Frage von Roxie252, 23

Warum immer genau dann?

Warum fühlt es sich immer von den Terminen bei der Terapeutin immer so an als wären die Probleme doch nicht so schlimm? : /

Antwort
von grossbaer, 8

Weil es in den meisten Fällen unangenehm ist, über seine Probleme zu sprechen und sich auch einzugestehen das man Probleme hat. Wenn es dann darum geht die Probleme im Rahmen einer Therapie zu besprechen, redet man sich unbewusst ein, das alles in Ordnung ist, weil man die Konfrontation mit diesen Themen scheut. Man kann also sagen, das es eine Art Fluchtreflex ist.

Probleme lösen und bewältigen bedeutet auch das man aktiv werden muss. Man muss die Probleme benennen und für die Lösung dieser auch selbst an sich arbeiten. Doch das ist unbequem und von daher kommen dann solche falschen Gedanken wie "es ist ja alles nicht so schlimm".

Es ist normal das man diese Gedanken hat, man darf aber nicht auf sie hören. Denn die Probleme bleiben und lösen sich nicht einfach in Luft auf.

Antwort
von Andrea2009, 16

Das ist der so genannte Vorführeffekt. Beim Arzt hat man auch plötzlich keine Schmerzen mehr, wenn man gefragt wird, wo genau es weh tut. Also mach dir die Mühe und schreib auf, was dich wann, wie bedrückt. 

Antwort
von HappyHund, 12

Weil du Sachen davor eher objektivierst.

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