Himmelsgucker am 04.11.2009 um 10:16 Uhr
Das ist halt immer das Problem mit der Liebe, sie wird manchmal eigenartig ausgelebt. Einige Menschen wollen unbedingt Dinge und Lebewesen, die sie "lieben", mit allen Mitteln festhalten. Man kann aber auch sagen sie haben was sie mögen gern um sich.

Bei vielen Tierarten trifft es sicherlich zu, daß sie sich durch die Haltung beim Menschen wie in Gefangenschaft fühlen.
Andere Tiere brauchen aber die Menschen, um überleben zu können. Das sollte man genau unterscheiden und nicht pauschalisieren.
pecudis am 4. November 2009 11:13 Das sind aber - abgesehen von Schweinen, Rindern etc, die wie in der Natur als Nahnung dienen - auch sehr oft Tiere, die eigens vom Menschen gezüchtet wurden, um als SPielzeuge zur Verfügung zu stehen (das gibts in der gesamten Nutur NICHT!), da beißt sich dann gerade die Katze ja in den Schwanz: erst züchtet man die Goldhamster, Zwergkaninchen, Degus und Welensittiche so, daß sie ohne Menschen nicht auskommen, und dann will man das als Grund nehmen, sie zu halten???

Wenn Tiere im Tierheim leben, kann es Gefangenschaft sein. Sonst lieben es auch die Tiere beim Menschen zu leben und fühlen sich nicht gefangen sondern wohl. >verdrehte Frage!
pecudis am 4. November 2009 11:15 Also das sich ein Zwergkaninchen im Käfig, ein Goldhamster oder ein Wellensittich in der Stube WOHL fühlt, glaubst Du aber selber nicht?
gal211 am 4. November 2009 12:27 ...sehe es nicht so einseitig und so eng. Natürlich wäre es viel schöner wenn alle Tiere frei (ohne Käfig) leben könnten. Trotzdem gibt es viele Tiere denen es unter dem Menschen heute besser geht als alleine draußen zu leben.
pecudis am 4. November 2009 13:30 Ähm ...das ist doch meistens umgekehrt? Gerade beim Menschen leben zB Wellensittiche oftmals allein oder zu zweit obwohl sie in der Natur zu weit mehr als 30, 40 Tieren unterwegs wären, Meerschweinchen müssen in "Paarhaltung" leben wie Kaninchen, obwohl beide Tierarten normalerweise als große Familiengruppe leben? Hunde genau so, Rudeltiere, die sogar in den meisten Haushalten ganz und gar ohne Artgenossen auskommen müssen?

Ich halte meine Katzen nicht in Gefangenschaft,die können raus und rein wann sie wollen.Fühle MICH eher als Gefangene,weil ich ihnen zu liebe seid Jahren auf Urlaub verzichte!
Rina1234 am 4. November 2009 10:24 Jaja, die Miezis suchen sich ihren Dosenöffner aus...... Auch wenn Katzen das "mit dem A... nicht mehr ankucken" erfunden haben, such dir einen Katzensitter und mach ruhig mal Urlaub, hast du dir schließlich verdient, als Butler der Vierpfoten ;-)
redbrodi am 8. November 2009 19:06 Wirklich total süß formuliert. Muss ich richtig schmunzeln. DH
Wir haben zum Beispiel hier in Italien eine Straßenkatze aufgenommen, die sich verschnupft, halb verhungert, mit Wurmbefall und Durchfall aus Mülltonnen ernährt hat. Jetzt lebt sie in sehr großer Wohnung, gesund und sehr verschmust. sie hängt an mir wie ein kleines Kind. Ja sie ist in der Wohnung eingesperrt, aber was ist jetzt besser für sie, hier bei uns oder doch auf der Straße , krank und von Müll ernährt???

Allgemeine Frage, allgemeine Antwort:
Nutztier/Nahrungsmittel, Jagdhelfer, Arterhaltung (manche Tiere können ohne den Menschen gar nicht mehr überleben), Sozialpartner
weil man sie bei sich haben will und ihnen ein sicheres und schönes leben schenken möchte?
Himmelsgucker am 4. November 2009 10:18 Gefangenschaft ist ein schönes Leben? Das sehen so mansche menschen sicher anders.
oOAngelOo am 4. November 2009 10:19 Manche Menschen glauben so das beste für ihr Tier zu tun, sie sind der Ansicht das sie ihnen somit ein schönes und sicheres Leben bieten. Vieleicht ist diesen Menschen nicht bewusst, das es für Tiere oft eine Qual ist eingespeert zu sein :/ kenne keine persönlich.

Damit sie exemplarisch gerettet werden! Hagenbeck, Brehm und wie sie heißen Grzsimek!

Damit sie nicht davon laufen und man ihnen eine schöne Schlafstatt geben kann.

Entweder weil es ein pflegebedürftiges Tier ist, dass ohne menschliche Hilfe nicht überleben könnte, oder aus Egoismus, weil sie sich an ihrem Haussklaven erfreuen wollen.