Warum interessieren sich die Berater der Volksbank nicht für eine Oma mit 90.000€ um ihr ein Konto zu eröffnen?

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5 Antworten

Was will die Oma mit den 90.000 Euro denn machen?

Von 90.000 Euro auf einem Girokonto hat die Bank nichts. Wenn sie das Geld anlegen wollte, sähe die Sache vielleicht anders aus, aber so ist das für die Bank uninteressant.

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Kommentar von christl10
29.10.2016, 12:32

Es wurde nicht einmal gefragt was sie mit den 90.000€ machen möchte. Die Volksbank hatte einfach kein Interesse. 

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Weil im Zeitalter der Computer die Kontoeröffnung direkt eingegeben wird und dann auch gleich unterschrieben werden muss. Oft kommen "Kunden " dann auch nicht wieder um wirklich zu unterschreiben und Konteröffnungen müssen sofort unterschrieben werden.

So lange dauert die Eingabe der Daten auch nicht, dass das nicht in Anwesenheit der alten Dame gemacht werden kann. 

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Ich denke, die Volksbank hätte sich interessiert, wenn die Dame dabei gewesen wäre. Es gibt in Deutschland Regeln, an die Banken sich zu halten haben. Darunter gehört neben dem Geldwäschegesetz auch die Verpflichtung, sich von der Existenz und der Legitimation der Kontoinhaber zu überzeugen. 

Vorzubereiten heisst, das Konto schon ohne Unterschrift eröffnen. Ein klarer Gesetzesverstoß! Ich könnte ja auch mal zur Bank gehen, und ein Konto für Dich vorbereiten lassen. Über solche Konten werden regelmäßig Internetbetrügereien und ähnliche Sauereien abgewickelt.

Und dass eine 90-jährige die Bank wechselt und eine neue Kontoverbindung begründet, ist zumindest ungewöhnlich. Dass die Bank da auf Nummer sicher gehen will, halte ich für nachvollziehbar.

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Kommentar von supersuni96
28.10.2016, 23:16

Die Postbank braucht jetzt jeden Kunden, da sie ab 01.11. die Giro-Gebühren eingeführt hat und denen ein Haufen Kunden abgesprungen sind. Die legen dir bestimmt noch den roten Teppich aus, wenn du kommst, um ein Konto zu eröffnen. Solche Menschen werden sich jetzt nur noch selten in der Postbank verirren.

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Nun,  das ist immer von den aktuellen Ziel Vorgaben abhängig. Momentan ist Geldanlagen gleichbedeutend mit "Geldentsorgung" und die kostet Geld.

Du kannst der "Oma" ja auch kein Aktien von der Deutschen Bank verkaufen, oder DZ Derivate. Du musst jag immer damit rechnen, das plötzlich ein Enkel auftaucht, der aus Angst um sein Erbe, die Verbraucherzentrale aktiviert.    

Wir hatten gestern übrigens einen Kunden, der hat sein Haus verkauft und wollte sein Geld bei uns parken und gleichzeitig  bei uns Mitglied werden. Den haben wir auch nach Hause geschickt - mit seinem Geld... ja so ändern sich die Zeiten.

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Für Spareinlagen / Guthaben zahlt Dir heute kein Kreditinstitut mehr was an Zinsen! Die sind mittlerweile im Keller! Braucht ein Kreditinstitut heute Geld, geht es garantiert nicht zum Kunden! Inzwischen holen sich die Kreditinstitute benötigtes Geld bei Großbanken, wo sie ebenfalls so gut wie keine Zinsen für zahlen müssen!

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