Frage von sarah123466, 39

Warum heißt der gottesbeweis von Thomas von Aquin kosmologisch??

Antwort
von Ringoscarlett, 26

Bei dem kosmologischen Gottesbeweis wird von der Prämisse ausgegangen, dass das Universum existiert. Und all das, was existiert, muss eine Ursache haben. Aber irgendwann muss es mal eine allererste Ursache gegeben haben. Das muss Gott gewesen sein. 

Antwort
von gromio, 13

Servus, bitte mal selbst googeln...........

Auszug aus Wikipedia über Thomas..:


Der kosmologische Gottesbeweis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die antiken und mittelalterlichen Varianten des kosmologischen Beweises gehen in irgendeiner Form davon aus, dass das Universum eine Ursache außerhalb seiner selbst haben muss. Die Welt und ihre Existenz werden dabei als fraglich und fragwürdig betrachtet. Die klassische Formulierung des kosmologischen Gottesbeweises findet sich bei Thomas von Aquin in der Summa theologica[12], der dabei seinerseits auf Gedankengänge von Platon[13] und Aristoteles[14] zurückgriff.

Thomas von Aquin: quinque viae ad deum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
In den quinque viae (fünf Wegen) des Thomas von Aquin (1225-1274) enthalten die vier ersten Wege zu Gott Varianten des kosmologischen Gottesbeweises. Der fünfte Weg stellt den teleologischen Gottesbeweis dar. Thomas unterscheidet den Aufweis Gottes aus der Bewegung (ex parte motus), aus der Wirkursache (ex ratione causae efficientis), aus dem Möglichen und Notwendigen (ex possibili et necessario), aus den Graden der Vollkommenheit (ex gradibus) und aus der Teleologie (ex gubernatione rerum). Jeder dieser Wege geht von Erfahrungstatsachen aus, d. h. er enthält empirische Prämissen. Diese können in der Argumentation Thomas’ nicht zugleich wahr und ihre Konklusion, die Existenz Gottes, falsch sein.

Kosmos , griechisch steht für (Welt-)Ordnung, daher "kosmologisch".

Die Details bitte mal selbst nachlesen, es gibt da noch mehr zu erläutern, aber ich Kenne den Grund für Deine Frage nicht....

Hoffe, das hilft weiter.....

cheerio.



Antwort
von achimhausg, 13

Die mittelalterlichen Scholastiker waren allesamt Christen und die Genisis, die Schöpfungsgeschichte der Bibel besagt, dass am Anfgang Gott über/in der Finsternis schwebte/war, und sah/erkannte, dass er allein war.

Allein, engl. alone (all one) = Alles Eins, also monopolar.

Einige Scholastiker des Mittelalters dachten sich, dass dieses ewige Alleinsein Gott auf Dauer zu langweilig war und dass er dann 'das Licht anknipste' ;)

In der Bibel umschrieben mit: '...sah, dass er allein war und sprach - Es werde Licht'; womit unsere bekannte Dualität von Oben/Unten, Links/Rechts, Hell/Dunkel usw, usf, etc geboren wurde = Schöpfung.

Die haben sich , an langen Winterabenden wahrscheinlich, die Köpfe heiß diskutiert, aber Allem zugrunde lag der Versuch die Entstehung unseres dualistischen Universums aus Gott zu begründen oder plausibler zu machen.

Wo kommt das, was wir erkennen können, also der Kosmos her?

Das sind daher alles kosmologische Ansätze.

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