Frage von cheese7, 379

Warum hat Gott 9/11 und die restlichen Terroranschläge nicht verhindert?

Antwort
von Philipp59, 63

Hallo cheese7,

ich würde Deine Frage in einen etwas größeren Rahmen stellen, warum nämlich Gott überhaupt das Böse in der Welt zulässt. Denn schließlich sind die schlimmen Terroranschläge der letzten Jahre ja nicht das einzige Leid, das die Menschheit plagt.

Zunächst einmal kann man feststellen, dass es gar nichts Böses gäbe, wenn Gott nicht vernunftbegabte Geschöpfe mit der Gabe des freien Willens ausgestattet hätte.
Wären wir Menschen glücklich, wenn Gott uns so erschaffen hätte, dass wir wie Roboter gehorsam sein müssten? Auch Eltern wünschen sich Kinder, die ihnen nicht aus einem Zwang, sondern aus Liebe gehorchen. Gerade der freie Wille des Menschen schließt ja die Möglichkeit ein, Böses hervorbringen.

Warum aber hat Gott über eine so lange Zeit hinweg schlechtes Handeln zugelassen, ohne einzugreifen? Dazu muss man in die Zeit zurückgehen, in der das Böse seinen Anfang nahm - kurz nach der Erschaffung des Menschen.

Indem Satan die ersten Menschen zum Ungehorsam verleitete, wurde etwas Wichtiges in Zweifel gezogen, und zwar Gottes Recht zu herrschen. Den Menschen wurde praktisch die sittliche Autonomie angeboten, indem sie das Recht beanspruchen sollten, selbst zu entscheiden, was gut und was böse wäre. Satan stellte Gott in gewisser Weise als Lügner hin, in dem er indirekt behauptete, den Menschen ginge es besser, wenn sie sich von Gott unabhängig machten. Er sagte gewissermaßen, die Menschen brauchten Gott nicht als Herrscher, sie könnten doch viel besser selbst darüber entscheiden, was richtig und falsch ist. Außerdem behauptete Satan, Menschen würden Gott nur dann dienen, wenn sie Nutzen daraus hätten und nicht aus Liebe und Dankbarkeit für das, was sie alles von Gott empfangen hatten. Hier traten wichtige Streitfragen auf, die ungeklärt im Raum standen. Wie Gott nun vorging, könnte man durch eine Veranschaulichung umschreiben.

Nehmen wir einmal an, ein Lehrer steht vor seiner Klasse und erklärt, wie eine schwierige Aufgabe zu lösen ist. Einer der Schüler behauptet frech, der Lösungsweg des Lehrers sei der falsche und er kenne einen besseren . Einige Schüler glauben der Behauptung des Mitschülers und stellen sich auf seine Seite. Was wäre wohl erreicht, wenn nun der Lehrer die Besserwisser aus der Klasse schickt? Könnten die übrigen Schüler nicht daraus schließen, das der Störenfried vielleicht doch Recht hat? Es könnte der Eindruck entstehen, der Lehrer fürchte sich davor, dass sich sein Lösungsweg als falsch herausstellt. Was wäre, wenn der Lehrer den Besserwisser zeigen ließe, wie er die Aufgabe lösen würde?

So in etwa könnte man umschreiben, wie Gott mit den aufgeworfenen Streitfragen umging. Er ließ die Menschen, die der Meinung waren, ohne ihn besser zurecht zu kommen, gewähren und gab ihnen die Freiheit, eigene Herrschaftsformen auszuprobieren. Auch ließ Gott zu, dass sie unwissentlich unter die Gewalt eines unsichtbaren Herrschers, Satans des Teufels kamen. So heißt es nämlich in der Bibel: "Die ganze Welt liegt in der Macht dessen, der böse ist (1. Johannes 5:19).

Kommen wir noch einmal auf den Lehrer in der Veranschaulichung zurück.
Er weiß zwar, dass der Besserwisser und seine Mitstreiter im Unrecht sind, allerdings weiß er auch, das es für die gesamte Klasse am besten ist, wenn er ihnen Zeit einräumt, damit sie Ihren Standpunkt beweisen können. Wenn ihr Lösungsweg scheitert, wird die übrige Klasse einsehen, dass der Lehrer am besten geeignet ist, die Klasse zu unterrichten. Außerdem wäre es dann verständlich, wenn der Lehrer zukünftig Störungen dieser Art nicht mehr dulden würde.

In ähnlicher Weise behauptete Satan, seine Herrschaft sei die bessere und würde den Menschen größeren Nutzen bringen. Gott räumte nun dem Satan und seinen irdischen Gefolgsleuten Zeit ein, damit deutlich würde, welche Herrschaftsform tatsächlich die bessere wäre.

Um noch einmal auf die Veranschaulichung zurückkommen.Was würde der Lehrer vernünftigerweise nicht tun?
Er würde dem Besserwisser nicht den Mund verbieten und auch nicht bei seinem Lösungsversuch helfen. Er gibt ihm Zeit, seine eigene Lösung zu entwickeln und vorzutragen.

Auch Gott hat beschlossen, zwei Dinge nicht zu tun:

Erstens hielt er Satan und seine Anhänger nicht davon ab, zu beweisen, dass ein Lebensweg unabhängig von Gott der bessere ist. Dazu musste er ihnen allerdings die nötige Zeit einräumen.
Inzwischen sind tausende von Jahren vergangen, in denen der Mensch Gelegenheit hatte, die verschiedensten Herrschaftsformen auszuprobieren. Trotzdem nehmen Leid und Ungerechtigkeit, Verbrechen und Kriege immer mehr überhand. Es tritt inzwischen deutlich hervor, dass die unsichtbare Herrschaft des Satan über den Menschen gescheitert ist.

Zweitens werde er Satan und seine Unterstützer nicht dabei helfen, über diese Welt zu herrschen. Was wäre damit erreicht, wenn Gott die Folgen seiner Herrschaftsweise, z. B. Verbrechen und Kriege, verhinderte? Würde er letztendlich damit nicht die Rebellen unterstützen und zu dem Gedanken verleiten, es gehe auch ohne Gott?

Gott hat jedoch gleich zu Anfang kundgetan, dass er das Leid nur eine bestimmte Zeit dulden würde, und zwar nur so lange, bis die Streitfragen zweifelsfrei geklärt wären. Gemäß Apostelgeschichte, Kapitel 17, Vers 31 hat er bereits "einen Tag festgesetzt, an dem er die bewohnte Erde in Gerechtigkeit richten wird". Er ist in der Lage alles Leid und seine Ursachen vollständig und für immer zu beseitigen. Auch vergangenes Leid wird er gemäß der Bibel wiedergutmachen. Dann wird es weder Terrorismus, Kriege, Krankheiten, Hunger oder sonstiges Leid mehr geben. Das wird Gott durch die Herrschaft seines Sohnes, Jesus Christus, erreichen. Darauf können wir uns heute schon freuen. Gemäß der Bibel ist die Zeit nicht mehr fern.

LG Philipp

Antwort
von danhof, 70

Weil Gott offenbar nicht Deiner persönlichen Definition entspricht, nach der Gott so etwas offenbar tun müsste.

Kommentar von scatha ,

Genau ! So einfach ist es !

Antwort
von nowka20, 39

der mensch lernt nur das gute wertzuschätzen, indem er das böse tut, um anschließend die konsequenzen selber tragen zu müssen.

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das tut ihm im besten falle dann so weh, das er beschließt, soetwas nicht wieder zu tun.

1.Mose 3,4-5
4 Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet keineswegs des Todes sterben,
5 sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esset, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.

Antwort
von Wilfri, 25

Tatsache ist, dass immer noch ein großer Krieg zwischen Satan und Gott besteht. Die letzte Entscheidung in diesem Kampf ist noch nicht gefallen. Satan hat zwar die Schlacht endgültig verloren, doch wir als Menschen haben zumindest zum Teil die Entscheidung noch nicht getroffen.

Gott wird am Ende alle Probleme bereinigen und alle Ungerechtigkeiten beseitigen. Sein Handeln ist auf die Ewigkeit angelegt und nicht auf kurze Zeit. Gott wird jeden, der sich zu ihm bekennt, das ewige Leben schenken. Allerdings wird er auch diejenigen, die sich gegen ihn wenden bzw. gewandt haben, das geben, was ihre Taten verdient haben.

Auf welche Weise Gott Urteile trifft bzw. die Strafe vollzieht ist ihm überlassen. Er wird es nach seinen Geboten und im Blick auf seine Liebe zu uns vollziehen.  Auf jeden Fall wird niemand am Ende ungerecht behandelt. Und diejenigen, die ohne Schuld zu haben, zu Schaden kommen, werden in Zukunft entschädigt werden und das Unrecht wird beseitigt werden. Das geht natürlich nur, wenn es eine Auferstehung und ein ewiges Leben in einem neu geschaffenen Paradies gibt. Das ist nach den Aussagen der Bibel Realität.

Man sollte aber nicht vergessen, dass wir eine große Verantwortung für uns, unser Handeln und unsere Zukunft tragen. Die kann uns niemand abnehmen.

Antwort
von Fantho, 89

Weil wir Menschen einen gewissen Prozentsatz an freiem Entscheidungs-Willen erhalten haben.

Aber somit auch die Verpflichtung, für all unsere Taten, Untaten und Nichttaten die daraus entstandenen Konsequenzen selbst zu übernehmen, zu tragen und zu beheben...

Gott hat sich aus diesem Grund aus unseren Entscheidungen heraus zu halten und sich nicht in den Entwicklungsprozessen des und der Menschen, sowie des Planeten Erde einzumischen, sonst würde Gott unseren von ihm gegebenen freien Entscheidungswillen ad absurdum führen...

Die Konsequenzen werden ua auch vom göttlich-geistigen Gesetz des Karma 'reguliert', welchem wir nicht entgehen können...

Gruß Fantho

Antwort
von Suboptimierer, 207
  1. Vielleicht gibt es Gott gar nicht.
  2. Vielleicht sollte es eine Warnung oder eine Lektion oder Gott sieht einen für die Menschheit langfristigen Vorteil darin. Zum Beispiel könnte die Menschheit dadurch auf das Thema der gegenseitigen Wertschätzung sensibilisiert worden sein oder die Solidarität gefördert worden sein. Es gibt unzählige mögliche Gründe. Wenn es Gott gibt, wird er schon einen gehabt haben. Aber selbst das ist nicht einmal sicher. Er könnte auch aus dem Bauch heraus nicht eingegriffen haben.
Antwort
von quopiam, 26

Was für eine Welt willst Du? Eine, in der Gott jedem wegen jeder Sünde auf die Finger klopft - also auch Dir, wenn Du mal was tust, was nicht so ganz in Ordnung ist? Oder eine, in der auch DU und auch jeder Terrorist entscheiden dürfen, was sie tun werden und was nicht? 

Im ersteren Fall lebten wir im Paradies. Das wäre natürlich praktisch und schön kuschelig und superbequem. Da der menschliche Geist aber nur wachsen und gedeihen kann, wenn er was zu tun hat, wäre auch Dein Geist lieb UND ziemlich doof.

Im zweiten Fall müssen wir ertragen, daß die Welt ist, wie sie ist, und die Menschen darin Gutes UND Böses tun. Wenn Du deshalb Gott nicht magst, dann lebe halt ohne ihn. Niemand wird Dir deshalb auf die Pelle rücken - außer ein paar Spinnern, die sich einbilden, mit Bomben was Gutes zu tun. Aber - wie gesagt - damit müssen wir einfach leben. Gruß, q.

Antwort
von JTKirk2000, 45

Wenn man an Gott glaubt, sollte man auch an das ewige Leben und damit auch an die Seligpreisungen, aber auch die Aussagen am Ende der Offenbarung des Johannes glauben, ebenso wie die Erklärung, wie wichtig nicht nur der Glaube, sondern auch gute Werke und die Liebe sind. Wer vor allem an das ewige Leben und die damit verbundenen Seligpreisungen nicht glaubt, aber meint, an Gott zu glauben, der ist in seinem Glauben an Gott bereits inkonsequent und allein dadurch ergeben sich derart offene Fragen. Ist man in seinem Glauben jedoch konsequent, werden solche Fragen, wie die Deine, eigentlich nahezu gegenstandslos, ohne dies in irgendeiner Hinsicht wertend zu meinen.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Wer aber glaubt, ohne Fragen zu stellen, der glaubt blind. Er hält sich die Hand oder die Bibel vor Augen, ohne selbst in Gottes Licht zu sehen. Fragen und Zweifel prüfen uns in unserem Glauben und festigen ihn. Wer glaubt, ohne je gezweifelt oder den Glauben hinterfragt zu haben, ist entweder naiv oder ein Lügner.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Ich glaube nicht blind, denn ich glaube an das, was ich selbst herausgefunden und als bestätigt erkannt habe. Ich habe auch immer wieder hinterfragt und soweit möglich ergründet und mache dies immer weiter, wodurch sich mein Glaube immer stärker festigt.

Zu lesen und zu fragen brachte mich auch in meiner Jugend dazu, die Lehren der evangelischen Kirche anzuzweifeln, denn für mich standen diese in so mancher Hinsicht im Widerspruch zur Bibel - eine andere Kirche kannte ich damals aber noch nicht ausreichend.

Antwort
von MarkusKapunkt, 109

Was für eine naive Vorstellung manche Menschen von Gott haben. Wenn es ihn gibt und er die Erde und das Leben erschaffen hat, dann hat er auch die Eigenverantwortung und den freien Willen erschaffen. Sprich: Menschen sind für all den Schrecken, den sie verursachen, verantwortlich. Nicht Gott. Also wird er auch nicht vom Himmel herabsteigen und das Übel verhindern, was sie sich gegenseitig antun. Das hat Gott einfach nicht nötig. 

Kommentar von Daoga ,

Und deshalb brauchen auch wir so einen Gott nicht. Nach dem freien Willen der Opfer wird nämlich seltsamerweise nie gefragt.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Ob du Gott brauchst oder nicht ist deine Entscheidung. Vielen anderen, gerade den Angehörigen solcher Opfer, gibt der Glauben an Gott halt. Und auch die Opfer selbst werden in ihren letzten verzweifelten Minuten ihn um Hilfe angefleht haben. Aber in ihrem Fall wurden ihre Gebete nicht erhöht. Das ist nunmal leider so. Ich habe als Kind auch nie die Lego-Ritterburg bekommen, obwohl ich dafür gebetet habe. Irgendetwas wird sich Gott dabei wohl schon gedacht haben.

Kommentar von Daoga ,

Oder Gott denkt sich überhaupt nichts, weil er einfach nicht existiert. Er ist eine Erfindung von Menschen, die einen unsichtbaren "großen Bruder" brauchen, warum auch immer.

Kommentar von kalippo314 ,

Ach ja natürlich. Die Menschen sind für allen Schrecken verantwortlich und Gott für alles Gute und die Liebe. Genau!

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Sarkasmus an dieser Stelle? Traurig.

Ich habe eben schon etwas über Naivität geschrieben. Ein krasses schwarz-weiß-Denken ist noch naiver als die Vorstellung eines nach unseren Maßstäben gerechten Gottes. 

Menschen sind für ihr Handeln verantwortlich. Nicht mehr und nicht weniger. Über das Gute und die Liebe habe ich kein Wort verloren. Wo du diese Begriffe einordnen möchtest, obliegt dir selbst. 

Mir drängt sich trotzdem die Frage auf, warum die Leute, die überhaupt nicht an Gott glauben, sich dennoch in theologische Diskussionen einbringen. Von der Nichtexistenz Gottes sprechen sie dabei, als sei sie eine bewiesene Tatsache- doch es ist nichts weiter als ihr persönlicher Glaube und ihre Meinung. Ich halte das für anmaßend und frech. Hat nicht jeder das Recht, zu glauben was er will, sich seine eigene Meinung zu bilden und so zu leben, wie er es für richtig hält? 

Kommentar von Aikidosan ,

Gott will uns die Möglichkeit geben selber aufzuwachen schließlich sind wir doch Intelligent genug um zu wissen das Morden, Vergewaltigungen, Tiere Quälen, lügen, stellen... usw. etwas schlechtes sind aber wir machen trotzdem munter weiter damit anstatt wir aufhören und vernünftig werden!

Kommentar von wildcarts2 ,

Was für eine naive Vorstellung manchen Menschen von Gott haben.Die naive Ansicht, Gott wolle uns prüfen oder uns selbst entscheidenlassen, ist einfach nur absurd.

Wenn es diesen Gott geben würde, wäre er definitiv an allem Schuld.

Denn er hätte dann ja alle Möglichkeitengeschaffen und dann nur entschieden, was davon er gut/böse findet. Stattdessen hätte er einfach von vorne herein nur schaffen müssen, was ihm gefällt. Alles andere ist Sadistisch!

Der "freie Wille" ist in diesem Zusammenhang ein Paradoxon

Wenn Gott wirklich Liebe wäre und wir seine Kinder, dann ist er defintiv verantwortlich. Alels andere ist unlogisch und naiv.

Kommentar von Aikidosan ,

Gott hat uns die 10 Gebote gegeben und wenn wir diese Gebote nicht einhalten sind wir selber Schuld und nicht Gott.

Wenn du zu deinem 15 Jährigem Kind sagst Drogen sind Schädlich und man sollte lieber die Finger davon lassen, aber dein Kind nicht auf dich hört und trotzdem Drogen nimmt, abstürzt, darunter leitet und dann vielleicht auch daran Stirbt, wer ist dann für sein tun und handeln Verantwortlich? Du, die dein Kind belehrt und davor gewarnt hat oder dein Kind was nicht auf dich gehört hat?

Natürlich ist dein Kind dann verantwortlich für sein tun und handeln und nicht Du!

ist doch logisch!

Kommentar von danhof ,

Wenn es diesen Gott geben würde, wäre er definitiv an allem Schuld.

Falsch. Korrekt:

Wenn es diesen Gott geben würde, so wie ich persönlich mir Gott vorstelle, dann wäre er an allem Schuld

Man darf nicht den Fehler machen, das eigene Gottesbild auf Gott zu projizieren. "Ist das ein dummer Professor, der spielt ja nicht mal Schach" - was kann der Mann dafür, nicht deinen Wünschen und Vorstellungen zu entsprechen?

Antwort
von ugurano22, 11

bin zwar kein Christ, wo isst den Gott wie alle anderen,  immer wenn leute sterben, wo ist den allah oder gott. 

Antwort
von Eselspur, 106

Weil Gott uns Menschen Möglichkeiten anvertraut hat. 

Kommentar von Giustolisi ,

Gott sagt,wir sind seine Kinder.

Würdest du dein Kind nicht davon abhalten, auf eine viel befahrene Straße zu rennen, um ihm diese Möglichkeit nicht zu nehmen? 

Würdest du dein Kind nicht daran hindern, ein Anderes zu verprügeln, zu foltern oder gar zu töten, sondern es lieber später dafür umso schlimmer bestrafen?

Würdest du dein Kind an einer schlimmen Krankheit leiden oder sterben lassen, wenn du ein Heilmittel hättest?

Würdest du deinen Kindern unterschiedliche Sachen erzählen und es nicht für alle richtig stellen, wenn sie deswegen aufeinander los gehen?

Der Gott an den die meisten Monotheisten glauben, ist überaus grausam und böse.

Kommentar von wildcarts2 ,

Der Gott an den die meisten Monotheisten glauben, ist überaus grausam und böse.

Richtig!

Die naive Ansicht, Gott wolle uns prüfen oder uns selbst entscheiden lassen, ist einfach nur absurd. Wenn es diesen Gott geben würde, wäre er definitiv an allem Schuld. Denn er hätte dann ja alle Möglichkeiten geschaffen und dann nur entschieden, was davon er gut/böse findet. Statt dessen hätte er einfach von vorne herein nur schaffen müssen, was ihm gefällt. Alles andere ist Sadistisch!

Kommentar von GFBen ,

Wieder einer, der noch nicht durchdacht hat, dass Liebe nur auf der Basis des freien Willens funktioniert. Wenn Gott alles so erschaffen hätte, wie du es beschreibst, hätte Er eine Lego-/Playmobil-Welt (mit den mechanischen Erweiterungen natürlich). Wer wäre dann in der Lage, Gottes Liebe zu erwidern?

Kommentar von Eselspur ,

ehrlich gesagt, Giustoli, hätte ich einiges anders angelegt, wenn ich Gott wäre.

Bin ich aber nicht. 

Kommentar von Aikidosan ,

Gott will uns die Möglichkeit geben selber aufzuwachen schließlich sind wir doch Intelligent genug um zu wissen das Morden, Vergewaltigungen, Tiere Quälen, lügen, stellen... usw. etwas schlechtes sind aber wir machen trotzdem munter weiter damit anstatt wir aufhören und vernünftig werden!

Gott hat uns die 10 Gebote gegeben und wenn wir diese Gebote nicht einhalten sind wir selber Schuld und nicht Gott.

Wenn du zu deinem 15 Jährigem Kind sagst Drogen sind Schädlich und man sollte lieber die Finger davon lassen, aber dein Kind nicht auf dich hört und trotzdem Drogen nimmt, abstürzt, darunter leitet und dann vielleicht auch daran Stirbt, wer ist dann für sein tun und handeln Verantwortlich? Du, die dein Kind belehrt und davor gewarnt hat oder dein Kind was nicht auf dich gehört hat?

Natürlich ist dein Kind dann verantwortlich für sein tun und handeln und nicht Du!

ist doch logisch!

Antwort
von michaelfranklin, 33

Gott ist ja nicht da um alle Probleme zu lösen. Man muss erst mal an Gott glauben und beten (religiös sein), damit dir Gott hilft. Denn Gott ist gnädig und Barmherzig. Aber wenn paar Menschen (aus den Regierungen) meine die eigene Bevölkerung zu töten --> 911 (--> Meiner Meinung nach kein Sturz durch Flugzeug sondern durch Bomben im Gebäude), damit sie in Afghanistan und Pakistan einmarschieren können und mit dem angeblichen Ziel Al-qaida zu vernichten (Meiner Meinung nach um Kontrolle über den Staat zu bekommen und an Rohstoffe zu gelangen --> Geld$$$ --> Macht). Terroranschläge sind sozusagen Strafe nicht direkt durch Gott sondern Folgen von falschen Taten( --> Ungläubigkeit, Koranverbrennung, Verletzung der Menschenrechte usw.)

Bin bisschen vom Thema abgekommen.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Komm vor allem mal von deinen Verschwörungstheorien ab.

Der Einsturz des WTC geschah tatsächlich durch eine Bombe. Eine üble Mischung von verschiedenen Chemischen Stoffen, über deren fatale Wirkungsweise sich wahrscheinlich nicht einmal die Terroristen selbst klar waren:

Flugzeuge bestehen zu großen Teilen aus Leichtmetallen wie Aluminium. Diese sind durch die Explosion geschmolzen und in die unteren Stockwerke gelaufen. Dort liefen allerdings bereits die Spinkleranlagen. Hast du schonmal gesehen, was passiert, wenn flüssiges Aluminium mit Wasser in Berührung kommt? Bumm...

Die Behauptung, dass die U.S.A. selbst für den Anschlag verantwortlich waren, halte ich für genauso irrsinnig und krank wie zu behaupten, den Holocaust hätte es nie gegeben.

Kommentar von michaelfranklin ,

das ist deine Meinung digger. ich denke so du anders. Gott weiss es besser.

Antwort
von Susii01, 56

Weil wir menschrn hier auf der welt für uns selbst verantwortlich sind

Antwort
von Schwedenherz, 36

Lese dir mal die Zusammenfassung eines Textes von Hans Jonas durch, das beantwortet deine Frage. Gott hat aus Liebe zum Menschen nach der Schöpfung auf die Allmacht verzichtet

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Wirf einen Blick aus dem Fenster. Ich finde, gerade jetzt im Frühling spürt man Gottes Schöpferische Kraft deutlich (wenn man daran glaubt). Diese Erklärung ist meiner Meinung nach viel zu einfach gehalten.

Antwort
von wildcarts2, 23

Gott gibt es nicht. Daher ist die Frage sinnfrei.

Was genau 9/11 war, ist bis heute nicht erwiesen. Es könnte tatsächlich ein ismalischer Terrorakt gewesen sein, aber genausogut eine größer angelegte politische Intrige.

Klar ist nur eines: Dieses Verbrechen ist von Menschen verschuldet worden, so wie alles was dir an Unrecht begegnet. Würde es aber einen Gott geben, so wäre er Schuld an alledem, da er den Menschen so geschaffen hat.

Antwort
von Giustolisi, 90

Mögliche Varianten:

1. Gott gibt es nicht (die logischste Anwort)

2. Gott sind die Menschen und was sie einander antun scheißegal (auch gut, weil plausibel)

3. Gott sieht die Menschen gerne leiden, er erfreut sich am Leid. Deswegen erzählt er bei den einzelnen Religionen immer was Anderes, um zwischen den Menschen Zwietracht zu säen. Er erlässt Regeln, durch die die Menschen gezwungen werden, wichtige Empfindungen und Triebe zu unterdrücken, wenn sie sich daran halten wollen. Ist gerade nicht genug Action geboten, schafft er Abhilfe, indem er einem religiösen Wirrkopf mit Einfluss ins Ohr flüstert, dass er die Ungläubigen töten soll. Manchmal erschafft er auch einen neuen Krankheitserreger, löst Erdbeben aus, lässt Vulkane ausbrechen, Berghänge abrutschen, Stürme übers Land fegen oder er erlaubt sich den heiteren Spaß, den Regen an auserwählten Stellen in solchen Mengen fallen zu lassen, dass viele ersaufen oder alles verlieren, während er es in anderen Landstrichen gar nicht regnen lässt, so dass die Leute dort verdursten oder alles verlieren. Mit dem Kerl da oben ist einfach immer was geboten, der Spaß hört nie auf. (würde einfach vieles erklären)

Such dir eine Variante aus.

Antwort
von habakuk63, 5
Antwort
von Daoga, 42

- Gott gibt es nicht.

- Gott schert sich nicht um die Menschen.

- Gott steht auch mal auf Seiten von Terroristen, Nazis und anderen Bösewichten.

- Gott "belohnt" alle, die durch Bösewichte zu Tode kamen, und empfängt sie in einem paradiesischen Jenseits.

Such Dir was davon aus.

Antwort
von Whitekliffs, 92

Oder umgekehrt:

Warum darfst du noch leben?

Warum hast du noch genug zu essen?

Warum hast du Geld genug für Internet?

Warum durftest du lesen und schreiben lernen?

Warum funktioniert dein Gehirn?

Warum bist du nicht behindert?

Wenn du Gott für die schlechten Dinge verantwortlich machst, wo kommen dann die Guten her?

"Womit hab ich das verdient, diesen Überfluss...." schönes Lied von Manfred Siebald

Antwort
von Yamato1001, 89

Hallo 

Angenommen es gibt Gott (ich gehe davon aus) würde ich sagen, weil er uns den freien Willen geschenkt hat. Dadurch mischt auch er sich nicht aktiv in unsere Endscheidungen ein. 

LG

Kommentar von wildcarts2 ,

Die naive Ansicht, Gott wolle uns prüfen oder uns selbst entscheiden
lassen, ist einfach nur absurd. Wenn es diesen Gott geben würde, wäre er definitiv an allem Schuld. Denn er hätte dann ja alle Möglichkeiten geschaffen und dann nur entschieden, was davon er gut/böse findet. Stattdessen hätte er einfach von vorne herein nur schaffen müssen, was ihm gefällt. Alles andere ist Sadistisch!

Der "freie Wille" ist in diesem Zusammenhang ein Paradoxon

Kommentar von joergbauer ,

Das Gegenteil von Liebe ist das Böse  - um das zu begreifen braucht du keinen Gott und musst dich nur umsehen in der Welt und bei dir selbst - aber für die Lösung der Schuldfrage (du selbst entscheidest dich) brauchst du Gott und das Evangelium. Einen "freien" Willen haben wir nicht, nur einen "eigenen" Willen - das ist ein Unterschied. Frei sind wir nicht wegen der Sünde.

Kommentar von Yamato1001 ,

Es war nicht mein Ziel, eine fundamentale religiöse Diskusion anzuzetteln...^^

Antwort
von Andrastor, 59

Weil es Gott gar nicht gibt.

Antwort
von MrMuffin1, 87

Sieht fast so aus als gibt es Gott nicht. Religionen basieren auf Glauben. Du kannst an Gott glauben oder nicht.

Kommentar von comhb3mpqy ,

es gibt Gründe/Argumente, um zu glauben, dass es Gott gibt. Wenn man einige meiner Argumente wissen möchte, dann kann man mich hier fragen. Oder man geht auf mein Profil, dort findet man auch Argumente, um an Gott zu glauben.

Antwort
von DerBuddha, 29

wie soll ein erfundenes, imagniäres wesen etwas verhindern?........
schau dir geschichte der menschheit und der religionen an, dann siehst du, dass es keine echten götter gibt………:)

Kommentar von IchLiebeAlkohol ,

Danke.
Ein fettes Lob für diese Antwort!

Kommentar von GFBen ,

Ein fettes Lob und Dank dafür, dass du uns in deinem Benutzernamen verrätst, was deine Meinungsfindung beeinflusst.

Kommentar von DerBuddha ,

boah ehrlich, wie oft soll ich noch schreiben, dass mein name NICHTS mit glauben zu tun hat, das wort BUTTER war mir einfach nur zu langweilig............!!!.............*g*

Kommentar von GFBen ,

Schön zu wissen, aber mein Kommentar gilt dem Kommentar des Benutzers IchLiebeAlkohol.

Antwort
von joergbauer, 69

Viele Menschen glauben nach eigener Aussage deshalb nicht an Gott, weil zuviel Ungerechtigkeit, Unglücke, Krieg und Leid in der Welt zu finden ist. Gäbe es einen Gott, so sagen sie, würde er das alles nicht zulassen. Daß Menschen bei negativen Ereignissen nach Gott fragen um dann demonstrativ und aus Protest nicht an ihn zu glauben, ist schon eine merkwürdige Verhaltensweise. Gott sitzt nicht auf der Anklagebank - wer so denkt, irrt sich gewaltig. Der Mensch steht in der Schuld Gottes und nicht umgekehrt.

Ich habe mich schon öfters gefragt, was sich im Menschen ändern würde, wenn Gott eine perfekte und heile Welt zur Verfügung gestellt hätte indem er jede Lüge und jedes Unglück und jedes Leid vom Menschen strikt ferngehalten hätte!? Wäre der Mensch dann glücklich und frei? Wäre er gläubig? Es geht um eines: Wahrheit! Die Wahrheit den Menschen und Gott betreffend. Gott belügt den Menschen nicht und macht ihm nichts vor. Vor allem, er respektiert ihn und zwingt ihm nicht seinen Willen auf. Natürlich ist es verständlich wenn Politiker, Friedensbewegungen, Diplomaten, Hilfsorganisationen usw. versuchen Schäden zu begrenzen und Not zu lindern sowie Kriege zu verhindern.

Aber selbst wenn dies gelegentlich gelingt, ändern dies nichts am Zustand der Welt und des Menschen. Das Problem sind nicht die Unglücke und die Kriege sondern die zerbrochene und gestörte Verbindung zwischen Schöpfer und Geschöpf, zwischen dem Menschen und Gott, zwischen dir und Jesus Christus. In einer perfekten Umgebung (die es am Anfang ja gab) würde der Mensch auch schnell in Sünde fallen und die Welt ins Unglück stürzen. Die Verantwortung die uns von Gott übertragen wurde, haben wir mißbraucht (1. Mose 1,28). Sowohl der Mensch als auch die Natur leidet unter den Folgen der Sünde. Was man sät, wird man ernten und der Lohn der Sünde ist der Tod (Römer 6,23).

Der Mensch braucht keine äußere Kosmetik oder eine Gehirnwäsche die uns zur geistlosen Marionette macht, sondern Erlösung und eine Neugeburt. Gottes Mittel zur Errettung sind Gnade, Liebe und Neugeburt durch das Evangelium Jesu Christi (Johannes 14,6). Die Frage darf nicht lauten: Wo ist Gott? Sie muß heißen: Wo ist der Mensch ohne Gott? Und auch: Was muß noch alles passieren damit der Mensch endlich einsieht, daß er Gott  nötig hat und sich nicht selbst helfen kann? Das Leben ist sinnlos ohne Gott und es gibt keine Alternative zum Glauben an Jesus Christus. Nicht wer Gott sieht glaubt; sondern wer Gott glaubt, der sieht! Wer es glaubt, wird selig (Hebräer 7,25).

Kommentar von Omnivore10 ,

Es geht um eines: Wahrheit! Die Wahrheit den Menschen und Gott betreffend. 

Bei Märchen wie die Gottesthesen von "Wahrheit" zu sprechen, ist schon unfreiwillig komisch!

Kommentar von joergbauer ,

Und wenn es kein Märchen ist, wird deine "Wahrheit" auch nicht besser. Komisch ist das nicht den Lügen der Welt zu glauben, sondern traurig. Hast du je in der Bibel gelesen oder das Evangelium gehört und auch verstanden?

Kommentar von Omnivore10 ,


Hast du je in der Bibel gelesen oder das Evangelium gehört und auch verstanden?

Ich lese seit meiner Kindheit keine Märchenbücher mehr, tut mir leid! Ich wende mich lieber der Wissenschaft zu und lese wissenschaftlich fundierte und verifizierte FAKTEN nach und nicht irgendwelche Märchen EINES Märchenbuches!

Die Moslems halten nämlich dein Evangelium genauso für Unfug! Die Juden auch! Die Buddhisten auch. usw.

Und ich halte ALLE religiösen Märchenbücher für Unfug!

Gegenfrage: Hast du jemals in deinem Leben wissenschaftlich fundiert gedacht? Spätestens dann käme es mit deinen Märchengeschichten nämlich zu Kollisionen!


Kommentar von joergbauer ,

Meinst du wenn es Gott gibt, und ER Wert auf den Glauben legt, daß man dann wissenschaftlich fundiert IHN erkennen soll - ohne Glauben? Was wäre dann mit denen, die das nicht können? Du hast nur unbegründete Vorurteile und hast dich nie mit der Bibel beschäftigt und klagst das an, was du nicht verstehst. Daß die Welt krank und kaputt ist sieht man. Dazu brauche ich keine Wissenschaft.

Kommentar von Omnivore10 ,

Ich habe mich genug mit der Bibel befasst um zu wissen, dass dort totaler Pfeffer drin steht! Oder glaubst du an gebährende Jungfrauen oder der "Schöpfer" hat mensch und Erde "geschaffen"? Das ist wissenschaftlich ALLES nicht haltbar!

Kommentar von joergbauer ,

Du hast weder wissenschaftlich wirklich Ahnung, noch den kleinsten Schimmer vom Glauben und was er beinhaltet. Wenn es Gott gibt, ist immer alles möglich - und wir haben immer Unrecht!

Kommentar von Abahatchi ,

Was meinst Du, wie viele Theisten auf dieser Welt nicht Deinen Glauben teilen und Deinen Gott für den falschen halten? Vielmehr sind es doch Theisten, die anderen Theisten genau dies vorwerfen, keinen kleinsten Schimmer vom Glauben zu haben und was er beinhaltet.

Wenn es Gott gibt, ist nicht immer alles möglich, denn erst einmal würde sich die Frage stellen, welcher der tausenden Götter, die sich Menschen genau wie diesen JHWH ausdachten, der wahre ist. Vielleicht wären ja alle vom Menschen erdachte Götter falsch und jeden Abend sitzt eine Flohgottwanze unter Deinem Bett und lacht sich scheckig, wie Ihr Euch ein Geistwesen vorstellt.

Würdest Du Dich mal ernsthaft mit dem Gott JHWH auch historisch beschäftigen, Du hättest schon längst erkennen müssen, dasz zu mindest Deine Gottvorstellungen von JHWH nur erfundenen Märchen sind. 

Kommentar von joergbauer ,

Würdest du dich ernsthaft mit deinem Menschsein, deinen Sünden und dem Sinn des Lebens, der unsichtbaren Wirklichkeit und der Bibel beschäftigen, wüsstest du, daß dein Unglaube auf einem großen und fatalen Irrtum beruht. Warten wir es einfach ab...

Kommentar von Abahatchi ,

wüsstest du, daß dein Unglaube auf einem großen und fatalen Irrtum beruht.

ja, ist schon blöd, wenn am Ende die Welt eine Welt voller Hokuspokus ist und wir beide uns nach der Reinkarnation in einem Misthaufen als Regenwürmer wieder treffen.

Das ist eben das, was Du nicht erkennst, dasz Deine Argumentation auf der gleichen Ebene ist, wie die von jenen, die der Reinkarnation anhängen. Es ist nur Glauben jenseits von Wissen. Somit ist jeder Glaube so relevant wie jeder andere Glaube auch. Nämlich gar nicht. Du bzw. Dein Gott schickt mich in die Hölle, wenn ich nicht an seine absurden Märchen glaube und andere Theisten, so wie Du einer bist, drohen mir mit einem anderen Gott selbiges an. 

Da beide, Du und die anderen, die gleiche unbeweisbare, unbelegbare Argumentation an den Tag legen, dasz man eben nur richtig an die den jeweiligen Gott glauben musz um zu erkennen, dasz der jeweilige der richtige ist, macht es eh keinen Sinn, wenn ich von tausenden Göttern erst einmal an jeden einzelnen wahrhaft glauben musz, um an sie wahrhaft glauben zu können.  

Das ist paradoxer Blödsinn. 

Sollte es tatsächlich so etwas wie ein Geistwesen geben, welches unser Universum erschaffen hat, dann ist es auf jeden Fall keines von den von Euch erfundenen und ausgedachten Geistwesen. Dein Gott JHWH ist historisch von Menschen gewandelt worden. Beschäftige Dich doch einfach mal historisch mit der Mythologie von JHWH. Der ist nichts anderes als Anubis oder Zeus. 

Mit der Bibel habe ich mich, wie Du ja inzwischen wissen solltest, zur genüge beschäftigt. Die Mythen zu einem Jesus mit 12 Jüngern und seinen Wundern gab es schon lange zuvor und war in anderen Kulturen bekannt. Das ist eine uralte Geschichte, die vor 2000 Jahren wieder aufgewärmt wurde. Hast Du Dich jemals historisch mit Deiner Religion auseinander Gesetzt? 

Und sollte es, wie ich schon erwähnte, ein Geistwesen geben, dann musz es durch eine Ursache auch zu seinen Eigenschaften gekommen sein. In Bezug auf JHWH bedeutet dies, dasz Du pauschal voraussetzt, dasz dieses Geistwesen einfach barmherzig ist und dies wäre eine aus menschlicher Sicht, positive Eigenschaft. Wie kann es sein, dasz ein Geistwesen ausgerechnet gut ist bzw gut sein musz? Dafür gibt es keinerlei Gründe um zu dieser Annahme zu kommen. Wieso musz ein Geistwesen gut sei? Worin begründet sich diese Eigenschaft? Wieso kann ein Geistwesen, dasz schon einfach mal so ewig ward, nicht einfach ein sau gemeines Wesen sein? Du setzte einfach Dinge als gegeben voraus, ohne auch nur einen einzige Beleg oder Bestätigung für diese Annahme bei zu steuern. 

Wer das Alte Testament kennt, der Weis, dasz in der Vorstellung der Menschen damals dieses Geistwesen einem Teufel gleich war.

Grusz Abahatchi

Kommentar von joergbauer ,

Wenn du den Unterschied zwischen buddhistischer Lehre und Evangelium nicht siehst und verstehst, kann ich dir auch nicht helfen. Alles in einen Topf zu werfen was sich "Glauben" nennt, ist ziemlich sinnlos und äußerst oberflächlich. Wenn du die Bibel ohne Glauben und ohne den Geist Gottes liest und verstehst, wird sie dir eben eher zum Ärgernis als zur Inspiration und Freude werden. Schönes Pfingsten! :-)

Kommentar von Omnivore10 ,

Du hast weder wissenschaftlich wirklich Ahnung

Wie kommst du zu dieser steilen Fehleinschätzung?

Kommentar von joergbauer ,

Intuition aufgrund des Kommentares - woher weisst du, daß es eine Fehleinschätzung ist?

Kommentar von Abahatchi ,

Du hast zuerst die Behauptung in den Raum gestellt, dasz er wissenschaftlich nicht wirklich Ahnung hätte, also liegt es an Dir, dies zu bestätigen. Es ist nicht Aufgabe der Person, der man dies unterstellt, das Gegenteil zu beweisen. 

Theisten und Beweislast, sie werden es nie verstehen. Was wiederum eine Bestätigung dafür ist, dasz Euch wirkliche wissenschaftliche "Ahnung" fehlt, denn was es mit der Beweislast auf sich hat würde man wissen, wenn man wirkliche wissenschaftliche Ahnung hätte.

Kommentar von Omnivore10 ,

Intuition aufgrund des Kommentares - woher weisst du, daß es eine Fehleinschätzung ist?

LOOOL

Weil ICH MICH, im Gegensatz zu dir, selbst kenne! Ich hab ein naturwissenschaftliches Fach studiert und großes interesse an der Wissenschaft der Physik und DU sprichst mir ab keine Ahnung von Wissenschaft zu haben!

Da kann ich nur mit Fug und Recht behaupten, dass das eine dermaßige Fehleinschätzung ist!

Kommentar von joergbauer ,

Dann habe ich mich in dem Punkt eben geirrt, aber nur weil du naturwissenschaftlich gebildet bist, schließt das die Existenz Gottes nicht aus. Es gibt genug seriöse Wissenschaftler, die dir in deiner Meinung gründlich widersprechen würden. Warum hast du dich eigentlich ab- und wieder (mit anderem Nickname) neu angemeldet?

Kommentar von Abahatchi ,

nur weil du naturwissenschaftlich gebildet bist, schließt das die Existenz Gottes nicht aus.

Richtig, es schlieszt in diesem Fall nicht zwingend die Existenz von Göttern aus. Die wissenschaftliche Bildung einer Person allein kann dies natürlich nicht, denn wie soll die Bildung einer Person die reine Existenz von einem Wesen ausschlieszen? Die Existenz oder Nichtexistenz von Wesen ist unabhängig von unserem Bildungsstand.

Aber um mal auf Deinen Zug auf zu springen joergbauer, schlieszt denn eine nicht naturwissenschaftliche Gebildetheit einen Gott automatisch ein?

Um mich nicht falsch zu verstehen, ich will Dir nicht einen Glauben rauben oder ihn Dir nicht gönnen, jedoch hinterlies Deine Argumentationen gerade eben bei mir den Eindruck, dasz mangelnde Bildung eine Voraussetzung für Gottes (irgend eines Gottes) Existenz sein solle. 

Das kann ja nun auch nicht Dein ernst sein oder?

Daher nun mal meine Frage an Dich, woher nimmst Du die Argumente? Sind das Deine eigenen oder unterhältst Du Dich auch mit anderen über das, was Du so auf gutefrage.net liest? Meine Argument glücken auch nicht nicht immer, kommen aber nur von mir.

Was mir generell aufgefallen ist, weil in meinen Kommentaren oft recht harsch gegen die Ansichten von Theisten und einem "nur" Glauben argumentiert wird, kommt es immer mal wieder vor, dasz Theisten eine sogenannte "Freundschaft" mit mir auf gutefrage.net aufkündigen. Einer seits behaupten ja Theisten, dasz sie jeder Prüfung und jeder Kritik in Bezug auf ihren Glauben widerstehen können und jedes meiner Kommentare nur als Stärkungsmittel ihres Glaubens sehen, dann aber eben doch auf meine "Stärkungsmasznahmen" sehr ablehnend reagieren. Ich mache dies ja auch nicht, wenn mir Theisten klar machen wollen, welche Leiden ich in der Hölle erleiden musz, wenn ich nicht wahrhaft an eine Geistwesen glauben würde. Ich bekomme also nicht nur scheinbar harsche Kritik, sondern gewisser Maszen direkte Androhungen von Qualen auf Ewigkeit. 

Also stimmt da etwas nicht. Warum kann ich so gelassen mit der Kritik an mich umgehen und viele Theisten nicht mit meinem vorsätzlich besonders gezielten Nachfragen und Ansichten?

Worauf will ich hinaus joergbauer. Wie Du vermutlich selbst annimmst, ist es wichtig, um Konflikte trotz unterschiedlicher Meinungen nie entstehen zu lassen oder ausarten zu lassen, dasz man lernt miteinander zu sprechen, auch über völlig andere Ansichten. Denn so lange man miteinander redet, schieszt man nicht aufeinander. 

Problematisch wurden bei Menschen doch erst dann unterschiedliche Ansichten, wenn der Gesprächsfaden gerissen ist. Im Kleinen wie im Groszen. Warum reagieren dann immer Theisten so gekränkt, wenn man ihren "Glauben" mit dem Glauben an Trolle gleich setzt? Ist das etwa schlimmer, als uns dann mit ewigen Höllenqualen zu erwidern und unfähig, metha dings zu sprüen? Es ist eben auch nur eine Sicht der Dinge. Ich persönlich stelle nicht einfach nur Behauptungen in den Raum, sondern ich begründe auch, warum ich etwas wie folgt sehe. 

Als Beispiel wäre mal zu nennen, dasz laut Bibel ein Mann mehrere Tage im Bauch eines Fisches gelebt haben soll. Würde heute ein Angler vermiszt werden und nach drei Tagen wieder auftauchen und behaupten, er hätte sich die letzten drei Tag im Bauch eines groszen Welses befunden, würdest Du ihm Glauben schenken? Wie hätte er genug Sauerstoff zum Atmen bekommen, wie hätte er den Magensäuren widerstehen können? 

Meine Kommentare und Sichtweisen werden also immer begründet. Ich würde nie einfach Beleidigungen aussprechen, wie es Böhmermann in einem "Gedicht" tat. Warum können so weinige Theisten nicht mit meiner Sachlichkeit umgehen? Warum reagieren Sie immer so wie beleidigte "Leberwurste", wenn man nach normalem Sachverstand eine "Glaubensgeschichte" wie die mit dem Fisch nach eigener Sicht ordentlich als Märchen entlarvt. Das ist doch nicht gegen Theisten persönlich gemeint. Doch scheint es mir, dasz gerade Theisten, gerne austeilen aber selbst nicht einstecken können, so dasz früher Leute wie ich lieber mal auf dem Scheiterhaufen entsorgt wurden. 

Ist Eurer Glaube den so labil, das Ihr mit sachlich fundierter Kritik nicht umgehen könnt und lieber jedem Kritiker die "Freundschaft" aufkündigt?

Kommentar von joergbauer ,

Du verstehst meine Aussagen immer nur so, wie du sie verstehen willst - falsch, diffamierend und oberflächlich. Ich habe nicht gesagt, daß fehlende Bildung die Voraussetzung dafür ist, um an Gott glauben zu können. Was für eine böswillige Unterstellung! Deine Eindrücke von mir und "meinen" Gedanken sind oft leider nur negativ besetzt. Ich glaube nicht "nur", ich denke, fühle, sehe und studiere und nehme meine Umwelt war und bilde mich weiter. Ich bin aber nicht an einer Diskussion mit Leuten interessiert, die mir die angebliche Unsinnigkeit meines Glaubens (der fundiert ist) permanent unterjubeln wollen. Wenn du jemanden brauchst um dein Wissen loszuwerden über Logik und Vernunft suche dir einen anderen. Ich sage nicht, daß der Glaube immer logisch, nachvollziehbar, einleuchtend und beweisbar ist, aber ich weiß, daß Gott existiert, erfahrbar ist und uns etwas zu sagen hat - durch seinen Geist und durch die Bibel. Das ist mein Thema - nicht meine Zeit übermäßig durch Grundsatzdiskussionen mit streitlustigen (wenn auch intelligenten) Ungläubigen zu vergeuden - bringt nichts!

Kommentar von GFBen ,

"Ich wende mich lieber der Wissenschaft zu und lese wissenschaftlich fundierte und verifizierte FAKTEN nach"

Damit bist du in bester Gesellschaft mit dem Blinden, der die Geheimnisse der Optik auf eigene Faust ergründen will, weil er sonst den Aussagen Sehender glauben müsste. Glauben? Pfui.

Kommentar von Abahatchi ,

hä???

Kommentar von Omnivore10 ,

@Abahatchi kommt es dir manchmal auch so vor, dass du die Sprache der Theisten nicht verstehst? Ich wünsche mir ein Überstzungsbuch von Langenscheidt: Deutsch - Theistisch, Theistisch - Deutsch

Kommentar von joergbauer ,

Er meint, daß jemand, der sich nicht mit den Augen und dem Herz eines Christen dem Thema Gott und Evangelium nähern kann und will, im Grunde auch nicht wirklich dazu etwas erhellendes oder richtiges sagen kann.

Kommentar von Abahatchi ,

Sollte das wirklich so gemeint sein, wie Du scheibst, dann hat er aber genau dies nicht geschrieben. Sein Vergleich auf die Aussage von Omnivore10 enthält einen gravierenden Logikfehler.

Ein Beispiel:

Eine Hütte steht im Verhältnis zu einem Schlosz, wie ein Trabant zu einem Porsche. 

Sein Vergleich ist in etwas wie:

Eine Hütte steht im Verhältnis zu einem Schlosz, wie ein Trabant zu einem Ruderboot. 

Kommentar von Omnivore10 ,

Nichts gegen Trabis ^^ Zuverlässiges Auto :)

Kommentar von Abahatchi ,

Nun, wenn da so wenig dran ist, dasz genau genommen nichts existiert, was kaputt gehen könnte.

Kommentar von Abahatchi ,

Nun, Trabant 601 und Porsche 911 habe so viele Gemeinsamkeiten. Sie sind beide Zweitürer, sie haben luftgekühlte Motoren, der Motorklang ist unverwechselbar, sie haben zwei sehr dominierende Rundscheinwerfer in der Front, sie haben beide sehr schmale Rücklichter, sie sind beide Klassiker des Automobilbaues, bei Vollgas ist es innen sehr laut, sie sind ausgesprochen langlebig, sie hatten nur das nötigste an Ausstattung, sie sind sehr leicht gebaut, Originale sind begehrt, beide sind 2+2 sitzer und hinten wird es für alle über eins sechzig recht eng, das Fahrverhalten ist speziell, beide bestanden den Elchtest, die Armaturen sind sehr übersichtlich, die Heizung läszt Wünsche offen, sie fallen sofort im Straszenbild auf und der Tank sitzt bei beiden vorne. ;-) 

Man könnte meinen, es handele sich um automobile Geschwister.

Kommentar von GFBen ,

Diese Behauptung wäre noch zu beweisen. Siehe weiter unten.

Kommentar von GFBen ,

@joergbauer: Völlig richtig, auch wenn zu dieser Interprätation wohl schon ein Lesen zwischen meinen Zeilen notwendig war...

Kommentar von GFBen ,

Interprätation muss natürlich Interpretation heißen. Immer diese Eile...

Kommentar von Abahatchi ,

@ GFBen, wenn ein Blinder in die Sonne geht, dann spürt er die Wärmestrahlung der Sonne mit seiner Haut. Wärmestrahlung ist auch nur Licht und er kann sie mit der Haut "sehen". 

Er kann auch ein Radiotechniker sein und Radios bauen. Stellt er ein Radio an, dann hört er, was das Licht als elektromagnetische Welle übertragen hat, nämlich Musik. Blinde können ohne zu sehen sehr gut Licht ergründen, nur eben auf andere Art und Weise als "Sehende". Wir können auch Röntgenstrahlung als "Sehende" nicht mit den Augen sehen, aber über entsprechende Fotoplatten für "Sehende" sichtbar machen. Blinde nutzen einfach den Photoeffekt, um mit "ausgeschlagenden" Elektronen einen Lautsprecher zu betreiben. Sie hören dann eben einen Ton, als Nachweis für Röntgenstrahlung. Sehende sehen nur ein Bild auf der Fotoplatte. Könnte ja auch Gott drauf gepinselt haben oder hast Du Röntgenlicht schon einmal direkt gesehen? Sehende müssen auch nur glauben, dasz das Bild das Ergebnis von existierender Röntgenstrahlung ist.

Grusz Abahatchi

Kommentar von GFBen ,

Ein Atheist vertraut nur seinen fünf funktionierenden Sinnen und erkennt dadurch Gott nicht. Ein Blinder vertraut nur seinen vier funktionierenden Sinnen - erkennt dadurch das Licht nicht. Ich kann noch nicht erkennen, dass mein Vergleich hinken würde.

Und wo soll ein Fehler in meiner Aussage zum Blinden liegen? Ich habe doch geschrieben, dass er alles kann, wenn er sich auf die Erkenntnis anderer (Sehender) einlässt. Radio hören heißt: Wissen von anderen übernehmen. Glauben. Du beschreibst recht lange, was ein Blinder alles kann, wenn er sich auf die Erkenntnisse anderer stützt.

Mit "Geheimnisse der Optik ergründen" meinte ich alles, was in Richtung Lichtbrechung, Lichtstreuung, additive/subtraktive Farbenlehre usw. geht, eigenständig herausfinden. Das geht alles, wenn man sich die Sonne auf die Haut strahlen lässt? Wohl kaum. Ein Blinder kann "Sonne" und "großer Heizstrahler" voneinander nicht unterscheiden, wenn man ihm den Unterschied nicht erklärt. Insbesondere, dass die Sonne Licht emitiert, bleibt ihm verborgen, wenn er sich allein auf seine Sinne verlässt. Ich möchte einen Blinden sehen, der sich ein Radio baut, ohne von anderen auch nur auf die Idee gebracht worden zu sein.

Und dann dein verbaler Ausrutcher zum Schluss! Das Wissen um die Röntgenstrahlung soll nur ein Glaube sein? Jetzt bist du bei den Atheisten unten durch.

Kommentar von danhof ,

Danke Jörg, eine tolle Antwort. Ist ja schon eine halbe Predigt :-)

Antwort
von Dackodil, 104

Er hat auch die Hexenverbrennungen, 6 Mio. tote Juden, die Konzentrationslager, 80 Mio. tote Chinesen unter Mao und unzählige andere Völkermorde/Genozide und andere Gräueltaten nicht verhindert.

Und was lernt uns das?

Entweder einer glaubt an Gott oder eben nicht.

Kommentar von 666Phoenix ,

"was lehrt uns das?"

Kommentar von Daoga ,

"Es gibt nichts gutes, außer man tut es!" Das lehrt es uns. Und, den Bösewichten lieber selbst rechtzeitig auf die Köpfe zu hauen, statt bis zum Sankt Nimmerleinstag auf die Hilfe nichtexistenter Götter zu hoffen.

Kommentar von Dackodil ,

Ja, Herr Oberlehrer (Kotau).

An der Sprache hättest du eigentlich merken können, daß der Fehler beabsichtigt war.

Antwort
von scatha, 3

Es war der siebte Tag. Und Gott ruhte.

Antwort
von Aikidosan, 91

Weil wir für unser tun und handeln selbst verantwortlich sind. Gott hat uns den Freien willen gegeben.

Wie: ich gebe dir einen Messer und du alleine endscheidest wie du dieses Messer einsetzt. Bereitest du mit dem Messer ein leckeres Essen zu oder setzt du es gegen einen Menschen ein und verletzt ihn oder sogar schlimmeres.



Kommentar von Daoga ,

Freier Wille ist eine lausige Ausrede, weil sie nur für Täter gilt, aber nie für die Opfer. Oder läßt sich etwa jemand aus freiem Willen niederstechen? Verhungern die verhungernden Kinder in Afrika aus freiem Willen? Haben sich die Juden freiwillig im Holocaust massakrieren lassen? Wenn nein, dann: wo war ihr freier Wille? Ihrer, nicht der der Bösewichte.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Mit deinem eigenen freien Willen beeinflusst du andere. Du übersiehst, dass du mit deiner eigene Beeinflussung immer auch die freien Willensentscheidungen Anderer berührst. Bist du Chef, kannst du den freien Willen deiner Angestellten unterdrücken, weil du ja selbst kein Interesse daran hast, dass dein Betrieb vor die Hunde geht, weil die Belegschaft ständig im Urlaub ist. Jeder HAT einen freien Willen, nur KANN ihn nicht automatisch jeder durchsetzen. Es ist also keine lausige Ausrede, du verstehst es nur eben nicht so richtig.

Kommentar von danhof ,

Es ist KEINE lausige Ausrede.

Kinder verhungern, weil die dortige Regierung (und wir selbst auch) zu geizig, korrupt oder egoistisch ist und uns das schlicht kalt lässt. Genug zu essen wäre sicher da.

Die Juden starben, weil wir mitgelaufen sind mit dem Führer und sich die Welt viel zu spät engagiert hat (vergl. auch Arbeits- Straf- und Konzentrationslager in Nordkorea - interessiert auch niemanden, abgesehen davon, dass man kaum verlässliche Infos dazu kriegt)

Antwort
von berlina76, 71

Warum hat dein Vater es  nicht verhinder wenn du mal mist gebaut hast.

Ganz einfach, weil er nicht überall sein kann und genauso ist es bei einem Gott falls es den geben sollte.

Er ist nicht für den Mist Verantwortlich den die Menschen in seinem Namen verzapfen.

Jeder ist für sich und seine Taten selbst verantwortlich.

PS ich bin Atheist.

Kommentar von cheese7 ,

Gott ist allmächtig d.h er macht dass unmögliche zu möglich. D.h er kann überall sein.

Kommentar von berlina76 ,

können und müssen sind 2 verschiedene Bedeutungen.

Ausserdem ist die Interpretation von Gott überall anders.

Kommentar von Suboptimierer ,

Gott ist allmächtig d.h er macht dass unmögliche zu möglich.

Das kommt auf den Allmachtsbegriff an.

Wenn er x-beliebig Unmögliches möglich machen könnte, dann könnte er mit seiner Allmacht sogar ein Wesen schaffen, dass noch mächtiger ist oder er könnte sich selber noch mächtiger machen.

Kommentar von Dackodil ,

"Allmacht" ist einer der Begriffe, die nicht steigerbar sind.

Kommentar von danhof ,

So richtig logisch ist das nicht, oder?

Ich sehe "allmächtig" eher wie den mathematischen Begriff der Unendlichkeit. Es gibt nicht "unendlich mal zwei" oder "unendlich plus eins".

Also wieos sollte Gott ein Wesen erschaffen können/können sollen/wollen, das allmächtig PLUS etwas ist?

Antwort
von exxonvaldez, 38

Weil es ihn nichts anging.

Das war Allahs Baustelle.

Du mischst dich ja auch nicht in die Geschäfte deiner Kollegen ein.

Antwort
von 3plus2, 101

Gott hat den Menschen den freien Willen gegeben, wenn Goot immer eingreifen würde, dann würde der Charakter nicht offenbar, abgerechnet wird zu Schluss

Kommentar von wildcarts2 ,

Die naive Ansicht, Gott wolle uns prüfen oder uns selbst entscheiden
lassen, ist einfach nur absurd. Wenn es diesen Gott geben würde, wäre er definitiv an allem Schuld. Denn er hätte dann ja alle Möglichkeiten geschaffen und dann nur entschieden, was davon er gut/böse findet. Stattdessen hätte er einfach von vorne herein nur schaffen müssen, was ihm gefällt. Alles andere ist Sadistisch!

Der "freie Wille" ist in diesem Zusammenhang ein Paradoxon!

Gott soll doch bereits im Mutterleib erkennen, was/wie ein Mensch ist. Also wozu muss er dann noch quälen?

Und noch was: Wie fair ist es denn, dass kleine Kinder verhungern müssen, die niemals die Chance hatten ihren Charackter unter Beweis zu stellen?

Deine Denkweise beinhaltet grobe Denkfehler und Wissenslücken.

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