Warum hat ein Fahrrad mit 11 Gängen (hinten) nicht 3 vorne statt 2. Die "Biegung" der Kette wäre doch dann viel geringer (z.B im höchsten Gang)?

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5 Antworten

11x3 Gänge hat fast kein Fahrrad.

Vor ca. 2 Jahren war 3x10 so ziemlich das meiste, dann kamen die 11-fach Schaltungen, aber eher nur in 1x11 oder 2x11. Mittlerweile gibt es auch eine 1x12 Schaltung von SRAM.

Die Sache ist einfach, dass kein Mensch 3x11 braucht. Die Überschneidungen der Gänge wären viel mehr. Bei 3x10 hat man ja auch nicht 30 Gänge, weil 2x3, 3x2 und 1x6 beispielsweise alles der gleiche Gang wäre.

11x3 würde also von den Gängen keinen wirklichen Vorteil für die Übersetzungsbandbreite geben. Auf die Biegung der Kette achtet da eigentlich keiner so genau.

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Kommentar von Hasibert
19.11.2016, 16:40

Genauso ist es. Der Trend im MTB-Bereich geht auch weg von 3-fach Kurbeln hin zu 2- oder 1-fach.

3

Wenn du vorne den höchsten und hinten den niedrigsten Gang drin hast, oder umgekehrt, dann läuft die Kette sehr schräg. Das ist nicht erwünscht.

Zudem sind bei einem 11x3 viele Gänge nahezu identisch vom Kraftaufwand her.

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Ganz einfach, durch das 11-fach Ritzel hast du schon eine gute Abstufung. Würdest du vorne 3-fach haben überschneiden sich einfach sinnlos sehr viele Gänge. Im Racebereich ist 1x11 bzw 1x12 üblich - die wissen schon warum! Das kannst du auch in den consumerbereich übernehmen, denn die paar fehlenden Übersetzungen sollen ruhig deine trainierten Oberschenkel ausgleichen :-)


In diesem Sinne - ride on !


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Weil der Gang denn so hoch ist das er viel zu schwer wäre zu treten

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