Frage von lapolops, 194

Warum hat Gott den Menschen nicht am ersten Tag erschaffen ?

Antwort
von Maxipiwi, 125

Wo hätte er ihn hinpacken sollen? 

Antwort
von joergbauer, 70

Ich vermute daß der Mensch ja Boden unter den Füßen brauchte und auch Wasser und Luft und Bäume mit Früchten sowie eine Atmosphäre etc. Und später sollte er den Tieren Namen geben, was ja nicht ginge, wenn sie nicht schon da gewesen wären. Gott ist ein Gott der Ordnung und alles hat seine Zeit - so auch die Schöpfung und deren Reihenfolge. Gott hatte für den Menschen sozusagen alles vorbereitet zum Leben.

Antwort
von Jogi57L, 74

ich glaube mich zu erinnern... irgendwie... dass zunächst alles "wüst und leer" war....

Wobei... wenn ich Gäste bekomme ... ich bereite da auch erst alles vor....es soll möglichst "perfekt" sein. bevor die Gäste das Haus betreten....

ok, kein soo gutes Beispiel

Kommentar von Maxipiwi ,

Find ich durchaus passend :)

Kommentar von Jogi57L ,

Danke :-)

Antwort
von nowka20, 15

da der mensch auf der erde lernen sollte, mußte erst der ganze kosmos geschaffen werden.

Antwort
von RonnyFunk, 27

"Warum hat Gott den Menschen nicht am ersten Tag erschaffen ?"

Weil der Mensch einen Wohnort braucht. Hätte er den Menschen erst schaffen sollen und dann irgendwo parken, wenn er das Universum erschafft?

Kann ein Mensch ohne Sonne, Luft, Pflanzen usw. leben?

Gegenfrage: Warum gehst Du nicht zuerst ins Internet und schaltest erst danach den Computer an?

Antwort
von Eselspur, 115

weil ein Mensch ohne Erde und Nahrung ziemlich verloren ist. 

Kommentar von lapolops ,

aber was wäre wenn er es sofort danach erschaffen würde?

Kommentar von matmatmat ,

Naja, die Pflanzen (Moses1-1,11) vor der Sonne (Moses 1-1,14) zu erschaffen hat den Pflanzen sicher auch keinen Spaß gemacht oder?

Kommentar von Eselspur ,

Es gibt zwei Schöpfungsberichte in der Bibel und zumindest die Theologen der großen christlichen Kirchen sind sich einig, dass es sich um mythische Erzählungen und nicht um naturwissenschaftliche Studien handelt. 

Kommentar von Trashtom ,

Wie jetzt, das ist nicht genau so passiert wie es da steht?

Kommentar von JTKirk2000 ,

Dann hätten diese Theologen mal die Bibel genauer lesen sollen. Dass die Sonne erst am vierten Tag erschaffen wurde, macht ja schon deutlich, dass es sich nicht um irdische Tage handeln kann. Die einzige Möglichkeit, in irgendwelchen Tagen zu rechnen sind dann göttliche bzw. himmlische Tage, und dass solche für den Menschen, wie in der Bibel beschrieben ist, 1000 Jahren entsprechen können, was nicht mehr und nicht weniger bedeutet, als einfach ein unermesslich langer Zeitraum, sollte einem besonders als Theologe ebenso bewusst sein, wie das damals ebenfalls vorherrschende geozentrische Weltbild und dass alles aus der Genesis eigentlich ebenso Offenbarung ist, wie in der Offenbarung des Johannes.

Kommentar von Eselspur ,

Es ist eine Glaubenswahrheit, ganz und gar - es ist keine naturwissenschaftliche Wahrheit

Kommentar von JTKirk2000 ,

Natürlich, aber man macht es nicht glaubwürdiger, wenn man daran heruminterpretiert und Zusammenhänge außen vor lässt. Das werfe ich nicht Dir vor, aber Theologen, die dies Deiner Äußerung nach augenscheinlich tun. 

Kommentar von matmatmat ,

Ist das mit den Gottestagen wie mit den Hundejahren? Ein Tag hat doch eine definierte Länge (circa 24 Stunden). Es können auch vor der Exsistenz unserer Sonne 24 Stunden vergangen sein, oder?

1000 Jahre ohne Sonne, die armen Pflanzen!

Kommentar von JTKirk2000 ,

Ein Tag ist eine durchschnittliche Zeitspanne, von einem Sonnenaufgang bis zum nächsten, oder wie es die Juden sehen, von einem Sonnenuntergang zum nächsten. Das Ding ist nur, dass die Sonne erst am 4. Schöpfungstag erschaffen worden sein soll. Also kann es sich nicht um irdische Tage gehandelt haben.

Aber selbst wenn man von irdischen Tagen ausgeht, so wurde durch wissenschaftliche Methodik festgestellt, dass die Erde früher schneller rotiert ist. Ich kann mich nicht mehr an genaue Zahlen erinnern, aber ich denke, es wurde in diesem Zusammenhang auch einmal was von 18 Stunden erzählt, aber Dokus vertraue ich auch nicht blind.

Was die Entwicklung der Erde selbst und auf der Erde angeht, so habe ich bereits geschrieben, dass die Schöpfungsgeschichte offenbar von einem geozentrischen Weltbild geprägt worden ist. 

Inwiefern sie dennoch zutreffend sein könnte, dürfte wohl zu ermessen sehr interessant sein, denn solange es dazu keine Zeitzeugen gibt, die sich dazu äußern, kann man nur auf entsprechend naturwissenschaftliche Beweise Rückschlüsse ziehen, welche da zumindest aussagen, dass die Sonne lange vor dem Leben auf der Erde da war, vermutlich auch lange bevor sich die Erde selbst überhaupt zu einem Planeten geformt hat.

In Hinsicht auf die grobe Beschreibung der Entwicklung des Lebens behält das erste Kapitel der Genesis jedoch recht. Erst kamen die Pflanzen, dann die Tiere und schließlich der Mensch. Ebenso kamen unter den Tieren zunächst die Wassertiere und dann erst Land- und Lufttiere. 

Kommentar von Trashtom ,
In Hinsicht auf die grobe Beschreibung der Entwicklung des Lebens behält das erste Kapitel der Genesis jedoch recht.

Wenn man sich die Wissenschaft mit biegen und brechen so hindreht wie man sie braucht, dann ja.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Wenn man sich die Wissenschaft mit biegen und brechen so hindreht wie man sie braucht, dann ja.

http://www.bibleserver.com/text/EU/1.Mose1

Steht da etwa nicht, dass erst die Pflanzen, dann die Tiere im Wasser und auf dem Land und schließlich der Mensch? Ich wüsste nicht, was dahingehend nicht im Einklang mit der Evolutionstheorie wäre, denn die Zeitspannen sind, wie im Kontext erkennbar ist, nicht auf irdische Zeit übertragbar, denn sonst hätte der erste Tag erst sein können, nachdem es bereits die Sonne gegeben hat.

Antwort
von elenano, 33

Ah, ich glaube dazu haben wir dieses Jahr was in Religion (evangelisch) gemacht.

Es gibt zwei Teile der Urgeschichte:

Die Priesterschrift (1. Mose 2 und 3) schildert, dass der Mensch an erster Stelle der Schöpfung steht, gleich nach der Erschaffung von Himmel und Erde und vor Tieren und Pflanzen.

Begründung: Die Wichtigkeit des Menschen soll verdeutlicht werden

Dann gibt es noch die Schrift des Jahwisten (1. Mose 1 und 9,1-4). Hier wird der Mensch vor Vollendung der Schöpfung erschaffen.

Begründung: das beste kommt zum Schluss

Kommentar von matmatmat ,

Und tatsächlich passiert ist es dann ganz anders...

Kommentar von comhb3mpqy ,

glauben Sie, dass Gott nicht die Erde geschaffen hat, oder wie ist Ihr Kommentar zu verstehen?

Antwort
von crashy2002, 84

Ein Mensch kann im nichts nur sehr schlecht leben :)

Kommentar von Abahatchi ,

Nun, dieses Gott scheint es doch auch zu können und wenn er den Menschen nach seinem Ebenbilde und dem der anderen Götter machte.....?

Kommentar von matmatmat ,

Nee, komm, das geht jetzt gar nicht. Der ist allmächtig, deswegen mußte er das gründlich vorbereiten, damit wir überleben konnten! ;)

Kommentar von Abahatchi ,

Gründlich vorbereiten? Wenn ich sehe, bei wie vielen Menschen die Weisheitszähne gezogen werden müssen, weil auf gut Deutsch das Maul zu klein ist.....

Falls ein Gott irgend eine Schöpfung vollbrachte, von durchdacht, geschweige denn von gründlich vorbereitet, kann da wohl keine Rede sein.

Antwort
von Andrastor, 55

Die Frage sollte ohnehin eher sein warum Gott (ein allwissendes und allmächtiges Wesen) überhaupt "Tage" gebraucht haben soll um irgendetwas zu erschaffen.

Aber es ist eine sehr gute Frage, denn laut Schöpfungsbericht hätten die Menschen ohnehin nicht sterben können, weshalb er sie genausogut an der Entstehung der Erde hätte teilhaben lassen können.

Kommentar von Maxipiwi ,

Machs doch erst mal nach, tag und Nacht zu schaffen. Da brauchst du auch ne Pause. 

Kommentar von Andrastor ,

Nicht wenn ich allmächtig wäre und somit keinen Aufwand hätte und keine Ressourcen verbrauchen würde, egal was ich tu.

Kommentar von Abahatchi ,

Nun, was ist das denn für ein göttliches Geistwesen, dasz in seiner Allmacht noch eine Pause braucht. 

Antwort
von Nadelwald75, 27

Hallo Iapolops,


ich darf mich an die Antwort von Meatwad anhängen:  "Weil der Mensch sich die Geschichte so ausgedacht hat." , aber aus einer etwas anderen Blickrichtung vielleicht (habe ich dann unten kommentiert):

Gott
ist nach unserem Glaubensbekenntnis der Schöpfer aller sichtbaren und
unsichtbaren Dinge, somit auch des Menschen. Die Feststellung über den
Ablauf, wie das geschehen ist, muss man der Wissenschaft überlassen.


Die Schöpfungsgeschichte der Bibel ist jedoch keine historisch-wissenschaftliche Sichtweise, sondern eine Glaubensaussage über das Verhältnis von Gott - Schöpfung - Mensch.

Dazu verwendet der Verfasser Mythen als Stilmittel. Ich kann daher nicht fragen,warum Gott ...., sondern nur: Was veranlasst den Verfasser, eine derartige Reihenfolge zu wählen.

Vielleicht ist dir bekannt, dass es zwei Schöpfungstexte in Genesis gibt, von denen der zweite ab Gen 4 der ältere ist. Und der beginnt interessanterweise:


Das ist die Entstehungsgeschichte von Himmel und Erde, als sie erschaffen wurden. Zur Zeit, als Gott, der Herr, Erde und Himmel machte,
gab es auf der Erde noch keine Feldsträucher und wuchsen noch keine Feldpflanzen;denn Gott, der Herr, hatte es auf die Erde noch nicht regnen lassen und es gab noch keinen Menschen, der den Ackerboden bestellte; aber Feuchtigkeit stieg aus der Erde auf und tränkte die ganze Fläche des Ackerbodens. Da formteGott, der Herr, den Menschen aus Erde vom Ackerboden und blies in seine Nase den Lebensatem. So wurde der Mensch zu einem lebendigen Wes
en.

Und da hättest du sogar deine Idee, die Schöpfung des Menschen ganz an den Anfang, also vor Pflanzen und Tiere, zu stellen.




Kommentar von Abahatchi ,

Gott ist nach unserem Glaubensbekenntnis der Schöpfer aller sichtbaren und 
unsichtbaren Dinge, somit auch des Menschen. Die Feststellung über den 
Ablauf, wie das geschehen ist, muss man der Wissenschaft überlassen.

Stellt sich also die Frage, was von der Bibel überhaupt noch relevant ist. Von Jahr zu Jahr verkümmert der Inhalt der Bibel zusehends zu Gleichnissen und sonstigen Belanglosigkeiten. 

Übrigens, falls das Gott tatsächlich alles geschöpft hat, egal ob sichtbar oder nicht, dann musz es sich auch selbst geschöpft haben und dies zu einem Zeitpunkt an dem es selbst noch nicht existierte und sich hätte somit nicht schöpfen können.

Kommentar von matmatmat ,

Ja, ob und wie Gott sich dann erschaffen hat bleibt ein wenig offen. Hat Gott einen Schöpfer oder ist Gott wie ich Atheist (glaubt also nicht an höhere Wesen ;)?

Kommentar von Nadelwald75 ,

Hallo Abahatchi,

der Inhalt der Bibel verkümmert nicht. Das würde er, wenn man fundamentalistisch allles für wissenschaftlich-historische Ereignisse hält. Dann kommt man nicht mehr zum eigentlichen Kern der Sache.

Ich verlasse mich hier auf zwei Dinge:

- die historisch-kritische Methode der Bibelexegese, die das Ziel u.a. hat zu differenzieren: Was ist wirklich historische Beschreibung (und die gibt es) und was sind in oriebtalisch-sprachliche Form gegossenen Glaubensaussagen? Was ist der Aussagewert der Bibel?

- was das Neue Testament angeht: die Interpretationsweise der Kirche, da sie bestand, bevor es überhaupt ein Neues Testament gab. Die Kirche ist der eigentliche Schöpfer der neutestamentlichen Texte.

Zu deinem zweiten Absatz: ein gerne vorgetragener Gedanke! Nach unseren Denkgesetzen ist das so verständlich. Zu berücksichtigen ist allerdings, dass Gott auch der Schöpfer unserer Denkgesetze und selbst nicht daran gebunden ist. Daher kann er auch damit nicht gemessen werden.

PS.: Du musst das auch nicht so annehmen, aber das ist meine Denkweise.

Kommentar von Abahatchi ,

der Inhalt der Bibel verkümmert nicht. Das würde er, wenn man fundamentalistisch allles für wissenschaftlich-historische Ereignisse hält.

Die Schöpfungsgeschichte war so gemeint, wie sie geschrieben wurde. Schön, dasz selbst Du nun erkennst, dasz das alles so nicht wirklich sein kann. 

Einerseits besteht somit Hoffnung, dasz Du auch noch den Widersinn eines Gottglaubens erkennst und zweitens verkümmert die Bibel gerade durch den Rest Deines Kommentares eben immer mehr zu einer Belanglosigkeit. Jeder kann sie nun hin und her interpretieren, wie er will.

PS.: Du musst das auch nicht so annehmen, aber das ist meine Denkweise.

Aber genau für diese Art der Denkweise, hätte man Dich noch vor wenigen Jahrhunderten als Leugnerin Gottes auf dem Scheiterhaufen.... Du weist schon....

Grusz Abahatchi

Antwort
von eleteroj, 37

die reinen "Warum" Fragen, ohne Angabe des Ziels der Frage, stammen aus der frühkindlichen Entwicklung, wo also ein Menschwerdenwollender endlos rumexperimentiert mit der Muttersprache.

Reine Warum-Fragen können und wollen natürlich auch nicht beantwortet werden:

warum seid ihr alle so bescheuert. warum ist das fressen hier so abnorm. warum ist die kanzlerin so ne hässliche olle. ja warum.

die schönsten Fragen sind dann: warum hat die Variable X den Wert 12?

In deinem Fall: Gott, das ist die Variable X.

Ach ich weiss gar nicht: warum antworte ich auf solche Fragen überhaupt? Warum nur? Aus Altersdemenz, oder aus reiner Herzensgüte? Ja warum nur?

Kommentar von matmatmat ,

Warum?

Antwort
von AlterWestfale, 65

Lies in der Bibel, dann weißt Du es.

Kommentar von matmatmat ,

Da steht nur drin, das es so gewesen sei, nicht warum.

Antwort
von iMPerFekTioN, 75

Weil Gott alles gut gemacht hat und den Menschen sehr gut!
Das beste kommt eben zum Schluss!

Um dem Menschen einen Lebensraum bieten zu können!

Antwort
von matmatmat, 42

Weil der Mensch Gott erschaffen hat.

Kommentar von comhb3mpqy ,

ich glaube, dass es Gott gibt, ich bin Christ. Wenn Sie Gründe/Argumente wissen wollen, warum ich an Gott glaube, dann können Sie mich hier fragen. Man kann aber auch auf mein Profil gehen, dort findet man auch Argumente, um an Gott zu glauben.

Kommentar von matmatmat ,

Argumente für Gott habe ich im Profil keine gefunden, aber das ist hier auch nicht die Frage.

Warum brauchen Sie Argumente, zu glauben, daß Gott den Mensch nicht am ersten Tag erschaffen hat? Das kann man doch auch glauben, so wie man ohne Beweise an Gott glaubt?

Kommentar von comhb3mpqy ,

wie darf ich das verstehen, dass Sie keine Argumente gefunden haben? Waren Sie auf meinem Profil und haben sich einige Antworten angesehen und bei den Antworten keine Argumente gefunden, oder sind Sie der Meinung, dass meine Argumente keine Argumente sind?

Antwort
von Meatwad, 43

Wir befinden uns hier ja nunmal im Bereich der Mythen. Demnach lautet die Antwort: Weil der Mensch sich die Geschichte so ausgedacht hat.

Zur Sicherheit in aller Kürze: Gott hat den Menschen weder am ersten, noch an irgendeinem anderen Tag erschaffen. Der Mensch ist ein Primat unter vielen, der sich wie alle anderen Lebewesen über Millionen Jahre entwickelt hat (und sich auch jetzt noch weiterentwickelt). Er ist nicht besonderer oder höher entwickelt als andere Lebewesen.

Kommentar von iMPerFekTioN ,

Da gehen wieder die Diskussionen los! Wenn du der Ansicht bist bitte, trotz allem beantwortet das nicht die Frage!

Kommentar von Abahatchi ,

trotz allem beantwortet das nicht die Frage!

Doch, es beantwortet die Frage absolut zutreffend. Hier noch einmal die Kernantwort als Zitat:

Weil der Mensch sich die Geschichte so ausgedacht hat.

Kommentar von Nadelwald75 ,

Hallo Abahatchi,

genau!

Kommentar von Nadelwald75 ,

Hallo Meatwad,

aus meiner Sicht als Katholik: Mit deiner prinzipiellen Antwort "Weil der Mensch sich die Geschichte so ausgedacht hat." bin ich einverstanden, aber aus einer etwas anderen Blickrichtung vielleicht:

Gott ist nach unserem Glaubensbekenntnis der Schöpfer aller sichtbaren und unsichtbaren Dinge, somit auch des Menschen. Die Feststellung über den Ablauf, wie das geschehen ist, muss man der Wissenschaft überlassen.

Die Schöpfungsgeschichte der Bibel ist jedoch keine historisch-wissenschaftliche Sichtweise, sondern eine Glaubensaussage über das Verhältnis von Gott - Schöpfung - Mensch.

Dazu verwendet der Verfasser Mythen als Stilmittel. Ich kann daher nicht fragen,warum Gott ...., sondern nur: Was veranlasst den Verfasser, eine derartige Reihenfolge zu wählen.

Kommentar von matmatmat ,

Das ist eine sehr lockere Sicht, angenehm.

Mir bleibt dann da die Frage übrig, wie hat er sich selbst erschaffen (er ist ja auch eines der Dinge die existieren sollen?)

Kommentar von comhb3mpqy ,

verstehe ich das richtig, dass Sie sich fragen, woher Gott kommt?

Kommentar von Nadelwald75 ,

Hallo matmatmat, - auch an comhb3mpqy und TheDoctor13:

Ich zitiere aus einem anderen Kommentar, den ich gerade gegeben habe:
Nach unseren Denkgesetzen ist das so verständlich. Zu berücksichtigen ist allerdings, dass Gott auch der Schöpfer unserer Denkgesetze und selbst nicht daran gebunden ist. Daher kann er auch damit nicht gemessen werden.

Außerdem: die Folgefragen, woher denn Gott kommt, setzen suggestiv voraus, dass er irgendwo her kommt. Er kommt gar nicht irgendwo her. Er ist nach christlicher Glaubensauffassung nicht an Zeit und Raum gebunden. Das  Alte Testament würde das mit der Antwort Jahwes an Moses beschreiben: "Ich bin."



Kommentar von TheDoctor13 ,

Da wäre ich jetzt auch dran interessiert. Woher kommt Gott eigentlich?

Kommentar von comhb3mpqy ,

Gott war schon da. Ich finde das nicht unlogisch. Zur Entstehung des Universums gibt es ja die Urknalltheorie. Aber weiß die Wissenschaft, woher die Sachen kamen, die bereits bei dem Urknall dabei waren? Wenn das die Wissenschaft nicht weiß, dann finde ich es auch nicht unlogisch zu sagen, dass Gott schon da war.

Falls ich jetzt einen Fehler gemacht habe bei dem Urknall, dann kann man mich ja darauf hinweisen.

Antwort
von TheDoctor13, 33

Weil es keinen Gott gibt.

Kommentar von comhb3mpqy ,

ich glaube, dass es Gott gibt, ich bin Christ. Wenn Sie Gründe/Argumente wissen wollen, warum ich an Gott glaube, dann können Sie mich hier fragen. Man kann aber auch auf mein Profil gehen, dort findet man auch Argumente, um an Gott zu glauben.

Kommentar von TheDoctor13 ,

ok, dann wäre ich an ihren Argumenten interessiert ;)

Kommentar von TheDoctor13 ,

ich warte noch immer

Kommentar von comhb3mpqy ,

bitte entschuldigen Sie, dass ich mich erst jetzt wieder melde. Hier sind einige Argumente:

Ich finde, dass diese Welt ziemlich gut durchdacht ist, z. B. von ihrer Position im Weltall aus. Auf der Erde ist es weder viel zu kalt noch viel zu warm. Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde aus Zufall entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet
nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Kommentar von TheDoctor13 ,

Vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort. Danke, dass sie sich Zeit genommen haben mir ihre Sichtweise zu erläutern.

Antwort
von kubamax, 50

Weil er anfänglich zweifelte, den Mensch zu erschaffen. Seine Zweifel beweisen sich heute.

Kommentar von joergbauer ,

Gott erschuf den Menschen um ihn zu erlösen, denn Gott wusste schon vorher was passierte. ER ist souverän und zweifelt nie. Gott ist Liebe und darum gibt es den Menschen - es geht um Beziehung und Erlösung!

Kommentar von matmatmat ,

Er hat uns also mit Fehlern erschaffen, um uns dann eine Erbsünde anzuhängen für die wir nichts können, um uns dann sich selbst was auch sein Sohn ist zu schicken um den für sich zu opfern um sich zu beschwichtigen und uns vor sich selbst zu retten...?

Klingt nach einem durchdachten Plan... wollen wir da eine neue Frage draus machen?

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