Frage von Kenfmisttoll, 244

Warum hat Gott den Baum der Erkenntniss+Satan erschaffen?

Wenn Gott allmächtig,allwissend und allbarmherzig/allliebend ist, warum hat er dann den Baum der Erkenntnis/Satan erschaffen?

Gott schafft ja in allen 3 Monotheistischen Religionen den Garten Eden und sagt Adam und Eva "esst nicht von diesem Baum". Warum hat Gott es den beiden gesagt, wenn er doch wusste, dass sie vom Baum essen werden? Ist das nicht ein bisschen schizophren? Warum hat er Satan erschaffen? Er hat doch gewusst, dass Satan die beiden Verführen würde?Hätte er Satan nicht woanders leben lassen können? Satan hätte es doch sicher verstanden, und überhaupt,immerhin ist es ja Gott!

Da Gott allmächtig/allwissend, hätte er doch einen Weg finden müssen, den Menschen freien Willen zu geben, ohne diese bestrafen zu müssen? Hätter nicht irgendwelche Parameter so ändern können, dass Adam und Eva nicht vom Baum essen und glücklich mit Gott leben können? Wenn Gott allmächtig,alliebend,allwissend ist, hätte er nicht so erschaffen können , dass wir trotz freiem Willen in Utopia/Paradies leben können,ohne Leid? Da er ja auch außerhalb der Logik agieren kann(kann Gott einen Stein erschaffen,der so schwer ist, dass er ihn nicht heben kann?) , hätte sicher eine Lösung finden können.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Rosswurscht, 52

Gott? Batman? Pumuckl?

Alles Humbug ...

Antwort
von tachyonbaby, 54

Löse Dich mal aus der Vorstellung, daß Gott und Satan personifizierte Wesenheiten sind. Sie sind lediglich die Namen der Prinzipien in denen
sie wirken. Stell Dir die Mitte einer Waage vor, einen goldenen
Mittelweg, der Liebe und reines Geist-Bewußtsein ist. Dieser wird "Gott"
genannt.

Dann stelle Dir das materielle Prinzip vor: Der Herr der Welt, wie ihn schon Jesus nannte: "Satan".

Auf der anderen Seite der Waage ist das Prinzip der Erkenntnis, der Intelligenz - sprich "Luzifer".

Wenn ich nun intelligent bin und meine Denkfähigkeiten ohne die Liebe nutze, dann spalte ich das Atom, verstrahle, vergifte, verseuche und bringe
Verderben über die Menschheit mit in Labor gezüchteten Todesviren, dann
stelle ich die Wissenschaft über alles und habe keine Skrupel die Sicherheit der Menschen, ja des ganzen Planeten zu riskieren. Außerdem diene ich mit intelligenten, aber unmoralischen Praktiken dann noch dem Extrem der anderen Waagschale, in dem ich z.B. risikolose und einfache Heilungsmethoden unterdrücke, weil die keinen Profit bringen.

Wenn ich dem satanischen Prinzip diene, dann beute und plündere ich die
Menschen und ihre Arbeitskraft gnadenlos aus und lasse ihnen gerade mal
die Illusion von Freiheit oder daß sie selbst etwas entscheiden könnten.

Ich plündere die Menschen mit Zinsen, Aktiengesellschaften und Börsen aus, kreiere ungerechte Steuersysteme. Mir geht der Profit über alles und Mensch, Flora und Fauna interessieren mich dabei nicht - ich will unendliches Wachstum, damit eine kleine Minderheit in Saus und Braus leben kann und alle anderen nur Sklaven sind und behaupte auch noch, ich bin das auserwählte Volk und bete "Gott" an.

Ich behaupte der Vertreter Gottes auf Erden zu sein, befehle die Kreuzzüge, die Inquisition und bereichere mich an dem, was meine Inquisitoren beschlagnahmen, ich behindere 700 Jahre die Wissenschaft und behaupte ich bete "Gott" an.

Ich unterdrücke die weibliche Hälfte meines Volkes, spreche ihnen jegliches Recht ab, ich verunglimpfe alle "Nichtgläubigen" und drohe ihnen den Tod an, wenn sie nicht meinen Glauben annehmen wollen und behaupt auch noch, ich bete "Gott" an.

Merkst Du, daß alle drei monotheistischen Religionen das satanische Prinzip anbeten? Alle drei beherrschen ihre Gläubigen durch Angst, mit Zuckerbrot und Peitsche und wollen die anderen Ungläubigen entweder bekehren oder vernichten oder anderweitig beherrschen. Deshalb werden
diese drei auch nicht eher Ruhe geben, bis sie sich gegenseitig vernichtet haben - es sei denn, die religiösen Führer gebrauchen endlich ihren Verstand und weise Klugheit!

Nun liegt es an uns allen, eine Balance zu finden und das, was wir tun mit Liebe zu tun, uns bewußt zu werden, daß wir geistige beseelte Wesen sind, die sich einen Körper genommen haben. Mit gesundem (liebevollen) Verstand in der Welt der Materie leben, uns der materiellen Welt zu erfreuen, die Lebewesen darin zu schützen und uns nur das zu nehmen, was wir auch tatsächlich brauchen. Was nützen uns schließlich vergoldete Wasserhähne, wenn da nur eine verseuchte, nicht trinkbare Brühe heraus kommt???

.

Schau mal in die Bibel rein (ist ja nicht so, daß da nicht auch neben absolutem Nonsens ein paar Weisheiten drin stehen):

Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönend Erz oder eine klingende Schelle.

Und wenn ich weissagen könnte und wüßte alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, also daß ich Berge versetzte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.

Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib brennen, und hätte der Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze.

Antwort
von Philipp59, 41

Hallo Kenfmisttoll,

zunächst einmal ist Gott zwar allmächtig aber nicht allwissend! Das behaupten zwar viele von ihm, doch das würde vielem widersprechen, was die Bibel über ihn sagt.

Es stimmt zwar schon, Gott besitzt die Fähigkeit, Geschehnisse lange im Voraus zu wissen, doch die Frage, die sich stellt ist die, ob Gott uneingeschränkt von dieser Fähigkeit Gebrauch macht. Hier kommt eine Lehre mit ins Spiel, die als "Prädestinationslehre" bekannt ist und die besagt, dass Gott alles weiß, ihm also auch jedes Ereignis, ob im irdischen oder im himmlischen Bereich, im Voraus bekannt ist. Des weiteren schließt diese Lehre mit ein, dass Gott alles vorherbestimmt, jedes Detail im Leben eines Menschen. Die Prädestinationslehre wird jedoch nicht in der Bibel gestützt.

Um auf Deine Frage zu kommen, warum Gott den Teufel erschaffen hat; Gott hat den Teufel nicht als Teufel erschaffen. Dieser gehörte ursprünglich einmal zu der großen Schar treuer Engel. Nachdem Gott den Menschen erschaffen hatte, entwickelte sich im Herzen einer dieser Engel ein verkehrtes Verlangen. Es entstand in ihm der Wunsch, ebenso wie Gott angebetet zu werden. So näherte er sich Eva durch eine Schlange und brachte sie dazu, sich gegen Gott aufzulehnen. Sie, und auch später ihr Mann Adam, sagten sich von Gott los und begaben sich, ohne sich dessen richtig bewusst zu sein, unter die Herrschaft des Satan. Durch diesen Akt der Rebellion ist letztendlich all das Leid entstanden, was es in der Vergangenheit bis heute gab und gibt.

Hätte Gott tatsächlich dieser Entwickelung vorausgesehen, dann wäre er im Grunde für das ganze Leid verantwortlich. Ergibt das jedoch wirklich einen Sinn, wenn man vor allem daran denkt, dass in der Bibel über Gott gesagt wird, dass er "Liebe ist" ? (1. Johannes 4:8). Nur jemand, der schrecklich grausam und sadistisch ist, würde sich zu einem solchen Spiel hergeben.

Ist aber Gott wirklich vollkommen, wenn er nicht alles im Voraus weiß? Einige argumentieren so. Dazu ist es interessant, einmal das zu lesen, was ein Bibellexikon darüber sagt:

" Die Behauptung, Gott wäre nicht vollkommen, wenn er nicht alle künftigen Ereignisse und Situationen bis ins einzelne vorherwüßte, verrät in Wirklichkeit eine willkürliche Ansicht über Vollkommenheit. Vollkommenheit im eigentlichen Sinn des Wortes verlangt keine solch absolute, uneingeschränkte Anwendung, denn ob etwas vollkommen ist, hängt davon ab, inwieweit es den Maßstäben der Vortrefflichkeit entspricht, die jemand, der dafür kompetent ist, festgelegt hat. (Siehe VOLLKOMMENHEIT.) Letzten Endes sind Gottes Wille und Wohlgefallen — nicht die Meinungen oder Auffassungen von Menschen — ausschlaggebend dafür, ob etwas vollkommen ist oder nicht (5Mo 32:4; 2Sa 22:31; Jes 46:10).

Als Veranschaulichung diene Gottes grenzenlose Machtfülle, die unleugbar vollkommen ist und keinerlei Beschränkungen unterliegt (1Ch 29:11, 12; Hi 36:22; 37:23). Doch seine Vollkommenheit an Kraft erfordert nicht, daß er in jedem Fall den vollen Umfang seiner grenzenlosen Machtfülle einsetzt. Sonst wären bereits vor langer Zeit durch den Vollzug der Strafgerichte Gottes, die von machtvollen Äußerungen der Mißbilligung und des Zorns begleitet waren — wie bei der Flut und bei anderen Gelegenheiten  —, nicht nur bestimmte Städte und einige Nationen des Altertums vernichtet worden, sondern die Erde und alles darauf (1Mo 6:5-8; 19:23-25, 29; vgl. 2Mo 9:13-16; Jer 30:23, 24). Gottes Machtentfaltung ist daher nicht einfach eine Entladung seiner grenzenlosen Kraft; diese wird statt dessen immer durch seinen Vorsatz bestimmt und, sofern es angebracht ist, durch seine Barmherzigkeit gemildert (Ne 9:31; Ps 78:38, 39; Jer 30:11; Klg 3:22; Hes 20:17).

Wenn es Gott unter gewissen Umständen gefällt, von seinem uneingeschränkten Vorherwissen wahlweise und in beliebigem Umfang Gebrauch zu machen, hat bestimmt weder ein Mensch noch ein Engel das Recht, zu ihm zu sagen: „Was tust du?“ (Hi 9:12; Jes 45:9; Da 4:35). Es geht daher nicht um die Frage der Fähigkeit, d.  h. darum, was Gott vorhersehen, vorherwissen und vorherbestimmen kann — denn „bei Gott .  .  . sind alle Dinge möglich“ (Mat 19:26)  —, sondern darum, ob Gott es für angebracht hält, etwas vorherzusehen, vorherzuwissen und vorherzubestimmen, denn „alles, was er Lust hatte zu tun, hat er getan“ (Ps 115:3).

("Einsichten über die Heilige Schrift" Band 2, Seite 1247).

Wie hier angedeutet wird, macht Gott wahlweise von seinem Vorherwissen Gebrauch. Das bedeutet, dass er beschließen kann, nicht alle Taten seiner Geschöpfe vorherzuwissen. Die Bibel lässt an verschiedenen Stellen erkennen, dass Gott zunächst eine aktuelle Situation untersucht und aufgrund dieser Untersuchung dann eine Entscheidung trifft.

Du fragst auch noch, ob Gott nicht einen anderen Weg hätte finden können, den Menschen einen freien Willen zu geben, ohne sie hinterher zu bestrafen. Wenn Gott, wie Du sagst, die "Parameter" so geändert hätte, dass Adam und Eva nicht von dem Baum hätten essen können, dann hätte er in gewisser Weise aus ihnen Roboter gemacht, die auf "gut" programmiert gewesen wären. Dann hätte er ihnen das wieder wegnehmen müssen, was er ihnen zuvor als ein Geschenk gegeben hatte: den freien Willen. Dieser macht ja das eigentliche Menschsein aus! Wäre der Mensch Gott gegenüber dankbar gewesen, wofür er wirklich allen Grund hatte, dann hätte er der Versuchung, von dem Baum zu essen, ganz bestimmt widerstanden.

Auch wenn die beiden ersten Menschen in dieser einfachen Gehorsamsprüfung versagt haben, hat es in späterer Zeit immer wieder Menschen gegeben, die trotz ihrer Unvollkommenheit Gott gegenüber ihre uneingeschränkte Liebe zum Ausdruck gebracht haben. Solche Menschen gibt es bis in unsere Tage, wenn ihre Zahl auch relativ gering ist. Nach dieser Art Mensch sucht Gott, um ihn in einem künftigen irdischen Paradies - übrigens kein Utopia - leben zu lassen. Es kommt daher für jeden Einzelnen darauf an, dass er Gott und seine Anforderungen für das ewige Leben kennenlernt und sich dafür entscheidet, ihm aus ganzem Herzen heraus zu dienen. Dann wird Gottes ursprünglicher Vorsatz mit der Erde und den Menschen in Erfüllung gehen!

LG Philipp

Kommentar von Kenfmisttoll ,

Wenn er nicht allwissen ist, ist er auch nicht allmächtig. "Kann Gott allwissend sein"="Nein" würde die allmächtigkeit ausschließen. Es sei denn, er würde sich bewusst dazu entscheiden, nicht allwissend zu sein. "kann Gott allwissend sein"="ja, aber er will nicht" . Die Frage ist, warum Gott darauf versichten würde, wenn er damit Leid verringern kann.Außerdem würde es heißen,dass Gott doch nicht so perfekt ist."

"

Du fragst auch noch, ob Gott nicht einen anderen Weg hätte finden

können, den Menschen einen freien Willen zu geben, ohne sie hinterher zu

bestrafen. Wenn Gott, wie Du sagst, die "Parameter" so geändert hätte,

dass Adam und Eva nicht von dem Baum hätten essen können, dann hätte er

in gewisser Weise aus ihnen Roboter gemacht, die auf "gut" programmiert

gewesen wären. Dann hätte er ihnen das wieder wegnehmen müssen, was er

ihnen zuvor als ein Geschenk gegeben hatte:

den freien Willen

.

Dieser macht ja das eigentliche Menschsein aus! Wäre der Mensch Gott

gegenüber dankbar gewesen, wofür er wirklich allen Grund hatte, dann

hätte er der Versuchung, von dem Baum zu essen, ganz bestimmt

widerstanden. "

Da er allmächtig ist, hätte er die Parameter ändern können, ohne sie zu Robotern zu machen.

Gegenfalls indem er von seiner Allwissendheit gebrauch zu machen, und die Schlange woanders hinzuschicken. Oder die Apfel unappetitlich zu machen.

Wenn Adam und Eva keine Lust gehabt hätten, die Äpfel zu essen, weil sie eben unappetitlich aussehen, hätte dies kein Eingriff auf den freien Willen gehabt.

Ferner kann man sagen, dass Gott indirekt selbst entschieden hat, dass Adam und Eva von dem Apfel essen, da er eben die Parameter(Garten Eden,die Menschen,Satan/Schlange usw) so erschaffen hat, dass die beiden sich für den Apfel entscheiden.

"Auch wenn die beiden ersten Menschen in dieser einfachen
Gehorsamsprüfung versagt haben, hat es in späterer Zeit immer wieder
Menschen gegeben, die trotz ihrer Unvollkommenheit Gott gegenüber ihre
uneingeschränkte Liebe zum Ausdruck gebracht haben. Solche Menschen gibt
es bis in unsere Tage, wenn ihre Zahl auch relativ gering ist. Nach dieser Art Mensch
sucht Gott, um ihn in einem künftigen irdischen Paradies - übrigens
kein Utopia - leben zu lassen. Es kommt daher für jeden Einzelnen darauf
an, dass er Gott und seine Anforderungen für das ewige Leben
kennenlernt und sich dafür entscheidet, ihm aus ganzem Herzen heraus zu
dienen. Dann wird Gottes ursprünglicher Vorsatz mit der Erde und den
Menschen in Erfüllung gehen! "

1. was passiert mit den anderen Menschen?

2. wenn kein Utopia, was dann?

3.Warum hat Gott die Prüfung so erschwerrt? Nicht einen Apfel zu essen ist deutlich leichter als auf die Idee zu kommen, an einen Gott zu glauben, vorallem bei all den Religionen

Kommentar von Philipp59 ,

Hallo Kenfmisttoll,

wenn Gott nicht allwissend ist, schließt das seine Allmacht nicht aus. Wie Du es selbst als eine denkbare Möglichkeit anführst, hat Gott sich bewusst dafür entschieden, nicht immer alles zu wissen (siehe meine Antwort).

Stelle Dir einmal vor, Du hättest die uneingeschränkte Fähigkeit, Dinge vorauszusehen. Würdest Du Dich wohl in jedem Fall dafür entscheiden, von dieser Fähigkeit auch Gebrauch zu machen? Oder wäre es in manchen Fällen nicht besser, nicht zu wissen, was in der Zukunft geschieht? Ebenso hat sich auch Gott in manchen Fällen dafür entschieden, seine Fähigkeit des Vorauswissens nicht einzusetzen. Wer ist berechtigt, ihm daraus einen Vorwurf zu machen?

Auch möchte ich noch kurz auf den Begriff "allmächtig" eingehen, wenn er sich auf Gott bezieht. Viele wenden ihn so an, als sein Gott absolut alles möglich. Das ist jedoch nicht die biblische Bedeutung. Im Sinne der Bibel ist Gott insofern allmächtig, als nichts und niemand in der Lage ist, sein Vorhaben zu verhindern. Doch wird Gott niemals seinen eigenen Gesetzen zuwiderhandeln. Da er z.B. der "Gott der Wahrheit" ist, kann er, wie in der Bibel steht, eines nicht: lügen (Titus 1:2). Das schränkt jedoch seine Allmacht in keiner Weise ein.

Demgemäß gibt Gott den Menschen nicht erst den freien Willen und steuert ihn dann im Widerspruch dazu so, dass er gar nicht anderes als gehorsam handeln kann. Ein Gott, der derart widersprüchlich handeln würde, wäre nicht vollkommen, sondern fehlerhaft.

Nun noch zu Deinen drei letzten Fragen:

1. was passiert mit den anderen Menschen?

Gott räumt jedem Menschen die Möglichkeit ein, ihn kennenzulernen. Daher ist es auch nicht ungerecht, wenn er Menschen für ihre Unterlassung zu Rechenschaft zu ziehen. Bereits seit Jahrhunderten sieht Gott geduldig zu, wie die Menschen ohne ihn hier auf der Erde schalten und walten. Doch ihr Bestreben, unabhängig von ihn zu leben, führt immer mehr in ein Chaos. Mit jedem Jahr rückt die Menschheit mehr und mehr an den Rand des Ruins. Daher ist es nur gerechtfertigt, wenn Gott eines Tages in das Weltgeschehen eingreifent. Dann wird folgendes geschehen: "Denn die Übeltäter, sie werden weggetilgt, die aber auf Jehova hoffen, sind es, die die Erde besitzen werden" (Psalm 37:9).

2. wenn kein Utopia, was dann?

Das von Gott verheißende Paradies hier auf der Erde ist insofern kein Utopia, als Gott in der Lage ist, das zu halten, was er verspricht. Jesus Christus versprach z.B. einem der Verbrecher, der neben ihm an einem Stamm hing: "Du wirst mit mir im Paradies sein" (Lukas 23:43). Gott hat bereits tausendfach bewiesen, dass er die von ihm gemachten Voraussagen in Erfüllung gehen lässt.

3.Warum hat Gott die Prüfung so erschwert? Nicht einen Apfel zu essen ist deutlich leichter als auf die Idee zu kommen, an einen Gott zu glauben, vor allem bei all den Religionen

Es stimmt, die Prüfung mit dem "Apfel" war eigentlich nur eine einfache Gehorsamsprüfung. Doch auch an Gott zu glauben ist im Grunde jedem Menschen möglich, da wir alle mit dem inneren Drang erschaffen wurden, nach Gott zu fragen. Das Schwierige ist auch nicht der Glaube an Gott an sich, sondern Gott zu gehorchen und seinen Willen zu tun. Doch mit der richtigen inneren Einstellung ist auch dies möglich und machbar. Daher heißt es in der Bibel: " Denn darin besteht die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer" (1. Johannes 5:3).

LG Philipp

Kommentar von Kenfmisttoll ,

"Stelle Dir einmal vor, Du hättest die uneingeschränkte Fähigkeit, Dinge
vorauszusehen. Würdest Du Dich wohl in jedem Fall dafür entscheiden, von
dieser Fähigkeit auch Gebrauch zu machen? Oder wäre es in manchen
Fällen nicht besser, nicht zu wissen, was in der Zukunft
geschieht? Ebenso hat sich auch Gott in manchen Fällen dafür
entschieden, seine Fähigkeit des Vorauswissens nicht einzusetzen."

Ich könnte mir keine Situation vorstellen, in der es schlecht wäre, die Zukunft zu sehen. Vorallem, da Gott in die Vergangenheit reisen kann und ggf die Zukunft ja verändern könnte.

"Wer ist berechtigt, ihm daraus einen Vorwurf zu machen?"

Jeder, der aufgrund dieser Willkür leiden muss. Z.b Hiob, der seine Familie verlor und krank wurde, nur weil Gott sehen wollte, ob er dennoch an ihn glaubt. Stattdessen hätte Gott einfach in die Zukunft sehen können. Oder eben die Kinder in Afrika,Asien die in Fabriken aufwachsen, mit den einzigen Sinn, jeden Tag zu schuften und zu hungern

"Demgemäß gibt Gott den Menschen nicht erst den freien Willen und steuert
ihn dann im Widerspruch dazu so, dass er gar nicht anderes als gehorsam
handeln kann. Ein Gott, der derart widersprüchlich handeln würde, wäre nicht vollkommen, sondern fehlerhaft. "

1. Wer könnte ihm ein Vorwurf machen, wenn er gegen seine Gesetze verstößt, um Gutes zu tun?

2.Er muss die Menschen nicht steuern. Es gibt viele Ideen, wie man Leid verhindert, ohne den Menschen den freien Willen zu nehmen/sie zu steuern.

"Gott räumt jedem Menschen die Möglichkeit ein, ihn kennenzulernen. Daher
ist es auch nicht ungerecht, wenn er Menschen für ihre Unterlassung zu
Rechenschaft zu ziehen. Bereits seit Jahrhunderten sieht Gott geduldig
zu, wie die Menschen ohne ihn hier auf der Erde schalten und walten.
Doch ihr Bestreben, unabhängig von ihn zu leben, führt immer mehr in ein
Chaos. Mit jedem Jahr rückt die Menschheit mehr und mehr an den Rand
des Ruins. Daher ist es nur gerechtfertigt, wenn Gott eines Tages in das
Weltgeschehen eingreifent. Dann wird folgendes geschehen: "Denn die
Übeltäter, sie werden weggetilgt, die aber auf Jehova hoffen, sind es,
die die Erde besitzen werden" (Psalm 37:9)."

1. Gott zieht Menschen zur Rechenschaft, weil sie nicht an ihn glauben und nicht etwa, weil sie böses tun?

2.Die schlimmsten Zeiten waren immer die, in denen die Menschen an Gott geglaubt haben. Was ist mit dem MIttelalter? Willst du etwa absprechen, dass die Menschen nicht an Gott glaubten?Und trotzdem war das Mittelalter wohl eine der schlimmsten Zeiten Europas

"Es stimmt, die Prüfung mit dem "Apfel" war eigentlich nur
eine einfache Gehorsamsprüfung. Doch auch an Gott zu glauben ist im
Grunde jedem Menschen möglich, da wir alle mit dem inneren Drang
erschaffen wurden, nach Gott zu fragen. Das Schwierige ist auch nicht
der Glaube an Gott an sich, sondern Gott zu gehorchen und seinen
Willen zu tun. Doch mit der richtigen inneren Einstellung ist auch dies
möglich und machbar. Daher heißt es in der Bibel: " Denn darin besteht
die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer" (1. Johannes 5:3). "

Wenn alle mit dem inneren Drang erschaffen wurden, nach Gott zu fragen, warum entstand dann das Christentum erst vor 2000 Jahren, nachdem der Mensch schon 100.000 Jahre existierte? Und warum glaubten dann so viele Völker an polytheistische Religionen und warum gibt es dann immernoch so viele verschiedene Religionen?

Antwort
von quopiam, 31

Satan kommt in der Schöpfungsgeschichte überhaupt nicht vor. "Die Schlange war klüger als alle anderen Tiere" heißt es. Vom Teufel ist nicht die Rede.

Und dann solltest Du die Schöpfungserzählungen nicht mit Geschichtsschreibung verwechselt. Es sind Mythen, die erzählen, WARUM die Erkenntnis in der Welt ist, WARUM wir nicht im Paradies leben. Sie erzählen nicht, WIE GENAU die Menschheit dazu kam, zwischen Gut und Böse Unterschied zu machen.

Jeder Mensch kommt früh in seinem Leben an den "Baum", soll heißen, er entscheidet sich irgendwann zum ersten Mal, den Unterschied zwischen dem wahrzunehmen, was er tun soll und dem, was er nicht tun soll. Die meisten von uns trifft das schon als Kleinkinder. Eltern wissen sowieso, wovon ich rede. *g* Und genau da naschen wir von der Frucht und verlassen anschließend das Paradies - die "Unschuld" ist futsch und sie kommt auch nicht wieder. Gruß, q.

Kommentar von Kenfmisttoll ,

Na schön, warum hat Gott die schlange erschaffen?

abgesehen davon : https://de.wikipedia.org/wiki/Satan

Was meinst du mit Mythen? Wenn man an Gott glaubt, muss man folgerichtig 100% an die Schöpfungsgeschichte glauben. Wenn man es nicht so nimmt, wie es drinsteht, sondern anfängt, zu interpretieren, kann man wircklich in allem etwas interpretieren, so wie man halt will. Dann hat die Bibel aber überhaupt keinen Wert mehr, denn der liebe Gott hat wie du weißt keine Anleitung gegeben, wie man was interpretieren soll.

Kommentar von quopiam ,

Der liebe Gott hat, wie Du weißt, den menschlichen Verstandt geschaffen. DER beinhaltet genug Anleitung zum Interpretieren. Wenn Du 100 % Geschichtsschreibung in der Bibel suchst, dann kannst Du auch fragen, warum Mose bei der Erschaffung der Welt schon da war. Interpretation ist keine willkürliche Sache. Dazu gehört Wissen über das, was man interpretieren will. Man nimmt nicht einfach ein Buch und deutet hinein, was man gerade will. Das geht mit der Bibel nicht, nicht mit Goethe und nicht mit einem Kochbuch. Wenn da steht, Du sollst den Braten ablöschen, holst Du ja auch nicht den Feuerlöscher.

Warum hat Gott die Schlange geschaffen? Weil Schlangen schön sind vielleicht. Ich würde eher fragen - und mich wundern - wenn da stünde: "Das Stinktier war das Geschöpf mit dem lieblichsten Duft." Die Schlange ist einfach das Symbol für die Anfrage an den menschlichen Intellekt. Aus irgendeinem Grund wurde und wird bis heute Schlangen Weisheit zugesprochen. Dabei sind sie taub und haben ein winziges Gehirn. Aber das wußten die Autoren nicht, als sie in Babylon saßen und ihre mündlich tradierten Mythen verschriftlichten. q.

Kommentar von Kenfmisttoll ,

"
Der liebe Gott hat, wie Du weißt, den menschlichen Verstandt geschaffen.
DER beinhaltet genug Anleitung zum Interpretieren. Wenn Du 100 %
Geschichtsschreibung in der Bibel suchst, dann kannst Du auch fragen,
warum Mose bei der Erschaffung der Welt schon da war. Interpretation ist
keine willkürliche Sache. Dazu gehört Wissen über das, was man
interpretieren will. Man nimmt nicht einfach ein Buch und deutet hinein,
was man gerade will. Das geht mit der Bibel nicht, nicht mit Goethe und
nicht mit einem Kochbuch. Wenn da steht, Du sollst den Braten
ablöschen, holst Du ja auch nicht den Feuerlöscher."
Dann frag ich mich, warum es zu viele verschiedene Auslegungen gibt, verschiedene Kirchen,Sekten usw. _Mann kann sie sehr wohl verschieden interpretieren, so sehr, dass sich Menschen sogar deswegen umbringen(protestanten vs katholiken)

"
Warum hat Gott die Schlange geschaffen? Weil Schlangen schön sind
vielleicht. Ich würde eher fragen - und mich wundern - wenn da stünde:
"Das Stinktier war das Geschöpf mit dem lieblichsten Duft." Die Schlange
ist einfach das Symbol für die Anfrage an den menschlichen Intellekt.
Aus irgendeinem Grund wurde und wird bis heute Schlangen Weisheit
zugesprochen. Dabei sind sie taub und haben ein winziges Gehirn. Aber
das wußten die Autoren nicht, als sie in Babylon saßen und ihre mündlich
tradierten Mythen verschriftlichten. q."

Interresant.Also ist die Bibel menschengemacht , nicht von Gott?

Antwort
von nowka20, 16

damit der mensch das prinzip der freiheit kennenlernt

Kommentar von Kenfmisttoll ,

Wie ist das Freiheit, wenn man für seinen (fehl)Entscheidung in die Hölle kommt? Wenn ich dich in ein Raum einsperre und dir sage :"wenn du fliehst, stirbst du. Wenn du versuchst zu essen,stirbst du und wenn du trinkst, stirbst du" , bist du dann auch "frei"?

Kommentar von nowka20 ,

freiheit ist die absolute unabhängigkeit sowohl im materiellen, als auch im geistigen.


----------
heutzutage kann diese freiheit nur im denken erreicht werden.


----------
alles andere ist WAHLFREIHEIT


man kommt nicht in die hölle.

das sagen nur menschen, die einem angst machen wollen

niemand kommt für seine fehlentscheidungen in die hölle.  

Antwort
von ilknau, 77

Hi, Kenmisttoll.

GFott ist die Grosse =0, der sich nun dran freut,

zu sehen, dass 0 oder 1 sind die Leut

Binärer Code,

noch gering gemessen an seiner Vielgestalt.

Kommentar von Kenfmisttoll ,

Bitte erläutern?

Kommentar von ilknau ,

Er/Sie/Es sind Der Große Attraktor, das Faszinosum schlechthin, dem man alles Unerklärliche anhaftet, um selbst so zu sein =0.

Die steht auch für Nichts und übt dennoch grosse Wirkung, in der Mathematik etwa, aus.

Kommentar von ilknau ,

PS. in anderen Glauben ist er ein gütiger Führer, der dem Menschen Zeit lässt, sich selbst zu erkennen: https://www.youtube.com/watch?v=N5XkLaDTBXM

Antwort
von Slaytanic88, 28

Ich kenn keinen halbwegs vernünftigen Menschen der der Ansicht wäre, dass es etwas schlechtes ist, zu einer richtigen Erkenntnis zu kommen.

Und es ist auch nicht schecht sondern war ein ganz normaler Vorgang in der Evolution und zwar der Punkt an dem der Mensch damals noch mehr "Tier" war (unvernünftig) und dann eben Vernunft bekam. Ohne zu wissen was falsch und was richtig ist, könnte man auch nicht sinnvoll leben.

Die Schlange ist nicht schon immer ein negatives Symbol gewesen, mehr sag ich dazu nicht. Satan wurde von "Gott" erschaffen ja, aber "Gott" ist das Naturgesetz und also nicht "allmächtig" denn das Gesetz ist wie es ist. Wer es bricht muss die Folgen tragen (Karmagesetz) und so ergeht es auch "Satan". Wobei wir hier nicht von Satan als Gott gleichwertig sprechen können. Gott ist das Universum, alles in allem. Satan ist nur ein Zwerg der angefangen hat sich vom rechten Weg abzuwenden und lediglich Macht über unsere Erde hat. Wir sind nicht sooo wichtig. Klar nehmen wir uns wichtig aber auf "Gott" sind wir ja nicht mal eine Hautschuppe.

Nochmal: Gott ist das Gesetz, Energie, das Leben. Nur auf unserer Existenzebene gibt es das "Böse". Auf höheren Stufen ("Himmelreich") gibt es das so mit Sicherheit nicht, denn um dort hinein zu kommen darf nicht mal mehr ein Fettfleck auf unseren Pfoten sein.


Kommentar von Kenfmisttoll ,

I"ch kenn keinen halbwegs vernünftigen Menschen der der Ansicht

wäre, dass es etwas schlechtes ist, zu einer richtigen Erkenntnis zu
kommen.

Und es ist auch nicht schecht sondern war ein ganz normaler Vorgang
in der Evolution und zwar der Punkt an dem der Mensch damals noch mehr
"Tier" war (unvernünftig) und dann eben Vernunft bekam. Ohne zu wissen
was falsch und was richtig ist, könnte man auch nicht sinnvoll leben"

Da hast du Recht . Ich finde es ja auch nicht schlimm, dass Adam und Eva von diesen Baum gegessen haben, hätte Gott dies nur nicht als Grund gesehen, alle Menschen dafür zu bestrafen und leiden zu lassen.

"
Die Schlange ist nicht schon immer ein negatives Symbol gewesen, mehr
sag ich dazu nicht. Satan wurde von "Gott" erschaffen ja, aber "Gott"
ist das Naturgesetz und also nicht "allmächtig" denn das Gesetz ist wie
es ist. Wer es bricht muss die Folgen tragen (Karmagesetz) und so ergeht
es auch "Satan". Wobei wir hier nicht von Satan als Gott gleichwertig
sprechen können. Gott ist das Universum, alles in allem. Satan ist nur
ein Zwerg der angefangen hat sich vom rechten Weg abzuwenden und
lediglich Macht über unsere Erde hat. Wir sind nicht sooo wichtig. Klar
nehmen wir uns wichtig aber auf "Gott" sind wir ja nicht mal eine
Hautschuppe."

Wenn wir so unwichtig sind, sollte es für Gott ja kein Problem sein, einmal mit dem Finger zu klacksen und uns alle friedlich auzulöschen, in ein endloses Nichts, in dem wir uns nicht mehr schwere Fragen um das sein und nicht sein stellen müssen. Oder uns in ein Utopia u schicken, wo wir eben nicht mehr leiden müssen.

Kommentar von Slaytanic88 ,

Aber weshalb bist du der Meinung, "Gott" habe alle Menschen bestraft und lässt sie leiden? Stell Dir mal folgendes vor: vor sehr langer Zeit waren wir Menschen noch unvernünftig, sprich wir konnten nicht erkennen, was richtig und was falsch ist, ähnlich einem Tier. Ein Tier kann deshalb auch sozusagen kein negatives Karma für sich schaffen, da es nach Instinkt lebt.

Der Mensch heute aber hat ein Gewissen, hört halt nicht darauf, und tut deshalb Dinge, die negatives Karma für ihn schaffen. Beispiel: Person A tötet Person B. Dadurch wird Person A im nächsten Leben diese Sache gut machen müssen. Es kann auch sein, dass Person A deshalb im nächsten Leben vom Unglück verfolgt zu sein scheint usw.

Kann man jetzt sagen dass "Gott" diese Person A straft? Wenn man unter "Gott" das unerbittliche Karmagesetz sieht, welches streng ewig gerecht ist, dann ja. Aber weshalb sollte Person A oder irgendjemand sonst ungestraft das Gesetz übertreten können, das für alle Menschen gleich gilt?

Jeder Mensch hat es ganz allein selbst in der Hand, ob er ein schwieriges leidenvolles Leben führen wird oder ein glückliches und gutes Leben. Man kann auch Pech haben, nicht jede Krankheit oder Unfall ist vom Karmagesetz verursacht. Aber viel Elend ist allein vom Menschen selbst gemacht!

Was ist leiden? Leidet jeder Mensch? Du leidest anscheinend. Wieso sollte "Gott" alle Menschen auslöschen, wo doch nicht alle leiden? Genau so gut könntest du deine Eltern anklagen, dass sie dich gezeugt und nicht abgetrieben haben. Denn genau genommen sind sie auf der körperlichen Ebene deine Götter. Aber wer weiss schon was er da tut wenn er ein Kind zeugt. Geistig verantwortlich sind sie aber sowieso nicht für dich. Du hast die Freiheit auch das Gesetz zu übertreten. Aber die Folgen musst du tragen und nicht jammern. Das nennt man Eigenverantwortung.

Leid per se ist existent nur auf einer bestimmten Entwicklungsstufe der Menschheit. Würden wir uns verhalten wie die Lebensgesetze es erfordern, würden wir nicht mehr leiden. Zuerst muss man die Realiät erkennen, dann sein Wissen anwenden und dann sein Leben selbst in die Hand nehmen. "Jeder ist seines Glückes Schmied".

Antwort
von Orney, 108

Gottes Wege sind unergründlich

Kommentar von Orney ,

Vielleicht hat er so über 86 Ecken die Verhinderung der Machtübernahme des Universums durch Satan verhindert

Kommentar von Kenfmisttoll ,

Wie das??? ER HAT DOCH SATAN SELBST ERSCHAFFEN?!?!? Er ist allmächtig,allwissend, er braucht keine 86 Ecken um die Machtübernahme Satans zu verhindern.

Kommentar von Orney ,

Oder hat Spaß daran, ne perfekte Welt wär doch langweilig

Kommentar von Kenfmisttoll ,

Also hat Gott niedere Lüste/Triebe?

Kommentar von Orney ,

jaa... vllt gibts ihn ja auch garnet

Kommentar von Kenfmisttoll ,

vllt? Es gibt ihn eindeutig nicht, wie man ja hier an den Antworten erkennt.

Kommentar von Orney ,

ok das vermute ich auch

Antwort
von AdroSlice, 81

Das gehört zu meinen großen Problemen mit dem Christentum, u.a. deshalb habe ich mich vom Christentum und allen Religionen sonst auch abgewandt.

Kommentar von VintageTailor ,

Ja, das kommt davon, wenn man sich philosophisch nähert und die BIbel nicht so nimmt wie sie ist, nämlich Gottes Botschaft an uns.

Faustregel: Halte dich an das, was du verstehst, undlass das andere erstmal liegen.

Da gibt es genug, das auch du verstehen kannst.

Befasse dich zunächst einmal ausfürhlich mit Jesus, das ist das wichigste.

Kommentar von Kenfmisttoll ,

Also, wenn man glauben will, muss man seinen (gottgegeben) Verstand abschalten? aha...

Kommentar von VintageTailor ,

Wenn du ihn nur dazu gebrauchst, Gott wegzudiskutieren -. ja!

Sucht den Herrn, solange er zu finden ist; ruft ihn an, während er nahe ist!

Der

Gottlose verlasse seinen Weg und der Übeltäter seine Gedanken; und er

kehre um zu dem Herrn, so wird er sich über ihn erbarmen, und zu unserem

Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung.

Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr;

sondern so hoch der Himmel über der Erde ist, so viel höher sind meine Wege als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.

Kommentar von AdroSlice ,

Ich werde mich dem ganzen Gelaber nicht beugen. Schaut euch doch an was Glaube anrichtet! Nehmen wir mal den IS, fI

Kommentar von Fantho ,

Schaut euch doch an was Glaube anrichtet! Nehmen wir mal...

die Mutter Teresa...

Gruß Fantho

Kommentar von Kenfmisttoll ,

"Wenn du ihn nur dazu gebrauchst, Gott wegzudiskutieren -. ja!" Dann hätte mich Gott doch anders schaffen sollen? Für mich klingen meine Gedanken sinnvoll, und du kannst sie ja anscheinend nicht wiederlegen("beschäftige dich nur mit dem, was du verstehst")

Haha, ein allwissender,allmächtiger und alliebender Gott hätte mich doch so schaffen können, dass mein Verstand eben soetwas nicht macht und mich nicht auf den falschen Pfad bringt?

Kommentar von Fantho ,

Korrekt!

Ebenso wenn man lieben will: Hier sollte man ebenso seinen (gottgegebenen) Verstand abschalten...

Verstehst Du diesen Vergleich?

Gruß Fantho

Kommentar von Fantho ,

Auf der einen Seite rätst Du jemanden an das zu halten, was dieser versteht, und

auf der anderen Seite schiebst Du diesem dann zeitgleich Deinen Jesus unter...

Cleverer 'Missionierungsversuch'...

Gruß Fantho

Antwort
von oelbart, 38

Es gab im Paradies nur eine Anweisung: "Esst nicht von diesem Baum".

Hätte es diese Anweisung nicht gegeben, hätte es gar keine Regeln gegeben. Hätte es aber keine Regeln gegeben, hätte der Mensch nicht die Freiheit gehabt, gegen die Regeln zu verstoßen.

Der Mensch soll aber die Freiheit haben, "nein" zu sagen, denn ansonsten ist auch das "ja" erzwungen und nichts wert.

Kommentar von Kenfmisttoll ,

Gott hätte eine Situation schaffen können, in der die Menschen nicht vom Baum essen, trotz freiem Willen.

Kommentar von oelbart ,

Und wie?

Kommentar von Kenfmisttoll ,

Er ist allmächtig,allwissend . Er  ist GOTT !!!. Und er kann außerhalb der Logik agieren. Reicht das?

Kommentar von oelbart ,

Also Du meinst: Er hätte irgendeine andere Situation schaffen können, in der die Menschen seinen Geboten widersprechen können, ohne, dass da ein Baum involviert ist.

Ja. Er hätte auch sagen können "Tretet keine Enten" und dann einen Ententeich in die Mitte des Garten Eden setzen. Dann würden wir jetzt vermutlich darüber diskutieren, warum er da einen Ententeich hingesetzt hat und nicht zB einen Baum...

Allgemein gehe ich auch davon aus, dass die Geschichte eher allegorisch ist (alter Hut, ich weiß): Die Menschen wollten irgendwie das Dilemma auflösen, dass ein guter Gott eine gute Welt geschaffen haben soll - was sich irgendwie mit der Beobachtung der Welt nicht so richtig deckt. Also musste irgendwie eine Geschichte her, wie eine ursprünglich gute Welt versaut wird. Ob das jetzt mit Enten oder Früchtchen geht, ist dann letztlich dem Autor der Geschichte überlassen. Der Hebräer mochte halt Obst. (Oder er mochte Enten und wollte nicht, dass sie getreten werden)

Man kann das ganze allerdings auch als eine Allegorie auf die Jugend sehen: Kinder sind unschuldig, aber auch unmündig. Sobald sie in die Pubertät kommen (was Mädchen etwas früher tun als Jungs - siehe Eva => Adam), fangen die Probleme an (und sie fangen an, sich für ihren Körper zu schämen.

Kommentar von Kenfmisttoll ,

Er hätte den Baum so schaffen können, dass adam und Eva nicht von ihm essen wollen. Er hätte einen Helferlein erschaffen könne, dass Adam und Eva überzeugt, nicht vom ihm zu essen.

Er ist allmächtig+allwissend.

"Also Du meinst: Er hätte irgendeine andere Situation schaffen können, in
der die Menschen seinen Geboten widersprechen können, ohne, dass da ein
Baum involviert ist."

Nein, ich meine, er hätte alles so erschaffen können, dass Adam und Eva nicht gegen das Gebot verstoßen und daher im Himmel bleiben können.

Kommentar von oelbart ,

Das würde dann aber wieder zur Frage führen, was eigentlich der Sinn der Schöpfung ist. Ein Garten Eden, in dem alles wunderbar ist, es keine Versuchung gibt und die Menschen den ganzen Tag auf der faulen Haut liegen - klar, das wäre schon nice, aber irgendwie fehlt da die "Bewährung". Und die Bewährung wäre gewesen, trotz aller Versuchungen und Einflüsterungen standzuhalten und so zu beweisen, dass der Mensch Gott trotzdem vertraut.

Nach meiner Interpretation der Geschichte (nochmal: Ich gehe nicht davon aus, dass das ein historischer Bericht ist) sind wir gerade dabei, zu beweisen, dass wir trotz des Apfels nicht in der Lage sind, Gut und Böse zu erkennen. Sobald wir uns das eingestehen (als gesamte Menschheit) und wieder zu dem Urvertrauen gegenüber Gott zurückkehren, können wir eventuell wieder zurück ins Paradies.

(Und an dieser Stelle kommt die Apokalyptische Botschaft: Die Menschheit muss den Karren erst so richtig vor die Wand fahren, bis sie einsieht, dass der Weg in die Irre führt)

Kommentar von VintageTailor ,

Wir erkennen gut und Böse sehr wohl (auch wenn gewarnt wird:

20 

Weh

denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die aus Finsternis Licht

und aus Licht Finsternis machen, die aus sauer süß und aus süß sauer

machen!

21 

Weh denen, die weise sind in ihren eigenen Augen und halten sich selbst für klug!)

aber wir sind nicht in der Lage, das Gute zu tun. Lies dazu den Römerbrief.

Kommentar von Zicke52 ,

Erstens: man braucht doch keine Regeln, um frei zu sein, im Gegenteil, jede Regel schränkt die Freiheit ein. Die Abwesenheit des Verbotes, vom Baum zu essen, wäre ja kein Zwang zum "ja" gewesen, also davon zu essen. Es wäre dem Menschen einfach freigestanden, davon zu essen oder nicht. Oder ist ein Schwimmbad eine Einschränkung der Freiheit des Menschen, weil dort Schwimmen nicht verboten ist und er deshalb gegen kein Schwimmverbot verstoßen kann?

Zweitens: eine Freiheit, die sofort mit einer brachialen Strafe geahndet wird, ist keine Freiheit. Adam und Eva haben sich für die Ausübung ihrer Freiheit den Tod eingehandelt. In diesem Sinne wäre auch jeder Mensch frei, zu morden, gibt halt dann "nur" Kittchen oder Todesstrafe. Und die Sklaven waren auch freie Menschen, sie durften ja alles, nur gab's halt dann Peitschenhiebe oder Verstümmelungen.

Kommentar von VintageTailor ,

Auf einer Brücke bewegst du dich wesentlich freier, wenn ein Geländer da ist. Das schränkt doch nicht ein! Das hindert lediglich vom herunterfallen, solange du dich dran hältst.

Kommentar von Zicke52 ,

Auf der Brücke schützt das Geländer vor einer Gefahr, die ich nicht selbst geschaffen habe.

In der Paradiesgeschichte hingegen schafft Gott selbst eine Gefahr und liefert einen "Schutz" dazu: das Verbot. Das Ganze mit der Absicht, den Menschen eine Falle zu stellen.

Um bei deinem Beispiel mit der Brücke zu bleiben:

Ein Vater baut eine Brücke mit Geländer, damit sein Kind sicher über den Fluss kommt. 

Ein anderer tut das gleiche, säegt die Brücke aber in der Mitte an, sodass das Überqueren den sicheren Tod bedeutet. Dann sagt er seinem Kind, dass es nicht über die Brücke gehen darf, wohlwissend, dass er damit erst seine Neugierde weckt und es geradezu zum Drübergehen provoziert. 

Welcher der beiden ist ein liebender Vater?

Kommentar von oelbart ,

Es geht nicht um Gefahr und Schutz, sondern darum, ob ich der Versuchung standhalten kann oder nicht.

Ein anderes Beispiel: Es gibt in unserer Gesellschaft die Konvention "Wenn Du mit einer Person zusammen bist, dann schlafe nicht mit einer anderen". Die ist relativ einfach einzuhalten, wenn ich weder eine Frau (in meinem Fall) davon überzeugen kann, mit mir zusammen zu kommen, noch eine andere, mit mir "einfach so" zu schlafen. Ich habe die Regel also eingehalten, aber ohne eigene Leistung.
(In dieser Richtung interpretiere ich übrigens auch den "Wenn Du eine Frau nur anschaust, sie zu begehren" - Stelle im NT: Wichtig ist nicht die konkrete Tat, denn die hängt stark von den Umständen ab. Wichtig ist meine Einstellung, und die zeigt sich schon darin, ob ich einer anderen hinterhergucke)

Wenn das Ziel der Menschheit tatsächlich gewesen wäre, für die Ewigkeit in einem Garten Eden rumzuliegen und sich zu freuen, dann wäre es in der Tat ziemlich dämlich gewesen, den Baum zu pflanzen und ein Verbot auszusprechen. Aber ich glaube nicht, dass der Sinn des Lebens derart stumpf ist.

Kommentar von Kenfmisttoll ,

"Wenn das Ziel der Menschheit tatsächlich gewesen wäre, für die Ewigkeit
in einem Garten Eden rumzuliegen und sich zu freuen, dann wäre es in der
Tat ziemlich dämlich gewesen, den Baum zu pflanzen und ein Verbot
auszusprechen. Aber ich glaube nicht, dass der Sinn des Lebens derart
stumpf ist."

Warum Menschheit? Das waren 2 Menschen,Adam und Eva.

Ich frage dich mal, was mehr Sinn hat:
In Bangaldesch geboren zu werden, in einer Fabrik 14 Stunden am Tag zu arbeiten,zu hungern um dann mit 14 zu sterben und in die Hölle zu kommen, da man nicht an Gott geglaubt hat

Oder in ewiger Glückseligkeit, in einer Utopia zu leben. Utopia heißt übrigens eben nicht "rumzuliegen und sich zu freuen". Eine Utopia ist erst eine Utopia, wenn jeder zufrieden ist.

Mal abgesehen davon: wenn du an Gott glaubst, machst du nicht genau dasselbe nur mit Umweg? Leben hier an Gott glauben um dann ewig im Paradies "rumzulungern" ist ja auch nicht so sinvoll.

Antwort
von fricktorel, 12

Nachdem der Erzengel Luzifer die Sünde in die Welt brachte, gab es 2 Entscheidungsmöglichen für die Menschen, welche Gott nach "Seinem Bild" geschaffen hatte (Jes.14,12).

Unser Gott "ist Liebe" (1.Joh.4,8) und will, dass "Seine Kinder" (1.Joh.3,1) auch diesen Weg gehen, denn Er will uns seine Herrlichkeit schenken, die nur durch "Liebe" erhalten werden kann (1.Joh.4,10-16). 

Satan, der frühere Luzifer, wird ins Gefängnis kommen und endlich das ewige Feuer erleiden (Offb.20,2.10).

Dann ist der Plan "2" Gottes in Erfüllung gegangen, der Menschheit als Seine Kinder zu bekommen (Röm.8,16.21).

Antwort
von Fantho, 28

Jetzt stellst Du diese Frage innerhalb von zwanzig Minuten zweimal...

Aber ich habe Dir ja schon bei Deiner anderen Frage meine Antiwrt gegeben gehabt...

Vor allem jene, dass Satan keine Erschaffung Gottes ist...

Zudem denkst Du nicht logisch!!

Gruß Fantho

Antwort
von smartbrain123, 55

Verwirrt mich auch manchmal aber ich würde es so erklären: Gott weiss zwar schon alles, doch er lässt der Natur freien Lauf und greift nicht in unser handeln ein d. h. Satan war ein Engel, ein sehr hoher Engel sogar, doch er hat sich überschätzt und geprahlt u.s.w.. Irgendwann wurde Gott wütend und verbannte ihn auf dem Himmel. So wurde Satan erzürnt und versuchte jeden einzelnen Menschen auf seine Seite und nicht auf die Gottes zu ziehen. Das hat Gott alles schon gewusst, aber Satan hatte einen freien Willen und konnte somit alles tun was er wollte, ohne dabei aufgehalten zu werden.

Zu den 2 Bäumen: Baum der Erkenntnis und Baum der Unsterblichkeit. Gott hatte die Früchte dieser Bäume für später aufgespart (glaube ich) damit wir später im himmlischen Reich so gut sind wie Gott und Gut und Böse unterscheiden können und unsterblich sind. Adam und Eva haben jedoch gegen Gottes Willen gehandelt und eine Frucht des Baumes der Erkenntnis gegessen. Somit wurde uns eine wichtige Eigenschaft verliehen, die uns aber nicht ganz allmächtig machte.

Hoffe ich konnte dir helfen ;-)

Kommentar von smartbrain123 ,

Da Gott allmächtig/allwissend, hätte er doch einen Weg finden müssen, den Menschen freien Willen zu geben, ohne diese bestrafen zu müssen? Hätter nicht irgendwelche Parameter so ändern können, dass Adam und Eva nicht vom Baum essen und glücklich mit Gott leben können? Wenn Gott allmächtig,alliebend,allwissend ist, hätte er nicht so erschaffen können , dass wir trotz freiem Willen in Utopia/Paradies leben können,ohne Leid?

Diese Frage kann ich dir leider allerdings nicht beantworten.

Kommentar von Kenfmisttoll ,

"Gott weiss zwar schon alles, doch er lässt der Natur freien Lauf und greift nicht in unser handeln ein " Also ist er doch nicht allbarmherzig/allliebend. Da er lieber der Natur den freien Lauf lässt, als eine perfekte utopische Welt zu schaffen, ohne Leiden.

"
d. h. Satan war ein Engel, ein sehr hoher Engel sogar, doch er hat sich
überschätzt und geprahlt u.s.w.. Irgendwann wurde Gott wütend und
verbannte ihn auf dem"

Nochmal, wenn man davon ausgeht, dass Gott allmächtig/allwissend ist, hätte er eine Lösung finden können, in der Satan nicht rebelliert.

Kommentar von smartbrain123 ,

Auch wahr... Aber die Leute die das damals geschrieben hatten kannten keine grosse Logik und haben vielleicht  Sachen anders aufgeschrieben als es wirklich war.

Kommentar von Kenfmisttoll ,

Ich dachte, die haben das von Gott bekommen? Es sei denn du sagst, dass Gott nicht existiert und die sich das nur ausgedacht haben.

Kommentar von smartbrain123 ,

Ich glaube an Gott, aber einige Sachen sind halt einfach unerklärlich...

Kommentar von Kenfmisttoll ,

Damit findest du dich ab?

Kommentar von smartbrain123 ,

Na ja... Ich überlege mir Theorien dazu aus und so, aber bewiesen kann nichts werden.

Kommentar von oelbart ,

Ich glaube tatsächlich nicht, dass die Bibel den Schreibern wortwörtlich eingegeben wurde. Der Kern der Geschichten ist vielleicht inspiriert, aber die konkrete Ausformung ist immer auch ein Kind ihrer Zeit. Das merkt man auch, wenn man sich mit den hebräischen und griechischen Urtexten befasst.

Kommentar von smartbrain123 ,

Ja das ist echt so. Ich bin eigentlich ein Vegetarier, aber einige Leute sagen:"Warum verteilt denn Jesus Brot und Fische, wenn Tiere doch so "wertvoll" sind?" Ich jedoch bin der Ansicht das damals Fleischessen einfach dazugehörte und man sich nicht vorstellen konnte das Jesus kein Fleisch ass. Ausserdem war es damals nicht die ganze Massenproduktion wie wir es heute haben. Aber ich glaube das die Propheten einige Sachen anpassten wie es zur dieser Zeit üblich war...

Antwort
von chrisbyrd, 17

Gott hat die Menschen so erschaffen, dass sie sich in aller Freiheit für oder gegen ihn entscheiden sollen. Ansonsten hätte Gott auch Roboter kreieren können, die automatisch ihn suchen, ihm glauben, ihn anbeten und ihm vertrauen. Doch wir Menschen haben die Freiheit, dies zu tun oder nicht...

Kommentar von Zicke52 ,

Nein, Freiheit wäre es gewesen, wenn sie sich straffrei gegen ihn hätten entscheiden dürfen. 

Kommentar von Kenfmisttoll ,

Er hätte auch freie Menschen schaffen können, die trotz freien Willem sich an Gesetze halten .

Warum hat Gott freie Menschen erschaffen, wenn er so schlecht damit umgehen kann, wenn jemand sich gegen ihn entscheidet(verbannung aus dem Garten Eden, ewige Qualen, ewiges Leid und Höllenfeuer)

Antwort
von butterflyy321, 64

Aus diesem Grund glaube ich auch nicht an den Teufel.

Kommentar von Kenfmisttoll ,

Und auch nicht an Gott?

Kommentar von butterflyy321 ,

Doch, an Gott schon.

Kommentar von Kenfmisttoll ,

Aha, und warum gibt es dann schlechtes auf der Welt?

Kommentar von butterflyy321 ,

Weil die Menschen selbst entscheiden dürfen was sie für richtig halten. Ist (wenn man daran glaubt) alles hoch komplex, jedoch wird es in Theologie(studium) recht einleuchtend erklärt.

Kommentar von VintageTailor ,

Theologie kannst du vergessen, die trägt ihren Namen zu Unrecht, denn sie wurde erfunden, um den Leuten die Bibel madig zu machen.

Kommentar von butterflyy321 ,

Du kannst mir mal eine Nachricht schreiben, dann such ich dir, wenn ich Zeit hab, ein paar Stellen aus meinem Skript raus. :)

Kommentar von butterflyy321 ,

Wenn du das so siehst, ok. Ich bin sehr gläubig und mir wurde nichts 'madig' gemacht.

Kommentar von VintageTailor ,

Wenn Du nicht an die Existenz desTeufels glaubst, glaubst Du nicht im Sinne der Bibel.

Kommentar von smartbrain123 ,

Der Teufel ist schon eine umstrittene Sache...

Kommentar von butterflyy321 ,

Ich glaube auch nicht an jede Einzelheit, aber prinzipiell, gibt es für mich Gott und ein Paradies danach. Ich glaube auch, dass Gott für die Welt verantwortlich ist, aber nicht, dass er sie in 7 Tagen geschaffen hat. Über Religion lässt sich streiten, deshalb klinge ich mich jetzt aus der Diskussion aus. Gute Nacht.

Antwort
von VintageTailor, 83

Satan war einmal der höchste der Engel.

Der Baum der Erkenntnis war der Prüfstein, ob Liebe oder Egoismus überwiegt.

Gott selbst ist Liebe, und Liebe braucht immer ein Gegenüber.

Hätte, hätte, hätte, .... Du kannst Gott später fragen.

Er hat dies alles so geschaffen, und nun gilt es, seine Bedingungen zu erfüllen, wenn Du in Liebe leben willst.

Kommentar von Kenfmisttoll ,

"Satan war einmal der höchste der Engel"

Aber Gott hat gewusst, dass Satan einmal rebelieren wird . Gott hätte Satan anders schaffen können

"Der Baum der Erkenntnis war der Prüfstein, ob Liebe oder Egoismus überwiegt." Für was braucht Gott so eine Prüfung, er ist doch allwissend!

"Gott selbst ist Liebe, und Liebe braucht immer ein Gegenüber." Warum? Hatt Gott nicht alles erschaffen. Gott ist allmächtig, kann er dann nicht "Liebe " undefinieren, dass sie kein Gegenüber braucht?

Du bist überhaupt nicht auf die Frage eingegangen

Kommentar von VintageTailor ,

Ichhabesehr wohlaufDeine Frage geantwortet, ich bin nur nicht auf diese hypothetischen Sachen eingegangen. Ichhabe das beantwortet, was sich aus sder BIbel beantworten lässt. Alles andere ist SPekulation, und davon sollen wir uns fernhalten.

Also nochmal:

Prüfstein für Adam und Eva. Wenn es nichts gibt, wo man Entscheidungen treffen kann, nutzt einem der freie Wille nichts.

Gott hat Satan als höchsten der Engel erschaffen, als Lichtträger. Ist es Gottes Schuld, wenn der sich abwendet?

Dummes Zeug, was du über die Liebe schreibst. Du hast das Wesen der Liebe nicht begriffen. Lies mal Römer 12 und 1. Korinther 13.

Kommentar von Kenfmisttoll ,

"Prüfstein für Adam und Eva. Wenn es nichts gibt, wo man Entscheidungen treffen kann, nutzt einem der freie Wille nichts."

Aber Gott braucht sowas doch nicht, da allmächtig! 

"Gott hat Satan als höchsten der Engel erschaffen, als Lichtträger. Ist es Gottes Schuld, wenn der sich abwendet?" Ja, er hätte ihn anders erschaffen können. Er könnte in die Vergangenheit reisen und ihn ändern. Er könnte ihn jetzt ändern. Er könnte seine Existens auslöschen. Wie kannst du glauben, dass dein allmächtiger und allwissender Gott eine Situation zulässt, mit der er nicht glücklich ist?

"Dummes Zeug, was du über die Liebe schreibst. Du hast das Wesen der

Liebe nicht begriffen. Lies mal Römer 12 und 1. Korinther 13."

Ein perfektes allmächtiges und allwissendes Wesen ist abhängig von der Liebe?

Kommentar von VintageTailor ,

Gott IST Liebe.

Nimm Dir eine Bibel und lies alle Stellen über Satan, das wird dir mehr nützen als eine Diskussion hier. Bitte Gott, dass er dir hilft beim Leben und Verstehen.

http://www.bibleserver.com/search/SLT/Satan%20Teufel/1

Hier stehen beide Wörter, du kannst sie auch einzeln in die Suchmaske eingeben.

Ich empfehle dir, die angegeben Bibelstellen alle nocheinmal imZusammenhang zu lesen.

Kommentar von VintageTailor ,

Warum tötet Gott dich nicht, wenn du böses tust? Denke lieber darüber nach!

Kommentar von Kenfmisttoll ,

Lieber VintageTailor, wie kannst du sagen, dass Gott LIEBE ist, wenn er uns in die Hölle schickt, obwohl er ja allmächtig und allwissen ist .
Es gibt keinen logischen Grund. Entweder er ist nicht allmächtig oder allwissend, oder er liebt nicht.

Kommentar von Fantho ,

Tja, das ist so eine Sache mit der Logik, nicht wahr?

Erstens: Gott ist nicht allwissend.

Zweitens: Hatte ich Dir nicht schon geschrieben, dass Gott uns nicht in die Hölle schickt, sondern wir Menschen (Seelen) es sind...

Nimm bitte das nächste mal nicht das Wort 'Logik' in den Mund - steht Dir nicht...

Gruß Fantho

Kommentar von Kenfmisttoll ,

"Erstens: Gott ist nicht allwissend. " Also ist er auch nicht allmächtig und nicht perfekt. Und auch gar nicht göttlich.

"Zweitens: Hatte ich Dir nicht schon geschrieben, dass Gott uns nicht in
die Hölle schickt, sondern wir Menschen (Seelen) es sind..." Was meinst du damit? Wenn Adolf hitlers seele also schlau genug ist, kommt Hitler in den Himmel oder wie?

Kommentar von Zicke52 ,

Aber natürlich nützt einem der freie Wille, wenn man straffrei von jedem Baum essen darf! Man kann dann nämlich mit seinem freien Willen entscheiden,  ob man es tut oder nicht. Der Unterschied liegt im "straffrei", und genau DAS macht die Freiheit aus!  Eine "Freiheit", die unter Strafe steht, ist doch keine! 

Kommentar von VintageTailor ,

Nunja, man kann wählen, ob man eine Sache mit Strafe macht, oder eine Sache ohne Strafe.

Meiner Ansicht nach dumm, wenn man die Sache mit Strafe nimmt.

Kommentar von Kenfmisttoll ,

Warum hat Gott deiner meinung nach dumme Menschen geschaffen?

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten