Überall ist alles immer weiter auf Wachstum Wachstum ausgerichtet !
Immer mehr, immer weiter, immer schneller, immer höher.
Warum ? Im Tierreich gibt es auch Grenzen, ein Tier wächst und irgendwann ist es ausgewachsen und hört auf zu wachsen.
Nicht mal im Ansatz habe ich von irgendeinem Politiker mal gehört, daß es langsam gut ist mit dem Wachstum und man auch mal überlegen muß, ob man nicht immer auf Teufel komm raus überall wachsen muß um gut und aktzeptiert zu sein.
In den meisten Fälllen bringt das Wachstum KAUM(!) mehr was, eine Sache oder ein Produkt wird noch ein bischen minimal verbessert, aber das wars auch schon. Und dafür wird ein Riesen Aufwand betrieben...
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Darin zeigt sich eines der größten Mißverständnisse des Lebens in der zivilisierten Gesellschaft! Es handelt sich um eine Fehlinterpretation des natürlichen Bedürfnisses des Menschen - nach Wachstum.
Eigentlich geht es um ganzheitliches Entwickeln und Wachstum des Bewußtseins. Der zivilisierte Mensch ist jedoch - großmehrheitlich unbewußt - Opfer einer Bewußtseinsstörung, die der Ganzheitlichkeit im Wege steht und die einseitige Betätigung des rationalen Denkens und des Wachstums von außenweltbezogenem Wissen fördert. Ich nenne dieses Phänomen "kollektive Zivilisationsneurose". Das ist eine Art von geistigem KREBS, ein unkontrolliertes Wuchern in der linken Hirnhälfte - während die Fähigkeiten der RECHTEN Hirnhälfte verkümmern, welche einen gesunden Ausgleich herbeiführen könnten. Die gegenwärtig sehr ins Hintertreffen geratene Zusammenarbeit zwischen linker und rechter Hirnhälfte müßte wieder ins Lot gebracht werden. Und die Herrschaft im Menschen sollte nicht der rationale Verstand haben, sondern das höhere geistige Wesen in uns, das übe den rationalen Verstand als Werkzeug verfügt und gebietet ebenso wie über die Fähigkeiten der rechten Hirnhälfte.
Wachstum steht für vieles und ist hauptsächlich im positiven Sinne gemeint!
heureka47 am 22. März 2009 07:29 KREBS ist auch Wachstum...

mach Dir mal grundsätzliche gedanken, vermeide dabei möglichst Deinen eigenen dunstkreis zu betreten
heureka47 am 22. März 2009 07:31 Klingt rätselhaft...Sag doch mal n bisschen was Inhaltliches - bitte.
eines Tages wird man darauf verzichten müssen
heureka47 am 22. März 2009 07:31 Aber Wachstum ist ein natürliches menschliches Bedürfnis. Wie sollte man das einfach ignorieren?
der Umwelt zu liebe wird man umdenken müssen,die natürlichen Recourcen unserer Erde werden irgend wann aufgebraucht sein und man muß mit dem auskommen,was sich auf der Erde befindet,als Beispiel:es werden langlebige Produkte entwickelt und weniger auf die Müllhalde gebracht(Autos)

Wirtschaftswachstum wird gerne als Messlatte für wirtschaftlichen Erfolg genommen.
Es gibt sogar ein Gesetz, dass der Regierung vorschreibt in der Wirtschaftspolitik Wirtschaftswachstum zu fördern (aber auch Vollbeschäftigung, Geldwertstabilität und ausgeglichenen Import/Export).
Wirtschaftswachstum lässt sich relativ leicht berechnen und in einer Zahl ausdrücken. Leider sagt die Zahl fast nichts darüber aus, ob die Menschen sich wohl fühlen. Eigentlich sollte die Lebensqualität im Mittelpunkt allen Strebens stehen. Nur bedauerlicherweise lässt sich Lebensqualität nur schwer in berechenbare Größen fassen. Lebensqualität hat viele subjektive Aspekte, das macht es schwierig.
Die Zahlen des Wirtschaftswachstums machen hingegen einen "objektiven" Eindruck.
Allerdings erhöhen auch Krankenhäuser mit vielen Kranken, Bestattungsunternehmen und Hersteller für Tabletten gegen radioaktiven Niederschlag bei Atomkraftunfällen das Bruttosozialprodukt - die Lebensqualität sinkt dann allerdings eher.
heureka47 am 22. März 2009 07:32 Und? Gibt es eine Alternative?
heinmueck am 22. März 2009 10:30 Es gibt Versuche Alternativen, eine Art Lebensqualitäts-Index zu schaffen. Das ist lobenswert aber sehr schwierig.
Neben den relativ leicht messbaren materiellen Faktoren (Geld, Zugang zu Gütern und Dienstleistungen), müssen auch subjektive Faktoren erfasst werden. Zum Beispiel: Der Grad der Unabhängigkeit des Einzelnen, seine körperliche und psychische Gesundheit, das Empfinden von Sicherheit, soziale Beziehungen, Umweltqualität, Arbeits- und Lebensbedingungen, Grad der Entfaltungsmöglichkeiten des Einzelnen usw. usw..
Und da wird es schwierig. Wie soll man die einzelnen Faktoren gewichten? Alle Faktoren hängen mehr oder weniger auch voneinander ab und beeinflussen sich gegenseitig. Diskussionen und Infragestellen des Zustandekommens einer solchen Index-Zahl wären vorprogrammiert.
Trotzdem gibt es gute Ansätze. Immerhin haben 2007 OECD, die Europäische Kommission, die Organisation der islamischen Konferenz, die Vereinten Nationen, das Entwicklungsprogramm der UN und die Weltbank entschieden, neue Ansätze für die Erfassung von Lebensqualität der Bürger zu entwickeln. In der EU werden auch regelmäßig Berichte zum Vergleich der Lebensqualität in den EU-Staaten angefertigt. Das sind aber nur Anfänge.
Es wird noch lange dauern, bis in der Tagesschau neben der Prozentzahl des Wirtschaftswachstums auch ein "Glücks-Index" genannt wird.

Korruption und Diäten sind auch im Wachstum.
Vielleicht leiden darunter auch nur die Personen, die in der Politik tätig sind. Wir sollten diese Leute mal schleunigst entfernen, dann geht es der Gesellschaft vielleicht wieder besser ?
Leider betrifft es nahe 100% der zivilisierten Gesellschaft.