Frage von Alwitch, 276

Warum heisst es, der Hund dürfe keine Getreideprodukte fressen?

Wenn er (der Hund) noch jagen dürfte mit seinem Rudel, wäre er vielleicht der Leithund und dann würde er den Mageninhalt des Beutetieres fressen. Nehmen wir an, es wäre ein Vogel oder gar ein entwichenes Huhn, würden selbige höchstwahrscheinlich Körner gefressen haben. Und die wären wahrscheinlich anverdaut, also aufgeschlossen.

Der Mensch schliesst sein Getreide durch Backen und Kochen auf und es bekommt dem Raubtier Mensch (er ist ja schliesslich auch grösstenteils Fleischfresser) recht gut, sonst würde er ja nicht sogar ein Gebet erfunden haben, in dem er um sein tägliches Brot bittet.

Warum also soll ein Hund kein aufgeschlossenes (!) Getreide fressen, während man ihm rohes Gemüse beim Barfen eintrichtert?

Nehmen wir wieder an, dass selbiger Hund einen Hasen erlegt, wird dieser wahrscheinlich Gras und Möhren zur Nahrung liefern, aber höchstwahrscheinlich wieder durch mümmeln und verdauen, dem Hund schon aufgeschlossen haben.

Ich bin schon der Meinung, dass rohes Fleisch gut ist für den Hund, aber die "Beilagen" stimmen meiner Meinung nach nicht, wenn sie ihm vorenthalten (Getreide) oder roh (Gemüse) serviert werden.

Freue mich auf Euere Meinungen!

Jetzt tierärztlichen Rat holen
Anzeige

Schnelle und persönliche Hilfe für Ihren Hund. Kompetent und vertraulich.

Experten fragen

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Einafets2808, Community-Experte für Hund, 63

Ich habe angefangen mit barfen und nun füttere ich nach dem Prey Model 100% Fleisch. Und ganze Beutetiere.
aus folgenden Grund. Beim barfen wird einem ja nahe gelegt es komme der Fütterung eines Wolfes am nächsten. Ok gut das gleiche ist beim Prey Model.
Und beim barfen wird einem ja erzählt der Gemüseanteil rechtfertigt sich. Das der Wolf (Hund) den Mageninhalt frisst. Und dort eben pflanzliche Sachen aufnimmt.
Im muss etwas ausholen.
Ok soweit so gut. Ich kenne eine Züchterin die wirklich ganze Beutetiere verfüttert,,sei es ganze Hühner oder Wildhasen oder auch ganze Schafe. Die sie ihrem Wurf Welpen zum fressen anbietet sowie sie feste Nahrung aufnehmen können. Sogar einen ganzen Kuhmagen hat sie den Welpen im Sommer zu fressen gegeben. Leider finde ich das Video nicht mehr was sie mir geschickt hat.
Und ich sie hat mich erst auf das Prey Model gebracht. Und niemals hat sie bei ihrem Würfen gesehen,das die Welpen den Mageninhalt fressen komplett und ganz. Die Magenwand eher und dort nehmen Sie geringe Mengen and pflanzlichen Sachen auf, die beim barfen den 70 % Fleisch und 30 % Gemüseanteil aber niemals rechtfertigen. Sie beißen die magenwand auf und schütteln den Inhalt raus. Eher sind solche Jäger wie der Wolf, auf Großwild aus und dort,wird sowas meist komplett liegen gelassen. Kleine Beutetiere wie Mäuse oder irgendwelche Wühlmäuse werden im ganzen vertilgt. Genauso habe ich es in einer englischen Wolfs Studie gelesen. Sicherlich nimmt der Wolf einen geringen Anteil auf,aber das ist so gering das es unwichtig wird. Und zum Teil sind die Sachen schon verwehrtet. Ebenso den Darm Inhalt der verwehrtet ist rühren sie nicht an. Wird liegen gelassen oder ausgeschüttelt.
Manche füttern ja 70/30 beim barfen. Was ich finde viel zu hoch angesetzt ist.
So und zu deiner Frage. Ein Hund hat ein ganz anderes Verdauungssystem wie der Mensch. Die Speiseröhre ist kurz,dann der Magen und der kurze Darm. Ist so ausgelegt wie die von einem Fleischfresser. Es gibt nur einen einzigen Unterschied vom Wolf zu Hund. Der Hund hat im Laufe Evolution und der Domestizierung Enzyme entwickelt die es ihm möglich machen aus Kohlendrate (Reis,Nudel &Co.) Nährstoffe zu ziehen.
Bloß nicht alles und nicht ausreichend. Rohes Gemüse wie es beim barfen, ja angewendet wird. Kann der Hund überhaubt nicht verwehrten. Er kann durch fehlende Enzyme nicht die Zellwände durch brechen und dort Nährstoffe heraus Spalten.
Auch nicht mit einem Schuss Öl. Pflanzliches schon garnicht, wie Leinöl,Oliven,Oder kürbiskernöl. Was gerne von barfer zu barfer empfohlen wird.der Omega 3 Anteil ist zu hoch. Und wer sich ernsthaft damit beschäftigt. Öl ist kein Wundermittel.
Also an die Barfer Gemüse ist Quatsch,tut lieber statt den 30,20 oder 10 % Gemüseanteil lieber mehr Fleisch in den Napf.
So jetzt betrachten wir mal commerzielles Hundefutter ,ob NF oder TF spielt dabei keine Rolle. Für mich ist die Futtermittelindustrie die reinste Mafia.
Es wird alles in fertigfutter rein geschmissen ,von Schnäbel bis Hufe oder Krallen. Es werden künstlich Nährstoffe und Mineralien hinzugefügt, so hinzugefügt das der Hund sie Spalten und verwehrten kann, sogar überversorgt sind viele Hunde (sieht man meist an großen Haufen) mit kartoffelartiker Konsistenz. *keine Ahnung wie ich das besser beschreiben sollte 😂
Ich stelle mir das in etwa so vor bei uns Menschen. Nimm Pappe mach sie nass mit Wasser und lass das ganze einweichen. Nun tu dort alles mögliche an Mineralien und Nährstoffe rein, dir du als Mensch so brauchst trockne es oder vermische alles. Und ta daaaa,😊das musst du nun die nächsten Jahren essen. Unterversorgt bist du sicher nicht. Für den Geschmack noch ein paar künstliche Geschmacksaromen hinzugefügt das es nicht so eckelig nach Pappe schmeckt.. hoch lebe die Futtermittelindustrie.
Ich empfehle wirklich jedes das Buch "Katzen würde Mäuse kaufen" wenn du das ließt erschreckst du.
Deswegen, ist Getreide für mich nur ein Sattmacher und Magenfüller. Und pflanzliches kommt so wieder raus wie es rein gekommen ist.
Eine Mitlerweile befreundete angehende Tierärztin, die an der LMU München arbeitet. Ist dabei eine Studie zum Thema Rohfütterung zu eröffnen. Wie sinnvoll es wirklich ist,den Hund so zu ernähren wie es seinen Ursprung entspricht. Bis die Studie veröffentlich wird dauert es aber noch Jahre. Auflagen Hunde nur mit reinem Fleisch füttern. Nichts vom Pizza Rand oder mal den Jogurthbecher ausschlecken,alles tabu.
Was er vorher ab und zu und sehr sehr selten bekommen hat. Ebenso leckerlies,die dürfen getrocknet sein.

Mein Hund ist daran beteiligt und zwar werden Hunde roh gefüttert und man will den Mythos belegen das die Hunde unterversorgt sind. Alle 4 Monate wird bei meinem Hund kostenlos ein großes Blutbild erstellt und es werden Nährstoffe und Mineralien gecheckt. Seid 1,5 Jahren ein völlig kerngesunder Hund.
Man beachte Blutbilder sind immer Momentaufnahmen. An einem Tag passt alles und die nächsten Wochen kann der Hund unterversorgt sein.
Auch muss ich regelmäßig Futterrationen hinbringen zur Prüfung.
Mein Hund bekommt,zum teil ganze Beutetiere mit Fell,Federn. Federn rupft er weg,ein paar werden dabei gefressen. Und auch er lässt immer den mageninhalt liegen ebenso knabbert er an Schnäbel vorbei und auch Krallen werden fein säuberlich ausgespuckt.
WENN man es richtig macht. Ich möchte niemanden bequatschen. Mich ärgern die Leute die ihren Hund Rinderhackfleisch aus dem Aldi kaufen,nen Esslöffel Hüttenkäse dazu tun,nen Schuss Öl drauf hauen. Und die sagen dann mein Hund wird artgerecht Roh gefüttert und ernährt.
Aber um deine Frage bestmöglich beantworten zu können muss man sich erstmal mit dem Verdauungssystem eines Hundes beschäftigen. Und dann verstehst du auch das Getreide oder pflanzliche Sachen voll kommen Quatsch sind. Nur Magenfüller.
Hoffe ich konnte deine Frage ein bisschen beantworten.. wollte nur sagen das viel mehr dazu gehört und man viel mehr verstehen muss.

Kommentar von Einafets2808 ,
Kommentar von Alwitch ,

Ein herzliches Dankeschön!

Ich werde mir morgen nochmals Ihren, so ausführlichen und aufschlussreichen, Kommentar in aller Ruhe ein paar Mal durchlesen.

Ich hätte dazu aber noch eine Frage zuvor, die mich im  Zusammenhang mit dem Thema schon lange beschäftigt:

Wieso überleben die Hunde in Ländern, die viel ärmer sind als wir, und deren Bewohner sich eine Ernährung des Hundes mit viel Fleisch gar nicht leisten können?

Diese Hunde ernähren sich quasi vom Abfall des Tisches ihres Herren und/oder streunen umher um das eine oder andere zu ergattern, was meist wohl nicht aus tierischen Quellen stammt. Wie können die das, meist ohne grosse gesundheitliche Probleme überleben, im Gegensatz zu hier den Hunden, die wohl viel mehr an Fleisch erhalten, aber oft viel kränker sind?

Und was ich einmal erlebt habe: In einem Wolfsgehege wurde ein alter Wolf fürchterlich für ein Stückchen Brot von seiner Familie "verprügelt". Wieso kann so etwas passieren, wenn Getreide nicht im Ernährungschema der Wölfe ist?

Oder im letzten Jahr sah ich, wie ein Hund sich, äusserst erfreut, mit einem gefundenen Stück Brot davon machte.

Stellen Sie sich mal vor, wenn ein Reh sich an einem Stück Fleisch glücklich gütlich täte?!

Oder sind meine beiden Erlebnisse ein Beleg dafür, dass die Hunde heutzutage mittlerweile so "denaturiert" durch uns sind, dass sie gar nicht mehr wissen, was sie fressen können, sollen, dürfen?

Und bitte sind Sie mir nicht böse für diese Frage:

Wenn Sie Ihrem Hund ausschliesslich Fleisch(produkte) zu fressen geben, hat er überhaupt noch die Chance auf eine Wahl zu seinem Besten?

Vielleicht könnte man das nur beurteilen, wenn man einem jungen Hund, der noch nicht von Menschen gefüttert wurde, täglich jedwede Nahrung, bestehend aus natürlichen, rohen und gekochten, aber säuberlich getrennten Nahrungsmitteln vorsetzen würde. Der würde vielleicht dann das fressen, was ihm zuträglich wäre. Alles andere halte ich eigentlich nur für ein liebes Denkmodell von Menschen, die meinen, dies oder das ist gut für ihren Hunde, ihre Katzen, etc.

Die, die es betrifft, haben ja leider wenig Mitspracherecht und -möglichkeit. Und können uns leider auch nicht sagen, wie gut ihnen das Fressen bekommt.

LG und eine gute Nacht. Muss leider jetzt (hoffentlich) schlafen.

Kommentar von Alwitch ,

Vielen Dank für den Link und nochmals für den interessanten Beitrag. Werde beides noch öfters "durchackern". Wenn ich den Link richtig verstanden habe, finden sich in den Verdauungssäften auch Säfte zur Kohlehydratverwertung. Wie kann ich denn dann die reine Fleisch-Fütterung in diesem Zusammenhang verstehen?

Es müsste, meines Erachtens nach, ja doch eine "Mutation" des Verdaungssystemes des Hundes stattgefunden haben. Hervorgerufen wohl durch die vom Menschen zugefütterten pflanzlichen Nahrungsmittel, die früher wohl auch aus Stärke der Kohlenhydrate (Getreide) bestand. Fehlt diese dann nicht, wenn das Verdauungssystem sich jetzt darauf eingestellt hat?

Mir ist noch eine Beobachtung eingefallen: Der Freund meines ersten Dackeles frass  Pferdeäpfel, was mich sehr grauste, bis ich gelesen habe, dass vermutet wird, dass Hunde auf diese Art fehlende pflanzliche Vitamine aufzunehmen versuchen.

Das liesse mich dann aber vermuten, dass Prey-Fütterung im Laufe eines Hundelebens wahrscheinlich bei sehr vielen Exemplaren in fortschreitendem Alter Mangelernährung hervorrufen könnte. Zumindest bei diesen Nachfahren, die jahrtausende mit den getreideessenden Menschen gelebt und von denen ihr Futter bekommen haben. Für die Hunde der Eskimos, genau wie für diese selbst, wird wohl wieder etwas anderes gelten. Deren Nahrungskette und Vitaminquelle ist ja anders aufgebaut.

Im Laufe der Diskusion hier bin ich nun immer mehr zu dem Glauben gekommen, dass es wahrscheinlich gar keine allgemeingültige Hundeernährung geben kann, denn auch bei denen wird der eine mehr das und der andere mehr jenes besser vertragen. Aber leider können Sie ja nicht wählen. Im Vergleich zu einer freilaufenden Katze, die sich ihr "Abendessen" selbst aussuchen kann.

Als mein Hundchen vor über zwei Jahren an Krebs erkrankt war (wahrscheinlich von minderwertigem Zeugs aus der Dose) habe ich angefangen zu Barfen, da ich gelesen hatte, dass dies helfen solle. Die Kleine hat ein paar Wochen ordentlich zugelangt, zu meiner Freude, bis sie plötzlich nicht mehr wollte. In meiner Verzweiflung habe ich dann das Barf gedünstet und prompt hat sie wieder gefressen. Ihre Prognose der restlichen Lebenszeit waren 3 Monate. Das ist jetzt über zwei Jahre her. Und da ich damals dachte "wenn Du armes Häsle sowieso sterben musst, kannst Du auch die guten Sachen vom Tisch essen", bekommt sie seither von jedem Stück Fleisch, das wir haben, ihren Anteil. Dazu bekommt sie Flohsamen, Grünmehle von Gerste, Weizen und Dinkel und noch ein paar Nahrungsergänzungsmittel, Kräuter und Homöopathie. Und ist putzmunter, trotz ihrer 13 Jahre (+X) Nur wenn ich sie manchmal zu sehr mit Fleisch füttere, bekommt sie anscheinend Sodbrennen, speziell bei Hühnerfleisch. Und da habe ich gelesen, dieses Sodbrennen könnte davon kommen, dass der Fleischanteil in der Nahrung zu hoch sei...

Drum hier das Zitat unseres Dichterfürsten:

"Hier stehe ich, ich armer Thor, und bin so schlau als wie zuvor."

Liebe Grüsse

Expertenantwort
von Naninja, Community-Experte für Hund, 104

Getreide ist u.a. schädlich für Hunde, die an Arthrose, Hyperaktivität oder einer Glutenunverträglichkeit leiden. Außerdem ist es häufig ein gern genutzter Füllstoff, um bei preiswerten Futtersorten Masse auf Kosten des Fleischanteils zu erzeugen.

Mit Sinn und Verstand verfüttert ist Getreide sicherlich eine gute Ergänzung, aber kein zwingend notwendiger Bestandteil der Ernährung.

Kommentar von KangalLove ,

Warum ist es schädlich für hyperaktive Hunde?

Kommentar von Alwitch ,

Gut, das kann ich einsehen, dass es Hunde gibt (genauso wie Menschen), die Getreide nicht vertragen. Aber es dann generell zu verteufeln, nach jahrtausendelanger Verfütterung, halte ich nicht für klug. Bis die Kartoffel hierher kam musste Getreide einen grossen Teil der Hundeernährung ausgemacht haben oder die Hunde müssten Selbstversorger gewesen sein. Diese Unmengen an Fleisch stand weder einer Menschen- noch Hundepopulation jemals zuvor zur Verfügung, wie es heute der Fall ist.

Mit Ihrem Argument des Füllstoffes stimme ich natürlich vollkommen überein. Auch einen Hund vegetarisch zu ernähren halte ich für Tierquälerei.

MfG

Kommentar von Naninja ,

@ KangalLove:

Glutenhaltiges Getreide hat einen geringen Anteil an Tryptophan. Diese Aminosäure ist der Grundbaustein von Serotonin. Serotonin wiederum ist der Gegenspieler des Stresshormons Cortisol und sorgt für Entspannung und Ausgeglichenheit.
Ein Hund, der hyperaktiv, ängstlich oder gestresst ist, produziert Cortisol. Ihm fehlt bei glutenreicher Ernährung aber die Möglichkeit, den Gegenspieler Serotonin zu bilden, der für Entspannung und Ruhe sorgt und damit den Stress reduziert.
Deshalb sollte man bei Hunden, die schnell und stark gestresst sind, auf Gluten im Futter verzichten.

Kommentar von Alwitch ,

Vielen Dank!

Das ist äusserst interessant! Und dabei drängt sich mir die Frage auf, ob dann nicht auch hyperaktiven Kindern Getreide (und Süssigkeiten?) so gut wie möglich vorenthalten werden sollte.

Da ich ebenfalls momentan oft übermässig gestresst bin, durch widrige Umstände, werde ich mal versuchen, das Frühstück wegzulassen. Das ist die einzige Tageszeit in der ich Getreide (als Brot) zu mir nehme.

Bin sehr gespannt, ob es dann besser geht. Da wäre ich sehr glücklich.

Aber gerade fällt mir ein, dass ich vor vielen Jahren auch eine äusserst stressige Zeitspanne zu meistern hatte. Wenn ich da Nudelgerichte zu mir nahm, wurde ich ruhiger. Würde dem also widersprechen.

Es ist wohl alles viel komplizierter, als man heute weiss?!

LG

Kommentar von Naninja ,

@ Alwitch:

Was ich schrieb gilt für glutenhaltiges Getreide, also z.B. Weizen.

Der Grundbaustein des Serotonins, Tryptophan, kommt übrigens auch in anderen Lebensmitteln vor. Hier ist eine Liste: https://www.vimeda.de/magazin/ernaehrung/lebensmittel/tryptophan-haltig

Kommentar von KangalLove ,

Vielen dank für deine ausführliche Erklärung :) ich kann meine große eh nur mit tierischem füttern da sie allergisch gegen alles was irgendwie künstlich zugesetzt wurde ist, was ja auch eigentlich schlau von ihr ist ;) aber meine Eltern füttern ihren hyperaktiven Jack russel mit trocken Futter wo 4% Fleisch drin sind und der Rest Getreide.... ich bin schon lange nicht mehr im Elternhaus und bin auch schon was älter deswegen kann ich meinen Eltern nichts erklären... meine bisherigen versuche ihnen das Getreidelastige Futter auszureden sind an meinen Argumenten gescheitert.. aber ich denke mit deiner Antwort kriege ich sie überzeugt :)

Antwort
von douschka, 43

Wer behauptet, dass ein Hund kein Getreide fressen darf?

Der Hund ist zum Haustier durch seinen freiwilligen Anschluss zu Menschen geworden, deren Nahrungsreste ihm das Leben etwas leichter machten. Vor ca. 30.000 Jahre war die Ernährung der Menschen allerdings auch anders als heute. Damals bis vor gezielter Nutzung haben Hunde ihre Nahrung durch eigenen Beutefang als Raubtier kompensiert. Ihre Evolution ist seit der Abspaltung vom Wolf nicht weiter fortgeschritten, so dass sich ihr Verdauungssystem nicht verändert hat. Dem Hund fehlen die Enzyme, die ein Allesfresser hat, weshalb er nur teilweise aufgespaltenes Getreide (unverarbeitet garnicht) sinnvoll verwerten kann.

Im Industriefutter und auch im Haushalt ist Getreide ein Füllstoff um Hunde satt zu bekommen und um teures Fleisch zu ersetzen. Trotzdem braucht ein Hund auch wertvolle Kohlehydrate, die stärkehaltige Stoffe aus pflanzlicher Herkunft liefern. Die Menge und Art machts. Hochwertiges Eiweiß aus tierischer Herkunft sollte mind. 50%, besser mehr betragen. Für einen gesunden Hund mit intaktem Immunsystem, ist die verarbeitete Getreideart unbedeutend. Es gibt glutenhaltiges Getreide und glutenfreies. Da zunehmend Hunde und Menschen Gluten nicht vertragen und es allergiebegünstigend ist, wird glutenfreies Getreide oder Kartoffeln, Bananen usw. bevorzugt.

Alleinige Fleischfütterung würde zu Mangelerscheinungen führen und kommt in der Natur auch nicht vor. Im zugefüttertem Obst- und Gemüsebrei sind für die Verdauung wichtige Ballaststoffe (Rohfaser) sowie natürliche Vitamine und Mineralien und auch Kohlehydrate. Zu kohlehydrathaltig durch Fleischersatz (Getreide) bewirkt es auch Mängel, früher oder später.

Deine Beschreibung trifft eher auf Katzen zu, denn diese sind wesentlich anspruchsvoller in der Ernährung.

Kommentar von Alwitch ,

Vielen Dank!

So vermute ich wohl richtig, dass eine geringe Zufütterung von gekochtem Dinkel, nach der heiligen Hildegard, dem Hund nicht abträglich, sondern vielleicht sogar für ihn von Vorteil wäre?

Dinkel ist ja am wenigsten mit den gängigen Nachteilen der anderen Getreidesorten belastet. Was hielten Sie von Dinkelsprossen und/oder Dinkelgras?

MfG

Kommentar von douschka ,

Ja, ist o.k., Reis, Hirse, Amaranth tuns auch. Dinkel ist leider glutenhaltig, hat jedoch viele andere Vorteile.

Alle Getreidesorten haben eins: sie sind Gräser. Gluten ist im Korn und nicht im Blatt. Im Grunde ist es wie ganz normales Gras für den Hund. Zur Ergänzung ist frisches Grün in Form von Süßgräsern, Wild- und Gartenkräutern für jden Hund eine gesunde Bereicherung. Ich gebe meinen sämtliche Wildkräuter (Brennessel, Löwenzahn, Gänseblümchen, Schafgarbe, Spitzwegerich, Hirtentäschel, Vogelmiere usw.) zerkleinert je nach Jahreszeit zum Futter. Frische Petersilie, Selleriekraut gibts aus dem Garten. Auch Katzengras (Hafergrün) liefert Vitamine und gesunde Vitalstoffe. 

Kommentar von Alwitch ,

Super!

Meine Kleine bekommt auch viel Grünes. Nur ist Hirtentäschel nicht giftig?

LG

Kommentar von douschka ,

Hirtentäschel ist nicht giftig, nur kranke, befallende Pflanzen. Aber das gilt für alle.

Antwort
von FrauFanta, 32

Er darf Getreide! Nur manche reagieren allergisch, dann nicht. Aber ein gesunder fitter Hund darf durchaus einen Anteil Getreide im Futter haben.

Antwort
von BrightSunrise, 117

Seit wann sind Menschen Raubtiere und seit wann ernährt sich der Mensch hauptsächlich von Fleisch?

Du kannst den Verdauungstrakt eines Hundes nicht mit dem eines Menschen vergleichen, denn beide sind anders aufgebaut.

In industriell gefertigtem Hundefutter ist meist ein viel zu hoher Anteil an Getreide, mit dem der Hund nix anfangen kann. Getreide enthält kaum bis keine Nährstoffe, die der Hund benötigt. Letztendlich dient es als Füllstoff und wird am Ende zum Großteil wieder ausgeschieden.

Grüße

Kommentar von Alwitch ,

Wenn wir keine Raubtiere wären, ging es der Erde bedeutend besser. Um ein Kilo Rindfleisch "herzustellen" braucht es sehr viel Wasser und das Schnitzel auf dem Teller ist im seltesten Falle vom Sellerie...

Das mit dem "Zuviel" Getreide in den Dosen kann ich ja nachvollziehen. Aber dass das Herrchen auch noch gewarnt wird, seinem Dackele dessen geliebtes Leberwurstbrot einzuverleiben, finde ich absolut übertrieben.

Ein bekanntes Dackele wurde 20 Jahre alt mit Brot, Kartoffeln, wenig Fleisch, aber Sosse.

Ich bin der Meinung, dass sich der Verdauungstrackt der Hunde im Laufe der Jahrtausende sehr wohl dem unsrigen angenähert hat, sonst wäre der "Haushund" nur noch im Museum zu bestaunen, ausgestopft.

Kommentar von BrightSunrise ,

Der Mensch ist kein Raubtier. Und er ernährt sich auch nicht vorwiegend von Fleisch. Der Mensch gehört zur Ordnung der Primaten, nicht zur Ordnung der Raubtiere (wie z.B. Hunde und Katzen). Den Großteil der Ernährung eines Menschen sollten pflanzliche Lebensmittel ausmachen, dann kommen tierische Lebensmittel. Je nach Region muss man jedoch vermehrt auf tierische Nahrung umsteigen (z.B. an den Polen).

Was es benötigt, im ein Kilo Rindfleisch herzustellen, ist mir bewusst, aber ich esse es ja auch nicht.

Ich denke auch, dass der Verdauungstrakt nicht mehr mit dem des wildlebenden Wolfes vergleichbar ist. Aber die Verdauung des Hundes mit der Verdauung des Menschen zu vergleichen, ist dann doch zu weit hergegriffen.

Mal ein Leberwurstbrot wird ihn wohl nicht umbringen, sollte aber nicht allzu häufig vorkommen.

Im Übrigen wird das Obst und Gemüse beim Barfen püriert, um es dem Hund zugänglich zu machen. Inwiefern das in der Praxis funktioniert... da gab es schon einige Diskussionen. Aber so zumindest die Theorie.

Kommentar von Alwitch ,

Ich nehme mir die Freiheit meiner Meinung zu sein.

Vielleicht sollte ich eigentlich sagen: Der Verdauungstrackt des heutigen Menschen ist zurückmutiert in die Steinzeit. Damals hat er hauptsächlich vom Jagen gelebt, wie sein Freund, der Hund. Und beide haben am Lagerfeuer gelegen und das Gebratene verzehrt. (Das hat dem Hund besser geschmeckt, als Rohkost.) Beide hatten ähnliche Verdauungsmölichkeiten.

Das mit dem Bauern kam viel später... Und sein Gebiss, das Körner kauen kann, hat sich auch erst später ausgebildet.

Kann man nachlesen.

Und die Primaten nehmen auch alles was sie kriegen können, wenn es nicht schnell genug wegkommt, mit Vergnügen zum Mittagessen. Nur wenige sind vegan.

Und dass Sie kein Rindfleisch essen ändert nichts an der Tatsache, dass der Mensch, in seinem Fleischrausch, die grösste Bestie auf Erden ist.

Kommentar von BrightSunrise ,

Der Mensch hat sich schon immer hauptsächlich von pflanzlicher Nahrung ernährt. Lediglich zu Zeiten, in denen pflanzliche Nahrung rar wurde (z.B. Eiszeiten), griff er vermehrt auf tierische Nahrung zurück.

Alle Menschenaffen (Menschen, Schimpansen, Orang-Utan und Gorillas) ernähren sich vorwiegend von pflanzlicher Nahrung.

Schimpanse: "56-71 % Früchte; 18-21 % Blätter; 11-23 % andere Pflanzenteile wie Kräuter, Nüsse, Rinde, Samen; 0,1-4% Tiere darunter Termiten, Ameisen, kleinere Affen oder Schweine, Buschböcke"

http://www.menschenaffen.info/Schimpanse.html

Orang-Utan: "60 % Früchte, 40 % andere Pflanzenteile; auch Wurzeln, Rinde und gelegentlich Vogeleier"

http://www.menschenaffen.info/Orang-Utan.html

Gorilla: "100 % pflanzlich; Wurzeln, Sprossen, Blätter, Rinde, Mark, Knollen, je nach Art auch einen mehr oder weniger großen Anteil an Früchten"

http://www.menschenaffen.info/Gorilla.html

Ich habe auch nirgendwo von einer veganen Ernährung gesprochen, sondern von einer Ernährung, die vorwiegend (nicht ausschließlich) aus pflanzlicher Nahrung besteht.

Genauer gesagt esse ich gar kein Fleisch. Mir erschließt sich jedoch nicht, was du mir mit dieser Behauptung sagen willst, schließlich habe ich nirgendwo das Gegenteil behauptet.

Kommentar von Jerne79 ,

Der Mensch hat sich schon immer hauptsächlich von pflanzlicher Nahrung ernährt.

Lass dir kurz und knapp von einer Archäologin sagen: Das stimmt nicht.

Da helfen auch keine Vergleiche mit Affen.

Kommentar von Jerne79 ,

Und ergänzend: Es sich gerne jeder so ernähren, wie er möchte. Aber versucht doch nicht immer, eure Ernährung zu rechtfertigen. Macht doch einfach.
Lasst die Menschheitsgeschichte raus, statt sie zu verbiegen.

Kommentar von BrightSunrise ,

Sehe ich doch auch so.

Ich wollte nur auf die Kommentare eingehen, deswegen auch die Vergleiche.

"Und die Primaten nehmen auch alles was sie kriegen können, wenn es nicht schnell genug wegkommt, mit Vergnügen zum Mittagessen. Nur wenige sind vegan." (Alwitch)

Ich rechtfertige mich hier nicht, zumal die Gründe für meine Ernährung vollkommen andere sind als "Der Mensch ernährt sich hauptsächlich von Pflanzen."

Kommentar von BrightSunrise ,

Ich schrieb auch "Lediglich zu Zeiten, in denen pflanzliche Nahrung rar wurde (z.B. Eiszeiten), griff er vermehrt auf tierische Nahrung zurück."

Ich habe zu keinem Zeitpunkt geschrieben, dass sich der Mensch ausschließlich von pflanzlicher Nahrung ernährt hat.

Kommentar von Jerne79 ,

Du hast selbst geschrieben: "Der Mensch hat sich schon immer hauptsächlich von pflanzlicher Nahrung ernährt."

Das stimmt nicht. Auch nicht in einer relativierten Form.

Der Mensch hat auch außerhalb von Eiszeiten gejagt. Das Verhältnis Fleisch - pflanzliche Kost ist von deutlich mehr Faktoren abhängig wie beispielsweise Jahreszeit und Region.

Kommentar von BrightSunrise ,

Da hast du Recht, das habe ich nicht ganz bedacht. Dankeschön.

Kommentar von Jerne79 ,

Bitte versteh das ohne Spott oder Überheblichkeit:

Klasse, ich habe Einsicht erreicht! Das freut mich wirklich.

Unten nochmal einen Hauch ausführlicher. Mehr würde an dieser Stelle einfach zu weit führen.

Kommentar von BrightSunrise ,

Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung, nicht wahr? :D

Kommentar von Alwitch ,

Ich kann mich nicht erinnern, Sie persönlich angegriffen zu haben!?.

Kommentar von BrightSunrise ,

Hast du auch nicht, wie kommst du darauf? Hier duzt man sich übrigens.

Kommentar von Jerne79 ,

Leute, biologisch und entwicklungsgeschichtlich ist der Mensch omnivor. Er ist weder vorrangig Fleischfresser noch Vegetarier. Wir haben ein Allesfresser-Gebiss und eine Allesfresser-Verdauung.

Wir sind nicht "in die Steinzeit zurückmutiert". Wir haben uns schlicht seit dem Ende der Steinzeit biologisch nicht verändert.

Und in der Steinzeit war der Mensch nunmal Jäger und Sammler. Das zeigt uns nicht nur sein Körper, sondern auch das archäologische Fundmaterial. Er hat Tiere gejagt und Pflanzen gesammelt. Zumindest bevor er vor evolutionsgeschichtlich gerade einmal ein paar Wimpernschlägen angefangen hat, Tiere zu züchten und Pflanzen anzubauen. Ohne das Fleisch hätte uns die Evolution in jeder Eiszeit aussortiert, ohne pflanzliche Nahrung oft genug dazwischen.

Das dauernde Gerede, der Mensch wäre von Natur aus Vegetarier geht genauso an der Realität vorbei wie der Versuch, den Menschen zum vorrangigen Fleischfresser zu deklarieren.

Kommentar von BrightSunrise ,

Ich habe nirgendwo behauptet, der Mensch sei Vegetarier.

Allerdings ist es nun mal eine Tatsache, dass der Großteil der Nahrung aus pflanzlichen Lebensmitteln bestehen sollte, zumindest heutzutage in weiten Teilen dieses Planeten.

Kommentar von Jerne79 ,

Gerade hast du noch versucht zu belegen, dass

Der Mensch hat sich schon immer hauptsächlich von pflanzlicher Nahrung ernährt.

Und das stimmt nunmal nicht.

Dass der Mensch derzeit zuviel Fleisch isst (sowohl was den körperlichen Bedarf als auch das Gleichgewicht auf dem Planeten betrifft), steht auf einem anderen Blatt. Das sind nunmal zwei verschiedene Paar Schuhe.

Argumentiere gerne jederzeit für reduzierten Fleischkonsum, aber nicht durch falsche Aussagen zu Menschheitsgeschichte.

Kommentar von BrightSunrise ,

Und dahinter schrieb ich "Lediglich zu Zeiten, in denen pflanzliche Nahrung rar wurde (z.B. Eiszeiten), griff er vermehrt auf tierische Nahrung zurück."

Ich meine, ich stimme dir ja zu, allerdings verstehe ich ehrlich gesagt deine Kritik nicht...

Hat der Mensch denn auch zu Zeiten vorrangig Fleisch gegessen, obwohl genügend pflanzliche Nahrung vorhanden war? Du scheinst da mehr zu wissen...

Kommentar von Jerne79 ,

Nochmal: Der Mensch ist omnivor.

Ich widerspreche einer überwiegend fleischlichen Kost genauso wie einer überwiegend pflanzlichen Kost, schlicht weil die Ernährung während der gesamten Menschheitsgeschichte von unterschiedlichen Faktoren abhängig war. Und das eben nicht nur während der Eiszeiten, die du relativierend anführst. Sie sind das deutlichste Beispiel dafür, dass der Mensch ohne Fleischverzehr nicht überlebt hätte. Aber um das überhaupt zu packen, muss der Mensch biologisch auf Fleischverzehr vorbereitet sein. Das ist er nicht von heute auf morgen, sondern weil er auch außerhalb der Eiszeiten von Mischkost lebt. Eine Gewichtung könnte bestenfalls nur saisonal und regional erfolgen.

Kommentar von BrightSunrise ,

"Nochmal: Der Mensch ist omnivor."

"[...] sondern weil er auch außerhalb der Eiszeiten von Mischkost lebt."

Ich habe auch zu keinem Zeitpunkt das Gegenteil behauptet. auch schrieb "hauptsächlich pflanzlich", aber nicht "ausschließlich pflanzlich". Dass der Mensch sich aber weniger "hauptsächlich pflanzlich" ernährte, als ich dachte, weiß ich jetzt.

"[...].schlicht weil die Ernährung während der gesamten Menschheitsgeschichte von unterschiedlichen Faktoren abhängig war. Und das eben nicht nur während der Eiszeiten, die du relativierend anführst."

Dass ich das nicht bedacht habe, habe ich mir bereits eingestanden und zugegeben.

Und in diesem Sinne... muss ich jetzt für die Geschichtsklausur lernen, die nicht von der Menschheitsgeschichte, sondern von der Gründung von BRD und DDR handelt. ;o

Kommentar von Jerne79 ,

Dein Eingeständnis oben habe ich erst gesehen, nachdem ich das hier geschrieben hatte. Daher ja oben auch der Hinweis darauf und die Freude über diese Erkenntnis.

Kommentar von BrightSunrise ,

Und ich habe den Kommentar abgesendet, bevor ich deine Freude über diese Erkenntnis gesehen habe. ^^

Antwort
von ruza2808, 3

Es ist schlecht für Hunde,weil sie davon (getreidehaltige Kost)träge werden.Es macht sie satt,aber es ist gut weil sie bessere Nährstoffe brauchen.Gekochtes Gemüse unddarach pürrieren,PÜRRIERTES Obst sind Sachen die dein Hund braucht.Mal ein Ei,Hüttenkäse usw also eine ausgewogene Ernährung damit er fit und gesund bleibt.

Antwort
von Sillexyx, 138

Ich gebe meinen Hund Obst, Gemüse und ab und zu ein trockenes Brötchen und er hat noch keine Probleme gehabt. Hunde sind Allesfresser. Warum sollten Sie kein Getreide fressen dürfen. 

Kommentar von Alwitch ,

Da gibt es viele "Experten", die die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Mir ist es auch unverständlich. Seit tausenden von Jahren frisst der 4beinige Freund an unserer Seite quasi das Gleiche wie wir und plötzlich soll es fasch sein. Ist schon seltsam.

Kommentar von MalinoisDogBlog ,

In großen Menge bzw. wenn man ihm öfters kleine Mengen gibt wird das 1. schlecht für seine Zähne.
2. Kann er es dann kaum Verdauen.

Kommentar von MalinoisDogBlog ,

Eig. ist es klar. wenn ein Hund mit Getreide gefüttert wird, kann er mit dem im Magen nichts anfangen.
Und die Nährstoffe die er braucht sind eben auch nicht vorhanden und somit wird es hinten wieder ausgeschieden.

Kommentar von Alwitch ,

Sind Sie echt der Meinung, dass die Leute früher das Geld und die Möglichkeiten hatten, ihrem Hofhund Unmengen von Fleisch zu servieren? Und glauben Sie wirklich, dass in Ländern wo die meisten Menschen bettelarm sind, die streunenden Hunde ganze Sonntagsbraten vorfinden? Wenn es so wäre, wie Sie schreiben, gäbe es in den meisten Ländern schon lange keine Hunde mehr, weil sie schlichtweg verhungert wären.

Antwort
von uwe4830, 77

in der Natur sieht es so aus, dass der Wolf erlegtes Wild frisst, aber den Magen und Darmtrakt seiner erlegten Beute in den seltensten Fällen frisst.

Kommentar von Alwitch ,

Magen, ja. Darmtrakt, nein. Und nur dem Leittier steht der Magen mit Gemüse-und Getreidefüllung zu. Es würde den Rest des Clans erbarmungslos in die Schranken weisen

Kommentar von Gargoyle74 ,

Kein erbeutetes Wild frisst Getreide !!!   

Kommentar von Alwitch ,

Was halten Sie von Hühnern, Fasanen, Enten, Gänse, Kleinvögel...?

Kommentar von uwe4830 ,

wenn eine Taube erlegt wird, die gerade Mais gefressen hat, dann hat sie nach deiner Ansicht Gemüse gefressen oder?

Kommentar von uwe4830 ,

sei bitte so gut und gebe bitte keine falschen Erkenntnisse weiter, denn Unwissen verunsichert nur, Magen nein, Darm ja. Warmer Darm mit grünem Inhalt auf diese Mahlzeit stehen nun mal Wölfe, da es bereits vorverdaut ist. 

Kommentar von Alwitch ,

Ich habe mir erlaubt, ein wenig zu googeln. Ca. die Hälfte der Berichte meint, der Hund würde den Mageninhalt fressen (wenn man ihn denn liesse...), die andere Hälfte meint das Gegenteil. Somit hat jeder recht, oder auch nicht.

MfG

Antwort
von Gargoyle74, 51

Getreide ist ein Nahrungsmittel,welches Menschen vor hunderte von Jahren für sich selbst angebaut haben. Es ist absolut artfremd für ein Raubtier soetwas zu verwerten,dafür ist der Darm eines Raubtierfs wie Hund garnicht ausgelegt und viel zu kurz ! . Selbst das Wild,welches der Hund frisst und erjagt frisst kein Getreide,sondern leicht verdauliche Gräser , Blätter,oder Wurzeln ! Und dieser Mageninhalt dieser Beute umfast gerade mal 10-15 % der eigendlichen Fleischaufnahme des erbeuteten Tieres.Beim barfen spielt Gemüse und Obst eine geringe Rolle zur Versorgung des Tieres. Auch Kohlenhydrate können in minimalen Maassen zugefüttert werden , allerdings nur in Form von Reis,Kartoffeln,Mais oder  Ebsen .Kohlenhydrate allerdings nur für recht agile oder sportliche Hunde. Ein normalgewichtiger eher lauffauler Hund benötigt keinerlei Kohlenhydrate,die setzen dann nur unnötig an ! 

Kommentar von Alwitch ,

Das mit den Kartoffeln finde ich interessant.

Die hat der Mensch doch vor wenigen Hundert Jahren aus Amerika für sich selbst eingeführt und angebaut. Auch Mais (Amerika) und Reis (Asien).

Dass die laut Ihres Kommentares plötzlich für ein Raubtier (Hund) gut sein sollen, aber das was hier schon tausende von Jahren wächst, plötzlich nicht mehr gut sein soll, erschliesst sich mir nicht..

Ausserdem sind alle diese aufgeführten Getreide doch auch Kohlenhydrate, im Reinformat...

Und ich habe Vögel zwar schon oft Körner fressen sehen, aber noch nie nach Wurzeln graben. Und Vögel wären im Beutechemas eines wildlebenden Hundes eher, als grosse Wildtiere mit Gras, Blättern und Wurzeln. Und dass Gras leichtverdaulich ist, stimmt nicht. Sonst wäre es für die menschliche Ernährung geeignet. Ist es aber nicht. Schreibt  Google. Ähnliches für Blätter. Dass Wild nach Wurzeln gräbt ist mir auch neu.

MfG

Antwort
von MalinoisDogBlog, 87

Ganz einfach. Der Hund kann es einfach nicht verdauen weil sein Magen eher für Fleisch und co. gedacht ist bzw. so wurde er eben geschaffen. Und Hunde sind schon längst keine Annäherten Wölfe

Kommentar von Alwitch ,

Beim Barfen ist das von Ihnen angesprochene "co" rohes Gemüse. Zu einem nicht unerheblichen Teil. Wie er das verdauen soll?

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community