Wer investiert, kann verlieren -- das ist doch vorher jedem bewusst, oder nicht? Die vielen Privatanleger, die in den 90er Jahren bei Aktiengeschäften ihr Geld verloren haben, haben auch keine goldenen Fallschirme gehabt ...

Es ist u.A. Aufgabe der EZB, dafür zu sorgen, dass der Bankenmarkt keine ernsthaften Störungen erfährt, etwa durch einen Bankencrash.

Lieber derdaniel,
ich denke, Du hast in den letzten Stunden genug Fragen zu diesem Thema gestellt. Jetzt warte doch einmal ab, ob sich hier Experten für Deine sehr speziellen Fragen finden.
Dass die Anzahl der für nicht in dem Thema steckende Nutzer sehr ähnlichen Fragen auch Unmut hervorrufen kann, ist schon auch nachvollziehbar.
Ich möchte Dich bitten, das in Zukunft zu berücksichtigen.
Viele Grüße
Verena vom gutefrage.net-Support
Über die AUfgabe der EZB kannst du hier http://www.bundesbank.de/download/ezb/publikationen/ezbrolleund_aufgaben.pdf mehr erfahren. Du benötigst aber viel Zeit, die Dir womöglicherweise anderswo verloren geht.
Aha. Und:
Warum interessiert es die EZB, wenn die eine oder andere Bank ein paar Milliarden an roten Zahlen macht?
Ganz einfach, wenn eine Bank pleite geht, könnte das Vertrauen in die anderen Banken bzw. in das Bankensystem völlig verschwinden und es zu einem sogenannten "Bankrun" kommen.Dabei würden dann alle ihr GEld von den Banken abziehen weil sie denken es ist nicht mehr sicher, dann würden auch gesunde Banken zusammenbrechen und wir könnten uns ein neues Bankensystem bauen.
Megaboomer hat Recht. Dieses ist der Hauptgrund. Der Vertrauensverlust in das Bankensystem und in unsere Währung würde die gesamte Finanzstruktur und Wirtschaft ins Chaos versinken lassen.
Wie wäre es, wenn auch nur 10% aller Deutschen es mit der Angst bekämen und Ihr Geld von der Bank abheben wollten? Soviel Geld ist bei weitem nicht im Umlauf. Ich glaube nicht mal, dass es so viel gedrucktes Geld überhaupt gibt.
Stellt euch vor: Ihr geht zur Bank und könnt kein Geld mehr abheben, weil keins mehr da ist. Würde zur Panik, Existenzangst usw. führen. Daher tut die EZB ihr Bestes, dieses abzuwenden. Wir müssen den Rest machen und das Unwetter so nehmen wie es kommt, und zwar ruhig und gelassen. Wer den Kopf verliert und etwas falsches tut, könnte untergehen. Ein Run auf die Banken wäre so etwas. Nur dass andere ebenfalls in Schwierigkeiten geraten könnten.
Letztendlich: Eine Währung (gilt auch für Wirtschaft) ist nur so gut und stark wie das Vertrauen, dass die Leute in sie haben.