Warum hasse ich 98% der Menschheit?

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9 Antworten

  1. Du glaubst nur zu wissen, wie die Menschen ticken. Wenn du es wüsstest, könntest du sie verstehen. Wenn du sie verstehen könntest, könntest du sie nicht hassen. Du glaubst nur, eine "echt riesige Menge" an Empathie zu besitzen.
  2. Du drückst dich gerne in Zahlen aus, aber ob du 98% oder nur 50% oder 10% der Menschen hasst, spielt keine Rolle. Dein Problem ist, dass du Menschen hasst, die keine wirklich böse Tat vollbracht haben, nur weil du glaubst, sie zu kennen.
  3. Du hast irgendwelche Erwartungen an andere Menschen. Die anderen Menschen wissen wahrscheinlich nicht einmal davon. Sie haben keine Chance, ihr Bild bei dir zu korrigieren. Aber das willst du ja auch nicht. Du suchst nach Bestätigung für deinen Hass.
  4. Jeder Mensch zeigt nicht immer alles von sich. Du auch nicht. ("Ich weiß nicht ob es wirklich daran liegt, weil ich schüchtern bin.")
  5. "Wenn zu viele Menschen in einem Raum sind, und ich mittendrin, könnte ich anfangen jeden auf die Rübe zu hauen.". Frag dich mal, wer der Böse ist oder derjenige mit bösen Gedanken.
    Es ist ganz häufig so, dass wenn anderen etwas unterstellt wird, sich diese Unterstellung in der Person selbst wiederfindet.
    Wenn ich zum Beispiel denken würde, dass andere mich nur übers Ohr hauen wollen, dann bin ich sehr informiert über die Möglichkeiten, andere übers Ohr zu hauen und die Wahrscheinlichkeit ist nicht gering, dass ich es mache, nur ist es natürlich bei mir eine gerechte Sache. Wenn ich allerdings davon ausgehe, dass andere von Grund auf an fair sind, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ich mich selbst auch fair verhalte.
    Ich will auf diese typische Redewendung hinaus, die sich überall wiederfindet. "Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen" oder "Wer von euch ohne Schuld ist, möge den ersten Stein werfen", usw.
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Kommentar von Acerfresher
24.11.2015, 12:32

Mh, das bringt mich zum Nachdenken..

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Du liebst kuscheln und magst es nicht wenn man Dich berührt? Das ist paradox. Wie kuschelt man denn ohne Berührung? Ich vermute eher, dass Du nicht alle Menschen hasst, sondern eine soziale Phobie hast. Du vertraust Dich nur wenigen Menschen an, die Du kennst und wo Du weißt, dass sie Dir wohlgesonnen sind - vor den anderen wirst Du wohl unterbewusst Angst haben. Dies entnehme ich Deinem letzten Satz! Du hast keine Lust oder wie auch immer man das formulieren möchte, Dich mit anderen Menschen auseinanderzusetzen aus Scham, Schüchternheit oder sonst was. Man kann keinem Menschen ins Herz oder in den Kopf gucken. Auch wenn Du glaubst die Menschen genau zu kennen, ist das nur eine Vorstellung, die Du von ihnen hast, aber ob es der Realität entspricht, mag ich zu bezweifeln. Du musst Dich ja auch nicht mit allen Menschen abgeben, eine kleine, ausgewählte Menge reicht völlig, aber Du solltest an Deiner Einstellung anderen gegenüber schon etwas ändern. Meiner Meinung nach hat das schon krankhafte Züge.

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Kommentar von Acerfresher
24.11.2015, 12:43

"Meiner Meinung nach hat das schon krankhafte Züge." - Ich zeige sogar anzeigen darauf ein Psychopath zu sein. Ich werde viel zu schnell wegen jeder Kleinigkeit aggressiv. Wenn mir etwas nicht gefällt ticke ich direkt aus. Ich manipuliere Menschen, nur damit es mir besser geht. Jedoch spricht auch einiges dagegen: Ich teile gerne, lache mega viel usw. Ich weiß aber nicht, ob das wirklich etwas mit 'nem Psychopathen zu tun hat, oder damit, dass ich einfach sensibel bin. Ich vermute eher, dass Du nicht alle Menschen hasst, sondern eine soziale Phobie hast. - Oder das ist einfach die Erklärung für Alles.

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Du reagierst vielleicht sensibel auf anderer Menschen Emotionen und Intensionen, aber echte Menschenkenntnis ist das nicht, sonst würdest du die Menschen dafür nicht verurteilen. Ich bin ähnlich sensibel und "scheu", aber Menschen haben eben Vorgeschichten und diese Vorgeschichten wieder Vorgeschichten, nicht jedes Verhalten ist absichtlich. Bevor du andere als "böse" betrachtest, solltest du überlegen, ob deine eigene Denkweise nicht auch schon "böse" ist. Die Welt in "böse" und "gut" aufzuteilen an sich ist schon fragwürdig, denn das wäre nur ein stark vereinfachtes Modell der Wirklichkeit. Ich könnte persönlich nicht hassen, weil die Realität eben so komplex ist und mein Horizont, wenn ich ihn auch stets ausbauen will, stets begrenzt. Es ist wie als würde ich meinen Freund dafür hassen, dass er mir selten schreibt und dabei alles andere Positive ausblenden (stark vereinfacht ausgedrückt).

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Hast du ja im Grunde schon selber beantwortet, weil du Menschen nicht traust und anscheinend immer nur das blöde und böse in einem siehst..

Und deshalb hast du auch kein Bock neue Menschen mit (deiner Meinung nach) schlechten Eigenschaften kennenzulernen. 

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Kommentar von Acerfresher
24.11.2015, 12:24

Ich weiß wie einzelne Menschen ticken, schon öfters wurde es durch meine "Klassenkameraden" bewiesen. Z.B. wenn jemand fehlt, schreien sie direkt rum, was für ein Penner der doch sei, wenn er dann doch in der 2. Stunde aftaucht : Heyy, was geht :)? maaan man man. Aber hast Recht, ich hasse Veränderungen und alles soll so bleiben wie es ist

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Wenn ich Deine Frage so lese, glaube ich nicht, dass Du "eine riesige Menge an Empathie" hast. Du hältst Dich für toll und allen anderen überlegen und das hat nicht mit Empathie zu tun, sondern mit einer "riesigen Menge" Narzissmus und Egozentrik. Auch wenn Du das nicht gerne hörst und auch mich sicher umgehend in die Schublade der Hassobjekte stecken wirst. Sorry!

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Wow, als hätte ich deinen Account gehackt und den Text geschrieben :o
Naja, ich kann es, wie du, auch nicht wirklich erklären.
Ich weiß dass die meisten Menschen mit denen ich leider zutun haben muss ihre eigene Großmutter zum persönlichen Vorteil verkaufen würden.
Ich mag diese Oberflächlichkeit von einigen nicht.
Die heutige Gesellschaft, vor allem "unsere Generation", ist eben rücksichtsloser und meiner Meinung auch dümmer im gesellschaftlichen Sinn.
Sie leben nur dafür in 30-Mann starken Gruppen unterwegs zu sein und sich bei jeder Gelegenheit unter die Bank zu saufen.
Tut man es nicht, ist man eben allein.
Gut dass ich damit wenigstens kein Problem habe und Menschen deswegen eher meiden, aber meine Gedanken passt zu 99% zu deinen. Außer das mit der Schüchternheit, bin ich nicht, nur gelassen und eher introvertiert.
Ich denke wir kommen beide nicht mit dem klar, was uns so als Werte und Normen präsentiert wird.
Ich frage mich sehr oft, wo diese "Bruderschaft" geblieben ist, von denen (Groß-)Eltern immer erzählen.
Für einander da zu sein, zu helfen. Für die besten Freunde alles stehen und liegen zu lassen, und wenn nötig sich selbst auch für sie in Schwierigkeiten bringen, wenn es darauf ankommt.
Heutzutage ist das leider nicht der Fall, da ist die Maniküre eben wichtiger als die Lebenskrise der besten Freundin.
Ich bin zwar ein Kerl, aber wünschenswert fände ich solche Selbstverständlichkeiten schon.
Bist also nicht allein ✌

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Neue Menschen muss man erst ergründen und heraus finden wie er tickt. Bei Menschen die man schon kennt muss man das nicht mehr, obwohl man sich auch da täuschen kann. Also das mit dem >berühren< ist auch nicht meins. Deine Überschrift ist etwas verwirrend. Du bist halt irgendwie anders und das ist gut. Vielleicht bist Du auch nur vorsichtig und lässt nicht jeden gleich an dich ran. In der heutigen Zeit ist es ja auch so, das man in den sozialen Netzwerken gleich jeden ran lässt, irgendwie vertraut. Das beweisen ja Facebook un Co. 

Sei wie Du bist und gut. Deine wirklichen Freunde kennen dich ja u d werden es auch so akzeptieren.

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Aha, Du kennst also nahezu die ganze Welt, ja? Welch ein Glück für Dich, dass die meisten in Deiner Klasse Dich anscheinend leiden können!

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Kommentar von Acerfresher
24.11.2015, 12:25

Ja. Würde ich jeden einzelnen Menschen kennen, würde ich 98% von denen hassen.

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Ja warum das so ist weiß ich nu auch nicht. Aber kann ich nachvollziehen. Mit zunehmenden Alter wist du toleranter und hasst nur noch die hälfte. Damit kann man leben.

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