Hinjah am 24.01.2008 um 23:50 Uhr

Der Hund ist nach islamischer Vorstellung strenggenommen unrein.
Auch wenn das vielen nicht bewußt sein mag (wie bei Christen gibt es auch unter den Muslimen einige, die sich bewußt wenig Gedanken über Religion machen), bleiben religiöse Vorstellungen oft im Unterbewußtsein erhalten.
(Viele Deutsche haben ein Vorurteil gegen Pferdefleisch: Die alte germanische Religion verbot den Verzehr.)

Snowflake07 am 25. Januar 2008 01:13 DH, grade reingeschaut...weis ich das jetzt auch, lol
Kabark am 25. Januar 2008 09:46 Klasse Link auf eine klasse Frage. DH.

Ich kenne diese Reaktion von vielen türkischen Menschen. Die Art unserer Haustierhaltung ist ihnen fremd und alles was fremd ist, macht nunmal Angst.
In der Regel hält man in der Türkei bzw. den arabischen Ländern Hunde nicht als Haustiere, wenn dann nur im Hof. Daher sind die Tiere dort eben nicht so sozialisiert wie bei uns und man macht vernünftigerweise einen Bogen um sie. Eine Gewohnheit, die auch in Deutschland Sinn machen kann.
knetartpunktde am 25. Januar 2008 00:26 Das ist mit dem deutschen Wesen nicht vereinbar ! Hier werden eher Kinder auf dem Hof gehalten.
Wieselchen1 am 25. Januar 2008 08:01 knetartpunkte, aber auch nur mit Stacheldrahtzaun und Schallschutzmauer drumherum....
WolfRichter und Katho haben die beiden Hauptspekte aufgeführt. Illustrierend zu Kathos Antwort die Aussage einer Freundin: "Bei uns sind die Hunde anders als hier: die kommen aus dem Hof gelaufen, beißen dich einfach und rennen dann wieder rein!" In südlichen Ländern allgemein wird ja häufig nicht sehr viel Mühe auf eine vernünftige Erziehung der Hunde gelegt, andererseits werden sie auch misshandelt, ohne dass groß ein Hahn danach kräht. Alles dies führt dazu, dass die Hunde dort oft unberechenbar werden und als hinterhältig wahrgenommen werden; daher die in solchen Ländern verbreitete Angst vor Hunden.