Frage von Colibriiii, 163

Warum hetzen so viele Menschen (auch Männer) gegen Frauen, die einen Kaiserschnitt wünschen?

Scheint ein Thema zu sein, dass die Menschheit spaltet. Kann mir jemand verraten, warum da jeder eine Meinung zu hat und auf andere übertragen will, statt jeder Frau die Wahl zu lassen? Immerhin eins ehr persönliches Thema. Doch selbst Männer geben ihren Senf dazu, und das oft nicht sehr einfühlsam.

Sollte nicht jede Frau selbst entscheiden, ohne dafür verurteilt zu werden? Immerhin gibt es heute die Möglichkeit, eine Geburt so möglichst schmerzlos und ohne böse Überraschungen zu erleben. Ist ja auch unnatürlich, bis 80 oder länger zu leben, aber wir tun es dank der Medizin trotzdem.

Ich weiß, dass viele von Gesundheitsrisiken für das Kind sprechen, aber ich bin auch ein Kaiserschnitt-Kind und bin sehr gesund. Meine Cousinen ebenfalls. Auch mein Cousin. Statt dessen kenne ich Frauen, die ihre Kinder bei natürlichen Geburten verloren haben. Oder Kinder, die mehr Allergien haben, trotz natürlicher Geburt. Es gibt so viele Gegenbeispiele aus dem wahren Leben, dass am Ende doch jeder selbst wählen muss. Und ein Kind, dass in einer Frau heranwächst, die von der Angst vor der Geburt beinahe zerfressen wird, ist doch auch vielen Risiken ausgesetzt, oder? Ebenso, wenn die Frau sich Gewissensbisse macht, weil ihre Entscheidung dauernd in Frage gestellt wird.

Ich denke, jede Frau sollte selbst über ihren Körper bestimmen und ihre Entscheidung frei fällen. Meine Frage ist also: Warum behaupten so viele Menschen (auch Männer), ihre Meinung "contra Kaiserschnitt" sei die einzig Richtige und machen Frauen aufgrund einer sehr persönlichen Entscheidung nieder, die doch keinen anderen etwas angeht? Sollten Frauen es einfach "verheimlichen?" Warum wird das überhaupt immer so öffentlich gemacht, wie man ein Kind bekommt?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Colibriiii,

Schau mal bitte hier:
Meinung Kaiserschnitt

Antwort
von isebise50, 34

Eine fundierte Meinung haben? - ja!

Hetzen? - nein!

Als Frau, Mutter und Hebamme kann ich nur nicht verstehen, warum Frauen sich freiwillig eine schmerzhafte, große Bauch-OP wünschen.

Denn entgegen deiner Auffassung bedeutet eine Spontangeburt ein paar Stunden Schmerzen mit Pausen und sehr guten Möglichkeiten der Schmerzlinderung. Zudem bist du fit, wenn dein Kind dich braucht.

Beim Kaiserschnitt hast du über Tage bis hin zu Wochen ohne Pause Schmerzen und liegst zunächst platt und bist auf Hilfe angewiesen, wenn dein Kind dich braucht.

Auch wenn die modernen Techniken und der hohe Hygienestandard den Kaiserschnitt zu einem relativ problemlosen Routineeingriff hat werden lassen, gibt es nicht wegzudiskutierende Nachteile und Risiken gegenüber einer Spontangeburt.

Schön, das die Gegenbeispiele deiner Familie so positiv ausfallen, sie entsprechen aber nicht der Statistik.

Moderne Rollstühle sind ja so bequem - trotzdem gehen die Menschen lieber zu Fuß.

Eine Blinddarmentzündung kann dramatisch verlaufen - trotzdem wird er nicht jedem Kind prophylaktisch entfernt.

Zehennägel reißen manchmal ein und entzünden sich - trotzdem amputiert kein Chirurg zur Vorsicht einen Fuß.

Ein Kaiserschnitt ist der Rettungsanker für den Notfall. Da er aber mit Risiken und negativen Folgen für Mutter, Kind und folgende Schwangerschaften einhergeht, ist unter normalen Umständen immer eine vaginale Geburt vorzuziehen.

Alles Gute für dich!

Antwort
von Gerneso, 75

Ich habe noch nicht mitbekommen dass dagegen gehetzt würde.

Aber würde ich mitbekommen, dass ein Mann sich dazu kritisch äussert, wüsste ich schon Konter genug. Denn ist es nicht meist das "starke" Geschlecht, was keine Erkältung bekommt, sondern direkt im Sterben liegt?

Kommentar von Colibriiii ,

"gehetzt" war wohl etwas drastisch ausgedrückt. Aber schau dir doch mal die Antworten von  PillePalleAbisZ und kokomi an ;)

Kommentar von Gerneso ,

Wie bei jedem Thema gibt es unterschiedliche Sichtweisen. Und Moralapostel, die ihre Sichtweise ungefragt vorwurfsvoll an Menschen richten, die für sich selbst andere Entscheidungen treffen, gibt es überall.

Wer von diesen lächerlichen Einmischungen in die Privatsphäre betroffen ist, sollte einfach lächeln und sich gar nicht erst auf Grundsatzdiskussionen einlassen, die eh nix bringen.

Es gibt ja auch z. B. Heutzutage noch Leute, die behaupten, eine Mutter darf auf keinen Fall arbeiten (am besten bis das Kind aus dem Haus ist). Fremdbetreung wie Kita ist schädlich, blablabla....

Oder verheiratete Frauen hätten nicht auszugehen und Spass zu haben sondern ausschließlich für die Familie da zu sein.

Solchen voreingenommenen Menschen ist mit bester Argumentation nicht beizukommen.

Die Energie spart man sich besser für die wichtigen Dinge des Lebens.

Kommentar von Colibriiii ,

Da hast du absolut recht. Leider lasen sich viele Frauen, gerade in der emotionalen Phase der Schwangerschaft und nach der Geburt, das schlechteste Gewissen einreden. Sehr traurig!

Antwort
von wilees, 60

Grundsätzlich muß diese Entscheidung jede Frau im Rahmen einer anstehenden Geburt selber entscheiden.

Diese Entscheidungsmöglichkeit hat sie aber nicht grundsätzlich. Denn die Kosten werden, solange nicht der Arzt die Notwendigkeit bescheinigt, üblicherweise von den Krankenkassen nicht übernommen.

Zumindest für mich habe ich entschieden einer solchen Operation möglichst aus dem Weg zu gehen. ( 3 Kinder - eines davon Beckenendlage )

Der Vorteil für mich: Geburt  unter Einsatz von PDA hat die Schmerzen sehr weit reduziert. Nach der Geburt keine wochenlange Beeinträchtigung durch eine abheilende Wunde.

Antwort
von beangato, 52

Sicher kann jede Frau über ihren Körper selbst bestimmen.

Nur wird kein Arzt der Welt einem Kaiserschnitt zustimmen, wenn er medizinisch nicht notwendig ist. Das ist immerhin eine OP am Körper der Frau, bei der eine Wunde entsteht, die bei einer normalen Geburt nicht entsteht. Es könnten Wundheilungsstörungen auftreten.

Übrigens.

Frauen sind bei einem Kaiserschnitt einem dreimal höheren Risiko
ausgesetzt, bei der Geburt zu sterben, als bei einer natürlichen Geburt.

http://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_geburt-kaiserschnitt_907.html

Das schreibt eine 3fache Mutter, die ihre Kinder auf normalem Weg zur Welt gebracht hat.

Kommentar von Colibriiii ,

Wunden entstehen auch beim Dammschnitt.

Eine 3fache Mutter, die ihre Kinder auf normalem Weg zur Welt gebracht hat klingt nicht sehr objektiv, oder? Wenn ich einen Bericht einer 3fache Mutter, die ihre Kinder per Kaiserschnitt zur Welt gebracht hat präsentiere, schreit auch jeder gleich "subjektiv" ;)

Und was auch für einen geplanten Kaiserschnitt spricht (aus deinem Link):

Doch das Risiko an einem Kaiserschnitt zu sterben war noch nie so gering wie heute. In absoluten Zahlen bedeutet das, dass die Müttersterblichkeit bei Kaiserschnitt in Deutschland um die 0,04 Promille (eine von 25.000 Frauen) beträgt. Das Risiko bei einem Notfalleingriff liegt deutlich höher als bei einem geplantem Kaiserschnitt.

Notfalleingriffe können IMMER nötig werden!

Ich kenne eine Frau, die beides hatte. Bei der natürlichen Geburt ist das Kind gestorben. Laut eigener Aussage würde sie jeder Frau einen Kaiserschnitt empfehlen: Die Schmerzen waren nichts gegen die natürliche Geburt - auch danach. Also sind wir wieder bei der persönlichen Entscheidung.

Kommentar von beangato ,

Wunden entstehen auch beim Dammschnitt.

Das ist aber nicht vergleichbar - ich hatte auch einen Dammschnitt.

Notfalleingriffe können IMMER nötig werden!

Das war ja meine Aussage:

wenn er medizinisch nicht notwendig ist.

Meine Aussage war auch:

Sicher kann jede Frau über ihren Körper selbst bestimmen.

Du schreibst:

Also sind wir wieder bei der persönlichen Entscheidung.

Die Mutter meines Enkels hatte einen Kaiserschnitt - sie war nicht begeistert. Sie hatte enorme Schwierigkeiten, das 2. Kind normal zur Welt zu bringen.

Und ich persönlich denke, dass man bei einer normalen Geburt eine engere Bindung zum Kind aufbauen kann. Das ist aber nur MEINE Meinung - ich will hier niemandem was aufzwingen.

Kommentar von Colibriiii ,

Das wollte ich dir auch nicht unterstellen. Tut mir leid, wenn das so rübergekommen ist.

Ich glaube, dass es kaum eine engere Bindung geben kann als die zwischen mir und meiner Mama :) Da spielen mit Sicherheit noch andere Dinge mit hinein als eine natürliche Geburt.

Aber du sagst ja selbst, dass jeder für sich entscheiden muss.

"Notfalleingriffe können IMMER nötig werden" habe ich geschrieben, weil du ja schreibst, dass die Sterblichkeitsrate beim Kaiserschnitt höher ist als bei einer natürlichen Geburt. Aber wenn man bedenkt, dass Notfälle immer möglich sind und die Sterblichkeitsrate laut deinem Link nochmal DEUTLICH höher ist als beim geplanten Kaiserschnitt, könnte die Risikoscheue Schwangere dann das kleinere Risiko bevorzugen, um ein mögliches größeres Risiko zu umgehen.

Warum war die Mutter deines Enkels nicht begeistert? Sie hat ein Kind zur Welt gebracht - Grund, stolz zu sein. War sie enttäuscht, dass es keine natürliche Geburt war?

Kommentar von Colibriiii ,

Ach, noch etwas:

Wunden entstehen auch beim Dammschnitt.

Dazu schreibst du: "Das ist aber nicht vergleichbar - ich hatte auch einen Dammschnitt."

Aber wenn du keinen Kaiserschnitt hattest, wie kannst du sagen pauschal, dass das nicht vergleichbar ist? Meine Mutter hatte beides: Dammschnitt fand sie furchtbar, vor allem die Tage danach. Kaiserschnitt angeblich kaum Schmerzen, gut verheilt, tat nur beim Lachen weh.

Kommentar von beangato ,

Ein Dammschnitt ist ein klitzekleiner Schnitt - ein Kaiserschnitt geht über die ganze Bauchdecke. Kann mir nicht vorstellen, dass eine große Wunde weniger schmerzt als ein kleiner Schnitt.

Kommentar von Colibriiii ,

Er geht nicht über die ganze Bauchdecke! 15 cm wären auch ein sehr kleiner Bauch :D  So lang ist ein Kaiserschnitt ungefähr .Meine Mutter hat eine "kleine" Narbe am Unterbauch, sie hat sich mit den Jahren natürlich zusammengezogen, wie der Rest der Haut. Ein "sanfter" Kaiserschnitt wird auch mehr gerissen als geschnitten: So heilt das Gewebe besser und unsichtbarer wieder zusammen - natürlich auch abhängig von der Veranlagung.

Kommentar von beangato ,

Ein Dammschnitt ist gerade mal vlt. 1 cm lang. DAS nenne ich klein.

Antwort
von Vollhorst123, 56

Genauso wie Abtreibungen, muss jede Frau selber für sich entscheiden....ABER ! rein aus meiner persönlichen Sicht ist so, dass viele Frauen sehr egoistisch / eng denken. Sie sehen nur sich und ihre Vorteile. Sie sehen nicht, was alles auf das Kind zu käme bzw nötig wäre, um ihm den idealsten Start ins Leben zu schenken. das widerspricht sich für mich, wenn eine werdene Mutter nur das beste für ihr Kind haben möchte. Die frauen informieren sich einfach nicht, was alles zusammenhängt und somit erkennen, dass sie auch etwas von sich einsetzen müssen, um dass das Kind die besten Vorraussetzungen erhält. Verstehst mich ? Es kommt mir wie heuchelei vor....alles bekommen wollen, aber nichts dafür geben / einsetzen wollen.

Sie ruhen sich vornerein schon auf die Möglichkeit aus und ignorieren alles andere.

Kommentar von Colibriiii ,

Mist, der Kommentar sollte woanders hin :D Hierzu gleich nochmal...

Kommentar von Colibriiii ,

Ich weiß nicht, ob es ein Ausruhen auf den Vorteilen ist. Warum es sich nicht leicht machen, wenn man dem Kind dabei nicht offensichtlich schadet und akute Probleme (zB Nabelschnur um den Hals gewickelt, kenne da nicht nur einen Fall) umgehen kann? Es soll Fauen geben, die sich damit sicherer fühlen, eben wegen solcher Komplikationen.

Ich denke, solange man in der Schwangerschaft alles "richtig" macht, gesund isst, sich bewegt, auf Alkohol und Zigaretten verzichtet usw., kann man doch kaum von Egoismus sprechen, nur weil eine Frau sich für einen Kaiserschnitt entscheidet, oder?

Kommentar von Vollhorst123 ,

Du siehst nur das Körperliche bei der Frau ! Das ist egoismus :)

Schau dir die ganzen hormonellen und emotionalen prozesse während einer natürlichen geburt an. Ein kind will selbst entscheiden, wann es rauskommen will und es braucht den Weg durch die Frau, da dort erst hormone ( Bindungshormone und so ) freigestetzt werden. 

Ein kaiserschnitt ist einfach nur ein rigeroser Cut aus einen Vorgang. Ein Prozess wurde begonnen ( Geburt / schwangerschaft ) und zack einfach in die welt gesetzt. 

Ein Vorgang, damit er eine langwirige Wirkung hat, braucht ein Beginn, den Weg und das ziel...ein Kaiserschnitt nimmt den wichtigen Weg. 

Und es ist falsch die wenigen babys, die vielleicht aus medizinischen Notfällen einen kaiserschnitt hatten als heiligen weg zu nehmen. nein...es ist ein verkürzter Weg ( egoistischer weg der frau ), der früher oder später bei vielen Kinder Benachteiligungen hervorrufen können.

Und als mutter ist man doch bestebt, das idealste seinem Kind zu schenken, oder nicht ? Man muss sich einen Vergleich setzen...lieber 4 stunden unangenehme schmerzen oder ein lebenlang kränkliches kind ?! 

desweiteren empfinde ich kaiserschnitte unnatürlich und ähneln eher den eingriffen von masstieren. Wir menschen sind keine Massenhaltungstiere !

Kommentar von Colibriiii ,

Medikamente haben auch etwas von Masttierhaltung ;) Und unnatürlich ist unser kompletter Lebenswandel heute. Sterben mit 30, das wäre natürlich. Aber müssen wir ja heut nicht mehr ;) Und wenn es um Anfang, Weg und Ende geht, musst du auch jede Krankheit durchmachen, ohne den unnatürlichen Einsatz von Medizin, die die Krankheit hemmen oder beenden. Oder? Daraus lernt der Körper schließlich, mit Krankheiten umzugehen. Wenn du das schon tust, dann hast du meinen Respekt und meine Argumentation gilt für dich nicht.

Ich bin ein Kaiserschnittkind und kann keine der negativen Aspekte an mir feststellen. Und da kenne ich noch mehr.

Wenn aber jemand der Meinung ist, dass eine natürliche Geburt sehr viele Risiken für das Kind birgt? Das lässt sich nun mal auch nicht leugnen. Und wenn man hier hervorbringt, dass es ja nicht IMMER zu Problemen kommt - dieses Argument lässt sich auch zu den Risiken für Kaiserschnitt-Kinder hernehmen. Nicht IMMER gibt es Benachteiligungen. Nun gut, jedem seine Meinung, nach der hatte ich ja gefragt :)

Kommentar von Vollhorst123 ,

das Problem der heutigen Menschen sehe ich eher, dass sie sich gleich auf den kaiserschnitt einschießen, sprich einem Trend folgen. Es wird nicht mehr nach vor und nachteilen entschieden, sondern sich gleich für den kaiserschnitt, da er ja angeblich trend und harmlos ist. es wird sich kaum noch damit befasst, welche Vorteile das kind mit welchen vorgang erhält, sondern welche vorteile die Frau bei allem bekommt, obwohl es klar betrachtet ja auch keine vorteile sind, da die schmerzen nur nach der der geburt verschoben werden ( Narbenschmerzen ).

Kommentar von Vollhorst123 ,

Ich nehme keine Medikamente und bin rundum gesund. Ganz selten mal, dass ich überhaupt ne Kopfschmerztablette nehme ( alle paar jahre ) :)

meine hausapotheke besteht nur aus Pflaster, Kopfschmerz-und Durchfalltabletten...

Kommentar von Colibriiii ,

Off-Topic: mein Hausarzt hat mir dieses Jahr noch von Durchfall-Tabletten abgeraten. Er sagte, was der Körper rausschmeißen will, muss auch raus.

Narbenschmerzen können auch beim Dammschnitt aufkommen. Und es gibt das Risiko, dass Frauen nach einer natürlichen Geburt beim Sex weniger oder sogar Schmerzen spüren. Viele sprechen nur nicht darüber. Natürlich wieder Nachteile der Frau, nicht des Babys... Aber mir wäre das wahrscheinlich lieber als ein Notkaiserschnitt oder ein behindertes Kind, weil ihm die Nabelschnur um den Hals lag oder der Arzt nicht schnell genug regiert hat, bzw. aus anderen Gründen ein Notkaiserschnitt zu spät kam. Ich glaube, dass man die Vorteile einer natürlichen Geburt durch viel Zuneigung und eine gesunde Lebensführung wieder wett machen kann. Wie viele Kinder bekommen nur Pommes und Pizza vorgesetzt, entwickeln Allergien und so weiter? Und wie viele fühlen sich abgelehnt? Trotz natürlicher Geburt??

Ich will niemandem etwas diktieren. Ich habe Respekt vor jeder Mutter, die sich um ihr Kind sorgt und das Beste für es will. Da es keinen perfekten Weg gibt, sollte jede überlegte Entscheidung gewürdigt werden, wie du es schon geschrieben hast :) Und man sollte alle Seiten anhören und kennen.

Kommentar von Vollhorst123 ,

Klar sollte man nie einen Kaiserschnitt komplett ablehnen, gerade wenn er nötig ist....aber jedes Paar / jede frau sollte erstmal mit einer natürlichen geburt beginnen und nicht gleich den einfachsten Weg nehmen :) Ich mein....ich würde es tun und auch erstmal ohne Medikamenten. Erst wenn ich mitbekäme, ich habe mich überschätzt, dann würde ich nach und nach erst zu den Sachen greifen oder man vergißt es eh, aber gleich sich vollzudröhnen und den bequemsten Weg zu wählen, empfinde ich falsch und egoistisch.

Tja, aber wie geschrieben, muss das jede frau selbst entscheiden und ja, aber dass ist ein anderes wichtiges thema ist, wie man die Kinder dann großzieht und richtig ernährt :)

PS: 

Vor kurzen hatte ich Darmkrämpfe. Nahm die Tabletten,aber nach meiner meinung haben sie gar nicht gewirkt :) 

Kommentar von Vollhorst123 ,

Sex nach der Geburt ?! ich denk, da ist jede Frau unterschiedlich. Einige haben so oder so Probleme nach einer Geburt, egal ob per Kaiserschnitt oder natürlich und andere merken von allem nichts...

Antwort
von Azlan, 77

Bist Du hart am pauschalisieren? Hier machen das viele Frauen und niemanden juckt es.

Kommentar von Colibriiii ,

Dann bekomme das wohl nur ich so mit. In Gesprächen heißt es fast immer, dass das alles nicht gut sei und Frauen das nicht tun sollten. Auch in vielen Foren regen sich Menschen auf. zB wegen der Kosten für die KK... Aber schön, dass es das bei euch nicht gibt.

Kommentar von Colibriiii ,

Schau dir doch mal die Antworten von  PillePalleAbisZ und kokomi an ;)

Kommentar von Azlan ,

Klar, wenn man selbst betroffen ist sieht man das eher. Ich bin da nicht so im Thema :-).

Was ich allerdings mal gehört habe ist, dass die Frauen sich irgendwie unschön fühlen, weil sie eben keine "richtige" Geburt erlebt haben.

Aber Vorurteile o.ä. gibt es in meinem Umfeld zum Glück nicht was das angeht.

Kommentar von Colibriiii ,

Nein, betroffen bin ich nicht :) Habe gar keine Kinder und bis dahin dauert es wohl auch noch.

Aber fragst du dich nicht, warum sich die Frauen so fühlen? Woher kommt das Gefühl? Die wenigsten Männer fühlen sich schlecht, wenn sie gedopte Muskeln haben, statt sie sich mit harter Arbeit aufzupumpen. Warum gibt man Frauen nicht das Gefühl, dass jede Geburt eine "richtige" Geburt ist (was sollte auch eine "unrichtige" Geburt sein?). Nach keiner Geburt sollte eine Frau sich unschön fühlen, oder? Die vielen Monate Schwangerschaft sind doch immer eine Leistung. Jede Frau sollte stolz darauf sein, egal wie sie das Kind zur Welt gebracht hat.

Antwort
von Kuestenflieger, 28

toll , ein thema pauschalisieren wegen fratzebock und deinetube .

sollten sie mal nachwuchs haben , denken sie sicher rationaler , weniger nach yellowpress .

Kommentar von Colibriiii ,

Die Antworten hier geben meinen "Pauschalisierungen" recht: Die meisten gehen gegen Kaiserschnitte. Youtube nutze ich kaum, keine Ahnung, wie ich da auf so etwas kommen sollte. Bei Facebook ist mir das Thema auch noch nicht begegnet, dort bin ich jedoch auch nicht sehr aktiv.

Ich schätze, Ihre Antwort ist pauschalisierender als meine Frage ;) Aber das ist hier off-Topic und ich werde mich damit nicht weiter herumärgern.

Antwort
von kokomi, 54

weil es unnatürlich ist egoistisch dem baby gegenüber

Kommentar von Colibriiii ,

Warum egoistisch?

Und ist ein Computer nicht auch unnatürlich? Du sitzt trotzdem davor...

Kommentar von kokomi ,

der vergleich, da kann man nur mit dem kopfschütteln, lass dich aufklären, wie wichtig eine natürliche geburt für ein kind ist - auch für die mutter! 

Kommentar von Colibriiii ,

Das darfst du mir gern erklären, ich bin für jede neue Erkenntnis offen

Kommentar von Azlan ,

Wenn ich es könnte würde ich es sofort nach Feierabend machen!

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