Im Bleistift sind doch keine Blei- sondern Grafitmienen

Das ist noch ein Erbe aus früherer Zeit und richtigerweise heissen auch alle Stifte "Graphitstifte" - nur umgangsprachlich wird immer noch das Wort Bleistift verwendet, obwohl es falsch ist!

aber früher da wars mit blei!
Hallo ainstein! Was heißt bitte früher?
Aalbärt Ainstein0815 am 5. Mai 2007 01:40 damals!
viertelvordrei am 5. Mai 2007 02:41 Frage von ainstein0815 vor 17 Tagen:
"Sollten die nervigen Kommentare nicht auch abgeschaltet werden?(so wie der Daumen runter)"
Antwort von mir: Ja, unbedingt - solange sie so ausfallen wie der von ainstein0815 ! ! ! ! !
Aalbärt Ainstein0815 am 5. Mai 2007 03:28 wenigstens einer der mich versteht..Danke 5vor12
Rebbi Riley am 5. Mai 2007 10:25 ainstein0815 weiss alles

Der Name Bleistift ist auf eine Verwechslung zurückzuführen. Wegen seines metallischen Glanzes hielt man Graphit im Jahre 1564 zunächst für ein Bleimineral. Graphit wurde in schmale Stäbchen zersägt und in Holzleisten eingeleimt, der erste "Bleistift" war geboren. Erst 200 Jahre später zeigte der schwedische Chemiker Scheele, daß es sich bei diesem Mineral nicht um Blei handelte. Inzwischen war der Name Bleistift jedoch soweit verbreitet, daß er bis heute nicht durch den Namen "Graphitstift" verdrängt wurde.

Boarderin hat das richtig gelesen, so stand es Vorgestern in der BILD unter die Größten Irrtümer. Blei war noch nie in einem Bleistift auch nicht Früher und noch früher
Eastside am 6. Mai 2007 17:22 Doch, aber ganz "früher" - vielleicht sollte man nicht unbedingt der BILD alles glauben ;-))
VON DER ERFINDUNG DES BLEISTIFTES...
IM MITTELALTER arbeitete man mit einer Art Bleistift. Einem länglichen Stückchen aus Blei und Silber, womit aber mehr geritzt als gezeichnet wurde.
IM 15. JAHRHUNDERT wurde in Italien eine Minen-Mischung von Blei und Zinn hergestellt. Dies gilt als erstes Entwicklungsstadium des heutigen Bleistiftes. Der Stift fand weite Verbreitung. Dieser gab auch dem heutigen BLEIstift den Namen, wenngleich heute kein Blei mehr enthalten ist!
1658 wurden erstmals in England Graphitgruben entdeckt, und somit jenes Material, das auch heute noch der Fabrikation von Bleistiften dient. Jedoch wurde der Graphit zu kleinen Stäbchen zersägt und in Holz gefaßt. Eine Revolution für alle Künstler der Welt! Gleichzeitig war der Bleistift jedoch aufgrund der schwierigen Herstellung eine teure Kostbarkeit, den sich nicht jeder leisten konnte!
1790 gelang Josef Hardtmuth in Wien die Sensation: er erfand die keramische Mine! Er vermengte Graphitstaub mit Ton und brannte die Minen im Ofen. Durch Zugabe von verschiedenen Mengen von Ton konnte er den Härtegrad des Stiftes bestimmen. Dieses Herstellungsverfahren gilt auch heute noch. (Quelle: www.cretacolor.com)