Warum hat laktosefreie Milch 3,8% statt 3,5% Fett?

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5 Antworten

Das liegt ganz im Ermessen der herstellenden Molkerei, welchen Fettgehalt die LF-Milch hat. Wird also nach der Nachfrage geregelt. 

Von fast 0% bis 10% ist alles möglich (ab dann bezeichnet man Milch als Sahne).

Die gängigen Fettgehälter bei Milch sind, wie du weißt, 1,5% und 3,5%, mittlerweile auch häufiger anzutreffen: 3,8%.

Das ist auch gleichzeitig der höchste Fettgehalt, den man für Vollmilch benutzen kann. Über 3,8% müsste nämlich "Milch mit XY% Fett" auf dem Karton stehen. Liest sich natürlich nicht so schön wie "Vollmilch".

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Der Fettgehalt ist relativ willkürlich eingestellt. Es war seinerzeit nur ein Wettbewerbsmerkmal ( = Marketing ), als der erste mit 3,8% statt 3,5% auf den Markt kam.

Wenn ich mich richtig erinnere, war dies Ende der 80er die Landliebe Milch in der Mehrwegflasche. Allein die Mehrweglösung war eine ungekannte Neuerung.

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Kommentar von scheggomat
01.06.2016, 01:31

Wer damit angefangen hat, weiß ich gar nicht, aber die Mehrweggeschichte ist tatsächlich ein alter Hut. Seit den 50er oder 60er Jahren gibt es das definitiv. Ob nun klare oder braune Flaschen, ganz egal. Hübsch mit Bügelverschluss... herrlich nostalgisch.

Heutzutage ist die Akzeptanz bei den Verbrauchern diesbezüglich allerdings nahe dem Nullpunkt. Die braunen Flaschen sehen halt nicht so cool aus...

Landliebe hat die klaren Flaschen gut etabliert, weil man das Produkt unverfälscht sehen kann. 

Was der Verein allerdings verschweigt, ist die Tatsache, dass eine klare Glasflasche die denkbar schlechteste Verpackung für Milch ist.

Alle möglichen Vitamine gehen an dem Licht zugrunde, das Risiko für Autoxidation ist riesig (u.a. daher auch die vergleichsweise geringe Haltbarkeit) und so weiter. 

Ist nur hübsch und gut vermarktet. Nichts weiter. 

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Welchen Fettgehalt das Endprodukt hat, hängt von der Molkerei ab. Grundsätzlich wird beim Herstellungsprozess die Milch zuerst entrahmt, d.h. alles Fett wird entzogen. Anschließend kann man durch Zugabe des Rahms, den Fettgehalt genau einstellen. Dabei gibt es Standartsorten, wie Magermilch mit 0,3%, fettarme Milch mit 1,5% oder Vollmilch mit 3,5% und ab 3,5% Fettgehalt. Alle anderen Fettgehalte sind möglich, müssen gekennzeichnet werden und sind keine Standartsorten. In Deutschland haben sich aber die oben bezeichnetet Sorten, auch aus der Historie heraus, durchgesetzt. In anderen Ländern, vor allem bei den EU-Nachbarn wirst Du Milch mit einem anderen Fettgehalt finden. Das betrifft generell die lactosehaltige und die lactosefreie Milch.

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Das kommt ganz auf den Hersteller und seinen Herstellungsprozess an. Eine "Regel" für den Fettgehalt einer Milch gibt es nicht.

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Egal, ob laktosefrei oder nicht: Es wurde allgemein in den Supermärkten bei Milch mit Normalfettgehalt auf 3,8 % umgestellt. 3,5 ist kaum zu bekommen.

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