Frage von User21088, 443

Warum hasse ich es so sehr, wenn Menschen Fleisch essen?

Zurzeit kriege ich regelrecht Hassgefühle, wenn ich sehe wie Jemand Fleisch isst. Und ich weiß, dass das nicht gerade ne gute Eigenschaft ist, denn es gibt viele Vegetarier, die sagen "mir ist das egal, wenn Jemand Fleisch ist. Jeder soll das machen, was er für richtig hält". Und ja, es stimmt: Jeder sollte das machen, was er für richtig hält. ABER bei dem Fleischkonsum ist das meiner Meinung nach nicht darauf anwendbar. Schließlich schadet man dadurch, dass man Fleischprodukte kauft, der Umwelt (Rohdung von Waldflächen für den Futterpflanzenanbau) sowie den Tieren.

Wenn ich sehe, wie mein Vater morgens am Frühstückstisch in sein belegtes Schinkenbrötchen reinbeißt frage ich mich, ob er dabei kein schlechtes Gewissen hat. Natürlich hat er das nicht, denn Fleisch essen ist in Deutschland normal. Wenige hinterfragen es, weil einfach so gut wie jeder Fleisch ist. Und man sieht in so einer Scheibe Schinken auch kein Schwein mehr sondern nur noch ein Nahrungsprodukt. Und das finde ich so traurig ... Diese Schlachttiere werden gezüchtet nur damit sie gegessen werden. Man hat keinerlei Ehrfurcht vor deren Leben. Es sind auch eigentlich Individueen - kein reines Nahrungsprodukt!

Viele sagen zwar es liege in der Natur des Menschen Fleisch zu essen. Aber der Mensch hat ein moralisches Bewusstsein, kann Gut und Böse unterscheiden und zeigt Mitgefühl und widmet z.B. seinem Hund ganz viel Aufmerksamkeit und Zuneigung. Wieso verschließen dann so viele die Augen und hinterfragen nicht diese Grausamkeiten? Ich habe zwar meine Freunde und Verwandte alle lieb, aber verstehe das irgendwie einfach nicht mehr. Man fühlt sich wie im falschen Film ...

Antwort
von Herb3472, 435

Auch Du kannst nicht überleben, ohne Tieren (und Menschen) zumindest indirekt was Grausames anzutun.

Du brauchst nur an die Ölpest als Folge von Schiffsunfällen denken, die immer wieder ganze Meeresregionen und Küstenstriche entvölkert. Oder überhaupt an die Verunreinigung der Weltmeere durch Kunststoffmüll, der Jahr für Jahr Millonen von Meeresbewohnern ein grausames Schicksal und einen qualvollen Hungertod beschert. Ziehst Du etwa die Konsequenzen daraus und verwendest keine Kunststoffprodukte mehr? Keine Gegenstande mehr, die aus Kunststoffen hergestellt sind oder Kunststoffteile enthalten(!), keine Kleidung aus Kunstfasern oder mit Kunstfaseranteilen.

Aber natürlich auch kein Gegenstände aus Leder und aus Wolle (beim Schafscheren gehts auch nicht gerade fein zu, und die Gewinnung von Angorawolle von Angorakaninchen ist reinste Tierquälerei), keine Bettwäsche mit Daunenfüllung (aber selbstverständlich auch nicht mit Kunststofffüllung), etc. etc. etc.

Der Abbau von Bunt- und Edelmetallen und seltenen Erden (für Handys benötigt) kostet jährlich ganzen Heerscharen von Tieren und Menschen nicht nur den Verlust von Lebensraum, sondern auf grausamste Weise auch die Gesundheit und das Leben. Trennst Du Dich deshalb von Handy, Computer, Fernseher, Waschmaschinen - ja buchstäblich von allen technischen, elektronischen und elektronisch gesteuerten Geräten? Du dürftest nicht mehr Auto- und nicht mehr Zug fahren, dürftest auch keine Produkte mehr kaufen bzw. konsumieren, die nicht aus Deiner Region kommen, jegliche Unterhaltung über Radio/Fernsehen/Kino/Internet etc. wäre Dir versagt, es gäbe keine Elektrogeräte, die Dich bei Deiner Arbeit unterstützen,....

Wenn Du das konsequent durchdenkst - was bliebe Dir über, außer im eigenen Garten Gemüse und Kartoffeln anzubauen? Aber wo bekämst Du dann das Saatgut her?! Bliebe Dir also nichts anderes übrig, als - mit Jutesäcken bekleidet - Brennesseln zu essen und nach Regenwürmern zu graben? Dabei würdest Du aber den Lebensraum der Wühlmäuse und Maulwürfe stören und zerstören, und den Vögeln ihr Futter streitig machen...

Du könntest Dir zwar stolz auf die Brust klopfen, dass wegen Dir kein Tier leiden muss (außer den Wühlmäusen, Maulwürfen und Vögeln - und natürlich den Regenwürmern und Maden, die Du eventuell verzehrst). Auf der anderen Seite würdest Du damit aber auch kein einziges Rind, kein Schwein, kein Huhn, kein einziges Tier retten. Denn das, was z.B.Dein Vater an Fleisch verzehrt, fällt überhaupt nicht ins Gewicht, das sind "Peanuts". "JAA, wenn das aber mehrere oder sogar viele wären, die auf Fleischkonsum verzichten!!!" wirst Du möglicherweise einwenden. Sind es aber nicht, und viele werden es auch nie sein. Ich steh auch auf mein Wurst- oder Schinkenbrötchen, auf meinen Schweinebraten und auf mein Wuener Schnitzel.

Ziemlich ineffizient, und ziemlich aussichtslos, Deine Vorstellung von einerm fruchtbaren Beitrag für eine heile Welt, würde ich sagen?!

Kommentar von AppleTea ,

Besser man tut etwas, als nur dumm da rum zu stehen! Einer alleine hat auch nicht die Sklaven befreit oder? Nein.. es waren am Ende sogar sehr viele.

Kommentar von Herb3472 ,

Einen Kampf gegen Windmühlen überlasse ich lieber Don Quichote und idealistischen Fantasten.

Kommentar von Omnivore08 ,

Ich tue doch was....ich esse Fleisch, damit ihr Veganer Kartoffeln und Dinkel essen könnt! Ihr solltet uns Fleischessern endlich mal dankbar sein!

Kommentar von Herb3472 ,

Auch ich bin für Tierschutz und gegen tierquälerische Massentierhaltung. Aber eine vegane Lebensweise ist keine zielführende Alternative. Wesentlich besser und effizienter wäre es, an der Entwicklung und Verbreitung einer besseren Tierhaltung mitzuwirken.

Kommentar von sarahj ,

moralitis.

Kommentar von Omnivore08 ,

DH ^^

Nur eine Ergänzung: Ihm bliebe nur der stromlose Garten. Um Kartoffeln anzubauen brauchst du hochwertigen Dünger. Wir machen das mit Kuhmist. Mit Kompost geht das nicht. Also Kartoffeln anbauen kann er im Garten nicht. Dazu beötigt man Viehzucht oder unökologischen Kunstdünger (der aber endlich ist)

Kommentar von sarahj ,

zicke zacke Vogelkacke bringt schon einiges an Stickstoff :-D

Kommentar von Omnivore08 ,

Stickstoff ist ja nicht der einzige Bodennährstoff. NPK, sind die Hauptnährstoffe

Kommentar von Naginata ,

ich benutzte Pferdemist :-))

Antwort
von sarahj, 298

ich glaube, Du machst eine typische Entwicklungsphase durch,
in der Körper zuviel Moralin produziert.

Mo-ra-li-tis [die]

Die Symptome beginnen damit, daß man zuerst einen Tunnelblick entwickelt an dessen Ende man nur noch sich selbst sieht, sich dann etwas sucht, durch das man ein besserer Mensch wird, und dann versucht, alle anderen damit zu beglücken. In schweren Fällen sie dazu zu zwingen.

Bei weniger schweren Fällen liest man auch vom "gut-gemeint-ist-oft-schlecht-gemacht" Phänomen.

Oft geht das mit Lustverweigerung oder gar der Verneinung der eigenen Existenz einher. Zum Beispiel, wenn Betroffene die Grundlagen des eigenen Daseins als unmoralisch in Frage stellen, obwohl sie als solche gar nicht existierten, hätten sich die Vorfahren schon daran gehalten.

Dabei ist es die freie Entscheidung des Patienten, selbst jeden beliebigen moralischen Anspruch an sich zu stellen und seine Mitmenschen damit nicht zu nerven, aber ein innerer Drang zwingt ihn dazu, die eigene Position als absolut einzig Richtige zu sehen, und anderen aufzudrängen. Meist verbunden mit subtiler Nötigung, in schweren Fällen sogar Erpressung oder Gewalt. Jedoch selten mit der nötigen Einsicht und Reflektion der eigenen Position.

Eine schwere Moralitis zeigt sich durch Forderungen nach gesetzlicher Durchsetzung der eigenen Position. Manchmal einhergehend mit revolutionären Reden und in besonders schweren Fällen mit Gewaltausbrüchen.

Die Behandlung kann ambulant durchgeführt werden, sofern der Patient sich eine gewisse Gelassenheit, Humor und liberales Denken aneignet. Zumeist klingt die Erkrankung nach der Pupertät wieder ohne medizinische Maßnahmen von selbst ab.

Eine philosphische Betrachtung der moralitis-veganis findet sich hier:

http://www.skepticink.com/tippling/essays-and-papers/vegetarians-and-vegans-a-ph...


Antwort
von Undsonstso, 328

Vllt. ist es einfach nur eine Frage deiner Jugend, dass du so extrem negativ auf Fleischesser reagierst. In den  Pubertätsjahren ist man als Teenager oft unaugeglichen.

Ich sehe immer ein bisschen auch eine Gefahr, Tiereleid höher anzusiedeln als menschliches Leid.... Darum frage ich mal:

  • hast du auch Hass auf Frühgeborene Kinder oder auf ihre Ärzte, denn diese Babys brauchen für ihre Lungen oft einen Wirkstoff namens Surfactant, der aus Rinderlungen gewonnen wird? Den Wirkstoff gibt es zwar auch schon synthetisch hergestellt, aber dieser ist nicht für alle Frühchen geeignet.
  • hast du auch Hass auf verunfallte Menschen, die im Krankenhaus künstlich ernährt werden, weil diese Nahrungen enthalten grundsätzlich Lecithin, sie sind unvegan?
  • hast du Hass auf Menschen, die eine biologische Herzklappe bekommen haben?

Hass ist ein grosses Wort.....

Kommentar von User21088 ,

Nein, das kritisiere ich nicht. Ich hätte in meinem Beitrag noch erwähnen sollen, dass Fleisch in WESTEUROPA, bzw. den wohlhabenden Ländern, nicht so nötig ist, wie man immer meint. Es gibt genügend andere Nahrungsmittel auf die wir zurückgreifen können! Wenn eine arme Familie in Südafrika ein Nutztier schlachtet ist es ihnen nicht wirklich übel zu nehmen, da sie um ihr Überleben kämpfen. Die Natur ist grausam. Aber so ist das halt. DAS was wir aber machen (Betriebe, wo tausende Nutztiere gehalten werden um sie zu schlachten) ist falsch. Wir kämpfen nicht um unser Überleben ... Wir haben es so gut in Deutschland. Fleisch essen ist hier nicht notwendig. Wir sollten also über den Genuss (der womöglich einzige Grund warum wir hier noch Fleisch essen, denn vegetarisch leben ist im Prinzip gesünder) das Leben dieser Tiere stellen.

Kommentar von Omnivore08 ,

Es gibt genügend andere Nahrungsmittel auf die wir zurückgreifen können!

Die weder so schmecken, die Nährstoffe haben und die Energiedichte haben.

Wenn ich Feuerfleisch essen will bringt mir ein Salatkopf recht wenig!

Wenn eine arme Familie in Südafrika ein Nutztier schlachtet ist es ihnen nicht wirklich übel zu nehmen, da sie um ihr Überleben kämpfen.

Muss ich jetzt nach Südafrika umziehen, damit ich Fleisch essen darf?

Was ist denn das für eine komische Logik?

Ich kämpfe auch ums Überleben! Und damit ich gesund und alle Nährstoffe bekomme esse ich regelmäßig Fisch, Fleisch, Obst und Gemüse. Ich habe keinen Bock auf ein Nährstoffmangel, nur damit dein Ideal erfüllt wird!

DAS was wir aber machen (Betriebe, wo tausende Nutztiere gehalten werden um sie zu schlachten) ist falsch

WARUM ist das falsch? Das ist vollkommen richtig, wenn ca. 70-75mio Deutsche Fleisch nachfragen!

Wir kämpfen nicht um unser Überleben

Wenns ums Essen geht kämpft jeder ums Überleben. Und ich möchte gerne GESUND überleben und nicht an Vitamin-D, B12, Eisen und Jod - mangel leiden! Verstanden?

Fleisch essen ist hier nicht notwendig.

Wer gesund bleiben will und OHNE Supplemente leben will schon. Alle anderen werden Veganer und schmeissen sich regelmäßig Tabletten ein!

Wir sollten also über den Genuss [...] das Leben dieser Tiere stellen.

Das sehe ich gar nicht ein warum ich das tun sollte. Und darauf esse ich jetzt extra noch eine Extra-Portion Wiener

der womöglich einzige Grund warum wir hier noch Fleisch essen,

Nein ist er nicht. Es geht auch um Landwirtschaft, Anbaumöglichkeiten, Selbstversorgungsgrad, NATÜRLICHKEIT und natürlich GESUNDHEIT. Ich habe keinen BOCK auf Vitaminmangel. Darum esse ich Fleisch und Fisch! Hoffentlich merkst du dir diese zusätzlichen Aspekte!

denn vegetarisch leben ist im Prinzip gesünder

Vegetarisch ist mitnichten Gesünder als Mischkost. Zumal vegetarisches Essen kann man in der Landwirtschaft nicht herstellen. Wer Milch trinkt, muss die Milchkuh am Ende auch aufessen! So funktioniert die Landwirtschaft!

Dein Ideal baut auf völlig falschen Thesen auf!

Antwort
von Hamburger02, 293

Weil du das Gefühl hast, dass das, was du für richtig hälst, doch eigentlich für alle Menschen richtig sein müsste. Diesen missionarischen Gedanken solltest du ablegen, denn du hast kein Recht, über andere zu bestimmen und zudem ist es genau dieses Gefühl "Andersgläubige zu hassen" der Grund für die ganze religiöse Gewalt in der Welt.

Kommentar von EmptyCages ,

Auch, wenn Hass niemals eine Lösung sein kann und darf: Ich finde es falsch, religiösen Wahn bzw entsprechende Hassgedanken mit dieser Frage zu vergleichen, denn die Religion verblendeter Fanatiker hat ursprünglich nichts mit Liebe zu tun... Im Übrigen denke ich nicht, dass die FS echten "Hass" empfindet...

Kommentar von Hamburger02 ,

Mir gehts nicht um Religion oder sonstwas. Wollte nur darstellen, dass die Auffassung "Ich habe Recht, alle anderen liegen falsch und darum hasse ich sie" der Ursprung von Gewalt ist.

Das ist nicht unbedingt typisch für Religion, aber wenn, dann kommt sowas wie IS oder Hexenverfolgung dabei raus.

Es gibt in der Religion auch Gegenbeispiele. Das krasseste, was mir gerade einfällt, ist die Antwort Jesu auf die Frage der Jünger, was sie tun sollen, wenn in einer Stadt niemand was mit ihnen oder Jesus zu tun haben möchte. Jesus: "Dann zieht einfach weiter und gut ist."

Kommentar von sarahj ,

"weiter ziehen": wenn sie sich nur alle daran hielten.
Tatsächlich sehe ich viele Parallelen zwischen religiösem, ideologischem und veganem Wahn. Sendungsbewußtsein, andere zum Glück zwingen, Besitz der Wahrheit usw.

Kommentar von sarahj ,

es geht nicht nur um Religion allein. Es geht um das nur-ich-habe-Recht-ohne-wirklich-nachdenken Symptom.

Kommentar von EmptyCages ,

Worum es hier wirklich geht, hast du noch nicht verstanden...!

Antwort
von violatedsoul, 351

Diese Schlachttiere heißen auch Nutztiere. Es kommt einzig auf deren Haltung an und welchen Stress man ihnen auf ihrem letzten Gang zumutet.

Ich denke, es sind sich sehr viele Menschen darüber bewusst, dass diese Dinge nicht oft optimal sind und haben deshalb ihren Konsum auch schon eingeschränkt. Und viele sind auch schon dazu übergegangen, ihr Fleisch da zu kaufen, wo es produziert wird, nämlich auf einem Bauernhof.

Fleisch ist ein Grundnahrungsmittel. Der Mensch hat nur die Pflicht, die Tiere, die er dafür braucht, artgerecht zu halten.

Davon abgesehen: Wieviele Privatleute schlachten das, was sie vorher gefüttert haben?

Kommentar von User21088 ,

Ja hm ... ich find die Vorstellung Tiere zu züchten um sie zu schlachten trotzdem traurig. ... Die Welt ist doch einfach brutal und ungerecht. Sorry, dass ich jetzt so miese Stimmung verbreite. Will keinem seinen Morgen versauen. :D

Kommentar von violatedsoul ,

Glaub mir, ich habe mal mit Nutztieren gearbeitet, weil es mein erlernter Beruf ist. Ich hatte mit Kühen, Schafen und Schweinen zu tun. Und ich weiß, wie es auf einem Schlachthof zugeht.

Aber ich weiß auch, dass es viele Menschen gibt, die sich für Tierrechte einsetzen. In meiner Gegend wird gerade dagegen protestiert, eine große Hühnermastanlage zu eröffnen.  Vor Jahren wollte ein anderer eine Schweinemastanlage eröffnen. Es ging und geht den Leuten da aber nicht nur um die Luftbelästigung, sondern auch um die Tiere.

Viele Bauern sind auch auf Bio umgestiegen und sind darauf bedacht, ihre Tiere, die sie halten, artgerecht zu halten. Ich schaue gern im NDR "Landleben XXL". Dort geht es nur um solche Höfe und Menschen, die ihre Tiere und die Natur nicht ausnutzen.

Kommentar von Hamburger02 ,

Warum? Die Alternative wäre doch, dass sie überhaupt nicht leben dürften. Wenn ein Tier ordentlich gehalten wird, sodass es selber etwas vom Leben hat, sehe ich da kein Problem. Das Problem sehe ich eher in der Massentierhaltung, bei der das Leben für die Tiere eher eine Qual ist.

Kommentar von sarahj ,

anso,

ist Nichtleben besser als ein schönes Leben, gefolgt von einem kurzen schnellen Tod?

Ist das nicht genau die Beschreibung eines Lebens, das wir uns alle wünschen?

Wieviele der Tiere auf der Welt würden nicht leben, wenn es den Mensch und die "Fleischesser" nicht gäbe? Kaum der Rede wert.

Und, leben die Tiere in der Natur glücklicher? Vielleicht, aber ich habe da auch Erfahrung (siehe unten).

Nun, Fakt ist, und da bin ich bei Dir,
daß die Mehrheit der Tiere nicht schön lebt und viele keinen schnellen, schmerzfreien Tod erleiden. Industrielles Fleisch von Rewe und anderen gehört dazu. Keine Frage.

Man kann sich die Leute aber auch sehr genau aussuchen, von denen man Fleisch kauft, oder man kann selber Tiere halten.
(wir hatten Hühner - leider hat sie der Fuchs geholt, und das was traurig für uns alle, und sicher schlimm für die Hühner. Wir wollten nur ihre Eier und sie nicht schlachten, und die Eier waren lecker).

Also, man kann sich auch auf den moralischen Standpunkt stellen, es ist besser, den Tieren ein schönes Leben zu erlauben, anstatt ihnen gar kein Leben zuzugestehen.

Also, daß "kaufe das Fleisch von glücklichern Tieren" noch viel moralischer ist, als Deine Position.

Ich denke, wenn Du das mal durchdenkst, würdest Du diesem Standpunkt zumindest eine nachvollziehbare Logik zugestehen musst.

Vielleicht tust Du der Welt und den Tieren einen größeren Gefallen,
wenn Du mit Deinen Eltern zusammen mal nach einem Lieferanten suchst, dem man trauen kann, daß er seine Tiere liebevoll behandelt, und kurz und schmerzlos tötet.

LG

Kommentar von EmptyCages ,

Liebe und töten schließen sich grundsätzlich und per definitionem aus - außer bei einer Euthanasie aus Gründen der Verantwortung und Gnade !

Kommentar von Omnivore08 ,

Das würde sich NUR ausschließen, wenn man alle Menschen lieben würde....und das ist quark. Man muss auch nicht jedes Tier und jede Pflanze lieben.

Deine Theorie des Ausschlusses ist demnach wieder einmal falsch. Bei dir ist so gut wie alles immer falsch!

Antwort
von Etter, 176

"Schließlich schadet man dadurch, dass man Fleischprodukte kauft, der Umwelt (Rohdung von Waldflächen für den Futterpflanzenanbau) sowie den Tieren."

Dann hasst du bestimmt auch Städte, Fabriken, Autos usw. Verpestet alles die Umwelt.

Also ab aufs Land und ne Farm kaufen. Damit das ganze umweltfreundlich ist, wird kein Dünger verwendet (nein auch nicht vom Vieh), ebenso wie natürlich keine motorbetriebenen Geräte verwendet werden.

"Aber der Mensch hat ein moralisches Bewusstsein, kann Gut und Böse"

Es gibt kein "Gut und Böse". Der erste Fehler ist es so strikt zu unterteilen.

Der zweite Fehler ist, anzunehmen dass "Gut und Böse" natürlich ist. Diese Unterscheidung ist von Menschen geschaffen durch gesellschaftliche Normen. Wenn die Gesellschaft es vorsieht jedes Jahr ein Menschenopfer für ihren Gott zu bringen, so ist das innerhalb der Gesellschaft etwas Gutes. Außerhalb dieser Gesellschaft wird das wieder anders wahrgenommen.

So waren im antiken Grichenland beispielsweise homosexuelle Beziehungen zu Kindern und Jugendlichen in Ordnung.

de.wikipedia.org/wiki/Päderastie

Ebenso war Zoophilie zu anderen Zeiten und in anderen Gegenden durchaus eine Praktik.

de.wikipedia.org/wiki/Zoophilie#Historische_und_kulturelle_Aspekte

"seinem Hund ganz viel Aufmerksamkeit und Zuneigung."

Prinzipiell würde ich auch Hund essen, wenns mir in nem Restaurant serviert wird.

"Viele sagen zwar es liege in der Natur des Menschen Fleisch zu essen."

http://www.hausmed.de/gesund-leben/zahngesundheit/die-funktionen-der-zaehne

Früher wären deine Eckzähne Reißzähne gewesen. Somit besteht evolutionstechnisch durchaus die Möglichkeit Fleisch zu essen. Ich behaupte mal, dass Menschen omnivore sind.

Übrigens: Was für ein Vegetarier biste? Je nachdem könnte ich mit nem kleinen Spruch noch einen Haufen Leute auf die Palme bringen ;)

Antwort
von Kapodaster, 275

Hmm, Hass ist blöd, vor allem für den Hassenden. Denn Hass bindet Energie, erzeugt schlechte Laune und macht nichts besser.

Ich erinnere mich an einen der ersten langfristigen Veganer, mit denen ich für längere Zeit intensiv zu tun hatte. Er hat seinen Lebensstil bestimmt, aber sehr freundlich durchgezogen, sodass ich mich auch dafür zu interessieren begann. Übrigens war ich nicht die einzige, die so reagiert hat.

Leb deine Ideale vor, sodass sie für anderen Menschen sympathisch werden. Davon profitieren alle, letztlich auch die Tiere :-)

Kommentar von User21088 ,

Da hast Du recht. Ich finde diese Eigenschaft an mir auch nicht toll ... :( Aber ich sehe trotzdem einfach nicht gern, wenn Jemand Fleisch isst. Aber die friedliche Variante ist immer die Bessere. Menschen mögen es nicht, wenn man sie kritisiert ...

Kommentar von sarahj ,

"Aber die friedliche Variante ist immer die Bessere."

aber hallo!
muß man vor einer gewalttätigen Variante Angst haben?

"Menschen mögen es nicht, wenn man sie kritisiert ... "

vor allem nicht, wenn sie nicht aufhört. Ich vermute mal schwer, daß Du echt nervst und penetrant bist.
Einmal sagen ist genug. Wenn Du Probleme mit dem Leben, dem Universum und Allem hast, solltest Du das nicht über das Veganventil rauslassen, sondern Dein Leben ordnen.

Antwort
von kiniro, 77

Dein Hassgefühl lässt Fleischesser nicht zu Veganern werden.
Vorhaltungen genau so wenig.

Lebe es weiter vor. Zeige, dass es nicht Verzicht bedeutet auf Tierisches zu verzichten.
Erzwingen kannst du gar nichts.

Ich habe es nicht so mit der Moral - auf jeden Fall nicht so, dass ich sie (groß) erwähnen muss.
Ebenso ist das Mitgefühl bei jedem Menschen in verschiedenen Situationen unterschiedlich stark ausgeprägt.

Hinterfragst du auch andere Grausamkeiten? Nicht nur die bezüglich der Tiere?

Essen mit seinem Gerüchen und seinem Geschmack ist mehr als Nahrungsaufnahme. Es verknüpft Erinnerungen.

Antwort
von Flimmervielfalt, 318

Das kann ja jeder handhaben wie er will. Ich würde es gerne so haben, wie in den Indianerstämmen. Man stellt nur das Fleisch her, das man verzehren möchte. Nicht mehr und nicht weniger. Aber diese Alternative bietet unsere Gesellschaft nicht an, also zehre ich bewusst Fleisch vom Biobauern in einem der umliegenden Dörfer. Ich habe auch schon Hähnchen ausgesucht und der Schlachtung beigewohnt um mir den Transfer bewusst zu machen, dass dieses von mir gewählte Tier getötet wurde, damit ichs esse. Ich würde es auch gut finden,wenn das jeder so machen würde wie ich. Aber ich bestehe nicht darauf.

Antwort
von meliglbc2, 178

Natürlich ist es nicht gut, dass die Tiere so behandelt werden aber der Mensch gehört eben nun mal zu den Fleischfressern. Das kann man eben nicht ändern. 

Es ist natürlich auch mal gesünder, mal das Fleisch wegzulassen aber das Eisen wird fehlen und außerdem werde ich mit nur Gemüse einfach nicht ganz so gut satt und ohne Fleisch fehlt mir geschmacklich auch was.

Antwort
von AsylumShaco, 183

Fleisch schmeckt gut. Man kann viele leckere Gerichte mit Fleich kochen. Grillen sogar auch. 

Kommentar von sarahj ,

und als Tartar oder Carpaccio...

Antwort
von sarahj, 265

Dann wäre folgende Religion die Richtige für Dich:

https://de.wikipedia.org/wiki/Jainismus#Ethik


Kommentar von wickedsick05 ,

braucht man nicht Veganismus ist doch für viele schon eine Quasireligion.

Kommentar von Rixon ,

Und für manche ist die Quasireligion das Fleischessen.

Antwort
von wickedsick05, 145

das erlebt man bei Vegetariern/ Veganern häufig. das liegt meist daran dass ein Mangel an wissen über Landwirtschaft zugrunde liegt. Durch einseitige Medienbeeinflussung mit herzzerreisenden tränenkurzfilmchen die nur das Negative aufzeigen und nicht mehr objektiv berichten hast du ein "Aufmerksamkeitstunnelblick" entwickelt dass du dich so sehr darauf fixierst dass es sich in hass steigert und das was wirklich zählt ausblendest.

z.b. blendest du aus dass für Pestizide die auf 97% des Pflanzlichen was es in Deutschland zu kaufen gibt gesprizt wird Tierversuche durchgeführt werden. Man schneidet also den Tieren die Augenlieder ab....für deine Pflanzen.

Würden die Medien dich also Tag ein Tag aus mit Herzzerreisenden Tränenfilmchen über die Pflanzenproduktion berieseln und könnte man Brokkoli an der leine Gassi führen würdest du plötzlich nur Fleisch esse...z.b. hiermit:

so würdest du rasch von dieser Ideologie wegkommen.

es ist also eine Folge von Natur entzug und einem Überkonsum an Disneyfilmen gepaart mit dauerberieselung von herzzerreisenden Tränenflimchen.

„dass Kinder und Jugendliche die Natur zu einer idyllischen, harmonischen Parallelwelt idealisieren, in der der Mensch nichts verloren hat. Bäume zu pflanzen ist gut, Bäume zu fällen ist böse, und der Jäger ist sowieso ein Mörder.“

In Studien wurde dies genauer untersucht:

Kindliche Verniedlichung der Natur, moralische Überhöhung des Schutz- und Pflegeanspruchs auf der Basis technischer Allmachtsfantasien, Berührungsverbote entgegen den eigenen Bedürfnissen und Schuldgefühle, wenn man ihnen doch nachgeht. Wie aber soll jemand, der die Natur nur mit schlechtem Gewissen betritt, ein angemessenes Verhältnis zu ihr entwickeln? Wie kann die zukünftige Generation lernen, besser mit ihr umzugehen, wenn sie sich schon im Kindesalter daraus zurückzieht?

Als aktuelles Beispiel für das "Bambi-Syndrom" wird mehrfach auf das Geschehen um den knuddeligen Eisbärennachwuchs im Zoo (und die Empörung, wenn der erwachsene Eisbär dann die Karpfen in seinem Wassergraben erlegt) verwiesen. Eine Folge dieses Natur subjektiv Naturentfremdung verniedlichenden Naturbildes ist die Ablehnung des Jagens oder des Baumfälens.

wanderforschung.de/files/bambikz1234003206.pdf

wanderforschung.de/files/naturentfremdung1226843289.pdf

Durch vermenschlichung und verniedlichung von Tieren entsteht hass auf Fleisch esser.

Würdest du dich mal RICHTIG informieren was WIRKLICH zählt z.b.:

zeit.de/wissen/umwelt/2015-05/bundesamt-fuer-naturschutz-bfn-artenvielfalt-rote-liste

ARTENSCHUTZ denn Bambi wird nachgezüchtet Tiere in freier Natur nicht....würdest du schnell von der ideologie weg kommen

Kommentar von Omnivore08 ,

das liegt meist daran dass ein Mangel an wissen über Landwirtschaft zugrunde liegt.

DANKE für diese richtige Antwort! Das sollte dem FS zu denken geben!

DH+

Kommentar von wickedsick05 ,

Danke.. und zum Hass: Meister Yoda hat das mal gut formuliert:

die Furcht vor Verlust ein Pfad zur dunklen Seite ist. der Tod ein natürlicher Bestandteil des Lebens ist. Enge Bindung führt zu Eifersucht der Schatten der Raffgier das ist. Dich darin üben du musst los zu lassen alle Dinge von denen du fürchtest sie zu verlieren.

Antwort
von conelke, 343

Es gibt nicht nur die Problematik mit dem Fleischkonsum...siehe Klimaschutz, Krankeiten, Armut, Kriege...

Früher haben die Menschen selbst Fleisch für die Nahrungszufuhr und für ihr Überleben gejagdt...heute bekommst Du es in Hülle und Fülle im Supermarkt. Ich gebe Dir recht, dass die Mehrheit der Menschen es so hinnimmt, dass Fleisch im Übermaß in der Ladentheke zu finden ist. Sie denken nicht darüber nach, dass dies einmal ein Lebewesen war. Nichts desto trotz kann man der Bevölkerung - so denke ich - keinen Vorwurf machen, dass es so ist. Die Politik bzw. die Fleischindustrie ist hier gefragt, etwas zu ändern. Die Preise hoch setzen, so dass man zukünftig bewusster einkauft und vielleicht auch mal auf täglichen Fleischkonsum verzichtet.

Du als Vegetarier hast die Möglichkeit innerhalb Deiner Familie ein Bewusstsein dafür zu schaffen, nicht mit Vorwürfen, sondern mit Deinem Herzen. Auch wenn man es nicht gleich sieht, wird sich da schon etwas bewegen. Im Verlauf der Zeit.

Ich selbst bin kein Vegetarier, aber dadurch, was die Medien einem vermitteln, gehe ich mit Fleisch heute viiiel bewusster um. Ich mag es einfach nicht mehr jeden Tag und ich kaufe Fleisch auch nicht mehr im Supermarkt.

Es hat sich in dem Bereich schon einiges getan, viele Menschen leben durchaus bewusster und verantwortungsvoller, aber wie Du selbst schon erkannt hast, man kann keinem vorschreiben, wie er zu leben hat, was er zu essen hat und was nicht.

Wenn Du einmal Kinder haben solltest, dann kannst Du Deine Einstellung an sie weitergeben in der Hoffnung, dass sich etwas ändert.

Kommentar von Omnivore08 ,

Es gibt nicht nur die Problematik mit dem Fleischkonsum...siehe Klimaschutz, Krankeiten, Armut, Kriege...

Hat rein gar nichts mit Fleisch zu tun!

Die Preise hoch setzen, so dass man zukünftig bewusster einkauft

Die Preise müssen hoch damit Landwirte endlich wieder anständig bezahlt werden und NICHT um den Menschen irgendein Ideal von veganern aufzudrücken. Der Staat ist keine Moralpolizei!

und vielleicht auch mal auf täglichen Fleischkonsum verzichtet.

Das sehe ich gar nicht ein warum ich das tun sollte. Fleisch ist ein Grundnahrungsmittel und gehört auf meinen Tisch genau wie Obst und Gemüse!

Soll ich mir etwa einen Eintopf ohne Fleisch machen? Wo leben wir denn? So weit kommt es noch...

Wenn Du einmal Kinder haben solltest, dann kannst Du Deine Einstellung an sie weitergeben in der Hoffnung, dass sich etwas ändert.

Die armen Kinder tun mir jetzt schon leid!

Kommentar von conelke ,

Die Preise hoch zu setzen ist unweigerlich mit der anständigen Bezahlung der Landwirte verbunden. Damit einhergehend würde man auch nicht mehr auf Masse produzieren müssen, was den Tieren widerum zu gute käme.

Außerdem ist es nicht richtig, dass der Staat keine Moralpolizei ist. Er vermittelt uns natürlich moralische Werte, dies kannst Du schon im Grundgesetz nachlesen.

Keiner zwingt Dich auf den täglichen Fleischkonsum zu verzichten, aber vielleicht würdest Du es ja tun, wenn die Preise zum Wohle der Landwirte und der Tiere höher angesetzt werden. Nicht umsonst wird den Verbrauchern vermittelt, dass täglicher Fleischkonsum der Gesundheit abträglich sein kann. Auch früher haben die Menschen nicht jeden Tag Fleisch konsumiert. Das tut man heute nur, weil es durch die Massenproduktion ständig zur Verfügung steht. Die Medien versuchen die Verbraucher zum Umdenken zu animieren, deshalb auch so viele Beiträge und Diskussionen zu den himmelschreienden Verhältnissen, was die Massentierhaltung angeht. Leider gibt es noch so viele Menschen, die einfach keine Lust haben, umzudenken und bei sich selbst anzufangen etwas zu ändern, denn das wäre mit Aufwand verbunden und man ist ja bequem.

Die Kinder müssen Dir nicht leid tun. Es hängt immer davon ab, wie pedantisch man gewisse Vorstellungen und Einstellungen weitergibt. Die Vermittlung von bewusstem Umgehen mit Lebensmitteln aller Art halte ich für eine sehr wichtige Erziehungsmaßnahme, aber das mag jeder anders sehen.

Kommentar von Omnivore08 ,

Keiner zwingt Dich auf den täglichen Fleischkonsum zu verzichten, aber vielleicht würdest Du es ja tun, wenn die Preise zum Wohle der Landwirte und der Tiere höher angesetzt werden

Nein. Das sehe ich wie gesagt nicht ein, warum ich das tun sollte. Niemand hat jemanden vorzuschreiben wieviel Fleisch, Zucker, Salz, Schokolade oder sonst was zu essen hat. Auch nicht der Staat!

Nicht umsonst wird den Verbrauchern vermittelt, dass täglicher Fleischkonsum der Gesundheit abträglich sein kann.

Das ist pauschal schon mal falsch, da ich mit all den Problemen rein NULL was zu tun hätte. Ich wäre froh, wenn ich paar kg mehr auf die Rippen hätte

Kommentar von Omnivore08 ,

Auch früher haben die Menschen nicht jeden Tag Fleisch konsumiert.

Wir haben aber nicht früher, sondern jetzt!

Das tut man heute nur, weil es durch die Massenproduktion ständig zur Verfügung steht.

Was denkst du was es "früher" auch nicht so oft gab? Südfrüchte, Computer, Handy, Gurken im Winter. Wir hatten sogar noch zusätzlich Probleme mit Bananen....das ist auch ein Schicksal!

Sei doch froh, dass du nicht mehr leben brauchst wie früher. Der Lebensstandard ist gestiegen und das in vielen Bereichen!

Außerdem stimmt das nicht was du sagst. Selbst wir (meine Großeltern, Eltern) konnten früher täglich zum Fleischer gehen.

Die Medien versuchen die Verbraucher zum Umdenken zu animieren, deshalb auch so viele Beiträge und Diskussionen zu den himmelschreienden Verhältnissen, was die Massentierhaltung angeht.

Das ist mir egal was die Medien versuchen. Solange mir die Medien nicht erklären können a) wie Massentierhaltung vom Staat definiert wird b) wie verbreitet diese ominöse maßzahl sein soll und c) was mein Fleischer mit dieser ominösen Massentierhaltung zu tun hat. Und d) möchte ich dann von den Medien gern noch wissen wie man von einer Maßzahl der Menge an Tieren auf irgendeine Tiergesundheit oder Tierwohl schließen kann.

Von mir aus können sich die Medien auf den Kopf stellen....ich esse trotzdem täglich mein Fleisch!

Leider gibt es noch so viele Menschen, die einfach keine Lust haben, umzudenken und bei sich selbst anzufangen etwas zu ändern

Ich sehe auch gar nicht ein warum ich das tun sollte. Nur damit diese Panikmache erfolg hat? tsss

denn das wäre mit Aufwand verbunden und man ist ja bequem.

FALSCH! Bequemlichkeit ist ein ekelhaftes, widerliches, abstoßendes und ekeleregendes Wort aus der Veganerlobby. P=eta, Vebu und Co argumentieren immer "der Mensch ist sich zu bequem nicht auf Fleisch zu verzichten". FALSCH! Ich habe kein BOCK auf eine Verzichtsernährung, weil für mich zur TÄGLICHEN gesunden Ernährung Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse dazugehören.

2 Tage bewusst Fleisch essen und 5 Tage nicht ist reinster Dogmatismus und Ernährung nach Buch. Sowas interessiert mich rein NULL. Ich verabscheue Ernährungsideologien. Und ich esse Fleisch nicht, weil ich zu bequem bin drauf zu verzichten, sondern weil es mir schmeckt, Energie und Nährstoffe liefert, damit ich GESUND bleibe! Das hat weder was mit Aufwand, noch mit Bequemlichkeit zu tun!

Nach der gleichen Logik könnte man ja alle Veganer vorwerfen endlich mal Fleisch zu essen. Sie sind sich ja nur zu bequem Fleisch zu essen.

Die Kinder müssen Dir nicht leid tun. Es hängt immer davon ab, wie pedantisch man gewisse Vorstellungen und Einstellungen weitergibt.

Kinder tun mir immer leid, wenn man sie zwingt vegan zu ernähren. Man zwingt den Kindern ihre eigene Ernährungsideologie auf und das halte ich für falsch. Zumal es noch gesundheitlich NICHT zu empfehlen ist, gefährdend man weiterhin das Wohl des Kindes!

Kommentar von conelke ,

Du scheinst an dieser Diskussion sehr viel Spass zu haben, denn Du gibst Dir ja wirklich Mühe Deinen Standpunkt genaustens zu vermitteln.

Du machst hier ein Fass auf, wie pedantisch die Veganer sind...doch wenn man Deine Kommentare so liest, hat man bei Dir das genaue pedantische Pendant.

Aus diesem Grunde machst es keinen Sinn mit Dir darüber zu diskutieren, weil Du keine anderen Meinungen zulässt, sondern lediglich von Deiner 200%ig überzeugt bist.

In diesem Sinne wünsche ich Dir weiterhin viel Freude und Genuss bei Deinem täglichen Fleischkonsum.

Kommentar von Omnivore08 ,

Du scheinst an dieser Diskussion sehr viel Spass zu haben,

Kann mich nicht beklagen!

Du machst hier ein Fass auf, wie pedantisch die Veganer sind...doch wenn man Deine Kommentare so liest, hat man bei Dir das genaue pedantische Pendant.

Wenn du meinst....ich sag hier nur meine Meinung!

Aus diesem Grunde machst es keinen Sinn mit Dir darüber zu diskutieren

Das sagen viele denen die Argumente ausgehen, japp

weil Du keine anderen Meinungen zulässt

klar lasse ich andere Meinungen zu. Aber niemand wird mir das Fleisch verbieten und niemand hat das recht darüber zu bestimmen!

sondern lediglich von Deiner 200%ig überzeugt bist.

100%! Man kann nicht mehr überzeugt sein als 100%

In diesem Sinne wünsche ich Dir weiterhin viel Freude und Genuss bei Deinem täglichen Fleischkonsum.

Danke, werd ich haben!

Kommentar von conelke ,

In meinem Kommentar findest Du nichts, was Dein Kommentar

"Niemand hat jemanden vorzuschreiben wieviel Fleisch, Zucker, Salz, Schokolade oder sonst was zu essen hat. Auch nicht der Staat!"

rechtfertigen würde oder Sinn machen würde. Ich habe nicht davon gesprochen, dass irgendjemand dem Verbraucher vorzuschreiben hat, was er und wieviel er zu essen hat. Über dieses Thema ließe sich vermutlich ewig diskutieren. Es kommt halt auf die subjektive Einstellung dazu an und dementsprechend, ob man diese ändern möchte oder nicht. Aber jeder so wie ihm lieb ist.

Was Deinen folgenden Kommentar angeht:

"Das ist pauschal schon mal falsch, da ich mit all den Problemen rein NULL was zu tun hätte. Ich wäre froh, wenn ich paar kg mehr auf die Rippen hätte"

kann ich nur sagen, dass alle medizinischen Aussagen pauschal vermittelt werden - einfach aus dem Grund, um den Verbraucher aufzuklären und zu warnen. Das dies nicht auf jeden zutreffen muss, ist mir natürlich genauso klar wie Dir.

Schön, dass Du in die Zukunft gucken kannst und so genau weißt, dass Du mit derartigen Problemen nie zu tun haben wirst. Das gibt doch gleich ein sicheres Gefühl. Ach, und wenn Du zunehmen möchtest, dann statt eines leckeren Bio-Steaks vielleicht lieber eine Tüte Chips. :-)

Kommentar von Omnivore08 ,

Ach, und wenn Du zunehmen möchtest, dann statt eines leckeren Bio-Steaks vielleicht lieber eine Tüte Chips. :-)

1) ich esse keine "bio"-ware. Dieses überteuerte Siegel ist mir herzlich egal

2) Tüte Chips bringen nichts. Esse ich gerne mal abends bei einem Film

Kommentar von conelke ,

;-)

Kommentar von AppleTea ,

Mach dir nichts draus, conelke! Wenns nach Omni ginge, würden wahrscheinlich alle nur noch Fleisch aus Massentierhaltung essen und alle Veganer und Vegetarier würden aus Deutschland verbannt werden :D Friede sei mit ihm.

Kommentar von conelke ,

Lieb von Dir, AppleTea! Da mache ich mir auch nichts draus. Ich finde es nur erstaunlich, dass Omni selbst nicht merkt, wie pedantisch er seine Meinung vertritt - ohne wenn und aber und rein egoistisch. Diese Meinungskundgebung wirft er ja den Veganern vor. Aber vermutlich ist das reine Provokation seinerseits. Aber Du hast recht. Friede sei mit ihm. Amen! ;-)

Kommentar von Omnivore08 ,

eure Spekulationen treffen mich null. Wie immer liegt ihr voll daneben. Aber das ist ja nix neues!

Kommentar von conelke ,

Scheinbar treffen sie Dich doch, sonst hättest Du es einfach ignoriert. Es geht auch gar nicht darum, Dich zu treffen, da Du mir herzlich egal bist.

Expertenantwort
von kami1a, Community-Experte für Nahrung, 105

Hallo!

 Schließlich schadet man dadurch, dass man Fleischprodukte kauft, der Umwelt (Rohdung von Waldflächen für den Futterpflanzenanbau) sowie den Tieren.

Damit,ist ist doch alles gesagt. Würde man Dich mal mit Deiner Meinung in Ruhe lassen. Aber Hass ist kein guter Berater zumal er auch immer wieder durch Hass erwidert wird.  Auch in Foren - auch in Texten. 

Ich wünsche Dir ein gutes und schönes Wochenende.

Antwort
von Phantom15, 129

Ein Hoch auf Deinen Vater. Er isst was er für richtig hält und du eben das was du für richtig hältst. Weiß Du wo mir der Bissen im Halse stecken bleibt? Das sind Pseudoweltverbesserer. Wegen Dir wird die Fleischproduktion, Viehhaltung und  so weiter nicht eingehen. Ich bin auch jemand der etwas gegen Massentierhaltung und unmenschliche Abschlachtung hat, aber den Betrieben ist meine Meinung Schnuppe. Selbst wenn ich kein Fleisch esse, so werden die Tiere trotzdem getötet. Klar kann man überlegen ob es moralisch vertretbar ist Fleisch zu essen, aber vieles ist eben so anerzogen, oder Gewohnheit. Und schau mal, was ist denn überhaupt fair und richtig? 

- der Millionär, der nicht weiß wie er sein Geld ausgeben kann vs. der Obdachlose, der betteln muss, der aus einer schlimmen Situation auf die Straße kam

- der Raucher, der den Nichtraucher mit vergiftet

- der Säufer, der sich zugrunde richtet, während ein anderer Mensch versucht sein Leben zu retten, weil er mit einer schweren Krankheit kämpft

.....

Mit diesen Beispielen will ich dir aufzeigen, das es im Leben immer irgendwie eine Doppelmoral gibt.

Leben und leben lassen!

Kommentar von Phantom15 ,

Nachtrag: Du redest von Moral und Menschlichkeit. Was aber tust Du? Du redest im gleichen Atemzug von Hass. Du hasst es das andere Fleisch essen. Genau das meine ich auch mit Doppelmoral. Auf der einen Seite Humanität und auf der anderen Seite Hass. .....

Antwort
von eostre, 197

Du solltest dir bewusst werden, dass es dir nicht zusteht über andere zu urteilen, egal, bei welchem Thema. 

Tu du, was du für richtig hälst und lass den anderen ihren weg.

Antwort
von xylitpro, 151

wenn du anfängst solche sachen zu hinterfragen... warum hasst du dich dann nicht selber? weil das t-shirt dass du trägst, womöglich aus bangladesch kommt und ein kind dafür arbeiten musste? oder weil für die tastatur, mit der du hier schreibst, ein minderbezahlter chinesischer arbeiter ausgebeutet wurde? dass du als deutsche höchstwahrscheinlich einen größeren ökologischen fußabbdruck hast als ein ghanese, also du der umwelt mehr schadest als andere menschen? auch hast du schon tausende lebewesen umgebracht, ohne es zu wissen.

mag sein, dass ein vegetarier moralisch "besser" lebt als ein fleischesser. aber viele beschäftigen sich nicht mit dem thema, wissen nicht, dass sie damit jemanden schaden, oder sie konzentrieren sich einfach auf andere dinge. man kann nicht alles richtig machen...

Kommentar von EmptyCages ,

Letzteres weiss auch der Veganer, aber er versucht zumindest, anzufangen...!

Kommentar von xylitpro ,

und das rechtfertigt jetzt, auf alle nicht-veganer einen hass zu entwickeln? dann darf aber auch die halbe welt euch hassen, weil auch ihr in irgend einem punkt im leben schlechter seit als ein anderer. jeder, der z.b. weniger wasser und/oder energie verschwendet als du sollte dich also hassen, richtig? 

Kommentar von Omnivore08 ,

Soweit denkt sie doch als Veganerin nicht ^^ Am Tellerand ist schluss. die veganen Scheuklappen aus Kunstleder verweigern etwas kritisches nur über den Veganismus zu denken ^^ Vegan und Selbstkritik? Das wäre mir was neues....

PS: ich muss mal klugschei**en: Es heißt Ghanaer und nicht Ghanese ^^

Kommentar von xylitpro ,

stimmt :D obwohl alle igrendwie ghanese sagen...

Antwort
von Oliviadarling, 279

Guck mal du musst lernen damit umzugehen das andere Fleisch essen. Ich weiß es muss schwer für dich sein aber so ist es leidet. Viele Menschen machen so einiges dad ich auch nicht verstehen kann bzw verstehen will aber ich muss damit umgehen lernen da es mich nicht betrifft. Lerne damit umzugehen Egal wie schwer es ist. Du tust es ja nicht also lass die anderen machen was die wollen. Aber eckel dich nicht deshalb vor ihnen.

Kommentar von User21088 ,

Ich ekel mich nicht vor ihnen! Und mich würde es überhaupt nicht jucken, wenn es nur sie betreffen würde. Aber das tut es nicht, da durch den Fleischkonsum viel Leid entsteht ... Man kann nicht immer sagen "Lass die machen, was sie wollen". Terroristen machen auch das was sie für richtig halten. Und dadurch entsteht auch so viel Leid. (Ich vergleiche Menschen, die Fleisch essen, nicht mit Terroristen (!), ich will nur deutlich machen, dass man nicht immer sagen kann "Lass die machen, was sie für richtig halten", wenn es auch andere betrifft!)

Kommentar von Omnivore08 ,

Fleisch essen ist aber richtig. Oder bist du die Instanzperson für Moral?

Kommentar von Etter ,

"Ich vergleiche Menschen, die Fleisch essen, nicht mit Terroristen (!),"

Stimmt. Eigentlich stellst du sie damit auf eine Stufe. Danke.

Kommentar von AppleTea ,

Du musst lernen dass es dich nicht betrifft? Ach wirklich.. ich meine klar: Die Tiere können sich zwar nicht wehren und es wird sich nie etwas ändern, wenn keiner was tut aber wir müssen halt lernen, dass es uns nicht betrifft ;) sind ja nur Tiere gell

Kommentar von AppleTea ,

Fleisch essen ist halt leider nicht richtiger, nur weil du es gern so hättest

Kommentar von sarahj ,

appletea & anso.
Auch wenn mein Text ein bisschen frech ist, und Du dich vermutlich daran reibst, der link beschreibt die ethischen Probleme unterschiedlicher Wertesysteme ziemlich deutlich.

Kommentar von AppleTea ,

@sarah welcher Text? und welcher Link?

Kommentar von sarahj ,

der link in der (zugegeben satirischen) moralitis-Antwort.
Er zeigt auf einen englischen Text. Weil der vermutlich vielen zu schwer ist habe ich das Argument aber in einer 2.Antwort nochmal formuliert.
https://www.gutefrage.net/frage/findet-ihr-es-moralisch-verwerflich-tiere-zu-zue...

Antwort
von Omnivore08, 173

Gleich mache ich eine Frage auf die lautet: "Warum hasse ich es so sehr, dass Veganer immer unsinnige Umweltaspekte vorschieben"

ABER bei dem Fleischkonsum ist das meiner Meinung nach nicht darauf anwendbar.

Was deine Meinung ist, ist mir herzlich egal!

Schließlich schadet man dadurch, dass man Fleischprodukte kauft, der Umwelt (Rohdung von Waldflächen für den Futterpflanzenanbau)

Jetzt ist langsam mal Schluss mit diesem Unfug! Ich kann es echt nicht mehr hören!

Wenn du das schlimm findest, dann solltest du lieber nicht die Fleischverzichts-Partei grüne wählen. Die haben da nämlich eine Mitschuld.

Der Regenwald wird nicht für Futterpflanzen gerodet, sondern für ÖLPFLANZEN wie Soja und Zuckerrüben. Daraus erzeugt man - nach dem Amiprinzip - BIOETHANOL! Das ist der Grund warum das dort unten auch angebaut wird. Das tolle an den Sojapflanzen und Zuckerrüben ist: Der Rest, der da Übrig bleibt - Also der Sojaextraktionsschrot und die Melasse - kann man noch prima in der Viehzucht zum veredeln nutzen. Viehzucht ist die  wichtigste Lebensmittelproduktion!

Und das Sojaextraktionsschrot nimmt Deutschland gerne, da man ja seit 2001 Schweine und Hühner nicht mehr artgerecht füttern DARF. Dafür braucht man Eiweißersatz. Und da bietet sich Sojaschrot an! Übrigends wird das in Deutschland genauso gemacht. Raps wird vorallem für Bioethanol angebaut und das Rapsschrot wird verfüttert.

SEI FROH! sonst müsste man das Schrot nämlich aufwendig entsorgen!

sooo, und da mit sowas total auf die Palme bringt erzähle ich dir noch was:

92% der deutschen Futtermittel stammen aus Deutschland. Deutschland ist GetreideNETTOexpoteur. Der Selbstversorgungsgrad liegt bei 115%.

Der Selbstversorgungsgrad bei Gemüse liegt bei 40% und bei Obst bei 18%. 82% des Obstes wird importiert! Da kannst du dir leicht ausrechnen welche Produktion wohl mehr auf Lasten der Umwelt geht!

Aber bei euch Veganern scheint es irgendwie der Meinung zu sein, dass Tiere nur Soja zu futtern bekommen!

sowie den Tieren.

Das ist genauso Unfug! Deutschland hat mit einer der strengsten Tierschutzgesetzen der Welt. Und diese werden ständig verbessert um nämlich das Tierwohl und die Produktion zu maximieren!

Natürlich hat er das nicht, denn Fleisch essen ist in Deutschland normal.

Das ist auf der ganzen Welt normal, weil der Mensch nun mal ein Allesfresser ist und KEIN Fleischverzichter!

.....

Kommentar von Omnivore08 ,

....

Man hat keinerlei Ehrfurcht vor deren Leben.

Das ist völliger Unfug. Das kann dir jeder Landwirt bestätigen! Landwirte mögen ihr Viehbestand. Trotzdem muss es geschlachtet werden, damit die Menschen mit Fleisch versorgt werden können.

Es sind auch eigentlich Individueen - kein reines Nahrungsprodukt!

Das sind ALLE Lebensmittel, ausser Salz! Und von Salz alleine kann man nicht leben!

Wieso verschließen dann so viele die Augen und hinterfragen nicht diese Grausamkeiten?

Weil die Grausamkeit nur eine verleumderische Erfindung der Veganerlobby ist. Der Gegner ist das Fleisch! Dabei wird aber nicht bedacht, dass Fleisch das wichtigste Lebensmittel der Welt ist. 70% der weltweiten landwirtschaftlichen Nutzfläche ist Grünland. Da wächst nur Tierfutter. Und wenn man Gras plus die ganzen Nebenprodukte (Stroh, Rapsschrot, Sojaschrot, Melasse, Futtergetreide, usw.) nicht nutzen würde, wäre das pure Verschwendung. In vielen Regionen der Erde ist es ohnehin nur möglich Fleisch zu produzieren, weil da eben nur Tierfutter wächst.

Nur von Pflanzen kann man die Menschheit nicht ernähren. 1. fehlt der nötige Platz dazu für bestes Ackerland und 2. fehlt der nötige Dünger dazu!

Ich habe zwar meine Freunde und Verwandte alle lieb, aber verstehe das irgendwie einfach nicht mehr. Man fühlt sich wie im falschen Film ...

Dann empfehle ich dir dringend mal in die Welt hinauszufahren und zu schauen wie Fleisch produziert wird. Am besten du machst mal dein Eathlings-Video aus und schaust dir echte Fleischproduktion an!

Zusätzlich rate ich dir mal in Länder wie Südargentinien, Chile, Kasachstan, Island, Afrika, usw. zu reisen und dir anzuschauen wie wichtig es ist, dass da Fleisch produziert wird. Die Menschen würden verhungern, wenn sie das nicht machen würden. Wenn dir das zu teuer ist, kannst du das auch gerne im Schwarzwald machen oder im Alpenland bei den Ösis. Da wirst du sehen, dass da regional nun mal NUR Fleisch produziert werden kann.

Um deine Frage zu beantworten:

Warum hasse ich es so sehr, wenn Menschen Fleisch essen?

Weil du dich anscheinend nur einseitig informierst und ein völlig verzehrtes Bild zwischen Mensch und Landwirtschaft hast!

Du kannst in Deutschland NUR fleischfrei leben, weil du in einem reichen land wohnst, Zugang zu Supplementen hast, Nahrung von der EU gegenfinanziert wird und in Europa ein riiiiieeeesiges Nahrungsangebot durch Importe herscht. Außerdem lebst du auf Kosten der Fleischesser, die DIR dein ökologischen Dünger produzieren, damit dein Dinkelweizen auch 80dt/ha Ertrag bringt.

Für 80% der Weltbevölkerung sind solche Aspekte der Himmel auf Erden. die meisten Menschen müssen mit dem Vorlieb nehmen was vor der Tür wächst und nicht das was massenweise importiert wird.

Und anstatt hier deinen eigenen Konsum zu hinterfragen, der schließlich auf Importe aufbaut, meckerst du lieber auf Fleischesser, dessen Fleisch und Futtermittel zum größten Teil aus dem Inland kommt.

Anstatt DANKBAR zu sein für diese Möglichkeit, meckerst du lieber auf die rum, die dir dein fleischfreies Leben überhaupt erst möglich machen.

Denk mal drüber nach...

ethisch korrekte fleischhafte Grüße
Omni

PS: Darauf brauch ich jetzt erst mal ein Schnitzel von ökologisch korrekt gezüchteten Tieren.

PPS: Das klingt für dich bestimmt hart, aber das musste gesagt werden. Sowas bringt mich auf die Palme

Antwort
von Certainty, 205

Ich sehe das Problem nicht darin, dass man Fleisch isst, sondern wo das Fleisch herkommt, wie es gelebt hat und wie natürlich es noch ist.

Fleisch und verarbeitete Wurstwaren aus Massentierhaltung sind weder glücklich noch gesund (auf Grund der vielen Zusätze, Medikamente, Hormone, Nitrit/Nitritpökelsalz). Hier sollte auf jeden Fall mehr Aufklärung betrieben werden um Tierleid zu verhindern und der Gesundheit der Menschen etwas auf die Sprünge zu helfen.

Fleisch aus artgerechter Haltung (und ja, die gibt es tatsächlich noch) und damit meine ich nicht einfach Bio Fleisch aus dem Supermarkt, sondern Fleisch von wirklichen Bauernhöfen, bei denen sich Bauern darum sorgen, dass es den Tieren gut geht und dass sie so qual- und stressfrei wie möglich geschlachtet werden, erachte ich allerdings für ok. Die Tiere haben definitiv ein glückliches Leben führen können (ich sehe es täglich vor dem eigenen Balkon) und werden (zumindest bei unserem Schlachter) wirklich stress- und qualfrei geschlachtet. Der Preis ist dafür um ein Vielfaches höher, aber für das Wohl der Tiere und meine Gesundheit ist es mir das definitiv wert.

Der aktuelle Fleischkonsum bei der Mehrheit der Menschheit hat absolut unnatürliche Formen angenommen. Das sieht nur keiner mehr, weil wie du sagtest, die Leute nicht mehr sehen, dass das mal ein Lebewesen war. Es ist einfach ein Nahrungsmittel geworden. Und davon müssen wir definitiv wieder weg.

Ebenfalls kritisch zu beäugen ist allerdings unser Getreide- (Weizen, Mais, Soja, etc) sowie Zuckerkonsum. Auch bei der Ernte dieser Produkte kommen viele Tiere ums Leben, ob durch Gift oder die Maschinen. Noch dazu sind diese Nahrungsmittel nicht so gesund, wie es einem die Industrie Glauben machen möchte (Antinährstoffe wie Gluten etc). Klar gibt es auch Glutenfrei, aber das heißt wieder behandelt und damit geht meist einher, dass entweder Nährstoffe verloren gehen oder alles Mögliche wieder künstlich zugesetzt wird, was der Körper wiederum nicht ordentlich verwerten kann. Nicht umsonst haben wir heute mehr Allergien und Krankheiten, als je zuvor.

Ein gesundes Leben als Omnivor, was der Mensch ja ist, kann man mit einem verminderten Zucker und Salz Konsum, möglichst wenig Zusätzen/künstlichen Nährstoffen und mit der Energiegewinnung aus tierischem Fett führen. Fleisch ist und bleibt ein genialer Energielieferant und ist sehr gesund. Natürlich nur, wenn es sich auch um gesunde Tiere handelt und das hat man nur, wenn sie artgerecht Leben durften.

Antwort
von NorwinSchneider, 118

Hallo,

ich finde dein Hass ist völlig unberechtigt. Ich will nicht wissen wie du bei meinem Fleisch Konsum reagieren würdest...

Warum kümmern sich so viele Menschen um das wohl der Tiere? Es gibt viel mehr Menschen die auch schlecht behandelt werden, aber hey, ich kauf mir ja trotzdem ein apple Produkt obwohl ich weiß das sie mit unterbezahlten Kindern ihr Geld verdienen.

Ein Schwein ist ein Schwein und ein Huhn ist ein Huhn, das bedeutet ich als Mensche werde immer über ihnen stehen.

Antwort
von Suboptimierer, 179

Vielleicht bist du ein Vegetarier.

Antwort
von akinat0r2000, 185

Egal was du tust, du kannst irgendwie die Umwelt ,,zerstören''.

Das ist deine Meinung, dass du Mitgefühl für die Tieren zeigst, aber anderen ist es halt volkommen egal.
Das musst du akzeptieren und ,,ertragen''.

Antwort
von AppleTea, 251

So geht es vielen aber es nützt auch nichts, die Menschen damit zu "nerven", denn sonst machen sie nur dicht und es hat keiner was davon gewonnen. Auch ich liebe meine Familie und kann es manchmal nicht zurückhalten, ein wenig aufzuklären aber ich versuche dabei nie missionarisch unterwegs zu sein. Bei meinem Freund hab ich das sehr gut im Griff. Meist geh ich einfach mit gutem Beispiel voraus und das bringt auch am meisten :)
Die Leute interessieren sich z.B. für die Fleischersatzprodukte und lernen, dass es auch anders geht. Mein Freund kauft z.B. schon lange kein Fleisch mehr sondern nur noch Ersatzprodukte, denn das macht für ihn im Geschmack keinen großen Unterschied

Antwort
von paranomaly, 228

Viele bezeichnen sich zwar als tierlieb aber sie denken wirklich nicht nach wie das Fleisch gewonnen wird. Es heißt ja dass der Mensch an der Spitze steht und dann weiter unten kommt erst dass Tier. Und obwohl manche auch von ihnen sahen in Filmen etc. wie Tiere geschlachtet werden, ändert sich daran nichts. Sie vergessen dass es trotzallem Lebewesen sind die eine Seele haben. Selbst bei Bäumen wurde festgestellt dass diese im Ultraschall schreien wenn die Wasserzufur unterbrochen wird. Vor einer Weile fand ich einen interessanten Spruch:  "Man hat keine zwei Herzen. Man hat kein Herz für Tiere und kein Herz für Menschen. Entweder man hat eins oder man hat keins."

Kommentar von EmptyCages ,

Schöne Antwort - den letzten Satz habe ich auch vor kurzem gelesen - DH ! :)

Kommentar von Pestilenz ,

Stimmt, alles friede freude eierkuchen und alles ist so einfach. 

Bäume und borkenkäfer haben eine "Seele"....wie kann man nur so schwach sein....

Kommentar von paranomaly ,

http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article130467745/Wenn-der-Wassermangel-Ba...

Es gibt ja auch noch Leute die gerne Pelz tragen, obwohl das Fell bei den Tieren teilweise bei lebendigem Leib abgezogen wird.

Kommentar von EmptyCages ,

Nix mit "Friede, Freude, Eierkuchen - nix einfach" ! Du hast immer noch absolut nichts begriffen, du willst es auch gar nicht ! :(

Kommentar von kayo1548 ,

"Es heißt ja dass der Mensch an der Spitze steht und dann weiter unten kommt erst dass Tier"

das wäre natürlich falsch, denn es gibt keine Spitze.

Das wir zu Menschen eine andere Beziehung haben als zu anderen Tieren ist natürlich evolutionsbiologisch nachvollziehbar.

"Und obwohl manche auch von ihnen sahen in Filmen etc. wie Tiere geschlachtet werden, ändert sich daran nichts"

es gibt halt nicht nur Leute die sich da distanzieren sondern auch welche, die damit leben können.

"die eine Seele haben"

wir wissen nichtmal was eine Seele sein soll oder ob der Mensch eine hat, von demher ist das hier eine Frage des Glaubens

"wurde festgestellt dass diese im Ultraschall schreien wenn die Wasserzufur unterbrochen wird. "

das Pflanzen auf Reize reagieren und teilweise sogar auf eine gewisse Art kommunizieren können ist richtig - das darfst du aber nicht mit menschlichen Wahrnehmen gleichsetzen:

Pflanzen spüren keinen Schmerz oder sonst irgendwas - dafür fehlt schlicht und ergreifend ein entsprechendes Informationsverarbeitungsnetzwerk.

Es ist "nur" eine simple Reiz-Reaktion.

Kommentar von EmptyCages ,

Stimmt nicht ganz: Manche Menschen wissen durchaus, was eine Seele ist - aber jeder, wie und wann er kann und mag...:)

Kommentar von kayo1548 ,

Manche Menschen glauben vllt an eine Seele, aber wissen tut man es nicht, zumindest habe ich bisher weder eine wissenschaftliche Definition oder gar einen plausiblen Nachweis dafür gesehen.

Kommentar von EmptyCages ,

Darf ich mutmaßen, dass du demnach auch pro Organ"spende" bist ??

Kommentar von kayo1548 ,

was genau hat das damit zu tun bzw worauf willst du hinaus?

Kommentar von Omnivore08 ,

Natürlich...bist du etwa dagegen wie Patrick Schönfeld alias "der Artgenosse"? Seiner Meinung nach ist Organspende nicht gut, da man ja damit einen Menschen rettet, der zu 99% ein Fleischesser ist. Demnach würden ja wieder 1.000 Tierchen sterben.

Wer so eine Haltung hat, der braucht mMn mit "Ethik" erst gar nicht anfangen zu reden!

Kommentar von EmptyCages ,

Ich weiss nicht, welche Haltung Patrick Schönfeld zum Thema Organspende hat und es interessiert mich auch nicht ! Ich habe mir dazu selbst eine gebildet - mit Fleischesser oder nicht hat diese nicht das Geringste zu tun, auch wenn dir das wieder mal in den Kram passen würde !

Kommentar von Omnivore08 ,

Und obwohl manche auch von ihnen sahen in Filmen etc. wie Tiere geschlachtet werden

Viele Menschen kennen Schlachtungen privat, schlachten selber, gehen angeln oder sind Metzger oder kommen vom Land und wissen WIE geschlachtet wird. Dazu brauchen sie keine Propagandafilme aus dem Ausland wodurch nur ein verzehrtes Verhältnis zwischen Viehzucht und Mensch erzeugt wird.

Kommentar von sarahj ,

würdest Du Auto/Bus/Bahn fahren, wenn auf jedem Kilometer nicht 100 Fliegen auf der Scheibe ihren Tot fänden, sondern Kühe?

Vermutlich nicht.

Es sind also Kühe mehr wert als Fliegen?

Vermutlich ja.

Aber wo ziehst Du die Grenze?

Und warum endet Deine Moral da. Warum machst Du Dir über leidende Fliegen keine Gedanken?
Kühe - Schweine - Hühner - Fische - Krabben,
wo genau ist deine Grenze.

Und warum dann nicht den nächsten Schritt gehen?
Konsequent.
Keine Tiere mehr töten.
So wie die Jain - die sind wenigstens konsequent.

???

Antwort
von DesbaTop, 219

Viele sagen zwar es liege in der Natur des Menschen Fleisch zu essen.

Stimmt, aber der Mensch ist in der Lage sich jeder Situation anzupassen. Ist meiner Meinung nach also kein Argument.

Wieso verschließen dann so viele die Augen und hinterfragen nicht diese Grausamkeiten?

Ganz einfach: Es ist einfacher. Es schafft keine Probleme es einfach nicht zu hinterfragen :)

Kommentar von User21088 ,

Ja, genau. Die meisten sind einfach viel zu bequem das zu hinterfragen und dann auch was zu ändern.

Kommentar von Omnivore08 ,

lool...yippie....Bequemlichkeit....eines der widerlichsten Wörter aus der Veganerlobby von PeTA, proVegan und Vebu. Einfach nur ekelhaft diese Unterstellung.

Wie würdet ihr euch fühlen, wenn man euch so beleidigen würdet? Ihr fordert immer Respekt! Mit solch ekelhaften Beleidigungen werdet ihr niemals Respekt bekommen, sondern immer weiter verachtet werden.

Respekt muss man sich verdienen. Mit solch widerwertigen Beschuldigungen ganz sicher nicht!

Kommentar von AppleTea ,

Es liegt außerdem in der Natur des Menschen Insekten und Früchte zu essen, trotzdem essen sie lieber Proteinlappen von riesigen Paarhufern. Das ist die reine Gewohnheit und das ist den Menschen schwer abzutrainieren. Vor Allem wenn sie es nicht verstehen (wollen)

Kommentar von Omnivore08 ,

Proteinlappen von riesigen Paarhufern.

Es liegt auch nicht inder Natur sich aus den Embryonen des hochgezüchteten Dinkelweizens sich ein Brot zu backen.

Denk mal drüber nach...

Vor Allem wenn sie es nicht verstehen (wollen)

Schon mal dran gedacht, dass die normalen Menschen sich auch normal ernähren, weil sie eben gesund bleiben wollen?

Ich kann dir eins versichern: Ich WILL gar nicht so leben wie ihr. Du setzt völlig den falschen Maßstab an. Du suggerierst nämlich, dass DEINE Lebensweise die einzig richtige ist und ALLE anderen "wollen" sich dir nicht unterordnen! Finde ich ziemlich anmaßend.

Mir ist es völlig Wumpe, ob ihr Fleisch esst oder nicht. Püh...zwing ich euch Fleisch zu essen....tss....selbst schuld wenn ihr gesundes Fleisch nicht esst. Was ich aber NIEMALS verstehen werde, ist, dass ihr immer wieder glaubt die einzig richtige Ernährung zu haben und die anderen normal lebenden Menschen "wollen" euch nicht unterordnen.

Warum ordnest du dich nicht den anderen unter? Dir fehlt wohl auch der Wille dazu

booooar, sowas bringt mich auf 180!

Kommentar von AppleTea ,

Du meine Güte.. :) wenn ich jetzt anfangen würde mit dir zu diskutieren, wäre ich morgen noch nicht fertig also lass ichs heute mal bleiben. Es hat ohnehin keinen Sinn bei dir.. und wie du selber merkst, regt das beide Seiten nur unnötig auf. Iss was du willst und ich esse was ich will, so easy ist das

Kommentar von Omnivore08 ,

Und du hör ENDLICH auf den Menschen einzureden, dass sie nur aus "bequemlichkeit" oder sowas nur nicht auf Fleisch verzichten wollen. Ich sag dir den Grund: Sie wollen nicht drauf verzichten, weil es KEIN EINZIGEN validen Grund gibt auf gesundes, nährstoffreiches Fleisch zu verichten. Ich hoffe das ist bei dir angekommen und kann lese in Zukunft nicht nochmal diesen Satz hier:

Das ist die reine Gewohnheit und das ist den Menschen schwer abzutrainieren. Vor Allem wenn sie es nicht verstehen (wollen)

Kommentar von AppleTea ,

Nö.. dafür gibts ja hier bei uns die Meinungsfreiheit :P Du versuchst in jeder freien Sekunde, den Menschen einzureden wie toll und gesund und ethisch korrekt es doch ist, Fleisch und Tierprodukte zu essen. Also ist es mindestens genauso okay, wenn ich den Menschen erkläre, wie es meiner Meinung wirklich ist. Ätschibätsch!

Kommentar von Omnivore08 ,

Nö.. dafür gibts ja hier bei uns die Meinungsfreiheit

Meinungsfreiheit heißt, dass man seine MEINUNG kund tun kann und NICHT, dass man Menschen damit diffamiert, dass sie sich zu bequem sind auf Fleisch zu verzichten, nur "weil es angeblich nur schmeckt".

Du versuchst in jeder freien Sekunde, den Menschen einzureden wie toll und gesund und ethisch korrekt es doch ist, Fleisch und Tierprodukte zu essen.

Ja, weil ihr veganer es auch in jeder freien Sekunde nutzt Fleisch und Fleischesser auf niederste zu beschimpfen und schlecht zu reden. Wenn ich unter normalen Menschen bin, lasse ich den redudanten Teil "gesund und ethisch korrekt" weg. Das erklärt sich von selbst, dass es implizit dabei steht. Bei euch Veganern setze ich es jedoch explizit davor, damit ihr das auch versteht. Ich erinnere mich noch an die letzte Frage wo DREI Veganer behauptet hätten, dass Fleisch Vitaminlos wäre.

Ich muss es leider bei euch immer dazuschreiben, damit die anderen Leser auch verstehen, dass es vollkommen okay ist Fleisch zu essen!

wenn ich den Menschen erkläre, wie es meiner Meinung wirklich ist.

das widerspricht sich. Meinungen sind subjektiv! Tatsachenbehauptungen sind objektiv und verifizierbar bzw. falsifizierbar!

Ich gebe dir nochmal einen kleinen Nachhilfekurs in Meinungsfreiheit und Tatsachenbehauptungen.

Meinungen sind - wie eben gerade erwähnt - subjektive Einschätzungen. Die kann man teilen oder ablehnen. Meinungen sind verschienden. Das ist ganz normal. Und die Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut in Deutschland:

Beispiele:

  • "ICH finde es ethisch nicht korrekt bzw. korrekt Fleisch zu essen"
  • "ICH finde Fleisch schmeckt scheuslich"
  • "ICH wähle die Grünen, weil die für den Veggie-Day sind"
  • "ICH finde den Veggie-Day toll"
  • "ICH kann nicht verstehen warum man Fleisch isst"

Meinungsfreiheit ist geschützt und kann niemals falsch sein, da sie subjektiv ist.

Dem Gegenüber stehen Tatsachenbehauptungen. Diese sind objektive eindeutige Aussagen, welche überprüfbar sind (in der Wissenschaft sagt man dazu "falsifizierbar").

Beispiele:

  • Der Mensch ist ein Pflanzenfresser
  • Menschen sind zu bequem um auf Fleisch zu verzichten
  • Fleisch essen ist immer falsch
  • Fleisch belastet die Umwelt
  • Fleischesser haben kein Herz
  • Fleischesser haben keine Empatie
  • Fleischesser können niemals Tierlieb sein
  • Fleisch ist ungesund
  • Tiere in der Landwirtschaft leiden und werden ein Leben lang gequält
  • Fleischesser sind Mörder. Fleisch = Mord.

usw.

Das sind alles objektive Aussagen, welche man nachprüfen kann. Im Falle von "Menschen sind sich zu bequem" ist das wohl kaum möglich, es sei denn du machst eine Querschnittsstudie mit 70mio befragten!

Hier kommt noch was dazu: Tatsachenbehauptungen können auch strafrechtlich relevant sein:

"Menschen sind sich zu bequem" ist schon hart an einer Grenze zur Beleidigung. Bei EmptyCages "kein Herz / keine Empatie" sind es defenitiv Beleidigungen.

"Fleisch ist ungesund" ist einfach nur falsch, falscher am falschesten. Leider sind unwahre Aussagen in Deutschland nicht strafbar, sonst müsste ganz PeTA ja schon im Knast sitzen.

Und dann gibt es noch die üble Nachrede bzw. bei wider besseren Wissens die Verleumdung. Und das trifft auf jedenfall auf den Punkt zu, dass Landwirte ihre Tiere quälen. Wenn ich Landwirt WÄRE, dann würde es sowas von Anzeigen hageln.

Ich hoffe der Punkt ist dir klar und du kannst in Zukunft zwischen Meinung und Tatsachen unterscheiden!

Artikel 5 heißt nämlich "Meinungsfreiheit" und nicht "TatsachenBehauptungsFreiheit"

Kommentar von AppleTea ,

Jedes Gericht würde dich auslachen, wenn du denen sagst: "Empty hat gesagt, ich hätte kein Herz!" Also bitte.. Und wenn meine Meinung über die Dinge nun einmal mit vielen Fakten übereinstimmt, dann ist das eben so.

Kommentar von Omnivore08 ,

Deine Meinungen sind aber nun mal keine Fakten! Da ist der Unterschied!

Kommentar von AppleTea ,

Möpmöp!

Antwort
von Darkabyss, 247

Zunächst ist der Mensch ein Omnivore, heißt er bezieht Nährstoffe aus Fleisch und pflanzlichen Produkten.

Nun ist es so, dass deine Art von Verständnis relativ abseits von der Realität ist. Ein Löwe würde wenn er verhungert dich auch nicht verschonen. Ein Hund würde im schlimmsten Fall sogar einen Menschen essen. Ja, dass ist kein Grund für die extreme Tierzucht die die Fleischindustrie betreibt. Dennoch sollte man die Entscheidung anderer Leute respektieren solange du im Hinterkopf behältst, dass du was gutes tust.

Dieser tiefe Hass gegenüber jemanden der Fleisch isst, kann durch aus mit einer psychischen Krankheit verbunden sein, genauso wie der Hass auf Menschen die Essgeräusche machen usw..

Kommentar von User21088 ,

Es ist keine psychische Krankheit ... ich kann es einfach nur nicht nachvollziehen. Und es ist NICHT normal, dass man Tiere in so großen Mengen züchtet nur um sie zu essen. ... ich finde das barbarisch und grausam. Das macht im Übrigen auch kein anderes Lebewesen. Es wäre alles noch eine etwas andere Geschichte, wenn man freie Tiere aus der Natur schlachten würde. Aber Tiere züchten um sie dann zu mästen und zu essen (jedenfalls in so riesen Mengen) und dabei komplett DEN WERT DIESES INDIVIDUUMS zu vergessen, finde ich schlimm ...

Kommentar von Pestilenz ,

Sich seine nahrung, in der form, zu züchten ist intelligent und der grund warum wir auf den mond fliegen können und autos fahren können und auch warum du hier falsche moral predigen kannst und nicht den ganzen tag damit beschäftigt bist was essbares zu suchen.

Du bist nutznießer dieser intelligenz und verteufelst doch den ursprung. Du sägst am eigenen ast.

Du hattest noch nie hunger. 

Hast noch nie gesehn zu was menschen -und jedes lebewesen - fähig sind/ist wenn der hunger mal kommt.

Kommentar von Omnivore08 ,

Und es ist NICHT normal, dass man Tiere in so großen Mengen züchtet nur um sie zu essen.

DOCH, das ist sogar völlig normal! Das musst du endlich mal begreifen! Damals war der Fleischkonsum sogar noch höher!

ich finde das barbarisch und grausam.

DEIN problem. Zum Glück richten wir uns nicht nach deinem Empfinden. Ich finde es weder grausam, noch barbarisch!

Das macht im Übrigen auch kein anderes Lebewesen.

loool. Bitte Arte einschalten und Naturfilme schauen. Andere Tiere machen das sogar um längen grausamer. Oder kennst du eine Tierart, die vor der Schlachtung die Tiere betäubt?

Kommentar von Bonbonglas ,

Um etwas "vergessen" zu können, muss es einem erst bewusst gewesen sein. Wie definierst du "den Wert des Individuums"? Auf Viehauktionen wird dir jeder Auktionator sagen können, was welches Tier wert ist. Du meinst wohl eher den Wert des Lebens des individuellen Tieres, aber nicht jeder Mensch hat überhaupt genügend Spiegelneuronen im Hirn um überhaupt so eine Empathie anderen Menschen und Tieren gegenüber zu empfinden. Es wird also IMMER Menschen geben, die einfach nicht verstehen KÖNNEN, dass man einem anderen Lebewesen ein Recht einräumt, weil sie nicht reflektieren können, wie das Lebewesen sich fühlt. Der Mensch ist zudem eben ein Gewohnheitstier. Es fällt den meisten überhaupt schon schwer, die Ernährung für ihre Gesundheit (also für ihre persönlichen Belange) dauerhaft umzustellen. Wie kannst du erwarten, dass sie es für übergeordnete Belange schaffen, außer durch Zwang?

Kommentar von User21088 ,

Ja, das ist der Punkt: Menschen in Westeuropa hungern nicht. Fleisch essen tun sie also nur aus Genuss. Genuss sollte nicht über dem Leben stehen. Gesundheit ist kein Pro Argument fürs Fleisch essen. Vegetarier und Veganer haben im Alter viel weniger ernährungsbedingte Krankheiten.

Kommentar von Pestilenz ,

Und was wenn du in der serengeti geboren wärest ? Oder srilanka ? Dem ärmsten land der welt ?

Europa hatte quasi immer schon einen zivilisatorischen vorteil. Dafür kann kein europäer was. Er hatte nur glück.

Der mensch ist ZU intelligent geworden. Das zeigt sich in vielen formen und auch die römer sind schon an ihren "werten" unter gegangen.

Soviele rechte hat man... Soviele das für die richtige richtung kein platz bleibt.

Und trotzdem entscheidet jeder für sich selber. Was gut und böse und was richtig oder falsch ist und das natürlich in jeder momentanen situation und auch lebenssituation.

Dir gehts gut. Du kannst dir in deiner situation gedanken über sowas machen und entscheidest.

Hättest du eine andere situation wäre es nicht so.

Kommentar von Darkabyss ,

Hast du den Text von Pestilenz verstanden? Ohne Fleisch wäre das Menschliche Gehirn niemals so entwickelt sich die Frage zu stellen ob es falsch ist Fleisch zu essen. Und ernährungsbedingte Krankheiten ist totaler Schwachsinn. Der Grund ist nicht das Fleisch, sondern die Verarbeitung der Lebensmittel. Ein Burger von Mäcces ist nicht wegen dem Fleisch schlecht für den Körper. Vegetarier und Veganer haben oft eine Unterernährung und ihnen fehlen wichtige Mineralstoffe und Vitamine. 

Kommentar von Omnivore08 ,

Fleisch essen tun sie also nur aus Genuss.

FALSCH! Wir essen Fleisch, weil es energiereich ist, eine hohe Bioverfügbarkeit hat, gut verdaulich ist, satt macht, vieeele wichtige Nährstoffe hat und die einige Möglichkeit ist eine intakte ökologische Landwirtschaft zu betreiben.

Viele Menschen begreifen das. Nur ihr Fleischverzichter wollt das irgendwie nicht wahrhaben und schreibt IMMER NUR "Genuss", was aber nur EIN Grund von vielen ist!

Gesundheit ist kein Pro Argument fürs Fleisch essen.

Aber sogar ein riesengroßes Argument! Warum leugnest du das? Damit ich gesund bleibe esse ich Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse! Schließlich will ich nicht auf tabletten angewiesen sein. Außerdem brauche ich die hohe Energie- und Nährstoffdichte vom Fleisch. Fleisch hat für mich im gesundheitlichen Aspekt ein hohen Stellenwert. Und ich weiß, dass das bei vielen Menschen so ist!

Vegetarier und Veganer haben im Alter viel weniger ernährungsbedingte Krankheiten.

Was VÖLLIG unbewiesen ist, ob das am Fleisch liegt oder an dem Punkt, dass ihr Fleischverzichter weniger raucht, weniger Alkohol dringt, mehr Sport macht, mehr bewegt und weniger gesundheitliche Risiken eingeht. Ein kausaler Zusammenhang konnte BIS HUETE NICHT nachgewiesen werden. Wie auch...der Mensch ist nun mal zum Teil auch Fleischfresser...warum sollte es also ungesund sein? Völlig abwägige Theorie

Kommentar von User21088 ,

Bonbonglas, das stimmt. Für viele ist es zu kompliziert und zu aufwendig das zu hinterfragen und ggf. was zu ändern.

Kommentar von Omnivore08 ,

Also nachdem was ich hier schon alles gelesen habe, hinterfrage ich irgendwie mehr als ihr Veganer.

Kommentar von AppleTea ,

Das hat jeder, der sich unausgewogen ernährt und nicht zwingend nur Veganer.

Antwort
von allesistinallem, 20

Wie schön, dass es noch Menschen mit Empathie gibt. Du fühlst völlig richtig, eigentlich bist Du nämlich traurig, hinter Hass ist Trauer, besser ist bei der Trauer zu bleiben ohne zu hassen, es ist tatsächlich so traurig, wie wenig Empathie in sich tragen. Kein Fleischkonsum ist eine Sache der Reife und des Herzens.

Es braucht keine Diskussionen auf der Verstandesebene, man fühlte es im Herzen oder nicht.

Antwort
von Gerhardraet, 120

Deine Frage zeigt, daß Du den Veganerslang schon voll drauf hast. Vermutlich durch lange Berieselung durch Veggieseiten wirst Du nun selbst zum Missionar. Die Behauptungen in Deiner Frage und die Schlagwörter sind halt die, die jeder jugendliche Veggie drauf hat (Massentierhaltung, Grausamkeit...)
Durch die Tierhaltung in Deutschland/Europa werden keineswegs Waldflächen gerodet. Es ist auch keineswegs angebracht, in moralischen Skrupeln zu zerfließen. Die Schlachttiere würden nicht existieren wenn der Landwirt sie nicht aufziehen würde. Warum und durch wen sollte die Nutzung verboten sein?? Ich brauche schlicht keine "Ehrfurcht" vor einem Mastschwein haben. "Grausamkeiten" sind völlig unprofessionell in der tierischen Erzeugung. Daher finden diese in aller Regel nicht statt.

Das Problem sind also nicht die anderen, die auch Fleisch konsumieren sondern Du, die sich ideologisiert hat ohne sich wirklich auszukennen.

Kommentar von Omnivore08 ,

DH lieber Gerhardraet :)

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community