Weihnachten und andere kirchlichen Feiertage haben feste Termine. Warum verschiebt Ostern sich und findet nicht jedes Jahr am selben Datum statt?

Ostern ist im Christentum das Fest der Auferstehung Jesu Christi. Diese geschah nach dem Neuen Testament (NT) am „dritten Tag“ von Jesu Kreuzigung an (1_Kor 15,4 EU). Daraus entstand die kirchliche Karwoche mit dem Karfreitag als Todestag Jesu und Karsamstag als Tag der Grabesruhe, auf die der Ostersonntag als Auferstehungstag folgt.
Tod und Auferstehung Jesu fallen nach dem NT in eine Pessachwoche. Der Termin dieses jüdischen Hauptfestes bestimmt auch das Osterdatum mit: Ostern wird im westlichen Kalender immer am Sonntag nach dem ersten Frühjahrsvollmond gefeiert und liegt somit frühestens am 23. März, spätestens am 25. April.
Ostern ist für die meisten Christen das wichtigste Fest, weil die Auferstehung des Sohnes Gottes den Tod und die ewige Verdammnis aller Menschen nach ihrem Glauben endgültig besiegt hat. Einige Protestanten sehen jedoch den Karfreitag als höchsten christlichen Feiertag an, da schon der Tod Jesu Christi, nicht erst seine Auferstehung, die Menschheit von der Erbsünde erlöst habe. Für viele orthodoxe Christen sind Tod und Auferstehung Jesu gleich bedeutsam: Sie feiern beides in der Osternacht.
Der Name Ostern stammt wohl aus einer germanischen Wurzel. Viele heute populäre Osterbräuche und -symbole sind außerchristlicher Herkunft. Die Kirchen integrierten einige davon in ihr Auferstehungsfe

Bleibt nur die Ergänzung:
Der Termin des Osterfestes wurde auf dem Konzil zu Nicäa im Jahre 325 festgelegt, das damit den Osterfeststreit zwischen kleinasiatischen und römischen Gemeinden beendete. Danach sollte es auf den Sonntag nach dem ersten Vollmond an oder nach dem Frühlingsanfang fallen.
Weil sich Ostern nach dem jüdischen Passah-Fest richtet und die Juden noch den Mondkalender benutzen. Deswegen verschiebt sich Oster immer um ein paar Tage.
Es kann sich auch um Wochen verschieben.

Ostern hat zwar keinen festen Termin, aber eine feste Berechnung des Termins...guckst du hier: http://www.arndt-bruenner.de/mathe/scripts/osterdatum.htm

Weil zu Zeiten der Christianisierung festgelegt wurde, daß Ostern grundsätzlich am ersten Vollmond nach Frühlingsanfang stattfindet. So hat man es den "Heiden" erleichtert, den neuen Glauben anzunehmen, weil Vollmond und Frühlingsanfang in vielen anderen Religionen eine wichtige Rolle spielen. So war nicht alles völlig neu und die christliche Religion nicht mehr ganz so fremd und "übergestülpt".
Quandt am 27. Januar 2009 14:23 Einzig richtige Antwort, warst aber schneller! ;-)
gerwitt am 27. Januar 2009 15:16 Die Antwort ist nicht ganz richtig, denn es ist nicht "am ersten Vollmond" nach Frühlingsanfang, sondern am ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond.
Quandt am 27. Januar 2009 16:58 Wir reden doch auch von Ostern, einem Sonntag, und nicht von dem Fest zur Frühjahrstagundnachtgleiche zu Ehren Oestre, die nebenbei bemerkt mit einem Hasen symbolisiert wird. Ist doch selbstmurmelnd. ;-)
ist doch immer auf Sonntag und Montag,alles ndere ist duch Wurscht

Ostern hat einen festen Termin! Ist ist der Sonntag nach dem ersten Frühlings-Vollmond.
Quandt am 27. Januar 2009 16:59 Der "willkürlich", ein klein wenig später festgelegt wurde! ;-)

Damit es immer von Freitag bis Montag ist, nehme ich an. Der Termin lässt sich übrigens mit einer komplizierten Formel aus dem Kalenderjahr berechnen. (Also für 2015 nimmt man die 2015 und rechnet mit der Formel das Datum aus, wann Ostersonntag ist.)
Übrigens sind ja nicht alle kirchlichen Feiertage feste Feiertage. Mir fällt auf Anhieb nur der Allerheiligen ein (1. November), die anderen (Pfingsten, Fronleichnam etc.) sind immer am gleichen Wochentag, also beweglich (vom Datum her).
Sehr nette Antwort! ;-)
Genauso ist es!
Schade, daß hier in letzter Zeit viele so sparsam mit DH sind.
Von mir also ein fettes DH!
Danke allen