Warum heißt es Wachtturm?

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9 Antworten

Da die erste Ausgabe des Wachtturm im Juli 1879 erschien, war von Grenzanlagen der DDR und Konzentrationslagern (zumindest derjenigen in Deutschland) noch nichts zu sehen. Allerdings war es an der Zeit, in religiöser Hinsicht wachsam zu werden.

Nachfolgend ein Zitat aus einem Wachtturm: "Damals erschien in ihrem Impressum unter dem Titel ein bezeichnendes Zitat aus dem ältesten Buch der Welt, der Bibel. Es lautete: „Wächter, wie weit ist’s in der Nacht?“ „Gekommen ist der Morgen.“ Diese Worte waren der Prophezeiung Jesajas, Kapitel 21, Vers 11, 12 (Zürcher Bibel) entnommen. In biblischen Zeiten stand ein Wächter auf einem Wachtturm, der zur Mauer einer befestigten Stadt gehörte. Dieser erhöhte Ort bot einen vorzüglichen Ausblick."

So weißt der Name weder auf Grenzanlagen hin, noch ist er falsch gewählt. Der Wachtturm ist die heute auflagenstärkste und am weitesten verbreitete religiöse Zeitschrift der Welt. Sie weißt Menschen auf das hin, was die Bibel für unsere heutige Zeit wirklich lehrt und legt religiöse Irrlehren bloß. Der Wachtturm ist das Mittel, das Zeugen Jehovas bisher und auch in der Zukunft nutzen, um Menschen den Inhalt des Wortes Gottes zu zeigen und sie dazu anzuhalten, göttliche Grundsätze im Leben anzuwenden.

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Kommentar von darkhouse
26.01.2016, 15:49

Wieso wurde mein objektiv-kritischer Kommentar, der einer völlig freien und nicht beleidigenden Meinung entsprach, gelöscht? Man kann im Internet wirklich alles recherchieren, auch dass diese Religionsgemeinschaft autokratisch, dominant, totalitär auftritt. Menschen werden ausgestoßen, und andere Denkweisen unterdrückt. Und die oben angeführte Antwort zeichnet bewusst ein fast werbewirksames Bild, welches man nicht unkommentiert stehen lassen kann. Bei aller Toleranz gegenüber Religionen. Wenn solche Kommentare nicht erwünscht sind, sollte eine religiöse Frage/Antwort-Konstellation komplett unterlassen werden.

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Es bezieht sich tatsächlich auf einen Wachtturm. Ausgegangen ist man von der biblischen Stadt Zion, die von einer Mauer mit Wachttürmen umgeben ist.

Es beschreibt in etwa, was Jehovas Zeugen tun: sie beobachten die Welt und halten Ausschau nach dem Messias.

Gut, wenn die Türme von Wachen besetzt sind. Hoffentlich schlafen die Wachen nicht ein.

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Ein kurzer Blick auf Wiki :Der Name Der Wachtturm weist auf einen buchstäblichen Wachtturm
hin, der es Wächtern in biblischer Zeit ermöglichte, Geschehnisse im
Voraus zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu veranlassen. So soll
auch die Zeitschrift „die Bedeutung von Weltereignissen im Licht
biblischer Prophezeiungen“ zeigen.

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Die haben sich dabei sicher etwas gedacht. Ein Wachturm(mit Wärtern) kann ja auch mit bewachen/beschützen zu tun haben.

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freddie,

Ich weiß nicht, was Dich noch so an die ehemalige DDR erinnert! Versuch es mal mit solchen Stichwörtern wie "feste Arbeitsplätze", "durchgehendes Bildungssystem", "soziale Sicherheit", "Freundlichkeit", "Gutnachbarschaft", und so - nur als Anfang!  

Das Wort erinnert mich so an totale Kontrolle, an die Grenzanlagen der DDR

Dann könntest Du eventuell anfangen zu verstehen, dass "Wachturm" mit der ehemaligen DDR nichts zu tun hat!

Zitat aus "Tante WIKI": 

Außerdem waren viele Wachtürme Teile eines Kommunikationssystems. Dazu wurden die Türme in Sichtabstand errichtet. Damit konnten durch Feuer- oder Rauchzeichen schnell Botschaften über große Distanzen übermittelt werden. Solche Anlagen („Specula“) gab es zum Beispiel entlang dem Limes des Römischen Reichs oder in Form der Kreidfeuer im südöstlichen Österreich zur Zeit der Türkeneinfälle.
Hier könntest Du (einen gewissen Intelligenzgrad vorausgesetzt) bemerken, dass "Wachtürme" weit vor der DDR und auch weit vor den Zeugen Jehovas existierten!

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Kommentar von darkhouse
27.01.2016, 19:04

Wachtürme sind im Ursprung zu finden, dass man Gefahren für eine Gesellschaft von außen früher erkennen kann, in der DDR jedoch waren sie wohl mehr nach innen gegen die eigene Gesellschaft gerichtet.

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Hallo Fred4u2,

Deine Assoziationen zu dem Wort Wachtturm sind hier wahrscheinlich mehrheitsfähig.

Allerdings ist der "Wachtturm" eine religiöse Zeitschrift, die weltweit in Hunderten Sprachen erscheint. In vielen Ländern verbinden ihn die Menschen mit Jehovas Zeugen, die an den Wohnungstüren, an Ständen, mit Trolleys, die neuesten Ausgaben kostenlos anbieten.

Es hat auch nicht jede Nation eine junge Vergangenheit, durch die der Begriff "Wachtturm" Bilder von Vernichtungslagern der Nazis, oder der Grenzsicherungsanlagen der "DDR" mit Schießbefehl heraufbeschwört.

So ist der Name Watchtower - Tour de Garde - Stražarska kula - Gözcü Kulesi.... und wie auch der Wachtturm in den Hunderten Sprachen geschrieben und ausgesprochen wird, nicht negativ vorbelastet.

Vielmehr verbinden die Bürger all dieser Staaten den Namen der Zeitschrift mit den freundlichen Mitbürgern und Nachbarn - Jehovas Zeugen - die ihnen die Lektüre übergeben.

Grüße, kdd

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Kommentar von 666Phoenix
27.01.2016, 13:49

kdd, auch Du bist nur einer der vielen religiösen Fehlgeleiteten!

Nämlich:  es gab in der DDR keinen "Schießbefehl"! 

In vielen Ländern verbinden ihn die Menschen mit Jehovas Zeugen, die an den Wohnungstüren, an Ständen, mit Trolleys, die neuesten Ausgaben kostenlos anbieten.

In vielen Länden??? - In den meisten, die ich kenne (und es sind dies einige!) verbinden die Menschen einen "Wachturm" mit "Geistgang", "Belästigung" und "Dogmatismus"!

auch der Wachtturm in den Hunderten Sprachen geschrieben und ausgesprochen wird, nicht negativ vorbelastet. 

In einigen Hauptsprachen dieser Welt ist der Begriff "Wachturm" sehr wohl negativ vorbelastet. Zum Beispiel im Chinesischen, einer Sprachen, die inzwischen ein Sechstel der Menschheit spricht:

dort heißt "Wachturm" ganglou 岗楼 - ein Ort, von dem aus diverse Leute kontrolliert und beobachtet wurden und werden.

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hey, fred, du hättest deine frage gar nicht zu stellen gebraucht, deine assoziation trügt dich nicht!.. da ändert auch ein zusätzliches "T" in wachturm nix!

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Kommentar von LinnSarma
27.01.2016, 15:03

Es wird wirklich mit doppeltem T geschrieben ;-)

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immer wachsam sein in den nationen, damit man nicht in anfechtung verfällt, denn man möchte am ende aller tage eine AUFERSTEHUNGSHOFFNUNG haben

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