Warum hat Gott nicht eine utopische,perfekte gute Welt erschaffen, indem jeder Glücklich ist(auch er selbst)?

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24 Antworten

wenn´s gott gäbe hätte er das wohl gemacht

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Kommentar von RonnyFunk
17.07.2016, 21:29

Hat er ja gemacht. Aber er hat dann uns Menschen diese Welt überlassen...

Aber gut, bleiben wir weiterhin in der Logik, dass Mozart kein guter Komponist gewesen sein muss, weil sich seine Stücke, gespielt von Geigenanfängern, einfach graulich anhören...

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Ich lege es folgendermaßen aus.

1. Wie stellst du dir das vor? Du kannst einen Menschen nur zu etwas bringen, das er nicht will, indem du ihn zwingst. Das schließt den freien Willen aus. Du musst wissen, jeder Mensch hat seine Ansichten, und von denen ist er überzeugt. Du kannst einen sehr sturen Menschen nicht von deiner Meinung überzeugen, selbst wenn du mit hundertprotzentiger Sicherheit weißt, dass du im Recht bist. Würdest du ihn zwingen, dann würde er es als negativ empfinden und du hättest nur Schlechtes getan. Das könnte man mit dem Alten Testament vergleichen, indem Gott in die Menschheit eingegriffen hat. Er hat (laut dieser Schrift) Menschen getötet, damit sie seinem Willen gehorchen, der, gehen wir wie du sagtest von seiner ganzen Liebe aus, nur ihr bestes wollte.

So als ob du einem kleinen Kind auf die Finger gehauen hast, damit es nicht ins Feuer fasst. Es wird trotzdem ins Feuer fassen, sobald du nicht hinsiehst, und erst dann glaubt es, dass es heiß ist. Bring das Kind dazu, nicht ins Feuer zu fassen, wenn es nicht für Logik empfänglich ist, ohne es zu zwingen oder zu bestechen.

2. Ich denke, er schafft keine bösen Menschen. Gehen wir von dem -> freien Willen aus, hat jeder Mensch die Möglichkeit, böse zu sein oder nicht. Er hat die Wahl. Wenn ein Mensch nicht die Wahl gehabt hätte, wäre das ja ungerecht, und das widerspricht dem Bild von Gott, von dem wir ja ausgehen.

3. Nehmen wir an, jeder Mensch hat ein Schicksal, und das kennt Gott. Das Schicksal setzt sich aus dem zusammen, was ihm widerfährt und wie er handelt. Logisch, richtig? Wie er handelt setzt sich aus zwei Dingen zusammen. Seine Erfahrung und sein Charakter. Soweit korrekt, ja? Aber weder hat der Mensch Einfluss auf seine Erfahrung, noch auf seinen Charakter, das widerspräche dem -> Freien Willen. Also muss es noch eine Dritte Komponente geben, die bestimmt, wie der Mensch handelt, und das ist der Freie Wille. Der Mensch kann also doch noch selbst so ein bisschen bestimmen, wie er sich entwickelt. Was heißt das? Der Mensch kann nicht nur ein Schicksal haben, irgendwo kann er ja noch bestimmen, also hat er mehrere Schicksale, und eins davon trifft ein, je nachdem wie er handelt. Gott als allmächtiges und allwissendes Wesen kennt jedes einzelne Schicksal davon, und weiß daher, dass die Prüfung unterschiedlich ausgehen kann. 

4. Woher hast du den Spruch? Ich würde mal sagen, dass dieser auf diese Welt zutrifft, frei nach dem 'Wo Licht ist, da ist auch Schatten'-Prinzip. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass der Himmel als übergeordneter Ort, frei unseres Vorstellungsvermögens, so ein Ort wie du ihn beschrieben hast darstellt. Es können dort aber eben nur Menschen rein, die, ich sag mal, sozial sind. Denn hier unten ist es ja teilweise auch unglücklich, weil die Menschen sich gegenseitig ein wenig piesacken. Im Himmel ist sowas nicht so, und wenn du dich nun fragst, wieso er nicht gleich alle in den Himmel stopft, dann würde er den Menschen ja die Möglichkeit nehmen, sich zu piesacken, womit wir wieder bei dem -> Freien Willen wären.

Ich hoffe mal, das konnte man gut lesen... :D

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Kommentar von Kenfmisttoll
02.06.2016, 15:03

Wir reden von einem allmächtigen und allwissenden Gott, der auch außerhalb der Logik agieren kann.

1. Ich allein hätte dazu schon viele Lösungen: Den Mensch anders schaffen,  die Welt um den Menschen so schaffen, dass er von alleine gutes tut, den Mensch überzeugen usw usw . Und ein allmächtiger allwissender Gott hätte noch viel bessere Ideen, diese Probleme zu lösen .

Stattdessen schafft er eine Schlange, die den Menschen zum bösen überredet.

2.Also lügt die Psychologie und Psychopathen wollen böse sein, und sind nicht von Geburt an so?

Mal abgsehen davon: Wenn kein Mensch böse geboren wird, muss er folgerichtig auf der Welt böse werden. Das heißt , ob ein Mensch böse wird, hängt davon ab, wo er geboren wird und in welchem Umfeld.

3.Mehrere Zukünfte widersprechen sich. Es gibt nur eine Zukunft die eintreten wird.  Mensch wird geboren= Gott schaut in die Zukunft. Weiß Gott jetzt, ob der Mensch in die Hölle oder in den Himmel kommt?
Wenn nicht, dann ist er weder allmächtig noch allwissend.

Wenn ja, dann könnte er sich die Prüfung sparen.Da er dies nicht tut, ist er kein lieber Gott/existiert nicht

4.Die 4 Punkte waren keine Fragen, sondern Argumente, die viele Gläubige auf meine eigentliche Frage "warum hat Gott nicht eine perfekte utopische Welt erschaffen,indem jeder Glücklich ist-auch Gott"

Ich habe versucht, diese 4 Argumente schon in meinem ersten Post zu beantworten,um unnötige Antworten, die die Frage nicht wircklich beantworten,zu vermeiden.

Viele Sagen, dass eine Perfekte Welt nicht existieren kann, da ohne Unglück kein Glück, ohne Licht kein Schatten . Dies stimmt nicht, wenn man an einem Allmächtigen Gott glaub, der alles ändern kann,wenn er will

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Diese Frage ist wirklich sinnvoll und sollte sich jeder Mal stellen.

Ich denke mal, dass, wenn Gott wirklich so existiert wie es viele glauben, die Welt hier eig ja perfekt geschaffen hat. Das böse kommt in ALLEN Religionen NICHT von Gott aus.

Gott weiß, wie die Prüfungen ausgehen, wenn er allwissend ist. Das stimmt. Dennoch schickt er den Menschen unterschiedliche Prüfungen, damit alles in der Realität stattfindet. Wenn alles nur bei ihm in Gedanken abläuft, kann er dem Menschen mit einer schweren Prüfung jar gar nichts sagen, weil dieser dann ja nichts von der Prüfung mitbekommen hat.

Das wären meine Antworten darauf. Aber jeder hat ein anderes Verständnis von Gott usw, daher werden diese Antworten bei jedem völlig anders sein, schätze ich mal.

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Kommentar von Kenfmisttoll
01.06.2016, 22:13

"Gott weiß, wie die Prüfungen ausgehen, wenn er allwissend ist. Das
stimmt. Dennoch schickt er den Menschen unterschiedliche Prüfungen,
damit alles in der Realität stattfindet. Wenn alles nur bei ihm in
Gedanken abläuft, kann er dem Menschen mit einer schweren Prüfung jar
gar nichts sagen, weil dieser dann ja nichts von der Prüfung mitbekommen
hat."

1) Gott rechtfertigt sich nicht vor Menschen 2)er müsste sich nicht rechtfertigen in einer perfekten Welt

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Aber das hat er doch gemacht! Die ersten Menschen lebten im Paradies. Nachdem der Mensch sich aus dem Affen entwickelt hatte, gab Gott ihm einen Verstand, er lebte in einem unschuldigen Zustand in Frieden mit allen Lebewesen. Aber dann wollte er mehr. Und dann gab ihm Gott den freien Willen. Und der Mensch entscheidet sich auch heute noch jedesmal mit freiem Willen. Will ich den Apfel von Nachbars Baum? Schlage ich ihm dafür den Schädel ein? Lebe ich nach den 10 Geboten Gottes oder lebe ich in Sünde wie es mir gerade passt?

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Kommentar von Kenfmisttoll
03.06.2016, 20:40

"Aber das hat er doch gemacht! Die ersten Menschen lebten im Paradies.
Nachdem der Mensch sich aus dem Affen entwickelt hatte, gab Gott ihm
einen Verstand, er lebte in einem unschuldigen Zustand in Frieden mit
allen Lebewesen. "

Der Mensch hat sich nicht aus Affen,sondern Menschenaffen entwickelt.

Meinst du mit Paradies Garten Eden oder die Welt? Wenn du mit Paradies Garten Eden meinst, dann widersprichst das, was du sagst, der Schöpfungsgeschichte der 3.Weltreligionen

Wenn du die Erde meinst, kann ich nicht verstehen , wie du vom Paradies reden kannst, wenn die Tiere sich damals gegenseitig umbringen mussten und der damalige Mensch in seinem sehr kurzen harten Leben die ganze Zeit jagen musste .

"Aber dann wollte er mehr. Und dann gab ihm Gott den freien Willen. Und
der Mensch entscheidet sich auch heute noch jedesmal mit freiem Willen.
Will ich den Apfel von Nachbars Baum? Schlage ich ihm dafür den Schädel
ein? Lebe ich nach den 10 Geboten Gottes oder lebe ich in Sünde wie es
mir gerade passt? "

1. Warum hat Gott dann den Menschen geschaffen bzw ihn so geschaffen, wie er ist, wenn er ihn anders schaffen hätte können, so dass er gerecht und friedfertig ist. Als beispiel bringe ich mal das Faultier. Das Faultier führt ein bescheidenes Leben, tut niemand etwas, und begeht auch keine Sünden (außer die Faulheit, aber da könnte Gott entweder nachsicht zeigen oder mit seiner Allmächtigkeit entgegenwürken) . Und das Faultier macht das ja mit freien Willen(und selbst wenn nicht, Gott könnte ein Faultier mit freien WIllen schaffen, dass trotz freien Willen so ist, wie es ist)

Also warum nicht dasselbe mit den Menschen machen? Friedfertige, freie Menschen, die zusammen in Harmonie leben. Solche Menschen gibt es doch schon, also warum nicht alle Menschen so schaffen, die bösen entweder gut machen(ich glaub, würde Gott sich zeigen und mit den Menschen ein vernünftiges Wort reden, würden alle zum rechten Pfad finden, selbst so ein atheist wie ich). Ich sehe wircklich kein Grund, für ein lieben Gott, dies nicht zu tun.

2.Man kann den Sündenfall nicht mit den heutigen Sünden vergleichen. Adam und Eva wussten, dass es Gott gibt. Heute kann man höchstens daran fest glauben. Ich glaube sowieso, dass Adam und Eva nur eine Außname waren, die meisten Menschen würden nicht vom Apfel essen

3. Findest du wircklich, dass die 10.Gebote gerechte Regeln für eine gute Gesellschaft sind? Das 1,2, und 3.Gebot verstößt gegen die Religionsfreiheit, das 4. macht keinen Sinn. Was ist, wenn meine Eltern sehr sehr schlechte Menschen waren?Auch das 6.Gebot. Was ist, wenn mein Mann mich schlägt/vergewaltigt und und und. Warum sollte ich dann nicht ehebrechen dürfen?Welcher schaden entsteht durch eine Scheidung?

Auch das 9. und 10. Gebot macht für mich wenig Sinn. Wen schadet es, wenn ich das Haus meines nächsten nicht begehre?

Mal abesehen von den Gesetzen Moses, die mit den 10.Geboten im alten Testament stehen(hexen verbrennen,schwule/lesben töten,ungehorsame Söhne steinigen)

Für eine Gesellschaft sind unsere Regeln, die wir selber gemacht haben, besser.Vorallem, da nicht alle Menschen an die Bibel glauben

Man könnte jetzt entgegenbringen, dass Gott nunmal will, dass wir so handeln, und wir gehorchen müssen! Aber das widerspricht dem Wesen Gottes , dem es ja egal sein kann, ob jemand schwul ist oder nicht oder ob jemand ehe bricht oder nicht, solange niemand einen anderen verletzt.

Oder man könnte sagen, dass mit diesen Regeln und Geboten am glücklichsten ist, aber dann würden die Menschen sich ja an diese halten(und selbst die Christen halten sich ja nicht daran)

Ich hoffe mein Kommentar war nicht zu lang.

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Laut Bibel wird es so beschrieben: Die Welt bietet jedem die Möglichkeit, durch den Freihen Willen zu tuhen was er will. Im Prinzip wurde Lt Bibel die Erde am Anfang als Paradies erschaffen und Adam und Eva hatten die Aussicht für immer auf der Erde zu leben, ohne Leid, ohne Tod, ohne Schmerz.

Die Bedingung wäre gewesen, sie hören darauf was Gott sagte. Das wollten sie aber nicht, wie wollten selbst Gott spielen und wollten selbst darüber bestimmen was Gut und was Böse ist, sie haben von der Frucht gegessen, wurden aber davor gewarnt das zu tuhen, ihnen wurde gesagt, das die Frucht sie töten würde, sie haben dennoch davon gegsessen in der Hoffnung selbst über Gut und Böse zu bestimmen.

Durch das Essen der Frucht haben sie einmal ihrer Volkommenheit verloren, Gott hält sich aber auch nun größtenteils aus den Angelegenheiten der Menschen raus. Die Menschen wollten ohne einen Gott zurechtkommen, sie meinten (und meinen es ja immernoch zu einem großen Teil) ohne einen Gott zurecht zu kommen, jetzt hätten sie noch die Gelegenheit das zu beweisen.

Das meiste was es an Leid gibt, haben die Menschen sich selbst zuzuschreiben, Lt. Bibel ist aber zusätzlich noch der Teufel vorhanden, der ebenfalls sein unwesen treibt.

Was die Zukunft angeht: Gott kann in die Zukunft eines Menschens schauen, tut er das aber, dann lässt er einem Menschen ja nichtmehr die Wahl, da seine Zukunft nun bestimmt ist. Wenn Gott einem Menschen aber seinen freihen Willen lassen will, dann darf er nicht in dessen Zukunft schauen.

Was Glück und Unglück angeht: Ich kann mit nem Messer ein schönes Gericht zubereiten, das bedeutet Glück für mich und die, die ich ev. einlade, ich kann damit aber auch jemanden abstrechen. Wenn ich letzeres tuhe, ist dann der Messerschmied dafür verantwortlich? Er hätte ja nen Sensor an das Messer anbringen können, der automatisch die Polizei anruft, wenn der Sensor bemerkt, dass ich zu aggresiv binn und eine böse Absicht habe (wenn ein Sensor sowas könnte.

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Kommentar von Zicke52
02.06.2016, 10:39

Wenn man davon ausgeht, dass die Bibel recht hat, und davon, dass Streben nach Erkenntnis "böse" ist (was ich nicht tue), führt dies zu Widersprüchen:

1. Der Mensch war ursprünglich vollkommen, wie alles, was Gott geschaffen hat. Ein vollkommener Mensch hätte aber seinen freien Willen dazu benutzt, die richtige Entscheidung zu treffen. Dass er dies nicht tat, weist darauf hin, dass die Neigung zur Sünde schon in ihm angelegt war, er also nicht vollkommen war.

2. Durch das Essen der Frucht haben sie nicht die Vollkommenheit verloren (die sie ja gar nicht hatten), sondern Erkenntnis gewonnen, und zwar soviel, dass Gott in Panik geriet ("jetzt muss ich sie daran hindern, vom Baum des Lebens zu essen, damit sie nicht werden wie unseresgleichen"). Was Erkenntnis betrifft, waren sie also Gott schon ebenbürtig, es fehlte Ihnen nur noch die Unsterblichkeit, um ihm gänzlich gleich zu sein! Die Schlange hat also keineswegs gelogen, als sie sagte "esst von diesem Baum.und ihre werdet so wie er". Sie waren nur nicht schnell genug und ließen sich erwischen, bevor sie auch noch vom Lebensbaum essen konnten. 

Ich glaube nicht an Gott, aber wenn man die Paradiesgeschichte als Symbol betrachten will, dann ist es für mich das Symbol des Übergangs vom Tier zum Mensch. Das Tier kennt kein Gut und Böse, es handelt nach seinem "gottgegebenen" Instinkt, hört also bedingungslos auf das Wort Gottes, und Gott wollte gemäß der Bibel, dass das so bleibt. Ein "Tier" musste aber schon einen Anflug von Bewusstsein haben, jedenfalls genug, um nach mehr Erkenntnis zu streben. Es befreite sich also aus seiner rein instinktgesteuerten Position und "ass vom Baum der Erkenntnis", wodurch es Bewusstsein und Gewissen erwarb, also zum Mensch wurde. Wir verdanken unser Gewissen also Adam und Eva. Wie gesagt, symbolisch.

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Kommentar von Kenfmisttoll
02.06.2016, 14:51

"Die Bedingung wäre gewesen, sie hören darauf was Gott sagte. Das wollten
sie aber nicht, wie wollten selbst Gott spielen und wollten selbst
darüber bestimmen was Gut und was Böse ist, sie haben von der Frucht
gegessen, wurden aber davor gewarnt das zu tuhen, ihnen wurde gesagt,
das die Frucht sie töten würde, sie haben dennoch davon gegsessen in der
Hoffnung selbst über Gut und Böse zu bestimmen. "

Gott ist allmächtig und allwissend.  Und er hat gewusst, was passieren würde. Er hätte die beiden überzeugen könne, Satan woanders hinschicken können usw usw. Die Apfel unappettitlich aussehen lassen können. Er hätte den Baum gar nicht erschaffen müssen.
Würde er wircklich eine glückliche Welt wollen und die Menschen lieben,hätte er es nicht so gemacht.

"Durch das Essen der Frucht haben sie einmal ihrer Volkommenheit
verloren, Gott hält sich aber auch nun größtenteils aus den
Angelegenheiten der Menschen raus. Die Menschen wollten ohne einen Gott
zurechtkommen, sie meinten (und meinen es ja immernoch zu einem großen
Teil) ohne einen Gott zurecht zu kommen, jetzt hätten sie noch die
Gelegenheit das zu beweisen. "

Wir wissen nicht ob es Gott gibt. Welche Menschen wollten ohne Gott zurecht kommen? Adam,Eva und?

Und deswegen müssen die Menschen nun Vergewaltigungen,Leid,Holocaust,Hunger,Naturkatastrophen usw ertragen, da irgendwelche Menschen ohne Gott leben wollten? Hätte Gott nicht einfach eine extra Welt für diese speziellen Menschen fertigen können, und alle anderen Menschen für sich selbst entscheiden können?

Stattdessen bestraft er alle Menschen dafür. Nicht gerecht,nicht lieb.

"Was die Zukunft angeht: Gott kann in die Zukunft eines Menschens
schauen, tut er das aber, dann lässt er einem Menschen ja nichtmehr die
Wahl, da seine Zukunft nun bestimmt ist. Wenn Gott einem Menschen aber
seinen freihen Willen lassen will, dann darf er nicht in dessen Zukunft
schauen."

Das stimmt nicht. Wenn er in die Zukunft sieht, sieht er , für was sich der Mensch entscheidet.

"Was Glück und Unglück angeht: Ich kann mit nem Messer ein schönes
Gericht zubereiten, das bedeutet Glück für mich und die, die ich ev.
einlade, ich kann damit aber auch jemanden abstrechen. Wenn ich letzeres
tuhe, ist dann der Messerschmied dafür verantwortlich? Er hätte ja nen
Sensor an das Messer anbringen können, der automatisch die Polizei
anruft, wenn der Sensor bemerkt, dass ich zu aggresiv binn und eine böse
Absicht habe (wenn ein Sensor sowas könnte."

Gott wusste, was passiert, der Messereschmied nicht. Gott ist allmächitg/allwissend, kann in die Zukunft schauen usw.

Gott hätte auch eine Welt und Menschen schaffen können, die gar nichts böses wollen, und müsste so nicht eingreifen.

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Hi, wenn du das AT liest siehst du das die ersten Menschen im Paradies gelebt haben, also in einer " perfekten Welt "

Erst durch den Sündenfall kam das ganze Leid, Krankheit, Tod usw. in die Welt.

Gruß Steelwing

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Kommentar von Kenfmisttoll
01.06.2016, 22:25

Wennt Gott gewollt hätte, hätte es den Sündenfall nicht gegeben(auch trotz freiem Willen). Also keine Antwort auf meine Frage.

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Des Rätzels Lösung ist, dass es keinen Gott gibt.

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Kommentar von LordPhantom
01.06.2016, 22:22

*Rätsels

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Kommentar von KillerSteveHD
05.06.2016, 11:29

Ich glaube, dass es Gott gibt.

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Weil jenes möglicherweise existierende höhere Wesen irgendwann erkannt hat, dass es nur mit Hilfe einer Eigendynamik des Systems möglich ist, uns ein Leben mit allen Nachteilen und Vorteilen bescheren zu können. Denn Nachteile - und das sieht sicherlich jeder ein - sind äußerst wichtig. Sie machen ja erst Vorteile möglich. Eine ausnahmslos nur mit Vorteilen überfüllte Welt hätten wir sicherlich sehr schnell satt.

Oder um es auf eine griffige Formel zu bringen:

Wir brauchen Herausforderungen - wollen Probleme lösen !

Nicht zuletzt deswegen sind wir alle so gern auf gutefrage.net ! xD

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Kommentar von Kenfmisttoll
02.06.2016, 14:27

"Denn Nachteile - und das sieht sicherlich jeder ein - sind äußerst
wichtig. Sie machen ja erst Vorteile möglich. Eine ausnahmslos nur mit
Vorteilen überfüllte Welt hätten wir sicherlich sehr schnell satt."
Das stimmt nur, wenn es keinen allmächtigen Gott gibt. Gott hätte dies anders machen können.

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Weil es Gott nicht gibt 

Wenn es ihn gäbe hätte er es ja gemachtb

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Weil es keinen Gott gibt. Der ist bloß von Menschen erfunden worden, damit sie einen Sinn im Leben haben und Ehrfurcht.

Zurzeit dominiert der Mensch in seiner großen Masse als Lebewesen auf der Erde und da jeder von ihnen seine eigenen Interessen, Wüsche und Bedürfnisse hat und viel selbstsüchtig sind -> gericht alles in Chaos und die Menschen, die sich nicht so gut durchsetzten können, leiden am Meisten :/

LG Flo :)

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Kommentar von Fredderred
02.06.2016, 03:37

" die menschen, die sich nicht durchsetzen können leiden am meisten." 

Da hast du ein wahres wort gesprochen,

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Deine Frage beantwortest Du eigentlich selbst. Gott erschuf Menschen mit freien Willen. Gott erschuf keine Marionetten.

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Kommentar von Kenfmisttoll
01.06.2016, 22:16

Er könnte eine perfekte Welt schaffen, trotz freiem Willen, da allmächtig

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Kommentar von earnest
01.06.2016, 23:17

Das ist reine Behauptung, Ritter. 

Wäre es nicht rein theoretisch denkbar, dass Gott geschludert hat? 

Oder dass er nicht existiert?

Und zu guter Letzt: Ist denn auszuschließen, dass es sich bei Gott, falls er denn existiert, um einen übellaunigen Schöpfer handelt, dem es völlig schnurz ist, was zum Beispiel in Syrien passiert?

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Du beziehst Dich bei Deinen Fragen stets auf die abrahamitischen Religionen...

So werde ich Dir daraus eine Analogie zu Deiner Frage entgegen halten: Adam und Eva....

Zu deren Zeiten war die Erde doch eine perfekte, gute Welt, indem jeder glücklich lebte, bis

einer der beiden Menschen aus freiwilligen Stücken sich gegen Gott gestellt, indem...

dieser an der verbotenen Frucht genascht hatte, womit wir...

zu Punkt eins kommen: Dieser Mensch hatte den von Gott gegebenen freien Willen so genutzt, wie dieser das wollte: Sich gegen das Verbot Gottes zu stellen...

Punkt 2: Jeder Mensch verdient bzw. erhält das, was er gesät hatte..Hier wirkt das göttlich-geistige Gesetz von Ursache und Wirkung...

Punkt 3: Wie schon des Öfteren erwähnt: Gott ist nicht allwissend!

Punkt 4:

  • Weshalb soll Gott ausserhalb der Logik agieren?
  • Warum soll Gott eine sinnlose Welt, in der nur das Glück vorhanden sein soll, erschaffen, wenn doch bei Gott schon das alleinstehende Glück vorherrschend ist?

Gruß Fantho

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Kommentar von Kenfmisttoll
02.06.2016, 13:50

"Du beziehst Dich bei Deinen Fragen stets auf die abrahamitischen Religionen..." An die glauben nunmal die meisten Menschen

"einer der beiden Menschen aus freiwilligen Stücken sich gegen Gott gestellt, indem..."

Du weichst der Frage aus. Gott hat gewusst, das dass pasieren würde. Er hätte die Parameter so ändern können(da allmächtig), dass Adam und Eva nicht vom Baum essen wollen.

"Weshalb soll Gott ausserhalb der Logik agieren?"Weil er es kann?

"Warum soll Gott eine sinnlose Welt, in der nur das Glück vorhanden
sein soll, erschaffen, wenn doch bei Gott schon das alleinstehende Glück
vorherrschend ist?"

Weil er so den Holocaust,Kindesvergewaltigungen,Leid,Hunger,selbstmord, Vietnamkrieg usw usw verhindern könnte.

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Gott hat ein Drittel seiner Engel wegen Ungehorsamkeit aus dem Paradies verbannt, die haben den Planet Erde bekommen, wo sie sich in vielen Leben in allen Facetten bewähren können.

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Kommentar von Kenfmisttoll
02.06.2016, 19:32

Und das beantwortet meine Frage wie?

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Das kann man sich nicht so einfach erklären, weil man kann Gott nicht einfach so fragen kann.

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"Warum hat Gott nicht eine utopische,perfekte gute Welt erschaffen, indem jeder Glücklich ist(auch er selbst)?"

Hat er doch. Die Bibel berichtet davon.

"Hätte er nicht trotz freiem Willen so eine Welt schaffen können? Er ist ja allmächtig und auch allwissend."

Wie gesagt, im Buch 1. Mose wird genau diese perfekte Welt beschrieben.

"Freier Willen"

Mal eine Frage, wenn Du einen Ehepartner hast und dieser Dich nicht aus freien Stücken liebt, sondern nicht anders kann, als Dich zu lieben (hast der Person ja einen perfekten Liebestrank gegeben), was ist diese Liebe wert?

Und Gott darf also nicht Menschen schaffen, die in der Lage sind, ihren Schöpfer abzulehnen? Was soll denn das?

"Böse Menschen verdienen die Hölle"

Böse Menschen entscheiden sich für die Hölle, das ist ein Unterschied. Gott liebt die Menschen so, dass er sich mit diesem Zustand nicht abfinden wollte, dass die Menschen ihm nicht nahen können. Er tat alles, um auf die Menschen zuzugehen und alles aus dem Weg zu räumen, ohne Gesetze zu brechen.

Hölle ist nichts weiter als "ohne Gott". Du willst mit Gott nichts zu tun haben und bist zornig auf Gott, weil er Dir die Gemeinschaft mit ihm nicht überhilft?

"Warum schafft Gott böse Menschen? Wäre es nicht besser, diese erst gar nicht zu erschaffen?"

Du bist also auf Gott zornig, weil er Dir die Fähigkeit dazu gegeben hat? Und wenn ein Autofahrer einen Fußgänger umbringt, ist der Autohändler schuld und der Gastwirt, aber niemals der Autofahrer, der hätte wissen müssen, wie man es richtig macht?

"Gott weiß bereits, wie die Prüfung ausgeht, er braucht sie also nicht und kann das Leid den guten(und auch den schlechten) sparen"

Lege Dich mal fest. Erst hältst Du Gott vor, kein Marionettenspieler zu sein, dann hältst Du Gott vor, ein Marionettenspieler zu sein.

"Es gibt kein Glück ohne Unglück - Gott ist doch allmächtig und agiert außerhalb der Logik. Er hätte eine Welt erschaffen können, in der glück ohne unglück existiert."

Nun, diese hatte er doch erschaffen. Es war der Mensch, der anfing, Gott zu misstrauen, seine Warnung vor bestimmten Früchten hinterfragte, dann das einzige Gebot in den Wind schlug und Gott ist daran schuld, dass er denkende Menschen erschuf und nicht willenlose Zombie...

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Kommentar von Kenfmisttoll
17.07.2016, 23:33

"Hat er doch. Die Bibel berichtet davon."

Das war keine perfekte Welt, immerhin war Satan in ihr. Wäre es wircklich eine perfekte Welt gewesen, wäre es nicht zum Sündenfall gekommen

"Mal eine Frage, wenn Du einen Ehepartner hast und dieser Dich nicht
aus freien Stücken liebt, sondern nicht anders kann, als Dich zu lieben
(hast der Person ja einen perfekten Liebestrank gegeben), was ist diese
Liebe wert?

Und Gott darf also nicht Menschen schaffen, die in der Lage sind, ihren Schöpfer abzulehnen? Was soll denn das?"

Kein neues Argument, das Problem damit ist:

1. Mit welchem Recht darf ich einen Menschen bestrafen, wenn er mich nicht liebt?Warum ist Gott der freie Wille so wichtig, bestraft aber die, die ihn benützen?

2. Warum stellt der so liebe Gott sein eigenes Interesse nach "liebe"(?) über die gesammte Menschheit? Nur wegen dieser "liebe" lässt er Holocaust,Kindervewaltigungen usw usw zu.

3.Wenn er allmächtig ist, warum kanner sich dann nicht anders beglücken, und muss stattdessen uns mit reinziehen?

4. Was ist an der normalen Liebe "freiwillig"? Meiner Erfahrung nach fällt die Liebe,wohin sie will. Niemand wählt freiwillig aus"ah, den liebe ich jetzt". Genauso wie sich niemand auswählt, was für Essen er mag, was sein lieblings Musik ist usw. Wenn ich jemanden Liebe, kann ich nichts gegen diese Liebe tun, ich muss ihn lieben, auch wenn ich nicht will. Und wenn ich jemanden nicht liebe, dann kann ich mich nicht dazu zwingen, ihn zu lieben, auch wenn ich will. Liebe beruht nicht auf freiwliigkeik/freien Willen

5. Er hätte uns so schaffen können, dass wir ihn aus freien Willen lieben. Immerhin ist er Gott. Bei dir hats ja geklappt. Er hätte uns alle so schaffen können wie dich.

"Böse Menschen entscheiden sich für die Hölle, das ist ein
Unterschied. Gott liebt die Menschen so, dass er sich mit diesem Zustand
nicht abfinden wollte, dass die Menschen ihm nicht nahen können. Er tat
alles, um auf die Menschen zuzugehen und alles aus dem Weg zu räumen,
ohne Gesetze zu brechen.

Hölle ist nichts weiter als "ohne Gott". Du willst mit Gott nichts zu
tun haben und bist zornig auf Gott, weil er Dir die Gemeinschaft mit
ihm nicht überhilft?"

Wie ist es denn iin der Hölle? Reden wir von einem 2.ten Himmel, wo jeder machen kann, was er will? Oder reden wir von dem Höllenfeuer, in dem jeder in Ewigkeit bestraft wird? Und kann man sich, nachdem man post mortem Gott getroffen hat, noch für ihn entscheiden?

So oder so, Gott ist noch nicht auf mich zugeganngen. Nur auf irgendwelche Propheten vor 2000 Jahren, was ich für zimlich unfair halte.

Wenn ich morgen 10 Menschen sage, dass ich jeden foltern werde, der keine Lila Kleidung trägt, ist das dann gerechtfertigt? Immerhin haben sich alle, die keine Lila Kleidung tragen, gegen mich entschieden.

"Gott weiß bereits, wie die Prüfung ausgeht, er braucht sie also
nicht und kann das Leid den guten(und auch den schlechten) sparen"


Lege Dich mal fest. Erst hältst Du Gott vor, kein Marionettenspieler zu
sein, dann hältst Du Gott vor, ein Marionettenspieler zu sein."

Wo hab ich gesagt, dass er ein Marionettenspieler ist? Ich bin auch nicht der Meinung, dass es Marionettenspielerei ist, Menschen so zu schaffen, dass sie ihn lieben(wie verrückt es auch klingt). Ob jemand aufgrund seiner Gene+Umgebung dazu kommt, oder ob er eben gleich im Paradies so zur Welt kommt, läuft auf das gleiche hinnaus. Außerdem ist er allmächtig und allwissend, er würde es so hinbekommen,dass es kein Problem gibt.

Du gehst aber von einem Gott aus, der immer die Dinge so regelt, dass die Menschen leiden müssen. Er will freien Willen- die Menschen müssen leiden. Er will eine Prüfung(obwohl er durch allwissendheit weiß, wie die Prüfung ausgehen wird)- die Menschen müssen leiden.

Und selbst jetzt könnte er die Zeit zurückspulen und einfach alle Menschen, die bis jetzt nicht an ihn geglaubt haben, einfach nicht existieren lassen. Problem gelöst. Die jetzige Situation hat mMn nichts göttliches an sich.

"Nun, diese hatte er doch erschaffen. Es war der Mensch, der anfing, Gott
zu misstrauen, seine Warnung vor bestimmten Früchten hinterfragte, dann
das einzige Gebot in den Wind schlug und Gott ist daran schuld, dass er
denkende Menschen erschuf und nicht willenlose Zombie..."

Meine letzte Frage wäre, was ist so schlimm, wenn Gott in seinem Himmelreich ein paar Menschen hat, die ihn "nicht lieben"(auch nachdem er sich ihnen offenbart hat) ? Für was die Prüfung? Was will er damit erreichen?

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Da fängts schon an... Ich würde diesen "Gott" mal stark hinterfragen

P.S. Wäre ja sonst stinklangweilig

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Kommentar von Kenfmisttoll
01.06.2016, 22:26

"P.S. Wäre ja sonst stinklangweilig " Ein Allmächtiger Gott könnte etwas gegen Langeweile tun.

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Kommentar von 1900minga
01.06.2016, 22:28

Da wären wir wieder bei Punkt 1

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damit etwas neues im kosmos entsteht durch die menschen

FREIHEIT

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Kommentar von Kenfmisttoll
04.06.2016, 01:58

Ein allmächtiger Gott hätte "Freiheit" auch ohne die Menschen schaffen können. Und die Menschen könnten auch in einer utopischen Welt frei sein.

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Die Antwort ist meiner Meinung nach : Weil  Gott  eine gute Mannschafftsleistung sehen will und weil er uns liebt!  Was ich nicht versteh.

Ich spiel zu  viel Fußball glaub ich, aber ich sehe es so: 

Die Bibel oder der Koran sind ja metaphorisch zu sehen. Gott erschuff die perfekte Welt, setzte Adam als Representator für die Menschheit in die Perfekte Welt. Dabei liebte er den Menschen so sehr, mehr als seine Allmacht, dass er ihm  einen freien Willen gab. Es ist kein freier Wille, wenn er beschränkt ist, weil dann fehlt eine Freiheit, nämlich zu entscheiden. Also gab er dem Menschen die Möglichkeit sich zu entscheiden, zwischen dem verbleib in der Perfekten Welt  oder den Apfel. Der Mensch entschied sich trotz der Mahnung die Perfekte Welt zu verlassen.......

Also müssen wir als Menschheit die jetzt nicht nur eine Person ist, wieder schaffen in die Perfekte welt zu kommen, wenn wir immer noch wollen. Dazu müssen wir jetzt eine gute Mannschaftsleistung abliefern. 

Was kann ich jetzt dafür wenn ein Terrorist, ein Nazi, ein Kinderschänder, ein Idiot die Mannschaft herunterzieht? In meinen Augen sind das auch nur Menschen, dumme Menschen. Die Menschheit muss es jetzt schaffen, vor dem Ende dieser Zeit, sich so zu bilden und das Wohl auf der Welt so aufzuteilen, dass sie die Welt der Perfekten Welt annähern. Was nicht sein wird.

Also wollte er einfach nur eine gute Mannschaftsleistung seiner Lieblingsmannschafft sehen. 

Warum hat Gott nicht eine Perfekte Welt erschaffen? Weil er es aus liebe so wollte.

Nur dem Teufel(dem Gott auch den freien Willen gab) passt das nicht. Also kommt er auch nicht ins Paradies. Wer weiß ? Vielleicht versönnt sich der Teufel mit Gott, bevor wir es tun.

Ich leite das alles von der Mannschaftsleistung der Deutschen Fussballnationalmannschafft ab. Vielleicht bin ich auch verrückt.

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Kommentar von Zicke52
02.06.2016, 12:11

Ich verstehe diese perverse Konzeption von Freiheit nicht. Ist man denn nur frei, wenn eine der Wahlmöglichleiten unter Strafe steht?

Wenn ich meinem Kind die Wahl zwischen einem Zoobesuch und einem Kinobesuch gebe, nehme ich ihm den freien Willen? Aber wenn ich sage "wenn du das Kino wählst, kriegst du Prügel", habe ich seinen freien Willen respektiert? 

Für mich ist es genau umgekehrt: nur wenn beide Wahlmöglichkeiten straffrei sind, respektiere ich den freien Willen meines Kindes. Wie schaffen es Gläubige bloss, solche Evidenzen auf den Kopf zu stellen?

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Kommentar von Kenfmisttoll
02.06.2016, 14:18

Da er allmächtig ist, stimmen deine Gedanken nicht. Er könnte uns freien willen geben und trotzdem eine perfekte Welt schaffen.

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Weil Gott auch Dir erlaubt, Gutes oder Schlechtes zu tun in einem Ausmaß, das Du selber bestimmst.

Wäre Gott ein Zauber-Zampano, der alles nett und kuschlig macht, damit niemandem was Schlimmes passiert, dann wären wir im Paradies. Und doof überdies. Denn nur die Lösung von Problemen formt den menschlichen Geist und damit die Intelligenz. Das haben übrigens schon viele Geistesgrößen festgestellt und Du kannst es nachlesen. Bei Schiller zum Beispiel.

Also - was für eine Welt willst Du? Gruß, q.

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Kommentar von Kenfmisttoll
02.06.2016, 14:43

"Weil Gott auch Dir erlaubt, Gutes oder Schlechtes zu tun in einem Ausmaß, das Du selber bestimmst." Das Argument habe ich schon in meiner Frage beantwortet. Ein Allmächtiger Gott könnte eine gute Welt schaffen, und trotzdem wir die Wahl lassen, Schlechtes zu tun

"Wäre Gott ein Zauber-Zampano, der alles nett und kuschlig macht, damit
niemandem was Schlimmes passiert, dann wären wir im Paradies. Und doof
überdies. Denn nur die Lösung von Problemen formt den menschlichen Geist
und damit die Intelligenz. Das haben übrigens schon viele Geistesgrößen
festgestellt und Du kannst es nachlesen. Bei Schiller zum Beispiel."

Anscheinend nicht meine Frage gelesen.

1) Wie kannst du sowas sagen, in einer Welt mit Holocaust,Kindesvergewaltigungen usw? Lieber Kindesvergewaltigungen, als zu kuschelig?

2) Gott ist allmächtig und allwissend.  Er könnte eine Lösung für dieses Problem finden (Schulen im paradies, uns anders schaffen, usw usw)

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1. Er hätte es wahrscheinlich tun können, doch Gott ist allliebend, weil er die Geschöpfe nicht wie ein Puppenspieler an unsichtbaren Fäden zieht. Er entscheidet nicht über uns und unsere Welt. Ich glaube, dass Gott ein liebender Gott ist, der uns Freiheit lässt und uns diese Verantwortung überträgt.
2. Gott erschuf nicht die "bösen" Menschen. Das ist alles sehr relativ, da niemand böse zur Welt kommt. Und auch hier hat wieder jeder Mensch seinen eigenen Verstand, den er bedienen kann. Schließlich hindert uns Gott auch nicht daran, Dinge zu tun, die er nicht gut findet. Deshalb nochmal, es liegt an uns...
3. Gott hat uns geschaffen, damit wir unser Schicksal selbst bestimmen. Man darf nicht mit dem eingreifen Gottes und seiner Souveränität rechnen, sodass man zu einem guten und leichten Ziel kommt. Das wäre nicht fair. Man darf auch nicht seine Verantwortung abgeben, als wäre unser Handeln gleichgültig.
4. Es gibt Glück und auch Unglück und das ist dann einfach unser Schicksal.

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Kommentar von Kenfmisttoll
01.06.2016, 23:04

Er müsste nicht an unsichtbaren Fäden siehen, da er allmächtig ist. Er könnte die Welt so erschaffen, dass wir alle trotz freien Willen gute anständige Menschen sind.

1. Und für diese Freiheit nimmt er schreckliche Dinge wie den Holocaust,kindesvergewaltigung usw in Kauf?Das nennst du lieb?

2. Moment. Wenn kein Mensch böse zu Welt kommt, warum dann überhaupt die Prüfung? Wenn die Menschen erst auf der Erde böse werden, ist die Prüfung ungerecht

3.Ja, aber er hätte auch eine utopische Welt in der es allen super gut geht schaffen können. Was spricht gegen ein gutes und leichtes Ziel? Ich dachte Gott liebt uns? Wäre das nicht perfekt für alle?

4. Nein, es gibt glück und unglück weil gott es so will/es zulässt. Genauso wie es kindesvergewaltigung,den Holocaust usw nur gegeben hat, weil Gott es anscheinend nicht schlimm genug findet, um zu intervenieren.

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Kommentar von Mandarinenherz
01.06.2016, 23:44

1. „Ich entscheide“, mittels der Freiheit, die ich als Mensch zu haben meine. Das andere ist die Perspektive Gottes: Er weiß natürlich, was wir tun und wie wir uns entscheiden werden. Die Natur ist ein Part für sich. Auch sie nimmt sich zurück, was wir ihr nehmen. Würde er sie stoppen sollen, auch wenn sie so ein großer Part unseres Lebens ist? Unser Rahmen. Gott macht diese schrecklichen Dinge nicht.
2. "Prüfung“ klingt so, als möchte Gott letzten Endes doch alles aus sich heraus bestimmen, aber so ist es nicht. Ich nenne das Schicksal.
3. "Man darf nicht mit dem eingreifen Gottes und seiner Souveränität rechnen, sodass man zu einem guten und leichten Ziel kommt." Ich glaube, dass bei Gott nichts unmöglich ist und dass er auch heute noch Wunder tut. Und ich bin tief überzeugt, dass am Ende der Zeit „alles gut“ wird. Wer weiß das auch schon.
4. Das ist aber eine große Anschuldigung. Gott hat uns Massstäbe für optimale Lebensqualität gegeben, die man ernst nehmen kann oder auch nicht. Diese Massstäbe funktionieren ähnlich wie Naturgesetze: Wenn ich sie ignoriere, kommen Menschen zu Schaden. Ich kann zum Beispiel schon sagen, ich ignoriere das Gesetz der Schwerkraft. Wenn jedoch ein Flugzeug abstürzt, werden wir damit konfrontiert. Leiden ist auch die Folge von menschlichen Fehlentscheidungen. Es ist sozusagen die dunkle Seite der menschlichen Freiheit...

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Kommentar von Mandarinenherz
02.06.2016, 14:31

Es ist sehr erfrischend, dass es noch Menschen gibt die so "Disskutierfreudig" sind, allerdings bin ich doch nicht darauf aus, dir meine Meinung aufzudrücken oder weiterhin zu erklären, wie ich dazu denke. Das was wir hier bereden, ist ein "Fass ohne Boden". Ein sehr verstricktes Thema. Vielleicht wirst du es irgendwann herausfinden... 😏

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Kommentar von Mandarinenherz
02.06.2016, 15:25

Wir Menschen, wir wissen viel, aber auch nichts. Deswegen will ich garnicht zu viel darüber reden. Es ist und bleibt ein Rätsel. Ob gut oder schlecht... Das ist alles relativ.

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