Pinje am 16.03.2009 um 16:31 Uhr
das sie auch ganz lange hält . Beim kleinsten Streit lassen sich Viele scheiden . Ich sehe es immer in meinen Bekanntenkreis . Früher war es doch nicht so .

Früher hatten Frauen ohne Mann einfach kein Leiberl. Heute kann Frau allein auch ganz gut überleben... Ich bezweifle, dass es früher mehr "Liebe" oder "Verständnis" gegeben hat. Das war eher auf mehr Abhängigkeit zurückzuführen.

weil es heute keine schande mehr ist sich scheiden zu lassen, früher war das gesselschaftlich einfach nicht angesehen, dazu kommt das eine frau heute auch ohne einen Mann leben kann und von ihm nicht mehr finanzell abhängig ist!
Ich möchte nicht wissen wie viele paare es früher gab die sich nicht mehr geliebt haben , aber trozdem zusammenblieben...
Für mich wäre es nach wie vor eine. Deswegen möchte ich auch nicht heiraten und ich bin dabei männlich.
Klingt ja so, als hätten die Frauen heute ihre Bestimmung gefunden und alles im Griff. Und als würden sie damit auch (als Einzige) entscheiden, wie es mit der Welt weitergeht.

Früher hatte die Frau nach der Scheidung auch keine Chance, weil sie oft keinen Beruf erlernt hatte und heute sind viele als Kinder zu Egoisten erzogen worden, die keine Streitkultur mehr haben und somit Konflikte nicht lösen können, sondern wegrennen davor.
ja, sie werden zu Egoisten erzogen; aber nicht, weil sie "verwöhnt" würden, sondern weil sich niemand richtig um sie kümmert. Google mal "Narzissmus"; Liebesunfähigkeit als Folge fehlender Liebeserfahrung zwischen 0 und 3 Jahren... :-(
Ist das was hier in den 3 obigen Beiträgen geschrieben wurde eigentlich selbstkritisch gemeint oder so als wäre es das Tollste schlechthin?

Die frauen sind nicht mehr so auf einen ernährer angewiesen, wie früher.
kommen alleine klar
Ist das nun gut oder schlecht?

Weil m.E. heutzutage niemand mehr nachgeben und zurückstecken kann/will. Viele Menschen gehen lieber den Weg des geringsten Widerstandes - anstatt sich ersnthaft mit den Problemen in der Partnerschaft (aber auch in anderen Dingen des Lebens) auseinanderzusetzen. Es ist doch viel bequemer, bei den ersten Unstimmigkeiten das Handtuch zu werfen...
Ich wage sogar zu behaupten, dass unsere jetzige Erziehung, in der versucht wird, den Kindern alle Konflikte aus dem Weg zu räumen, so dass sie keinerlei Enttäuschungen und Zurücksetzungen erleben müssen (einerseits auch verständlich) die jungen Menschen dazu verführt, alles was nicht so "funktioniert" in Ihrem Leben "wegzuwerfen" um weiter nach einer Beziehung/einem Berug usw. zu "suchen", die kompromissslos so "funktioniert" wie er/sie es sich vorstellt. Aber da ja zu einer Beziehung immer mindesten zwei menschen gehören, geht das dann meist auch wieder in die Hose...
CrazyDaisy am 16. März 2009 16:39 DH!
Die Antwort gefällt mir. Sehe auch ein, dass es bei mir wohl nicht anders wäre.

Liegt wohl auch mit daran,dass die Menschen egoistischer geworden sind und jeder seine eigenen Interessen durchsetzen will ohne Rücksicht auf jemand anderen nehmen zu müssen.

vielleicht weil die meisten so denken: sie haben schon viel mitgemacht, sind oft kompromisse in einer beziehung eingegangen usw..hat aber alles nix gebracht und jetzt denken sie egoistischer und anstatt mit dem Partner über Probleme zu reden und eine Lösung zu finden, beenden sie die beziehung weils einfacher ist.
In der heutigen Zeit sind Frauen viel unabhängiger, haben oft ein eigenes Einkommen, Beruf etc. Früher waren sie viel mehr vom Mann abhängig. Ich denke, dass es schon immer Probleme gab, bloß ist heute die Hemmschwelle viel niedriger, sich zu trennen, weil Frau meist auch alleine zurecht kommt.
Und wie findest du das?

Früher waren die Beziehungen nicht "glücklicher" als heute, aber die Frauen waren abhängiger von ihren Männern. Außerdem war man dazu erzogen worden, sich nicht scheiden zu lassen (was da wohl die Nachbarn denken, u.ä.)
MissMaas am 16. März 2009 17:21 DH, gute antwort!

Das ist bedingt durch die Massenmedien.
LaurenzDO am 16. März 2009 16:33 aha ?
weil kein zusammen halt mehr da is und es die liebe doch nur noch in unserer einbildung gibt alle denke ja ich finde scho wider einen neuen oder einen neue

früher stand man auch im berufsleben nicht so unter druck,man hatte noch zeit und nerven für die familie.jetzt opfert man schon sein nervenkostüm für den job,und wenn es dann zuhause nicht läuft hat man keine energie mehr zum kämpfen
Arwen45 am 16. März 2009 16:34 Das ist ein gutes Argument, aber was ist bei denen, die keine Job haben und sich trennen?
supergirl2271 am 16. März 2009 16:37 die trennen sich wegen der finanziellen situation,viele frauen kommen nicht damit klar wenn der mann nicht mehr genug geld mit nach hause bringt.die frau macht dem mann vorwürfe und so geht es seinen lauf...leider

Viele Menschen haben eine niedrige Frustrationstoleranz. Sie haben einfach nicht gelernt, mit Schwierigkeiten konstruktiv umzugehen. Das bringt Probleme im Beruf und in der Partnerschaft mit sich. Zudem haben Menschen, die in Kleinfamilien (max. 2 Generationen) aufwachsen, manchmal eine geringere Sozialkompetenz, da sie sich nicht auf viele verschiedene Menschen aus unterschiedlichen Altersgruppen einstellen und mit ihnen auskommen mussten.
Früher, ja da war vieles besser. Warum das so ist, das ist eine schwere Frage. Es wird aber immer mehr, dass viele bei den kleinsten Unstimmigkeiten auseinanderlaufen. Ich find das nicht gut, denn in jeder Beziehung gibt es mal ne Krise. Immerhin gibt es auch heute noch Paare, die viele Jahre zusammen sind. Ich bin seit 33 Jahren verheiratet!

ich denke auch das es am selbstvertrauen der frauen liegt. es ist ja auch so das wir für uns selber sorgen können, also warum sollten wir uns weiterhin das leben zur hölle machen lassen... und deshalb geben viele leider auch zu früh auf... ich denke das deshalb auch die scheidungsraten so hoch sind. genauso war früher das soziale netzt nicht so gut und viele haben auch nicht gewollt das die nachbarn schlecht denken.. die einstellung war halt komplett anders... der mann arbeitet und die frau übernimmt den haushalt und versucht eine wunderbare hausfrau mutter und ehefrau zu sein... ;0))
Ich denke, weil viele Menschen sehr selbstbezogen und kompormisslos geworden sind...hört sich zwar hart an, hab ich aber so erfahren.

die gesellschaftlichen verhältnisse haben sich geändert: frauen haben die chance auch unverheiratet oder geschieden ein "normales" leben zu führen (sowohl die moralischen als auch die wirtschaftlichen verhältnisse betreffend), uneheliche oder scheidungskinder werden nicht mehr geächtet, es gibt keine gründe mehr um jeden preis zusammen zu bleiben. dass das pendel da manchmal auch ins andere extrem ausschlägt, ist zwar schade, aber - wie ich finde - ein erträglicher preis, für die neu erlangten freiheiten und wahlmöglichkeiten.
DH, seh ich ganz genauso !
D.h. Frauen haben noch nie richtig geliebt und waren nur auf materielle Dinge aus bzw. kämpften nur um ihr (ohne Liebe vermutlich eh sinnloses) Überleben?! So klingt das für mich. Wundert mich aber, warum so eine Antwort hier noch soviel Zustimmung erhält. Scheint also wohl doch zu stimmen.
Andererseits hört man doch des öfteren, dass sich Mädels oder Frauen in wen verlieben würden. Aber das zeigt wohl auch, dass Verlieben nicht mit Lieben gleichzusetzen ist. Verlieben kann man sich wohl auch in materielle Dinge.