...wäre das nicht logischer?
weil das "Ein" in einverstanden kein örtliches ein im Sinne von "hinein" ist, sondern sich von "einig", "Einigkeit" ableitet. Das ist ein sogenanntes Homonym (http://de.wikipedia.org/wiki/Homonym).
pj
Sprache ist eben nicht durchgängig formallogisch, weil sie nicht von einer Person oder einer Gruppe von Personen geschaffen wurde, sondern durch jahrhundertelangen Gebrauch zugeschliffen ist.
Denk mal über die verschiedenen Möglichkeiten nach, das Gegenteil zu formulieren, z.B. anhand Deines Beispiels, der Vorsilbe "ein-":
a) einsehen
b) Einkommen
c) einsilbig
d) eingeschnappt
e) eindeutig
f) Eintracht
g) einmachen
uswusf.

Nein, nur wenn Du das nicht weglassen würdest, also, einverstanden, Gegenteil: ausverstanden, das wäre für mich noch einigermasen logisch!?! Aber so heißt das Gegenteil von einverstanden eben nicht einverstanden.....
sheela2011 am 14. Januar 2008 17:30 Sorry, hab deine Frage erst durch mehrmaliges lesen richtig verstanden. Natürlich wäre es logischer wenn das Gegenteil von einverstanden, ausverstanden wäre, aber es ist nicht so. Mir erscheint was die Regeln in der deutschen Sprache / Rechtschreibung betrifft einiges unlogisch, vor allem seit der Einführung der neuen Rechtschreibregelung.
nein, es wäre nicht logisch, siehe meine Antwort unten.
sheela2011 am 14. Januar 2008 18:07 pjakobs, lies bitte meine Antwort genau durch, für mich wäre das unlogisch. Ich lerne jeden Tag mit meinen Kindern Deutsch ( 7. Klasse Realschule und 4. Klasse Grundschule ) und wenn man dann noch zwei aufgeweckte Jungs hat die einem genau mit solchen Fragen an den Rand des Wahnsinns treiben, für mich sind einfach viele Regeln was die Rechtschreibung betrifft absolut unlogisch, für mich, nicht für Dich und nicht für andere, nur für mich....
haha, Sheela, nicht gleich so gekränkt.
Logisch heißt ja nicht, daß Du die Logik dahinter auch gleich durchschauen mußt. Aussagelogik (freu Dich schonmal auf Mathematik Oberstufe) ist auch immer logisch, trotzdem kann es einen zur Verzweiflung treiben :-D
Was die Wurschtschreibung angeht geb ich Dir sogar recht.
Aber einverstanden hat halt nichts mit ein- und ausgehen zu tun..
Grüße und viel Spaß mit den Kurzen
pj
sheela2011 am 14. Januar 2008 20:14 Danke, machst mir ja Mut, hast ja recht, hab mich ein bisschen angep... gefühlt, aber wenn ich sehe was ich heute schon für Schwierigkeiten in Deutsch und Mathematik ( Mathe habe ich schon aufgegeben ) bei meinem 13jähigen habe, wie wird das erst wenn er in die nächsten Klassen kommt? Bei Englisch habe ich bisher komischerweise keine Schwierigkeiten, mit meinem Schulenglisch komm ich super zurecht und kann ihm auch bei den Vokabeln helfen und lernen kann ich selbst noch was dabei.
die Schwierigkeit ist, daß wir doch alle Deutsch "frei Schnauze" sprechen. Ich wüsste selbst nur mit Nachdenken Dativ, Genitiv und Akkusativ auseinanderzuhalten...
pj
Weil die Wortbildung verschiedenen Regelmäßigkeiten folgt. Deiner Regel nach würde ein- immer das Gegenteil von aus- darstellen. Ist aber bei weitem nicht so, wie sich an Beispielen nachvollziehen läßt:
(sich etw.) einbilden und (jemd.) ausbilden
(auf etw.) eingehen und ausgehen
(Schulden) eintreiben und (jemd. etw.) austreiben
Die meisten der Begriffe stellen eben gar nichts Gegenteiliges dar, sondern kennzeichnen völlig verschiedene Sachverhalte.