Frage von Frage76mal6, 39

Warum hat es Österreich ab dem späten 18. Jahrhundert nie mehr zu militärischer Stärke gebracht?

Ich meine ein so großes Reich hätte doch eigentlich was auffahren müssen, oder? Aber gegen Napoleon, oder gegen Preußen war da nicht viel drin, wenn man sich die Aktionen von Hötzendorf anschaut, dann möchte man bezweifeln, dass die jemals Krieg hatten. Lag es an der Ausbildung, oder war im Vielvölkerstaat kein Verständnis für die Nötigkeit des Militärs vorhanden?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Yuncil, 19

Naja als nicht-Historiker besitze ich da nur Halbwissen. Ich vermute es lag einfach an der Staatsführung und dem Vielvölkerstaat. Nach den ersten Koalitionskriegen hat es Österreich einfach verpennt rechtzeitig zu reformieren und das Militär aufzubauen und zu Mobilisieren. Auch der Vielvölkerstaat führte dazu, dass es keine gemeinsame Identität gab die das Nationalbewusstsein und die Einsatzbereitschaft für Österreich stärken konnte.

Durch die ganzen Kriege hat Österreich dann immer mehr verloren und letzendlich ist es auch zerfallen, bis auf das was wir heute kennen.

Ich denke ähnlich wie im römischen Reich, war es zu groß und zu heterogen als dass man es vernünftig regieren konnte.

Antwort
von HansH41, 15

Die Herrschaft der Habsburger war miserabel. Trotzdem wurden und werden sie heute noch verklärt.

Kommentar von WDHWDH ,

Besser 600 Jahre Habsburger als ein Haufen zerstrittener Kleinstaaten. Habsburger waren Deutscher Kaiser!

Kommentar von Frage76mal6 ,

Naja, diese Kleinstaaten haben aber schnell auf, bzw. überholt. 

Antwort
von LaurentSonny, 27
Antwort
von Militaerarchiv, 18

Zu lange an alten Traditionen festgehalten, fehlende Militärreformen und auch die vielen Eigeninteressen der einzelnen Völker in dem Kuk-Staat.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten