Frage von Franz577, 595

Warum herrscht ein solches Ungleichgewicht zwischen den Rechten der Mieter und Vermieter?

Gerade wird sich ja wieder heftig darüber aufgeregt, daß die Mietpreisbremse wirkungslos wäre und es wird gefordert, die Rechte der Mieter dahingehend zu stärken sowie die Vermieter härter zu bestrafen, wenn sie sich nicht daran halten usw.

Warum ist hier der Aufschrei so groß, während es im Gegenzug scheinbar niemanden kümmert, wenn Vermieter durch Mietnomaden teilweise an den Rand des Ruins getrieben werden?

Warum hat ein Vermieter so große Probleme, seine nicht zahlenden Mieter aus der Wohnung zu bekommen? Überall sonst im Leben bekommt man doch auch große Schwierigkeiten, wenn man für etwas nicht bezahlt und der Staat fackelt nicht lange, wenn man ihm Geld schuldet.

Daher sollte es doch auch rechtlich möglich sein, einen Mieter, der drei Monate in Folge seine Miete nicht bezahlt und dafür keine plausible Erklärung hat, ohne Wenn und Aber und notfalls mit Polizeigewalt aus der Wohnung werfen zu können.

In anderen Ländern geht das ja auch, also was spricht dagegen, das auch in Deutschland so einzuführen?

Antwort
von ChristianLE, 207

Warum ist hier der Aufschrei so groß, während es im Gegenzug scheinbar niemanden kümmert, wenn Vermieter durch Mietnomaden teilweise an den Rand des Ruins getrieben werden?

Grundsätzlich wäre es gar kein Problem, die Mieter schnell aus der Wohnung zu bekommen, wenn die Amtsgerichte schneller arbeiten würden.

Hier müssen einfach nur die Kapazitäten aufgestockt werden.

Daher sollte es doch auch rechtlich möglich sein, einen Mieter, der drei Monate in Folge seine Miete nicht bezahlt und dafür keine plausible Erklärung hat, ohne Wenn und Aber und notfalls mit Polizeigewalt aus der Wohnung werfen zu können.

und wer prüft diese plausible Erklärung? Es ist ja der Sinn eines Gerichtsverfahrens, die Ansprüche des Vermieters zu prüfen.

Wer soll dies tun, wenn das Gerichtsverfahren entfällt?

In anderen Ländern geht das ja auch, also was spricht dagegen, das auch in Deutschland so einzuführen?

Zumindest im Gewerbemietrecht gibt es die Option der sogenannten Zwangsvollstreckungsunterwerfung. Hier kann dann tatsächlich eine Räumung ohne Gerichtsverfahren erfolgen.

Antwort
von Parhalia, 198

Das Problem in Deutschland sind für Vermieter ( Mietnomaden loswerden ) nicht die Gesetze, sondern der Umstand unterbesetzter und überlasteter Gerichtsbarkeit. Deswegen ziehen sich solche Verfahren wie z.B. eine Räumungsklage samt anschliessender Zwangsräumung durch einen Gerichtsvollzieher leider teilweise sehr stark in die Länge.

Kommentar von Franz577 ,

Das mag sein, aber wenn es gar nicht erst einer Räumungsklage bedürfte, dann müßten sich auch keine Gerichte damit beschäftigen.

Sowas sollte im Eilverfahren möglich sein, z.B. so:

Mieter zahlt 3 Monate nicht, kann und will auch nicht begründen warum.

Vermieter gibt diesen Vorgang zur Anzeige, der Mieter wird ein letztes Mal vom Gericht angeschrieben und aufgefordert, seine Mietrückstände entweder zu begleichen oder schlüssig zu begründen, warum er nicht zahlen kann.

Erfolgt dann innerhalb einer letzten Frist von 4 Wochen keine Zahlung oder Rückmeldung durch den Mieter, wird die Wohnung durch die Polizei geöffnet, der Mieter samt Inventar aus der Wohnung befördert und notfalls so lange in Haft genommen, bis die Mietrückstände bezahlt sind sowie alle Schäden, welche über die Kaution hinausgehen. Eine erneute Rückkehr in die Wohnung ist aber in jedem Fall ausgeschlossen.

Mit einem solchen Gesetz, rigoros angewendet, gäbe es dieses Problem nicht mehr.

Kommentar von bwhoch2 ,

Da hast Du vollkommen recht. Seit Anfang Mai 2013 gibt es angeblich ein beschleunigtes Verfahren. Wenn also ein Mieter 2 Monatsmieten nicht bezahlt hat, kann man ihm fristlos kündigen.

Ab da sollte es eigentlich auch von Seiten der Gerichte nun schnell gehen, aber offenbar hat das genauso wenig gebracht, wie die sogenannte Mietpreisbremse, die allenfalls zur Beschleunigung der Mieterhöhungen geführt hat.

Kommentar von Parhalia ,

Diese Gesetzgebung ist halt genau dafür ausgelegt, essentielle Grundlagen von Mietern dahingehend zu schützen, dass sie nicht unversehens und vor allem "eigenmächtig" nach "Gutdünken" eines Vermieters in Selbstjustiz vor die Türe gesetzt werden können.

Um es noch mal ganz eindeutig zu betonen :

KEINEM Vermieter wünsche ich einen Mietnomaden in seiner WHG, aber unsere Gesetzgebung erlaubt der Polizei andererseits auch keine Hand

Antwort
von herakles3000, 164

1 Wiso bekommt man seinen Mieter nicht aus der Wohnung wen sie länger als 3 Moantmisten nicht zahlen dan ist das kein  Problem .2 Es gibt genug Vermieter die sich nicht an die gesetzliche regeln halten und So ga Hausfriensbruch Begehne oder andere Sachen Wie das warme Wasser im Winnter abzustellen und auch die Heizung.Außerdem würde jemand keine Wohnung haben dan verliert er auch seinen Job und auch sein Konnto.Aber dazu mus man eben vor Gericht gehen.Wen es einen Grund Für eine Kündiegung gibt .

Kommentar von wurzlsepp668 ,

wie viele Fälle brauchst du, wo der Vermieter den Mieter trotz bereits erfolgter fristloser Kündigung nicht aus der Wohnung bekommen hat?

es ist eben SCHON ein Problem .....

und vor allem, der Vermieter muss die kompletten Kosten vorstrecken .....

ein Bekannter von mir hat momentan wieder das Problem, dass eine Dame nicht auszieht .....

Gerichtsvollzieher ist benachrichtigt, aber da Gerichtsvollzieher mehr als ausgelastet sind ...

Antwort
von kiniro, 97

Ich sehe das Problem eher im Wohnungsbau, der sich immer mehr auf zahlungskräftige Mieter oder Käufer von Eigentumswohnungen bzw. Häusern spezialisiert.

Versuche mal als "Kunde" des Jobcenters oder Mensch mit niedrigem Einkommen eine bezahlbare Wohnung zu bekommen, die größer als ein Wohnklo ist und die Vermieter keine Probleme mit Familien haben.

Relativ schnell eine gute Wohnung bei einer Wohnungsbaugesellschaft zu bekommen, ist wie eine Lotterie.
Ich hatte dieses Glück.

Dann gibt es vom Amt her ziemlich unrealistische Mietvorstellungen, was die erlaubte Miethöhe anbelangt.

Mir ist auch klar, dass Vermieter ein Risiko eingehen, da sie im Voraus nicht wissen können, welchen Mieter sie sich letztendlich ins Haus holen.

Was die Mietnomaden und ihre (angebliche) Zahl anbelangt, da kommt es wohl darauf an, wen du danach fragst:

http://www.welt.de/welt_print/wirtschaft/article9183325/Gibt-es-15-000-Mietnomad...

(...)
Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund geht von etwa 15 000 Betrügern bundesweit aus. Der Mieterbund hält das für überzogen und sieht im ganzen Land höchstens etwa 1000 Fälle.
(...)

Außerdem frage ich mich, wer dieses "alle 3 Monate in einer anderen Wohnung" sein, mit alldem was dazugehört, auf sich nimmt.
Umzug, Mietvertrag, ständig woanders...

Kommentar von Maisbaer78 ,

Super Antwort und den Nagel auf den Kopf getroffen. Selbst die Vermieterbünde ordnen die Fälle von Mietnomaden im Promillebereich an, trotzdem hört man von fast jedem Vermieter, er hätte schon damit zu tun gehabt.

Der soziale Wohnungsbau wurde praktisch abgeschafft, vorhandener Wohnraum wurde von den Kommunen gewinnbringend privatisiert und vom neuen Eigentümer in Luxusappartements umgebaut.

Ich hab noch eine Miete, die ich mir leisten kann, aber auch in meinem Haus gibt es eine 1-Zimmer Wohnung mit 20m² die schlappe 440Euro kalt kostet.

Kommentar von kiniro ,

Mir ist noch etwas dazu eingefallen:

In Deutschland gibt es ja eine Meldepflicht und diverse Ämter sowie Arbeitgeber, Krankenkassen und Co. wollen doch auch gerne wissen, wo diese Personen leben.
Haben diese Mietnomaden etwa alle fingierte Adressen?
Wobei... das ist ja nicht mehr so einfach, da ja das Einwohnermeldeamt eine "Vermieterbescheinigung" sehen möchte.

Ich könnte mir das mit den Mietnomaden viel eher in England vorstellen, wo es keine Meldepflicht gibt.

Kommentar von DonkeyDerby ,

Es ist ja nicht so, als würde man nicht wissen, wo die Mietnomaden bleiben. Man kann aber sich die Finger wundklagen, denn wo nix ist, kann man ja nichts holen. Und bis man draufkommt, dass die Mieter nicht nur "momentane Zahlungsschwierigkeiten" haben, sondern überhaupt keine Absicht mehr, die Miete zu zahlen (geschweige denn für die Schäden aufzukommen, die sie anrichten), da geht schon einige Zeit ins Land.

Dass die Zahlen so weit auseinanderklaffen, hängt wahrscheinlich auch mit dem Datenschutz zusammen. Denn es reicht ein Mietnomade, um über die Jahre und Jahrzehnte hinweg etliche "Fälle" zu kreieren. Bevor so ein Mensch aber gerichtsnotorisch wird, kann man selten die Fälle diesem einen Menschen zuordnen.

Das Schlimmste daran ist, dass die normalen, anständigen Mieter immer größere Schwierigkeiten haben, Wohnungen zu finden, weil die Auflagen, Kautionen etc. durch das Risiko des Mietnomadentums immer höher werden.

Antwort
von Maisbaer78, 77

Zum einen geht selbst der deutsche Vermieterschutzbund von nur einem echten "Mietnomaden"-Fall auf einige tausend Mietverhältnisse aus. Damit ist das also kein wirklich bedeutendes Problem in unserem Land.

Im Gegenzug steigen aber die Mieten extrem an, während die realen Einkommen stagnieren.

In den Großstädten kann ein normaler Arbeiter nicht mehr wohnen, selbst auf den Dörfern geht mancher Orts bereits weit mehr als ein Drittel der Einkommen nur für die Miete drauf. 75m², 20km von der nächsten Einkaufsmöglichkeit entfernt, 950,- warm. 

Bei einem Nettoeinkommen zwischen 1000-2000 Euro ist da nicht mehr viel Luft für andere Dinge.

Verschlimmert wird die Situation durch eine mitunter künstlich geschaffene Verknappung von Wohnraum seitens der Kommunen.

Das bringt Mieter in eine sehr erpressbare Situation. Vermieter sind hingegen in einer Position, eine knappe Ware zu besitzen, die jeder haben möchte. 

Die Mietpreisbremse bleibt trotzdem auch in einer Neuauflage völlig zahnlos. Da jede Mieterhöhung den örtlichen Durchschnitt anhebt, steigt diese weiter exponentiell.

Und gerade die deutlich höhere mögliche Mieterhöhung bei Neu-Vermietung sorgt dafür, das Langzeitmietverhältnisse für Vermieter gar nicht mehr so interessant sind.

Kommentar von DonkeyDerby ,

Und gerade die deutlich höhere mögliche Mieterhöhung bei Neu-Vermietung
sorgt dafür, das Langzeitmietverhältnisse für Vermieter gar nicht mehr
so interessant sind.

Jeder Vermieter mit Verstand, dem sein Objekt lieb ist, verzichtet lieber auf Mieterhöhung und behält seine guten Mieter, die das Objekt pfleglich behandeln (so als wäre es ihr Eigentum) und auch kleine Reparaturen selbst vornehmen. Wer als Vermieter natürlich sein Objekt nur als Gelddruckmaschine ansieht, denkt womöglich anders. Die Frage ist, wer am Ende des Tages besser dasteht.

Kommentar von dersachse1995 ,

ah ja...

Kommentar von Maisbaer78 ,

Leider sind die Vielzahl der Mietwohnungen im Innerstädtischen Bereich von Investorengruppen gebaut oder betrieben. Denen ist der Mieterstamm egal. Der Profit ist das einzige was zählt. Und diese Wohnungen kann sich kaum ein Mensch leisten. Neu-Ulm! Eine Stadt in der es nichts zu bewundern gibt, 1600 Euro für 60m². Das sind die letzten Neubauobjekte die hier getätigt wurden.

Antwort
von qugart, 154

Das ist im Grunde ein politisches Problem.

Viele Verträge mit Sozialbauwohnungen sind eben abgelaufen und die zuständigen Behörden in den jeweiligen Komunen haben es eben versäumt, für nachhaltig genügend Wohnraum zu sorgen.

Wohnraum ist nunmal Mangelware und somit regelt sich der Preis nachvollziehbar nach Angebot und Nachfrage.

Die Geschichte mit dieser Mietpreisbremse war von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Es ist einfach ein Eingriff in die Marktwirtschaft. Zwar durchaus mit sozialen Komponenten, aber die sind (wie so oft) völlig undurchdacht.

Mieter loszuwerden ist wirklich eine schwieriege Sache. Das Dumme ist, man (ein Dritter von Außen) kann erst nach genauerer Prüfung feststellen, ob es sich um "Mietnomaden" unud dergleichen handelt, oder ob der Vermieter nur aufs Geld aus ist.

Daher ist es eben schwierig eine gerechte Regelung einzuführen. Egal, was man macht, es wird immer Widerstand geben. Entweder von Mieter- oder Vermieterseite.

Der gemeine Politiker orientiert sich aus eigenem Selbsterhaltungstrieb fast immer an der Meinung der Wählermehrheit.

Man könnte das auch als Schattenseite der Demokratie bezeichnen.

Kommentar von bwhoch2 ,

Der gemeine Politiker

Wie wahr, wie wahr...

Expertenantwort
von bwhoch2, Community-Experte für Mietrecht, 158

Warum hat ein Vermieter so große Probleme, seine nicht zahlenden Mieter aus der Wohnung zu bekommen?

Weil danach die Kommune (Stadt, Gemeinde) erst einmal zuständig dafür ist, die dann Obdachlosen irgendwo unter zu bringen. Das ist aufwändig und teuer und das will man vermeiden.

Kommentar von Franz577 ,

Ja was heißt das nun unterm Strich?

Daß man die Gesetze absichtlich so vermieterunfreundlich macht bzw. solche Räumungsprozesse absichtlich in die Länge zieht, nur damit man möglichst lange keine Obdachlosen hat? Völlig egal, welche Kosten dem Vermieter dadurch entstehen?

Das kann ja wohl nicht ernsthaft der Grund sein.

An anderer Stelle hieß es, es würde nur deshalb solange dauern, weil die Gerichte überlastet wären.

Kommentar von lindgren ,

Doch, das ist ein sehr ernsthafter Grund und ich habe es auch schon von einigen Vermietern gehört. Ein Verwandter von mir sitzt im Stadtrat und hat es mir schon bestätigen können. So versuchen eben alle Ämter von oben bis unten in die kleinste Kommune, alle Kosten irgendwie abzuwälzen.

Kommentar von Franz577 ,

Aber man kann doch nicht absichtlich irgendwelche Verfahren in die Länge ziehen oder Prozesse verschleppen! Das wäre ja ebenfalls strafbar! Warum macht dein Verwandter da nicht den Mund auf?

Kommentar von bwhoch2 ,

Dann versuchen Sie mal, einen Richter deswegen zu verklagen. Den interessiert das wenig, ob es strafbar ist oder nicht.

Wie schon geschrieben, wurde vor 3 Jahren das Gesetz zur Beschleunigung von Räumungsverfahren in solch klaren Fällen eingeführt. Ob es wirklich was gebracht hat, kann ich nicht beurteilen.

Das Problem war immer, dass sich die Gerichte elend lange Zeit ließen und wenn dann ein Räumungsurteil kam, musste der Vermieter auch noch jede Menge Geld dafür vorstrecken, den Hausrat des Mieters einzulagern und ggf. auch noch zu entsorgen.

Mit dem Gesetz sollten die Räumungsverfahren so beschleunigt werden, dass sie möglichst zeitnah auch bearbeitet werden müssen, um so Schaden von Vermietern abzuwenden. Zusätzlich ist die sogenannte Berliner Räumung Teil des Gesetzes geworden.

Danach wird beim Räumungstermin nur der Mieter mit ggf. seinen Mitbewohnern aus der Wohnung entfernt. All sein Hausrat bleibt erst einmal in der Wohnung und kann im Rahmen des Vermieterpfandrechts zurück gehalten oder bei Bedarf vom Vermieter verwertet werden.

Das kann sehr hilfreich sein.

Bleibt immer noch das Problem der Zeitdauer. Leider weiß ich nicht, ob es Statistiken gibt, die bestätigen, dass jetzt Räumungsverfahren viel schneller gehen, als früher. Offenbar nicht, sonst würdest Du hier nicht so klagen.

Wenn man einem Mieter fristlos kündigt, sollte man sich direkt Gedanken machen, wie man ihn am besten und schnellsten ohne Gericht los wird.

Beispiel: 800 € Miete je Monat. 2 Mieten wurden schon nicht bezahlt und bis eine Räumung endlich durch ist, fallen viele weitere Mieten aus. Z. B. weitere 6 Monate = 6400 € Mietausfall. 3 Mieten kann man vielleicht noch über die Kaution kompensieren. Bleiben immer noch 4000 €.

Mieter, die in finanziellen Nöten stecken, sind scharf auf jegliches Bargeld. Auch kleinere Beträge können schon viel bewirken.

Fristlose Kündigung, jammern des Mieters erst mal abwarten und abwarten, ob er kurzfristig in der Lage ist, die Rückstände auszugleichen. (Max. 2 Wochen) Wenn er dann nicht bezahlt, weil er immer noch kein Geld übrig hat, bietet man ihm 1000 € in bar an, wenn er bis zum Zeitpunkt x (maximal 1 Monat) die Wohnung ordentlich zurück gibt. Natürlich droht man ihm andernfalls mit Räumungsklage.

Beißt er/sie an, hat man zwar 3 Mieten verloren, die man ggf. über die Kaution ausgleichen kann und zusätzlich 1000 €, die man investiert, um die Wohnung wieder frei zu bekommen.

Man hat aber den ganzen Zirkus mit Rechtsanwalt, Gerichtskosten für die Räumungsklage, weitere Mietausfälle evtl. Schäden oder Kosten für Entsorgung von zurück gelassenem Müll vermieden. Somit eher eine kostengünstige Lösung, die man noch dadurch verstärken könnte, dass man tatkräftige Hilfe beim Umzug und Befreiung von evtl. Renovierungspflichten anbieten könnte.

Kommentar von Franz577 ,

Sehr gute Hinweise, vielen Dank!

Um Mißverständnisse zu vermeiden, wollte ich nur noch anmerken, daß ich zwar Vermieter bin, aber von diesem Problem selbst akut nicht betroffen.

Ich habe es nur aufgrund der aktuellen Diskussion um die Mietpreisbremse aufgegriffen.

Antwort
von Otilie1, 139

ich finde auch das mieter genügend rechte haben und gerade das mit den mietnomaden einen vermieter in den ruin treiben kann.

Antwort
von apachy, 246

Nun erstmal sind Mietnomaden eine totale Ausnahme. Sicher gibt es sie aber es ist nicht so wild, wie es ein aus dem Nachmittagsprogramm im TV propagiert wird. Das ist eben Unterhaltung und keine objektive Information.

Ansonsten haben wir uns irgendwann einmal diese Rechte überlegt. Der Vermieter hat schon einige Mittel, die muss er natürlich kennen und nutzen, was viele nicht tun. Eine Wohnungsgesellschaft handelt bei so Problemen dann anders als ein privater Vermieter, der das Problem zum ersten mal hat.

Darüber hinaus ist es eben alles Politik. Es gibt viel mehr Mieter als Vermieter. Nehmen wir an ich bin ein Politiker und möchte gewählt werden. Was um alles in der Welt würde mich dazu bewegen zu sagen ich möchte die Rechte der Mieter einschränken? Das betrifft ja nicht nur Mietnomaden, auch Leute mit weniger Geld würden sich Gedanken machen, was passiert, wenn sie mal in Rückstand sind und es finanziell einfach schlecht läuft.

Unsere Gesetze sind eben an vielen Stellen moralisch und logisch verdammt schlecht oder einfach nicht mehr zeitgemäß aber sehr oft würde man mit einer Änderung eine große Menge Menschen, ob nun berechtigt oder unberechtigt, verunsichern und dazu bewegen jemanden anderen zu wählen.

Also kann man in solchen Fällen politisch entweder das Sagen haben und diese Sachen nicht ändern oder man sagt, dass man diese Sachen ändern möchte, wird aber niemals das Sagen haben.

Kommentar von Franz577 ,

Naja, wenn aber jeder Politiker, egal welcher Partei, z.B. die Rechte der Vermieter stärken wollte, dann würde es auch passieren, denn irgendjemand muß ja das Sagen haben.

Und ich glaube nicht, daß es daran scheitert, weil die Politiker so große Angst vor den Wählerstimmen der Mieter haben.

Es werden sonst ja auch viele Dinge trotzdem beschlossen, obwohl sie auf sehr breite Ablehnung stoßen und die Mehrheit der Bevölkerung dadurch eher einen Nachteil hat.

Kommentar von apachy ,

Naja, wenn aber jeder Politiker, egal welcher Partei, z.B. die Rechte der Vermieter stärken wollte, dann würde es auch passieren, denn irgendjemand muß ja das Sagen haben.

Das ist natürlich korrekt. Nur wie oft passiert es, dass sich da oben alle einig sind bei einem Thema. Vor allem bei einem das weder Ihnen, noch großen Unternehmen oder Branchen, die von oben Druck ausüben, einen Vorteil bringt?

Die Sachen die umgesetzt werden, obwohl so gut wie alle dagegen sind, werden umgesetzt weil es Milliardenbranchen/Unternehmen darüber gibt, die ein sehr starkes Interesse daran haben. Man sollte die Lobbys nie unterschätzen, die spielen stärker in die Politik rein als die meisten Politiker selbst.

Wen das Thema mal interessiert, den lege ich mal ans Herz sich z.B. über die Lebensmittelampel zu erkundigen, die den Verbrauchern leicht zeigen sollte ob Produkte gesund sind oder nicht. Und das ist nur ein Fall der am Ende "relativ" publik wurde. Viele Sachen in der Art fallen sicher auch unter den Tisch.

Kommentar von DonkeyDerby ,

Und ich glaube nicht, daß es daran scheitert, weil die Politiker so große Angst vor den Wählerstimmen der Mieter haben.

Die FDP hat sich für Vermieterrechte eingesetzt. Wählerstimmen hat es ihnen nicht gebracht...

Kommentar von Franz577 ,

Wenn bei einer Partei viele andere Dinge nicht stimmen, dann nützt sowas auch nichts mehr.

Daran kann man jedenfalls nichts festmachen.

Antwort
von Mignon4, 117

Überhöhte Mieten sind ein allgemeines Problem in den Ballungsgebieten. Mietnomaden dagegen eher eine Ausnahmeerscheinung.

Du hast Recht, in anderen Ländern sind die Gesetze strenger als hier in Deutschland. Aber wenn jemand mit 3 Monatsmieten im Rückstand ist, kannst du fristlos kündigen. In der Praxis bedeutet das nicht, dass der Mieter sofort auszieht. Meistens muß Räumungsklage eingereicht werden und das kann bis zum tatsächlichen Auszug Monate dauern. Den Mieter sofort mit Polizeigewalt aus der Wohnung zu jagen, halte ich jedoch für unangemessen. Es gibt Menschen, die unverschuldet in finanzielle Nöte geraten und das sind ja bei weitem nicht gleich alles Mietnomaden.

Wende dich an den Bundestagsabgeordneten deines Vertrauens und frage ihn mal, warum das bei uns so und nicht anders ist. :-)

Kommentar von lindgren ,

Wenn Mieter unverschuldet in finanzielle Not geraten, müssen sie es eben dem Vermieter sagen. Es obliegt dem Vermieter, ob er kulant ist oder nicht. Es gibt Vermieter, die auf die Mieteinnahmen angewiesen sind. Von daher sehe ich kein Problem oder auch nicht für unangemessen, ihnen zu kündigen. Die Frist gibt ihnen genug Zeit, eine andere Wohnung zu finden. Nirgends kann man etwas bekommen ohne zu zahlen. Der Vermieter hat dann am Ende sämtliche Kosten am Hals, die ihn in den Ruin treiben können. Das ist wohl "angemessen"????

Kommentar von Mignon4 ,

@ lindgren und Franz577

Ja, ihr habt Recht. So sollte es im Idealfall sein. Aber beispielsweise alleinerziehende Mütter mit mehreren Kindern von jetzt auf gleich durch die Polizei auf die Straße setzen und obdachlos werden zu lassen, ist für die Kinder unangemessen hart.

Klar, die Mutter hätte sich früher um die Mietprobleme kümmern müssen. Das ist gar keine Frage.

Kommentar von lindgren ,

Ich schreibe nirgends von "jetzt gleich auf gleich durch die Polizei", sondern immer nach der angemessenen, gesetzlichen Kündigungsfrist. Das gibt genug Zeit für die Betroffenen, sich eine neue Bleibe zu suchen. Danach würde ich wirklich einen Auszug erzwingen, egal ob es sich um eine alleinerziehende Mutter handelt oder was anderes. Diese Mitleidsschiene wirkt nicht bei mir. Es geht dann am Ende auch um meine eigene Existenz - die Kosten häufen sich ja an und von den Nebenkosten will ich gar nicht anfangen. Ebenso kostet es, wenn man einen Anwalt benötigt (auch die Rechtsschutzversicherung ist teuer). Das kann schnell in die Zehntausende von Euronen gehen. Du kannst auch nirgends in einem Geschäft auf monatelangem Kredit einkaufen gehen - irgendwann ist ja Schluss.

Kommentar von Franz577 ,

Das Eine hat mit dem Anderen ja nichts zu tun.

Morde sind auch eine Ausnahmeerscheinung, da sie nur von einem sehr geringen Anteil der Bevölkerung begangen werden.

Dennoch gibt es ein Gesetz, das Mord unter Strafe stellt und da wird auch nicht lange herumgefackelt.

Ja, ich weiß, daß man jemandem fristlos kündigen kann, wenn er mit 3 Mieten im Rückstand ist. Nur sollte dann eben eine Räumungsklage überflüssig sein.

Und daß man jemanden nicht gleich auf die Straße setzt, der unverschuldet in Not geraten ist, ist auch klar. Darum sagte ich ja, daß man nur solche rauswerfen soll, die ihren Zahlungsrückstand nicht plausibel begründen können.

Andererseits sind Vermieter auch keine Wohlfahrtsverbände und ihnen steht daher auch ihr Geld zu. Wenn jemand unverschuldet in Not gerät, kann man ihm sicher längere Fristen gewähren, aber irgendwann muß auch da mal Schluß sein, denn der Vermieter kann da ja auch nichts dafür.

Kommentar von DonkeyDerby ,

Das Problem bei Mietnomaden ist ja nicht nur, dass sie nicht zahlen, sondern dass die Wohnungen regelrecht verwüstet werden. Ich spreche da aus eigener Erfahrung, mit entsprechenden TV-Programmen kenne ich mich nicht aus.

Expertenantwort
von johnnymcmuff, Community-Experte für Mietrecht & Vermieter, 93

Warum ist hier der Aufschrei so groß

Das Frage ich mich auch dauernd.

Gerade wird sich ja wieder heftig darüber aufgeregt, daß die Mietpreisbremse wirkungslos wäre und es wird gefordert, die Rechte der Mieter dahingehend zu stärken sowie die Vermieter härter zu bestrafen, wenn sie sich nicht daran halten usw.

Zugegeben, es ist schlecht für den Mieter aber in vielen Dingen hat der Vermieter das Nachsehen.

Z.B. das man Mietnomaden nicht schnell genug rausbekommt und erst mal eine Räumungsklage einleiten muss.

Das Verfahren dauert meistens Monate und der Vermieter muss bei Räumung in Vorleistung gehen.

In anderen Ländern geht das ja auch, also was spricht dagegen, das auch in Deutschland so einzuführen?

Ja, wirklich schade, das man es nicht hier einführt.

Muss wohl an den Politikern liegen, die haben ja genug Geld.

Mieter denken auch oft dass Vermieter reich sind.

Kommentar von Spuky7 ,

Vermieter s i n d reicher als Mieter. Das ist Tatsache.

Kommentar von johnnymcmuff ,

Vermieter s i n d reicher als Mieter. Das ist Tatsache.

Tatsache ist, Du hast keine Ahnung.

Kommentar von Franz577 ,

In vielen Fällen mag es zutreffen, daß Vermieter mehr Geld haben als Mieter, aber in allen sicher nicht.

Eine Wohnung zu mieten bedeutet nicht zwangsläufig, daß man nicht das Geld hätte, sich auch eine zu kaufen. In manchen Fällen ist Mieten jedoch sinnvoller als Kaufen.

Allerdings dürften finanziell besser gestellte Mieter auch nur selten zu Mietnomaden werden.

Aber selbst wenn der Vermieter mehr Geld als der Mieter hat, ist das trotzdem kein Freibrief dafür, ihn zu betrügen bzw. ihm finanziellen Schaden zuzufügen!

Antwort
von Antica, 66

Franz, Du sprichst mir mit Deiner Frage  voll aus der Seele. Wir persönlich haben mit Mietern im Laufe vieler Jahre  sehr schlechte Erfahrungen gemacht, auch im Verwandten-  Freundes- und Bekanntenkreis gibt's immer wieder Ärger mit Mietnomaden und verwüsteten Wohnungen nach dem Auszug.

Wir vermieten inzwischen nur noch an Personen bzw. Familien, die wir persönlich kennen oder uns von Bekannten empfohlen werden.

Kommentar von Franz577 ,

Ich frage mich ehrlich gesagt auch, wie man das Problem der Mietnomanden so klein reden kann, wenn in der Praxis so viele Leute betroffen sind.

Ich selbst wie gesagt zum Glück noch nicht, aber ein Bekannter von mir auch.

Mag durchaus sein, daß er da bei der Auswahl und Prüfung seiner Mieter etwas zu arglos war, aber auch bei einer sorgfältigen Prüfung kann man nie ganz sicher sein.

Das Risiko ist also da und denjenigen Vermietern, die davon betroffen sind, nützt es herzlich wenig, wenn man ihnen sagt, daß die schwarzen Schafe unter den Mietern ja nur einen verschwindend kleinen Anteil darstellen.

Fakt ist, daß es sie gibt und daß rechtliche Grundlagen geschaffen werden müssen, um deutlich härter gegen sie vorgehen zu können.

Letztlich auch, um andere abzuschrecken. Denn wenn man als Vermieter kaum eine Handhabe gegen solche Leute hat, dann ist die Nachahmungsgefahr groß.

Antwort
von DreiGegengifts, 60

Warum hat ein Vermieter so große Probleme, seine nicht zahlenden Mieter aus der Wohnung zu bekommen?

Weil der Schutz vor Wohnungslosigkeit als wichtiger gewertet wird, als eine schnelle rechtliche Abwicklung.

Kommentar von Franz577 ,

Man könnte es auch anders formulieren:

Weil der Schutz vor Wohnungslosigkeit als wichtiger gewertet wird als der Schutz des Vermieters vor finanziellen Schäden.

Aber warum Wohnungslosigkeit?

Es ist doch ein Grundrecht, daß jeder einen Anspruch auf eine Wohnung bzw. auf ein Dach über dem Kopf hat.

Niemand muß in Deutschland auf der Straße leben, wenn er das nicht will.

Nur ist für die Erfüllung und Finanzierung dieses Grundrechts nicht der private Wohnungseigentümer verantwortlich, sondern der Staat!

Was spricht also dagegen, die zahlungsunfähigen Mieter schnell aus der Wohnung eines Vermieters zu befördern und sie dann eben ggf. in ein Obdachlosenwohnheim umzuquartieren?

So wäre beiden geholfen!

Der Vermieter wäre seine Sorgen los und gegen das Grundrecht auf eine Wohnung würde auch nicht verstoßen werden!

Kommentar von DreiGegengifts ,

Weil der Schutz vor Wohnungslosigkeit als wichtiger gewertet wird als der Schutz des Vermieters vor finanziellen Schäden

Klar. Wie man es auch immer nennen möchte.

Was spricht also dagegen, die zahlungsunfähigen Mieter schnell aus der Wohnung eines Vermieters zu befördern und sie dann eben ggf. in ein Obdachlosenwohnheim umzuquartieren?

Wen treffen solche Probleme denn am meisten? Familien mit Kindern. Die tun sich sehr schwer Wohnraum zu finden. Und in einem Obdachlosenheim kann man keine Familie stecken.

Dazu kommt - wer soll dafür aufkommen? Oft sind das Selbstständige oder Angestellte, die in Schwierigkeiten geraten sind. Die haben aber keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld respektive eine Übernahme der Wohnkosten.

Zudem muss man sich fragen, warum der Staat dann nicht gleich mehr Sozialwohnungen bereit hält.

Nur ist für die Erfüllung und Finanzierung dieses Grundrechts nicht der private Wohnungseigentümer verantwortlich, sondern der Staat!

Grundsätzlich ja. Aber dabei geht es weniger um die Erfüllung des Grundrechts (schließlich ist es ja möglich einem Mieter zu kündigen), sondern schlicht und ergreifend um das unternehmerische Risiko. Ein Risiko, das jeder kennt, der sich darauf einlässt.

"Verkauft" wird nun mal eine "Ware" die hohe Verantwortung mit sich bringt. Darauf müssen sich Vermieter einstellen. Wer das Risiko und die Verantwortung nicht tragen will muss auf ein anderes Geschäft umsteigen. Ein Arzt kann seinen Patienten auch nicht einfach "kündigen". Und ein Arbeitgeber muss auch gesetzlich vorgeschriebene Mindestfristen weiter beschäftigen nach einer Kündigung.

Kommentar von Franz577 ,

Ist schon alles richtig, was du schreibst (zumindest fast).

Ok, wenn man eine Familie also nicht in ein Obdachlosenwohnheim stecken kann, wohin dann? Oder was soll das im Umkehrschluß für einen Vermieter bedeuten? Etwas daß er sie weiterhin so lange mietfrei in seiner Wohnung haben muß, bis der Staat eine geeignete Wohnung für sie gefunden hat?

Warum springt der Staat dann in solchen Fällen nicht gleich schon von Anfang an ein und ersetzt dem Vermieter seine Mietausfälle? Dann wäre allen geholfen und ein Umzug würde sich für die Familie auch erübrigen.

Ja, wer soll dafür aufkommen? Der Vermieter jedenfalls sicher nicht, oder ist man als Vermieter etwa in der Pflicht, für die finanziellen Probleme seiner Mieter geradezustehen?

Und warum sollte man als Angesteller keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld haben, wenn man seinen Job verliert?

Klar, wer kein Sozialfall ist, der hat auch keinen Anspruch auf Übernahme der Wohnkosten. Aber wer das nicht hat, der ist auch nicht ganz mittellos und muß eben dann entweder andere Dinge zu Geld machen, um seine Miete bezahlen zu können oder ausziehen.

Zum Problem des Vermieters kann das jedenfalls nicht werden.

Und die Vergleiche mit dem Arzt und dem Arbeitgeber hinken.

Der Arzt bekommt sein Geld in jedem Fall von der Krankenkasse, also weshalb sollte er einen Patienten "kündigen"?

Und der Arbeitgeber muß sicher seine Kündigungsfristen einhalten, aber wenn diese verstrichen sind, dann ist es ohne Wenn und Aber vorbei und geht keinen einzigen Tag weiter. Der gekündigte Mitarbeiter kann dann nicht trotzdem noch weiterhin im Betrieb erscheinen, sonst würde er sich des Hausfriedensbruchs schuldig machen und könnte problemlos mit Polizeigewalt entfernt werden.

Da muß der Arbeitgeber nicht erst eine "Räumungsklage" anstrengen und den Mitarbeiter so lange noch weiterhin bezahlen, oder?

Also, warum muß das dann beim Entfernen von Mietern so kompliziert sein?

Kommentar von DreiGegengifts ,

Weil an einer Wohnung einfach noch mehr hängt als an einer Arbeit. Wer seine Wohnung verliert, verliert sein komplettes Hab und Gut im schlimmsten Fall. Und ohne Wohnung fehlt die Basis seine Situation noch weiter zu managen. Kein Strom, kein Internet, kein Telefon, kein Stift, kein Block, keine Zeitung, keine Postadresse.

Ja, wer soll dafür aufkommen?

Ganz klar der Vermieter. Wenn ich einen Ladendiebstahl begehe oder eine Firma betrüge, dann kommt auch der Unternehmer bzw. der Betrüger dafür auf und nicht der Staat. Das ist das unternehmerisches Risiko.

Und der Arbeitgeber muß sicher seine Kündigungsfristen einhalten

Gilt doch bei der Räumungsklage auch. Übertragen ist die Kündigungszeit die Zeit, die zwischen beginn des ersten Mietrückstandes und Vollstreckung der Räumungsklage vergeht.

Klar sollte sich der Vermieter bei klarer Beweislage (kein Zahlungseinfang mehr) auf einen Zeitrahmen einstellen können. Wobei 3-4 Monate wohl einfach drin sein müssen, weil eine Wohnung eben noch wichtiger ist als eine Arbeitsstelle.

Kommentar von Franz577 ,

Deine Begründung, warum der Vermieter auf seinen Kosten bzw. seinem Schaden sitzenbleiben soll, verstehe ich nicht so recht.

Weil bei einem Betrug ja auch der Betrüger dafür aufkommen muß?

Wer ist denn in so einem Fall der Betrüger? Doch wohl der, der seine Miete nicht bezahlt, sofern er dies mit Vorsatz tut (also ein Mietnomade ist).

Und jeder Vermieter hat einen Anspruch auf die Zahlung der aussehenden Mieten sowie auf eine Wiederherstellung der Wohnung in den ursprünglichen Zustand auf Kosten des Mieters.

Darüber besteht doch absolut kein Zweifel, also frage ich mich, wie du darauf kommst, daß der Vermieter selbst für all das aufkommen muß.

Es muß zwar in Vorleistung gehen, aber er kann sich das Geld vom Mieter zurückholen.

Kommentar von DreiGegengifts ,

Es muß zwar in Vorleistung gehen, aber er kann sich das Geld vom Mieter zurückholen.

Natürlich. Deshalb schrieb ich ja: Vermieter oder Schuldner.

Vermieter .... wenn die Schuld nicht bewiesen ist, der Schuldner untergetaucht ist oder (wohl weit häufiger) wenn der Schuldner nicht zahlen kann.

Schuldner .... wenn die Schuld bewiesen ist, und wenn Kohle vorhanden ist.

Antwort
von Acuaria, 142

Das ist Deutschland. Ich habe vor kurzem eine Immobilie verkauft. Den Mietern wurde fristgerecht die Wohnung gekündigt, ausgezogen sind sie allerdings dann erst 5 Monate später, nachdem sie einen Scheck über 15.000 € bekommen haben... 

Wenn du die Mieter raushaben willst um die Immobilie zu verkaufen, kann ich dir nur raten, einen Anwalt einzuschalten. Eine Räumungsklage kann bis zu 3 Jahre dauern, bis sie durch ist. Eine "Umzugshilfe" ist zwar teuer, solltest du jedoch einen Übergabetermin einhalten müssen, da dir sonst Konsequenzen drohen, wäre dies eine bessere Option. 

Kommentar von Zakalwe ,

Wenn du die Mieter raushaben willst um die Immobilie zu verkaufen, kann ich dir nur raten, einen Anwalt einzuschalten.

Mit dieser Begründung kann auch ein Anwalt nichts machen, denn das ist kein Kündigungsgrund. Dass die Mieter da nicht ausgezogen sind, wundert mich nicht. Oder hattest du eine andere Begründung?

Kommentar von Acuaria ,

Die Wohnung war bereits ein Jahr vorher fristgerecht gekündigt worden. Der Mieter wollte halt nicht ausziehen, da neue Mietverträge nicht mehr für 300€ zu haben sind.

Kommentar von Zakalwe ,

Die Wohnung war bereits ein Jahr vorher fristgerecht gekündigt worden.

Mit welcher Begründung denn? Wenn die Begründung war, dass sie verkauft werden soll, dann war die Kündigung unwirksam, denn das ist eben kein anerkannter Kündigungsgrund. Deshalb wollte der Mieter auch nicht ausziehen.

Kommentar von Acuaria ,

Fristgerecht beinhaltet, dass die Kündigung auch einen triftigen Grund hatte. Welchen, werd ich hier nicht darlegen.

Kommentar von kiniro ,

Mieter werden mit verkauft.

Als die Vermieterin einer früheren Wohnung von mir verstarb, hatten mich die Käufer des Hauses praktisch mit übernommen.

Kommentar von qugart ,

Ich kenn das. Es ist eben oftmals günstiger, eine "Ablöse" zu zahlen, bevor man die Mieter noch jahrelang mitziehen muss.

Aber auch die Richter sind da gerne auch auf Mieterseite. Bei einem Arbeitskollegen hatte vor drei Jahren ein Mieter in spe geklagt, dass ihm die Reisekosten zur Besichtigung der Wohnung vom Vermieter erstattet werden, weil er eine andere Wohnung genommen hat.

Jahrtausendhochwasser, Mietshaus soff ab. Der Interessent (Student) wurde informiert, dass die Wohnung nicht mehr zu vermieten ist und dass der Besichtigungstermin in 2 Wochen nicht zustandekommen braucht. Antwort von ihm kam dann per E-Mail, dass er das versteht. Interessent hat seinen Vater dann doch noch hingeschickt. Der Blieb wegen der Entfernung (600 Km) im Hotel, sah sich die abgesoffene Wohnung an und sagte, die kann man ja nicht mehr mieten. Die Reisekosten und die Übernachtung musste der Vermieter dann zahlen. Der Richter hatte so entschieden.

Kommentar von Franz577 ,

Das mit den Reisekosten ist ja wirklich ein Witz!

Wenn dem Interessenten nachweislich rechtzeitig abgesagt wurde, wie kann ein Richter dann so entscheiden?

Was ist das denn überhaupt für eine komische Regelung mit den Reisekosten? Seit wann ist man als Anbieter einer Wohnung verpflichtet, diese den Mietinteressenten zu erstatten?

Angenommen, es haben 10 Interessenten eine weitere Anreise, dann kann ja trotzdem nur einer die Wohnung letztlich bekommen.

Müssen dann allen anderen ihre Auslagen ersetzt werden?

Antwort
von Spuky7, 65

Vermieter sind reiche Menschen. Durch ständige Mieterhöhungen werden sie noch reicher. Mietnomaden sind die Ausnahmen. Die Vermieter haben reichlich Geld und können auch Anwälte bezahlen. Die Mieter haben wenig Geld und in der Regel können sie sich auch keinen Anwalt leisten. Vermieter sind Kapitalisten. Ausnahmen bestätigen die Regel. Es geht immer um ihr Geld und um ihre Rendite. Sie rechnen den ganzen Tag, ob die Vermietung sich auch rechnet. Kein Herz mehr für die Armen. Das ist Deutschland.

Kommentar von lesterb42 ,

Ohne Vermieter keine Mietwohnungen.

Kommentar von Kuestenflieger ,

dann bauen sie doch ein haus für 4 wohneinheiten und werden reich .

Kommentar von Maisbaer78 ,

Das Problem ist, das der Normalbürger nicht die Mittel aufbringen kann, um auch nur die Voraussetzungen erfüllen zu können, um einen Kredit für ein solches Vorhaben zu bekommen. Wer nicht erbt, oder bereits im Besitz einer Immobilie oder zumindest einiger 10000 Euro ist, der kann kaum hoffen, ein Eigenheim, geschweige denn ein Mehrfamilienhaus zu finanzieren.

Die steigenden Mieten sorgen mit dafür, das man auch nichts nennenswertes mehr bei Seite legen kann.

Wenn nur 50 Euro im Monat übrig bleiben, dann ist es schwierig, der Bank zu erklären, das man einige hunderttausend Kredit benötigt.


Vermieter sind sicher nicht alle Kapitalisten vor dem Herren, aber sie hatten das Glück auf irgend einem Wege an eine Immobilie geraten zu sein, was dem Gros der Bevölkerung verwehrt bleibt.  Dafür sollten Sie dankbar sein.


Kommentar von johnnymcmuff ,

Vermieter sind reiche Menschen.

Ja ne is klar.

Z.B. Du erbst ein altes Haus mit 4 Wohnungen. Meinetwegen sind da auch keine Altschulden.

Warmmiete sagen wir mal 500 €. 

Bist Du jetzt reich?

Nö.

Da sind Nebenkosten zu zahlen, die Müllabfuhr, Versicherungen usw.

Dann muss man Mieteinnahmen versteuern

Nun muss das Dach gemacht werden und das kostet Dich mal eben locker über 20.000.

Bist Du jetzt immer noch der Meinung das Vermieter reich sind?

Wenn ja, dann lebst Du anscheinend in einer anderen Realität.

Kommentar von DonkeyDerby ,

Du hast zwar auch recht johnnymcmuff, aber die Nebenkosten werden auf die Mieter umgelegt, die bleiben nicht am Vermieter hängen. Die Reparaturen allerdings schon.

Kommentar von Franz577 ,

@Spuky7

Du läßt hier schon einen ziemlichen Humbug vom Stapel!

Klar mag es in vielen Fällen zutreffen, daß Vermieter über mehr Geld verfügen als ihre Mieter, aber "reich" sind deswegen trotzdem auch nicht alle.

Und warum sollten sie für die Vermietung ihrer Wohnung nichts verlangen? Wer hat schon etwas zum Verschenken? Die Wohnung hat ja auch etwas gekostet und kostet auch weiterhin ständig etwas.

In welchem anderen Land sollte das anders sein (weil du sagst "Das ist Deutschland")

Und was die Anwälte betrifft, so gibt es dafür Rechtsschutzversicherungen und den Beitrag für eine Mitgliedschaft im Mieterschutzbund können sich auch noch die ärmeren Mieter leisten.


Kommentar von sevi55 ,

was laberst du? weiß du wieviele ältere Menschen mit miet Einnahmen leben müssen? weißt du wieviele Leute Kredit aufnehmen müssen und vermieten? nicht jeder Haus besitzter ist reich! umsonst Kriegt keiner etwas !!!

Antwort
von lindgren, 128

Tja....das ist leider, leider so. Vermieten ist für den Vermieter immer ein großes Risiko.

Den Vermietern werden zu viele Steine in den Weg gelegt und im Gegenzug erhalten Mieter immer öfter mehr Rechte und können dem Vermieter immense Kosten verursachen.

Genau draufschauen, an wen man vermietet. Alles vorlegen lassen und überprüfen. Anders geht es nicht.

Kommentar von Franz577 ,

Ja, aber warum ist das so bzw. warum sieht hier der Gesetzgeber keinen Handlungsbedarf?

Ein Gesetz zu verabschieden, das Vermietern die Möglichkeit geben würde, nicht zahlende Mieter deutlich schneller aus der Wohnung zu bekommen, wäre doch problemlos möglich.

Also warum wirds nicht gemacht?

Kommentar von lindgren ,

Wahrscheinlich, weil die Bundesregierung vermeiden will, dass dann Leute auf der Straße stehen und obdachlos werden. Das würde ja im Gegenzu dem Staat wieder Geld kosten???? Ich habe schon längst aufgehört zu hinterfragen, warum die Regierung dies oder das tut oder nicht tut.

Kommentar von Franz577 ,

Schön, wenn die Regierung das vermeiden will.

Aber das ist ja nicht mein Problem bzw. das der Vermieter.

Kommentar von lindgren ,

Doch, indirekt schon. Und es geht den jeweiligen Parteien immer um Wählerstimmen. Stell dir mal vor, wie viele Mieter es gibt und wie  viele Vermieter.

Kommentar von Franz577 ,

Das alleine kann es nicht sein, denn wenn den Politikern die Wählerstimmen so wichtig wären, würden viele andere Dinge, die mehrheitlich abgelehnt werden, auch nicht eingeführt werden.

Antwort
von 3plus2, 56

Tausende Wohnungen stehen leer, weil die Mieter Rechte bzgl. Renovierungen und jahrlange Gerichtsverfahren derart überzogen sind, dass Vermieter, die das Geld nicht unbedingt brauchen, die Whg. nicht mehr vermieten.

Antwort
von Ironik, 99

hatte und habe das Problem momentan. meine ex Mieterin hat noch über 2000 euro Mietschulden bei mir. die ist aber so arm und hat 2 kinder dass sie mir diese schulden niemals begleichen kann. Anwalt usw. auch schon befragt aber aus rechtlicher sicht ist da leider nichts zu machen. harz4 Bezieherin usw. keine chance

ich bleibe jetzt auf diesen kosten sitzen und werde meine 2000 euro nie wieder sehen. das gesetz holt sich aber jedes jahr schön meine steuer von meinen Mieteinnahmen. der vermieter ist öfter der verarschte als die Mieter. als Mieter kannst dir deine rechte geltend machen. als vermieter sieht es da anders aus.

ein Eigentumswohnung zu vermieten ist also nicht ganz ohne

Kommentar von Franz577 ,

Ok, aber warum hast du überhaupt an eine vermietet, die Hartz4 bezieht und 2 Kinder hat? Würde ich schon mal nie machen, weil mir da das Risiko viel zu groß wäre.

Abgesehen davon wird es schon auch noch irgendwas geben, das man ihr wegnehmen kann bzw. könnte irgendwas zu Geld gemacht werden, damit du deine 2000 Euro noch bekommst.

Arbeitsfähig wird sie ja sein, also warum ist sie dann Hartz4? Muß sie eben irgendeinen Job annehmen und du hast ja sicher einen Titel, oder? Der verjährt meines Wissens nach erst nach 30 Jahren.

Kommentar von Ironik ,

sie war die Mieterin schon bevor ich die Wohnung erworben habe. daher konnte ich mir das leider nicht aussuchen.

ja das stimmt, irgendwas könnte man bestimmt zu Geld machen aber die kosten für den Anwalt und den Gerichtsvollzieher muss ich ja selber tragen. von daher wird sich das wohl kaum lohnen. oder bin ich da von meiner Anwältin falsch informiert?

Kommentar von Franz577 ,

Naja, was heißt, du konntest dir das nicht aussuchen?

Du hättest ja eine Wohnung mit einer solchen Mieterin nicht kaufen müssen.

Für dich selbst war sie ja scheinbar nicht gedacht, denn sonst hättest du ja eine freie Wohnung gekauft, oder?

Und als Kapitalanlage kauft man sich doch dann nicht sowas.

Versteh ich daher nicht ganz, warum du es trotzdem gemacht hast.

Deine Anwältin mußt du natürlich bezahlen, sofern du keine Rechtsschutzversicherung hast (welche man als Vermieter jedoch schon haben sollte, gerade eben wegen solcher Fälle).

Aber der Gerichtsvollzieher ist doch ein staatliches Organ, das in so einem Fall tätig werden muß. Der wird doch aus der Staatskasse bezahlt.

Kommentar von DonkeyDerby ,

Ok, aber warum hast du überhaupt an eine vermietet, die Hartz4 bezieht und 2 Kinder hat?

Weil auch Hartz4 Bezieher und ihre Kinder ein Dach über dem Kopf brauchen. Und weil es keinen Grund gibt, dass sie die Miete schuldig bleiben müssen, schließlich bezahlt das Sozialsystem die Miete.

Kommentar von DreiGegengifts ,

Als Vermieter ist man Unternehmer. Als Unternehmer trägt man das Risiko auf dem freien Markt wie jeder andere Unternehmer auch. Nicht zahlende Kunden gehören zum Geschäftsrisiko, das mit Rücklagen abgesichert werden muss.

Kommentar von DonkeyDerby ,

Das größte Problem ist nicht, dass die Mieter nicht zahlen, sondern dass sie teilweise systematisch die Wohnungen verwüsten. Soviel Kaution, um das aufzufangen, kann man gar nicht nehmen. Und es ist den anständigen Mietern gegenüber auch unfair, schwindelerregende Kautionen zu fordern, nur weil es Menschen gibt, die meinen, sich nicht an das normale Geschäftsgebahren halten zu müssen.

Kommentar von Franz577 ,

Das ist schon richtig, daß auch Hartz4-Bezieher mit Kindern ein Dach über dem Kopf brauchen, aber trotzdem kann man sich als Vermieter selbst aussuchen, wen man sich in die Wohnung holt.

Aus purem Mitleid würde ich jedenfalls nicht an Personen vermieten, die für mich ein erhöhtes finanzielles Risiko darstellen. Als Vermieter ist man ja kein Wohlfahrtsamt und auch nicht dafür zuständig, die Missstände unseres Sozialstaates aufzufangen.

Und es geht ja auch nicht nur darum, daß die Miete bezahlt wird, sondern auch darum, daß die Wohnung in einem pfleglichen Zustand erhalten bleibt. Wenn ein Hartz4-Bezieher das nicht gewährleistet, ist es deutlich schwieriger, ihn wirksam auf Schadenersatz zu verklagen als einen solventen Mieter.

Was jedoch systematisches Verwüsten der Wohnung bringen soll, frage ich mich auch. Jemandem mutwillig einen Schaden zuzufügen ist ja nichts anderes als kriminell und gehört auch so bestraft.

Kommentar von DonkeyDerby ,

Ich bin durchaus geneigt, davon auszugehen, dass Mietnomaden in der Regel einen psychischen Schaden haben. Das ist absolut keine Entschuldigung für das Verhalten, erklärt aber, weshalb sie oft so unlogisch handeln. Nicht selten vergesellschaftet sich das Mietnomadentum auch mit dem Messie-Syndrom. Das sind eben oft Menschen, die mit der Alltagsrealität nicht klarkommen und deshalb auch ein anormales Wohnverhalten zeigen. Nicht selten sind solche Menschen auch paranoid und glauben, dass sie im Recht sind und alle anderen ihnen nur Böses wollen. Damit rechtfertigen sie dann auch ihr asoziales Verhalten.

Normale Hartz4-Bezieher sind ja nicht so gestrickt, die Tatsache, dass jemand nur schwierig ins Arbeitsleben einzubinden ist, heißt nicht automatisch, dass derjenige seinen Alltag nicht auf die Reihe kriegt. Da spielen viele andere Faktoren mit hinein (Alter, Gesundheit etc.).

Kommentar von Franz577 ,

Diese Annahme ist sicher nicht ganz aus der Luft gegriffen, aber solche Leute gehören dann auch in die Psychiatrie und nicht in Mietwohnungen.

Antwort
von catchan, 136

Das Problem ist, dass viele Vermieter verkennen, was es eigentlich bedeutet ein Gebäude zu vermieten. Welche Pflichten damit verbunden sind und welche Gefahren damit verbunden ist.

Die vermietete Wohneinheit wird in der Regel als Geldanlage gesehen. Aber anders als ein Tagesgeldkonto, wo man sein Geld parken kann, muss man hier auch mal etwas unternehmen.

Vermieter zu sein heißt Verantwortung zu haben.Schließlich bedeutet es einem anderen Menschen (oder sogar eine ganze Familie mit Kindern) ein Dach über den Kopf gewähren. 

Das Dach über den Kopf ist so essentiell wichtig wie Nahrung oder Wasser. Das muss erst einmal jeden Vermieter bewusst sein. Hier geht es um keine Luxusartikel, sondern um ein Grundbedürfnis des Menschen. In einem zivilisierten Land wie Deutschland sollte niemand auf dieses Grundbedürfnis verzichten müssen.

Dass man überall sonst die Menschen aus Verträgen bekommt ist übrigens falsch. Du kannst beispielsweise keine private Krankenversicherung mehr kündigen, wenn diese nicht mehr bezahlt wird. Alles, was gemacht werden kann, ist den Vertrag in den Basistarif umzustellen und einen Gerichtsvollzieher zu schicken, wenn nicht mehr bezahlt wird. Aber kündigen ist nicht möglich. Denn bei der Krankenversicherung geht es ebenfalls um ein Grundrecht (ich denke das ist das richtige Wort), nämlich das Recht auf ärztliche Versorgung.

Natürlich steht dem Vermieter seine Miete zu. Nur: Bevor ich eine zu vermietende Wohneinheit kaufe, sollte mir bewusst sein, welche Risiken ich damit eingehe. Bei einem Aktienkauf kann passieren, dass das Geld futsch ist. Bei einer Wohnung kann passieren, dass Mietnomaden einziehen, dass man etwas reparieren muss oder etwas passiert, was den Mieter berechtigt die Miete zu kürzen.

Neulich habe ich in einem Forum gelesen, dass Lehrer als Berufsgruppe unerwünschte Mieter sind. Dabei sind Lehrer solvente und pünktliche Zahler. Der Grund hierbei lag eher dabei, dass Lehrer meistens ihre Verträge gut durchlesen und auch gut über ihre Rechte informiert sind und willig sind diese durchzusetzen.

Bei Mietnomaden (oder zahlungsunfähge Mieter) gibt es durchaus Mittel diese rauszubekommen. Allerdings muss geprüft werden, ob hier tatsächlich ein Rückstand vorliegt und natürlich müssen diese Menschen nach ihrem Rauswurf ein neues Dach über den Kopf haben. Oder willst du diese Menschen (gegenfalls mit Kindern) einfach auf die Straße werfen?

Was die Mietpreisbremse betrifft: Ja, die ist überfällig und sollte besser darauf geachtet werden. Wir haben derzeit schon Mietpreise, die teilweise Normalverdiener jetzt nicht bezahlen können. Und das dank der Immobilienblase, in der wir jetzt leben. Wohnraum ist ein Grundrecht, das auch bezahlbar sein sollte. 

Vermieter haben eine Verantwortung, der sie sich auch bewusst sein sollten. Eine vermietete Wohneinheit ist eben nicht "nur" eine Geldanlage.

Kommentar von TrudiMeier ,

Neulich habe ich in einem Forum gelesen, dass Lehrer als Berufsgruppe unerwünschte Mieter sind.

Das ist richtig. Schon mal an einen Lehrer vermietet? Es geht nicht darum, dass Lehrer sich die Verträge richtig durchlesen. Sie wissen nur alles besser.

Dabei sind Lehrer solvente und pünktliche Zahler.

Woran machst du das fest? Weil er ein gutes und regelmäßiges Einkommen hat? Das bedeutet noch lange nicht, dass er auch regelmäßig und pünktlich die Miete zahlt. 

Nach den Erfahrungen, die Bekannte bereits zweimal mit einem Lehrerehepaar gemacht haben, würde ich mir das auch zweimal überlegen......  Ich persönlich vermiete am liebsten an alleinerziehende Mütter. Da habe ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht

Kommentar von catchan ,

Lehrer sind korrekte Menschen. Das bedeutet, dass sie sich vor Vertragsabschluss genau informieren, was ihre Rechten und ihre Pflichten aus den Vertrag sind.

Das alles-besser-wissen kann durchaus zutreffen. Vor allem aber bedeutet, dass man sich mit seinem Mieter auseinander setzen muss. Das muss jeden Vermieter klar sein, wenn er etwas vermietet.

Eine vermietete Wohneinheit ist eben nichts, wo man sich entspannt zurücklehnen kann und monatlich immer das Geld kommt. Es ist mit Aufwand und Arbeit verbunden. Das ist etwas, woran viele nicht denken, wenn viele als Geldanlage vermietete Wohneinheiten bauen oder kaufen.

Woran machst du das fest?

Erfahrungen aus meiner Arbeit heraus. Da habe ich mit Menschen zu tun und wir sind auch mit dem Problem des Nichtzahlens konfrontiert. Das sind aber bei uns aber nicht die Lehrer oder andere Beamte, sondern andere.

Die Lehrer machen uns da keine Schwierigkeiten.

Und was die alleinerziehende Mütter betrifft... das sind keine homogene Gruppe. Wenn die Mutter Hartz-IV bezieht, wird die Miete vom Amt bezahlt.

Kommentar von Franz577 ,

Naja, also so weit würde ich mich nicht aus dem Fenster lehnen und alle Lehrer pauschal als korrekte und gebildete Menschen bezeichnen.

Die gibt es zwar ohne Zweifel, aber einige Beispiele aus meinem Bekanntenkreis sprechen da eine deutlich andere Sprache. Da sind auch viele Fachidioten, Chaoten etc. darunter, denen ich meine Kinder nur ungern anvertrauen würde.

Und auch aus meiner eigenen Schulzeit kann ich mich an sehr viele Lehrer erinnern, die schlichtweg nur A...löcher waren.

Man sollte also schon vorsichtig damit sein, eine ganze Berufsgruppe pauschal entweder zu adeln oder zu verteufeln.

Und ich persönlich finde, daß man mit einem etwas älteren, kinderlosen Ehepaar als Mieter oder einer alleinstehenden Person mit gutem Einkommen bzw. guter Rente am besten fährt.


Ja, und es ist durchaus richtig, daß man als Vermieter auch eine gewisse Verantwortung hat.

Nur ändert dies trotzdem nichts an der Tatsache, daß es schärfere rechtliche Mittel gegen Mietnomaden geben sollte.

Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um alleinstehende Mieter oder solche mit Familien handelt. Wer 3 Monate aus eigenem Verschulden mit der Miete rückständig ist, sollte innerhalb einer relativ kurzen Frist raus müssen und notfalls zwangsgeräumt werden.

Denn es gibt viele andere Mieter mit korrekter Zahlungsmoral, die auch dringend eine Wohnung suchen. Warum sollte also Wohnraum blockiert werden können von jemandem, der nicht mehr zahlen kann oder will. Dafür gibt es Obdachlosenheime.

Von einem Vermieter kann jedenfalls nicht verlangt werden, daß er die finanziellen Probleme seiner Mieter ausbaden muß, denn ihm schenkt ja auch niemand was.

Wenn sich der Staat aus reiner Fürsorglichkeit und Menschenfreundlichkeit jedoch bereit erklären würde, jedem Vermieter seine Mietausfälle zu ersetzen, nur damit die zahlungsunfähigen oder -unwilligen Mieter nicht ausziehen müssen und, dann würde ich diese Angelegenheit auch deutlich entspannter sehen.

Das Grundrecht auf eine Wohnung ist jedenfalls nichts, was auf Kosten von einzelnen Vermietern durchzusetzen ist, sondern da ist dann der Staat in der Pflicht!

Kommentar von catchan ,

Naja, also so weit würde ich mich nicht aus dem Fenster lehnen und alle
Lehrer pauschal als korrekte und gebildete Menschen bezeichnen.

Und ich dachte immer, Lehrer müssten Abitur und einen Studiumsabschluss haben... ich Dümmerchen!

Was ich eigentlich damit sagen wollte, dass Vermieter keine Mieter haben wollen, die um ihre Rechte wissen und diese auch durchsetzen wollen. Ich kenne Vermieter, die über Mieter jammern, weil diese ihre Rechte kennen. Das mit den Lehrern war ein Beispiel.

Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um alleinstehende Mieter oder
solche mit Familien handelt. Wer 3 Monate aus eigenem Verschulden mit
der Miete rückständig ist, sollte innerhalb einer relativ kurzen Frist
raus müssen und notfalls zwangsgeräumt werden.

Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um alleinstehende Mieter oder
solche mit Familien handelt. Wer 3 Monate aus eigenem Verschulden mit
der Miete rückständig ist, sollte innerhalb einer relativ kurzen Frist
raus müssen und notfalls zwangsgeräumt werden.

Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um alleinstehende Mieter oder
solche mit Familien handelt. Wer 3 Monate aus eigenem Verschulden mit
der Miete rückständig ist, sollte innerhalb einer relativ kurzen Frist
raus müssen und notfalls zwangsgeräumt werden.

Noch mal die Sache mit den Grunrechten... die scheinst du nicht wirklich begriffen haben.

Jeder hat ein Anrecht auf ein Dach über den Kopf.

Denn es gibt viele andere Mieter mit korrekter Zahlungsmoral, die auch
dringend eine Wohnung suchen. Warum sollte also Wohnraum blockiert
werden können von jemandem, der nicht mehr zahlen kann oder will.

Denn es gibt viele andere Mieter mit korrekter Zahlungsmoral, die auch
dringend eine Wohnung suchen. Warum sollte also Wohnraum blockiert
werden können von jemandem, der nicht mehr zahlen kann oder will. 

Jeder sollte einen Wohnraum haben. Deswegen werden Hart-IV-Empfängern beispielsweise die Miete vom Amt bezahlt.

Dafür gibt es Obdachlosenheime.

Nein, den Sinn von Obdachlosenheime hast du nicht verstanden.

Guckst du mal hier und beachte vor allem das Wort temorär.

https://de.wikipedia.org/wiki/Notunterkunft

Wenn sich der Staat aus reiner Fürsorglichkeit und
Menschenfreundlichkeit jedoch bereit erklären würde, jedem Vermieter
seine Mietausfälle zu ersetzen, nur damit die zahlungsunfähigen oder
-unwilligen Mieter nicht ausziehen müssen und, dann würde ich diese
Angelegenheit auch deutlich entspannter sehen.

Der Staat zahlt bereits die Mieten (wie ich jetzt inzwischen schon mehrfach erwähnt habe) derer, die von Sozialhilfe leben. Und zwar nicht aus purer Fürsorge und Menschenfreundlichkeit ( entschuldige mal, was ist das für eine asoziale Wortwahl?), sondern weil wir in einer Solidaritätsprinzip leben. Immerhin willst du auch, wenn du krank bist zum ARzt gehen. In der Arbeitslosigkeit bekommst du Geld vom Amt... Du willst doch auch Leistungen vom Staat.

Das Grundrecht auf eine Wohnung ist jedenfalls nichts, was auf Kosten
von einzelnen Vermietern durchzusetzen ist, sondern da ist dann der
Staat in der Pflicht!

Das Grundrecht auf eine Wohnung ist jedenfalls nichts, was auf Kosten
von einzelnen Vermietern durchzusetzen ist, sondern da ist dann der
Staat in der Pflicht!

Der Vermieter hat sich zu informieren, was auf ihn an Rechte und Pflichte zukommt. Alles andere ist extrem blauäugig. Die vermietete Immobilie ist eine Geldanlage. Und bei dieser Anlage liegt die Gefahr eben darin, dass Mietnomaden oder ähnliches einziehen können und die Miete ausbleibt. Sich über dieses Risiko zu beschweren, ist wie einer der sein Geld in spekulativen Aktien anlegt und dann darüber jammert, dass es weg ist.

Ich freue mich schon auf das Jammern, sobald die Blase platzt.

Kommentar von Franz577 ,

Also sorry, aber du hast doch wirklich eine etwas verzerrte Sichtweise!

Geldverluste durch spekulative Anlagen setzst du also gleich mit finanziellen Schäden, die einem Vermieter durch Mietnomaden entstehen! Das ist ja wohl wirklich der größte Schwachsinn, den ich seit langem gelesen habe!

Dir ist schon klar, daß Mietnomaden kein hinzunehmendes Risiko, sondern Kriminelle sind und ein Vermieter davon ausgehen darf, daß sich seine Mieter korrekt und legal verhalten. Das darf kein Glücksspiel sein, denn der Mieter ist verpflichtet, die Miete zu bezahlen und die Wohnung pfleglich zu behandeln. Tut er es nicht, dann macht er sich strafbar und der Vermieter hat einen Anspruch auf Schadenersatz, den er bei einer spekulativen Anlage nicht hat! Allein das ist ja schon der wesentlichste Unterschied, weshalb man diese beiden Geldanlagen in keinster Weise miteinander vergleichen kann.

Wer Verluste mit Aktiengeschäften macht, hat Pech gehabt und das Geld ist dann weg. Da kann man niemanden verklagen oder Schadenersatz fordern, wenn man sich das selbst eingebrockt hat.

Aha, und wer ein Abitur und ein abgeschlossenes Studium hat, ist bei dir also per se intelligent, gebildet, korrekt und kennt sich in allen Lebenslagen aus. Selten so gelacht, kann ich da nur sagen!

Oder willst du im Umkehrschluß etwa damit sagen, daß jeder ohne Abi und Studium, der in "einfachen" Berufen arbeitet (wie z.B. Handwerker) dumm, primitiv und ungebildet ist?

Ich kann mich nur wiederholen: Was ich schon für Fachidioten, Vollpfeifen und naive Typen unter Menschen erlebt habe, die allesamt Abitur oder einen akademischen Grad hatten, da kann man nur den Kopf schütteln! 

Wenn du jedenfalls glaubst, daß sich alle Lehrer so perfekt mit dem Mietrecht auskennen, nur weil es Lehrer sind, dann bist du mit dieser Ansicht jedenfalls ganz sicher auf dem Holzweg.

Und auch wenn du mir noch so oft sagst, daß jeder ein Grundrecht auf ein Dach über dem Kopf hat, dann ändert das trotzdem nichts an der Tatsache, daß für die kostenlose(!) Gewährleistung dieses Grundrechts nicht ein privater Vermieter zuständig ist.

Ok, und wenn Notunterkünfte nur eine temporäre Lösung darstellen, wie soll dann die langfristige Lösung für jemanden aussehen, der kein Geld hat?

Und daß der Staat die Mieten für soziale Härtefälle bezahlt, ist ja schön und gut. Aber er ersetzt den Vermietern nicht die durch Mietnomaden entstandenen Schäden und darum ging es mir ja!

Und was genau gefällt dir bitte an meiner Wortwahl nicht? Etwa daß ich auf Mißstände hinweise, die du nicht wahrhaben willst?

Kommentar von catchan ,

Also sorry, aber du hast doch wirklich eine etwas verzerrte Sichtweise!

Nein, die hast du schon selber bzw. weigerst dich die Verantwortung für das zu übernehmen, was du selber getan hast. Ich kenne keinen einzigen Vermieter, der zum vermieten gezwungen worden ist.

Geldverluste durch spekulative Anlagen setzst du also gleich mit
finanziellen Schäden, die einem Vermieter durch Mietnomaden entstehen!

Solange vermietete Wohneinheiten als Geldanlage betrachtet werden, wie es derzeit der Fall ist, muss man auch den Vergleich einer Geldanlage hinnehmen. Der Vermietet betrachtet die vermiete Wohneinheit auch als nichts anderes. Nur leider ist eine vermietete Wohneinheit keine Geldanlage, mit 100% Kapitalerhalt und garantierten Zinsen, ergo ist es eine spekulative Anlage.

Dir ist schon klar, daß Mietnomaden kein hinzunehmendes Risiko, sondern Kriminelle sind

Nein, sie brechen einen Vertrag, an den sie gebunden sind. DAmit kann man sie zwar zivilrechtlich haftbar machen, aber nicht strafrechtlich. Damit erfüllen sie die Definition eines Kriminellen nicht.

Wobei einen Mietnomaden mit einem Mörder und Vergewaltiger in einen Hut zu werfen... das sagt viel aus über die Eignung als Vermieter aus.

Das darf kein Glücksspiel sein, denn der Mieter ist verpflichtet, die Miete zu bezahlen und die Wohnung pfleglich zu behandeln.

Tja, das ist nun mal das Risiko eines Vermieters, wenn er eine Wohnung vermietet. Damit muss jeder Vermieter leben und dessen sollte er sich schon vorab bewusst sein, ehe er/sie sich überhaupt eine vermietete Wohneinheit zulegt.

Tut er es nicht, dann macht er sich strafbar und der Vermieter hat einen
Anspruch auf Schadenersatz, den er bei einer spekulativen Anlage nicht
hat!

Tut er es nicht, dann macht er sich strafbar und der Vermieter hat einen
Anspruch auf Schadenersatz, den er bei einer spekulativen Anlage nicht
hat!

Ok... also noch mal juristisch gesehen, gibt es einen Unterschied zwischen Zivilrecht und Strafrecht. Und das Strafrecht wird einen nicht zahlenden Mieter nicht jucken.

Du kannst den Mieter gerne auf das dir zustehende Geld verklagen... aber sei dir gesagt, es gab auch bei spekulativen Geldanlagen Gerichtsurteile, die zugunsten der Anleger ausgingen... Da aber kein Geld mehr da war, gab es keins mehr zurück. Und so ist es auch mit einem Mieter, der kein Geld mehr hat.

weshalb man diese beiden Geldanlagen in keinster Weise miteinander vergleichen kann.

Es ist beides eine Geldanlage, die beide ihre eigenen, besonderen Risiken birgen. Diese Risiken sollte sich jeder, der auf die eine oder andere Weise bewusst sein, egal ob es nun Aktien oder vermietete Wohneinheiten sind.

Aber wenn es dir lieber ist, kann man auch den Vermieter gerne als Unternehmer bezeichnen. Und ein Unternehmer muss auch schauen, wo er bleibt, wenn die Kunden nicht mehr zahlen können.

Wer Verluste mit Aktiengeschäften macht, hat Pech gehabt und das Geld ist dann weg.

Viele Aktionäre haben das anders gesehen, als der große Aktiencrash kam.

Da kann man niemanden verklagen oder Schadenersatz fordern, wenn man sich das selbst eingebrockt hat.

Berater? Die Gesellschaft des Aktienfonds? Die Leute sind schnell fündig geworden.

Aha, und wer ein Abitur und ein abgeschlossenes Studium hat, ist bei dir
also per se intelligent, gebildet, korrekt und kennt sich in allen
Lebenslagen aus.

Aha, und wer ein Abitur und ein abgeschlossenes Studium hat, ist bei dir
also per se intelligent, gebildet, korrekt und kennt sich in allen
Lebenslagen aus. 

Nun, zumindest haben sie mehr Bildung genossen, was auf eine gewisse Intelligenz schließen lässt. Was natürlich nicht heißen muss, dass Handwerker automatisch dumm sind.

Ich habe übrigens nicht geschrieben, dass alle Abiturienten und Studierenden korrekt sind, sondern Lehrer.... Da ist ein Unterschied. Bitte beachten und meinen Beitrag wirklich lesen. Das fußt übrigens auf Erfahrungen mit dieser Berufsgruppe. 

Wenn du jedenfalls glaubst, daß sich alle Lehrer so perfekt mit dem
Mietrecht auskennen, nur weil es Lehrer sind, dann bist du mit dieser
Ansicht jedenfalls ganz sicher auf dem Holzweg.

Wenn du jedenfalls glaubst, daß sich alle Lehrer so perfekt mit dem
Mietrecht auskennen, nur weil es Lehrer sind, dann bist du mit dieser
Ansicht jedenfalls ganz sicher auf dem Holzweg.

Meiner Erfahrung nach wird der Lehrer den Mietvertrag vor Unterschrift genau durchlesen und gegebenfalls Fragen schon vorab klären.

Kommentar von catchan ,

Und auch wenn du mir noch so oft sagst, daß jeder ein Grundrecht auf ein
Dach über dem Kopf hat, dann ändert das trotzdem nichts an der
Tatsache, daß für die kostenlose(!) Gewährleistung dieses Grundrechts
nicht ein privater Vermieter zuständig ist.

Und auch wenn du mir noch so oft sagst, daß jeder ein Grundrecht auf ein
Dach über dem Kopf hat, dann ändert das trotzdem nichts an der
Tatsache, daß für die kostenlose(!) Gewährleistung dieses Grundrechts
nicht ein privater Vermieter zuständig ist.

Und auch wenn du mir noch so oft sagst, daß jeder ein Grundrecht auf ein
Dach über dem Kopf hat, dann ändert das trotzdem nichts an der
Tatsache, daß für die kostenlose(!) Gewährleistung dieses Grundrechts
nicht ein privater Vermieter zuständig ist.

Mit
einer gewissen Fristsetzung gibt es ja juristische Möglichkeiten eine
Wohneinheit räumen zu lassen. Diesem habe ich auch nie widersprochen.

Nur
die Mieter auf die Straße zu werfen frei nach dem Motto, sollen sie
selber schauen wie sie zurecht kommen und auf der STraße schlafen, das
geht nun mal nicht. Ggf. auch Kinder auf die Straße zu setzen und hartherzig wegzusehen, wenn diese leiden. Genau das hast du gefordert.

Ok, und wenn Notunterkünfte nur eine temporäre Lösung darstellen, wie
soll dann die langfristige Lösung für jemanden aussehen, der kein Geld
hat?

Ok, und wenn Notunterkünfte nur eine temporäre Lösung darstellen, wie
soll dann die langfristige Lösung für jemanden aussehen, der kein Geld
hat?

Also, nun zum dritten Mal. Bei Sozialhilfeempfänger bezahlt das AMT die Miete. Sind übrigens zum Teil gern gesehene Mieter, da das Amt pünktlich zahlt.

Aber er ersetzt den Vermietern nicht die durch Mietnomaden entstandenen Schäden und darum ging es mir ja!

DAs ist nun mal dein Risiko. Dass du bewusst und willig eingegangen bist, als du die Wohnung vermietet hast. Das wird dir auch niemand ersetzen. Wozu auch?

Hat jemand denen ihr Geld zurückgegeben, die sich an der Börse verzockt haben? - NEIN

Gibt jemand den Unternehmern ihr Geld zurück, dass sie durch die Zahlungsunfähigkeit ihrer Kunden verloren haben (und hier geht es teilweise um Angstellte)? - NEIN

Du willst mit einer vermieteten Wohneinheit großen Reibach machen... das ist ja schön und gut, aber du kannst nicht selbst Geld einstecken und dann, wenn es schief läuft, nach dem Staat rufen. Das funktioniert nicht.

Und was genau gefällt dir bitte an meiner Wortwahl nicht?

Du meinst Worte, bei denen Kinder mit Gewalt auf die Straße gesetzt werden? Worte, in denen du dich über unser soziales Netz lustig machst?

Denk doch mal selber scharf nach, was du da alles von dir gegeben hast. Von Menschlichkeit und Mitgefühl liest man da zumindest nichts.

Etwa daß ich auf Mißstände hinweise, die du nicht wahrhaben willst?

Du hast herausgefunden, dass eine Investition gewisse Risiken birgt. Ich bin geschockt.... darauf wäre ich selbst nie gekommen.

Es gibt keine Missstände. Es gibt Rechte und Pflichten und einen gewisses Risiko, was man mit einer vermieteten Wohneinheit eingeht.

Kommentar von Franz577 ,

Was dein Problem ist, ist dein radikales und pauschales Schwarz-Weiß-Denken!

Du wiederholst erneut, daß ALLE Lehrer korrekt sind und ich frage mich, wie man allen Ernstes so einen Mist behaupten kann! Kennst du etwa alle Lehrer persönlich? Sicher nicht! Wie kommst du also zu der Annahme? Nur weil du selbst ein paar davon kennst, auf die das zutrifft? Das wäre reichlich naiv!

Ich kenne jedenfalls einige Lehrer, die (zumindest privat) alles andere als korrekt und intelligent sind. Deswegen würde ich aber noch nicht so weit gehen und sagen, daß alle so sind, nur weil ich solche kenne. Du hingegen machst das aber!


Zweites Beispiel sind die Mietnomaden:

Wer vorsätzlich einen Vertrag bricht oder schon beim Unterschreiben die Absicht hat, diesen zu brechen, erfüllt den Tatbestand des Betrugs. Und wer fremdes Eigentum vorsätzlich beschädigt, erfüllt den Tatbestand der Sachbeschädigung bzw. Vandalismus. Und sowohl Betrug als auch Sachbeschädigung/Vandalismus sind sehr wohl auch strafrechtlich relevant!

Ich bleibe jedenfalls dabei, daß Mietnomaden nicht als hinnehmbares Risiko zu sehen sind, sondern als Kriminelle, gegen die rigoros vorgegangen werden muß. Und wenn dann mal eine Familie im Obdachlosenheim landet, dann ist es eben so. Ist dann jedenfalls nicht die Schuld des Vermieters sondern des säumigen Mieters.


Und das dritte Beispiel für dein Schubladendenken ist die Definition von Kriminalität:

Kriminelle sind bei dir nur Mörder und Vergewaltiger! Aber auch ein Ladendieb ist ein Krimineller, weil er eine strafrechtlich relevante Tat begeht. Und auch wenn ein Ladendieb ebenfalls asozial handelt, so ist er mir dennoch 1000-mal lieber als ein Mietnomade, der eine Einzelperson schwer schädigt und deren Eigentum zerstört, wohingegen der Ladendieb nur relativ wenig Schaden anrichtet.

Jeder, der sich mit Vorsatz und in betrügerischer Absicht über Gesetze oder Verträge hinwegsetzt oder fremdes Eigentum mutwillig beschädigt, ist kriminiell und Mietnomanden fallen da eindeutig darunter!


Und off-topic:

Wenn du schon meine Aussagen zitierst, dann versuche es doch bitte so zu machen, daß sie nicht immer gleich doppelt und dreifach erscheinen.

Kommentar von catchan ,

Was dein Problem ist, ist dein radikales und pauschales Schwarz-Weiß-Denken!

Was ist radikal, wenn man bestehende Gesetze für ausreichend hält? Radikal ist eher, wenn man Gewalt gegen Kinder fordert.

Wie kommst du also zu der Annahme? Nur weil du selbst ein paar davon kennst, auf die das zutrifft?

Ich habe beruflich mit Lehrern zu tun, also dann, wenn es darum geht Verträge abzuschließen und ihre Zahlungsmoral zu beobachten. Keiner der Lehrer hat da jemals Schwierigkeiten gemacht, dass etwas nicht bezahlt wurde. Dafür wollen sie in der Regel vorher gut informiert werden (beachte übrigens bitte die allgemeine Formulierung, die Ausnahmen zulässt - das überliest du ja gerne in meinen Beiträgen).

Privat sind Lehrer natürlich etwas anderes. Aber bei Vertragsebene bin ich auf Sachebene.

Wer vorsätzlich einen Vertrag bricht oder schon beim Unterschreiben die
Absicht hat, diesen zu brechen, erfüllt den Tatbestand des Betrugs. Und
wer fremdes Eigentum vorsätzlich beschädigt, erfüllt den Tatbestand der
Sachbeschädigung bzw. Vandalismus.

Wer vorsätzlich einen Vertrag bricht oder schon beim Unterschreiben die
Absicht hat, diesen zu brechen, erfüllt den Tatbestand des Betrugs. Und
wer fremdes Eigentum vorsätzlich beschädigt, erfüllt den Tatbestand der
Sachbeschädigung bzw. Vandalismus.

Wer vorsätzlich einen Vertrag bricht oder schon beim Unterschreiben die
Absicht hat, diesen zu brechen, erfüllt den Tatbestand des Betrugs. Und
wer fremdes Eigentum vorsätzlich beschädigt, erfüllt den Tatbestand der
Sachbeschädigung bzw. Vandalismus.

Viel Vergnügen, wenn du den Vorsatz nachweisen willst. Das wirst du nicht schaffen, da ich starke Zweifel habe, dass hier wirklich Vorsatz liegt.

Ich bleibe jedenfalls dabei, daß Mietnomaden nicht als hinnehmbares
Risiko zu sehen sind, sondern als Kriminelle, gegen die rigoros
vorgegangen werden muß.

Ich bleibe jedenfalls dabei, daß Mietnomaden nicht als hinnehmbares
Risiko zu sehen sind, sondern als Kriminelle, gegen die rigoros
vorgegangen werden muß.

Und ich bleibe dabei:

Mietnomaden sind keine Kriminellen, da ihnen keine Straftat vorgeworfen werden kann (Den Vorsatz musst DU beweisen). Sie sind das Risiko des Vermieters, das er BEWUSST eingegangen ist, als er eine Wohneinheit vermietet hat.

Zivilrechtlich kannst du Mietnomaden gerne belangen. Dieser Weg steht dir bereits offen.

Und wenn dann mal eine Familie im Obdachlosenheim landet, dann ist es eben so.

Muss ich noch mal mit dem Grundrecht anfangen?

Ist dann jedenfalls nicht die Schuld des Vermieters sondern des säumigen Mieters.

Aber es ist das Risiko des Vermieters.

Und auch wenn ein Ladendieb ebenfalls asozial handelt, so ist er mir
dennoch 1000-mal lieber als ein Mietnomade, der eine Einzelperson schwer
schädigt und deren Eigentum zerstört, wohingegen der Ladendieb nur
relativ wenig Schaden anrichtet.

Und auch wenn ein Ladendieb ebenfalls asozial handelt, so ist er mir
dennoch 1000-mal lieber als ein Mietnomade, der eine Einzelperson schwer
schädigt und deren Eigentum zerstört, wohingegen der Ladendieb nur
relativ wenig Schaden anrichtet.

Und auch wenn ein Ladendieb ebenfalls asozial handelt, so ist er mir
dennoch 1000-mal lieber als ein Mietnomade, der eine Einzelperson schwer
schädigt und deren Eigentum zerstört, wohingegen der Ladendieb nur
relativ wenig Schaden anrichtet.

Ich bezweifle, dass du den Schaden von Ladendieben richtig einschätzen kannst.

Kommt sicherlich häufiger vor als Mietnomaden.

Jeder, der sich mit Vorsatz und in betrügerischer Absicht über Gesetze
oder Verträge hinwegsetzt oder fremdes Eigentum mutwillig beschädigt,
ist kriminiell und Mietnomanden fallen da eindeutig darunter!

Jeder, der sich mit Vorsatz und in betrügerischer Absicht über Gesetze
oder Verträge hinwegsetzt oder fremdes Eigentum mutwillig beschädigt,
ist kriminiell und Mietnomanden fallen da eindeutig darunter!

Und noch einmal: Den Vorsatz musst du nachweisen. Leider gibt es zu viele Menschen, die einfach nicht mit dem Geld nicht umgehen können und Verträge unterschreiben ohne zu realisieren, ob sie diese zahlen können.

Wenn du schon meine Aussagen zitierst, dann versuche es doch bitte so zu
machen, daß sie nicht immer gleich doppelt und dreifach erscheinen.

Du hast hier noch nie zitiert, oder?

Kommentar von Franz577 ,

Welche Rolle spielt es, ob ich hier schon mal zitiert habe oder nicht?

Fakt ist, du bekommst es nicht anders hin, als daß die Zitate immer doppelt und dreifach erscheinen und das ist doch Käse! Wenn es nicht anders geht, dann lass es doch einfach. Man kann doch auch ohne Zitate auf alles eingehen, wie ich bereits unter Beweis gestellt habe.

Und wenn du Mietnomaden nach wie vor nicht als Kriminelle bezeichnen willst, dann sei dir mal diese Definition an Herz gelegt:

"Durch das Vortäuschen wirtschaftlich geordneter Verhältnisse begeht der Mieter einen sogenannten Eingehungsbetrug, der gemäß § 263 StGB strafbar ist, wenn der Mieter von vornherein den Vorsatz hat, seine vertraglichen Pflichten nicht zu erfüllen. In diesem Zusammenhang wird auch von Einmietbetrug oder Einmietungsbetrug gesprochen."

Du hast zwar Recht, daß hier ein Vorsatz vorhanden sein muß, aber von diesem Vorsatz kann man bei "echten" Mietnomaden in aller Regel ausgehen. Insofern sind so gesehen alle Mietnomaden kriminell, denn jedem gesetzestreuen Mieter, der unversehens in finanzielle Schwierigkeiten kommt, ist das äußerst peinlich, wenn er die Miete nicht bezahlen kann und er wird sicher alles dafür tun, dem Vermieter keinen unnötigen Schaden zuzufügen bzw. seine Mietrückstände wieder auszugleichen, sobald ihm das möglich ist.

So jemanden würde ich daher auch nicht als "Mietnomaden" bezeichnen.

Kommentar von catchan ,

Welche Rolle spielt es, ob ich hier schon mal zitiert habe oder nicht?

Weil du dann wissen würdest, dass das ein Bug von GF ist.

Aber erst mal jemanden anderen beschuldigen.... bei dir überrascht mich das nicht.

Du hast zwar Recht, daß hier ein Vorsatz vorhanden sein muß, aber von
diesem Vorsatz kann man bei "echten" Mietnomaden in aller Regel
ausgehen.

Du hast zwar Recht, daß hier ein Vorsatz vorhanden sein muß, aber von
diesem Vorsatz kann man bei "echten" Mietnomaden in aller Regel
ausgehen.

Wenn Vorsatz vorliegt, ist ein kriminelles Handeln vorhanden, da stimme ich dir zu. Allerdings sind die Kinder immer noch unschuldig!

denn jedem gesetzestreuen Mieter, der unversehens in finanzielle
Schwierigkeiten kommt, ist das äußerst peinlich, wenn er die Miete nicht
bezahlen kann und er wird sicher alles dafür tun, dem Vermieter keinen
unnötigen Schaden zuzufügen bzw. seine Mietrückstände wieder
auszugleichen, sobald ihm das möglich ist.

denn jedem gesetzestreuen Mieter, der unversehens in finanzielle
Schwierigkeiten kommt, ist das äußerst peinlich, wenn er die Miete nicht
bezahlen kann und er wird sicher alles dafür tun, dem Vermieter keinen
unnötigen Schaden zuzufügen bzw. seine Mietrückstände wieder
auszugleichen, sobald ihm das möglich ist.

denn jedem gesetzestreuen Mieter, der unversehens in finanzielle
Schwierigkeiten kommt, ist das äußerst peinlich, wenn er die Miete nicht
bezahlen kann und er wird sicher alles dafür tun, dem Vermieter keinen
unnötigen Schaden zuzufügen bzw. seine Mietrückstände wieder
auszugleichen, sobald ihm das möglich ist.

denn jedem gesetzestreuen Mieter, der unversehens in finanzielle
Schwierigkeiten kommt, ist das äußerst peinlich, wenn er die Miete nicht
bezahlen kann und er wird sicher alles dafür tun, dem Vermieter keinen
unnötigen Schaden zuzufügen bzw. seine Mietrückstände wieder
auszugleichen, sobald ihm das möglich ist.

Du hast keine Ahnung von der aktuellen Zahlungsmoral in Deutschland. Hast du eine Ahnung wie ich teilweise übel beschimpft werde, wenn ich unseren Kunden sage, dass sie das zu bezahlen haben?

Und ja.... das Zitieren funzt wieder nicht... welch Wunder!

Kommentar von Franz577 ,

Nein, das mit dem Bug von GF wußte ich tatsächlich nicht, weil es früher einwandfrei funktionierte.

DU weißt jedoch, daß es nicht funktioniert, aber machst es trotzdem, was mich bei dir wiederrum nicht überrascht.

Wie ich schon sagte, radikal und schwarz-weiß. Du ziehst dein Ding einfach stur durch, egal wie. Du würdest wahrscheinlich auch mit einem Auto weiterfahren, das schon zwei platte Reifen hat. Denn die anderen beiden haben ja noch Luft und warum stehenbleiben, solange man noch fahren kann, nicht wahr?


Ja, die Kinder sind unschuldig, aber das ist nicht das Problem des Vermieters und kann auch nicht zu seinem Problem gemacht werden. Kinder von kriminellen Eltern hatten immer schon unter den Taten ihrer Eltern zu leiden, auch wenn sie nichts dafür konnten.

Oder glaubst du, daß jemand straffrei bleibt, wenn er z.B. ein Verbrechen begeht, nur weil er Kinder hat? Er kommt deswegen genauso in den Knast und die Kinder müssen dann sehen, wo sie bleiben bzw. dürfen ein trauriges Dasein in einem Heim fristen, wenn sonst niemand da ist, der sich um sie kümmern kann.
Da wird auch keine Rücksicht genommen.


Und schon wieder pauschalisierst du!

Die aktuelle Zahlungsmoral in Deutschland! Ja, alle, jeder, ohne Ausnahme! Wieder wirfst du alle in einen Topf!

Naja, vielleicht bis auf die Lehrer, denn die sind ja alle korrekt!

Also ich wäre jedenfalls noch nie auf die Idee gekommen, daß ich für eine Ware oder eine Dienstleistung nicht zu bezahlen hätte.

Und oh Wunder, ich bin ein Deutscher!

Sorry, aber die Beispiele, die du anführst, sind einfach daneben.

Und ein Kunde, der jemanden übel beschimpft, weil er aufgefordert wird, für eine bestellte und in jeder Hinsicht einwandfrei erhaltene Ware zu bezahlen, ist kein Kunde, sondern ein geisteskrankes A...loch!

Ebenso verhält es sich mit Mietnomaden.

Kommentar von catchan ,

DU weißt jedoch, daß es nicht funktioniert, aber machst es trotzdem, was mich bei dir wiederrum nicht überrascht.

Bei einer Diskussion ist es immer von Vorteil, wenn der Gesprächspartner weiß, über welche Stelle man genau spricht. Dazu eignen sich nun mal Diskussionen.

Aber vermutlich ist es auch mein Fehler, dass es diesen Bug gibt.

Wie ich schon sagte, radikal und schwarz-weiß.

Du solltest dich mal über die Bedeutung des Wortes radikal nachdenken. Es bedeutet nämlich nicht, dass man seiner Ansicht treu bleibt. Es bedeutet, dass man bereit ist seine Ansicht mit Gewalt durchzusetzen. Es wäre mir neu, dass ich dir Gewalt angedroht hätte.

Oder glaubst du, daß jemand straffrei bleibt, wenn er z.B. ein Verbrechen begeht, nur weil er Kinder hat?

Es wäre absolut neu, dass die Kinder ebenfalls bestraft werden und dass die Polizei mit Gewalt gegen die Kinder vorgeht, so wie du es vorgeschlagen hast.

Und schon wieder pauschalisierst du!

Lern endlich Pauschalisierungen von allgemeinen Aussagen zu unterscheiden. Langsam nervts!

Wird dir jeder bestätigen, dass die Zahlungsmoral schlechter wird.

Inzwischen frage ich mich, wie alt du bist.

Naja, vielleicht bis auf die Lehrer, denn die sind ja alle korrekt!

In der Tat haben wir mit Angestellten des öffentlichen Dienst und Beamte deutlich weniger Schwierigkeiten, was pünktliche Zahlungen betrifft.

Wollen vorher eventuell alles wissen, aber danach läuft es in der Regel. Und mir ist das auch lieber so.

Sorry, aber die Beispiele, die du anführst, sind einfach daneben.

Was soll man da zu dir sagen?

Und ein Kunde, der jemanden übel beschimpft, weil er aufgefordert wird,
für eine bestellte und in jeder Hinsicht einwandfrei erhaltene Ware zu
bezahlen, ist kein Kunde, sondern ein geisteskrankes A...loch!

Und ein Kunde, der jemanden übel beschimpft, weil er aufgefordert wird,
für eine bestellte und in jeder Hinsicht einwandfrei erhaltene Ware zu
bezahlen, ist kein Kunde, sondern ein geisteskrankes A...loch!

Willkommen im Dienstleistungssektor! Das ist inzwischen üblich.

Kommentar von Franz577 ,

Du kannst hier gerne deine Wortklaubereien betreiben, aber ich bin kein Freund davon. Du weißt schon ganz genau, was ich meine bzw. wie ich es meine, auch wenn ich deiner Ansicht nach die falsche Wortwahl treffe.

Und was mein Alter zur Sache tun soll, erschließt sich mir auch nicht ganz.

Allerdings bist du Meister im Mißverstehen oder tust du das mit Absicht?

Als ob ich jemals gefordert hätte, Gewalt gegen Kinder anzuwenden. Aber wenn ein Mietnomade die Wohnung nun mal nicht freiwillig räumen will, obwohl er dazu verpflichtet ist, dann wird es kein anderes Mittel geben, als polizeiliche Gewalt anzuwenden.

Das heißt ja nicht, daß die Polizei dabei alles niederknüppeln oder nierschießen soll, was sich ihr in den Weg stellt, aber irgendeinen Zwang wird sie wohl anwenden müssen. Wenn es Mietnomanden so weit kommen lassen, daß sie vor den Augen ihrer Kinder mit Handschellen gefesselt aus der Wohnung geführt werden, dann sind sie alleine daran schuld und sonst niemand. Und daß gegen die Kinder dann natürlich auch mildere Mittel ausreichend sein dürften, versteht sich wohl von selbst. Aber sie können ja schlecht alleine in der Wohnung zurückgelassen werden, wenn deren Eltern von der Polizei abgeführt worden sind, oder?

Aha, und im Dienstleistungssektor ist es also inzwischen üblich, daß Kunden für erbrachte Leistungen nicht bezahlen und dann pöbeln oder beleidigen, wenn man ihnen klar macht, daß sie es trotzdem tun müssen.

Komisch, dann muß ich wirklich ein ganz perverser und abnormaler Exot sein, denn mir würde sowas nie einfallen.

Also das als "normal" zu bezeichnen, kann ja wohl nicht wirklich dein Ernst sein.

Kommentar von catchan ,

Allerdings bist du Meister im Mißverstehen oder tust du das mit Absicht?



Ich glaube eher, das Problem liegt an anderer STelle.

Als ob ich jemals gefordert hätte, Gewalt gegen Kinder anzuwenden

Aber genau dazu führen deine Forderungen. Das sind ihre Konsequenzen. Mal abgesehen davon, dass sie auch Kinder obdachlos machen.

Aber wenn ein Mietnomade die Wohnung nun mal nicht freiwillig räumen
will, obwohl er dazu verpflichtet ist, dann wird es kein anderes Mittel
geben, als polizeiliche Gewalt anzuwenden.

Wenn alle zivilrechtliche Möglichkeiten ausgeschöpft sind, wird sich dann sowieso das Jugendamt einschalten, denke ich mal. Damit ist die Vorgehensweise anders. Wobei ich bezweifle, dass es jemand so weit kommen lässt, der Kinder hat.

Aber wenn ein Mietnomade die Wohnung nun mal nicht freiwillig räumen
will, obwohl er dazu verpflichtet ist, dann wird es kein anderes Mittel
geben, als polizeiliche Gewalt anzuwenden.

Wenn jemand alle zivilrechtliche Möglichkeiten ausgeschöpft hat, wird sich, sollte es tatsächlich so weit kommen, vermutlich das Jugendamt einschalten. Wobei ich Zweifel habe, dass es jemand so weit kommen lässt, der Kinder hat.

Und ja, du hast zivilrechtliche Möglichkeiten, die du ausschöpfen kannst. Halte dich einfach an den Rechtsstaat.

Aber sie können ja schlecht alleine in der Wohnung zurückgelassen
werden, wenn deren Eltern von der Polizei abgeführt worden sind, oder?

Ich mache mir eben Gedanken, was danach kommt. Du scheinbar nicht.

Aha, und im Dienstleistungssektor ist es also inzwischen üblich, daß
Kunden für erbrachte Leistungen nicht bezahlen und dann pöbeln oder
beleidigen, wenn man ihnen klar macht, daß sie es trotzdem tun müssen.

Aha, und im Dienstleistungssektor ist es also inzwischen üblich, daß
Kunden für erbrachte Leistungen nicht bezahlen und dann pöbeln oder
beleidigen, wenn man ihnen klar macht, daß sie es trotzdem tun müssen.

Kommt leider immer wieder vor. Bei dem Friseursalon neben uns ist neulich erst eine Kundin sogar handgreiflich geworden. Gott sei Dank ist so etwas eher die Ausnahme.

Mal von Handgreiflichkeiten abgesehen, ist es einfach das Risiko eines Unternehmers, dass die Kunden nicht bezahlen. So wie es das Risiko eines Kapitalanlegers, dass die Divedende ausbleibt oder der Wert der Anlage fällt. Damit müssen diese Bevölkerungsgruppen leben.

Dein Risiko als Vermieter ist nun mal, dass Mietausfälle zu beklagen sind.

Und in diesem Risiko ist nicht mal das Risiko der berechtigten Mietkürzung enthalten.

Du willst alle Vorteile einer vermieteten Immobilie, aber keine der Nachteile. Das geht halt nicht.

Darüber auch nocht lautstark online jammern... nun ja....

Kommentar von Franz577 ,

Siehst du, jetzt nähern wir uns ja doch noch ein wenig an.

Endlich räumst du mal ein, daß es sich z.B. bei den rabiaten und zahlungsunwilligen Kunden (immer natürlich vorausgesetzt, die Dienstleistung wurde einwandfrei erbracht) eher um Ausnahmen handelt.

Damit kommen wir der Sache schon näher.

Und ich sperre mich auch nicht dagegen, Mietnomaden als Risiko zu betrachten. Das sind sie ohne Zweifel.

Meine Aussage war im Kern nur die, daß das nicht als ebenso hinnehmbar zu betrachten ist wie das Fallen einer Aktie, denn das erfolgt nicht durch Böswilligkeit, welche ich bei Mietnomaden jedoch voraussetze.

Und darum fordere ich nur, daß gegen solche Leute eben rigoroser vorgegangen werden sollte.

Ich sehe es auch so, daß Mieter mit Kindern es eher nicht so weit kommen lassen, außer sie sind komplett ohne Gewissen. Aber wenn eben doch, dann kann ich als Vermieter auch nicht alles über mich ergehen lassen und mir großen finanziellen Schaden zufügen lassen, nur weil sie Kinder haben.

Was danach kommt und wenn diese Leute dann auf der Straße sitzen, ist das jedenfalls nicht mehr mein Problem und da hab ich dann auch keine Skrupel, denn die Schuld an diesen Konsequenzen liegt ja nicht bei mir, sondern beim Mieter.

Und krepieren wird man diese Leute dann schon nicht lassen, da hab ich gar keine Angst und muß daher auch kein schlechtes Gewissen (wofür auch immer) haben.

Kommentar von catchan ,

Endlich räumst du mal ein, daß es sich z.B. bei den rabiaten und
zahlungsunwilligen Kunden (immer natürlich vorausgesetzt, die
Dienstleistung wurde einwandfrei erbracht) eher um Ausnahmen handelt.


Endlich räumst du mal ein, daß es sich z.B. bei den rabiaten und
zahlungsunwilligen Kunden (immer natürlich vorausgesetzt, die
Dienstleistung wurde einwandfrei erbracht) eher um Ausnahmen handelt.


Endlich räumst du mal ein, daß es sich z.B. bei den rabiaten und
zahlungsunwilligen Kunden (immer natürlich vorausgesetzt, die
Dienstleistung wurde einwandfrei erbracht) eher um Ausnahmen handelt.

Ich habe beschrieben, dass es sich bei den gewaltbereiten Kunden um Ausnahmen handelt, nicht den zahlungsunwilligen.

Meine Aussage war im Kern nur die, daß das nicht als ebenso hinnehmbar
zu betrachten ist wie das Fallen einer Aktie, denn das erfolgt nicht
durch Böswilligkeit, welche ich bei Mietnomaden jedoch voraussetze.

Meine Aussage war im Kern nur die, daß das nicht als ebenso hinnehmbar
zu betrachten ist wie das Fallen einer Aktie, denn das erfolgt nicht
durch Böswilligkeit, welche ich bei Mietnomaden jedoch voraussetze.

Nun, das ist nun mal dein Risiko als Vermieter. Wer das nicht haben will, soll sich besser erst keine vermietete Wohneinheit anschaffen.

Und wie ich bereits sagte, eine Straftat musst du erst nachweisen. Den Vorsatz zu beweisen ist so gut wie unmöglich. Aber wenn du so über jemanden sprichst, kann dir auf der anderen Seite eine Anklage wegen über Nachrede ins Haus flattern.

Und wie ich bereits sagte, zahlungsunwillig/fähig ist in den allerwenigsten Fällen auf Bösartigkeit zurückzuführen.

Und darum fordere ich nur, daß gegen solche Leute eben rigoroser vorgegangen werden sollte.

Und ich sage dir, dass du bereits genügend Möglichkeiten hast. Wir leben in einem Rechtsstaat, also nutze diesen.  Und bevor du etwas vermietest, muss dir bewusst sein welche SChritte du einleiten musst, damit du überhaupt jemanden wegen Nichtzahlung der Miete rausklagen kannst.

Ich sehe es auch so, daß Mieter mit Kindern es eher nicht so weit kommen lassen, außer sie sind komplett ohne Gewissen.

Zahlungsunfähige Menschen kann man nicht an mit/ohne Kind messen. Das sind Menschen, die einfach nicht mit Geld umgehen können.

Aber wenn eben doch, dann kann ich als Vermieter auch nicht alles über
mich ergehen lassen und mir großen finanziellen Schaden zufügen lassen,
nur weil sie Kinder haben.


Aber wenn eben doch, dann kann ich als Vermieter auch nicht alles über
mich ergehen lassen und mir großen finanziellen Schaden zufügen lassen,
nur weil sie Kinder haben.


Aber wenn eben doch, dann kann ich als Vermieter auch nicht alles über
mich ergehen lassen und mir großen finanziellen Schaden zufügen lassen,
nur weil sie Kinder haben.

Wie ich bereits mehrfach sagte, du hast zivilrechtliche Ansprüche. Nutze diese.

Was danach kommt und wenn diese Leute dann auf der Straße sitzen, ist
das jedenfalls nicht mehr mein Problem und da hab ich dann auch keine
Skrupel, denn die Schuld an diesen Konsequenzen liegt ja nicht bei mir,
sondern beim Mieter.

Was danach kommt und wenn diese Leute dann auf der Straße sitzen, ist
das jedenfalls nicht mehr mein Problem und da hab ich dann auch keine
Skrupel, denn die Schuld an diesen Konsequenzen liegt ja nicht bei mir,
sondern beim Mieter. 

Was danach kommt und wenn diese Leute dann auf der Straße sitzen, ist
das jedenfalls nicht mehr mein Problem und da hab ich dann auch keine
Skrupel, denn die Schuld an diesen Konsequenzen liegt ja nicht bei mir,
sondern beim Mieter. 

Nein, darum muss sich die Allgemeinheit kümmern. Stell dir mal vor, zu der gehörst du dazu.

Und krepieren wird man diese Leute dann schon nicht lassen, da hab ich
gar keine Angst und muß daher auch kein schlechtes Gewissen (wofür auch
immer) haben.

Das Grundgesetz hast du schon gelesen? Fängt mit die Würde des Menschen ist unantastbar. Die Würde... lass dir mal durch den Kopf gehen, was das bedeutet.

Kommentar von Franz577 ,

Aha, Zahlungsunwilligkeit hat bei dir also nichts mit Böswilligkeit zu tun. Womit denn dann sonst bitteschön?

Du hast schon eine seltsame Logik, das muß ich dir lassen.

Eine (unverschuldete) Zahlungsunfähigkeit ist sicher anders zu bewerten, aber auf welches Recht kann sich denn jemand berufen, der einen Vertrag unterschreibt und dann für die entgegengebrachte Leistung nicht bezahlen will? Eben, auf gar keines! Also handelt er rechtswidrig. Und wer absichtlich rechtswidrig handelt, bei dem kann man auch Böswilligkeit unterstellen.

Und daß manche nicht mit Geld umgehen können, ist auch nicht mein Problem.

Außerdem wird sich ein Mietnomade wohl eher hüten, gegen den Vermieter auch noch wegen "übler Nachrede" zu klagen, da er sich dazu in einer denkbar schlechten Position befindet.

Denn wenn er sich den Vorwurf der Böswilligkeit nicht gefallen lassen will, dann braucht er ja einfach nur entweder seine Miete bezahlen oder schlüssig begründen, warum er das nicht kann bzw. andernfalls fristgerecht die Wohnung räumen. Tut er all das nicht bzw. hält er sich nicht an die ihm gemachten Auflagen, dann ist der Beweis der Böswilligkeit ja schon erbracht.


Und wer auch immer sich um jemanden kümmern muß, der nach einer erfolgten Wohnungsräumung (welche ja der Rechtsstaat in solchen Fällen billigt) fortan ohne Wohnsitz ist, die Schuld daran trägt einzig der Mieter, der es so weit hat kommen lassen, sofern er da nicht unverschuldet hineingeraten ist.

Mit einem Mieter, der unverschuldet in finanzielle Schwierigkeiten geraten ist, kann man jedenfalls in aller Regel vernünftig und sachlich reden und eine Strategie für die weitere Vorgehensweise erarbeiten.

Wer aber aus reiner Böswilligkeit oder Betrugsabsicht nicht zahlen will, der sperrt sich natürlich einem Dialog, was ebenfalls ein eindeutiges Zeichen dafür ist.


Und richtig, die Würde des Menschen ist unantastbar.

Das gilt aber auch für die Würde des Vermieters.

Lies mal nach, was alles unter den Begriff "Würde" fällt.

Jemandem zuzumuten, daß er böswillig handelnde Menschen in seinem Wohneigentum weiterhin dulden muß, weil diese nicht bezahlen und auch die Wohnung nicht räumen, obwohl sie dazu verpflichtet sind, ist jedenfalls auch ein deutlicher Verstoß gegen dessen Würde.

Kommentar von catchan ,

Aha, Zahlungsunwilligkeit hat bei dir also nichts mit Böswilligkeit zu tun. Womit denn dann sonst bitteschön?

Einfach mit der Unfähigkeit mit Geld umzugehen können. Böswilligkeit ist Vorsatz. Vorsatz liegt in den allerwenigsten Fällen vor.

Ich habe dir bereits schon vorher gesagt, sei vorsichtig mit deinen Unterstellungen.

Und wer absichtlich rechtswidrig handelt, bei dem kann man auch Böswilligkeit unterstellen.

Eben nicht. Dazu brauchst du Vorsatz.... Aber ich rede gegen eine Wand....

Außerdem wird sich ein Mietnomade wohl eher hüten, gegen den Vermieter
auch noch wegen "übler Nachrede" zu klagen, da er sich dazu in einer
denkbar schlechten Position befindet.

Außerdem wird sich ein Mietnomade wohl eher hüten, gegen den Vermieter
auch noch wegen "übler Nachrede" zu klagen, da er sich dazu in einer
denkbar schlechten Position befindet.

lol....

Der war gut.

Denn wenn er sich den Vorwurf der Böswilligkeit nicht gefallen lassen
will, dann braucht er ja einfach nur entweder seine Miete bezahlen oder
schlüssig begründen, warum er das nicht kann bzw. andernfalls
fristgerecht die Wohnung räumen.

Denn wenn er sich den Vorwurf der Böswilligkeit nicht gefallen lassen
will, dann braucht er ja einfach nur entweder seine Miete bezahlen oder
schlüssig begründen, warum er das nicht kann bzw. andernfalls
fristgerecht die Wohnung räumen.

Denn wenn er sich den Vorwurf der Böswilligkeit nicht gefallen lassen
will, dann braucht er ja einfach nur entweder seine Miete bezahlen oder
schlüssig begründen, warum er das nicht kann bzw. andernfalls
fristgerecht die Wohnung räumen.

VORSATZ!

Weißt du eigentlich, was Vorsatz bedeutet. Vorsatz ist schon dann aus dem Spiel, wenn er sagt, er hat es vergessen.

Und wer auch immer sich um jemanden kümmern muß, der nach einer
erfolgten Wohnungsräumung (welche ja der Rechtsstaat in solchen Fällen
billigt) fortan ohne Wohnsitz ist, die Schuld daran trägt einzig der
Mieter, der es so weit hat kommen lassen, sofern er da nicht
unverschuldet hineingeraten ist.

Und wer auch immer sich um jemanden kümmern muß, der nach einer
erfolgten Wohnungsräumung (welche ja der Rechtsstaat in solchen Fällen
billigt) fortan ohne Wohnsitz ist, die Schuld daran trägt einzig der
Mieter, der es so weit hat kommen lassen, sofern er da nicht
unverschuldet hineingeraten ist.

Und wer auch immer sich um jemanden kümmern muß, der nach einer
erfolgten Wohnungsräumung (welche ja der Rechtsstaat in solchen Fällen
billigt) fortan ohne Wohnsitz ist, die Schuld daran trägt einzig der
Mieter, der es so weit hat kommen lassen, sofern er da nicht
unverschuldet hineingeraten ist.

Und wer auch immer sich um jemanden kümmern muß, der nach einer
erfolgten Wohnungsräumung (welche ja der Rechtsstaat in solchen Fällen
billigt) fortan ohne Wohnsitz ist, die Schuld daran trägt einzig der
Mieter, der es so weit hat kommen lassen, sofern er da nicht
unverschuldet hineingeraten ist.

GRUNDRECHT!

In Deutschland kann nie jemand ohne Dach sein. Eine neue Bleibe muss gewährleistet sein.

Wer aber aus reiner Böswilligkeit oder Betrugsabsicht nicht zahlen will,
der sperrt sich natürlich einem Dialog, was ebenfalls ein eindeutiges
Zeichen dafür ist.

Wer aber aus reiner Böswilligkeit oder Betrugsabsicht nicht zahlen will,
der sperrt sich natürlich einem Dialog, was ebenfalls ein eindeutiges
Zeichen dafür ist.

Böswilligkeit und Betrug (Betrug resultiert aus Böswilligkeit) musst du nachweisen können. Den Vorsatz dich zu betrügen musst du beweisen, andernfalls heißt in dubio pro reo.

Und wie schon gesagt, die meisten Nicht-Zahlenden sind weder Betrüger noch böswillig, sondern es mangelt einfach das Umgehen mit Geld.

Bei Unfähigkeit versprechen sie dir immer wieder, dass sie zahlen und kommen tut nix. Böse tun sie es auch nicht meinen, können halt nicht mit Geld umgehen.

Das gilt aber auch für die Würde des Vermieters.

Ich habe so meine Zweifel, dass der Vermieter wegen nichtzahlenden Mieter bald auf der Straße schlafen muss.

Sonst gibt es keine gesetzlich verankerte Sonderwürde für den Vermieter.

Kommentar von catchan ,

Jemandem zuzumuten, daß er böswillig handelnde Menschen in seinem
Wohneigentum weiterhin dulden muß, weil diese nicht bezahlen und auch
die Wohnung nicht räumen, obwohl sie dazu verpflichtet sind, ist
jedenfalls auch ein deutlicher Verstoß gegen dessen Würde.


Jemandem zuzumuten, daß er böswillig handelnde Menschen in seinem
Wohneigentum weiterhin dulden muß, weil diese nicht bezahlen und auch
die Wohnung nicht räumen, obwohl sie dazu verpflichtet sind, ist
jedenfalls auch ein deutlicher Verstoß gegen dessen Würde.


Jemandem zuzumuten, daß er böswillig handelnde Menschen in seinem
Wohneigentum weiterhin dulden muß, weil diese nicht bezahlen und auch
die Wohnung nicht räumen, obwohl sie dazu verpflichtet sind, ist
jedenfalls auch ein deutlicher Verstoß gegen dessen Würde.


Sobald du den Räumungsbescheid, den du dir zivilrechtlich erstritten hast und  der richterlich abgesegnet wurde, hast, spricht ja nichts dagegen.

Aber das sind ja die Rechte, die du bereits hast.

Aber nein, das ist kein Verstoß gegen seine Würde.

https://de.wikipedia.org/wiki/Menschenw%C3%BCrde

Das ist eine Vertragsverletzung. Wie ich schon sagte, eine Vertragsverletzung ist keine Strafttat.

Kommentar von Franz577 ,

Ich glaube eher, daß ich es bin, der hier gegen eine Wand redet. Schreibst du eigentlich nur irgendwas oder liest du dir das auch selbst nochmal durch?

Ich schreibe: "Wer absichtlich rechtswidrig handelt, bei dem kann man auch Böswilligkeit unterstellen".

Du schreibst: "Eben nicht. Dazu brauchst du Vorsatz."

Was genau verstehst du jetzt an dem Wort "absichtlich" nicht?

Wer ABSICHTLICH handelt, der handelt doch mit Vorsatz!

Oder wie definierst du Vorsatz? Ich glaube eher, DU weißt nicht, was das bedeutet.


Und immer wieder kommst du mit dem Argument, daß manche einfach nicht mit Geld umgehen können. Das ist bei dir scheinbar die Universalausrede für Zahlungsunfähigkeit oder -unwilligkeit.

Bestell dir doch mal irgendwas und bezahle es dann nicht. Und dann argumentiere einfach "Naja, ich kann nunmal nicht mit Geld umgehen, das müssen Sie schon verstehen."

Du wirst dich wundern, wie schnell bei dir der Gerichtsvollzieher auf der Matte steht und wie schnell du in letzter Konsequenz im Knast landest, wenn alle anderen Mittel nichts nützen. Sonst würde das ja jeder so machen.

Und nichts anderes fordere ich ja auch in Bezug auf Mietnomaden. Einfach nur ein härteres Durchgreifen bzw. ein gleichhartes Durchgreifen, wie wenn jemand eine erhaltene Ware nicht bezahlt.

Wenn man dann nämlich die Wohnung räumt und den säumigen Mieter so lange in Haft bzw. Beugehaft nimmt, bis wieder Geld fließt, dann sind doch alle Rechte gewahrt. Der Mieter sitzt nicht auf der Straße und hat ein Dach über dem Kopf (und sogar noch freie Kost!) und der Vermieter sieht vermutlich deutlich schneller sein Geld wieder. Denn um wieder aus dem Knast rauszukommen, werden Leute sehr erfinderisch und es erschließen sich auf wundersame Art und Weise urplötzlich neue Geldquellen. Also warum nicht gleich so?

Und glaub mir, bei einer solchen Strafandrohung, die auch konsequent durchgesetzt würde, gäbe es das Problem nicht mehr und kaum ein Mieter würde es soweit kommen lassen, daß die Polizei bei ihm klingelt.

Kommentar von catchan ,

Du willst einfach nicht verstehen, dass bei 99% der Nichtzahler eben keine Absicht dahinter steckt, sondern etwas.

Deine Welt ist nur schwarz und weiß. Es gibt nur die, die brav immer zahlen und die, die kriminell sind. Dazwischen gibt es bei dir nichts.

Diejenigen, die wirklich aus purer Bosheit nicht zahlen wollen, sind vielleicht mal 1% aller Nichtzahler.

Das ist bei dir scheinbar die Universalausrede für Zahlungsunfähigkeit oder -unwilligkeit.

Nein, das ist ERFAHRUNG!

Ich habe im Job oft genug mit Leuten zu tun, die nicht zahlen.Die übersehen, dass ihr Konto nicht gedeckt ist... und schon ist nicht bezahlt....

Du wirst dich wundern, wie schnell bei dir der Gerichtsvollzieher auf
der Matte steht und wie schnell du in letzter Konsequenz im Knast
landest, wenn alle anderen Mittel nichts nützen.

So schnell kommt der nicht. ERst kommt die Zahlungserinnerung, dann die Mahnung und dann ein SChreiben vom Gericht. Knast wird gar nicht kommen, da Nichtzahlung eines Vertrages keine Straftat ist (habe ich dir aber inzwischen schon mehrfach gesagt), sondern ein Vertragsbruch.... Für den kannst du jemanden zivilrechtlich belangen, aber nicht strafrechtlich. Das habe ich dir aber schon mehrfach erklärt.

Du wirst dich wundern, wie schnell bei dir der Gerichtsvollzieher auf
der Matte steht und wie schnell du in letzter Konsequenz im Knast
landest, wenn alle anderen Mittel nichts nützen.



So schnell kommt der nicht. ERst kommt die Zahlungserinnerung, dann die Mahnung und dann ein SChreiben vom Gericht. Knast wird gar nicht kommen, da Nichtzahlung eines Vertrages keine Straftat ist (habe ich dir aber inzwischen schon mehrfach gesagt), sondern ein Vertragsbruch.... Für den kannst du jemanden zivilrechtlich belangen, aber nicht strafrechtlich. Das habe ich dir aber schon mehrfach erklärt.

Und nichts anderes fordere ich ja auch in Bezug auf Mietnomaden. Einfach
nur ein härteres Durchgreifen bzw. ein gleichhartes Durchgreifen, wie
wenn jemand eine erhaltene Ware nicht bezahlt.

Eine Ware wie ein Spiel ist eben nicht zu vergleichen wie die Wohnung, in der man leben muss. Ich erinnere dich wieder ans Grundrecht.

Außerdem bin ich fest davon überzeugt, dass die großen Versandhäuser einen gewissen Ausfall sogar miteinkalkulieren.

Und nein, in den Knast kommen, kann man dafür auch nicht. Allerhöchstens kommt der Gerichtsvollzieher.

Dein hartes Durchgreifen steht im starken Widerspruch zu einem Rechtsstaat und auch zu der Würde des Menschen.

Wenn man dann nämlich die Wohnung räumt und den säumigen Mieter so lange
in Haft bzw. Beugehaft nimmt, bis wieder Geld fließt, dann sind doch
alle Rechte gewahrt.

Wenn man dann nämlich die Wohnung räumt und den säumigen Mieter so lange
in Haft bzw. Beugehaft nimmt, bis wieder Geld fließt, dann sind doch
alle Rechte gewahrt.

Eben nicht!

Gefängnis = Straftat

Vertragsbruch nix Straftat

Also Vertragsbruch nix Gefängnis

Und jemanden, der kein Verbrechen begangen hat, ins Gefängnis zu werfen, wäre eine eklatante Menschenrechtsverletzung

und der Vermieter sieht vermutlich deutlich schneller sein Geld wieder.

Das fällt dann vermutlich vom Himmel....

Denn um wieder aus dem Knast rauszukommen, werden Leute sehr
erfinderisch und es erschließen sich auf wundersame Art und Weise
urplötzlich neue Geldquellen.

Denn um wieder aus dem Knast rauszukommen, werden Leute sehr
erfinderisch und es erschließen sich auf wundersame Art und Weise
urplötzlich neue Geldquellen.

Im Knast kann man keine Geldquellen finden. Woher auch? Vermutlich ist dann der Job weg und Freunde weg.

Und glaub mir, bei einer solchen Strafandrohung, die auch konsequent
durchgesetzt würde, gäbe es das Problem nicht mehr und kaum ein Mieter
würde es soweit kommen lassen, daß die Polizei bei ihm klingelt.

Wenn nur nicht das Problem wäre, dass das mit dem Rechtsstaat nicht vereinbar wäre.

Kommentar von Franz577 ,

Also irgendwo hakt es schon ganz gewaltig bei dir.

Derjenige, der mal übersieht, daß sein Konto nicht gedeckt ist, von dem war bei mir noch nie die Rede! Denn der wird sich umgehend beim Vermieter entschuldigen und sein Versäumnis korrigieren, weil ihm das selber peinlich ist.

Ganz im Gegensatz zum vorsätzlich nicht zahlenden Mieter, von dem dann keinerlei Erklärungen kommen, der plötzlich nicht mehr erreichbar ist und mit dem kein Gespräch möglich ist, sondern der einfach nur nicht mehr zahlt.

Und es mag ja sein, daß der Anteil solcher Mieter nur bei 1% liegt, aber gegen dieses 1% muß eben mit aller Härte durchgegriffen werden.


Und jemanden, der kein Verbrechen begangen hat, ins Gefängnis zu werfen, wäre eine eklatante Menschenrechtsverletzung


Aha, und du glaubst also, daß man nicht ins Gefängnis kommen kann, wenn man eine Rechnung nicht bezahlt bzw. nur dann, wenn man ein Verbrechen begangen hat?

Reichlich naiv kann ich da nur sagen, selten so gelacht!

Dafür mußte sogar ich mal die Zitatfunktion bemühen, weil das so absurd ist.

Du hast wohl noch nie was davon gehört, daß auch schon Schwarzfahrer oder Ladendiebe im Gefängnis gelandet sind und die haben auch kein Verbrechen begangen. Dir scheint der Unterschied zwischen einer Straftat und einem Verbrechen nicht bewußt zu sein, weil du immer beides gleichsetzst.

Sei dir jedenfalls sicher, daß du in letzter Konsequenz im Knast landest, wenn du dir eine Ware bestellst, nicht bezahlst und auch Mahnungen sowie der Besuch des Gerichtsvollziehers nichts nützen.

Sowas nennt sich dann Erzwingungshaft, denn irgendein Mittel muß dem Staat in letzter Konsequenz doch bleiben, um gegen Unrecht vorzugehen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Erzwingungshaft

Denn gäbe es dieses Mittel nicht und wüßte jeder, der nicht zahlen will, daß er unbehelligt einfach so weitermachen kann, ihm letztlich sowieso nichts passieren kann und Bußgeldbescheide, Mahnungen etc. nicht das Papiert wert wären, auf dem sie stehen, dann gute Nacht!

Du siehst also, es geht irgendwie und es ist einwandfrei mit dem Rechtsstaat vereinbar! Also, warum dann eine Erzwingungshaft nicht auch bei Mietnomaden?

Kommentar von Franz577 ,

Dir muß v.a. der Unterschied bewußt werden zwischer einer Haftstrafe und der Erzwingungshaft, die ja an sich keine Strafe darstellt sondern nur dazu dienen soll, den Willen einer unrechtmäßig handelnden Person zu brechen. Derjenige würde ja sofort wieder freikommen, sobald er seinen Verpflichtungen nachkommt.

Denn schriftliche Strafandrohungen oder auch der Besuch des Gerichtsvollziehers schrecken viele Hartgesottene nicht ab.

Wenn aber mal die Polizei vor der Tür steht und einem droht, notfalls in Handschellen abgeführt zu werden, dann hat das schon eine andere Qualität.

Und wie gesagt, auch ein notorischer Schwarzfahrer oder Ladendieb kommt irgendwann mal ins Gefängnis (dann allerdings durchaus als Strafe) und selbst einem Falschparker, der nie seine Knöllchen bezahlt, droht in letzter Konsequenz Erzwingungshaft.

Und ich behaupte mal, daß jemand, der nie seine Parkscheibe ins Auto legt oder der nie ein Parkticket zieht, weitaus weniger Schaden anrichtet als ein Mietnomade.

Kommentar von catchan ,

den Willen einer unrechtmäßig handelnden Person zu brechen.

Wahnsinn.... Alles, was den freien Willen einer Person bricht, ist mit dem Menschenrecht nicht vereinbar... Brechen... das bedeutet Gewalteinwirkung, entweder psychisch oder sogar phsysisch.

Denn schriftliche Strafandrohungen oder auch der Besuch des Gerichtsvollziehers schrecken viele Hartgesottene nicht ab.

Na, dann drohe ihn mal damit, dass das Auto gleich weg ist. Du kriegst so schnell dein Geld, dass du gar nicht so schnell gucken kannst.

Wenn aber mal die Polizei vor der Tür steht und einem droht, notfalls in
Handschellen abgeführt zu werden, dann hat das schon eine andere
Qualität.

Wenn aber mal die Polizei vor der Tür steht und einem droht, notfalls in
Handschellen abgeführt zu werden, dann hat das schon eine andere
Qualität.

Die Polizei hat besseres zu tun, beispielsweise Straftäter verfolgen....

Und wie gesagt, auch ein notorischer Schwarzfahrer oder Ladendieb kommt irgendwann mal ins Gefängnis

Das sind auch Straftaten. Wobe ich ehrlich gesagt bezweifle, dass hier Ersttäter ins  Gefängnis kommen. Aber da werden so manche Faktoren eine Rolle spielen.

und selbst einem Falschparker, der nie seine Knöllchen bezahlt, droht in letzter Konsequenz Erzwingungshaft.

Der Falschparker begeht letzten Endes auch eine Ordnungswidrigkeit.

Und ich behaupte mal, daß jemand, der nie seine Parkscheibe ins Auto
legt oder der nie ein Parkticket zieht, weitaus weniger Schaden
anrichtet als ein Mietnomade.


Und ich behaupte mal, daß jemand, der nie seine Parkscheibe ins Auto
legt oder der nie ein Parkticket zieht, weitaus weniger Schaden
anrichtet als ein Mietnomade.


Und ich behaupte mal, daß jemand, der nie seine Parkscheibe ins Auto
legt oder der nie ein Parkticket zieht, weitaus weniger Schaden
anrichtet als ein Mietnomade.

Der Falschparker schadet der Allgemeinheit, die ich ja um den Parkplatz kümmern muss. Der nichtzahlende Mieter nur den Vermieter. 

Kommentar von catchan ,

Derjenige, der mal übersieht, daß sein Konto nicht gedeckt ist, von dem war bei mir noch nie die Rede!

Es geht um Leute, die ihre Miete nicht bezahlen. Da sollte man auch über die 99% sprechen, die das auch so machen.

Denn der wird sich umgehend beim Vermieter entschuldigen und sein Versäumnis korrigieren, weil ihm das selber peinlich ist.

Märchenstunde? Glaub mir, ich habe schon allein beruflich mehr Erfahrung mit Leuten, die nicht zahlen als du.

Und es mag ja sein, daß der Anteil solcher Mieter nur bei 1% liegt, aber
gegen dieses 1% muß eben mit aller Härte durchgegriffen werden.

Du hast zivilrechtliche Mittel. Vorsatz wird so gut wie unbeweisbar sein. Und selbst wenn du Vorsatz nachweisen kannst, musst du ebenfalsl nachweisen, dass der Mieter dich betrügen wollte. In dubio pro reo nennt sich das.

Übrigens, vergiss nicht, dass die 1% sich auf die Nichtzahler bezieht.

Du hast wohl noch nie was davon gehört, daß auch schon Schwarzfahrer
oder Ladendiebe im Gefängnis gelandet sind und die haben auch kein
Verbrechen begangen.

Du hast wohl noch nie was davon gehört, daß auch schon Schwarzfahrer
oder Ladendiebe im Gefängnis gelandet sind und die haben auch kein
Verbrechen begangen. 

Ladendiebe begehen eine Strafttat, nämlich die des Diebstahls.

Schwarzfahrer begehen die Straftat des Beförderungserschleichung.

Habe ich etwa abgestritten, dass man für Straftaten ins Gefägnis gehen kann?

Sei dir jedenfalls sicher, daß du in letzter Konsequenz im Knast
landest, wenn du dir eine Ware bestellst, nicht bezahlst und auch
Mahnungen sowie der Besuch des Gerichtsvollziehers nichts nützen.

Ähm nein.... Das ist immer noch keine Straftat... höchstens wenn man Vorsatz nachweisen kann... aber nun... wie gesagt... wird schwer möglichs ein das nachzuweisen.

Außerdem: der Begriff der privaten Insolvenz sagt dir nichts?

Und was die Erzwingungshaft betrifft:

Die Anordnung von Erzwingungshaft ist in Deutschland in den §§ 96 ff. des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) geregelt.

Die Anordnung von Erzwingungshaft ist in Deutschland in den §§ 96 ff. des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) geregelt.

Nichtzahlung eines Vertrages ist keine Ordnungswidrigkeit. Ordnungswidrigkeiten können nur vom Staat erlassen werden, zum Beispiel wenn man zu schnell fährt.

Also nix Erzwingungshaft.

Denn gäbe es dieses Mittel nicht und wüßte jeder, der nicht zahlen will,
daß er unbehelligt einfach so weitermachen kann, ihm letztlich sowieso
nichts passieren kann und Bußgeldbescheide, Mahnungen etc. nicht das
Papiert wert wären, auf dem sie stehen, dann gute Nacht!

Der Gerichtsvollzieher kann kommen. Dann ist halt unter Umständen die X-Box, das neue Handy und Co weg.

Du siehst also, es geht irgendwie und es ist einwandfrei mit dem Rechtsstaat vereinbar!

Nö....

Also, warum dann eine Erzwingungshaft nicht auch bei Mietnomaden?

Nix Ordnungswidrigkeit....

Kommentar von Franz577 ,

Habe ich etwa abgestritten, dass man für Straftaten ins Gefägnis gehen kann?

Nein, aber du hast Folgendes behauptet:


jemanden, der kein Verbrechen begangen hat, ins Gefängnis zu werfen, wäre eine eklatante Menschenrechtsverletzung

Wiederholter Ladendiebstahl ist kein Verbrechen, wiederholtes Schwarzfahren ist kein Verbrechen.

Sind zwar Straftaten, aber keine Verbrechen.

Für beides kann man aber im Gefängnis landen.

Also, auf zu amnesty! Weise sie auf diese eklatante Menschenrechtsverletzung hin! Worauf wartest du?

Fazit: Du schreibst Unsinn!


Wahnsinn.... Alles, was den freien Willen einer Person bricht, ist mit
dem Menschenrecht nicht vereinbar... Brechen... das bedeutet
Gewalteinwirkung, entweder psychisch oder sogar phsysisch.

Wahnsinn ist vielmehr, was du für einen Unsinn schreibst!

Wenn der freie Wille einer Person darin besteht, sich nicht rechtmäßig zu verhalten (und wenn es nur das Bezahlen von Strafzetteln ist), dann ist das Brechen dieses Willens durch den Staat mithilfe von Erzwingungshaft sehr wohl mit dem Menschenrecht vereinbar! Jeder Mensch braucht sich doch nur an die geltenden Gesetze halten, dann droht ihm sowas auch nicht!


Na, dann drohe ihn mal damit, dass das Auto gleich weg ist.

Tja, dumm nur, daß viele solcher Asozialer gar kein Auto haben. Dann droh denen mal schön damit, die lachen drüber!


Der Falschparker schadet der Allgemeinheit, die ich ja um den Parkplatz kümmern muss. Der nichtzahlende Mieter nur den Vermieter. 

"Nur dem Vermieter" ist gut! Der Vermieter ist auch ein Teil der Allgemeinheit! Außerdem schadet der Mietnomade auch anderen (ehrlichen) Mietern, die gerne diese Wohnung hätten aber nicht einziehen können, weil er sie blockiert, aber nicht dafür bezahlt.

Und der Falschparker schadet (wenn überhaupt) exakt nur einem anderen Autofahrer, der dann vielleicht nicht dort parken kann, wo er möchte. Denn dort, wo er steht, kann auch nur ein anderes Auto stehen. Und dieser "Schaden" ist ja wohl nicht der Rede wert und auch nicht vergleichbar mit dem Schaden, den ein Mietnomade einem Vermieter zufügt.


Schwarzfahrer begehen die Straftat des Beförderungserschleichung.

Aber doch auch nur, wenn man ihm Vorsatz nachweisen kann, oder? Manche Leute sind halt einfach sehr vergesslich und vergessen daher immer wieder, sich einen Fahrschein zu lösen. Wie willst du denn da einen Vorsatz nachweisen?


Der Gerichtsvollzieher kann kommen. Dann ist halt unter Umständen die X-Box, das neue Handy und Co weg.

Aha, und du meinst, die lassen sich die Leute dann einfach wieder so wegnehmen? Jetzt sorgst du aber für die Märchenstunde!

Die lassen den Gerichtsvollzieher dann gar nicht mehr rein oder verstecken die nichtbezahlte Ware irgendwo. Und was dann?

Dann wirst du um Zwangsmaßnahmen wie Polizeigewalt und Erzwingungshaft nicht mehr herumkommen.


Und übrigens, wie du siehst, bekomm ich das mit den Zitaten einwandfrei hin und bei mir erscheint nichts doppelt.

Also mußt du irgendwas falsch machen.

Aber ich bin mir sicher, auch dafür hast du wieder irgendeine Erklärung oder Ausrede, warum du es nicht hinbekommst.


Kommentar von catchan ,

Sind zwar Straftaten, aber keine Verbrechen.

Bitte was? Wie kommst du auf diesen Unsinn?

Verbrechen sind rechtswidrige Taten, die im Mindestmaß mit Freiheitsstrafe von einem Jahr oder darüber bedroht sind.

https://dejure.org/gesetze/StGB/12.html

Mal abgesehen davon, wird keiner für den ersten Ladendiebstahl oder für die erste SChwarzfahrt ins Gefängnis gehen. Erst die Häufung solcher Delikte oder Vorstrafen werden einen Gefängnisaufenthalt wahrscheinlich machen. Zuvor wird vermutlich eine Geldstrafe (bei Schwartfahren sogar üblich), Sozialstunden und/oder Bewährung kommen.

Wahnsinn ist vielmehr, was du für einen Unsinn schreibst! Wenn der freie Wille einer Person darin besteht, sich nicht rechtmäßig zu verhalten (und wenn es nur das Bezahlen von Strafzetteln ist), dann ist das Brechen dieses Willens durch den Staat mithilfe von Erzwingungshaft sehr wohl mit dem Menschenrecht vereinbar! Jeder Mensch braucht sich doch nur an die geltenden Gesetze halten, dann droht ihm sowas auch nicht!

DIE WÜRDE DES MENSCHEN IST UNANTASTBAR!

Gewalteinwirkung auf einen Menschen, um seinen Willen zu brechen verstößt gegen die Würde.

Wenn du dich einmal an den ersten Paragraphen des Grundgesetzes halten kannst, brauchst du nicht verlangen, dass sich andere Menschen an andere Dinge halten.

Und noch einmal: Erzwingungshaft kann nur bei Ordnungswidrigkeiten durchgeführt werden.

Kommentar von catchan ,

Tja, dumm nur, daß viele solcher Asozialer gar kein Auto haben. Dann droh denen mal schön damit, die lachen drüber!

Ähm... doch....

Wobei es ja keine Asozialen in Deutschland gibt. Es gibt Menschen. Asozialer ist eine Beleidigung.

Der Vermieter ist auch ein Teil der Allgemeinheit! Außerdem schadet der
Mietnomade auch anderen (ehrlichen) Mietern, die gerne diese Wohnung
hätten aber nicht einziehen können, weil er sie blockiert, aber nicht
dafür bezahlt.

Der Vermieter ist auch ein Teil der Allgemeinheit! Außerdem schadet der
Mietnomade auch anderen (ehrlichen) Mietern, die gerne diese Wohnung
hätten aber nicht einziehen können, weil er sie blockiert, aber nicht
dafür bezahlt.

Der Vermieter ist auch ein Teil der Allgemeinheit! Außerdem schadet der
Mietnomade auch anderen (ehrlichen) Mietern, die gerne diese Wohnung
hätten aber nicht einziehen können, weil er sie blockiert, aber nicht
dafür bezahlt.

Der Vermieter ist für sich selbst verantwortlich und nicht die Allgemeinheit.

Außerdem gibt es noch andere Wohnungen, die man mieten kann. Die Wohnungsknappheit ist eine Mär, die es in ein paar Jahren nicht mehr geben wird. Nämlich dann, wenn die Immobilienblase platzt.

Und der Falschparker schadet (wenn überhaupt) exakt nur einem anderen Autofahrer, der dann vielleicht nicht dort parken kann,

Nein. Der Falschparker schadet der örtlichen Gemeinde, den diese muss für die Instandhaltung der Parkplätze aufkommen, in der Regel dadurch, dass sie dafür Leute beschäftigen. Wenn keiner mehr Parkgebühren, kann man diese Leute nicht mehr bezahlen und... sag mal, muss ich dir das wirklich erklären?

Außerdem hattest du noch nie einen Falschparker vor einem Anlieferzone eines Ladens oder einer Tiefgarage oder einer, der gleich ne ganze Straße blockiert, oder?

Die lassen den Gerichtsvollzieher dann gar nicht mehr rein oder verstecken die nichtbezahlte Ware irgendwo. Und was dann?

Warum meinst du, heißt es Gerichtsvollzieher? Außerdem... wie sie das Auto innerhalb der Wohnung verstecken wollen, will ich sehen.

Übrigens, zuerst wird in der Regel, wenn ich richtig informiert bin, alles gepfändet, was irgendwo als Geld auf der Bank und/oder Versicherung geparkt ist.

Und übrigens, wie du siehst, bekomm ich das mit den Zitaten einwandfrei hin und bei mir erscheint nichts doppelt.

Glückstreffer!

Aber das Thema ist bei GF übrigens schon bekannt. Kannst gerne den Support deswegen anfragen.

Kommentar von Franz577 ,

Und noch einmal: Erzwingungshaft kann nur bei Ordnungswidrigkeiten durchgeführt werden.

Aha, und da siehst du dann kein Problem mit der Menschenwürde, wenn man "nur" wegen so einer läppischen Ordnungswidrigkeit einen Menschen in Haft nimmt, um seinen Willen zu brechen?

Jemand, der seinen Straftzettel nicht bezahlen will, weil er vielleicht meint, er hätte ihn zu Unrecht bekommen, verhält sich moralisch doch weit weniger verwerflich als jemand, der Wohnraum blockiert, aber nicht dafür bezahlt!

Oder der "vergessliche" Schwarzfahrer, der mal ganz ohne Vorsatz nicht bezahlt hat und sich deshalb nicht gleich 60 Euro aufbrummen lassen will.

Und wenn bestimmte Maßnahmen gegen Mietnomaden nicht mit dem Gesetz vereinbar sind, dann kann man dieses Gesetz ändern. Gesetze werden ständig geändert, denn Gesetze werden von Menschen gemacht und Menschen sind bekanntlich nicht fehlerfrei.

Wobei es ja keine Asozialen in Deutschland gibt. Es gibt Menschen. Asozialer ist eine Beleidigung.

Asoziale sind Menschen, die sich unsozial (= asozial) verhalten, wie z.B. Mietnomaden. Worin siehst du da eine Beleidigung?

Die Wohnungsknappheit ist eine Mär, die es in ein paar Jahren nicht mehr geben wird. Nämlich dann, wenn die Immobilienblase platzt.

Warum? Steht dann plötzlich wie von Zauberhand mehr Wohnraum zur Verfügung?

Außerdem hattest du noch nie einen Falschparker vor einem Anlieferzone eines Ladens oder einer Tiefgarage oder einer, der gleich ne ganze Straße blockiert, oder?

Du kommst immer mit Extrembeispielen. Es spielt aber absolut keine Rolle, wie groß die Parksünde war, denn das Knöllchen kostet deswegen auch nicht gleich das 10-fache wie bei einem "einfachen" Parksünder, der mal seine Parkscheibe vergessen hat.

Warum meinst du, heißt es Gerichtsvollzieher? Außerdem... wie sie das Auto innerhalb der Wohnung verstecken wollen, will ich sehen.

Der Gerichtsvollzieher kann nur vollziehen, wenn man ihn läßt. Wird er nicht in die Wohnung gelassen oder sind die Schuldner anderweitig unkooperativ, kommt er ohne die Hilfe der Polizei, die dann auch Gewalt anwenden muß, nicht weiter.

Und wie gesagt, nicht alle dieses Klientels haben ein Auto und wenn, dann gibt es durchaus Möglichkeiten, dieses zu verstecken.

Glückstreffer!

Wohl kaum!

Denn wenn Zitate mal mehrfach erscheinen, kann man diese problemlos wieder rauslöschen.

Aber wer zu bequem dazu ist, der macht sich diese Mühe natürlich nicht.

Kommentar von catchan ,

wenn man "nur" wegen so einer läppischen Ordnungswidrigkeit

Läppisch kann man solche Ordnungswidrigkeiten keinesfalls bezeichnen. Bei rot über Ampel oder Geschwindigkeitsüberschreitungen können Leben kosten.

Jemand, der seinen Straftzettel nicht bezahlen will, weil er vielleicht
meint, er hätte ihn zu Unrecht bekommen, verhält sich moralisch doch
weit weniger verwerflich als jemand, der Wohnraum blockiert, aber nicht
dafür bezahlt!

Wenn du eine Ordnungswidrigkeit nicht bezahlen willst, weil du diesen zu Unrecht bekommen hast, musst du dagegen Einspruch erheben.

Wenn du dem Staat den Stinkefinger zeigen willst, indem du nicht zahlst... nun ja....

Und noch einmal: Strafzettel bekommt man, weil man der Allgemeinheit schadet oder etwas macht, was jemand anderen gefährden könnte!

Aber jeder Mensch hat ein GRUNDRECHT auf einen Wohnraum. Schlag dir das endlich aus den Kopf, dass der Wohnraum blockiert ist. Dem ist nicht so. Jeder in Deutschland bekommt eine Wohnung gestellt, wenn er sich diese nicht leisten kann. Niemand MUSS hierzulande obdachlos sein.

Oder der "vergessliche" Schwarzfahrer, der mal ganz ohne Vorsatz nicht
bezahlt hat und sich deshalb nicht gleich 60 Euro aufbrummen lassen
will.

Jeder, der einen Zug oder ähnliches betritt, weiß, dass er dafür zahlen muss. Was anderes ist es, wenn man sich beim Fahrtantritt beim SChaffner meldet, dass der Automat gesponnen hat und man bei ihm das Ticket lösen und der daraufhin meint die 60€ aufzubrummen oder jemand, der übersehen dass gewisse Tickets noch nicht gültig sind oder jemand, der nicht weiß, dass manche Tickets entwertet werden müssen. Aber hier habe ich selbst miterlebt, wie man mit dem Personal reden konnte.

Und wenn das Ticket mit einem nicht gedeckten Konto bezahlt werden sollte, ist trotzdem ein gültiges Ticket vorhanden.

Und wenn bestimmte Maßnahmen gegen Mietnomaden nicht mit dem Gesetz vereinbar sind, dann kann man dieses Gesetz ändern

Deine Änderungen sind schwer mit den Menschenrechten in Einklang zu bringen. Und die kann man nicht so einfach abändern, weil es Franz so will.

Außerdem, wenn dir die Maßnahmen, die du derzeit zur Hand hast, nciht genügen, und du Menschen härter als Vergewaltiger bestrafen willst, deren Vorsatz du nicht einmal nachweisen kannst,dann ist dir einfach nicht zu helfen.

Asoziale sind Menschen, die sich unsozial (= asozial) verhalten, wie z.B. Mietnomaden. Worin siehst du da eine Beleidigung?

Jemanden asozial zu nennen ist eine Beleidigung. Ich laufe auch nicht herum und nenne jeden dumm, der sich so verhält und äußert.

Warum? Steht dann plötzlich wie von Zauberhand mehr Wohnraum zur Verfügung?

Fakt ist: Jeder Mensch hat derzeit ein Dach über den Kopf (Obdachlose klammern wir aus, hier liegen die Gründe anders)

Fakt ist: Wir Deutsche werden weniger.

Fakt ist: Es wird derzeit gebaut wie verrückt für Menschen, die wir nicht haben.

Und jetzt zähl mal eins und eins zusammen.

Du kommst immer mit Extrembeispielen.

Nö, das passiert so tatsächlich. Ich habe übrigens die Falschparker vergessen, die die kompletten Gehwege blockieren.

wie bei einem "einfachen" Parksünder, der mal seine Parkscheibe vergessen hat.

Klar.... hier wird es "vergessen" die Parkscheibe einzulegen. Nur wenn es darum geht, dass du den SChaden erleidest, ist alles böser Vorsatz und gehören hinter Gittern...

Sag mal... merkst du was?

Der Gerichtsvollzieher kann nur vollziehen, wenn man ihn läßt.

Der Gerichtsvollzieher darf sich einen Schlüssel nachmachen lassen.

Und dann.... für die ganz harten Fällen... für die, die sich dem Gerichtsvollzieher und seiner Hilfe ebenfalls ganz verweigern (wobei das wohl eher Einzelfälle sind), dann ist ebenfalls Gefängnis möglich. Ich muss mich hier teilweise revidieren. Allerdings sieht es schlecht aus, wenn sie sich mit dem Gerichtsvollzieher treffen und anschließend die private Insolvenz erklären.

http://www.focus.de/finanzen/banken/kredit/tid-7719/gerichtsvollzieher_aid_13631...

Aber wie ich schon sagte, lass den Leuten ein offizielles Schreiben von einer Behörde ins Haus flattern mit einer Androhung von Konsequenzen, dann werden sie schnell flüssig. Und das Geld ist da.

Aber wer zu bequem dazu ist, der macht sich diese Mühe natürlich nicht.

Die Frage ist wohl eher, ob du diese Zusatzarbeit wert bist, wenn meine Botschaft so oder so bei dir ankommt.

Kommentar von Franz577 ,

ber jeder Mensch hat ein GRUNDRECHT auf einen Wohnraum.

Aber er hat kein Grundrecht darauf, die Miete für diesen Wohnraum, den ihm ein anderer zur Verfügung stellt, nicht zu bezahlen!

Kapierst du das denn nicht?

Insofern betrachte ich diesen Wohnraum eben schon als blockiert für solche Menschen, die eben bereit wären, dafür zu bezahlen.

Um diejenigen, die nicht bezahlen können oder wollen, um die soll sich gefälligst der Staat kümmern und ihnen Wohnraum zur Verfügung stellen, aber nicht die privaten Vermieter mit solchen Problemfällen belasten.

Und ja, ich weiß, es gibt eine rechtliche Handhabe gegen Mietnomaden. Diese Prozesse laufen nur alle viel zu schleppend.


Jeder in Deutschland bekommt eine Wohnung gestellt, wenn er sich diese nicht leisten kann. Niemand MUSS hierzulande obdachlos sein.

Ja eben! Also warum fackelt man dann so lange damit herum, solche Menschen aus Wohnungen zu entfernen, die sie sich nicht leisten können, um sie in eine vom Staat gestellte Wohnung umzuquartieren? Nur darum geht es mir doch!

Ich spreche doch niemandem sein Grundrecht auf eine Wohnung ab! Aber es ist nicht die Aufgabe eines privaten Vermieters, dieses Grundrecht auf seine Kosten zu garantieren, sondern die des Staates!


du Menschen härter als Vergewaltiger bestrafen willst

Was schreibst du denn für wirres Zeug?


Wieso härter bestrafen? Ich will doch nur, daß Mietnomaden schneller aus den Wohnungen privater Vermieter entfernt werden, um diese schneller zu entlasten. Dabei müssen die Mieter keine Sekunde obdachlos werden, sondern können ja sofort in die vom Staat gestellten Wohnungen umgesiedelt werden, da ihnen ja das Grundrecht auf Wohnraum vom Staat garantiert wird. Das ist alles!

Und jemand, der nicht zahlt, aber auch keinen guten Willen zeigt, keine Fristen einhält, sich dem Dialog verschließt, mauert und nicht gewillt ist, das Problem zu lösen, ja, bei dem muß man von Vorsatz ausgehen! Ich würde mal sagen, daß solche Indizien in der Summe ausreichen, um das annehmen zu können.

Denn auch wenn jemand unverschuldet in finanzielle Schwierigkeiten kommt, hat er trotzdem eine Mitwirkungspflicht seinen Gläubigern gegenüber, den Schaden möglichst gering zu halten. Ignoriert er jedoch alles und reagiert nicht, dann ist jedenfalls von keinen guten Absichten auszugehen.


Jemanden asozial zu nennen ist eine Beleidigung. Ich laufe auch nicht herum und nenne jeden dumm, der sich so verhält und äußert.

Das kannst du gerne halten wie du willst, aber ich nehme mir da kein Blatt vor den Mund. Besonders dann nicht, wenn ich durch asoziales oder dummes Verhalten bzw. dumme Äußerungen direkt betroffen bin.


Fakt ist: Wir Deutsche werden weniger.

Wir Deutschen vielleicht, aber die Zuwanderung blendest du aus, oder? 2015 verschlafen?

Fakt ist: Es wird derzeit gebaut wie verrückt für Menschen, die wir nicht haben.

Dir ist nicht entgangen, daß die Weltbevölkerung immer mehr wächst und auch Deutschland hoffnungslos überbevölkert ist, oder?

Von einem Rückgang hab ich da bisher jedenfalls noch nichts bemerkt.

Wir haben eine größere Bevölkerungsdichte als China!

Grundlos wird also sicher nicht gebaut, denn welcher Bauträger stellt Wohnungen hin, die er dann nicht verkaufen kann?

Sobald irgendwo ein Neubau entsteht oder auch nur geplant ist, kann man gar nicht so schnell schauen, wie schnell die Wohnungen schon im Vorfeld verkauft sind, obwohl noch kein Bauarbeiter einen Handstrich getan hat.

Und v.a. in den Ballungsräumen können sich Vermieter vor Anfragen kaum retten. Der Bedarf ist also da, oder willst du etwa das Gegenteil behaupten?


Aber wie ich schon sagte, lass den Leuten ein offizielles Schreiben von einer Behörde ins Haus flattern mit einer Androhung von Konsequenzen, dann werden sie schnell flüssig. Und das Geld ist da.

Super, und warum funktioniert das dann bei Mietnomaden nicht bzw. warum kann man es nicht so machen, daß es bei denen auch funktioniert? Dann wäre doch alles gut und wir würden hier gar nicht herumdiskutieren.


Die Frage ist wohl eher, ob du diese Zusatzarbeit wert bist, wenn meine Botschaft so oder so bei dir ankommt.

Ich weiß schon, um Ausreden bist du nie verlegen.

Kommentar von catchan ,

Kapierst du das denn nicht?

Ich glaube du verstehst nicht, was Grundrecht bedeutet.

Und noch einmal: Wohnraum kann nicht blockiert werden. Es ist genügend da. Man versucht uns nur gerade das Gegenteil einzureden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Grundrechte_%28Deutschland%29#Katalog_der_Grundrec...

Langsam zweifle ich daran, dass du verstehen willst, dass andere Menschen hierzulande auch Rechte haben, nicht nur da. Und das eben das Grundrecht auf ein Dach über den Kopf dein Recht auf Mietzahlungen überwiegt.

Um dein Recht zu gewährleisten, wird dir der Weg des Zivilstrafrechts frei gehalten. Aber dass hier natürlich größere Hürden eingebaut sind als beispielsweise bei jemanden, der seinen FitnessCenter-Beitrag nicht bezahlt, sollte einem schon der gesunde Menschenverstand sagen.

um die soll sich gefälligst der Staat kümmern und ihnen Wohnraum zur
Verfügung stellen, aber nicht die privaten Vermieter mit solchen
Problemfällen belasten.



Ja, der liebe Staat soll sich um alles kümmern.

Nur keine Eigenverantwortung zeigen! Bloß nicht!

Wie kann man nur auf die Idee kommen und zu fordern, dass man selbst Verantwortung übernimmt....

Die armen privaten Vermieter.... die wollen zwar schön Geld verdienen, aber ja kein Risiko.... das wäre ja zu viel verlangt... Die nehmen nur das Geld.

Du musst doch selber merken, dass das nicht funktioniert.

Also warum fackelt man dann so lange damit herum, solche Menschen aus
Wohnungen zu entfernen, die sie sich nicht leisten können, um sie in
eine vom Staat gestellte Wohnung umzuquartieren?

Ein zwangsverordneter Umzug ist nie einfach... und wieder gilt: Grundrecht!

Der Wohnraum, der vom Staat bezahlt wird, muss auch erst einmal gefunden werden.

Unser Staat setzt auf Privatisierung, das heißt er wälzt gewisse Verantwortungen auf Unternehmer ab. Bei Wohnungen heißt das eben Vermieter.

Wenn man Geld dafür bekommt, dass man ein Grundrecht zur Verfügung stellt, sollte man wissen, dass man eben nicht so leicht aus dem Vertrag kommt.

Ich spreche doch niemandem sein Grundrecht auf eine Wohnung ab!

Doch.

Aber es ist nicht die Aufgabe eines privaten Vermieters, dieses
Grundrecht auf seine Kosten zu garantieren, sondern die des Staates!

Es ist aber sein Risiko.

Wie es das Risiko des Aktienanlegers ist, dass die Aktie nichts mehr wert ist (und das kann man sehr wohl miteinander vergleichen!).

Wie es das Risiko des Unternehmers ist, dass die Kunden nach Leistung nicht bezahlen können.

Was schreibst du denn für wirres Zeug?

In Amerika hat ein Vergewaltiger sechs Monate auf Bewährung bekommen.  Wir sprechen hier von Amerika, in dem Gefängnisstrafen verhängt werden, die über 100 Jahre lang gehen können.

Hierzulande bekommen Wiederholungstäter (!) eventuell 6,7 Jahre dafür.

Dabei müssen die Mieter keine Sekunde obdachlos werden, sondern können
ja sofort in die vom Staat gestellten Wohnungen umgesiedelt werden, da
ihnen ja das Grundrecht auf Wohnraum vom Staat garantiert wird. Das ist
alles!

In dem Ponyhof, auch unser Leben genannt, hat der Staat jederzeit, Sozialwohnungen frei und verfügbar überall in der Nähe von jeden Mieter, damit man nichtzahlende Mieter sofort umsiedeln kann.

Merkste was?

Warum denkst du bei solchen Sachen nie weiter?

Und jemand, der nicht zahlt, aber auch keinen guten Willen zeigt, keine
Fristen einhält, sich dem Dialog verschließt, mauert und nicht gewillt
ist, das Problem zu lösen, ja, bei dem muß man von Vorsatz ausgehen!



Wie gesagt, den Vorsatz musst DU beweisen. In dubio pro reo.

Wenn nicht, wirst du derjenige sein, der eine Strafanzeige bekommt. Gängiges, deutsches Recht.

Denn auch wenn jemand unverschuldet in finanzielle Schwierigkeiten
kommt, hat er trotzdem eine Mitwirkungspflicht seinen Gläubigern
gegenüber, den Schaden möglichst gering zu halten.



Trotzdem wird man weiterhin irgendwo wohnen müssen.

Das kannst du gerne halten wie du willst, aber ich nehme mir da kein
Blatt vor den Mund. Besonders dann nicht, wenn ich durch asoziales oder
dummes Verhalten bzw. dumme Äußerungen direkt betroffen bin.

Ach, wenn man gewisse Verhaltensweisen beim Namen nennen darf, ist das keine Beleidigung. Dann würde ich an deiner Stelle auf weitere Kommentare verzichten, nicht dass ich noch irgendwann in Versuchung gerate mich über das Wort asozial auszulassen.

Eine gewisse Höflichkeit sollte man wahren. Denn andernfalls kann man jeden, den man will als dumm oder sonst was bezeichnen. Derjenige, der sagt, ist immer der Meinung, dass das der Tatsache entspricht.

Wir Deutschen vielleicht, aber die Zuwanderung blendest du aus, oder? 2015 verschlafen?

Oh je.....

Dir ist aber schon bewusst, dass

erstens nicht klar ist, ob diese Menschen überhaupt bleiben. Bei vielen ist unklar, ob der Antrag auf Asyl überhaupt bewilligt wird oder sie nach Kriegsende nicht wieder in ihr Zuhause zurückkehren

zweitens wir diese Menschen bitter benötigen, um den Schwund der Geburtrate von 1,3 etwas zu kompensieren?

Kommentar von catchan ,

Deutschland ist derzeit dabei zu schrumpfen. Das ist ein Fakt.

Dir ist nicht entgangen, daß die Weltbevölkerung immer mehr wächst

Und? In Afrika und Asien werden die Menschen mehr, das stimmt.

auch Deutschland hoffnungslos überbevölkert ist, oder?

Ich wusste gar nicht, dass du Humor besitzt. Wirklich gut, dieser Witz!

Wir haben eine größere Bevölkerungsdichte als China!

Hier ist fraglich, ob man in allen Teilen Chinas die Bevölkerung so ansiedeln kann wie in Deutschland.

Und Chinas Politik zur Wachstumseindämmerung ist dir auch bekannt, oder? Dass das bespielsweise in Zwangsabtreibungen resultiert hat, auch?

Wir werden auch sicherlich eine größere Bevölkerungsdichte als Russland haben. Aber hey, in Sibirien kann man sicherlich schön leben!

Grundlos wird also sicher nicht gebaut, denn welcher Bauträger stellt Wohnungen hin, die er dann nicht verkaufen kann?

Die Zinsen sind niedrig (der dümmste Grund überhaupt zu bauen). Du kennst doch sicherlich auch die Leute, die sich im Laden Sachen kaufen, die sie eigentlich nicht brauchen, nur weil es reduziert ist, oder?

Und v.a. in den Ballungsräumen können sich Vermieter vor Anfragen kaum
retten. Der Bedarf ist also da, oder willst du etwa das Gegenteil
behaupten?

Ich korrigiere: in den Ballungsräumen ist wirklich ein Wachstum zu verzeichnen. Aber das liegt daran, dass BEZAHLBARER Wohnraum Mangelware ist. SChon mal versucht als Krankenschwester, Friseur o.ä. eine Wohnung in München, Hamburg,... zu finden, die man sich auch leisten kann?Soll ich dir mal ausrechnen wie viel 8,50€ überhaupt im Monat netto sind? Und das von diesen Gehalt auch noch Geld für Luxusartikel wie Essen, Strom und Wasser übrig bleiben soll?

Hast du eine Ahnung wie viele Leute täglich 3 Stunden (oder länger) unterwegs sind, weil man sich diesen Wohnraum schlichtweg nicht leisten kann?

In Gegenden, wo keine Wirtschaft mehr ist, sollen die Wohnungen bereits jetzt schon leer stehen.

Super, und warum funktioniert das dann bei Mietnomaden nicht bzw. warum
kann man es nicht so machen, daß es bei denen auch funktioniert?

Wie gesagt, dass funktioniert bei 99% der Leute, die nicht zahlen. Und bis das Schreiben kommt, vergehen in der Regel 4-5 Monate. Denk dran eine Mahnung ist kein Schreiben von einer Behörde.

Und das Recht säumige Mieter auf die Miete zu verklagen hat dir doch niemand abgesprochen.

Kommentar von Franz577 ,

Wohnraum kann nicht blockiert werden.

Doch, weil man ja die nichtzahlenden Bewohner so schnell nicht raus bringt. Also ist der mir gehörende Wohnraum für potentielle zahlungswillige Mieter blockiert.

Was ist daran jetzt so schwer zu begreifen?


Langsam zweifle ich daran, dass du verstehen willst, dass andere
Menschen hierzulande auch Rechte haben, nicht nur da. Und das eben das Grundrecht auf ein Dach über den Kopf dein Recht auf Mietzahlungen überwiegt.

Natürlich haben andere auch Rechte, aber wer verhält sich denn rechtswidrig, wenn er Wohnraum in Anspruch nimmt, aber nicht dafür bezahlt? Der Mieter oder der Vermieter?

Im Übrigen halte ich es für ein Unding, daß ein Vermieter zusätzlich zu den Mietausfällen auch noch die Nebenkosten zu tragen hat.

Er sollte ein Recht haben, die Zahlung der (umlagefähigen) Nebenkosten zu verweigern, denn solange die Energieversorger weiterhin ihr Geld bekommen, ist es denen ja herzlich egal, welche Probleme der Wohnungseigentümer mit seinen Mietern hat.

Bliebe die Zahlung aber aus, dann würden die ganz schnell reagieren. Und uneinsichtige Mieter könnte man doch auch ganz einfach durch Abstellen von Strom und Wasser schnell zur Einsicht bringen. Würde ja in letzter Konsequenz beim Eigentümer selbst auch so gemacht, wenn dieser die Wohnung selbst bewohnt und nicht mehr bezahlt. Das Abstellen von Strom ist jedenfalls Gang und Gäbe.

Und es stimmt nicht, daß das Grundrecht auf ein Dach über den Kopf das Recht auf Mietzahlungen überwiegt. Diese beiden Rechte sind voneinander unberührt, denn sonst wäre es ja gar nicht möglich, überhaupt dagegen zu klagen.


Der Wohnraum, der vom Staat bezahlt wird, muss auch erst einmal gefunden werden.

So? Und wie kann der Staat dann jedem Bürger das Grundrecht auf eine Wohnung garantieren, wenn er diesen gar nicht hat? Ich dachte, hierzulade muß niemand obdachlos sein und auf der Straße leben, der das nicht will. Du widersprichst dir ja selbst!


Unser Staat setzt auf Privatisierung, das heißt er wälzt gewisse
Verantwortungen auf Unternehmer ab. Bei Wohnungen heißt das eben Vermieter.

Ein Vermieter ist aber nicht mit einem Unternehmer zu vergleichen. Ein Vermieter betreibt auch kein Gewerbe, also bitte hier keine Äpfel mit Birnen vergleichen!


Wie gesagt, den Vorsatz musst DU beweisen.

Nichts leichter als das! Wenn der nichtzahlende Mieter nichts von alledem tut, wozu man ihn rechtmäßigerweise auffordert und kein bißchen kooperiert, dann wird das doch wohl nachweisbar sein.


Trotzdem wird man weiterhin irgendwo wohnen müssen.

Genau, und zwar in einer Sozialwohnung, für die der Staat aufkommt.


Dann würde ich an deiner Stelle auf weitere Kommentare verzichten,
nicht dass ich noch irgendwann in Versuchung gerate mich über das Wort asozial auszulassen.

Tu dir keinen Zwang an.


Eine gewisse Höflichkeit sollte man wahren.

Auch Höflichkeit hat seine Grenzen und wer gewisse Toleranzgrenzen überschreitet, hat sich die Höflichkeit eben verspielt und kann sie sich daher auch nicht mehr erwarten.


Kommentar von catchan ,

Also ist der mir gehörende Wohnraum für potentielle zahlungswillige Mieter blockiert.

Die du erst mal finden musst.

Generell gilt: Deswegen wird kein anderer auf der Straße schlafen müssen, nur weil du deine Mieter nicht hinausbekommst.

Und wenn es um dein Eigentum geht: Dann vermiete halt eben nicht. Es zwingt dich ja niemand dazu. Du kannst genauso gut verkaufen.

Natürlich haben andere auch Rechte, aber wer verhält sich denn
rechtswidrig, wenn er Wohnraum in Anspruch nimmt, aber nicht dafür
bezahlt?



Ah..... OK... ich fasse zusammen: derjenige, der seinen Strafzettel fürs Parken nicht bezahlt ist eigentlich ein Held. Derjenige, der seine Miete (aus welchen Gründen auch immer) nicht bezahlt, muss wie ein Schwerverbrecher behandelt werden.

Wann wirst du endlich begreifen, dass das Grundrecht auf ein Dach über den Kopf mehr wiegt als dein Anspruch auf Geld?

Es genügt nicht nur zu wissen, dass andere Menschen auch Rechte haben, sondern man sollte auch ungefähr einschätzen können was wichtiger und was unwichtiger ist.

Im Übrigen halte ich es für ein Unding, daß ein Vermieter zusätzlich zu
den Mietausfällen auch noch die Nebenkosten zu tragen hat.

Der Vermieter ist Auftraggeber und Geschäftspartner der Firmen, die alles bereit stellen. Natürlich wenden die sich an ihren Geschäftspartner, um an ihr Geld zu kommen.

Auf der anderen Seite hat der Vermieter das Recht zu bestimmen welche Firma das Geschäft bekommt.

Das ist normales Geschäftsgebaren.

Bliebe die Zahlung aber aus, dann würden die ganz schnell reagieren. Und
uneinsichtige Mieter könnte man doch auch ganz einfach durch Abstellen
von Strom und Wasser schnell zur Einsicht bringen.

Immer vorausgesetzt, dass Geld vorhanden.

Außerdem: Strom trägt doch der Mieter selber.

Und es stimmt nicht, daß das Grundrecht auf ein Dach über den Kopf das Recht auf Mietzahlungen überwiegt.

DOCH!

Das eine ist ein GRUNDRECHT, das andere ist das Recht aus einem abgeschlossenen Vertrag.  Dass das eine wichtiger ist als das andere, macht schon das Grundgesetz klar: Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Sei doch froh, dass du überhaupt deine Mieter rauswerfen kannst. Private Krankenversicherungen können zahlungsunfähige Kunden überhaupt nicht rauswerfen.

Diese beiden Rechte sind voneinander unberührt, denn sonst wäre es ja gar nicht möglich, überhaupt dagegen zu klagen.

Bis dahin vergeht aber ordentlich Zeit, die der Staat dafür nutzen kann, dass der Mieter anderswo unterkommen kann.

Und wie kann der Staat dann jedem Bürger das Grundrecht auf eine Wohnung garantieren, wenn er diesen gar nicht hat?

Warum meinste, tust du dir so schwer, nicht zahlende Mieter raus zu bekommen?

Mit der Privatisierung (und in dem Fall bist DU das Unternehmen) werden eben gewisse Risiken, aber auch die Gewinne, auf Privatunternehmen (in dem Fall sind das Vermieter) abgewälzt.

So hat das der Staat mit unseren Telefon- und Internetleitungen gemacht, so hat es der Staat mit der Bahn gemacht.

Wenn der Staat die Risiken tragen würde, hat er auch das Recht die Gewinne abzugreifen.

Jetzt kannst du eben die Gewinne abgreifen. Über die Mieteinnahmen hast du doch noch nie gemeckert.

Du widersprichst dir ja selbst!

Nein, ich hab nur begriffen, wie hierzulande der Hase läuft.

Ein Vermieter ist aber nicht mit einem Unternehmer zu vergleichen. Ein Vermieter betreibt auch kein Gewerbe

Ähm, doch.

Der Vermieter erwirtschaftet durch die Mieteinheit Gewinne. Für diese Gewinne muss er eben gewisse Risiken in Kauf nehmen. Der Vermieter hat gewisse Sorgfaltspflichten zu erfüllen und muss gesetzliche Auflange erfüllen.

Also genauso wie bei dem Unternehmer.

Nichts leichter als das! Wenn der nichtzahlende Mieter nichts von
alledem tut, wozu man ihn rechtmäßigerweise auffordert und kein bißchen
kooperiert, dann wird das doch wohl nachweisbar sein.

Dann hat er das/die Schreiben nicht bekommt. Bekommen die nie. Und nachdem die Post immer wieder Briefe verschludert, kann man ihm auch nicht das Gegenteil beweisen.

Genau, und zwar in einer Sozialwohnung, für die der Staat aufkommt.

Und die wachsen auf Bäumen, oder was?

Tu dir keinen Zwang an.

Ich mag aber dein Niveau nicht.

Auch Höflichkeit hat seine Grenzen und wer gewisse Toleranzgrenzen
überschreitet, hat sich die Höflichkeit eben verspielt und kann sie sich
daher auch nicht mehr erwarten.

Nö, das ist nur ein Beispiel für schlechte Kinderstube.

Kommentar von Franz577 ,
Generell gilt: Deswegen wird kein anderer auf der Straße schlafen müssen, nur weil du deine Mieter nicht hinausbekommst.

Und warum nicht? Weil Wohnraum scheinbar immer irgendwie da ist. Also warum dann nicht zahlende Mieter nicht einfach umsiedeln?

Wann wirst du endlich begreifen, dass das Grundrecht auf ein Dach über den Kopf mehr wiegt als dein Anspruch auf Geld?

Nie, weil dieses Grundrecht der Staat garantiert und nicht der private Vermieter.

Sei doch froh, dass du überhaupt deine Mieter rauswerfen kannst. Private Krankenversicherungen können zahlungsunfähige Kunden überhaupt nicht rauswerfen.

Das ist ja nochmal etwas ganz anderes. Jeder Mensch hat das Recht auf eine ärztliche Behandlung, wenn er krank ist. Man kann niemanden einfach krank sein oder sterben lassen, nur weil er kein Geld hat. Letztlich muß auch hier immer der Staat einspringen, denn wovon soll denn die Behandlung bezahlt werden, wenn jemand kein Geld hat?

Und mag sein, daß zahlungsunfähige Kunden aus einer privaten KV nicht rausgeworfen werden können. Aber sie können ja im Gegenzug auch nicht selbst wieder raus und sich gesetzlich versichern lassen, wenn sie einmal privat versichert sind. Also entweder oder.

Das Recht auf ein Dach über dem Kopf hat zwar auch jeder, aber nicht das Recht, dafür nicht zu bezahlen. Zumindest dann nicht, wenn er privaten Wohnraum mietet.

Ähm, doch

Der Vermieter erwirtschaftet durch die Mieteinheit Gewinne."

Ähm, nein! Ein Vermieter ist

kein

Gewerbetreibender im eigentlichen Sinne! Wenn du anderer Meinung bist, dann versuch doch mal, als Vermieter einen Gewerbeschein zu bekommen (um z.B. in Großmärkten einkaufen zu können). Du wirst kläglich scheitern.

Also warum sollte er dann als Gewerbetreibender gelten?

Und Mieteinnahmen sind keine "Gewinne", oder würdest du Zinsen, die du für dein Geld auf der Bank bekommst (auch wenn es derzeit fast keine gibt) auch als "Gewinn" bezeichnen? Das ist lediglich ein Ausgleich der Inflation, aber kein "Gewinn"!

Mit der Mietrendite (auch Miet

zins

genannt) verhält es sich nicht anders, denn eine Immobilie ist ja keine Gelddruckmaschine, sondern erfordert immer wieder auch Investitionen in Renovierungen etc.

Und das läßt man sich eben von demjenigen bezahlen, der sie bewohnt.

Dann hat er das/die Schreiben nicht bekommt. Bekommen die nie. Und nachdem die Post immer wieder Briefe verschludert, kann man ihm auch nicht das Gegenteil beweisen.

Dann schickt man es eben als Einschreiben oder noch besser als Einschreiben mit Rückschein, dann kann er nicht mehr aus! Davon hast du scheinbar auch noch nie was gehört!

Und wenn er dann trotzdem behauptet, er hätte nichts bekommen oder wenn er die Annahme verweigert, dann ist der Beweis ja erbracht, daß er sich vorsätzlich seinen Pflichten entziehen will.

 

Und die wachsen auf Bäumen, oder was?

Du sagst doch selbst, daß niemand auf der Straße schlafen muß. Also muß der Wohnraum doch vorhanden sein, auch der staatliche.

Wieder mal widersprichst du dir selbst.

Nö, das ist nur ein Beispiel für schlechte Kinderstube.

Falsch! Wer mir keine gute Kinderstube entgegenbringt, kann eine solche von mir auch nicht erwarten. Und das Überschreiten von Toleranzgrenzen ist ebenfalls ein Beispiel für eine schlechte Kinderstube.

Kommentar von catchan ,
Weil Wohnraum scheinbar immer irgendwie da ist. Also warum dann nicht zahlende Mieter nicht einfach umsiedeln?

Wohnraum ist vorhanden. Nur gehört dieser Wohnraum anderen Vermietern.

Nie, weil dieses Grundrecht der Staat garantiert und nicht der private Vermieter.

Sämtliche Rechte kommen vom Staat, auch dein Recht auf Eigentum.

Ein Vermieter kann keine Rechte garantieren, ebensowenig wie eine Firma oder sonstiges....

Das ist ja nochmal etwas ganz anderes.

NEIN.

Beides sind absolute Grundrechte.

Aber dass du das eine in Ordnung findest, ist sehr heuchlerisch. Sobald es jemand anderen betrifft, hast du keine Bedenken die Kosten dort aufzubürden.

Aber sie können ja im Gegenzug auch nicht selbst wieder raus und sich
gesetzlich versichern lassen, wenn sie einmal privat versichert sind.
Also entweder oder.

Du hast keine Ahnung vom Versicherungssystem.

Die gesetzliche Versicherung ist auch keine Wohlfahrt, sondern müssen auch schauen wie sie an ihr Geld kommen. Wenn die keine Einnahmen haben und trotzdem Ausgaben, haben sie ebenfalls Miesen, die sie irgendwie bezahlen müssen, ebenso wie die private Krankenversicherung.

Das tangiert nicht die Wechselmöglichkeiten von der private in die gesetzliche und umgekehrt. Nur wird keine Versicherung jemanden nehmen, der nicht zahlt.

Das Recht auf ein Dach über dem Kopf hat zwar auch jeder, aber nicht das Recht, dafür nicht zu bezahlen.

Es gibt kein Recht auf eine kostenlose Krankenversicherung. Die Krankenversicherung muss ebenso bezahlt werden wie die Miete.

Aber solange es nur die anderen betrifft und nicht dich ist ja das alles in Ordnung... aber wehe es betrifft dich selbst.... dann schreist du sofort.... Aber ich habe ja schon geschrieben, was ich davon halte.

Wenn du anderer Meinung bist, dann versuch doch mal, als Vermieter einen
Gewerbeschein zu bekommen (um z.B. in Großmärkten einkaufen zu können).
Du wirst kläglich scheitern.



Meine Güte.....

Es gibt Gewerbe, da kriegste auch keinen Schein, um in Großmärkte einzukaufen.

Nicht jeder Gewerbetreibende ist automatisch vorsteuerabzugsberechtigt und sind trotzdem Gewerbetreibende.

Und Mieteinnahmen sind keine "Gewinne", oder würdest du Zinsen, die du
für dein Geld auf der Bank bekommst (auch wenn es derzeit fast keine
gibt) auch als "Gewinn" bezeichnen? Das ist lediglich ein Ausgleich der
Inflation, aber kein "Gewinn"!

Und der Unsinn geht weiter. Die Bank gewährt dir keinen Inflationsausgleiche. Wir haben schon länger in Deutschland eine Deflation, mal nebenbei bemerkt.

Zinsen sind das, was die Bank dafür bezahlt, dass sie bei dir quasi das Geld einkauft. Nachdem aber die EZB das Geld für lau raushat, gibt es die halt nicht... Warum teuer einkaufen, wenn es auch umsonst gibt?

Eigentlich sind Zinsen Zinsgewinne. So werden sie auch genannt.

Mieteinnahmen (Einnahmen gibt es übrigens auch in jeden Gewerbebetrieb) werden vielleicht steuerlich anders behandelt, aber nichts desto trotz kann es nicht funktionieren, dass man nur die Vorteile genießt, aber keine Nachteile hat.

Mit der Mietrendite (auch Mietzins genannt) verhält es sich nicht anders, denn eine Immobilie ist ja
keine Gelddruckmaschine, sondern erfordert immer wieder auch
Investitionen in Renovierungen etc.

Auch Gewerbebetriebe müssen immer wieder investieren. Geldanlagen sollten immer wieder auf den Prüfstand gestellt werden.

Als Gelddruckmaschine wird die Immobilie übrigens gesehen.

Kommentar von catchan ,

Dann schickt man es eben als Einschreiben oder noch besser als
Einschreiben mit Rückschein, dann kann er nicht mehr aus! Davon hast du
scheinbar auch noch nie was gehört!

Einschreiben mit Rückschein kann man auch die Annahme verweigern. Davon hast du vermutlich noch nie gehört bzw. der Postbote muss hierzu die Person antreffen.

Und das andere Einschreiben kann versehentlich mit dem Papiermüll weggeworfen werden oder aus dem Briefkasten rausgefallen sein... vorausgesetzt natürlich der Postbote hat es tatsächlich in den richtigen Briefkasten geworfen.

Außerdem kannst du so viele Schreiben schreiben wie du willst.... wenn man absolut keinen Cent hat, können so viele Mahnungen kommen wie sie wollen.... die kann man dann einfach schlichtweg  nicht bezahlen.

Der Vorsatz, nämlich dass wirklich aus boshaftem Grund die Zahlung bewusst verweigert wird, ist damit noch lange nicht bewiesen.

Also muß der Wohnraum doch vorhanden sein, auch der staatliche.

Nein, der staatliche Wohnraum muss nicht vorhanden. Der Staat privatisiert auch. Der Staat bezahlt private Vermieter. Sind gerne gesehene Mieter teilweise....

Ich habe mir nicht widersprochen. DAs habe ich sogar geschrieben. Mit der Privatisierung, dass der Staat die Mieten übernimmt usw.... Du müsstest es nur noch lesen.

Kommentar von Franz577 ,

Einschreiben mit Rückschein kann man auch die Annahme verweigern.

Aber aus welchen berechtigten Gründen sollte der Mieter die Annahme eines Einschreibens mit bekanntem Absender (dem seines Vermieters) verweigern?

Er weigert sich daher, das zur Kenntnis zu nehmen, was ihm sein Vermieter mitteilen will, womit die Böswilligkeit bewiesen wäre.


Und das andere Einschreiben kann versehentlich mit dem Papiermüll
weggeworfen werden oder aus dem Briefkasten rausgefallen sein...
vorausgesetzt natürlich der Postbote hat es tatsächlich in den richtigen Briefkasten geworfen.

Ja, sowas kann einmal passieren, aber nicht ständig! Sorry, aber solche "Zufälle" oder "Versehen" nimmt einem keiner mehr ab, wenn sie sich häufen! Das wäre vor Gericht einfach nicht mehr glaubwürdig und ein Richter kann sehr wohl auch ein Urteil ohne eindeutige Beweise fällen, wenn er starke Zweifel an der Glaubwürdigkeit eines Beklagten hat. Als glaube mal nicht, daß es so schwierig ist, die Böswilligkeit eines zahlungsunwilligen Mieters nachzuweisen bzw. einen Richter davon zu überzeugen.

Und sollte dieser dann auch noch ohne plausiblen Grund der Verhandlung fernbleiben, dann weiß der Richter auch, was Sache ist. Für so blöd brauchst du wirklich niemanden halten!


Außerdem kannst du so viele Schreiben schreiben wie du willst.... wenn man absolut keinen Cent hat, können so viele Mahnungen kommen wie sie wollen.... die kann man dann einfach schlichtweg  nicht bezahlen.

Richtig, aber dann muß er eben raus und da sind wir uns ja sicher einig. Kann ja nicht sein, daß dem Vermieter gesagt wird: Tja, dein Mieter kann zwar nicht mehr bezahlen, aber Pech gehabt, du mußt ihn trotzdem auf nicht absehbare Zeit weiter kostenlos bei dir wohnen lassen.


Der Staat bezahlt private Vermieter. Sind gerne gesehene Mieter teilweise...

Ja prima, mehr will ich doch gar nicht!

Ich will doch nur meine Miete. Wer sie bezahlt, ist mir doch egal.

Wenn ich also jemanden in der Wohnung habe, der nicht mehr zahlen kann, brauch ich das nur dem Staat zu sagen, und dann bezahlt er weiter! Denn er will ja, daß das Grundrecht auf eine Wohnung gewahrt wird!

Ach, so einfach ist das! Warum sagst du das denn nicht gleich?

Kommentar von catchan ,

Aber aus welchen berechtigten Gründen sollte der Mieter die Annahme
eines Einschreibens mit bekanntem Absender (dem seines Vermieters)
verweigern?



Begründet muss da gar nichts werden. Er verweigert einfach. Punkt. Absender wird der Mieter bei der Verweigerung übrigens nicht kennen.

Ihm deswegen gleich Bösartigkeit zu unterstellen.... nun... wie gesagt... du solltest dich mal in der Hinsicht mäßigen...

Ja, sowas kann einmal passieren, aber nicht ständig! Sorry, aber solche
"Zufälle" oder "Versehen" nimmt einem keiner mehr ab, wenn sie sich
häufen!

Ich hatte Kunden da, die sich bei mir gemeldet haben, weil der Postbote generell keine Briefe zustellt und Beschwerden nix bringen. Kein Witz. Die haben sich ihre Rechnungen selbst bei uns geholt.

Aber sag das mal zu einem, der schon zu verpeilt ist, um zu merken, dass da was nicht abgebucht werden konnte, was eigentlich abgebucht hätte werden sollen.

Das wäre vor Gericht einfach nicht mehr glaubwürdig und ein Richter
kann sehr wohl auch ein Urteil ohne eindeutige Beweise fällen, wenn er
starke Zweifel an der Glaubwürdigkeit eines Beklagten hat.

So leicht wie du glaubst, wird das nicht. Wenn der mit den Achseln zuckt und sagt, ich habe das versehentlich weggeworfen, gibt es keinen Grund daran zu zweifeln.

Als glaube mal nicht, daß es so schwierig ist, die Böswilligkeit eines
zahlungsunwilligen Mieters nachzuweisen bzw. einen Richter davon zu
überzeugen.

Ich glaube nicht. Ich weiß, dass es nicht so ist. Weil all das, was du gerade angeführt hast, nicht zählt. Wenn man seinen Vermieter wirklich was Böses will, dann muss man einfach nur einen Grund zur Mietkürzung finden. Und wer sucht, wird auch in der Regel findig.

Da läuft es eher in die Hacken, wenn der Vermieter ständig was von Bösartigkeit von sich gibt.

Und sollte dieser dann auch noch ohne plausiblen Grund der Verhandlung fernbleiben, dann weiß der Richter auch, was Sache ist.

Bei der Verhandlung sind sie da. Da brauchste dir keine Sorgen machen.

Richtig, aber dann muß er eben raus und da sind wir uns ja sicher einig.
Kann ja nicht sein, daß dem Vermieter gesagt wird: Tja, dein Mieter
kann zwar nicht mehr bezahlen, aber Pech gehabt, du mußt ihn trotzdem
auf nicht absehbare Zeit weiter kostenlos bei dir wohnen lassen.

Du kannst den zivilen Rechtsweg gehen. DAs dauert eben einige Zeit. Das Grundrecht muss ja gewahrt bleiben.

Ach, so einfach ist das! Warum sagst du das denn nicht gleich?

Eine Wohnung, die vom Staat bezahlt wird, muss gewisse Voraussetzungen erfüllen. Aber ich habe doch schon in meiner Antwort geschrieben, dass solche Leute gern gesehene Mieter sind, da da die Miete garantiert immer pünktlich kommt.

Kommentar von Franz577 ,

Absender wird der Mieter bei der Verweigerung übrigens nicht kennen.

Wie kommst du zu dieser Annahme? Man verweigert doch keine Post, wenn man nicht weiß, woher sie kommt? Könnte ja etwas Wichtiges sein. Aber vom Vermieter, der ausstehende Zahlungen anmahnt, will man natürlich nichts hören.

Wenn ich einem Richter jedenfalls nachweise, daß die Annahme meiner Einschreiben mit Rückschein mehrfach verweigert wurde, dann kann sich der schon seinen Reim drauf machen.

So leicht wie du glaubst, wird das nicht. Wenn der mit den Achseln zuckt und sagt, ich habe das versehentlich weggeworfen, gibt es keinen Grund daran zu zweifeln.

Ja, bei einem Mal sicher nicht. Aber wenn er meine Einschreiben immer "versehentlich" wegwirft, dann weiß jeder, was gespielt wird. Ein so absolut von unserem Rechtsstaat überzeugter Mensch wie du will einem Richter also unterstellen, daß er sich derart an der Nase herumführen läßt? Für wie dumm hältst du unsere Justiz? Jetzt bin ich aber echt enttäuscht von dir!

Bei der Verhandlung sind sie da. Da brauchste dir keine Sorgen machen.

Na dann kann sie der Richter ja gleich auf ihre ausstehenden Zahlungen ansprechen, eine plausible Begründung dafür einfordern und eine Lösung des Problems verlangen. Oder der Mieter könnte an Ort und Stelle gleich mal eine Teilzahlung vornehmen, um guten Willen zu zeigen.

Kommentar von catchan ,

Wie kommst du zu dieser Annahme? Man verweigert doch keine Post, wenn man nicht weiß, woher sie kommt?

Du solltest aufhören von dir auf andere zu schließen. Andere Leute machen es eben anders.

Wenn ich einem Richter jedenfalls nachweise, daß die Annahme meiner
Einschreiben mit Rückschein mehrfach verweigert wurde, dann kann sich
der schon seinen Reim drauf machen.



Kann auch nur heißen, dass man das grundsätzlich nicht annimmt. DAs heißt gar nichts. Du interpretierst alles mögliche hinein.

Aber wenn er meine Einschreiben immer "versehentlich" wegwirft, dann weiß jeder, was gespielt wird.

Es gibt solche Leute und das weiß auch der Richter. Es gibt auch Leute, die ihre SChreiben, in eine Schublade legen und vergessen.

Das ist all deine Interpretation, dass das böswillig ist.

Ein so absolut von unserem Rechtsstaat überzeugter Mensch wie du will
einem Richter also unterstellen, daß er sich derart an der Nase
herumführen läßt?

Nee... ich hab einfach Ahnung wie Menschen ticken. Das ist etwas, was dir fehlt.

Na dann kann sie der Richter ja gleich auf ihre ausstehenden Zahlungen
ansprechen, eine plausible Begründung dafür einfordern und eine Lösung
des Problems verlangen.



Dann kommt eben der Gerichtsvollzieher. Nur heißt das noch lange nicht, dass du dein Geld bekommst. Gibt auch etwas, was sich private Insolvenz nennt.

Kommentar von Franz577 ,

Andere Leute machen es eben anders.

Nur sehr, sehr wenige Leute machen das so!

Und abgesehen davon, warum sagst du eigentlich, man würde bei einem Einschreiben mit Rückschein nicht wissen oder erfahren, wer der Absender ist? Ich kann doch den Zusteller danach fragen oder mir das Schreiben ansehen, bevor ich entscheide, ob ich es annehme oder nicht.

Kann auch nur heißen, dass man das grundsätzlich nicht annimmt.

Äußerst unwahrscheinlich! Könnte man z.B. auch testen durch einen Brief mit anderem Absender.

Und daß die Post reihenweise Briefe verschludert und nie etwas ankommt ist auch ein sehr schwaches Argument, denn 95% aller Sendungen kommen innerhalb Deutschlands bereits am nächsten Werktag beim Empfänger an und was dann am übernächsten Tag ankommt, dürfte bei 99,9% liegen.

Und die Annahme eines Einwurfeinschreibens kann man nicht verweigern. Hier garantiert die Post die Zustellung und daß dieses Einschreiben dann regelmäßig "übersehen", "vergessen" oder "versehentlich weggeworfen" wurde, kann man getrost ins Reich der Märchen verbannen. Und das wissen auch Richter.


Nee... ich hab einfach Ahnung wie Menschen ticken.

Du meinst, wie eine Minderheit dämlicher oder böswilliger Menschen tickt. Ich bin auch ein Mensch, also bitte wirf mich mit solchen nicht in einen Topf, denn ich ticke anders!


Dann kommt eben der Gerichtsvollzieher. Nur heißt das noch lange nicht, dass du dein Geld bekommst.

Womit wir wieder bei der laschen Gesetzgebung wären. Wenn alles unter den Hammer käme und zu Geld gemacht werden müßte, was der Schuldner (noch) hat und wenn jegliches Einkommen, das die Armutsgrenze übersteigt, an die Gläubiger abgezweigt würde, dann würde schon ein bißchen was dabei rüberkommen.

Solche Leute, die anderen etwas schulden, sollten sogar per Gesetz dazu verpflichtet werden können, einer zumutbaren Erwerbstätigkeit nachzugehen, damit sie nicht sagen können "hab keine Arbeit, hab kein Geld".

Du siehst, da gäbe es also schon noch deutlich Luft nach oben.

Kommentar von catchan ,

Nur sehr, sehr wenige Leute machen das so!

In welcher Welt lebst du?

Und abgesehen davon, warum sagst du eigentlich, man würde bei einem
Einschreiben mit Rückschein nicht wissen oder erfahren, wer der Absender
ist?

Der Postbote geht auf einen zu und sagt, er hätte ein Einschreiben. Man sagt, man nimmt das Einschreiben nicht an. Dann weiß man nicht, wer der Absender ist.

Äußerst unwahrscheinlich!

Nur weil du dir das nicht vorstellen kannst....

Menschen verhalten sich halt nicht immer so wie du.

Und daß die Post reihenweise Briefe verschludert und nie etwas ankommt
ist auch ein sehr schwaches Argument, denn 95% aller Sendungen kommen
innerhalb Deutschlands bereits am nächsten Werktag beim Empfänger an und
was dann am übernächsten Tag ankommt, dürfte bei 99,9% liegen.



Neee... die Kunden holen sich bei uns auch immer nur zum puren Vergnügen ihre Rechnungen ab. Die wollen die so gerne doppelt haben.

Lass mal nen Postboten haben, der es nicht so genau nimmt. In jedem Beruf gibt es schwarze Schafe. Da kannst du auf deine Schreiben warten, bis du schwarz wirst.

Du meinst, wie eine Minderheit dämlicher oder böswilliger Menschen tickt.

Ach, nur weil sie nicht wie du sind, ist es automatisch eine Minderheit und böswillig?

Mach nur weiter mit solchen Äußerungen. Sie zeigen ganz klar auf was für ein Mensch du bist.

Womit wir wieder bei der laschen Gesetzgebung wären. Wenn alles unter
den Hammer käme und zu Geld gemacht werden müßte, was der Schuldner
(noch) hat und wenn jegliches Einkommen, das die Armutsgrenze
übersteigt, an die Gläubiger abgezweigt würde, dann würde schon ein
bißchen was dabei rüberkommen.



Dass du dann mit ganz vielen anderen Gläubigern teilen darfst.... Nachdem natürlich von den Verkauf gebrauchter Gegenstände so viel bleibt... Und unter Hammer darf nur das kommen, was man nicht unmittelbar zum leben braucht.

Solche Leute, die anderen etwas schulden, sollten sogar per Gesetz dazu
verpflichtet werden können, einer zumutbaren Erwerbstätigkeit
nachzugehen, damit sie nicht sagen können "hab keine Arbeit, hab kein
Geld".

Erstens: muss man von dieser Arbeit auch wirklich leben können. Info an dich: Es gibt Gegenden in Deutschland, in der der Mindestlohn nicht mal für einen Single ausreicht.

Zweitens: muss man diese Arbeit erst einmal finden. Wenn man beispielsweise schon 50 ist, findet man ja sooooo leicht wieder etwas....

Dritten: Was zur Hölle denkst du, macht die ARGE eigentlich? Die versuchen mit all ihr zur Verfügung stehenden Mitteln die Menschen in Lohn und Brot zu zwingen.

Kommentar von Franz577 ,

In welcher Welt lebst du?

Scheinbar in einer normalen.


Der Postbote geht auf einen zu und sagt, er hätte ein Einschreiben. Man sagt, man nimmt das Einschreiben nicht an.

Nein, "man" (also der weitgehend normal tickende Mensch) interessiert sich dann entweder als erstes für den Absender (wenn er vorsichtig, misstrauisch oder neugierig ist) oder er nimmt es einfach an, wenn er eher unbekümmert ist und keinen besonderen Grund hat, dies nicht zu tun.

So ist der normale Ablauf und alles andere, was du mir versuchst weiszumachen, entspricht nicht dem Verhalten der Mehrheit.

Wenn du das anders siehst, dann frage vielmehr ich mich, in welcher Welt du lebst.

Du versuchst doch nur ständig, mir unnormales Verhalten als die Normalität zu verkaufen.


Kommentar von catchan ,

Scheinbar in einer normalen.

Eher in einer, die von der Realität abweicht.

Nein, "man" (also der weitgehend normal tickende Mensch) interessiert
sich dann entweder als erstes für den Absender (wenn er vorsichtig,
misstrauisch oder neugierig ist) oder er nimmt es einfach an, wenn er
eher unbekümmert ist und keinen besonderen Grund hat, dies nicht zu tun.

Auch.... und weil Franz das so macht, machen das alle so?

Es gibt eben Menschen, die sind von Natur aus misstrauisch. Ich rufe auch keine Nummern zurück, die ich nicht kenne.

So ist der normale Ablauf und alles andere, was du mir versuchst weiszumachen, entspricht nicht dem Verhalten der Mehrheit.

Sorry, Franz, du bist nicht die Mehrheit.

Wenn du das anders siehst, dann frage vielmehr ich mich, in welcher Welt du lebst.

In einer Welt, in der verstanden wurde, dass eben nicht alle Menschen gleich sind und gleich ticken.

Du versuchst doch nur ständig, mir unnormales Verhalten als die Normalität zu verkaufen.

Sprach derjenige, der versucht sich selbst als Maß der Dinge zu verkaufen.

Kommentar von Franz577 ,

Aber dass du das eine in Ordnung findest, ist sehr heuchlerisch. Sobald es jemand anderen betrifft, hast du keine Bedenken die Kosten dort aufzubürden.

Es geht darum, daß man einem Menschen die medizinische Versorgung unter keinen Umständen verweigern darf. Die Gesundheit ist das höchste Gut und dieses Grundrecht steht für mich über allem.

Das Grundrecht auf eine Wohnung ist sicher auch sehr wichtig, aber es hat niemand ein Grundrecht auf meine Wohnung. Und wenn, dann nur, wenn er auch dafür bezahlt.

Es gibt kein Recht auf eine kostenlose Krankenversicherung. Die Krankenversicherung muss ebenso bezahlt werden wie die Miete.
.

Richtig, aber da der Zugang zum Gesundheitssystem ebenfalls ein Grundrecht ist, muß ja irgendwer auch bei solchen Menschen dafür bezahlen, die kein Geld haben. Und wer macht das? Genau, der Staat!

Kommentar von catchan ,

Es geht darum, daß man einem Menschen die medizinische Versorgung unter
keinen Umständen verweigern darf. Die Gesundheit ist das höchste Gut und
dieses Grundrecht steht für mich über allem.

Bis dahin gehe ich mir auch konform.

aber es hat niemand ein Grundrecht auf meine Wohnung

Nun, deswegen sind dir immer noch die Wege des Zivilrechts und rausklagen offen. Das will dir auch niemand nehmen. Nur dauert das Zeit und es dauert auch etwas, bis man eine andere Lösung findet. Der nicht zahlende Mieter bleibt ja nicht für immer drin.

Kommentar von Franz577 ,
Dir ist aber schon bewusst, dass

erstens nicht klar ist, ob diese Menschen überhaupt bleiben. Bei
vielen ist unklar, ob der Antrag auf Asyl überhaupt bewilligt wird oder sie nach Kriegsende nicht wieder in ihr Zuhause zurückkehren

Ja, schauen wir mal. Du hast da ja sicher den vollen Überblick über alles.

zweitens wir diese Menschen bitter benötigen, um den Schwund der Geburtrate von 1,3 etwas zu kompensieren?

Genau, dafür brauchen wir Unmengen von Menschen aus einem völlig anderen Kulturkreis.

Und wenn du angesichts der Einwohnerzahlen Deutschlands verglichen mit der Fläche immer noch zu dem Resultat kommst, daß Deutschland nicht überbevölkert wäre, dann muß ich eher deinen Humor bewundern.

Alleine schon am Straßenverkehr sieht man doch sehr deutlich, daß die Bevölkerung immer mehr zunimmt.

Wenn die Bevölkerungsdichte zunimmt, dann auch die Verkehrsdichte.

Und Chinas Politik zur Wachstumseindämmerung ist dir auch bekannt, oder?
Dass das bespielsweise in Zwangsabtreibungen resultiert hat, auch?

Ja, nur was wäre passiert, wenn China hier nicht gebremst hätte? Wieviele Einwohner hätte China dann, wo es doch auch so schon über 1,3 Milliarden hat?

Und Zwangsabtreibungen wurden ja vermutlich nur bei solchen Paaren durchgeführt, die sich eben an die Regeln nicht gehalten haben (auch wenn diese sicher sehr restriktiv waren).

Du kennst doch sicherlich auch die Leute, die sich im Laden Sachen kaufen, die sie eigentlich nicht brauchen, nur weil es reduziert ist, oder?

Ja, nur wird Wohnraum tatsächlich gebraucht. Wenn er sowohl Bauherren als auch Vermietern regelrecht aus den Händen gerissen wird, wie kannst du dann behaupten, man würde uns das nur "weismachen" wollen? Es ist die Realität!

Aber das liegt daran, dass BEZAHLBARER Wohnraum Mangelware ist.

Was heißt "bezahlbar"? Alles ist bezahlbar, nur eben nicht von allen.

Und der Geringverdiener kann eben nun mal keine Luxuswohnung bewohnen oder eine Wohnung mitten in der Großstadt. Und jemand, der z.B. in München für viel Geld Wohnraum erworben hat, wird ihn auch nicht zu Schleuerpreisen vermieten.

Das ist aber nicht das Problem der Vermieter, die nichts dafür können, daß manche Berufe schlecht bezahlt sind.

Dann müssen eben andere Löhne oder mehr staatliche Förderungen her, wenn man sich als Geringverdiener keinen angemessenen Wohnraum leisten kann. Für andere Sachen ist ja auch genügend Geld da.

Kommentar von catchan ,

Ja, schauen wir mal. Du hast da ja sicher den vollen Überblick über alles.

Ja, schauen wir mal. Eigentlich werden wir diese Leute dringend in Deutschland benötigen. Immerhin werden sie später mal deine Rente bezahlen.

Aber die Syrer fliehen vor Krieg und wenn der hoffentlich mal vorüber, ist es tatsächlich fraglich, ob sie hier bleiben oder nicht in ihre Heimat zurückkehren.

Genau, dafür brauchen wir Unmengen von Menschen aus einem völlig anderen Kulturkreis.

Wir brauchen vor allem junge Menschen, die nicht von Helikoptereltern erzogen worden sind. Unternehmer, die Asylanten als Lehrlinge, berichten eher positiv.

Aber wenn man alles von vornherein mit der Rassismus-Klappe sieht, ist es klar, dass wir alle demnächst dem Untergang geweiht sind.

Und wenn du angesichts der Einwohnerzahlen Deutschlands verglichen mit
der Fläche immer noch zu dem Resultat kommst, daß Deutschland nicht
überbevölkert wäre, dann muß ich eher deinen Humor bewundern.

Weil das die falsche Sichtweise ist.

Ich betrachte das eher aus der Sicht von gesellschaftspolitischer Sicht und da brauchen wir:

- Nachwuchs, der später in die Rentenkassen einzahlt

- Fachkräfte (gut, zum Teil sind die Firmen selber Schuld mit ihrer Weigerung Alte einzustellen und Frauen zu fördern, aber....)

Und dann gibt es noch das Märchen der Ressourcenknappheit in Deutschland, was vollkommener Humbug ist.

Wir haben so viel Lebensmittel, dass wir sie exportieren.

Wir haben auch den Wohnraum.

Unser Land bietet überall (!) die Möglichkeit sich anzusiedeln. Wir haben eben nicht wie Russland beispielsweise Gebiete, die sehr menschenfeindlich sind.

Alleine schon am Straßenverkehr sieht man doch sehr deutlich, daß die Bevölkerung immer mehr zunimmt.

Die Zunahme des Straßenverkehrs hat andere Ursachen. Beispielsweise muss das Frauchen nicht mehr Papi oder ihren Mann fragen, wenn sie den Führerschein machen will.

Ja, nur was wäre passiert, wenn China hier nicht gebremst hätte?
Wieviele Einwohner hätte China dann, wo es doch auch so schon über 1,3
Milliarden hat?



Dafür hat China nun andere Probleme.

Und Zwangsabtreibungen wurden ja vermutlich nur bei solchen Paaren
durchgeführt, die sich eben an die Regeln nicht gehalten haben

Jup... weil man Schwangerschaften immer so schön planen kann....*verständnislosesKopfschütteln*

Vielleicht solltest du dich mal darüber informieren welche Menschenrechte alle mit Füßen getreten werden, ehe du solch herzlosen Äußerungen von dir gibst.

https://www.vice.com/de/read/leichenbraute-und-zwangsabtreibungen-wie-chinas-ein...

Ja, nur wird Wohnraum tatsächlich gebraucht.

Jaja....

Wenn er sowohl Bauherren als auch Vermietern regelrecht aus den Händen
gerissen wird, wie kannst du dann behaupten, man würde uns das nur
"weismachen" wollen? Es ist die Realität!



Wohnraum ist zur Spekulationsware geworden. Es wird auf die steigenden Mieteinnahmen spekuliert und auf die steigende Immobilienpreise.

Womit wir wieder bei der Wohnung als Geldanlage wären.

Aber sie wird den Bauherren ganz sicher nicht aus den Händen gerissen, weil so viele eine Wohnung brauchen.

Das ist wirtschaftliche Realität.

Alles ist bezahlbar, nur eben nicht von allen.

Was aber bei Grundrechten so sein sollten. Erinnere dich: Hier geht es nicht um die Rolex, sondern um das essentielle Dach über den Kopf.

>Und der Geringverdiener kann eben nun mal keine Luxuswohnung bewohnen oder eine Wohnung mitten in der Großstadt.

Von ner Luxuswohnung war nie die Rede, aber du solltest auch bedenken, dass Geringverdiener in München arbeiten und irgendwie dort auch wohnen müssen.

Und jemand, der z.B. in München für viel Geld Wohnraum erworben hat, wird ihn auch nicht zu Schleuerpreisen vermieten.

DAnn hat er schlecht wirtschaftlich gerechnet, wenn man etwas kauft, was man nicht weiter bekommt.  Denn diese Preise sind reine Spekulationspreise vor allem die Verkaufspreise. Eine Wohneinheit ist ein sehr spekulative Angelegenheit geworden und sobald die Blase platzt....

Das ist aber nicht das Problem der Vermieter, die nichts dafür können, daß manche Berufe schlecht bezahlt sind.

Muss ich dir das noch mal mit dem Grundrecht erklären? Also noch mal:

Wohnung nix wie Rolex

Wohnung jeder haben muss.

Also: Wohnung bezahlbar sein müssen. PUNKT

Und die Geldgier (nennen wir das Wort mal beim namen) anderer Leute wird hier eben gewisse Grenzen gesetzt.

Dann müssen eben andere Löhne

Nicht mitbekommen, dass inzwischen ein höherer Mindestlohn gefordert wird und  dass sich die Arbeitgeber dagegen wehren?

oder mehr staatliche Förderungen her, wenn man sich als Geringverdiener keinen angemessenen Wohnraum leisten kann.

Aha... also, um die Geldgeilheit und/oder Geiz von Vermietern und Arbeitgebern zu finanzieren, muss also die Allgemeinheit dafür aufkommen?

NEIN!

Asozial bedeutet übrigens auch, dass man ein gesellschaftsschädliches Verhalten an den Tag legt. Also so wie du, dem die Sorgen und Nöte seiner Mitbürger egal sind und andere dafür aufkommen lassen will.

Kommentar von Franz577 ,

Immerhin werden sie später mal deine Rente bezahlen. 

Dazu brauchen sie erst mal eine Arbeit und müssen auch gewillt sein, diese auszuüben. Viele Asylbewerber glauben jedoch, sich hier nur auf die faule Haut legen zu können und mit einer Selbstverständlichkeit alles bezahlt bekommen zu müssen.

Warum wollen denn alle nach Deutschland, wenn sie in anderen Ländern auch schon in Sicherheit vor dem Krieg wären?

Die Zunahme des Straßenverkehrs hat andere Ursachen. Beispielsweise muss das Frauchen nicht mehr Papi oder ihren Mann fragen, wenn sie den Führerschein machen will.

Das ist aber nicht erst seit den letzten 10 oder 20 Jahren so, also kann das alleine als Begründung nicht herhalten.

Jup... weil man Schwangerschaften immer so schön planen kann....*verständnislosesKopfschütteln*

Nicht immer, aber in vielen Fällen. Da gibt es u.a. solche Dinger aus Gummi, die nennt man Kondome. Vielleicht hast du davon schon mal gehört.

Ich hab bisher jedenfalls noch mit keiner Frau ungewollten Nachwuchs gezeugt.

Vielleicht solltest du dich mal darüber informieren welche
Menschenrechte alle mit Füßen getreten werden, ehe du solch herzlosen Äußerungen von dir gibst.

Da sind sicher schlimme Dinge passiert und es wurden Menschenrechte verletzt, das will ich gar nicht abstreiten. Aber bei einem Artikel, der offensichtlich von einer Feministin verfasst wurde, vergeht mir schon die Lust, ihn komplett zu lesen.

Wenn es so schon losgeht:

"Sicherlich hast du schon von der Ein-Kind-Politik
gehört, die jahrelang Familien dazu brachte, aktiv das schönere
Geschlecht zu vernachlässigen."


Das schönere Geschlecht! Wenn ich sowas schon lese, bekomme ich Brechreiz! Es gibt kein "schöneres Geschlecht", jeder Mensch ist gleich viel wert und optisch weniger ansprechende Menschen gibt es sowohl unter Männern als auch unter Frauen. Da wirst mir du als große Menschenrechtlerin doch sicher nicht widersprechen.

Also so wie du, dem die Sorgen und Nöte seiner Mitbürger egal sind und andere dafür aufkommen lassen will.

Schon interessant, wie man zu so einer Unterstellung kommen kann, nur weil ich fordere, gegen Mietnomaden härter vorzugehen und die Vermieter mit solchen Problemen nicht alleine zu lassen. Denn die laschen Rechtsmittel, die man Vermietern da an die Hand gibt, bedeuten nichts anderes.

Der Staat kommt doch sonst auch für Menschen in Not auf, also warum dann nicht auch für "arme" Mietnomaden, anstatt den Vermieter auf seinem Schaden sitzenzulassen?

Kommentar von catchan ,

Dazu brauchen sie erst mal eine Arbeit und müssen auch gewillt sein,
diese auszuüben. Viele Asylbewerber glauben jedoch, sich hier nur auf
die faule Haut legen zu können und mit einer Selbstverständlichkeit
alles bezahlt bekommen zu müssen.



Die Arbeit haben sie bereits. Vor allem Handwerker loben ihre Lehrlinge, die früher Asylanten waren.

Was du da von dir gibst, sind einfach nur rassistische Vorurteile.

Das ist aber nicht erst seit den letzten 10 oder 20 Jahren so, also kann das alleine als Begründung nicht herhalten.

Das Gesetz ist in den 70ern Jahren gefallen. Bis es aber wirklich üblich war, dass die Mädchen gleichzeitig mit den Jungs Führerschein machen, dauert es länger, denn es muss auch aus den Köpfen der Leuten raus und das dauert.

Da gibt es u.a. solche Dinger aus Gummi, die nennt man Kondome. Vielleicht hast du davon schon mal gehört.

Du solltest davon gehört haben, dass Kondome gerade mal eine Sicherheit von ca. 70% bieten. Selbst die Pille bietet nur eine Sicherheit von "Nur" 99% und das auch nur bei richtiger Einnahme.

Du bist eben nicht letztendlich letzer Weisheit Schluss. Ich kenne eine Familie, die haben ein Kondomkind, ein Pillenkind und ein Diaphragmakind. Mal abgesehen davon, dass man sich diese Verhütungsmittel kaufen muss und dafür muss erst mal das Geld vorhanden sein bzw. die Möglichkeit gegeben, dass man sich so etwas kaufen kann.

Aber bei einem Artikel, der offensichtlich von einer Feministin verfasst
wurde, vergeht mir schon die Lust, ihn komplett zu lesen.

Mit der Bild konnte ich nicht leider dienen. Aber wie schön, dass du deine Vorurteile auf so vielen Ebenen pflegst.

Wenn du dich weigerst den Artikel zu lesen, wirst du auch nie etwas zu den eklatanten Menschenrechtsverletzungen in China lesen, die eben hauptsächlich Frauen betrifft. Vor allem weibliche Föten werden aufgrund des Geschlechts abgetrieben. Was eine Zwangsabtreibung für eine Frau bedeutet muss man dir doch nicht erklären, oder? Es wurde übrigens auch die Zahl der Zwangsabtreibungen genannt. Nun... wie gesagt... es obliegt jedem Menschen selbst, ob er sich selbst über Inhalte informieren will oder Vorurteile hegen und pflegen will.

chon interessant, wie man zu so einer Unterstellung kommen kann, nur
weil ich fordere, gegen Mietnomaden härter vorzugehen und die Vermieter
mit solchen Problemen nicht alleine zu lassen.



Ich lese alles, was du geschrieben hast... dein Nichtinteresse an Menschenrechtsverletzungen, deine Vorverurteilungen, das Schreien nach einer harten Strafe, obwohl es unseren Grundsatz des Rechtssystemes widerspricht und mache mir davon ein Bild.

Denn die laschen Rechtsmittel, die man Vermietern da an die Hand gibt, bedeuten nichts anderes.

Das sind ganz normale Rechtsmittel, die zu einem Rechtsstaat gehören. Nichts davon ist lasch.

Zweifelst du diese an, zweifelst du automatisch unseren Rechtsstaat, einen unserer Bausteine unserer Demokratie an.

Der Staat kommt doch sonst auch für Menschen in Not auf, also warum dann
nicht auch für "arme" Mietnomaden, anstatt den Vermieter auf seinem
Schaden sitzenzulassen?

Der Staat ist eben nicht deine Mama.

Du hast doch keine Probleme damit die Mieteinnahmen zu kassieren. Dann solltest du auch erwachsen genug sein die Risiken hinzunehmen.

Harter Staat... wenig Eigenverantwortlichkeit... hmmm....

Sorry, aber für dein Leben bist du selber verantwortlich. Es ist ja nicht so, dass man dich zum vermieten gezwungen hätte.

Kommentar von Franz577 ,

Was du da von dir gibst, sind einfach nur rassistische Vorurteile.

Das sind keine Vorurteile, das sind zum Teil Tatsachen! So blind kannst doch auch du nicht sein, um dich komplett davor zu verschließen. Ich sage ja nicht, daß alle nur schlecht sind, aber du kannst auch nicht sagen, daß alle nur gut sind.

Außerdem gehst du auch nur auf das ein, was dir in den Kram passt und worauf du eine scheinbar schlaue Antwort hast.

Zu der Frage, warum so viele Migranten ausgerechnet nach Deutschland wollen, obwohl sie in anderen Ländern auch schon in Sicherheit waren, dazu sagst du natürlich nichts. Wahrscheinlich weil du es selbst nicht verstehst, aber nur nicht zugeben willst.


Das Gesetz ist in den 70ern Jahren gefallen. Bis es aber wirklich üblich war, dass die Mädchen gleichzeitig mit den Jungs Führerschein machen, dauert es länger, denn es muss auch aus den Köpfen der Leuten raus und das dauert.

Welches Gesetz meinst du denn da bitte? Da hätte ich gerne mal einen Link dazu, denn mir war nicht bekannt, daß volljährige Frauen vor den 70er-Jahren noch die Erlaubnis ihres Vaters oder Ehemannes gebraucht haben, um den Führerschein machen zu dürfen.

Und selbst wenn, dann ist diese Änderung sicher nicht der Hauptgrund dafür, daß der Verkehr immer mehr zunimmt.


Du solltest davon gehört haben, dass Kondome gerade mal eine Sicherheit von ca. 70% bieten

Nein, davon hab ich noch nicht gehört, weil es Unsinn ist und mich mal interessieren würde, woher du immer deine ganzen Zahlen nimmst. Der Pearl-Index sagt jedenfalls etwas anderes. Ist dir eigentlich klar, was 70% bedeuten? Das würde heißen, daß 30 von 100 Frauen schwanger werden, wenn mit Kondomen verhütet wird. Und demnach müßte auch ich schon eine Großfamilie haben, was aber definitiv nicht so ist. Ich hatte noch keine einzige Verhütungspanne bei Anwendung von Kondomen. Also sind das eher die großen Ausnahmen, die du da ansprichst.


Mit der Bild konnte ich nicht leider dienen. Aber wie schön, dass du deine Vorurteile auf so vielen Ebenen pflegst.

Von welchen Vorurteilen sprichst du bitte? Da steht doch schwarz auf weiß "das schönere Geschlecht", oder steht das etwa nicht drin? Und wenn dieser Artikel dann auch noch von einer Frau verfasst wurde, dann weiß ich ja schon, was die Uhr geschlagen hat.

Abgesehen davon war mir auch vorher schon klar, daß man es in China mit den Menschenrechten nicht so genau nimmt.

Wer das aber mit Hilfe eines solchen Artikels anprangern will, sollte sich zumindest bemühen, ihn weitgehend neutral zu verfassen und nicht Männer gleich schon am Anfang mit solchen Aussagen zu verärgern.


Der Staat ist eben nicht deine Mama.

Und ich bin nicht die Mama von Mietern, die ihre Miete nicht bezahlen können oder wollen!

Wenn dem Staat schon daran gelegen ist, daß das Grundrecht auf eine Wohnung gewahrt wird, dann muß er auch selbst dafür sorgen und kann das nicht auf die Schultern der Vermieter laden.


Dann solltest du auch erwachsen genug sein die Risiken hinzunehmen.

Kriminelle Machenschaften von Mietnomaden betrachte ich aber nicht als hinzunehmendes Risiko.

Kommentar von catchan ,

Das sind keine Vorurteile, das sind zum Teil Tatsachen!

Du wolltest doch unbedingt die Dinge beim Namen nennen.

So blind kannst doch auch du nicht sein, um dich komplett davor zu verschließen.

Sorry, hier gab es schon immer einen Asylantenheim. Bin mit Flüchtlingskinder in die Grundschule... da gab es nie irgendwelche Probleme.

Ich sage ja nicht, daß alle nur schlecht sind, aber du kannst auch nicht sagen, daß alle nur gut sind.

Das hat sich vorher noch ganz anders angehört. Und glaub mir, jeder Befürwörter  weiß auch, dass nicht alle Engel sind. Nur ist man halt dagegen die Taten von Flüchtlingen aufzubauschen oder bei jedem entsetzlichen Vorfall in der gegend gleich nen Flüchtling zu vermuten.

Zu der Frage, warum so viele Migranten ausgerechnet nach Deutschland
wollen, obwohl sie in anderen Ländern auch schon in Sicherheit waren,
dazu sagst du natürlich nichts.

Dass jemand in einen anderen Land nicht bleiben wollte, weil es schon komplett überlaufen war? Oder weil sich Familienangehörige bereits woanders befinden? Hast du vergessen, dass deutschland Italien und Griechenland regelrecht mit den Flüchtlingen absaufen hat lassen?

Welches Gesetz meinst du denn da bitte? Da hätte ich gerne mal einen
Link dazu, denn mir war nicht bekannt, daß volljährige Frauen vor den
70er-Jahren noch die Erlaubnis ihres Vaters oder Ehemannes gebraucht
haben, um den Führerschein machen zu dürfen.

Ups, da bin ich durcheinander gekommen. 1977 fiel die Regelung, dass der Ehemann zustimmen musste, wenn die Frau arbeiten gehen wollte.

Das Gesetz mit dem Auto fiel 1958.

Aber beide Gesetze spielen da durchaus mit rein. Die Zahl der berufstätigen Frauen steigt an und somit auch die Zahl derer, die in die Arbeit kommen müssen.

Denn das spielt mit rein.

Der Pearl-Index sagt jedenfalls etwas anderes.

Der Pearl-Index kennt ne riesige Spannbreite, wenn du dich wirklich informiert haben solltest. Das Kondom ist eins der unsichersten Verhütungsmittel, die wir haben.

Und demnach müßte auch ich schon eine Großfamilie haben, was aber definitiv nicht so ist

Das sind statistische Werte. Solche Aussagen beweisen nur, dass du mit statistischen Aussagen nicht umgehen kannst. (mal abgesehen davon, dass du nicht immer weißt, ob die Frau noch zusätzlich verhütet hat).

Von welchen Vorurteilen sprichst du bitte?

Generell deinen Vorurteilen gegenüber anderen Bevölkerungsgruppen... Btw... eine feministische AutorIn hätte nie das schönere Geschlecht geschrieben.

Abgesehen davon war mir auch vorher schon klar, daß man es in China mit den Menschenrechten nicht so genau nimmt.

Na dann!

Wer das aber mit Hilfe eines solchen Artikels anprangern will, sollte
sich zumindest bemühen, ihn weitgehend neutral zu verfassen und nicht
Männer gleich schon am Anfang mit solchen Aussagen zu verärgern.



Und ich weiß, was von Männern zu halten ist, die mit solchen Aussagen nach einer solchen Formulierung kommen!

Und ich bin nicht die Mama von Mietern, die ihre Miete nicht bezahlen können oder wollen!

Nein, aber du wirst dich wohl oder übel an den Rechtsweg halten müssen.


Wenn dem Staat schon daran gelegen ist, daß das Grundrecht auf eine
Wohnung gewahrt wird, dann muß er auch selbst dafür sorgen und kann das
nicht auf die Schultern der Vermieter laden.

Wenn du mit jemanden einen vertrag abschließst, muss dir klar sein, dass es sein kann, dass diese Person irgendwann vielleicht nicht mehr zahlen kann.

Wenn du im Gegenzug ein Grundrecht zur Verfügung stellst, sollte dir klar sein, dass du nicht so einfach und ohne weiteres daraufhin deine Leistung entziehen kannst.

Kriminelle Machenschaften von Mietnomaden betrachte ich aber nicht als hinzunehmendes Risiko.

Einfach Menschen als kriminell zu bezeichnen, obwohl man die genauen Hintergründe nicht kennt und alle pauschal in einen Topf zu werfen... nun...

Aber so läuft es nun mal. Bei jeder angebotenen Leistung kann es dazu kommen, dass Menschen sie ausnützen. Die Welt ist leider Gottes mal nicht perfekt.

Kommentar von Franz577 ,

Bin mit Flüchtlingskinder in die Grundschule

Von welchen Flüchtlingen sprichst du dann da? Ich weiß ja nicht, wie alt du bist, aber deine Grundschulzeit dürfte auch schon etwas länger her sein und die Menge an Flüchltingen gab es damals sicher noch nicht.


Dass jemand in einen anderen Land nicht bleiben wollte, weil es schon komplett überlaufen war? Oder weil sich Familienangehörige bereits woanders befinden? Hast du vergessen, dass deutschland Italien und Griechenland regelrecht mit den Flüchtlingen absaufen hat lassen?

Der einzige Grund, den ich da gelten lasse, sind schon bereits vorhandene Angehörige. Klar, daß man dann zu denen will.

Aber überlaufen? Welches der Transitländer war denn Mitte 2015 mit Flüchtlingen überlaufen? Die sind doch überall nur durchmaschiert mit einem klaren Ziel vor Augen. Die Transitländer haben sie doch gar nicht interessiert und viele wußten gar nicht mal, wo sie da überhaupt gerade sind. Wozu auch, denn sie waren ja erst am Ziel, als die deutsche Grenze erreicht war.

Und wieso sprichst du in diesem Zusammenhang nur von Deutschland? Ist Deutschland etwa das einzige Land der EU oder der Welt, das hier in der Verantwortung steht? Es gibt doch noch genügend andere wohlhabende Länder, die ebenfalls in der Lage gewesen wären, Länder wie Italien oder Griechenland zu entlasten.


Aber beide Gesetze spielen da durchaus mit rein. Die Zahl der
berufstätigen Frauen steigt an und somit auch die Zahl derer, die in die Arbeit kommen müssen.


Denn das spielt mit rein.

Mit rein spielen mag es ja, aber es ist sicher nicht der Hauptgrund für die stetige Zunahme des Straßenverkehrs.


Das Kondom ist eins der unsichersten Verhütungsmittel, die wir haben.

Also wie kann man denn allen Ernstes so einen Unsinn behaupten?

Ich hoffe nur, daß du keine Aufklärung an Kindern oder Jugendlichen betreibst.

Das Kondom ist (bei richtiger Anwendung!) eines der sichersten Verhütungsmittel überhaupt und sollte v.a. bei neuen Sexualpartnern immer die erste Wahl sein, da es nicht nur vor Schwangerschaft, sondern auch (und das ist noch viel wichtiger) vor vielen Geschlechtskrankheiten schützt!


eine feministische AutorIn hätte nie das schönere Geschlecht geschrieben

Was macht dich da so sicher?


Und ich weiß, was von Männern zu halten ist, die mit solchen Aussagen nach einer solchen Formulierung kommen!

Findest du diese Formulierung etwa gut?


Nein, aber du wirst dich wohl oder übel an den Rechtsweg halten müssen.

Den ich aber, speziell in solchen Fällen, eben nicht als streng genug erachte. Und da bin ich sicher nicht der Einzige. Es wäre jedenfalls durchaus noch etwas Luft nach oben, was die Rechte der Vermieter betrifft und man könnte gegen säumige Mieter auch ruhig noch etwas härter durchgreifen, ohne Grundrechte zu verletzen.

Andere (europäische!) Länder machen es ja vor und dürften das sicher auch nicht, wenn dadurch Menschenrechte grundlegend verletzt würden.


Bei jeder angebotenen Leistung kann es dazu kommen, dass Menschen sie ausnützen. Die Welt ist leider Gottes mal nicht perfekt.

Aber entsprechend harte und wirksame Gesetze gegen solche Menschen könnten zumindest dazu beitragen, sie ein kleines bißchen perfekter zu machen.

Kommentar von catchan ,

Ich weiß ja nicht, wie alt du bist, aber deine Grundschulzeit dürfte
auch schon etwas länger her sein und die Menge an Flüchltingen gab es
damals sicher noch nicht.

Es gab in Deutschland schon immer Flüchtlinge... und wenn ich da beispielsweise an Kosovo und Co denke....

Es wird nur jetzt von den Medien aufgebauscht.

Welches der Transitländer war denn Mitte 2015 mit Flüchtlingen überlaufen?

Italien? Griechenland? Eigentlich so jedes EU-Land, das an ein nicht-EU-Land gegrenzt hat. Wer sich das aktuelle Tagesgeschehen mit offenen Augen angesehen hat, hat das auch gemerkt.

Wozu auch, denn sie waren ja erst am Ziel, als die deutsche Grenze erreicht war.

Nö.... die sind dann auch teilweise weiter nach SChweden oder in andere Länder. Das ist auch bekannt.

Mit rein spielen mag es ja, aber es ist sicher nicht der Hauptgrund für die stetige Zunahme des Straßenverkehrs.

Wenn 50% der Bevölkerung plötzlich mehr Auto fährt... nee... das ist  nur von marginaler Bedeutung... also wirklich....

Was macht dich da so sicher?

Weil eine feministische Autorin nicht Schönheit als Bezeichnung der Frauen wählen würde, da Femistinnen eben nicht nur nach ihrem Aussehen bewertet werden. Die Einstufung der Frau nach Aussehen erfolgt im Patriarchiat.

Findest du diese Formulierung etwa gut?

Du wirst es schon verstanden und das ist die Hauptsache.

Das Kondom ist (bei richtiger Anwendung!) eines der sichersten
Verhütungsmittel überhaupt und sollte v.a. bei neuen Sexualpartnern
immer die erste Wahl sein, da es nicht nur vor Schwangerschaft, sondern
auch (und das ist noch viel wichtiger) vor vielen Geschlechtskrankheiten
schützt!



Es geht hier um SChutz vor Schwangerschaften und nicht vor Geschlechtskrankheiten. Vor Schwangerschaften bietet das Kondom eher einen mangelhaften Schutz. Da sind Pille und Co bessere Alternativen. Wobei auch hier es immer wieder zu Ausfällen kommen kann und das sollte einem klar. Es gibt nur eine Verhütung, die 100% funktioniert und das ist kein Sex.

Das Kondom ist ein wichtiger Schutz vor Geschlechtskrankheiten, aber schon ein Loch genügt, damit man schwanger wird und das sollte einem klar sein.

Und die richtige Anwendung darfst du nie voraussetzen. Vor allem hier sammelt das Kondom Negativpunkte, da die richtige Anwendung relativ schwierig in der Anwendung ist.

Den ich aber, speziell in solchen Fällen, eben nicht als streng genug erachte. Und da bin ich sicher nicht der Einzige.

Der einzige, der nach einem starken Staat grölt? Nein, traurigerweise nicht. Der Wunsch nach einer starken Hand des Staates lässt sich vor allem in der rechten Szene finden.

Du hast deine Rechte und die Möglichkeit sie durchzusetzen. Aber es ist nun mal nicht erlaubt jemanden hart zu bestrafen, nur weil er zahlungsunfähig ist oder ein bisschen schludrig im Umgang mit Geld.

Andere (europäische!) Länder machen es ja vor und dürften das sicher
auch nicht, wenn dadurch Menschenrechte grundlegend verletzt würden.

Nur zu dumm, dass man leider keine Quellen dazu findet auf welche Länder überhaupt angespielt wird. Dass beispielsweise in Rumänien nicht so sehr auf Grundrechte geachtet werden erklärt sich von selbst.

Und wenn man nun das geographische Europa dazu nimmt, na dann gute Nacht!

Aber entsprechend harte und wirksame Gesetze gegen solche Menschen
könnten zumindest dazu beitragen, sie ein kleines bißchen perfekter zu
machen.



Nö....Das funzt ja nicht einmal bei der Todesstrafe. Diese wirkt sich nämlich gar nicht auf die Mordrate aus.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/usa-bundesstaaten-schaffen-todesstrafe-nac...

Kommentar von Franz577 ,

Es wird nur jetzt von den Medien aufgebauscht.

Naja, also bitte! Wenn gesagt wird, daß 2015/16 die größte Flüchtlingsbewegung seit dem 2.Weltkrieg stattgefunden hat, dann kann man hier nicht von aufbauschen sprechen, sondern das ist eine Tatsache. Denn etwas in diesem Ausmaß gab es in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg und vor 2015 wirklich noch nicht.

Oder nenne mir doch das Jahr bzw. die Jahre der jüngeren Vergangenheit, in denen es etwas Vergleichbares schon mal gegeben hat.

Italien? Griechenland? Eigentlich so jedes EU-Land, das an ein nicht-EU-Land gegrenzt hat.

Aber nicht Bulgarien, Rumänien, Ungarn, Kroatien, Slowenien etc.

Alles sichere(!) Transitländer, die nur passiert wurden auf dem Weg nach Deutschland (und ja, es sind auch einige in Österreich geblieben oder nach Skandinavien weitergezogen). Aber für die Mehrheit war Deutschland das Ziel.

Wenn 50% der Bevölkerung plötzlich mehr Auto fährt... nee... das ist  nur von marginaler Bedeutung... also wirklich....

Plötzlich ganz sicher nicht, aber dieser Umstellungsprozess war schon in den 70ern und spätestens 80ern größtenteils abgeschlossen. Die Verkehrsdichte hat sich aber auch seitdem nochmal immens erhöht, wofür dann eben nicht mehr die ganzen neu hinzugekommenen Frauen mit Führerschein verantwortlich sind.

Und die richtige Anwendung darfst du nie voraussetzen. Vor allem hier sammelt das Kondom Negativpunkte, da die richtige Anwendung relativ schwierig in der Anwendung ist.

Quatsch! Also für wen das schwierig ist, der hat ein ganz anderes Problem. Ein Kondom richtig überzuziehen ist mit etwas Übung doch nicht schwierig. Außer für komplette Idioten vielleicht, die auch sonst nichts auf die Reihe bekommen. Aber von solchen Extremfällen gehe ich nicht aus.

Aber es ist nun mal nicht erlaubt jemanden hart zu bestrafen, nur weil er zahlungsunfähig ist oder ein bisschen schludrig im Umgang mit Geld.

Wie du das immer so verharmlost und verniedlichst! Ein bißchen schludrig, ja klar!

Und ich sage nicht hart, sondern nur etwas härter als derzeit.

Und ich meine auch nicht die unverschuldet Zahlungsunfähigen, sondern die, die es drauf anlegen, was an eindeutigen Verhaltensweisen erkennbar ist (aber dazu lasse ich mich jetzt nicht mehr aus und ja, ich weiß, ich muß es nachweisen usw., spars dir).

Kommentar von catchan ,
Wenn gesagt wird, daß 2015/16 die größte Flüchtlingsbewegung seit dem

2.Weltkrieg stattgefunden hat, dann kann man hier nicht von aufbauschen
sprechen, sondern das ist eine Tatsache.



Es gab schon immer größere Flüchtlingswellen.

Und nur weil es die größte Flüchtlingswelle seit den Flüchtlingen nach dem Krieg war, heißt es noch lange nicht, dass es auch wirklich so problematisch ist, wie es dargestellt wird.

Und mal ehrlich... nach dem 2. Weltkrieg war es um einiges problematischer, da Deutschland zerstört war. Und trotzdem haben es diese Menschen hinbekommen... auch wenn sie gejammert und geschimpft haben wie heute.

Aber nicht Bulgarien, Rumänien, Ungarn, Kroatien, Slowenien

Du weißt schon, dass die Länder im Grunde größere wirschaftliche Probleme haben als wir? Wie viele von diesen Menschen hierher zum arbeiten kommen?

Alles sichere(!) Transitländer, die nur passiert wurden auf dem Weg nach
Deutschland (und ja, es sind auch einige in Österreich geblieben oder
nach Skandinavien weitergezogen). Aber für die Mehrheit war Deutschland
das Ziel.

Welche sichere Transitländer wurden da überquert? Italien (war komplett überlaufen), Österreich (da sind sie doch geblieben, wie du sagst) und tada Deutschland.

Und was die andere Route betrifft, wurde alles von den Regierungen dieser Länder gemacht, damit diese so schnell wie möglich an Deutschland weitergereicht werden konnten.

Aber immer schön das Gerücht schüren, dass die alle nach Deutschland wollen. Die Engländer glauben auch, dass die bösen Flüchtlinge alle nach England wollen....

Plötzlich ganz sicher nicht, aber dieser Umstellungsprozess war schon in
den 70ern und spätestens 80ern größtenteils abgeschlossen.

So, jetzt gehste noch mal in dich und dann überlegste, warum du da großen Bockmist geschrieben hast.

Also für wen das schwierig ist, der hat ein ganz anderes Problem. Ein
Kondom richtig überzuziehen ist mit etwas Übung doch nicht schwierig.

Deswegen hat der Pearl Index auch so eine große Spannbreite.... (Dieser Beitrag war übrigens ironisch)

Wie du das immer so verharmlost und verniedlichst! Ein bißchen schludrig, ja klar!

Es mag für dich vielleicht außerhalb deines Horizonts liegen, aber solche Menschen gibt es.

Härte (und harte Bestraftungen) muss gerechtfertigt sein. Chaot zu sein rechtfertigt noch lange nicht, dass man eingesperrt wird. Unser Rechtssystem ist eben nicht auf Rache ausgerichtet.

Und vielleicht solltest du dich mal von deinem Schwarz/Weiß-denken verabschieden. Es gibt eben nicht gut und Böse. Wir sind schließlich nicht in Herr der Ringe.

Kommentar von Franz577 ,

Und mal ehrlich... nach dem 2. Weltkrieg war es um einiges
problematischer, da Deutschland zerstört war. Und trotzdem haben es diese Menschen hinbekommen...

Diesen Menschen ist schlichtweg nichts anderes übrig geblieben.


Du weißt schon, dass die Länder im Grunde größere wirschaftliche Probleme haben als wir?

Und das soll heißen, daß sie keinen hilfsbedürftigen Menschen aus Kriegsgebieten vorübergehend (!) Zuflucht bieten können? Jedem EU-Land geht es zumindest so gut, daß es damit nicht überfordert sein sollte. Und die EU ist ja eine große Gemeinschaft, in der man sich gegenseitig hilft, nicht wahr?


Und was die andere Route betrifft, wurde alles von den Regierungen dieser Länder gemacht, damit diese so schnell wie möglich an Deutschland weitergereicht werden konnten.

Was aber auch nur geklappt hat, weil Deutschland (bzw. Merkel) da mitgespielt und das Dubliner Übereinkommen ignoriert bzw. außer Kraft gesetzt hat. Hätte man sich an geltende Regeln gehalten, wäre ein "Weiterreichen" nicht so einfach möglich gewesen.

Aber so wirkte das natürlich wie eine Initialzündung für den ganzen Zustrom, bis dann endlich mal die Balkanroute dicht gemacht wurde, was aber eigentlich von hier aus passieren hätte müssen.


Aber immer schön das Gerücht schüren, dass die alle nach Deutschland wollen.

Ist schon fantastisch, wie hartnäckig du dich der Realität verschließt, nur weil sie dir scheinbar nicht gefällt.

Man hat die Flüchtlinge doch selbst befragt und das war das Ergebnis! Aber wahrscheinlich war es nur reiner Zufall, daß man gerade die wenigen für die Befragung erwischt hat, die zufällig nach Deutschland wollen.

Ja, genau, so wird es wohl sein!


So, jetzt gehste noch mal in dich und dann überlegste, warum du da großen Bockmist geschrieben hast.

Ich weiß nicht, was du meinst, aber hab ehrlich gesagt auch keine Lust mehr, das zu ergründen. Leb nur ruhig weiter in deiner Phantasiewelt mit deinen Zahlen, deinen Begründungen und deiner Vorstellung von Normalität.


Es mag für dich vielleicht außerhalb deines Horizonts liegen, aber solche Menschen gibt es.

Vielleicht denkst du mal drüber nach, warum das für mich außerhalb meines Horizonts liegt. Weil ich solche Menschen schlichtweg nicht kenne bzw. nur eine verschwindend kleine Minderheit aller Menschen, die ich bisher näher kennengelernt habe, in diese Kategorie einzuordnen ist.

Aber vermutlich war das auch nur ein großer Zufall, denn die Normalität sieht ja komplett anders aus, ja ja....

Kommentar von catchan ,

Diesen Menschen ist schlichtweg nichts anderes übrig geblieben.

?

Willst du damit suggerieren, dass wir in unserer wohlhabenden Gesellschaft solche Sachen nicht wiederholen können?

Willst du damit behaupten, wir hätten etwa eine andere Wahl?

Und das soll heißen, daß sie keinen hilfsbedürftigen Menschen aus
Kriegsgebieten vorübergehend (!) Zuflucht bieten können? Jedem EU-Land
geht es zumindest so gut, daß es damit nicht überfordert sein sollte.
Und die EU ist ja eine große Gemeinschaft, in der man sich gegenseitig
hilft, nicht wahr?

Ist dir nicht bekannt, dass in diese Länder seit Jahren (!) schon mehr Flüchtlinge kommen als zu uns? Hast du etwa nicht begriffen, dass man diesen Länder eben nicht geholfen hat?

Was aber auch nur geklappt hat, weil Deutschland (bzw. Merkel) da
mitgespielt und das Dubliner Übereinkommen ignoriert bzw. außer Kraft
gesetzt hat.

Die Länder konnten sich schlichtweg nicht mehr daran halten. Zudem haben die reichen Länder die armen Länder einfach in Stich gelassen. Es ist leicht zu sagen, der soll das machen, wenn man in einer besseren Position ist. Was ist aber, wenn der zusammenklappt?

Ist schon fantastisch, wie hartnäckig du dich der Realität verschließt, nur weil sie dir scheinbar nicht gefällt.

Ich habe hier kein Problem mit Flüchtlingen. Von mir aus können sie auch gerne nach Deutschland wollen. Mir ist das egal.

Man hat die Flüchtlinge doch selbst befragt und das war das Ergebnis!
Aber wahrscheinlich war es nur reiner Zufall, daß man gerade die wenigen
für die Befragung erwischt hat, die zufällig nach Deutschland wollen.

Ja, so eine Befragung kann man durch die Fragewahl und hier auch durch den Standort steuern.

Ich sag nur: Sind Sie gegen kriminelle Ausländer?

Leb nur ruhig weiter in deiner Phantasiewelt mit deinen Zahlen, deinen Begründungen und deiner Vorstellung von Normalität.

Du meinst mit einem wirtschaftlichen Verständnis? Den das hast du hier komplett außer Acht gelassen sowie die Dauer wie sich eine GEsellschaft ändert....

Vielleicht denkst du mal drüber nach, warum das für mich
außerhalb meines Horizonts liegt. Weil ich solche Menschen schlichtweg
nicht kenne bzw. nur eine verschwindend kleine Minderheit aller
Menschen, die ich bisher näher kennengelernt habe, in diese Kategorie
einzuordnen ist.

Ich habe beruflich mit vielen unterschiedlichen Menschen zu tun und spüre auch wie gut mir das tut, weil ich mir von vielen unterschiedlichen Dingen ein Bild aus Sicht von Betroffenen machen kann.

Zudem ist es für mich sehr fragwürdig, wie man stolz darauf sein kann, dass man keine Menschen kennt, denen es finanziell nicht so gut geht.

Es ist ein bisschen wie das Kind beim Guckguck-Spielen.... wenn ich es nicht sehen kann, ist es nicht da.

Dabei ist eine Welt voller Menschen vieles, nur nicht schwarz-weiß.

Antwort
von DonkeyDerby, 62

Die Mieter sind in der Mehrzahl. Ganz einfach.

Kommentar von Franz577 ,

Es entscheidet aber nicht immer die Mehrzahl über alle Gesetze.

Kommentar von DonkeyDerby ,

Doch, nämlich über die Volksvertreter.

Antwort
von lsfarmer, 91

weil in deutschland auch an anderen ecken wie dem Bildungssystem große Baustellen sind und die nicht alles auf einmal machen könen.

Kommentar von Franz577 ,

Alles auf einmal?

Das Problem mit den Mietnomaden ist doch nicht neu und so eine Gesetzesverschärfung wäre ruck zuck beschlossen.

Kommentar von bwhoch2 ,

Gibts schon seit Anfang Mai 2013, aber was hat sie bewirkt?

Kommentar von Franz577 ,

Kann ich schlecht beurteilen, da ich zum Glück nicht aus Erfahrung sprechen kann und auch keinen Vergleich "Vorher - Nachher" habe.

Kommentar von lsfarmer ,

schon aber der staat wacht einfach nicht auf.

Kommentar von DonkeyDerby ,

Der Staat sind wir alle. Und da in Deutschland die Mieter die Mehrheit der Wähler stellen und sich die Mieter nicht für das Problem des Mietnomadentums interessieren, wird keine Partei mehrheitlich gewählt, die sich für die Vermieterrechte einsetzt. Das ist ein ganz einfaches Prinzip von Angebot und Nachfrage.

Kommentar von Franz577 ,

Ganz so einfach ist das auch wieder nicht.

Denn wenn es so einfach wäre, die Mehrheit aller Wählerstimmen zu bekommen, dann würden sich die Randparteien doch alle ganz hoch auf die Fahnen schreiben, sich für die Mieter einzusetzen und schon hätten sie die Stimmen aller Mieter.

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