschichte mit der Arche in der Bibel. Welchen Zweck so ein Glauben erfüllt wird klar, wenn man sich das mal runherum über die Jahrhunderte betrachtet ! Fahrt mal nach Rom und schaut euch im Vatikan mal um !
ferdl am 12. Mai 2009 15:28 Gewiss darf man nicht alles widerspruchslos glauben was der Prediger sagt, sonst ergeht es einem wie Barack Obama. Es ist aber höflicher, ihn ausreden zu lassen und die Sache hinterher ausführlich zu diskutieren. Jeder Mensch macht Fehler und gemeinsam kommt man der Wahrheit näher.
Die Geschichte mit der Arche Noah ist viel älter als die ältesten erhaltenen Texte der Bibel. So etwas kommt schon im Gilgamesh Epos vor, wenngleich es da eher nachträglich eingefügt erscheint und nicht recht zur Handlung passt. So wurde die Geschichte schon hundertfach weitergegeben, wahrscheinlich mehrfach übersetzt, bevor sie in der heute lesbaren Form aufgeschrieben wurde. Unter diesen Umständen ist kaum zu erwarten, dass da noch jedes Wort davon stimmt. Die ursprüngliche Geschichte ist kaum rekonstruierbar, diese sollte aber wahr gewesen sein. Deine Zweifel an der überlieferten Version sind berechtigt, sie erscheint falsch übersetzt bzw. logisch unmöglich. Dennoch ist es die beste Überlieferung die wir von der Wahrheit haben und die sollte nicht noch mehr umgedeutet sondern genau so erhalten werden. Dann können klügere Leute später die ursprüngliche Bedeutung eher erahnen.
Dass sogar etwas Ähnliches völlig unmöglich wäre und somit auch die ursprüngliche Geschichte falsch sein muss kann man nicht daraus schliessen. Erzählt wird die bemerkenswerte Geschichte von der Rettung aller Arten von Lebewesen von einem untergehenden Planeten und der Neuanfang auf der Erde. Das wird in der Geschichte der Menschheit noch öfter vorkommen, dass so etwas nötig wird. Es ist also nicht völlig auszuschliessen, dass es schon einmal irgendwo nötig war und mit überirdischer Hilfe bewältigt werden konnte. Geschieht es heute, dass ein gefährlicher Virus die menschlichen Gene angreift und alle zu Mördern macht, dann werden die letzten Gesunden schnell ein Raumschiff bauen und mit der gesamten Samenbank von Monsanto zum Mars fliegen um dort neu anzufangen. Das Raumschiff wäre keine dreihundert Meter lang, aber enthielte alle Tier- und Pflanzenarten dieser Erde und die Reise würde über ein Jahr dauern. Solche Geschichten sind zwar gewöhnungsbedürftig und erfordern viel Glauben, gehören aber nicht zu den absolut unmöglichen Geschichten und müssen nicht unbedingt von dieser Welt sein. Denn es wird der Regenbogen erwähnt als besonderes Zeichen des neuen Bundes mit dem Retter. Er war also ungewöhnlich, anscheinend kannte man vorher keinen Regenbogen. Die Erde muss auch nicht der einzige Planet sein, auf dem es Menschen gibt. Also insgesamt kann man die Geschichte schon glauben, nur das Holz wird wohl eher für die Inneneinrichtung gewesen sein. Warum sollte hingegen jemand etwas erfinden, das damals schon jeder für Unsinn halten musste? Da wird es schon einen besseren Grund gegeben haben warum gerade diese Geschichte so weit verbreitet und überliefert wurde.
Indigo am 12. Mai 2009 17:20 Eine wahnsinnge Erklärung für die Arche, das hätte Däniken auch nicht besser hinbekommen. Es fehlten nur noch die Aliens.
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Kannst du denn den Unsin mit Jesus auch aufklären? Wie ein angeblicher Gott am Kreuz sterben kann? Wieso wir jetzt trotz Jesus nur 1 Gott haben? Jesus soll ja zur Rechten am Thron unseres einzigen Gottes sitzen. Das ist ja an Widersprüchlichkeiten kaum noch zu überbieten!
ferdl am 12. Mai 2009 20:51 Es steht mir nicht zu irgend etwas an der Bibel zu erklären oder auszulegen. Ich widerlege nur die Ansicht es sei prinzipiell unmöglich was da geschrieben steht.
Zu dem "Unsinn" mit Jesus kann ich kurz sagen, es ist Konsens, dass Jesus Mensch geworden ist und zwar richtig. Kein angeblicher Gott ist da gestorben, sondern ein richtiger, ganz normal geborener Mensch. Natürlich haben wir mehrere Götter, wie schon die Genesis sagt wenn man sie richtig übersetzt. Gemeint sind eben die Engel usw, die Gott durchaus behilflich waren bei der Erschaffung der Welt. Was nun Gott ist und was näher oder ferner davon sein soll ist nur menschliches Definitionsbedürfnis. Nach Menschenlogik kann es nur ein Unendlich geben. Tatsächlich gibt es in der Mathematik viele Funktionen, die ins Unendliche gehen. Die einen schneller die anderen langsamer. Dennoch gibt es keine unterschiedlichen Unendlich, sondern nur eines das für alle taugen muss. Übertragen auf Gottes Grösse und Zeitlosigkeit kann man das dann so deuten, dass es mehrere Individuen gibt die mehr oder weniger Unendlich sind, es jedoch nach Menschenlogik nur ein Unendlich geben kann. Um dieser Menschenlogik zu genügen werden daher einige Wesen zusammengefasst. Tatsächlich ist die Dreifaltigkeit entstanden als menschenlogische Folgerung aus den Aussagen Jesu.
Mir ist wichtig, die Bibel so wie sie ist zu erhalten, denn sie hat vermutlich mehr Sinn als man sich heute vorstellen kann. Ein literarisches Werk, das über viele Jahrtausende den Menschen etwas zu sagen hatte und noch Weiteres zu sagen haben wird. Dabei kann sie zu verschiedenen Zeiten anders verstanden werden. Sogar für jeden Einzelnen kann sie unterschiedliche Bedeutungen haben. Das wurde erst im neuen Testament eingeschränkt. Schon vor Jahrhunderten war es eine hohe Kunst mit einem Text mehr auszudrücken als da geschrieben steht. Das höchste Kunstwerk ist gewissermassen ein Spiegel der Seele dessen, der das liest.
Indigo am 12. Mai 2009 21:22 Die Bibel ist ein Produkt aus mehreren Jahrhunderten Herrschaft durch die Kirche. In dieser Zusammenfassung einiger alter Schriften und der Überarbeitung vieler Teile der Bibel, siehst du nichts anderes als das Werkzeug die Menschheit zu verdummen und zu unterdrücken. So ein Werk als Kunstwerk anzusehen ist menschenverachtend! Du ignorierst die grausamen Kreuzüge anscheinend genauso wie das dunkle Mittelalter, wo die Kirche mit der Bibel schlimm gewütet hat! Die Inquisition ist für dich anscheinend auch eine Nettigkeit an der Menschheit!
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Einen Allmächtigen Gott gibt es nicht!
ferdl am 13. Mai 2009 06:30 Es ist umgekehrt: Die Bibel wurde von der Kirche im Mittelalter weitgehend geheimgehalten. Erst seit es sie wieder öffentlich gibt nach der Übersetzung Luthers ist es nicht mehr so gut möglich die Menschen zu verdummen. Mit der Bibel wäre manches nicht passiert.
Indigo am 13. Mai 2009 08:09 Du glaubst das alles anscheinend wirklich? Unglaublich das es dich gibt!
primavera45 am 18. Mai 2009 15:56 unglaublich das es GOTT (in Jesus?) gibt!!!!! . . . unglaublich, das er uns sterbliche Kreaturen, gefangen im Fleisch (Körper) der Sünde, aus dieser "gefallenen, unvollkommenen und deshalb vergänglichen Welt, retten will . . .UNGLAUBLICH!!!?????

warum stellst du diese Frage ?
Wäre es nicht einfacher die Fragen der anderen stehen zu lassen?
Na siehste!
Es ist nämlich eine der existenziellen und treibenden Fragen unseres Lebens
JackySmith am 9. Mai 2009 00:43 Ich stelle diese Frage, weil ich (Zitat einer anderen Person) ein Mensch mit tiefgründigen Gedanken bin (Zitat ende) und weil ich total gerne und immerzu am philosophieren bin. Ich habe gestern schon drei Gottesfragen genauso wie KeksX beantwortet. Ich finde das leicht belastend und frage mich, warum ich damit nicht aufhören kann (schon wieder ne philosphisch angehauchte Frage). Weil im Grunde genommen bringt es ja nichts.
Raimund1 am 9. Mai 2009 00:56 Ob es was bringt???? keine Ahnung?
Aber du setzt dich damit auseinander, und das ist völlig ok!
Andere fragen doch auch, weil sie die Sehnsucht nach Ganzheit in sich spüren und es nicht formulieren können.

Jeder der logisch denken kann fragt sich doch : Wer oder was hat das Universum erschaffen
Ich kann logisch denken. Ich frage mich nicht.
cyd0g am 9. Mai 2009 00:37 Wer in seinem Profil 24.03.09 als Geburtsdatum angibt kann nicht logisch denken
Gerd2 am 9. Mai 2009 00:51 cyd0g , wo Du doch so logisch denken kannst. Wer hat den erschaffen der das Universum erschaffen konnte? Ich kann nicht beweisen was es nicht gibt: logisch. Beweise Du was es gibt.
JackySmith am 9. Mai 2009 00:55 Geht beides nicht. Das übersteigt doch alles unseren Verstand
cyd0g am 9. Mai 2009 00:58 Schau dir doch nur mal die komplexität der Natur an, das kann doch nicht alles Zufall sein ?
http://video.google.de/videoplay?docid=-8522905292020935332&ei=QEPxSPb1FYaQ2ALm0NnqDg&q=gott&hl=de
JackySmith am 9. Mai 2009 01:06 Meinst du wenn es keinen Gott gibt, besteht alles aus Zufällen? Auf jeden Fall ist alles in der NAtur und im Universum geregelt.
cyd0g am 9. Mai 2009 01:16 Was so komplex ist kann nicht zufällig entstanden sein, das meinte ich damit.
JackySmith am 9. Mai 2009 01:24 Jein
Solipsist am 10. Mai 2009 14:14 cyd0g, ist Gott komplex?
Ich weiß was jetzt kommt,
jetzt kommt äääh, mmmh, äääh, und dann brechen wir sofort mit der eben selbst aufgestellten Regel, das alles Komplexe erschaffen sein muss.
Ihr seid so wankelmütig.
...
Gott bekommt wiedermal die Ausnahme, entzieht sich jeder Festlegung und somit sind infantile Menschen jederzeit fähig jedweden Mist über ihn zu behaupten. Anything goes.
...
Wenn Gott als unendlich komplexes Wesen keinen Ursprung braucht, wieso dann das Universum?
Das Universum hat nämlich einen unschlagbaren Vorteil:
Seine Existenz ist gesichert.
JackySmith am 10. Mai 2009 14:25 Ich dachte schon du hättest die Frage nicht gefunden Solipsist. Anscheinend doch. Es war auch irgendwie zu erwarten.
Solipsist am 10. Mai 2009 14:36 Unreflektierte Behauptungen ziehen mich einfach magisch an.
Solipsist am 10. Mai 2009 14:40 "Jeder der logisch denken kann fragt sich doch : Wer oder was hat das Universum erschaffen."
...
Susimwald und ich können logisch denken und sagen Dir die Aussage stimmt nicht.
Und abgesehen davon.
Die Frage "WER" oder "WAS" schränkt die Auswahl der potentiell richtigen Antwortmöglichkeiten ein.
"Wer" oder "was", ist ein Kuchensegment.
"WIE", ist der ganze Kuchen.
Die Frage muss also korrekt lauten:
...
"WIE ist das universum entstanden?"
...
DAS ist logisches denken.
Und da ist sogar Dein alberner Gott höflichkeitshalber mit drin.
Soli
Die Frage ist nicht falsch gestellt. Wer oder was hat das Universum erschaffen lässt sich auch mit "Niemand und nichts hat das Universum erschaffen" beantworten.
WIE ist das universum entstanden?
DAS ist logisches denken. Wirklich? Ich halte das einfach nur für eine etwas anders formulierte Frage, sonst nichts.
Solipsist am 11. Mai 2009 13:03 Ganz dünnes Eis, Wiele.
Jemand der nach einem "Wer" fragt, erwartet eine dem entsprechende Antwort, er impliziert in der Fragestellung bereits, was er erwartet zur Antwort zu erhalten.
...
Du hältst das einfach nur für eine etwas anders formulierte Frage und nicht für eine falsch gestellte Frage?
Nun, zu fragen "Wer oder Was hat das Loch für den Bodensee gegraben?", lässt sich auch mit "Niemand und nichts hat das Loch für den Bodensee gegraben" beantworten.
Klar ist die Frage nicht per se falsch.
Einzig unsinnig und nicht zielführend ist sie, da nicht umfassend der Umfang der Antwortmöglichkeiten berücksichtigt wird.
...
...
Wenn Du jetzt meinst meine Antworten überall nach Unstimmigkeiten im denken abklopfen zu müssen, dann mach mal.
Das ändert dennoch nichts an der Richtigkeit meiner Ausführungen in unserem letzten Dialog.
...
Fast fühl ich mich geehrt.
Keine Angst, ich werde nicht alle Deine Beiträge abklopfen :-)
Einzig unsinnig und nicht zielführend ist sie, da nicht umfassend der Umfang der Antwortmöglichkeiten berücksichtigt wird.
Das ist auch nicht nötig, denn man fragt ja gerade, weil man die Meinung des anderen wissen will. Und der kann ja gerne sagen, dass es seiner Meinung nach weitere Möglichkeiten gibt.
Abgesehen davon fragst Du selbst auch nicht immer gemäß dieses von Dir erwähnten "logischen Denkens".
Und mit unserem anderen Dialog hat das recht wenig zu tun, obwohl Du auch da "falsche Fragen" stellst.
Solipsist am 11. Mai 2009 16:39 Was immer Du sagst.

vielleicht, weil man es leid hat, dieses Thema zu tabuisieren? Vielleicht, weil man manchmal, wenn Menschen gehen, die einem nahe stehen, wissen möchte, wo sie hingegangen sind - weil Nahtoderfahrungen und auch Nachtoderfahrungen Rätsel aufgeben, die bisher noch kein Wissenschaftler 100 %ig erklären konnte und weil man, wenn man empfänglich ist und offen für manche Dinge, Erlebnisse haben kann, die einem innerlich sagen - es gibt noch was anderes. Warum gibt es denn diesen Jugendwahn? warum wohl? Bestimmt nicht, weil sich niemand Gedanken darum macht. Jeder möchte unendlich lange leben - aber alt werden will niemand. Die, die überhaupt nicht darüber reden - gar keine Phantasie haben und meinen, die Lämpchen gehen einfach aus - genau das sind die, die besonders viel Angst haben - sie aber verdrängen oder sie selbst ins Lächerliche ziehen..........ist ne schwere Frage, finde ich - mir liegt es nicht besonders, mich darüber in einem Satz zu äussern-:(
JackySmith am 9. Mai 2009 00:53 Das kenne ich. Mir fällt es auch schwer mich bei solchen Fragen in einem Satz oder einem kürzeren Text zu antworten =) Ich schreib auch immer die riesen Texte. Ich hätte wahrscheinlich so ähnlich geantwortet wie du ;)

Warum interessiert es Einige, ob Gott exestiert oder ob das Leben einen Sinn hat?
Weil sie sich eben über mehr Gedanken machen, als über das, was direkt sichtbar ist.
Warum treten diese Fragen so gehäuft auf?
Weil Menschen Liebe, Annahme und Sinn suchen - und weil sich das bei anderen Menschen nur sehr bedingt finden lässt.
Fällt es uns echt so schwer das Leben einfach nur zu leben und darüber nicht nachzudenken?
Das ist wohl abhängig davon, wieviel man überhaupt denkt...
JackySmith am 10. Mai 2009 13:04 Du bist auf jede Frage einzeln eingegangen =) Hat bis jetzt noch keiner gemacht. Ich bin überrascht, dass die Frage so angenommen wird. Ich hatte die Frage nur aus einer Laune heraus gestellt, da ich an dem Abend zwei Gottesfragen beantwortet hatte und eine von einem, der viele Christen zum Nicht-Glauben bekehren wollte.
JackySmith am 10. Mai 2009 13:28 Es gibt Menschen, die machen sich viel zu viele Gedanken übder solche Themen unde dann wieder andere, die sich viel zu wenig Gedanken über siese Themane machen. Das Eine führt zu Oberflächlichkeit, Das Andere dazu, dass sie sich nicht mehr mit dem beschäftigen, was direkt vor ihrer Nase befindet und sie sich nur noch in ihrer Gedankenwelt befinden, anstatt ihr Leben zu leben.
valentin301 am 11. Mai 2009 16:14 so sehe ich das auch!!
primavera45 am 18. Mai 2009 16:10 Jesus sprach; "Wer sein Leben liebt, wird es verlieren und wer sein Leben verliert, um meines NAMENS Willen, . . . DER WIR ES GEWINNEN " . . . . (in Ewigkeit) . . . . . .

weil Sinnlosigkeit nicht auszuhalten wäre ?
JackySmith am 9. Mai 2009 00:39 meinst du?
talano am 9. Mai 2009 22:31 Ja. Wozu noch jeden Morgen aufstehen, wenn alles keinen Sinn hat
JackySmith am 10. Mai 2009 15:17 Ich weiß nicht. Ich denke irgendwie, dass man das Leben vielleicht auch ohne Sinn aushalten kann. Es muss ja nicht immer alles einen Sinn haben. Wenn ich morgens aufstehe und meine Leben einfach nur genieße (also mich darüber freue dass ich atmen kann, gucken kann, fühlen kann, hören kann, schmecken kann usw) ist das doch auch schön. Und sich darüber zu freuen, dass man lebt auch wenn das Leben auch noch so schwer sein kann, hat doch nichts mit einem Sinn zu tun. Vielleicht irre ich mich ja auch und das ist schon ein Sinn des Lebens.
Indigo am 10. Mai 2009 22:46 Das was du da beschreibst ist verantwortungsloser Egoismus. Das ist zwar nicht strafbar und wenn dich so ein dahinleben glücklich macht dann ist das eben so.
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Irgendein Philosoph hat mal geschrieben das die Dummen am glücklichsten sein können. Vielleicht ist das ja ein Ziel, das man Dummheit erlangen muss. Alkohol und andere Dinge fördern das ja!
JackySmith am 11. Mai 2009 00:54 Ich bin absolut gegen Alkohol, Zigaretten und Drogen. Nur weil man sich darüber freut zu leben, heißt es noch lange nicht, dass man nichts tut. Ich bin angehender Familienpfleger, d.h. ich helfe Menschen in Notsituationen. Meine beiden schönsten Praktika waren im Behindertenheim und im Kindergarten. Erzähl mir hier nichts von Egoismus. Außerdem gibt es meiner Meinung nach keinen Dummen. Um wirklich dumm zu sein, muss man schon ein Stein oder ein Tisch sein, also alles Nicht-Lebende.
valentin301 am 11. Mai 2009 16:12 @indigo: was soll denn daran Egoismus sein und verantwortungslos? Sie schädigt doch mit dieser Einstellung niemanden. Vieleicht ist das ja wirklich der Sinn des Lebens...wer weiß das denn? Und das kann man bestimmt auch, wenn man intelligent ist... ... @jacky: ich finde, Du darfst Dein Leben auch mal so genießen, mach Dir kein schlechtes Gewissen bitte..
Indigo am 11. Mai 2009 17:43 Valentin,.... die Gänse fliegen in einer bestimmten V Formation in den Süden wenn es hierzulande zu kalt wird und das Futter knapp wird. Bei der V- Formation erzeugt der vorfliegende Vogel einen Auftrieb der dem nachfliegenden Vogel hilft Kräfte zu sparen. Jede Gans die aus der Formation ausbricht spürt den starken Widerstand der dann plötzlich da ist und kehrt schnell wieder in die Formation zurück. Alleine könnte eine Gans wohl nicht den warmen Süden erreichen. Die Gänse machen das nahliegende und haben Techniken entwickelt um zu überleben, die Gänse arbeiten im Team, wenn das anders wäre gäbe es heute vielleicht keine Gänse mehr.
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Im Gegensatz zu den Gänsen haben wir Menschen einen ausgeprägten Verstand, wir sind in der Lage durch einen Knopfdruck alle Menschen zu töten. Wir Menschen können durch Bequemlichkeit zusehen wie auf der anderen Strassenseite eine alte Frau überfallen wird, oder unsere Politiker Gesetze erlassen die es einige Managern erlaubt Millionen abzustauben.
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Wer keinen Sinn im Leben sieht kann das alles ausblenden. Wer ein gläubiger Kirchgänger ist hat eh Scheuklappen und kann an den grossen tollen Plan, von einem unsichtbaren Gott glauben, wenn Millionen Menschen auf dieser Erde jeden Tag verhungern.
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Wenn jemand Spass dran hat aufzustehen und in den Tag hineinlebt und gar keinen Sinn im Leben braucht, dann hat das für mich etwas mit Egoismus zu tun. Das darf jeder aber anders sehen..........
valentin301 am 11. Mai 2009 19:35 Ach Indigo, hättest nicht so weit ausholen brauchen mit Deinen Gänsen, ich glaube, Jacky und dann auch ich haben nicht gemeint, das sie keinen Sinn im Leben sieht. Im Gegenteil: Lies doch nochmal da oben: morgens aufstehen und einfach genießen, dass man dasein und leben darf und alles um sich spüren, das ist doch auch schon eine Art Sinn, vielleicht sollte man ja nicht immer fragen wozu das alles...das heißt doch nicht, das man stets alles andere ausblendet, jetzt sei doch nicht so verbiestert....und das ist doch kein Egoismus!
Indigo am 11. Mai 2009 17:30 Jacky, das war mit nicht bekannt,.... erkennst du denn den Sinn deiner Tätigkeiten ?

Es gibt eine Frage, die dieser hier ähnlich ist, und zwar: "Warum beschäftigen sich Atheisten so sehr mit Gott?"
Diese Frage ist mit einer Metapher als Beispiel schnell beantwortet.
Stell dir vor ich würde in einer Straße voller Einfamilienhäuser leben. Ich besäße eines und ebenso meine Nachbarn. Schräg gegenüber wohnt Herr Müller mit seiner Familie. Im Haus neben ihm wohnt die Familie Goldstein und neben mir wohnen die Ali’s. Alle diese Familien glauben, einen großen Ballon über ihrem Haus zu haben, welcher an der Fernsehantenne festgebunden ist. Die Müller’s meinen ihr Ballon wäre rot, die Goldstein’s behaupten ihrer wäre blau und die Ali’s sagen ihrer sei grün. Jede der Familien behauptet den größten und schönsten Ballon zu besitzen, doch niemand kann den Ballon der anderen sehen, woraufhin sich ein Streit entfacht, der nicht nur mich belästigt und bedroht, sondern auch all meine anderen Nachbarn. Dieser Streit, nachdem er bereits viele Jahre andauert, droht in einen Krieg zu eskalieren, welcher die gesamte Straße zerstören kann. Also tue ich mich mit anderen Nachbarn zusammen, um diesen Streit zu schlichten. Doch nachdem wir alles in Erfahrung bringen konnten, was es über den Streit zu wissen gibt, um ihn zu beenden, stellen wir plötzlich fest, dass die Gründe für diesen Streit, die Ballons, gar nicht da sind und es auch keinen Grund gibt, zu glauben, dass sie jemals da waren. Als wir jedoch unsere Nachbarn darauf ansprechen und ihnen nahe legen den Streit zu beenden, bevor er unsere Straße ruiniert, werden wir gefragt, warum wir uns als Nichtballonbesitzer überhaupt so sehr mit Ballons beschäftigen.
JackySmith am 23. Mai 2009 19:40 Wie kommen sie auf die Idee, einen Ballon über ihrem Haus zu haben? Irgendwo muss diese Annahme doch herkommen. Ich entscheide ja auch nicht einfach, dass ich ein drittes Auge an der Hand habe, obwohl es nicht stimmt. Dann mach mal weiter mit deiner Metapher.
playswithwolves am 23. Mai 2009 21:40 Weil sie keine Ahnung von Fernsehantennen haben und die Ballons deren allgemeine Erklärung dafür ist, warum die Antennen gen Himmel zeigen.
Nur eine weitere Methapher, also nicht wörtlich zu nehmen. Soll heißen: Der Mensch erdachte sich in grauer Vorzeit mächtige Wesen, die Einfluss auf gewisse Dinge ausübten (wie Wetter - Blitze, Donner usw.), welche sich der Vorzeitmensch nicht erklären konnte. Gott war und ist eine Lückenfüllerbezeichnung für Unerklärliches.
JackySmith am 23. Mai 2009 23:34 Aber die Antenne ist doch wie ein Stock, den man in die Erde steckt. Er zeigt dann auch in den Himmel. Wirklich Ahnung muss man davon nicht haben. Die Antenne ist eben an das Dach angebracht. Aber warum wollte der Vorzeitmensch es sich denn erklären? Vorher hat es ihn auch nicht interessiert und ganz plötzlich musste alles erklärbar sein? Ok, das kann man wohl unter Evolution verbuchen. Trotzdem.... andere Tierarten brauchen diese Erklärungen nicht und können trotzdem gut leben.
playswithwolves am 24. Mai 2009 00:53 Ich habe doch gesagt, nicht wörtlich nehmen. Die Antenne stellt etwas für den Menschen Unerklärliches dar (daher Metapher) und mit wachsendem Intellekt des Menschlichen Geistes, wuchs ebenfalls die Neugierde und das Bedürfnis nach Antworten.
Meine Metapher soll auch nicht zur Diskussion anregen, ob oder ob nicht so etwas wie ein Gott existiert. Sie soll lediglich aufzeigen, was der Glaube im Zusammenhang mit den Differenzen zu anderen Glaubensinhalten alles verursachen kann (sprich: Kriege, Folter, Sklaverei etc. etc.). Diese Dinge sind geschehen und sie geschehen noch immer (Palästina, Israel, Aids in Afrika und der Verbot von Kondomen seitens der kath. Kirche, und und und...). Daher halte ich es für extrem wichtig, dass die Gefahren von irrationalem Glauben und religiösen Dogmas aufgezeigt werden. UND...deshalb das Interesse, gerade von säkularer Seite, für die Frage: Gott - ja oder nein.
JackySmith am 24. Mai 2009 01:47 Vielleicht hast du ja irgendwann einmal noch eine andere Metapher parat. Diese, finde ich, ich nicht ganz so treffend gewählt, aber auf jeden Fall mal was anderes =) Ich würde den Glauben nicht vollkommen als schlecht abstempeln und auch nicht als etwas, was man unbedingt aufklären muss.
playswithwolves am 24. Mai 2009 11:22 Ich tue den Glauben auch nicht allgemein als schlecht abstempeln, aber er ist nun einmal nicht gemeinnützig. Er gibt vielen Menschen sicherlich halt im Leben, nur wenn ein Mensch Glauben braucht, um gute Taten zu vollbringen, ist das ziemlich armselig. Vielleicht fällt dir ja eine positive Eigenschaft (wie bsw. Liebe oder Mitgefühl) des Menschen ein, die ihren tatsächlichen Ursprung im Glauben hat. Ich kenne keine. Die genannten Eigenschaften sind weitaus älter als jeglicher Glaube und sind sogar Bestandteil innerhalb verschiedener Tierpopulationen (wie Schimpansen oder Elefanten...), obwohl sie keinen Glauben besitzen. Gute Taten, die auf diese Eigenschaften beruhen (wie Hilfe für die kinder der 3. Welt), werden zwar unter anderem auch vom Glauben inspiriert, aber er ist nicht der Auslöser für diese Taten. Tatsache ist, dass jegliche Menschenrechte (Vor ca. 150 Jahren: Abschaffung der Sklaverei; Vor ca. 100 Jahren: Gleichstellung der Frauen; Vor ca. 50 Jahren: kulturübergreifende Ehen; Heute: gleichgeschlechtliche Beziehungen… u.v.m.) gegen die Kirche und den Glauben an falsche Ideale von säkularer Seite her erkämpft werden mussten. Bis zum heutigen Tage ist, neben Weißrussland, der Vatikan der einzige Staat, welcher die Europäische Menschenrechtskonvention nicht unterschrieben und ratifiziert hat.
valentin301 am 25. Mai 2009 07:08 Also ich finde diese Metapher schon sehr hilfreich, zeigt sie doch unter anderem auch die Intoleranz auf, mit der sich die unterschiedlichen Offenbarungsreligionen gegenseitig als falsche Religionen hinstellen bis hin zu kriegerischen Auseinandersetzungen.
JackySmith am 25. Mai 2009 14:12 Vielleicht ist es von mir auch zu viel verlangt eine realistische Metapher zu erwarten.

warscheinlich weil sie selber noch keinen sinn im leben haben...und etwas haben müssen an das sie sich klammern können
Nee, eigentlich nicht, aber trotzdem bin ich der Meinung, dass es einen Gott gibt, und zwar keinen katholischen, evangelischen , muslemischen (ist bestimmt verkehrt geschrieben-sieht so komisch aus), sondern einen für alle ...
Indigo am 10. Mai 2009 05:22 Was soll das denn für ein Gott sein ? Einer der die Erde erschaffen hat, oder gar unser Galaxis mit seinen zig Millionen Sonnensystemen ? Oder einen der die anderen Milliarden Galaxien auch noch geschaffen hat ? Der dann aber auf der Erde ganz schön ins Detail gegangen sein muss, mit Sumpflöchern, Blitzen, Sturmfluten, Tsunamis, Erdbeben, Vulkanausbrüchen, Meteoriteneinschlägen, Hagel, Taifunen und vielen anderen Nettigkeiten mehr.
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Muss ja ganz schön Humor haben so ein Gott, der Spass dran hat, wenn Millionen an Hunger sterben, oder an der Pest, an der Cholera, an Aids, oder an anderen Seuchen elendig zugrunde gehen.
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Falls es tatsächlich einen Gott geben sollte, dann werde ich so ein Monstrum sicherlich nicht anbeten !
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Aber das es so einen Unsinn wie einen allmächtigen Gott geben sollte, ist sehr unwahrscheinlich. Da gibt es eher die Zahnfee oder den Osterhasen!
JackySmith am 10. Mai 2009 12:43 Ich würde ja gerne meinen Kommentar dazu abgeben, aber es ist schwierig für mich ihn auszuformulieren.
Indigo am 10. Mai 2009 15:13 pro oder contra ?
JackySmith am 10. Mai 2009 15:25 Also nach meinem Gefühl her denke ich genauso wie du. Allerdings hätte ich Gegenargumente parat. Also contra. Ich muss sagen, dass talklady denkt, dass ich es nicht ernst meine, verunsichert mich. Ich möchte hier ja keinen Unfug treiben. Aber wenn es so rüberkommt, sollte ich meine Komentare zu euren ANtworten vielleicht lieber einstellen.
valentin301 am 11. Mai 2009 16:25 Indigo, im Prinzip könnte man Dir ja vielleicht teilweise recht geben, aber das ist denn doch etwas zu sehr mit dem Holzhammer und zu pauschal argumentiert. Schließlich gibt es sehr unterschiedliche Vorstellungen von Gott.
Indigo am 11. Mai 2009 17:49 Das ist ja das Verrückte an diesem Gottglauben! Als es die Inquisition noch gab, wurde jeder getötet der etwas anderes gepredigt hat, als es vorgegeben war von Rom. Heute darf jeder sich da was zusammenbasteln. Dadurch wird es aber auch nicht besser. Der Glaube ist und bleibt ein Instrument, um Macht auszuüben und die Leute geistig zu entmündigen ! Denn Widerspruch gibt es in keinster Weise, wenn da gepredigt wird !
valentin301 am 11. Mai 2009 19:57 Also ich finde es toll, dass jeder sich ein individuelles und persönliches Weltbild durch Suchen in sich und durch Sammeln von Informationen erarbeiten kann. Wenn Du damit fertig bist, schön für Dich! Ich glaube ich werde nie fertig, es gibt so viele Facetten....Und nicht jeder Glaube hat etwas mit entmündigen und Macht ausüben zu tun. Das verwechselst Du mit den Kirchen!
Indigo am 12. Mai 2009 07:38 Aber genau das ist es doch. Dein Gottglauben kommt doch nur dadurch, das man dir einen Gott in deiner Kindheit eingeredet hat.
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Es gibt genügend Menschen die so eine Erziehung nicht hatten und damit überhaupt keinen Gottglauben besitzen. Nun bastelst du dir da irgendwas zusammen, weil du vielleicht feststellst, das es so, wie es die Kirchen über Jahrhunderte gepredigt haben, nicht stimmen kann. Aber es bleibt letztendlich doch ein Gottglauben so wie man es dir beigebracht hat!
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So einen allmächtigen Gott gibt es in keinster Weise, das ist ein Widerspruch in sich!
valentin301 am 12. Mai 2009 15:04 Ich habe nie behauptet, dass ich einen Gottglauben habe, und von meiner Kindheit weißt Du nichts. Ich stimme Dir auch zu, dass es den Gott, gegen den Du unermüdlich wetterst, auch meiner Meinung nach nicht gibt, damit das jetzt klar ist. Was mich stört, ist die Art und Weise, wie Du undifferenziert gegen jede Art von Andersdenkenden polemisierst. ich möchte das aber jetzt nicht weiter vertiefen, da Du das sowieso wieder falsch verstehen wirst. Glaube ich jedenfalls, auch ein "Glaube" also.
Indigo am 12. Mai 2009 16:55 Was soll das denn für ein Glauben sein den du da hast?
JackySmith am 12. Mai 2009 17:15 Wir glauben, dass es Gott nicht gibt, ABER wir wissen es nicht. Ein Gläubiger glaubt, dass es Gott gibt, ABER er weiß es nicht.
valentin301 am 12. Mai 2009 18:01 @jacky: ich für mich bin der Meinung, das es den allmächtigen, persönlichen Gott der fundamentalistischen Christen genausowenig geben kann wie ein Weiterleben der individuellen Seele nach dem Tode. Aber wie ist es mit einem, sagen wir mal geistigen Prinzip, einer geistigen Ebene, die wir mit unserem beschränkten Verstand nicht erfassen können, die immanent (nicht transzendent wie der "liebe Gott") hinter allem steht und die Entstehung unserer Welt ermöglicht hat. Ob man das Gott nennen soll oder anders, das spielt keine Rolle. Hier steht ein großes Vielleicht, natürlich weiß das niemand, aber man kann darüber rätseln, wenn man wissen will, was wirklich hinter dem Dasein steckt... Warum ist nicht nichts? (nochmal: dieser Kommentar ist eine Antwort für JackySmith)
Indigo am 12. Mai 2009 21:15 gg,... der Aal......
valentin301 am 16. Mai 2009 07:17 Hallo Indigo...Ein Problem eines rein materialistischen Weltbildes ist es ja, die menschlichen bewussten Gedanken, seine Emotionen und seinen ganzen "Geist" tatsächlich auf die Tätigkeit seiner Neuronen im Gehirn zu reduzieren. Hier hat die Hirnforschung große Fortschritte gemacht. (s.a.Paul Churchland: Die Seelenmaschine). Auf der anderen Seite führt die Diskussion über die Feinabstimmung der Naturkonstanten und das anthropische Prinzip (google mal!) dazu, die Frage nach der Ursache der Welt entweder nichteleologisch (Multiversum), oder aber auch teleologisch (geistiges Prinzip=Gott?) zu betrachten. Sich darüber Gedanken zu machen, ist für die Frage nach dem Sinn des Lebens enorm spannend. Wie ist denn Deine Meinung, ich hoffe, Du bringst etwas artikulierteres heraus als "g..g...a..a...l"
holodeck am 17. Mai 2009 23:47 Valentin ... toller Hinweis. Danke!
Es bleibt weiterhin spannend!
valentin301 am 18. Mai 2009 15:58 jo, der Churchland ist da wirklich zu empfehlen, er zeigt wirklich sehr überzeugend, wie Denken, Gefühle und Selbstbewusstsein sich auf der Basis neuronaler Netzwerke erklären lassen, mit Konsequenzen auch in den neurologischen und psychiatrischen Bereich. Das gibt dem Materialismus natürlich unerhörten Auftrieb. Spannender als in der Bundesliga! :-)

Ich denke schon über mein Leben nach, wie zB. was hab ich bis jetzt erreicht, was will ich als nächstes noch schaffen usw. Die Frage ob man an Gott glaubt kann jeder nur für sich beantworten.
Indigo am 10. Mai 2009 15:21 Das liest sich nach Egoismus,... nicht so sehr nach dem Sinn des Lebens. Aber vielleicht kannst du es deutlicher machen.

Die Wissenschaftler können ein Samenkorn mit allen Inhaltsstoffen, in Farbe und Größe herstellen, oder ein Ei, aber Leben oder Wachstum das gelingt nicht! Sollte es doch einen geben der mehr Grips hat? Vieleicht ein Gott.
Indigo am 10. Mai 2009 05:31 Das dauert nicht mehr lange bis wir soweit sind Leben herzustellen. Künstliche Befruchtung bekommen wir schon hin. Die medizinischen Fortschritte sind enorm. Die Gentechnik entwickelt sich rasant, irgendwann ist alles entschlüsselt und bekannt !
hell11 am 10. Mai 2009 08:49 Künstliche Befruchtung; da ist schon leben da und bei den Genen auch.
Indigo am 10. Mai 2009 15:22 Ich habe ja auch nicht geschrieben das wir das schon heute können. Sondern dir nur erklärt wie weit wir heute schon sind!
valentin301 am 11. Mai 2009 16:28 Kein Wissenschaftler kann ein komplettes Samenkorn herstellen oder ein Ei! Wo kommen denn solche Vorstellungen her? Und Leben herzustellen sind wir noch meilenweit entfernt. Zu künstlicher Befruchtung, das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht!
Indigo am 11. Mai 2009 17:53 Man konnte sich auch nicht vorstellen das wir mal mit Flugzeugen nach Amerika fliegen können. Oder das wir mal die Erde verlassen können. Oder das wir ein Tier klonen können. Alles nur eine Frage der Zeit. Heute verpflanzen wir Nieren von anderen Menschen,.... morgen produzieren wir aus Stammzellen körpereigene neue Nieren.
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Übermorgen erschaffen wir Leben.
JackySmith am 11. Mai 2009 18:29 Du teilst dem Menschen Fähigkeiten zu, die (theoretisch) nur Gott hat.
valentin301 am 11. Mai 2009 19:53 Es würde mich ja mal interessieren, aus welcher Quelle Indigo in dieser Hinsicht seine Überzeugung schöpft.
Indigo am 12. Mai 2009 08:15 Alles was denkbar ist wird irgendwann mal Realität. Es ist nur eine Frage der Zeit wann wir das Genom soweit entschlüsselt haben das wir es komplett verstehen. Dann können wir auch Leben erzeugen.
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http://www.pm-magazin.de/de/heftartikel/artikel_id1085.htm
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http://www.welt.de/print-welt/article269599/GenforscherwollenkuenstlichesLebenerschaffen.html
valentin301 am 12. Mai 2009 14:57 Oje, Du darfst nicht nur die Überschriften lesen, die sind immer reißerisch, vor allem wenn die Zeitungen so populärwissenschaftlich sind. Es ist ein großer Unterschied, ob vorhandene Bakterien gentechnisch verändert werden oder tatsächlich eine Zelle in der Retorte erschaffen wird. Nun, aber tatsächlich ist es ja vor über 3 Milliarden Jahren auch ohne Zutun des Menschen tatsächlich passiert die Abiogenese. Und Versuche mit Mikrosphären und Koazervaten gibt es schon lange.
Indigo am 12. Mai 2009 17:01 Weia, du weisst gar nicht was du willst. Wir haben jetzt das Jahr 2009 und nicht 2900. Das was da in diversen Zeitungen rumgeistert ist die Gegenwart. Wenn es renomierte Wissenschaftler gibt, die jetzt in 2009 die ersten versuche starten um Leben zu erzeugen, dann ist es wahrscheinlich möglich das im Jahre 2900 oder früher oder später längst soweit sind!
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Du wolltest eine Quelle, ich gebe dir 2 verschiedene Quellen und du nörgelst rum. Les dich da mal richtig ein, wenn dich das interessiert, dann musst du nicht an allem zweifeln!
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Natürlich ist es möglich in der Zukunft Leben herzustellen! Es wird nur noch etwas dauern!
valentin301 am 12. Mai 2009 17:34 Solche Sachen les ich ständig und ich weiß wovon ich rede. Und Quelle ist nicht gleich Quelle.
Indigo am 12. Mai 2009 21:24 Jetzt macht deine Frage an mich, nach einer Quelle wieder Sinn.
valentin301 am 13. Mai 2009 18:41 Genau, mein Tipp wäre: "Spektrum der Wissenschaft" als Zeitschrift, das PM-Magazin ist nämlich quasi die Bild-Zeitung der Wissenschaftsmagazine.
Indigo am 15. Mai 2009 09:27 Mehr fällt dir nicht ein ? Es gibt 1000 Quellen die dieses Thema behandeln. Deshalb sind trotzdem renommierte Forscher dabei Leben zu erzeugen. Wenn klar wäre, das sowas nicht möglich wäre, würde man es nicht versuchen. Weiterhin ist es völlig egal ob man da in Kürze Erfolg hat. Irgendwann wird es soweit sein!
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Deine tolle Quelle ist mir wurscht, denn du hast sie nicht nutzen können, um das was ich geschrieben habe festzustellen!
valentin301 am 15. Mai 2009 14:12 Es ging mir nur darum, Dir eine wirklich seriöse Quelle vorzuschlagen, gerne auch eine der vielen anderen, aber bitte nicht PM. Glaubst Du eigentlich alles, was geschrieben steht? Auch der Bild-Zeitung?
Indigo am 15. Mai 2009 16:41 Die Bildzeitung stellt nur eine andere Form der Nachrichtenübermittlung dar. Die Bildzeitung wählt einen Schreibstil, der Emotionen schafft und manipulativ in die eine oder andere Richtung geht. Sachlichkeit ist da nicht gegeben, genau wie bei deiner Kritik, denn ich habe dir nicht 1 Quelle sondern 2 Quellen aufgezeigt, es hätten auch hunderte Quellen sein können. Du gehst aber nicht auf den Inhalt ein, oder überprüfst das mit anderen Quellen, sondern dir geht es nur um unsachliche Kritik, ganz im Stil der Bildzeitung. Mittlerweise haben wir uns vom Kern der eigentlichen Frage weit entfernt. Zu keinem Zeitpunkt gehst du konstruktiv auf das eigentlich Thema ein, du möchtest nur mich persönlich kritisieren und stellst schon wieder eine neue manipulative freche Frage : ob ich alles glaube was geschrieben steht?
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Deine Quelle die du für seriös erachtest, ist wurscht, solange du damit nicht umgehen kannst! Lese du mal weiter deine Bildzeitung dann passt das schon!
valentin301 am 15. Mai 2009 17:15 Ups, ich glaub dass hat gesessen bei Dir, glaube ich. Also bitte noch drei weitere Quellen von den Hunderten. Aus den angegebenen Gründen.
valentin301 am 16. Mai 2009 11:41 Also pass auf, ich wills nochmal mit Dir versuchen, schau, eine "unseriöse Qeuelle" schreibt über das, was da einer plant und tut so, als wärs fast schon passiert, wegen der Schlagzeile. In einer serösen Quelle kommen andere renommierte Wissenschaftler auch zu Wort, z.B.: "In der Wissenschaftswelt stieß die Studie jedoch auch auf Skepsis. Der Molekularbiologe Eckard Wimmer von der New York University etwa sieht das aktuelle Ergebnis skeptischer als Panke. Der Nachrichtenagentur AFP sagte er, nach der Herstellung eines künstlichen Genoms hätten die Wissenschaftler eigentlich auch gleich künstliches Leben schaffen können. Dass dieser letzte Schritt nicht erfolgt sei, spreche dafür, dass das hergestellte Genom nicht lebensfähig sei. Diese Möglichkeit hätten die Forscher am Ende ihrer Studie selbst eingeräumt mit dem Hinweis, dass das Genom "vielleicht nicht lebensfähig im Fall experimenteller Transplantationen" sei, unterstrich Wimmer. Helen Wallace von der Organisation GeneWatch in Großbritannien sagte: "Venter ist nicht Gott... Er ist weit davon entfernt, Leben zu erschaffen."" Zitat aus: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,530844,00.html
Also mal keine Parolen auf Bildzeitungsniveau verbreiten bitte, denn selbst, wenn Venter gelingt, was er vorhat, ist das noch lange kein Erschaffen von Leben, denn er braucht ja eine lebende Zelle, um sein Genom einzuschleusen. Hast Du das verstanden?

DIE BIBEL GIBT EINE ANTWORT DARAUF:
Niemand spricht eigentlich gern über den Tod — schon gar nicht über seinen eigenen. Allein der Gedanke daran wird verdrängt. Andererseits wird man tagtäglich durch Film und Fernsehen regelrecht bombardiert mit Bildern und Berichten über Menschen, die auf jede erdenkliche Weise ums Leben kommen, sei es fiktiv oder tatsächlich. Der Tod fremder Leute erscheint deshalb vielleicht als ganz normaler Teil des Lebens. Aber wenn ein nahestehender Mensch mit dem Tod konfrontiert wird oder gar wir selbst, ist alle Normalität dahin. Woran liegt das? Menschen haben einen tief verwurzelten, natürlichen Lebenswillen. Wir haben auch ein ausgeprägtes Zeitgefühl und eine Vorstellung von der Ewigkeit. König Salomo schrieb, Gott habe den Menschen „die Ewigkeit in ihr Herz gelegt“ (Prediger 3:11, Luther). Unter normalen Umständen hängen wir am Leben. Niemand würde sich auf ein „Ablaufdatum“ festlegen wollen. Nichts deutet darauf hin, dass Tiere denselben Wunsch verspüren würden. Sie leben immer nur im Hier und Jetzt. Das riesige Potenzial des Menschen Menschen haben nicht nur den Wunsch, immer weiterzuleben, sie haben auch das Potenzial dazu, für immer aktiv und produktiv zu sein. Ihre Fähigkeit dazuzulernen ist offenbar unbegrenzt. Man geht davon aus, dass nichts in der Natur auch nur annähernd so komplex und flexibel ist wie das menschliche Gehirn. Anders als die Tiere haben wir einen kreativen Verstand, mit dem wir vernünftig überlegen und abstrakte Sachverhalte begreifen können. Die Wissenschaft hat erst einen winzigen Bruchteil dessen erforscht, was das Denkorgan des Menschen zu leisten vermag. Dieses Potenzial bleibt auch während wir älter werden größtenteils erhalten. Wie Neurobiologen unlängst herausgefunden haben, bleiben die meisten Gehirnfunktionen vom Alterungsprozess unbeeinträchtigt. Forscher am Franklin Institute’s Center for Innovation in Science Learning sagen: „Das menschliche Gehirn kann sich fortlaufend anpassen und immer neu vernetzen. Selbst in hohem Alter können neue Nervenzellen gebildet werden. Verfallserscheinungen sind in aller Regel auf Erkrankungen zurückzuführen; häufigster Grund für altersbedingten Gedächtnisverlust oder nachlassende motorische Fähigkeiten sind dagegen zu wenig Bewegung sowie fehlende geistige Aktivität und Stimulation.“ Mit anderen Worten: Würde das Gehirn stetig gefordert und bliebe es von Krankheiten verschont, könnte es unbegrenzt weiterarbeiten. James Watson, Molekularbiologe und Mitentdecker der Struktur der DNA, sagte: „Das Gehirn ist das Komplizierteste, was wir bisher in unserem Universum entdeckt haben.“ Und der Neurowissenschaftler Gerald Edelman erklärte: „Ein streichholzkopfgroßer Teil des Gehirns enthält ungefähr eine Milliarde Vernetzungen; sie können auf eine Art und Weise Kontakte herstellen, die nur als hyperastronomisch bezeichnet werden kann — eine Zehn mit einem Exponenten von 1 mit Millionen Nullen.“ Erscheint es einleuchtend, dass der Mensch, obwohl mit einem solchen Potenzial ausgestattet, nur einige wenige Jahrzehnte leben sollte? Das ist so wenig plausibel, als würde man eine besonders leistungsstarke Lokomotive mit einer langen Güterwagenkette dazu benutzen, ein einzelnes Sandkorn ein paar Zentimeter weit zu transportieren! Wozu also hat der Mensch ein so riesiges Potenzial für kreatives Denken und Lernen? Könnte es sein, dass er — im Gegensatz zu den Tieren — eigentlich nie hätte sterben sollen? Dass er geschaffen wurde, um ewig zu leben?
Der tief in uns verwurzelte Lebenswille und das enorme Lernpotenzial unseres Denkorgans sind Fakten, die den logischen Schluss nahelegen: Der Mensch ist dazu geschaffen, viel länger als nur 70 oder 80 Jahre zu leben. Daraus wiederum drängt sich die Schlussfolgerung auf: Es muss einen Schöpfer, einen Gott, geben. Dafür sind auch die unveränderlichen Gesetze des Universums und die schier unendliche Komplexität der Lebensformen auf der Erde ein überzeugendes Argument. Wenn uns Gott aber eigentlich dafür geschaffen hat, ewig zu leben, warum sterben wir dann? Und was folgt auf den Tod? Hat Gott vor, die Toten wieder zum Leben zu erwecken? Es wäre nur folgerichtig, anzunehmen, dass ein weiser und allmächtiger Gott uns diese Fragen beantworten würde. Genau das hat er auch getan. Betrachten wir Folgendes: ▪ Der Tod war von Gott eigentlich nicht für die Menschen vorgesehen. Gott wollte nicht, dass die Menschen sterben; das geht aus dem Bibeltext hervor, in dem der Tod zum ersten Mal erwähnt wird. Nach dem Bericht in 1. Mose gab Gott dem ersten Menschenpaar, Adam und Eva, Gelegenheit zu beweisen, dass sie ihn liebten und ihm treu bleiben wollten. Dazu unterzog er sie einer einfachen Bewährungsprobe: Sie sollten nicht von der Frucht eines bestimmten Baumes essen. Gott sagte: „An dem Tag, an dem du davon isst, wirst du ganz bestimmt sterben“ (1. Mose 2:17). Sterben sollten Adam und Eva nur dann, wenn sie sich gegen Gott auflehnten, und dadurch die Bewährungsprobe nicht bestanden. Wie die Bibel erkennen lässt, erwiesen sie sich als illoyal, und deshalb starben sie schließlich. So kamen Unvollkommenheit und Tod über die Menschheitsfamilie. ▪ Die Bibel vergleicht den Tod mit dem Schlaf. Sie spricht davon, dass man ‘im Tod entschläft’ (Psalm 13:3). Bevor Jesus seinen Freund Lazarus von den Toten auferweckte, erklärte er seinen Aposteln: „Lazarus, unser Freund, ist zur Ruhe gegangen, doch begebe ich mich dorthin, um ihn aus dem Schlaf zu wecken.“ Und genau das tat er dann auch! Wie die Bibel berichtet, kam Lazarus, „der Mann, der tot gewesen war“, wieder ganz lebendig aus der Gedächtnisgruft heraus (Johannes 11:11, 38-44). Warum bezeichnete Jesus den Tod als einen Schlaf? Ein Schlafender ist untätig. Im Tiefschlaf ist er sich weder seiner Umgebung noch der vergehenden Zeit bewusst. Er nimmt keine Schmerzen und kein Leid wahr. Genauso gibt es auch im Tod keine Tätigkeit und kein Bewusstsein. Aber da ist noch eine Parallele: Man hofft, aus dem Schlaf wieder aufzuwachen. Und genau das stellt die Bibel auch für die Toten in Aussicht. Der Schöpfer selbst verspricht: „Von der Hand des Scheols [das allgemeine Grab] werde ich sie erlösen; vom Tod werde ich sie zurückholen. Wo sind deine Stacheln, o Tod? Wo ist deine vernichtende Gewalt, o Scheol?“ (Hosea 13:14). Die Bibel sagt auch voraus, Gott werde „tatsächlich den Tod für immer verschlingen, und der Souveräne Herr Jahwe wird gewiss die Tränen von allen Gesichtern abwischen“ (Jesaja 25:8). Dieser Vorgang, die Toten zum Leben zurückzubringen, wird als Auferstehung bezeichnet. ▪ Wo werden die Auferstandenen leben? Wie schon erwähnt, hat der Mensch den natürlichen Wunsch, immer weiterzuleben. Wo würden Sie am liebsten ewig leben? Würden Sie sich damit begnügen zu wissen, dass Sie nach Ihrem Tod als Teil einer abstrakten universellen Lebenskraft weiterexistieren, wie einige Religionen lehren? Würden Sie sich wünschen, als völlig andere Person weiterzuexistieren, ohne jegliche Erinnerung an Ihr jetziges Leben? Können Sie sich mit dem Gedanken anfreunden, als Tier oder als Baum wiederzukommen? Wenn Sie die Wahl hätten, würden Sie dann wirklich in einer Welt leben wollen, die nicht das Geringste mit dem menschlichen Dasein und all den angenehmen Seiten des Lebens auf der Erde zu tun hat? Oder würden Sie unter idealen Bedingungen nicht viel lieber hier auf der Erde leben wollen? Genau das stellt die Bibel in Aussicht: ewiges Leben im Paradies auf der Erde. Dafür hat Gott die Erde erschaffen: damit die, die ihm aus Liebe dienen möchten, für immer glücklich darauf leben können. Deshalb sagt die Bibel: „Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, und sie werden immerdar darauf wohnen“ (Psalm 37:29; Jesaja 45:18; 65:21-24). ▪ Wann findet die Auferstehung statt? Der Vergleich mit dem Schlaf lässt darauf schließen, dass die Auferstehung gewöhnlich nicht unmittelbar nach dem Tod stattfindet. Dazwischen liegt ein Zeitraum des „Schlafens“. In der Bibel wird der bekannte Hiob mit der Frage zitiert: „Wenn ein kräftiger Mann stirbt, kann er wieder leben?“ Er antwortete selbst: „Alle Tage meiner Fronarbeit [im Grab] werde ich warten, bis meine Ablösung kommt. Du [Gott] wirst rufen, und ich, ich werde dir antworten“ (Hiob 14:14, 15). Wenn diese Zeit kommt und die Toten wieder mit ihren lieben Angehörigen vereint sind, wird unbeschreibliche Freude herrschen!
Zwar bewirkt die Hoffnung aus der Bibel nicht unbedingt, dass man sich überhaupt nicht mehr vor dem Tod fürchtet. Es ist nur natürlich, wenn einen die Vorstellung ängstigt, womöglich noch schwer leiden zu müssen, bevor man stirbt. Es ist nur zu verständlich, wenn man sich davor fürchtet, einen geliebten Menschen zu verlieren. Und auch die Furcht davor, wie sehr der eigene Tod den Hinterbliebenen zu schaffen macht, ist nur natürlich. Andererseits brauchen wir dank der Bibel keine lähmende Furcht vor dem Tod zu haben, denn sie klärt uns über den wahren Zustand der Toten auf. Niemand braucht sich vor einem Jenseits teuflischer Qualen in einer Feuerhölle zu fürchten. Niemand braucht sich vor einer Geisterwelt zu fürchten, in der Seelen für immer rastlos umherwandern. Und man braucht auch kein ewiges Schicksal endgültiger Nichtexistenz zu befürchten. Warum nicht? Weil Gottes Erinnerungsvermögen unbegrenzt ist und er versprochen hat, alle Toten, an die er sich erinnert, hier auf der Erde wieder zum Leben zu erwecken. Das garantiert die Bibel mit den Worten: „Der wahre Gott ist für uns ein Gott rettender Taten; und Jahwe, dem Souveränen Herrn, gehören die Auswege aus dem Tod“ (Psalm 68:20). WENN DU NOCH FRAGEN HAST,MELDE DICH BEI MIR.
JackySmith am 9. Mai 2009 15:13 Huh... ein langer Text. Und ich hab ihn mir tatsächlich durchgelesen. Ich habe jetzt so meine eigenen Gedanken zu dem Text im Kopf. Auf jeden Fall Danke für deine Antwort
HonigflockeS am 9. Mai 2009 15:37 Gern geschehen.
JackySmith am 9. Mai 2009 15:46 Du bist sehr überzeugt von deinem Glauben =) Das finde ich gut. Ich werde mich als Atheist (und vielleicht auch ein wenig Philosph) jetzt nicht von dir bekehren lassen, aber lass du dich bitte auch nicht durch irgend jemanden von deinem Glauben abbringen. Ich denke das ist sehr wichtig.
HonigflockeS am 9. Mai 2009 16:54 Deinen Kommentar finde ich sehr lieb. Sinn und Zweck des Glaubens muß gut fundiert sein, wenn man überzeugt ist. Manche Menschen sagen"Glauben heißt"NICHT WISSEN". Das stimmt aber nicht. Die Bibel drückt das in einer wunderbaren Art und Weise aus,was Glauben bedeutet. In Hebräer11:1 steht:"Der Glaube ist die gesicherte Erwartung erhoffter Dinge, der offenkundige Erweis von Wirklichkeiten, obwohl man sie nicht sieht."
Der „offenkundige Erweis“ oder die Grundlage für eine Überzeugung ist so untrüglich und unumstößlich, daß man es als Glauben bezeichnet.
Allerdings räumt die Bibel auch ein" das der Glaube, nicht das Ding aller Menschen ist."
Aberes gibt eine unumstößliche Tatsache: "Wenn man nicht von der "Strassenverkehrsordnung" überzeugt ist, sich damit auf der Strasse wie ein Rowdy benimmt,schützt deine Überzeugung dich nicht vor Strafe.
Der Schöpfer sagt in Hesekiel:"Und sie werden erkennen MÜSSEN das ich Jaweh bin".
Wenn er ins Weltgeschehen eingreift,wird JEDER sehen das es ihn gibt. UND DAS SAGT DIE BIBEL VORAUS.
JackySmith am 10. Mai 2009 13:52 Spätestens wenn wir sterben, werden wir zu hundertprozentiger Sicherheit wissen, ob es einen Gott gibt. Ich habe noch eine Frage. Haben Tiere eigentlich auch eine Anspruch auf den Himmel? Kommen sie genauso wie wir zu Gott oder in die Hölle? Ich finde man sollte diese Geschöpfe dem Menschen nicht unterordnen. Sie leben genau wie wir.
miramanee am 10. Mai 2009 14:45 Dieses Buch hat alles, aber sicher keine Antworten. Was Dein Text beweist.
JackySmith am 10. Mai 2009 15:27 Ich möchte doch nur wissen, was sie denkt und wie sie es sieht. Ich habe nicht nach der Bibel gefragt. Die Zitate der BIbel hat sie immer alleine angegeben.
HonigflockeS am 12. Mai 2009 14:43 Adam und Eva kannten den Tod.Woher? Sie sahen das Tiere sterben. Gott hat den Tieren kein ewiges Leben versprochen. Warum? Sie sind eine andere Art der Schöpfung, handeln nach Instinkten. Damit lös ich vielleicht eine Menge Diskussionen aus- Aber du kannst das daran erkennen, das einem Hund dieser der beste Freund ist, der ihm eine leckere Wurst hinhält. Tiere haben mit Sicherheit wundervolle eigene,kleine Persönlichkeiten,(ich habe selber zwei kleine Westie´s, mit absolut unterschiedlichem Charakter).ABER... der Mensch ist das einzige Wesen das Gegenwart und Zukunft vergleichen kann und Schlußfolgerungen daraus ziehen kann.Ohne Zweifel können Tiere viele Dinge lernen, ABER...es ist begrenzt.
Außer Noah und seiner Frau sowie seinen drei Söhnen und ihren Frauen sollten „von jedem lebenden Geschöpf einer jeden Art Fleisch . . . je zwei“ in die Arche gebracht werden. „Ein männliches und ein weibliches werden es sein. Von den fliegenden Geschöpfen nach ihren Arten und von den Haustieren nach ihren Arten, von allen sich regenden Tieren des Erdbodens nach ihren Arten, je zwei werden dort hineingehen zu dir, damit sie am Leben erhalten werden.“ Von den reinen Landtieren und Vögeln sollten von jeder Art je sieben genommen werden. Eine große Menge von verschiedenem Futter für die vielen Tiere, das für mehr als ein Jahr reichen sollte, mußte ebenfalls darin untergebracht werden (1Mo 6:18-21; 7:2, 3). Die Bezeichnung „Arten“ für die Tiere, die ausgewählt wurden, bezieht sich in diesem Fall auf Tier„arten“, deren Angehörige sich innerhalb der ihnen vom Schöpfer gesetzten eindeutigen und unveränderlichen Grenzen, „nach ihren Arten“, fortpflanzen können. Die Hunderttausende von Tierarten, die es heute gibt, könnten nach gewissen Schätzungen auf eine verhältnismäßig geringe Zahl von Familien„arten“ — wie die Art der Pferde und die Art der Kühe, um nur zwei zu nennen — reduziert werden. Die Grenzen, die Gott für die Fortpflanzung innerhalb der „Art“ festgelegt hat, konnten nicht überschritten werden. Daher sind einige Forscher der Meinung, daß nur 43 Säugetier„arten“, 74 Vogel„arten“ und 10 Reptilien„arten“ mit in die Arche genommen werden mußten, damit die verschiedenen heute bekannten Arten hervorgebracht werden konnten. Nach anderen, etwas großzügigeren Schätzungen hätten 72 „Arten“ von Vierfüßern und nicht ganz 200 Vogel„arten“ genügt. Ein Beweis dafür, daß die große Vielfalt in der heute bekannten Tierwelt nach der Flut durch Kreuzungen innerhalb dieser wenigen „Arten“ hervorgehen konnte, ist die unendliche Vielfalt innerhalb der „Art“ Mensch. Abgesehen von der Verschiedenartigkeit der Haar-, Augen- und Hautfarbe, gibt es kleine, große, dicke und dünne Menschen, und alle stammen von der Familie Noahs ab. Diese Schätzungen mögen einigen als zu niedrig erscheinen, zumal in Werken wie The Encyclopedia Americana gesagt wird, es gebe über 1 300 000 Tierarten (1977, Bd. 1, S. 859—873). Doch über 60 Prozent davon sind Insektenarten. Von den 24 000 Arten der Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere sind 10 000 Vogelarten, 9 000 Reptilien- und Amphibienarten, von denen viele außerhalb der Arche überleben konnten, und nur etwa 5 000 sind Säugetierarten, zu denen Delphine und andere Wale zählen, die ebenfalls außerhalb der Arche überleben konnten. Andere Forscher schätzen, daß es nur etwa 290 Arten Landsäugetiere gibt, die größer sind als Schafe, während etwa 1 360 Arten kleiner sein sollen als Ratten (B. C. Nelson, The Deluge Story in Stone, 1949, S. 156; A. M. Rehwinkel, The Flood in the Light of the Bible, Geology and Archaeology, 1957, S. 69). Selbst wenn man also von den Schätzungen ausgeht, denen diese großzügigen Zahlen zugrunde liegen, hätte von all diesen Tieren ohne weiteres je ein Pärchen in der Arche Platz gefunden.
Der Regenbogenbund wurde zwischen Gott und allem Fleisch (Menschen und Tiere), vertreten durch Noah und seine Familie, im Jahre 2369 v. u. Z. auf den Bergen von Ararat geschlossen. Jaweh erklärte, daß er nie wieder alles Fleisch durch eine Sintflut vernichten werde. Darauf erschien der Regenbogen als Zeichen des Bundes, der so lange bestehenbleibt, wie es Menschen auf der Erde gibt, das heißt für immer (1Mo 9:8-17; Ps 37:29).
Indigo am 10. Mai 2009 22:56 Wer die Bibel zitiert und meint sie wörtlich auslegen zu können, oder sogar der Meinung ist das in der Bibel irgend etwas besonderes drinsteht nimmt nicht legale Drogen!
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In der Bibel steht so ein Haufen Unsinn, das man genauso gut Aladins Wunderlampe für wahr verkaufen kann!
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50 Millionen Tierarten an Bord der Arche die keine 300 m lang ist, wo dann noch für 1 Jahr Futter für alle Tierarten drauf ist! Wie naiv muss man denn sein, um so einen Unsinn glauben zu wollen ? Die Kängurus sind da wohl hingeflogen worden ? Wie lange dauert das wohl, bis die brasilianische Pupurschnecke die es nur in Brasilien gibt, über die ganzen Meere zur Arche gekommen ist ? Wer glaubt so einen Schwachsinn nur ? Aber es gibt ja noch viel mehr Unsinn in der Bibel........
JackySmith am 11. Mai 2009 01:06 Wahrscheinlich ist die Bibel die Droge der Christen. Doch sie ist legal. Vielleciht ist sogar der Glaube eine Droge um sich vor der harten Welt zu schützen. Doch diese ist genauso wenig verboten. Deine Vermutungen, dass jeder Drogen nimmt, weil er nicht so denkt wie du es dir vorstellst, ist ein Vorurteil, welches du viel zu schnell fällst.
Indigo am 11. Mai 2009 17:54 Ich finde alle die einen Glauben haben, sind in der Lage etwas im Denken abzuschalten.
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Dafür müssen andere eine Menge Alkohol oder andere Drogen zu sich nehmen.
JackySmith am 11. Mai 2009 18:34 Sie kommen mit ihrem Leben nicht klar und wenden sich daher an eine unreale Lichtgestalt, die für sie das Denken übernimmt, damit sie sich selbst nicht übernehmen. Trotzdem treffen sie zumindest zu einem kleinen Teil noch eigene Entscheidungen. Sie sind Individuen sie können nicht anders. Was wäre wenn man ihnen den Glauben (das womit sie ihr Leben in den Griff bekommen) nimmt?
valentin301 am 11. Mai 2009 19:51 Im Prinzip stimme ich Euch ja in vielem zu, aber immer wenn ich Indigo argumentieren (holzhammerartig und mit Vergleich mit Drogen und Alkohol) sehe, drängt es mich, die in Schutz nehmen zu müssen, die einen Glauben haben.
JackySmith am 11. Mai 2009 20:59 So gehts mir auch =) Vor allem wenn ich mich mit Noel1994 auseinandesetze. Aber der hat meine Frage ja nicht entdeckt.
Indigo am 12. Mai 2009 08:18 Also ich finde ich bin hier noch harmlos. Ich kann ja auch nichts dafür das es Leute gibt, die an die Zahnfee oder den lieben Gott glauben wollen.
valentin301 am 12. Mai 2009 16:37 Nö, so harmlos bist Du nicht, vor allem das mit der Zahnfee nervt, das hast Du jetzt oft genug gebracht. Und außerdem verhinderst Du mit Deiner Holzhammermethode die Diskussion über die Zwischentöne.
Indigo am 12. Mai 2009 17:04 Wer ellenlange Bibeltexte zitiert und die wörtlich verstanden haben will, ist selber schuld! Da kann man ja besser an den Osterhasen glauben,... der schmeckt wenigstens.
valentin301 am 12. Mai 2009 17:36 Osterhase nervt auch
JackySmith am 12. Mai 2009 18:24 Dann fangen wir am Besten nicht auch noch mit dem Weihnachtsmann an.
Indigo am 12. Mai 2009 21:26 wie wäre es mit einem blauweiss gestreiften Glückskecksdrachen, der in meiner Garage lebt ?
HonigflockeS am 12. Mai 2009 22:01 Ihr denkt wir wären schwache Menschen?
Was ist denn leichter, mit dem Strom zu schwimmen oder für etwas zu stehen wovon man überzeugt ist?
Viele von uns sind dafür gestorben, nicht aus Fanatismus, sondern weil sie hinter Gott und der Bibel standen.
Weil über Jahrtausende andere Menschen glaubten mit dem Tod von Christen das Wort, das ihnen unbequem ist, ersticken zu können.
(Apostelgeschichte 5:38,39)
Und so sage ich euch unter den gegenwärtigen Umständen: Steht ab von diesen Menschen, und laßt sie gehen (denn wenn dieses Unterfangen oder dieses Werk von Menschen ist, wird es umgestürzt werden; 39 wenn es aber von Gott ist, werdet ihr sie nicht stürzen können); andernfalls mögt ihr vielleicht als solche erfunden werden, die in Wirklichkeit gegen Gott kämpfen.“
JackySmith am 12. Mai 2009 23:45 Ich will nicht sagen schwach, aber ... in die Richtung geht es. Du brauchst keine Angst vor irgendwas zu haben, weil du immer weißt, dass es Jemanden gibt, der dich auffangen wird. Wir denken nicht so. Es heißt ja trotzdem nicht dass wir jetzt unbedingt Angst vor etwas haben müssen nur weil uns Niemand auffängt. Wir kommen nur selbst damit klar und trösten uns nicht mit einem Gedanken. indigo, valentin und ich stehen jeder für Etwas. Wir sind Atheisten und könnten eigentlich in allem übereinstimmen und würden somit einem Strom folgen, doch wie du siehst tun wir das nicht. Wir diskutieren und sind uns nie richtig einig (bis auf wenige Ausnahmen). Merkst du, dass du mit einem Strom schwimmst? Du bist immer hinter her, doch wir gehen in andere Richtungen aber nicht genau die Selbe. Jeder für sich und trotzdem zusammen. Und du folgst einer Horde, die nur für sich und gegen uns geht. Meiner Meinung nach kannst du glauben und du brauchst es dir auch von Niemanden ausreden lassen, weil keiner das Recht dazu hat. Und trotzdem versuchen es viele immer wieder. Meine Theorie ist: Vielleicht stehen sie unterbewusst selbst im Konflikt mit Gott (auch wenn sie es nicht zugeben) und versuchen andere Menschen so von dem abzubringen was ihnen wichtig ist. Sie wollen, dass nicht nur sie alleine mit Gott (ich beschreibe ihn weiterhin als Fantsiegestalt) im Konflickt stehen, sondern andere auch. Es ist wie Hass, der in ihnen sprudelt. Es können trotzdem gute Menschen sein. Gehen wir mal von der Konflikttheorie wieder weg. Vielleicht haben sie einfach kein Toleranzverhalten erlernt. Oder sie sind einfach nur genervt, weil viele Glaübige uns zum Glauben bekehren wollen und machen es einfach anders herum, damit sie sehen wie das ist.
Indigo am 13. Mai 2009 08:22 Ich stimme mit Jacky überein das wir unterschiedliche Auffassungen haben was Glauben und Religionen anbelangt. Ich bin der Meinung das niemand verlogener und gemeiner ist als der Papst und seine Kumpane. Nirgendwo wird mehr geheuchelt als in einer Kirchengemeinde. Da spricht der Familienvater in der Kirche darüber wie züchtig und wohlerzogen seine Tochter ist und geht anschliessend in ein Bordell zu einer 19 jährigen. Da erzählt der Pastor die tollsten Geschichten über Gott und Jesus und vergeht sich dann anschliessend an kleine Jungen. Ich empfehle jedermann mal das Buch "Der Pfaffenspiegel" lange verboten auf dem Index aber nun frei erhältlich.
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So eine Unsinnsreligion lässt sich durch nichts gut heissen!
valentin301 am 13. Mai 2009 11:03 Liebe Jacky, das hast Du toll auf den Punkt gebracht! DH
valentin301 am 13. Mai 2009 15:01 Jacky, ich möchte Dich bitten, mich nicht mit Indigo in einen Topf zu werfen. Ich habe an anderer Stelle schon deutlich gemacht, was ich von Holzhammer-Atheismus halte. Ich möchte noch etwas ergänzen, nachdem Du ja immer wieder deutlich machst, dass Du auch für andere Argumente offen bist. Ein Problem eines rein materialistischen Weltbildes ist es ja, die menschlichen bewussten Gedanken, seine Emotionen und seinen ganzen "Geist" tatsächlich auf die Tätigkeit seiner Neuronen im Gehirn zu reduzieren. Hier hat die Hirnforschung große Fortschritte gemacht. (s.a.Paul Churchland: Die Seelenmaschine)Auf der anderen Seite führt die Diskussion über die Feinabstimmung der Naturkonstanten und das anthropische Prinzip (google mal!) dazu, die Frage nach der Ursache der Welt entweder nichteleologisch (Multiversum), oder aber auch teleologisch (geistiges Prinzip=Gott?) zu betrachten. Sich darüber Gedanken zu machen, ist für die Frage nach dem Sinn des Lebens enorm spannend. Hier hat es Indigo natürlich gut, sein Weltbild ist ja schon fertig. Wenn Du (Jacky) aber Lust hast, können wir gerne weiter diskutieren.
HonigflockeS am 13. Mai 2009 23:26 Dem stimme ich voll und ganz zu. Man kann jedoch nicht durch das Verhalten dieser angeblichen Christen die Bibel verwerfen. Denn dzwioschen liegen Welten.
Indigo am 15. Mai 2009 09:30 Die Bibel ist nichts wert, denn die einstige Blättersammlung der Antike, hat die Kirche erst zu dem gemacht was sie heute ist!
HonigflockeS am 18. Mai 2009 09:22 Dieser Kommentar zeigt mir deutlich , das du die Bibel überhaupt nicht kennst. Denn viele Dinge die die Kirchen der Christenheit lehren stehen nicht so in der Bibel. Um nur einige zu nennen:"DREIEINIGKEIT", das Wort kommt noch nicht mal in der Bibel vor. "Höllenlehre","Zöllibat","Unsterblichkeit der Seele".Wenn du die Geschichte der CHRISTENHEIT verfolgst, siehst du das sie durchzogen ist von MORD,LÜGEN,VERFOLGUNG,MACHTGIER und VERUNGLIMPFUNG DES NAMENS GOTTES.Das hat NICHTS, aber auch GAR NICHTS mit der Bibel und dem wahren Christentum zu tun.
valentin301 am 18. Mai 2009 12:30 Honigflocke, mach Dir nichts draus, das ist nicht das Einzige, das er nicht kennt und wo er trotzdem reinreden möchte.

Hm, ich glaube, dass wir erst dann unser Leben wirklich leben können, wenn wir am "Ende des Denkens" angekommen sind... Will sagen, wenn ich erkannt habe, dass das, wonach ich frage, definitiv nicht mit dem Verstand zu erfassen ist und wenn ich mir noch so viel Wissen reinschaufle... Aber genauso glaube ich auch, dass diejenigen, die gar nicht anfangen zu Denken, also sich diese tiefgründigen Fragen zu stellen, genauso wenig leben(Lebendigkeit).
JackySmith am 11. Mai 2009 18:38 Also muss man sich schon mit diesen Fragen beschäftigen, darf sich aber nicht ununterbrochen mit ihnen auseinandersetzten.
Angel84 am 12. Mai 2009 00:22 Na, ja. Mir gehts wie dir... Ich kann gar nicht anders ;-) Wichtig ist: nicht vergessen zu leben ;-)
JackySmith am 12. Mai 2009 18:38 Ja, das sollte man wirklich nie vergessen =)

Es sind die Wenigen, die zum Glück nachdenklich geworden sind und denen nicht alles egal ist. Respekt.
JackySmith am 23. September 2009 18:38 Tja.... Glück hängt damit wohl viel enger zusammen als ich vorher gedacht habe. Leuten, denen nicht alles egal ist, kann man definitiv zutrauen, dass sie schon eine kleine Vorstellung von ihrem Sinn des Lebens haben.

Weil sie keine anderen Probleme haben.
annakonda am 13. Mai 2009 21:54 ...also hast du andere Probleme, die dich davon abhalten über die Welt und das Leben nachzudenken?
Hmmmm man muss ja denken wie es weiter geht wo man herkommt wie die welt entstanden ist usw...
JackySmith am 9. Mai 2009 00:39 Und was haben wir davon?
ja allessss
JackySmith am 9. Mai 2009 00:47 was ist alles?
allesssssss.......
JackySmith am 10. Mai 2009 22:10 Sorry, aber irgendwie reicht mir diese Antwort nicht.

weil der mensch nun mal ein wesen ist das viel nachdenkt und sich nicht einfach mit antworten die nicht in seinen intessen liegt,nicht zufrieden gibt!und einfach zu sagen es gibt kein gott und es gibt kein sinn im leben wäre ienfach zu schnell beantwortet!
JackySmith am 9. Mai 2009 00:56 Ich bin eines der besten Beispiele =)
Indigo am 10. Mai 2009 05:25 Der Sinn des Lebens sollte jedem klar sein. Mit einem Gott der alles vorbestimmt hat, gibt es so einen Sinn nicht mehr !
JackySmith am 10. Mai 2009 12:45 Es würde theoretisch auch keinen Sinn geben, wenn es keinen Gott gibt. Läuft beides aufs Selbe hinaus.
Indigo am 10. Mai 2009 15:20 Das erkläre mal, warum es nur mit einem Gott einen Sinn gibt !
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Umgekehrt ist es so, denn wenn es einen allmächtigen Gott geben sollte dann ist alles was wir tun vorbestimmt, sonst wäre da ja keine Rede von Allmacht und so. Wenn alles was du tust vorbestimmt ist, kannst du als Individuum nichts verändern was dieser allmächtige Gott nicht vorgesehen hat. Also ist dein Leben für dich persönlich sinnlos. Deshalb und aus anderen Gründen, kann es eine Allmacht überhaupt nicht geben.
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Nun erkläre mal das Gegenteil.
JackySmith am 10. Mai 2009 15:46 Ich habe doch garnicht gesagt, dass es nur mit einem Gott einen Sinn gibt. Wenn Gott uns alles vorbestimmt hätte, warum müssten wir dann noch in die Hölle? Dann hätte Gott es ja von vornerein so gewollt, dass Menschen Morde und Vergewaltigungen begehen. Sagen wir Gott hat jeden von uns einen freien Willen gegeben. Wir können tun, was wir wollen, sollten uns aber eigentlich an Gottes Regeln halten. So könnten wir unser Schicksal selber gestalten und auch, ob wir uns für die Hölle oder den Himmel entscheiden (durch böse oder gute Taten und ob wir nach Gottes Regeln leben). Und trotzdem dürfte er uns deswegen eigentlich nicht in die Hölle schicken, da er ja selber wollte, dass wir entscheiden können, was wir für richtig und falsch halten. Denn wiederum hat er uns ja selbst den Willen gegeben und er kann uns nicht dafür verurteilen. Dann muss er den Fehler bei sich selber suchen, denn er hat die Menschen geschaffen.
valentin301 am 11. Mai 2009 16:31 Vergiss das mal das mit Himmel und Hölle, die gibt es nämlich auf keinen Fall. Und es gibt auch keinen persönlichen Gott, der aufpasst, was Du gutes und böses macht...
JackySmith am 11. Mai 2009 17:48 Ich meinte das ja auch nur theoretisch. Ich weiß ja (oder ich meine zu glauben), dass es weder Himmel noch Hölle oder Gott gibt.
Indigo am 11. Mai 2009 18:00 Deshalb kann es ja keinen allmächtigen Gott geben ! Ist doch mein Reden ! Das ist doch der Widerspruch in dem Glauben ! Ein Allmächtiger muss keine Hölle schaffen wenn er die Menschen gemacht haben will, denn das wäre mehr als dumm, etwas zu schaffen was voller Fehler ist !
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So ein Gottglauben ist erfunden, um die Menschen zu unterdrücken. Nebenbei will jeder Religionsführer auch noch dein Geld,... lol
valentin301 am 12. Mai 2009 07:22 Das ist so ein starres Schablonendenken zwischen entweder allmächtiger, persönlicher Gott mit Himmel und Hölle und allem pipapo ..... oder gar nix. Da gibt es aber noch viel mehr Möglichkeiten... nicht nur schwarz und weiß!
Indigo am 12. Mai 2009 08:22 Du kannst dir zusammenbasteln was du möchtest, aber dann berücksichtige auch die vielen ägyptischen Götter und die germanischen Götter.
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Du darfst mir aber gerne erklären wie dein persönlicher Gott funktioniert und welche Eigenschaften der haben soll.
valentin301 am 12. Mai 2009 14:44 Ach Indigo, 10 Zeilen weiter oben habe ich doch schon gesagt, dass es keinen persönlichen Gott gibt und keinen Himmel und keine Hölle und dann eben auch keine ägyptischen und germanischen Götter.Aber es gibt auch Dinge, die man vielleicht nicht nur materialistisch sehen kann. Vielleicht. Das schlimme mit Dir ist, dass Du nur in eine Richtung denkst. Entweder oder ...
Indigo am 12. Mai 2009 17:07 Leg dich doch mal fest und erkläre deinen gottlosen Glauben. Du eierst da rum und windest dich, wie der Pastor im Bordell.
valentin301 am 12. Mai 2009 17:41 Nein, Du bist mir zu sehr von Dir selber überzeugt. Schlechte Voraussetzung für eine fruchtbare Diskussion.
JackySmith am 12. Mai 2009 18:33 Gottes Gegner und Gottes Beführworter sind meist sehr von sich überzeugt. Sie sind so vernarrt darin Recht zu haben, dass Toleranz zu kurz kommt und sie die Meinung eines anderen kaum aktzeptieren. Anstatt mal einfach zu sagen "Das ist deine Meinung. Ok. Aber ich sehe das anders.", wird einfach drauf eingehämmert, damit der eine ja so denkt wie der andere. Aber es klappt meist nicht. Da sich ja die Meisten nicht überzeugen lassen, wird die ganze Zeit versucht, dass der andere genauso denkt wie man selber auch. Klappt das nicht, kommen Aussagen wie "Du hast Unrecht! (Ich habe Recht)", "Du bist dumm! bzw. Das finde ich ja dumm", "Du musst zum Psychater! Du bist krank" usw.
Indigo am 12. Mai 2009 21:27 Du weichst allen konkreten Fragen aus. Da ist nichts dahinter bei dir, schade valentin.
valentin301 am 13. Mai 2009 11:12 Also dann nochmal für Dich Indigo: Ich habe oben einen Kommenar an Jacky gerichtet, in dem ich Ihr meine Meinung etwas deutlicher versucht habe darzustellen. Dein Kommentar darunter beweist deutlich, dass es keinen Sinn macht, mit Dir ernsthaft zu diskutieren. das beweisen auch Deine vielen "Marken", die Du schon auf dieser Seite hinterlassen hast. Und jetzt lass mich bitte in Ruhe.
Indigo am 13. Mai 2009 14:54 Valentin, du bist derjenige der auf meine Texte eingeht und Kritik an meiner Person übt. Lerne mal selber mit Kritik umzugehen. Wenn ich sehe das du unqualifizierte Bemerkungen machst, werde ich entscheiden, ob ich das so stehen lasse, oder dazu Stellung nehme!
valentin301 am 13. Mai 2009 17:02 Und nochmals falsch....nicht Deine Person kritisiere ich, sondern Deinen Umgang mit anderen Meinungen. Mit Recht. Alles andere ist schon gesagt. Mehrfach.
Indigo am 15. Mai 2009 09:33 Du hast ja gar keine eigene Meinung, du weichst ja allem aus, also bist du auch noch widersprüchlich!
valentin301 am 15. Mai 2009 14:22 siehe oben: mein Kommentar vom 12.Mai 18.01
valentin301 am 15. Mai 2009 17:17 Und, wie ist Deine Meinung?
Gute Frage die ich mir ständig stelle. Es gibt hier in GF viele missionarisch angehauchte User.

Wir sind halt keine Tiere, wenn man nur ein bißerl neugierig ist, dann will man doch alles ergründen, oder nicht?
JackySmith am 9. Mai 2009 00:37 Ja, das will ich andauernd, aber das wird mir zu viel. Viel zu viele Fragen, die man nicht eindeutig klären kann. Viel zu viele Infos, die ich nicht richtig verarbeite. Ich philosophier zu viel. Finde es leicht belastend.
Leider bin ich kein Tier, denn wenn ich mir so manche Menschen anschaue ...
JackySmith am 9. Mai 2009 00:48 Ein Tier zu sein wäre zumindest ein Vorteil um nicht solche doofen Gedanken zu entwickeln =)
valentin301 am 12. Mai 2009 14:39 jacky, zu spät...das ist keine Lösung, jetzt hast Du schon vom Baum der Erkenntnis gegessen...
allein die tatsache, daß der mensch, also WIR drüber nachdenken,WARUM dies thema immer wieder interessiert,zeigt, daß es da in unserm menschenschädel irgendeine funktion gibt, die so eine faszination ausübt. ich persönlich glaube nicht an gott, hierfür"glaub"ich viel zu sehr an die menschliche wissenschaft, die doch eigentlich auch bloß begrenzt sein kann,weil sie auch nur aus menschens-warte erklärbar ist.
fakt ist,daß wir bilder brauchen und seis nur, daß WIR,die wir NICHT an gott glauben aber und das thema DOCH interessiert, nach einer verbildlichung suchen, also dies gen im kopf, das den MENSCHEN beschäftigt, DAS,was er nicht begreifen KANN,das zeigt, daß der mensch hilfloserweise auf der einen seite einen GLAUBEN schafft,auf der andern seite eben dieses fragen.
JackySmith am 9. Mai 2009 01:00 Ich glaube auch nicht an Gott, hab aber ein riesengroßes Interesse an diesem Thema. Naja... Und es gibt ja keine Beweise für die Existenz oder die Nichtexistenz von Gott.
JackySmith am 9. Mai 2009 01:00 Ich glaube auch nicht an Gott, hab aber ein riesengroßes Interesse an diesem Thema. Naja... Und es gibt ja keine Beweise für die Existenz oder die Nichtexistenz von Gott.
geht mir wie gesagt,ähnlich, ich komme aus einer familie, die dies thema schier zur PFLICHT gemacht hat. ich werde IMMERNOCH "gerügt"(man stelle sich diese schizophrenie mal vor!),daß ich NICHT an gott glaube,sie behandeln dies thema so, als ob ich eine sünde beginge, aber glauben kann man doch nicht aus höflichkeit. sgibt ein heft von einer firma(gehirn&geist), die behandelt das thema hochinteressant,sie behandelt das neurophilosophisch-ja,diese wissenschaft gibts tatsächlich!
Indigo am 15. Mai 2009 16:20 Ein Zeichen dafür, wie Erziehung so einen Glauben (in deine Eltern) verankern kann. Da macht man mit Logik nichts mehr! Die Kirche weiss schon warum sie eigene Kindergärten betreibt!

Hi JackySmith. Ohne Neugierde gäbe es keine Entwicklung und somit auch keinen Fortschritt auf der Erde - ob nun technisch und/oder geistig.
Lieber Gruss - Noona

Das liegt einfach in unserem Inneren, dass wir über solche grundlegenden Fragen nachdenken.
Diese "instinktive" bzw. angeborene Spiritualität ist selbst ein Hinweis auf Gott als unseren Schöpfer...
JackySmith am 10. Mai 2009 13:47 Instinkte und Gene haben aber doch eher etwas mit Natur und Evolution zu tun als mit dem Schöpfer. Oder nicht?
Teddylein am 10. Mai 2009 20:00 Nun, ich glaube nicht an die Evolution.
Warum sollte sich bei uns die Frage nach Gott entwickelt haben, wenn es diesen doch gar nicht gibt?
JackySmith am 10. Mai 2009 21:35 Ich könnte dir dazu meine Meinung und das was ich weiß mitteilen, aber ich möchte nicht versuchen dir Gott in irgend einer Weise auszureden. Es würde sowieso nichts bringen, was auch gut so ist. Ich hab nur eine Frage. Kann die Evolution nicht auch ein Teil von Gott sein oder etwas, was er ebenfalls erschuf? Wir entwickeln uns doch auch weiter, selbst wenn es nicht immer positiv ist.
Teddylein am 10. Mai 2009 23:33 In der Bibel heißt es, dass Gott alle Geschöpfe (z.B. Tiere) nach ihrer Art erschuf, nicht dass sie sich erst allmählich (weiter)entwickelten. Auch sonst ist nirgends ein Hinweis auf eine Evolution zu finden.
Die natürliche Weiterentwicklung und Anpassung ("wir gehen mit der Zeit") hat nichts mit einer Evolution die im Gegensatz zur Schöpfung dargestellt wird zu tun.
valentin301 am 11. Mai 2009 16:34 Teddy Du irrst, die lebewesen auf der Erde haben sich natürlich "entwickelt", das bestreiten nur noch die Kreationisten!
Indigo am 12. Mai 2009 08:29 Teddylein in der Bibel steht noch viel mehr Blödsinn der schon lange widerlegt ist. Das kommt nicht von ungefähr das die Kirche in Europa nicht mehr das sagen hat.
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Die Unterdrückung hat ein Ende! Wer will kann sich der Ausbeutung mit der Kirchensteuer entziehen! Hunderte Milliarden Euros hat der Vatikan den Menschen abgepresst. Glaub mal ja nicht, das der Vatikan das Geld nutzt um Menschen vor dem verhungern zu retten! Der Papst baut sich lieber einen weiteren Palast im Vatikanstaat, oder kauft Aktien von der Pornoindustrie, oder Rüstungsaktien.
Indigo am 12. Mai 2009 17:13 Teddy wenn du recht hättest(du hast natürlich Unrecht) dann würde es ja vor 2000 Jahren schon den Pudel gegeben haben und diverse andere Katzen und Hunde. Denn deiner Meinung nach gibt es ja keine Evolution und Evolution sagt nun mal eben aus, das sich alle Tierarten verändern und weiterentwickeln können. So wie sich auch der Mensch zu dem entwickelt hat, was er heute ist. Die eine Hälfte der Menschheit ist nun mal eben sehr leichtgläubig und glaubt jeden Unsinn und andere kommen auch ohne einen Gottglauben aus, indem sie mal kurz nachdenken, was denn da eigentlich verkauft werden soll.
Teddylein am 12. Mai 2009 20:05 >...würde es ja vor 2000 Jahren schon den Pudel gegeben haben und diverse andere Katzen und Hunde.<
Muss nicht zwangsläufig sein. Die Art, die Gott jeweils schuf, heißt Hund und Katze.
Die verschiedenen Rassen haben sich natürlich entwickelt bzw. wurdenn gezüchtet.
Aber die eigentlichen Grundarten oder "Stämme" wurden direkt erschaffen.
DAS ist das was ich glaube.
valentin301 am 12. Mai 2009 20:14 also wenn schon, dann bitte Wolf und Falbkatze!!
Indigo am 12. Mai 2009 21:31 Was ein Unsinn teddylein. Hast du jetzt eine Halb-Evolution erfunden ?
valentin301 am 13. Mai 2009 13:41 Hier muss man objektiverweise Teddy einerseits recht geben, denn Hund, Wolf, Pudel etc. sind nur Rassen einer Art, hier sind natürlich noch keine neuen Arten entstanden. Andererseits haben sich diese Arten aber bestimmt durch den Ablauf der Evolution in Millionen von Jahren aus Stammarten entwickelt. Alles andere glauben nur noch die Kreationisten und die haben unrecht.
Indigo am 13. Mai 2009 14:58 Du kannst Teddylein nur insofern recht geben das Hunde nicht direkt von einer Pflanze abstammen. Dein Text mit der Einschätzung was Rassen und Arten sind, ist unqualifiziert!
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Das Kreationisten unrecht haben, siehst du allerdings richtig!
valentin301 am 13. Mai 2009 17:05 Kommentar eigentlich überflüssig, Arten und Rassen Definitionen stehen in jedem Lehrbuch, was soll denn das.
Indigo am 15. Mai 2009 09:35 Eben weil das klar definiert ist , war das von dir unqualifiziert!
valentin301 am 15. Mai 2009 14:14 "grins" Beweise es!
Indigo am 15. Mai 2009 16:17 Wenn du deine Fehler selbst nicht siehst, dann wirst du auch wie so oft, meine Antwort nicht verstehen. Siehe weiter unten......
valentin301 am 15. Mai 2009 17:11 das ist ein komischer Beweis, weißt Du überhaupt, wovon Du redest? Also: Begriff Rasse und Art, was war verkehrt bei meiner Aussage?

Der Sinn des Lebens definiert sich allein über den sozialen Kontext (was nicht heißt, dass ein Eremiten-Dasein eines Einzelnen nicht sinnvoll sein kann im Sinne der menschl. Existenz – aber man kann ja hier nicht in Buchstärke alle Nuancen der menschl. Existenz diskutieren).
An Gott zu glauben (Gott als Oberbegriff für alle existierenden Gott-Modelle und jegliche Modelle übergeordneter Sinnlichkeit) gibt jedoch dem Einzelnen einen Sinn, der über die Gesellschaft hinaus geht. Gott-Glaube verschafft also eine intellektuelle und auch emotionale Unabhängigkeit!
Das zum SINN des Lebens. Und nun zu der Frage, weshalb Menschen eine Antwort auf die Existenz eines Gottes haben wollen:
Die Evolution hat wohl eher irrtümlich ein so ausgeprägtes Gehirn geschaffen wie das des Menschen. Kein anderes Tier hat so ausgeprägte Analyse- und Abstraktionsfähigkeiten wie der Mensch. Das wiederum liegt aber nicht nur am Hirn, sondern auch an der Sprach- und Fingerfertigkeit des Menschen. Die komplexe sprachliche Artikulationsfähigkeit des Menschen ist ein wesentliches Instrument der gedanklichen Weiterentwicklung; die Fingerfertigkeiten sind Analysehilfsmittel.
Die Analysefähigkeit des Menschen richtet sich zwangsläufig ab einem gewissen gesellschaftlichen und intellektuellen Entwicklungsgrad auch an die eigene Existenz. Nun ist aber der Überlebenswille des Individuums keineswegs gesteuert als Willensleistung des Gehirns. Sondern es ist eine Instinktleistung, die aus dem Überlebensstreben einer jeden einzelnen Körperzelle zusammengetragen wird. Denn genau betrachtet sind wir lediglich ein unglaublich komplexes System von Abermillionen Einzellern, die sich aus Gründen der besseren Überlebensfähigkeit (gegenüber der Allround-Einzelle "Amöbe") in höchster Form spezialisiert haben und so alle ihren Beitrag zum Überleben des Gesamtsystems leisten.
Nun wären also all jene Gehirnzellen, die nicht lediglich Reize weiterleiten oder bearbeiten (sehen… schmecken… hören… Bewegungsbefehle… etc.), sondern die freie Kapazitäten stellen, um die Umwelt zu analysieren und schließlich die Relation der eigenen Existenz zur Umwelt zu analysieren, dazu verdonnert einzusehen, dass sie lediglich Gefangene äußerer Umstände sind.
Und hier kommt nun die Frage nach einem übergeordneten Sinn, die schließlich in der Gottesfrage eine gesellschaftsübergreifende und die eigene Existenz überdauernde Antwort finden soll. Denn Gefangenschaft macht krank. Selbst der in "Freiheit" lebende Mensch, der durch Fremdbestimmung (als Resultat von Umwelteinflüssen UND Persönlichkeitsmustern) sein Leben in einer Weise gestaltet, die ihm widerstrebt, entwickelt Krankheiten (wozu übrigens auch alle diversen Formen von Süchten zählen!). Das heißt, das Gesamtzellsystem "Mensch" wird gestört durch ein ihm selbst ungemäßes Leben (dieses gilt aber auch schon für Tiere, die ihre eigene Situation in so weit reichendem Maße nicht oder aber gar nicht analysieren können)! Dieses "ungemäße" Leben lässt sich zumindest zum Teil komprimieren durch die intellektuelle Ausrichtung auf einen übergeordneten Sinn.
Die "heutigen" monotheistischen Gottheiten sind bereits das Resultat einer weitergeführten Analyse und Abstraktion. Aber es scheint ja der Drang nach der Einbettung in ein übergeordnetes sinnliches Muster geradezu ein naturgesetzliches Streben der menschlichen Existenz zu sein. Denn schon "einfache" Urgesellschaften entwickeln einen Ahnen- oder Geistglauben, unter Einbeziehung der sie unmittelbar beeinflussenden Naturkräfte, der eine Einordnung des Individuums in eine große Überordnung zulässt!
JackySmith am 10. Mai 2009 12:57 Du hast in deine Antwort psychologische, soziale und auch teilweise biologische Aspekte mit einfließen lass. Einfach auf eher wissenschaftlicher Basis. Auf jeden Fall Danke für deine Antwort =)
frederick am 10. Mai 2009 15:29 Mmh, wie jetzt? War das nicht die Frage? "Warum treten diese Fragen [nach Gott] so gehäuft auf?", so die Frage. Oder nicht?
JackySmith am 10. Mai 2009 15:52 Doch. Ist richtig. Ich meinte nur das z.B. du meine Frage mehr aus wissenschaftlicher Sicht beantwortet hat. Es gibt hier auch andere, die haben die Frage mit Hilfe der Bibel beantwortet. Es hat nicht mit deiner Antwort zu. Das stimmt. Es tut mir Leid, wenn ich dich verunsichert habe.
Es liegt nun mal in der Natur des Menschen zu fragen, ist das da alles was ist? oder ist da noch viel mehr. ich persönlich fordere euch alle auf über den Tellerrand zu blicken.
JackySmith am 10. Mai 2009 12:48 OK. Ich blicke über einen Tellerrand, aber es bringt mich im Leben weder weiter, noch hat es viel mit der Realität zu tun, die man schlichtweg für diese Gedanken vernachlässigt. Wahrscheinlich muss man nur ein einfaches Mittelmaß finden wie bei allen Dingen im Leben.
Nicht über einen Tellerrand sondern über den Tellerrand, und es kann dich sehr wohl in deinem Leben weiter bringen. Die Realität ist das was du daraus machst. Ich habe mich nie der sogenannten Realität unterworfen, denn ich bin des Glückes eigner Schmied, und du bist es ebenso. Das wichtigste ist, das ich bisher alles erreicht habe was ich erreichen wollte, eben weil ich mich nie der Realität unterworfen habe.
JackySmith am 10. Mai 2009 13:40 Das ich meines eigenen Glückes Schmied bin, ist mir bekannt. Ich sprach nicht vom Schicksal. Du hast deine Ziele erreicht, weil du genau wusstest, was du konntet und was du wolltest, sonst hättest du diese Ziele wahrscheinlich nicht erreicht. Das hat sehr wohl was mit der Realität zu tun. Also hast du dich ihr unterworfen, auch grade weil du der Schmied deines eigenen Glückes bist. Jemand, der nicht in der Realität lebt, wird immer an der selben Stelle stehen und sich nicht fortbewegen. Während du deinen Weg gehst, bleibe ich noch immer an der selben Stelle stehen.
Soweit gut, doch sei nicht zu streng mit dir selbst, vieleicht brauchst du einfach mehr Zeit, und glaub mir, auch wenn ich alles erreicht habe, gab es Zeiten da dachte ich wie du, ich gebe dir ein Tipp..Du möchtes nicht mehr an der selben Stelle Stehen bleiben? Dann Wähle dein Fortkommen, wähle, nicht wollen, denn wenn du etwas willst, beweist du das du es nicht hast. Ein ganz einfaches beispiel: Warum stehst du vor einer Eisdiele? Du würdest mir antworten: Weil ich ein Eis haben will, in diesem Augenblick beweist du hiermit das du kein Eis hast, nun kommt schritt zwei, du gehst nun zu diesem Menschen und triffst die wahl dir ein Eis zu hohlen, und da du es wählst hast du es dann, und kannst dein Eis geniesen. Ich habe gelernt, wolle es nicht sondern wähle es, denn wenn du etwas willst stößt du dieses Etwas von dir weg. Und denke immer daran laß dir Zeit. Ach bevor ich es vergesse, ich glaube nicht an das Schicksal, habe ich noch nie getan, damit bin ich immersehr gut gefahren.
Indigo am 15. Mai 2009 09:40 Nettes Wortspiel, aber fehlerhaft. In dem Moment wo du das Eis wählst, beweist du das du das Eis willst! Das ist ein Kreislauf den du drehen kannst wie du magst,... ein Wortspiel eben!
Es ist weder ein Wortspiel noch fehlerhaft, denn ich, du, ihr alle erlebt dies Tag für Tag. Nochmals, wenn ich ein Eis haben will, beweise ich das ich es nicht habe, und weil ich es nicht habe, will ich es, und erst nach dem ich es will, wähle ich es und danach schreite ich zur Tat in dem ich mir dieses Eis kaufe. Du siehst es ist kein Fehler sondern eine Beobachtung.
Indigo am 26. Mai 2009 19:38 Auch da irrst du wieder. Ich kann ein oder zwei Eis schon haben und trotzdem ein weiteres Eis haben wollen. Für einen Menschen den ich gerne habe,... zum Beispiel, oder für mich, weil ich gerne 3 Eis auf einmal essen möchte.
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Das beweist gar nichts und bleibt ein Wortspiel! Letztendlich willst du nur ein Eis. Das bleibt ein Fakt, alles andere sind Wortspiele und Vermutungen ;-)
valentin301 am 26. Mai 2009 22:37 Jetzt lasst doch Indigo wenigstens einmal das letzte Wort haben , also bitte, Leute!!!!
JackySmith am 28. Mai 2009 19:44 valentin, so sehr ich dich auch schätze, unterlasse bitte (zumindest bei meiner Frage) deine Sticheleien gegen Indigo. Hier darf jeder seine Meinung vertreten und so abwegig und nervig uns der andere auch manchmal erscheint, dürfen wir doch nicht persönlich werden oder jemanden ausgrenzen, der genauso viel zu sagen hat wie wir. es tut mir leid, ich habe den "einen Satz mit zwei Personen" leider nicht vermeiden können.
valentin301 am 29. Mai 2009 07:39 Oh jacky, Du hast völlig recht, dieser Kommentar von mir war überflüssig (hab ich mich später selber schon geärgert drüber), deshalb kann ich Dir hier auch ein aufrichtiges "Sorry" sagen! Umso mehr, als auch ich Deine Fragen und Antworten überaus schätze! Über Deinen letzten Satz musste ich gerade rätseln, habs aber noch kapiert, das hast Du Dir ja gut gemerkt :-)) .
Ok du magst 3 Eis auf einmal essen, sehr gut geniese dein Leben, und ich finde es sehr gut wie du deine Meinung verteigen tust. Ich lade dich Indigo ein mir weiter zu antworten oder mir eine weitere Frage zu stellen.

Das menschliche Unterbewusstsein ist ständig aktiv. Es benötigt Daten, die unter anderem das Bewusstsein liefert. Manche Menschen haben jedoch einen Null-Level, also keine echte Datenbasis um ihr Unterbewusstsein zu beschäftigen. Was bedeutet, dass sie keine echten Interessen haben. Da aber unser Unterbewusstsein nach Input giert, versucht man das auf unterschiedliche Weise auszugleichen. Fragen nach dem Sinn oder Hintergründe des Lebens sind offensichtlich nicht erklärbar und erzeugen ein Feedback, das die zuvor beschriebene Problematik kompensiert.
Solche Fragen sind also das Resultat von Kleingeistern.
JackySmith am 10. Mai 2009 14:52 Irgendwie ergibt deine Antwort Sinn. Das Einzige, was mir daran nicht gefällt ist, dass man mich nach deiner Antwort als Kleingeist bezeichnet.
valentin301 am 11. Mai 2009 20:10 Ich finde das klingt sehr überheblich, und wenn man das näher anschaut steckt auch keine sinnvolle Aussage drin!
JackySmith am 11. Mai 2009 20:53 Hm... wahrscheinlich wäre nach dieser Antwort jeder Mensch (ausnahmslos) auf Erden ein Kleingeist.
valentin301 am 12. Mai 2009 07:26 Also ich stelle jetzt einfach mal die Gegenbehauptung auf: Nur große Geister stellen solche existentiellen Fragen, nur kleine Geister glauben schon alles zu wissen!!!... Gut so?
Indigo am 12. Mai 2009 16:46 Ich finde, nur wer meine Antworten als die alleinige Wahrheit erkennt, hat das Recht das Internet zu benutzen. Ist zwar jetzt Unsinn, aber ich wollte auch mal :-)
JackySmith am 12. Mai 2009 17:04 Es gibt weder Groß- noch Kleingeister. Das ist meine Behauptung.
valentin301 am 12. Mai 2009 17:45 Finde ich sehr treffend, dass ausgerechnet Indigo auf meinen Kommentar geantwortet hat, denn der glaubt wirklich von sich, im Besitz der Wahrheit zu sein.
Indigo am 12. Mai 2009 21:35 Meine Meinung vertrete ich glasklar ohne wenn und aber. Ich muss da keinen Eiertanz aufführen um mich zu winden. Eine klare Linie.
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Es gibt keinen allmächtigen Gott!
JackySmith am 12. Mai 2009 22:47 Deine/Unsere Meinung ist eher eine Hypothese als eine bewiesene Behauptung. Du/Wir können nicht beweisen, dass da etwas dran ist, auch wenn du es vielleicht glaubst.
Indigo am 13. Mai 2009 08:29 Ein allmächtiger Gott würde doch wissen was er tut und wüsste was aus seinen Taten entsteht, ein allmächtiger Gott könnte keine Fehler machen! Demnach dürfte es den Sündenfall nicht geben und den Unsinn mit Jesus erst recht nicht, es dürfte keine Sintflut geben und andere Bestrafungen schon mal gar nicht. Oder dieser allmächtige Gott hat da nur Unsinn produziert!
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So behämmert um eine Erde mit 1000 Gefahren zu schaffen, kann kein Gott sein!
sandlerjack am 14. Mai 2009 01:28 Ist dir schon mal in den Sinn gekommen, das die 1000 Gefahren ( es sind weit mehr) nicht durch Gott kommen, sondern von seinem Wiedersacher , dem Teufel oder Satan. Dieser hat ja auch den ersten Sündenfall provoziert,
JackySmith am 14. Mai 2009 16:29 Wo kommt denn der Teufel her oder... wie ist er entstanden?
valentin301 am 14. Mai 2009 18:18 jacky, Du willst es wirklich wissen, nicht wahr? Gut so, gefällt mir...das interessiert mich auch!
JackySmith am 14. Mai 2009 18:45 Gut =) Dann kann Sandlerjack uns Beiden ja jetzt die Frage beantworten. Ich bin auf die Antwort gespannt.
JackySmith am 14. Mai 2009 18:45 Gut =) Dann kann Sandlerjack uns Beiden ja jetzt die Frage beantworten. Ich bin auf die Antwort gespannt.
Indigo am 15. Mai 2009 09:44 Wenn es einen allmächtigen Gott geben sollte, kann es keinen Teufel geben. Sonst wäre ja dieser Gott nicht mehr allmächtig. 2 die allmächtig sind gibt es schon mal gar nicht, denn dann könnten die sich ja widersprechen, was ja nicht gehen kann bei etwas das allmächtig sein soll!
JackySmith am 15. Mai 2009 14:20 Indigo Du hättest meine Antwort von unten auch gleich kopieren können, denn hättest du dir die Mühe erspart es umzuformulieren... Außerdem kenne ich meine Antwort schon! Ich warte noch auf die Antwort von Sandlerjack.
valentin301 am 15. Mai 2009 15:46 Und ich auch!!!
Indigo am 15. Mai 2009 16:14 Jacky, du darfst gerne deine Antwort von unten, die ähnlich meiner ist, hier hinkopieren. Ich habe nochmal nachgesehen und gebe dir Recht, das du das genau so siehst wie ich.
Wenn du da jetzt ein Patent auf diese Sichtweise hättest,.........
JackySmith am 15. Mai 2009 16:40 Nagut. Wenn es nicht geplant war, ist es OK. Es gibt ja auch die Meinungsfreiheit. Da ist es ja ganz schön, dass man jede Meinung haben kann, die man möchte =) Und wenn man manchmal die selbe Meinung hat, ist das ja auch mal nicht schlecht^^ Aber so wirklich ne Meinung war es auch nicht. Eher eine logiische Schlussfolgerung
valentin301 am 15. Mai 2009 17:10 Mensch, Jacky hat halt provokativ gefragt und wollte von sandlerjack eine Aussage! Dass sie das anders sieht, ist doch logo indigo, wir wollten halt wissen, wie sandlerjack das sieht, um mit ihm zu diskutieren, kapiert?
JackySmith am 15. Mai 2009 17:24 Du hast es auf den Punkt gebracht valentin =)

Im Grunde gibst Du die Antwort selbst:
1.)
Es ist schwer nicht nachzudenken. Kannst Du Dir wirkliche das Denken zu Dich interessierende Themen verbieten?
2.)
Wer sich zu einer bestimmten Frage verhält gibt auch eine Antwort: Dein Sinn des Lebens ist es offensichtlich Spaß zu haben.
Der an solchen Gedanken Spaß-Habende kann aber nun die Frage stellen, ob dies ein sinnvolles Leben ist, und sei es nur, um den "unspaßigen" Zweifel an seiner Lebensführung loszuwerden.
JackySmith am 24. Mai 2009 00:13 Nein, Ich kann mir das Denken zu mich interessierenden Themen nicht verbieten. WEnn ich das Interesse verliere schon. Wenn ich sie als belastend empfinde, klappt es manchmal auch. Das ist mir ja ganz neu, dass mein Sinn des Lebens "Spaß haben" ist. In welcher Hinsicht meinst du das mit dem "Spaß haben"? Ich würde auch nicht unbedingt sagen, dass solche Gedanken immer was mit Spaß zu tun haben.
valentin301 am 24. Mai 2009 09:02 Hallo, Ihr beiden, schön Euch zu treffen! Ich glaube, in diesem Zusammenhang könnte Euch die folgende Frage interessieren: http://www.gutefrage.net/frage/eine-frage-der-darstellung-macht-denken-traurig
JackySmith am 24. Mai 2009 14:14 Danke Valentin =) Ich habe mir die Frage schon einmal angeschaut und beschlossen sie nicht zu beantworten, aber vielleicht überlege ich es mir nochmal anders
AntiUScout am 24. Mai 2009 15:18 dito:)
AntiUScout am 24. Mai 2009 16:02 Schloss es aus Deiner Feststellung"Intensives Nachenken könne depressiv machen"
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Wer sich gut fühlen will und sich deswegen das Nachdenken verbietet, scheint mir jemand zu sein, für den das "Sich-wohl-fühlen" das wichtigste ist.
Das mag nun nach einem Vorwurf der "Oberflächlichkeit klingen. Ist aber so nicht gemeint, vielmehr halte ich genau dies für einen "selbstdefinitorischen" Sinn des Lebens, was wieder eine Kritik zu seien scheint, vielleicht aber die einzige tiefe (nahezu absolute!)Erkenntnis ist, jedenfalls nach meiner Auffassung, ich meine dies wie folgt:
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Es herscht "definitorische Freiheit". Was ich aus einer Definition heraus schließen kann, ist "in gewisser Weise" absolut wahr (Valentin weiß, warum ich das hier relativiere:)
.
Wer ein Ziel verfolgt, verbindet mit dem Erreichen positive Empfindungen, Ziele, die dies nicht als letzte Motivation verfolgen sind für mich undenkbar. Es gibt also nur ein Ziel: Positive Empfidungen
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Ich nenne nun eine Maßnahme sinnvoll, wenn sie hilft, ein vorgegebenes Ziel zu erreichen.
bzw.:
Eine Maßnahme ist sinnvoll, wenn sie glücklich macht.
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Ich stelle nun also "selbstdefinorisch" fest:
Der Sinn des Lebens ist es, glücklich zu sein
(selbstdefinitorisch allerdings nicht im Sunne von "Sich-im-Kreis-drehen", sondern "Voraussetzungsarm")
.
... "pseudophilosophisch?"
Ich denke jeder Mensch möchte doch wissen woher er kommt und wohin er geht. Ob er nur ein Zufallsprodukt oder eine Schöpfung ist, etc..
JackySmith am 3. Juni 2009 16:34 Das mag sein. Aber warum möchte er es wissen?

Ich denke,das steht in direktem Zusammenhang mit dem Wissen um unsere Vergänglichkeit. Wären wir unsterblich,würde uns dieses Problem sicher nicht beschäftigen.
JackySmith am 25. Juni 2009 15:58 Diese Antwort ist einfach, kurz und mit Abstand die beste Antwort, die ich hier gelesen habe =) Ich sehe das auch so, hab aber trotzdem noch ein paar Bedenken.
Strugazki am 25. Juni 2009 19:45 Bitte Bedenken äußern...
JackySmith am 28. Juni 2009 17:44 Das sind nur ganz kleine Bedenken für mich. Ich gebe dir recht, die Fragen beschäftigen uns, weil wir wissen das wir vergänglich sind. Wären wir unsterblich, würden vielleicht trotzdem noch Fragen aufkommen. Vielleicht ähnlich, vielleicht volkommen andere, da wir ja mit der Unsterblichkeit noch andere Probleme hätten.

Wer lange frägt, geht lange irr!!!!!!!!!
JackySmith am 9. Mai 2009 00:38 Ja, das merke ich.
gottesanbeterin am 9. Mai 2009 00:59 aber er lebt auch lange!
JackySmith am 9. Mai 2009 01:03 Meinst du wer lange fragt, lebt auch länger?

2 Fragen sind das ja jetzt. Für mich ist es absolut klar, das es so einen allmächtigen Schöpfergott nicht gibt! Denn das widerspricht sich ja selber. Denn dann könnte ein allmächtiges Wesen einen Stein herstellen, den das allmächtige Wesen selber nicht anheben kann!
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Ausserdem gibt es mit einem allmächtigen Gott der alles in unserem Leben vorbestimmt hat, keinen Sinn im Leben mehr! Keine Vorbestimmung, keine Allmacht!
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Ohne solch eine Phantasiegestalt Gott, gibt es durchaus einen Sinn im Leben. Das wäre dann jetzt der 2. Teil der Frage.
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Der Sinn des Lebens besteht darin, als Menschheit zu überleben. Die Konsequenz die aus dieser Überlegung entsteht, macht den Sinn des Lebens aus! Dieser Sinn gilt für jede Tierart und jede Pflanze, als eigenständige Art zu überleben.
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Gerne gehe ich mit dir näher auf diesen Sinn des Lebens ein, aber ich denke du kannst das auch selber auflösen, was alles dazugehören kann.
Das Leben hat an für sich keinen Sinn, es sei denn du gibst dem Leben einen Sinn. Sinn was ist das? Das Wort Sinn ist etwas was wir erfunden haben, es ist nur ein Wort aus 4 Buchstaben S=1 I=2 N=3 N=4 so einfach ist das. Was es jedoch gibt sind unsere Sinneswahrnehmungen, das ist etwas was ich nicht leugne. Ich bleibe dabei: Wir geben dem Leben einen Sinn..
Indigo am 10. Mai 2009 15:23 Du hast gar nicht verstanden was ich da geschrieben habe........
valentin301 am 11. Mai 2009 20:07 Ist auch nicht einfach...Gegenfrage: Wenn der Sinn des Lebens für Dich ist, als Menschheit zu überleben, was ergibt das dann konkret für Dein persönliches Leben?
Indigo am 12. Mai 2009 08:47 Nun es fängt damit an, das ich es für richtig erachte, das ich mein Geld ehrlich erarbeite. Das nächste ist natürlich, das ich nicht auf Kosten von anderen lebe. Weiterhin bin ich absolut fair zu meinen Mitarbeitern, es darf nie Profit zu Lasten der Mitarbeiter geben. Entlassungen nur weil man dadurch kurzfristig seine Bilanz verbessert ist verabscheuungswürdig. Der Belegschaft das Weihnachtsgeld streichen, weil die sich eh nicht wehren können, ist etwas was es mit mir nicht gibt ! Es ist für mich eine Selbstverständlichkeit sich für Politik zu interessieren und wählen zu gehen. Last but not least, es ist wichtig seine Kinder rechtschaffen, fair und konsequent, mit viel Liebe und Aufmerksamkeit zu erziehen. Wenn diese wenigen Dinge die ich jetzt angerissen habe beherzigt würden, wären wir da schon auf einem guten Weg!
JackySmith am 12. Mai 2009 17:02 Das was du beschrieben hast, kann auch jemand tun, der nicht denkt, dass das Leben einen Sinn hat. Und alles was du tust, tust du aus rein egoistischen Gründen, weil es dir dabei gut geht. Und weil du auch immer daran denkst wie es dir in der Situation erginge, was dir wiederum ein gutes Gewissen verschafft und positive Gefühle.
valentin301 am 12. Mai 2009 17:48 Ich wollte ja eigentlich von Indigo eine Klärung seiner Aussage von oben: "Sinn des Lebens besteht darin, als Menschheit zu überleben". Das habe ich jetzt nicht richtig erklärt gefunden, oder hab ich da was falsch verstanden?
JackySmith am 12. Mai 2009 18:21 Nein, eine wirkliche Erklärung ist es nicht. Vielleicht kommt die noch...
Indigo am 13. Mai 2009 08:30 falsch verstanden valentin, einfach noch mal lesen und den Zusammenhang finden.
JackySmith am 14. Mai 2009 18:46 Oder du formulierst dein Antwort nochmal um Indigo.
Indigo am 15. Mai 2009 09:47 Nicht für valentin. Der kritisiert gerne, ohne selber Stellung zu beziehen. Auf Antworten gibt er meist nur ausweichende Antworten. Da macht diskutieren nicht viel Sinn.
valentin301 am 15. Mai 2009 14:20 Lies doch nochmal oben mein Statement vom 12.Mai 18.01 an Jacky, das Du schon so vielsagend kommentiert hast. Wenn Du auf dieser Basis weiterdiskutieren willst, dann melde Dich nochmal. Ansonsten spars Dir, Dein Weltbild wissen ja jetzt alle. Hat jemand Indigo eigentlich irgendwo wirklich "diskutieren" sehen? Was ist eigentlich diskutieren???
JackySmith am 15. Mai 2009 14:32 Eine Diskussion (Erörterung, Zwiegespräch, Argumentation) ist ein Gespräch zwischen zwei oder mehreren Diskutanten, in dem meist über ein oder mehrere bestimmte Themen gesprochen (diskutiert) wird, wobei jede Seite ihre Argumente vorträgt. Am Ende einer Diskussion steht entweder die Lösung eines Problems, ein für alle Beteiligten annehmbarer Kompromiss oder die beidseitige Erkenntnis, dass verschiedene Meinungen herrschen. Auch im letzteren Fall ist die Diskussion eine wichtige Möglichkeit, den Standpunkt anderer kennenzulernen und Dinge aus bisher unbekannter Perspektive zu erblicken.
Quelle: Wikipedia
valentin301 am 15. Mai 2009 15:47 Mille grazie, so sehe ich das auch.
AntiUScout am 26. Mai 2009 15:58 Keine Sorge!
Indigos Kommentare sind stets bezugslos. Dass seine Aussagen dann nicht selten auch völlig abwegig sind, rundet das Ganze nur ab:)
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Der Sinn des Lebens ist sein Überleben???
Voraussetzung = Sinn ??????
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Auf ähnlichem Niveau:
Der Sinn eines Werkzeuges ist seine Unvergänglichkeit?
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Die Definition zum Begriff "Diskussion" aus Wikipedia scheint mir übrigens aus praktischer Sicht unvollständig:
Diskussionen können auch Vorwand für soziale Kontakte und Plattform für Besserwisserei sein. Aus dieser Sicht darf auch Indigo weiterhin "Diskutant" genannt werden:((
Indigo am 26. Mai 2009 19:42 weia,.... ein neuer Dr. Sommer ist da.....
valentin301 am 26. Mai 2009 22:35 @Scout: DH für Deinen Durchblick @Indigo: DH für die (leider wohl unfreiwillige) Komik
hallo an alle,
Klickt mal auf das profil von jackysmith. ein totenkopf ?? ich finde, sie verarscht uns mit so einer frage. tut mir leid.
Indigo am 10. Mai 2009 10:10 Was tut dir leid ? Was ist denn so schlimm an dem Bild ? Wo siehst du die Verarsche ?
JackySmith am 10. Mai 2009 12:36 Ich verarsche euch nicht mit der Frage. Sie ist mir ernst. Die Totenkopfflagge stammt aus meinem Lieblingsfilm "Fluch der Karibik" und steht für mich für Freiheit. Nicht für Tod oder irgendwelche anderen negativen Dinge.
Hi Indigo, -das tut mir leid- ist eine Redefloskel und hat eigentlich nichts zu bedeuten. Die Verarsche sehe ich darin, daß die Antworten bedacht und ernst gemeint sind, aber die -Kommentare dazu von JackiSmith so lala ausfallen - spür mal zwischen den Zeilen. Mir kommt es vor, als ob es provokant ist und wie eine Beschäftigung der ganzen Community ist,denn auf diese Frage gibt es so gut wie keine Antwort.Mein Gespür hat mich selten getäuscht. Wie gesagt, die Antworten empfinde ich als wirklich ernst gemeint. Grüße talklady
JackySmith am 10. Mai 2009 15:08 Das die ANtworten so lala rüberkommen, kommt daher, dass ich aus verschiedenen Sichtweisen auf dieses Thema herabblickte. Es fällt mir schwer mich auf eine Sichtweise zu versteifen. Es fällt mir schwer irgendwelche Antworten vollkommen abzuwägen, da es alles irgendwie einen Sinn macht, was die Leute zu schreiben haben. Ich wusste ja, dass es auf die Frage nach dem Sinn des Leben oder nach der Exitenz Gottes keine wirklichen Antworten gibt, deswegen haben ich eine solche Frage nicht gestellt. Ich wollte Wissen, aus welchem Grund man sich diese Fragen stellt, da diese mir schwer aufs Gemüt schlagen. Aber irgendwie gibt es auf diese Frage auch keine richtigen Antworten. Falls ich provokant rüber komme, tut es mir Leid =( Aber ich gehe gern nochmal auf die ANtworten ein um mehr über die Meinung meines Gegenüber zu erfahren.
Hallo JackySmith, jetzt tut es mir leid so hart geschrieben zu haben.Vielleicht habe ich das deshalb so empfunden, da ich genauso grüble wie du. Meines Erachten wäre der Sinn des Lebens folgender, das meine ich jetzt ernst: wenn jeder den anderen RESPEKTIEREN;AKZEPTIEREN UND TOLERIEREN würde. Dies einmal vorab. Dazu müßte man die totale Freiheit haben. Selbst entscheiden können wann man arbeitet (und nicht diese Zeitvorgaben punkt 8 bis punkt 6 (Beispiel) Dann wäre jeder für sich verantwortlich und man würde viel lockerer arbeiten und hätte weniger Frust. Dann müßte man einen Cocktail haben, den man jederzeit nehmen könne, um selbst zu entscheiden, wann man denn ...........(ohne depressiv zu sein). Der würde dann sicherlich lange da stehen , da man ja dies und jenes noch zu erledigen hätte (z.b.dir jetzt schreiben) und noch vieles mehr.Also zusammengefaßt: Totale Freiheit . Ich hasse zum Beispiel diese Heuchelei auf der Welt, ist doch so. Liebe JackySmith, das meine ich jetzt wirklich ernst. Ich grüble und grüble ebenso und komme zu keinem Ergebnis. Warum läßt Gott (wenn des denn einen gibt) Kinder an Krebs erkranken und alte Menschen so leiden. Und dann noch unzumutbar hochpäppeln, das ist doch keine Würde. Aber das ist ein anderes Thema. Kannst mir gerne privat e-mailen. Adresse ist bei der Frage -Hat jemanMara Stressless Painting ausprobiert. bei kuni Ich glaube ich habe dich jetzt erstaunt und sprachlos gemacht. Stimmts ?? Gespannt auf Deine Antwort . Grüße
und dann hab ich noch eine gegenfrage. WAS ist gott?
alle reden über einen(männchen oder weibchen?) gott und ich denk, jeder hat a ein anderes bild zu.
also, was ist gott überhaupt?
Teddylein am 11. Mai 2009 00:28 Gott ist ein unsichtbarer und geschlechtsloser Geist.
Man sagt der Gott, weil Jesus ihn stets als Vater anredete.
JackySmith am 11. Mai 2009 17:58 Gott ist eine Gebilde unserer Phantasie und der Hoffnung. Vielleicht könnte man sogar behaupten, dass diese Vorstellung der kindlichen Wirklichkeitsauffassung ähnelt. Sie ist nur komplexer. Gott ist aber nicht real existent. Oder was meinst du farbig?
Indigo am 11. Mai 2009 18:03 und Jesus ist auch ein Gott weil ja sein Vater auch ein Gott ist
JackySmith am 11. Mai 2009 18:18 Es heißt Jesus ist/war sowohl Mensch als auch Gott. Also er hat eine menschliche Seite und eine göttliche Seite. Doch war er nur ein Mensch wie jeder Andere auch.
Teddylein am 11. Mai 2009 22:43 Wenn er nur ein Mensch war wie jeder andere auch, kann er kein Gott sein. Ein Gott hat bedeutend mehr Macht als ein Mensch. Sonst wäre er ja kein Gott.
Als er auf der Erde war nahm er lediglich Menschengestalt an. Er wurde als vollkommener Mensch geboren und starb als vollkommener Mensch, um uns Sündenvergebung nd ewiges Leben zu ermöglichen. Als er in den Himmel auffuhr legte er diese Menschengestalt wieder ab.
Jesus ist Gottes Sohn und damit auch ein Gott, aber nicht der allmächtige Gott. Er sagte: "Der Vater ist größer als ich" und machte sich ihm nie gleich.
Indigo am 12. Mai 2009 08:52 Wenn Jesus ein Gott wahr dann konnte er ja nicht am Kreuz sterben ! Götter können ja wohl nicht sterben! Aber schon interessant das wir jetzt 2 Götter haben !
JackySmith am 12. Mai 2009 16:56 Teddy meinte Jesus Menschengestalt ist gestorben. Nicht Jesus selbst. Jesus ist Gottes Sohn, doch ist Gott ein ES. Also hat Gott Jesus geschaffen wie jeden anderen Menschen auch. Gott bevorzugt Jesus, also ist er nicht gerecht, denn die Menschen sind ja alle seine Kinder. Auch wenn Gott Jesus als Botschafter auf die Erde schickte, könnte Gott, das Wissen, was er Jesus gab auch jedem anderen Menschen geben. Dann würde es keinen Streit um seine Existenz und um noch so andere grundlegende Widersprüche geben. Aber da Gott ja die Schöpfung unserer Phantasie ist, ist es nicht verwunderlich.
valentin301 am 12. Mai 2009 18:24 ja, das hat Logik :-)
Teddylein am 12. Mai 2009 20:10 Nein, Gott will, dass wir aus freiem Willen an ihn glauben und ihm dienen, und nicht aus Zwang.
JackySmith am 12. Mai 2009 20:23 In dem Fall würden wir nicht an ihn glauben, sondern wir würden wissen, dass es ihn gibt. Das hat nichts mit Zwang zu tun. Dann könnte wir immer noch entscheiden, ob wir ihn dienen. Aber warum will Gott das wir an ihm zweifeln? Wenn er uns erschuf, dürfte er uns doch keine Zweifel mit auf den Weg geben, die ihn in Frage stellen. Warum macht er sowas?
Indigo am 13. Mai 2009 15:01 Schöne überzeugende Logik. Wieder ein Widerspruch mehr, der beweist das es so einen allmächtigen Gott gar nicht geben kann.
sandlerjack am 14. Mai 2009 01:40 JackySmith Das wir an Gott zweifeln hat nicht er uns mit auf den Weg gegeben, sondern der Vater der Lüge hat zum ersten Menschenpaar gesagt." Ihr werdet nicht sterben wenn ihr von der Frucht eßt sondern Erkenntniss aufnehmen was Gut oder Schlecht ist. Ihr werdet sein wie Gott". Dieser hat uns dazu gebracht an den Worten von Gott zu zweifeln und das ist bis heute so geblieben. Vielleicht solltet ihr mehr in der Bibel lesen als GUTE FRAGEN zu beantworten.
JackySmith am 14. Mai 2009 17:19 Hat er nicht? Ich würde diesen Schluss nicht zu voreilig ziehen. Aber obwohl... wenn es Gott nicht gibt, hast du natrülich recht. Dann pflichte ich dir bei. Und wo kam denn der Vater der Lüge her? Ist er vomm Himmel gefallen oder war er plötzlich da? Ist der Teufel Gott ebenbürtig? Hat er genauso Macht über das Universum wie Gott? Dann wäre doch Gott aber nicht mehr als allmächtig zu betrachten.
JackySmith am 14. Mai 2009 17:25 Und wenn ich den ganzen Tag in der Bibel lesen würde, so würde ich doch immer mehr Widersprüche entdecken und immer mehr, was nicht als gerecht gelten kann. Die Bibel ist nicht uninteressant und doch kann man nur sehr wenigen Botschaften zustimmen. Warum hast du dich hier angemeldet sandlerjack? Wenn es dir hier bei gutefrage.net nicht gefällt, brauchst du nicht hier zu sein. Dich zwingt keiner.
Indigo am 15. Mai 2009 09:53 Ich habe die Bibel durchgelesen und festgestellt das da eine Menge Unsinn drin steht, die voller Widersprüche ist! Die Bibel ist unfair, ungerecht und menschenverachtend in vielen Aussagen. Gleichberechtigung Fehlanzeige! Allmächtigkeit ist eh Unsinn und schliesst sich selber aus.

Danke für eure Antworten. Hat mich sehr gefreut, dass so viele geantwortet haben =) Leider bin ich nun auch nicht weiter und eine richtige Antwort konnte mir nicht gegeben werden. Im Nachhinein ist es nicht verwunderlich. Ich denke, es werden jetzt keine Antworten mehr kommen und die Diskussionen klingen auch ab. Wer noch eine Antwort geben will, kann das natürlich gerne tun =)
Deine Antwort finde ich gut. Allerdings halte ich Religionen nicht unbedingt für Schwachsinn. Jede Religion glaubt wahrscheinlich an etwas anderes. Oder sie glauben an Gott - nur in einer anderen Form bzw. auf eine andere Weise. Was ich so schlimm finde: daß manche Religionen von sich denken, sie wären etwas Besseres und es deshalb diese sog. Glaubenskriege gibt!
Das Religionen Schwachsinn(sorry, das ist echt doof ausgedrückt) sind, ist meine persönliche Meinung. Ich will niemanden in seinem Glauben beeinträchtigen oder beleidigen, tut mir leid ;)...
Existenz ist durchaus Glaubenssache. Es ist eine Frage der Betrachtung...(Gibt es ein Loch, oder ist es doch nur ein runder Rand, der im inneren keine Füllung hat?)
Wir wurde von unserem "Konstrukteur" so konstruiert daß wie NIE verstehen werden was WIRKLICH abgeht
Genau,wenn es einen Gott geben würde so braucht solch eine Frage erst nicht gestellt werden. Existentes ist nun mal Realität und keine Glaubenssache.
Es ist ja weder beweisbar noch wiederlegbar, dass es Gott gibt.
Eben deshalb hängt es so stark vom Glauben / Überzeugung ab, was man dann denkt.
Hi, du hast es erfasst - denn der Glaube ist wichtig und nicht die Religion, denn die wurde von Menschenhand erschaffen um Macht auszuüben - und zwar in JEDER Religion. Lieber Gruss - Noona
Was soll das denn für ein Glaube sein der wichtig ist ? Glaube an den Osterhasen oder eher an die Zahnfee ?