RolfHoegemann am 06.06.2008 um 20:45 Uhr
Die Lebensmittel werden doch geprüft, unabhängige Tests und Lebensmittellabore haben doch schon lange festgestellt, dass die Qualität der verwendeten Lebensmittel genauso "gut" sind wie das, was von der Hausfrau zuhause verkocht wird.
Tatsache ist doch auch schon lange, dass nicht das fertige "Essprodukt" ungesund ist, sondern die Art, WIE es gegessen wird - nämlich meist in Hektik -so zwischendurch- anstatt in Ruhe und bewusst. Würde mn "gesunde" Kost (wie zuhause zubereitet) in der gleichen Art konsumieren, wäre sie genauso "schädlich", wie es vom "Fast Food" behauptet wird.
Das man Hamburger nicht jeden Tag isst, sollte ja auch logisch sein - JEDE einseitige Ernährung ist nicht gut.

Mc Donald´s in Maßen ist nicht schlecht. Wie du schon sagst, für viele ist Fast Food wörtlich zu nehmen - sie essen einfach zu schnell und dadurch auch zu viel: das Sättigungsgefühl kommt ja erst nach ca. 20 min., bis dahin haben die meisten Junkies schon weit über ihren eigentlichen Hunger gegessen. Und dann nimmt man noch die Pommes dazu und ne Cola als Getränk, anstelle von O-Saft (sehr lecker bei Mc D. und auch noch gesund), und schon hat man einfach zu viel an Kalorien. Ausserdem gibt es viele, die Mc D. als "Zwischenmahlzeit" sehen...in sofern ist Mc D. ungesund. Aber das Ungesunde ist nicht das Essen an sich, sondern der Umgang damit.

Weil einige den Film "Super Size me" und "Fast Food" Nation gesehen haben. ;-)
http://www.kino.de/showroom.php?c=clips&r=filmtrailer&sr=-1&p=1&...
wandpilz am 6. Juni 2008 20:48
RolfHoegemann am 6. Juni 2008 20:56 Interessant ist auch das, was man findet, wenn man mit "supersize me" +getürkt googlet....
Sehr viele Artikel, die diese Einstellung "Fast Food ist automatisch schlecht." ankratzen. Vor allem fällt auf, dass überwiegend nur MacD. als fastfood gesehen wird, jedoch komischerweise höchst selten die IKEA Fleichbällchen mit Pommes und Salat ;-)
RolfHoegemann am 6. Juni 2008 20:50 Die Filme kenne ich - ist aber auch alles sehr einseitig gesehen und dargestellt. Wenn man das Fast Food jeden Tag isst, ist es nicht optimal - ist ja logisch. Aber DASS man es jeden Tag isst, ist ja auch unwahrscheinlich und es sollte jedem klar sein das es dann eine einseitige, also sowieso problematische Ernährung ist.
Meiner meinung nach hast du da nicht alle Dinge beachtet! Schlecht ist nicht was man zuessen kriegt sondern die ganze Industrie die dahinter Steckt! Ich weiss nicht wieviele Tante Emma läden und Restaurants (Existenzen) dem grossen McDoof weichen mussten und noch immer müssen! Auch das jeder dort unterbezahlt ist finde ich bedenklich! Aber man ist was man isst! Jeder soll essen wo er will!
RolfHoegemann am 6. Juni 2008 20:58 Ich interessiere mich in dem Zusammenhang wirklich nur für den Gesundheitsaspekt der "Lebensmittel" und nicht für die idiologische/politische/ökonomisch-ökologische Seite. Alles andere ist mir wurscht...
Leider muss man sagen! Denn auch du hast gerne Arbeit und wirst dafür gerne gerecht entlöhnt! Vielleicht hast du ja auch Kinder welchen du die Zukunft verbaust indem du lieber dorthin gehst anstatt in ein Restaurant! So wie Mediamarkt, Aldi, Lidl u.s.w! Aber man denkt lieber nicht mal bis zur Nasenspitze und wundert sich wieso alles so verkommen ist! Schon gut!
superkorrekt am 6. Juni 2008 21:07 DDHH soisses..
HugoHabicht am 6. Juni 2008 21:09 @Tim, das was Du ansprichst hat aber wirklich GAR NICHTS mit der Fragestelluung von Rolf zu tun. Ich muss ihm da zustimmen - wenn Du immer nur darüber nachdenkst, wem Du mit welchem Einkauf, Restaurantbesuch usw. schadest - dann kannst Du gar nichts mehr machen, ohne Dich irgendwie an irgendjemanden zu "versündigen". Und damit machst Du Dir und anderen das Leben sehr schwer....
Nichts für ungut.
Wenn man nur die Fragezeile selbst anschaut dann schon!
Warum halten viele Menschen "Essen" von McD. oder BurgerK. automatisch für schlecht/minderwertig?
Ich finde auch alles was ich in einem Aldi kaufen kann als minderwertig und schlecht sogar dann wenn es das genau gleiche Produkt ist wie im Bioladen! Weil die Beschaffung kriminalisiert ausbeutet und unterdrückt! Was daran ist bitte nicht schlecht und minderwertig?
HugoHabicht am 6. Juni 2008 21:44 @Tim: das Produkt selber ist dann immer noch nicht schlecht und minderwertig. Vor allem, wenn es das gleiche ist, das Du auch im Bio-Laden für mehr Geld einkaufst. :-)
Und stellen wir mal anheim, es gibt wirklich das identische Produkt einmal im Bioladen und einmal beim Aldi - dann müsstest Du die Einkaufs- und Preispolitik des Bioladens in Zweifel ziehen.
Aber im Prinzip verstehe ich, was Du meinst. Ich persönlich kaufe lieber beim Aldi ein, weil ich nämlich eine sehr kleine Rente habe und mit jedem Pfennig rechnen muss. Da bekomme ich nämlich mehr für mein Geld. und so wie mir geht es dem Großteil der deutschen Bevölkerung.
1hoss43 am 6. Juni 2008 23:01 @Hugo Geier
Genau so ist es!!
Klar geht es heute allen so! Aber das ihr alle selbst daran schuld seit wollt ihr ja nicht hören! Stimmts?
HugoHabicht am 7. Juni 2008 21:42 @Tim: Wieso habe ich daran schuld? Ich habe meine Rentenhöhe nicht selber ausgesucht - ich habe nur gearbeitet um meine Familie zu ernähren - zum Sparen war da NICHTS übrig. Auf wen hätte ich hören sollen? Mir hat keiner da gesagt, wie ich mehr Geld bekommen kann und im Alter eine höhere Rente....
Aber ich schätze einmal, dass Du noch nicht so alt bist und die Zeiten, in denen ich arbeiten musste und somit auch die damaligen politischen und wirtschaftlichen Zustände nur vom Hörensagen kennst...
Darum gehts nur bedingt! Irgendwann mal gabs die Ersten Kaufhäuser, die Ersten Einkaufsmärkte! Und die Menschen haben gemerkt das es bequem ist und günstig dort einzukaufen! Also gingen sie dorthin und der Tante Emma Laden im Ort wurde immer Teurer da weniger Leute kamen! Irgendwann kamen dann die leute auch nicht mehr weil die Preise so angestiegen sind das man es sich nicht mehr leisen konnte! Der Mensch geht nicht den Teuren sachen aus dem Weg sondern läuft den Günstigen hinterher! Dieses Verhalten hat uns dahin gebracht wo wir heute sind! Nicht jeder sollte eine Familie haben! Wenn du dir deine Familie nur leisten konntest aufgrund industrieller Ausbeutung und Lohndumping hättest du es besser bleiben lassen!
Andy81m am 31. Juli 2008 02:28 Aber wenn es immer noch keine Supermarktketten sondern nur tante Emma Läden häbe wäre die Wirtschaft sowas von am Boden und Deutschland hätte Probleme am Weltweiten Wirtschaftswachstum mitzuhalten. Das ist der Fortschritt. Dann dürftest du ja auch keine Autos kaufen weil du dadurch 45 Kutschenmacher den Arbeitsplatz gekostet hast. Das wäre Irrsinn. Aber weiter an der Quali. Bei McD bei uns gibt täglich frischen Salat von der Region beispielsweise. Aber für manche hier ist das ja nicht akzeptabel weil der Salat nicht bei Tante Emma Läden landet.
RolfHoegemann am 6. Juni 2008 21:16 @Tim: Ich habe keine Kinder (werde auch nie welche haben), ins "Restaurant" muss ich nicht gehen, da ich einen gelernten Küchenchef zuhause habe und ich kenne Restaurants "gutbürgerlich deutsch", in denen die ngestellten genauso ausgebeutet werden, wie die Mc. Donalds Angestellten.
Wenn ich bei jedem Ding was ich kaufe oder was ich gut und schön finde darüber nachdenken muss, wen oder was ich damit schädige, dann vergeht mir die Lust am Leben - weil nämlich jeder Mensch, mit allem was er tut oder nicht tut andere Menschen schädigt. Ergo - darf ich GAR NICHTS mehr machen - und das ist nicht abendfüllend.
Ich kann auch nicht so konsequent gut sein wie ich es predige und dies sollte auch kein Angriff sein! Nur eine Erklärung warum man Essen von MCD und BK automatisch mit schlecht und minderwertig asoziiert (schreibt man das so?)! Und zum Thema Restaurant! Es gab mal eine Zeit vor dem Fastfood da ging es den Angestellten in den Restaurant besser! Will man heute aber Konkurrenzfähig bleiben, bleibt einem nichts anderes als die Angestellten auszubeuten so wie es die grossen tun! Dies hier ist nicht vergleichbar mit dem Huhn und dem Ei! Man weiss genau was zuerst da war!
RolfHoegemann am 6. Juni 2008 21:36 @Tim: Ich habe verstanden und akzeptiert was Du da schreibst. Aber die Begriffe "schlecht" und "minderwertig" setze ich, und die meisten anderen Menschen nur mit der lebensmitteltechnischen Seite des McD. Essens in Verbindung - den anderen Zusammenhang nicht. Denn es heisst doch meistens noch "McD. Essen ist ungesund" - und das bezieht sich auf die Wirkung des Essens auf den menschlichen Körper.
Mich wundert (fast schon ärgert) eben auch dieser "Automatismus", mit dem das spontan, ohne nachzudenken, gleich behauptet wird. Und es wundert mich eben auch, das hauptsächlich McD. als schlecht bezeichnet wird - BurgerK. schon nicht so oft und von den Fleischbällchen mit Pommes und Salat beim IKEA redet auch keiner in dem Zusammenhang. Und die "echte deutsche Currywurst" ist für sehr viele auch kein FF sondern Kult.
Ok ich sehe jetzt was du meinst! Hm! Weisst du MCD macht sehr viel und sehr aggressive Werbung! MCD ist in aller Munde und das lassen sie sich auch eine Stange Geld kosten! Ist es da nicht normal das sie auch gleich als erstes am Pranger stehen? Sie sind schliesslich die Markleader und somit am meisten in der Schusslinie!
RolfHoegemann am 6. Juni 2008 21:50 Das ist eine gute Begründung, danke - so habe ich das noch gar nicht gesehen. Das zeigt also auch, das ebenfalls beim negativen Erfassen von Fast Food "Werbung alles ist". Und dann müsste BurgerK. ja wohl auch bald noch mehr als Negativ Fast Food in den Köpfen leben - die Werbung ist auch sehr present...
:-)
Da wo ich wohne sehe ich nie BK Werbung aber sehr viel MCD! Könnte durchaus ein Grund sein! Man liest sich! Ciao
RolfHoegemann am 6. Juni 2008 21:54 Ciao...

Ich kann mich dir nur anschließen. Das man dadurch zunimmt ist normal (außer bei mir leider). Wenn man täglich 4-5 Burger auf dem Grill schmeisst und pommes dazu wäre es auch ungesund. Die meisten essen nur in Fastfoot Ketten mehr weil viele faul geworden sind und sich einfach nur bedienen lassen wollen und es schnell gehen muss. Weil hat ja keiner zeit. Frag lieber wer sich am Tag 1-2 Stunden komplett für Frühstück Mittag und Abendessen noch zeitnimmt. Fast keiner. Das Problem sind nicht Die Burger Ketten oder Dönerläden sondern die Gesellschaft.
Weil das essen nicht ausgewogen ist! Oder isst du bei McDoof etwa Salat? Die meisten Speisen dort sind sehr fettig und enthalten wenige wichtige Nährstoffe. Aber wer sich gesund ernährt darf natürlich auch mal sündigen!
Niklaus am 6. Juni 2008 20:56 McDonald ist nicht fetter als andere Sachen. Und du wirst es nicht glauben es gibt dort unwahrscheinlich frischen knackigen Salat.
Natürlich sollte man sich nicht ausschließlich von McD. ernähren. aber wenn man ab und zu mal hingeht ist das überhaupt nicht schlimm.
RolfHoegemann am 6. Juni 2008 21:00 @silvretta - WENN ich da mal was esse ist immer ein Salat mit dabai, der ist wirklich lecker. Wenn ich noch an den Salat mit den Shrimps denke ....mmmhhhhh

Sag mal: Wirst Du für diese Frage und die ganze Argumentation hier von McDonalds oder einem anderen Frittenanbieter bezahlt? Laß doch jedem seine Meinung!
RolfHoegemann am 8. Juni 2008 01:51 Nö - werd ich garantiert nicht. Aber ich möchte auch gerne meine Mitmenschen begreifen, wenn sie sich unlogisch verhalten...
Und Du musst doch zugeben, dass dieser Automatismus bei vielen Themen seeeeehr auffallend ist, oder? Es ähnelt dem gleichen Mechanismus, der auch bei Vorurteilen gegenüber Menschen und Menschengruppen greift. Und so richtig begründen konnte das hier auch keiner - Tim war aber m.E. auf dem richtigen Weg...
grisu05 am 8. Juni 2008 02:18 Na, wenn Du sonst keine Probleme hast...
RolfHoegemann am 8. Juni 2008 15:45 Nein, sonst habe ich keine ;-) Ich möchte eben nur verstehen können....

Nachdem ich mal wieder die ganzen Antworten und Kommentare hierzu gelesen habe, ist mir wirklich fast der Appetit vergangen.
So, wie ich das Alles gelesen habe, gibt es keine eigenen Meinungen mehr, sondern nur noch Vorurteile, Voreingenommenheit und Pauschalisierungsphrasen !
RolfHoegemann am 7. Juni 2008 21:30 Was zu beweisen war.....
Und das wundert/ärgert mich eben....

Schlecht für die Tiere in jedem Fall! Schlecht für die Umwelt sowieso. Regenwälder vernichtend, Menschenausbeutend und Abfallerzeugend (über 10000 Tonnen jährlich). Die vielen Geschmacksverstärker und Farbstoffe würde ich auf jeden Fall als Minderwertigkeit bezeichnen.
1hoss43 am 6. Juni 2008 23:10 Dann hast Du Dir noch nie die Zutatenliste von McD angesehen! Aber die Klappe auf machen!
mcgegner am 8. Juni 2008 18:20 Oh, warum bist du so unfreundlich? 1hoss43!
RolfHoegemann am 7. Juni 2008 21:29 Es geht mir in der Frage um die Qualität des Lebensmittels und NICHT um das, was noch indirekt damit zusammenhängt. Aber Deine Antwort, die ich akzeptiere, bestätigt mir, dass bei der "Ablehnung" des Fastfoods -und besonders von McD.- ein z.T. nicht reflektierter Automatismus seine Anwendung findet.
Und betreffs der Inhaltsstoffe sprechen Prüfungen (unabhängig) von Lebensmittelaboren und Stiftung Warentest eine andere Sprache...
RolfHoegemann am 7. Juni 2008 21:32 P.S. Seit McD. auf Farbstoffe verzichtet, sind z.b. der Milkshake Schoko und der Erdbeershake ziemlich "blass" geworden....
Andy81m am 31. Juli 2008 02:20 Wer sagt den das Farbstoffe schlecht sind. Können auch natürliche sein. Und was glaubst du in was allem Farb und andere Zusatzstoffe drin sind. Wenn du das alles wüstest würdest du dir dein Zeug selber anbauen und Kühe im Garten halten.

McDonald ist nicht fetter als andere Sachen. Und es gibt dort auch sehr guten frischen knackigen Salat.
Natürlich sollte man sich nicht ausschließlich von McD. ernähren. aber wenn man ab und zu mal hingeht ist das überhaupt nicht schlimm.

Wenn man mal dort ißt, schadet das sicher nicht. Es ist auch sicher nicht unhygienisch. Ich esse dort auch, wenn ich unterwegs wenig Zeit habe und keine Wurstbude finde. Aber irgendwie habe ich danach immer ein seltsames Gefühl im Bauch. Und das Hauptproblem ist eigentlich der Geschmack.
Aber die Toiletten sind immer sauber.
superkorrekt am 6. Juni 2008 21:11 ich war 15 jahre lang nicht bei MC DOOF,boykott,aber meine neue perle hat mich dann mit ihre tochter hingeschleift und ich hab mir drei chaeseburger reingepfiffen(was für mich keine menge ist)und hatte einen richtigen klumpen im magen.wie gips oder so.hab ich beim normalen essen sonst nie egal wieviel ich esse.und ich kann viel esse....
RolfHoegemann am 6. Juni 2008 21:19 Vielleicht hast Du Die Cheeseburger reingeschlungen (reingepfiffen, wie Du schreibst klingt für mich wie hastiges Essen) und nicht bewusst langsam und gut gekaut...?
;-)

Wenn man den Umsatz von MC oder Burger King sieht, können so viele Menschen das Essen gar nicht so schlecht sehen.
Naja, ich weiß nicht. Mir schmeckt das Essen besser was ich koche. Und ich glaube nicht das dieses Essen gesund ist und vielleicht auch nicht gesundsheitsgefährdent, aber ich esse Fast food sehr selten. Wenn man es oft ist, ist es sicher schlecht alleine schon das Fett und die Kalorien. Wie heißt es so schön: Alles in Maßen.

Ich hab mal gelesen, dass da ein Kind, nach ein paar Tagen, an einen Cheesburger gestorben ist vielleicht deswegen. Aber eigentlich schmeckt sowas sehr gut.
1hoss43 am 6. Juni 2008 23:08 In meiner Nachbarschaft ist mal ein Kind an einem Honigbrot erstickt! Und nun?
RolfHoegemann am 7. Juni 2008 21:33 Und es ist sogar schon ein Kind an seinem biologisch einwandfreien Schnuller erstickt... ;_)
Das ist es - der Umgang. Aber mich stört immer der "Automatismus" MacD ist "schlechtes ungesundes Essen". Vor allem fällt auf, dass überwiegend nur MacD. als Fastfood gesehen wird, jedoch komischerweise höchst selten die IKEA Fleichbällchen mit Pommes und Salat ;-)
Rolf, ich glaube es gibt erschreckend wenige Menschen, die sich mit dem Thema Ernährung auseinandersetzen. Würden sie´s tun, würden solche Pauschalisierungen garnicht erst entstehen. Kann man ja schon sehr gut an den zunehmenden Krankheitsfällen des Metabolischen Syndroms sehen(Diabetes, Bluthochdruck, Blutfette zu hoch) und erst dessen Auswirkungen: Volkskrankheit! Vielen ist es wohl einfach zu unpraktisch sich diesbezüglich mal Gedanken zu machen, da ist es Einfacher sich an was Pauschales zu halten...
Ich fände es in dem Zusammenhang mal interessant, wenn Ernährungswissenschftler ein liebevoll nach bewährtem Rezept von "Muttern" gekochtes Essen (einer "durchschittlichen" Hausfrau) und eine Hamburger-Menü mit Salat miteinander auf "Wert" und "Gesundheit" vergleichen würden.
Ich bin mir da nicht sicher, ob nicht manchmal das Hamburger-Menü "gesünder" abschneiden täte......
Klar, allein schon wenn man sich mal überlegt, mit wieviel (und noch dazu tierischem) Fett und Sahne in mancher Hausfrauenküche gekocht wird...da braucht man sich doch nichts vorzumachen!
Übrigens: ich kenne solche Vergleiche, hatte grad das Fach Ernährungsmedizin in meinem Studium. Alles Mist, was landläufig erzählt wird. Auch in Puncto Diäten. Katastrophe!
Gibt es da irgendwo was schriftliches - vielleicht sogar so einen Vergeich "Muttern's Essen" und Hamburger? Das könnte man dann mal hier verlinken....
Gibt´s bestimmt - aber leider weiss ich nicht wo. Bei uns gibt´s für Studenten eine Seite der Vorlesungen, die aber nur per persönl. Passwort aufzurufen ist...:-(
Schade - aber falls Dir irgendwo was "offizielles" in der Richtung unterkommt, wäre ich Dir über eine PN sehr dankbar.
Gruss Rolf