Nudelsternchen am 10.02.2009 um 13:06 Uhr
http://www.gutefrage.net/frage/sollte-es-einen-elternfuehrerschein-geben-ideensa... http://www.gutefrage.net/frage/ist-es-immer-noch-ein-tabu-sich-hilfe-zu-holen
In was für einer Gesselschaft leben wir das wir und schämen müssen wenn wir Hilfe brauchen...und vor allem was kann man tun um das zu ändern!
Liegt es wirklich dadran das Versagen immer noch ein Tabu ist und in dieser Leistungsgesselschafft jeder funktionieren muss?
Ich glaube, es liegt daran, dass schon das Zugeben, das man Hilfe braucht ein großer Schritt ist. Oft sieht man seine eigenen Fehler nicht, weil man denkt, dass man alles richtig macht. Außerdem ist es heutzutage leider wirklich noch so, dass man dann schlecht ins Gerede kommt. "Hast du gehört die hat...." und "Weißt du schon, wer jetzt schon wieder...." hör den Leuten doch mal zu. Da sagt keiner so schnell: "SUPER! Sie hat sich Hilfe geholt bevor was schief läuft!"

Habe eben eine Frage gestellt,die lautete,warum so viele Fragen hier als Scherz abgetan werden,auch wenn der Fragesteller vlt. wirklich Hilfe braucht. Zumindest hier sehe ich nämlich immer wieder,daß man von einigen direkt in eine Schublade gesteckt wird (z.B arbeitslos=faul,emotionale Probleme=eh nur Verarsche...etc.). Was,wenn jemand sich öffnet und dafür auf den Deckel kriegt? Der traut sich doch nie wieder,irgenwen um Hilfe zu bitten-egal wo.
Das ist, vorsichtig ausgedrückt, der Mangel an ECHTER Kommunikation mit den Mitmenschen: man versucht gar nicht mehr herauszufinden, was den anderen WIRKLICH bewegt und verlernt gleichzeitig, die eigenen wirklichen Bedürfnisse zu formulieren. Inder Folge kennt man die eigenen Bedürfnisse nicht....
DH!
Diese Meinungsumfrage wäre was fürs Forum.... Versagen ist ein Wert, der zwar durch die Gesellschaft in die eine oder andere Richtung getrimmt wird, d.h. die Gesellschaft gibt den Maßstab vor. Aber er ist auch dem Menschen innewohnend, was widerum beduetet, ob sich jemand als Versager fühlt hängt von seiner persöhnlichen Geschichte ab, und dort ist das Tabu begraben: Ein Kind, daß die Erfahrung gemacht hat, ausgelacht zu werden,(kritisiert usw,) kann für diesen Auslachgund eine persönliche Tabuhaltung gewinnen, die noch dem Erwachsenen eigen ist. Der ERwachsene hat meist jedoch kein Bewußtsein darüber, woher seine Angst, ein Thema anzugehen oder ein persönliches Tabu zu überwinden eigentlcih herkommt.

Ich finde keineswegs, dass man sich schämen muss, wenn man sich Hilfe holt! Ich z. B. hole mir Hilfe beim Kochen, indem ich Maggi Fix und Knorr Fix etc. benutze, obwohl ich eine Frau bin und "somit doch kochen können MUSS". Nö, muss ich nicht!
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Und Kinderpsychologen wollen doch auch leben und Geld verdienen! Ich weiß, der Satz ist ziemlich lapidar, aber ich bleibe dabei: Man kann doch nicht in allem und jedem so super sein, dass man keine Hilfe braucht!
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Man holt sich Hilfe für die dämlichsten und harmlostesten Dinge, aber auch, wenn das Auto kaputt ist, wenn die Heizung nicht funkioniert, wenn der Rechner spinnt, weil man den Haushalt nicht allein schafft (Putzen???), aber bei so hoch brisanten Problemen wie der menschlichen Psyche soll man allein zurecht kommen?

es ist keine Schande sich Hilfe zu holen, es ist eine Schande sich keine zu holen

Niemand muss sich schämen um Hilfe zu bitten. Bei manchen läßt das der Stolz halt nicht zu.
Gluecksschwein am 12. April 2009 10:09 ...oder die Erziehung.
Da gibt es so einen dämlichen Spruch: Was sollen denn die Leute (Nachbarn) denken?

ich denke das viele auch sehr Misstrauisch sind und sich deshalb keine Hilfe holen. Gerade die älteren Menschen.

zum einen sind viele leute zu stolz um sich hilfe anderer zu holen, andere gestehen sich selbst nicht ein, das sie hilfe brauchen und viele haben sicherlich auch angst als versager abgestempelt zu werden...
Das ist und wird ein Tabu Thema bleiben, weil viele denken das sie Versager sind, wenn sie nicht ohne Hilfe zurecht kommen.

Manche sind einfach viel zu fertig und haben nicht einmal die Energie um sich um Hilfe umzusehen. Ich finde die Umgebung müßte viel aufmerksamer und einfühlsamer sein. Die wenigsten handeln vorsätzlich falsch!
jeder, der hilfe braucht, muß es erst mal für sich selbst erkennen?

Viele Leute geben vor sich selbst nicht zu, dass sie Hilfe brauchen. Und doppelt so viele wollen sich in familiären Belangen nicht vom Staat reinreden lassen. Deshalb erreicht man diese Menschen auch viel zu selten.
meinch sind zu stols
DieWiese am 10. Februar 2009 13:10 Trink weniger.^^

Leistungsdruck ist das leid unserer Tage.Irgend wie brauchen wir auch ein wenig druck um uns weiter zu endwickeln.
Wer gibt schon gerne zu,das er hilflos ist...?macht angreifbar und verletzbar...dies ist eine Gesellschafft in der sich jeder selbst der Nächste ist und wo erwartet wird das man zurechtkommt.
und was kann man tun um das zu ändern?
genau solche Fragen stellen wie Du und
immer einschreiten und die eigene Meinung den anderen auch ins Gesicht sagen und die eigene Position OHNE ANGST VOR vielleicht berechtigter Kritik trotzdem mal formulieren. man kann dabei nur lernen - oder den Mitmenschen etwas beibiegen!
DH