Warum hat der Islam in der Schweiz nichts zu suchen? Warum wurden dort Minaretten verboten? Es gibt 3-5 Minaretten aber mehr darf man nicht mehr bauen.?

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10 Antworten

Die Schweiz hat eine direkte Demokratie, Die Mehrheit des Volkes hat entschieden das man hier keine Minarette will.

Das Ergebnis war eindeutig und nicht knapp. 

Der Kanton Tessin hat per 1. Juli 2016 ein Burkaverbot ausgesprochen. 

Über ein generelles Verhüllungsverbot soll bald abgestimmt werden.. Heute würden 60% Ja zum Verhüllungsverbot stimmen. 


Die Mehrheit der Schweizer will also nach aussen kein multireligiöser Staat sein - sondern hält an traditionellen Städte- Dorfbilder und Sitten fest... 

Der Politiker oben hat sich nicht besonders klug ausgedrückt aber vertritt offensichtlich die Volksmeinung.

Die Mehrheit will offensichtlich das Moslems eine Minderheit bleiben.  

Meine Meinung dazu.. Wir haben uns gerade erst vor kurzem von den Kruzifixen im Schulzimmer verabschiedet..  Man will keine äusseren Religions Symbole im öffentlichen Raum. Die Zahl der konfessionslosen Schweizer hat sich seit 2000 verdoppelt.  

Kirchen gehören zum historischen Städtebild und stehen seit vielen Generationen auf dem selben Platz .. mit diesen kann ich leben weil sie zum kulturellen Erbe gehören ... Neue will ich auch nicht. 


Ich finde die Aussage oben unglücklich formuliert -  Die Aussage aber richtig!


 



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Und mit den Buddhisten haben wir nie probleme.

Das ist kein Wunder. Der Buddhismus ist eine der meist anerkanntesten Religionen in der westlichen Welt. 

Der Grund dafür, dass alle den Buddhismus respektieren und tolerieren, ist, dass er eben jenes auch selbst gegenüber allen anderen tut.

Es ist unglaublich unwahrscheinlich, dass sich ein Buddhist eines Tages auf die Straße stellt und verlangt, dass ein größerer Tempel gebaut wird. 

Das widerspricht nämlich bereits der Lehre Buddhas.

Das man sich weigert dem Islam bzw. dem muslimischen Mitbürgern weitere Minaretten zu bauen, ist in meinen Augen, solange diese keine unglaubliche Belästigung provozieren, eigentlich Nonsense.

Jedoch ist die Entscheidung der Politiker verständlich, denn der Islam hat ein fettes Image Problem. Vieles davon ist Terrororganisationen zu verschulden, die das alles erst in Gang setzten, das meiste jedoch findet seine Grundlagen im Koran selbst.

Eine Religion die Andersdenkende nicht akzeptiert, darf nicht erwarten selbst akzeptiert zu werden.

Damit spreche ich nicht davon, dass alle Muslime nun intolerant sind, sondern davon, dass in den Schriften nunmal steht: Andersgläubige sollen nicht toleriert werden.

Liberale Muslime sind mir übrigens, wenn es um die politische Islam Diskussion geht, ein unglaubliches Dorn im Auge, weil sie einen Islam propagieren, der keinerlei (oder eine sehr geringe) Grundlage in den islamischen Schriften besitzt, und somit lediglich das Ergebnis von Aufklärung ist. 

Wären diese Muslime in Saudi Arabien aufgewachsen, dann sehe das ganz anders aus.

Außerdem erfuhr der Islam bis heute keine Reformation, in etwa wie das Christentum, was das ganze noch weiter erschwert. 


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Ist doch voll und ganz in Ordnung! Wenn die ein paar Muslime als Bedrohung ansehen, dann wird der Verbot der Minaretten sicherlich helfen :D

Auf der anderen Seite ist es schon geil, wenn der FC Balkan... ehh ich meine die "National"mannschaft spielt, mit paar Albanern, Yugos, Türken, usw. da hat man mit dem Islam kein Problem mehr.

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Weil das Volk in der Schweiz auch Bestimmungen in die Verfassung aufnehmen darf, die gegen die Grundrechte verstossen, weil das vor einer Volksabstimmung bzw. Volksinitiative nicht kontrolliert wird.

Bei näherer Prüfung wird sich wahrscheinlich herausstellen, dass das Minarettverbot diskriminierend ist (warum sollen Minarette verboten sein, nicht aber Kirchtürme? Sind beides Türme an Gebäuden). Leider ist aber nicht zu erwarten, dass in nächster Zukunft eine Klage wegen des Minarettverbotes vor das Bundesgericht kommt, und so bleibt diese Bestimmung, die gegen Grundrechte verstösst, in der Schweizer Verfassung stehen...

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1.) der Islam existiert in der Schweiz. Die Mehrheit ohne die Sitten und Bräuche ihrer Religion auszuüben. ein grosser Teil ist gemässigt und eine kleine Minderheit verursacht Probleme, wollen die Sharia usw.

2.)Die Initiative wurde von einer grossen Partei gemacht. Ihr Ziel: auf sich aufmerksam machen für kommende Wahlen. Bürger, die schlecht informiert sind, aufzuschrecken mit fremdenfeindlichen Parolen. Minarette = Symbole eines missionarischen feindlichen Islams.

3.) Angenommen wurde die Initiative auch, weil die political correctnes zugenommen hat und man nicht mehr alles bei Namen nennen darf. Hier: Man darf nicht sagen dass es eine Minderheit der Moslems gibt, die extrem sind. Wer das sagt, der, so würde man in Deutschland sagen, der wird in die rechte Ecke gedrängt.

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Ich will mal die Antworten auf diese Frage hören.
Da ich Atheist bin, finde ich das richtig^^

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Kommentar von Accountowner08
24.11.2016, 08:25

Und wo bleibt das Kirchturmverbot? Das Minarettverbot ist eindeutig diskriminierend und verstösst somit gegen Grundrechte.

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Kommentar von MindCore
24.11.2016, 15:27

Ich habe nie gesagt, dass ich Kirchen beführworte. Ist für mich Jacke wie Hose.

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Wir hätten das Kruzifix im Klassenzimmer abnehmen sollen, da sich Muslime dadurch gestört fühlten. Ich finde, dass hätten sie sich überlegen sollen, bevor sie in ein christliches Land einwandern. Manche dreisten Forderungen, stören mich schon sehr. 

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Kommentar von Nalzet
23.11.2016, 22:42

Meiner Meinung nach gehört ein Kruzifix auch nicht in ein Klassenzimmer, genau so wenig wie andere Zeichen der Religion.

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nö finde ich nicht in Ordnung, aber das sind nun mal die Grundzüge der direkten Demokratie. Anlässlich einer Volksabstimmung haben sich die Schweizer gegen den Neubau von Minaretten ausgesprochen, basta.

Egal mit was für einem bünzli - Populismus ein Volk gesteuert wird, es entscheidet letztlich nach dem Mehrheitsprinzip und das muss man akzeptieren.

ich halte die Mehrheit der Schweizer für populistisch, rassistisch und ausländerfeindlich, bin vor vielen Jahren ausgewandert, auch weil ich meiner ausländischen Familie ein Leben in der Schweiz nicht zumuten wollte. Die Volksabstimmung gegen islamisch geprägte Bauten hatte mich in meiner Meinung bestätigt - tja und dann muss man halt die Konsequenten ziehen und in einem anderen Land wohnen.

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Kommentar von Hyaene
24.11.2016, 02:34

Wenn sich das Gastland nicht dem Gast beugt und alles für ihn tut, dann ist das Land gleich mal rassistisch... Typisch. 

Wären wir bei den "Sonderwünschen". ^^

Und was ist mit islamisch geprägten Ländern? Werden da Kirchen gebaut? Sind das nicht auch fremdenfeindliche Länder? Warum kommen eigentlich so viele Muslime hierher, wenn doch der Westen so schlimm ist? 

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Wer den Koran studiert hat, will den Islam nicht, laut Koran; "Euch ist der Kampf vorgegeben bis die Welt Allah gehört" und wenn ihr dabei getötet werdet, dann kommt ihr direkt in das Paradies und 72 Jungfrauen und die Islamisten glauben und tun das und wer will sowas im Land haben.

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Kommentar von Hyaene
24.11.2016, 02:30

Ach, das hast du doch bloß falsch intepretiert. ;-D 

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Wie viele Kirchen bauen die Christen pro Jahr in islamisch geprägten Ländern?

Können die Christen jederzeit frei in islamischen Ländern ihren Glauben ausüben?

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Kommentar von Sp0rtsman
23.11.2016, 22:42

Weiss ich nicht.

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Kommentar von Elibasin
24.11.2016, 10:57

Boah, immer diese Kommentare. İn islamischen Ländern ist der christliche Anteil 2-5%. İn Europa ist der islamische Anteil fast um die 29%.

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