Frage von ManuTheMaiar, 495

Warum hacken Veganer immer auf Vegetariern rum?

Ich bin seid kurzem Vegatarier und seit dem habe ich das Gefühl, dass ich noch mehr Sprüchen von Veganern ausgesetzt bin als vorher, ok es sind nur wenige die sowas machen, aber ich merke halt dass es mehr geworden seit ich Vegetarier bin.

Warum machen die das, malen die sich Chancen aus, dass ich zum Veganer werde, weil ich schon Vegetarier bin oder sehen die Vegetarier irgendwie als unvollkommen an oder andere Gründe

Antwort
von Undsonstso, 244

Du hast vorher, als du dich omnivor ernährt hast, auch schon Sprüche aufgedrückt bekommen....?

Du hast mein Mitgefühl.

Veganer, die sich ausschließlich über vegane Ernährung und über vegane Lebensart definieren, sind mir mehr als suspekt. Sie neigen dazu, ihre Ethik als Maß für alle anderen Menschen zu nehmen.

Dir kann man nur raten, dir eine mentale Teflon-Schicht zuzulegen und diesen Hardcore-Veganern keine Plattform in deinem Leben zu bieten.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Vorher nur ein zwei mal in einer Diskussion mit Veganern, aber jetzt passiert es öfter wenn ich sage, dass ich Vegetarier bin, dann heißt es immer, "Warum bist du denn kein Veganer"

Antwort
von kath3695, 65

Dieses vegetarische Dasein ist für mich einfach ein zweischneidiges Schwert. Einerseits ist es gut, dass man kein Fleisch mehr konsumiert - andererseits stopfen sich diese Leute meist mit Milch- oder Eiprodukten voll. Das kann ich irgendwie nicht verstehen, denn das beutet die Tiere genauso aus.

Ich kenne zum Beispiel eine Vegetarierin, die fast ausschließlich Käse ist und dann aber trotzdem bei allen Menschen, die Fleisch essen, missionieren geht. Sie war ganz sauer auf mich, als ich vegan wurde.

Das war jetzt aber lediglich ein Versuch, das Phänomen, von dem ich mich hiermit distanzieren will, zu erklären.

Kommentar von scatha ,

Zuviel Käse ist nicht gut, das übersäuert :P  (naja, Schafs-Feta und Joghurt geht wohl noch ,,)

Antwort
von Vivibirne, 22

Es gibt immer viele menschen die daran rumhacken, was man tut / gut findet etc.

Antwort
von Pangaea, 106

Das hat mit der ideologisch-pseudoreligiösen Seite des Veganismus zu tun. Sie betrachten sich und ihre Ernährungsform als die einzig Seligmachende, sich selbst als die Auserwählten.

Mischköstler kann man verachten, als die dummen Unerleuchteten, aber jemand, der irgendwo dazwischen steht, ist eine Bedrohung.

Antwort
von AppleTea, 50

Viele neu-veganer sind mit sich selbst so im reinen uns fühlen sich glücklich und toll.. dieses Gefühl wollen sie gern teilen. Es ist wie wenn du dir was besonderes kaufst und dann jedem davon erzählst. Eig. willst du keinem auf die nerven gehen, sondern nur dein Glück teilen. Oftmals artet sowas halt aus.. dann ist man gleich "missionar".
Es sind aber tatsächlich die wenigsten Veganer so! Die meisten würden von sich aus das Thema "vegan" gar nicht erst ansprechen, außer sie werden gefragt.

Expertenantwort
von Bitterkraut, Community-Experte für Tiere, 101

Ich bin seit 30 Jahren Vegetarier, auf mir hackt niemand rum. Ich mach aber auh keine Religion draus und missioniere nicht.

Keine Ahnung, was du für Leute kennst.

Antwort
von plohmann, 41

Ich würde es grundsätzlich ablehnen Ernährung ideologisch zu behandeln.
Mir kommt die ganze Diskussion wie Sektierertum vor.
Schon mal was von Toleranz, Respekt und Fairniss im Miteinander gehört.
Du kannst das einfordern. Aber handele dann ebenso!

Antwort
von eostre, 76

Das musst du die Personen fragen, die es tun. Ich als veganer hacke auf niemanden rum und wüsste auch nicht, warum ich das tun sollte.

Antwort
von PrivateUser, 36

Also ich hab diesbezüglich noch nie etwas Negatives von einem Veganer gehört und bin jetzt fast 3 Jahre Vegetarierin:)

Antwort
von user023948, 184

Ich bin "Allesfresser" und mir ist auch aufgefallen, dass besonders Veganer immer alle "bekehren" wollen, als wären sie die Weiße, die die Indianer und Co. Zum Christentum bekehren wollen... das ist echt nervig... Ich hab 3 Vegetarier in meiner Klasse, mit einer Vegetarierin bin ich außerhalb der Schule gut befreundet! Die sagen fast überhaupt nichts... fragen höchstens mal, ob ich darauf achte, Fleisch aus Freilandhaltung zu kaufen oder ob ich mir schonmal überlegt hab, Vegetarier zu werden! Aber bei Veganern ist das echt schlimm... "Die Armen Tiere" hier, "Arteriosklerose" da, "Du tust so viel für deine Gesundheit" dort... hier auf Gute Frage ist mir sowas auch schon mehrmals passiert... ist aber mir ziemlich Wumpe... ich reiß weiter meine Veganerwitze und gut is...

Kommentar von tommy40629 ,

Viele Veganer schwimmen einfach mit und kennen gar nicht den Unterschied zwischen Billigfleisch und z.B. Wild oder Fleisch vom Bauern. 

Auch bei Milch, Eier, Käse,... gibt es nachhaltige Produkte.

Die bekommen es nicht hin den Leuten klar zu machen, dass 4 mal Fleisch am Tag, egal aus welcher Haltung, für den Körper aus den Gründen xyz...... schädlich ist.

Kommentar von user023948 ,

Ich esse vielleicht 1,5 Portionen Fleisch am Tag... wenns hoch kommt... meistens nur einmal Aufschnitt! Und vielleicht abends etwas Hackfleisch oder mal ein Stück Pute... ich bin nicht der größte Fleischfan... riesige Steaks oder Schnitzel krieg ich überhaupt nicht runter... es gibt sogar manchmal Tage, an denen ich überhaupt kein Fleisch esse... 4x Fleisch am Tag?😱 Wer macht das? Hirnkranke Bodybuilder?

Kommentar von AppleTea ,

Das machen überraschend viele Menschen @Harevole. Irgendwo muss die enorme Nachfrage an Fleisch ja herkommen, sonst würde nicht so viel produziert werden.

Kommentar von user023948 ,

Die hohe Nachfrage kommt vom MC Doof und Co... aber wer kann es sich bitte leisten so viel Fleisch zu essen? Zu MC Dick und Doof rennen, ja, aber ich meine es zuhause zu machen... Fleisch ist doch teuer! Es sei denn, man mag das billige Discounter Zeugs... aber von der Fleischtheke das ist doch nicht gerade günstig!

Kommentar von AppleTea ,

Dann wird halt das günstige gekauft. Guck dir doch die harz4 muttis an.. da werden die billigwurstpackungen stapelweise in den einkaufswagen geschmissen. Ich seh es jedes mal an der Kasse beim Einkaufen

Kommentar von user023948 ,

Wie Blöd kann man sein, nicht auf die Idee zu kommen, dass zu viel Fleisch ungesund ist?😂 In der 8/9. Klasse steht doch in Bio Ernährung, Gesundheit und so auf dem Lehrplan! Da wird einem ganz klar erklärt, dass zu viel Fleisch zu Arteriosklerose und anderen Krankheiten führt... und wie Billigfleisch hergestellt wird, haben wir schon in der 6. Klasse gelernt! Außerdem sieht man das ja beinahe jeden Tag im Fernsehen! Und wenns bei Gallieo ist... stimmt das Klischee vom dummen Harz IV Empfänger wohl doch irgenwo... vielleicht ist zu viel Fleisch einfach schlecht fürs Hirn😂 Wir hatten einmal billigwürste und die hätte ich den Leuten von dem Fabrik Hof irgendwas dings, wo die erzeugt wurden, am liebsten ins Gesicht gek0tzt... widerlich...

Kommentar von Omnivore10 ,

Wie blöd kann man sein ja....denk ich mir bei vielen veganen Argumenten!

Antwort
von AppleTea, 123

Weil es (zumindest ethisch gesehen) keinen Sinn macht, Vegetarier zu sein. Für Milch und Eier sterben die Tiere ja weiterhin. Wenn man einfach kein Fleisch mag und deshalb vegetarier ist, kann ich das verstehen.

Antwort
von wickedsick05, 87

da gibt es eine Studie dazu


Dass Vegetarier und Veganer die besseren Menschen sind,
wissen sie selber nur zu gut. Aber wer unter den besseren Menschen
gehört nun wirklich und wahrhaft zu den allerbesten? Man kennt es von
Religionen: Wer Gott oder den Göttern oder dem Heiligen an sich
besonders nahe sein will, wird öfter zum Extremismus verführt.


Der gute Zweck heiligt alle Leiden, und wer sehr viel leidet (oder das
Leid trägt, leider anderen sehr viel Leid zufügen zu müssen), beweist
dadurch seine Hingabe an den guten Zweck. Der Psychologe Hank Rothgerber
von der Bellarmine University in Louisville / Kentucky hat nun einmal
untersucht, ob sich diese Hierarchien der Hingebung auch bei denjenigen
finden, die sich fleischfrei ernähren.

Ein naiver Mensch würde vielleicht annehmen, dass sich
die Anhänger der verschiedenen Fraktionen des guten, fleischfreien
Daseins wechselseitig gern leiden mögen. Tatsächlich ist es nach
Rothgerbers Untersuchung so, dass die Veganer die bloß
gesundheitsorienterten gegenüber den ethisch orientierten Vegetariern
abwerten, und zwar umso stärker, je stärker sie selbst ethisch
orientiert sind.

Wurde bei der Befragung ins Spiel gebracht, dass die
Mehrheit der Menschen ja immer noch dem liederlichen Fleischverzehr
frönt, schlossen sich die Reihen wieder: Dann waren auch die strengsten
Veganer wieder eher bereit, den bloß gesundheitsopportunistischen
Vegetariern ein bisschen von ihrer Überlegenheit abzugeben.

http://www.heise.de/tp/artikel/42/42246/1.html


Wer also – wie Karen Duve – die konsequent ethische Position bezieht, dass Fleischesser sowie Vegetarier, die Milchprodukte und Eier auf dem Speiseplan behalten, moralisch gar nicht erst mitspielen dürfen, wird sich seinerseits vor den Frutariern rechtfertigen müssen, die nur essen,was die Pflanzen freiwillig hergeben. Die Frutarier geraten gegenüber den Lichtköstlern ins moralische Hintertreffen, weil diese nur von den Strahlen der Sonne leben. Lichtköstler wiederum müssen sich im Vergleich
zu Hungerkünstlern – die im dunklen Loch hausen, um Tieren nicht die Sicht zu nehmen – arg verfressen vorkommen.


Das Ringen um Konsequenz ist vielmehr schon immer ein beliebter Volkssport gewesen. In religiösen Gemeinschaften wird stets umso erbitterter gerungen, je schwieriger die Gebote zu erfüllen sind. Der Veganismus eignet sich deshalb hervorragend dazu, den religiösen Phantomschmerz der Säkularisierten zu lindern. Gott spielt zwar nicht
mehr die Hauptrolle, dafür wird um das Tier als „Mitgeschöpf“ ein Tanz aufgeführt wie ums Goldene Kalb.

Unerfüllbare Gebote fördern den Fanatismus, weil jeder jeden mit Recht der Inkonsequenz und Häresie beschuldigen kann. Wer dabei am lautesten den Inquisitor gibt, hat gewonnen. Das hat schon im Christentum prima funktioniert. Dessen Gebot, Hinz und Kunz zu lieben, hat die Lieblosigkeit in der Welt möglicherweise mehr vorangebracht als
der Vorschlag, Hinz und Kunz lediglich zu achten.

http://www.berliner-zeitung.de/gesundheit/veganer-in-berlin-warum-veganes-leben-...

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Gut erklärt, das muss man dir lassen, aber der Artikel am Ende entlarvt dich als Missionierenden Fleischfan

Für mich ist Essen Privatsache, soll doch jeder essen was er möchte, ich würde es niemandem vorschreiben auch keinen Jugendlichen (Sorry aber ich habe die Antworten gelesen wo du Eltern die es Zwang versuchen rechtfertigst).

Trotzdem eine der besten Antworten bisher

Kommentar von wickedsick05 ,

aber der Artikel am Ende entlarvt dich als Missionierenden Fleischfan

muss dich enttäuschen. bin ich nicht ich geh nur gegen lügen und Propaganda vor...

Für mich ist Essen Privatsache,

auch für mich ist es das aber wie du selbst in der Frage zugibst nicht für jeden Veganer.... denn sein Ziel ist es ein Veganisiertes Reich zu erschaffen.

Antwort
von pruddle, 172

Hi,
ich glaube Veganer sind der Überzeugung, dass das 'vegan sein' immer das Ziel sein sollte. Vegetarisch sollte man sich nur vorübergehend ernähren, wenn man z.B. mit den Eltern wohnt und nicht vegan essen kann oder sich nicht so schnell auf vegane Kost umgewöhnen will.
Eventuell wollen sie diesen ''Werdegang'' beschleunigen. Schließlich ist die Käse/Milchindustrie meist viel grausamer als die Fleischindustrie, bzw. Fleisch ist nur ein Nebenprodukt dieser Industrien.

Zumindest nehme ich das mal an, ich selbst bin keine Veganerin^^

Kommentar von taraanna ,

ja so ähnlich

Antwort
von kayo1548, 139

"
oder sehen die Vegetarier irgendwie als unvollkommen

"

richtig das tun manche (natürlich nicht alle);

schlicht und ergreifend weil sie die vegane Lebensweise als einzig richtige und als erstrebenswert für jeden erachten; also setzen sie ihre eigene subjektive Meinung als objektiven Maßstab für die gesamte Menschheit.

Auf solche Meinungen würde ich letztendlich nicht viel geben - es ist dein Leben und deine Entscheidungen und Maßstäbe.

Antwort
von kiniro, 116

Erst mal ist das kein Gefühl, was du da hast, sondern dein subjektiver Eindruck.

Zum Zweiten kannst du gar nicht von allen Veganern sprechen, da du nur einen Bruchteil kennst.

Drittens ist das Wörtchen "immer" auch fehl am Platz, da sie es wohl kaum die ganze Woche 24 Stunden am Stück machen.

Antwort
von seelenkinder, 184

Wenn man von der Tierschutzseite ran geht, ist "vegetarisch" gut, aber bringt nicht soo viel, da die Kuh ja immernoch für die Milchproduktion her halten muss und entsprechend Bullenkälber und ausrangierte Milchkühe in der Schlachtung landen. Es ändert sich also für die Kuh an sich nichts, ob du ihr Fleisch isst oder nicht, solange die Milch getrunken wird. 

Bei Hühnern ist es ähnlich. Solange man Eier isst, werden männliche Küken geschreddert und Hennen sobald sie nicht mehr genug Eier legen zu Suppenhühnern und Hühnerfrikasee verarbeitet. 

Die einzigen die also wirklich davon profitieren dass man kein Fleisch isst, sind die Schweine. Weil sie ja ausschliesslich für Fleisch herhalten.

Ich denke , daher kommt es, das Veganer versuchen grade bei Vegetariern drann zu bleiben. Sie erhoffen sich , da der erste Schritt schon geschafft ist, das der zweite Schritt auch noch kommt und dann ein Mensch mehr ein tierleidfreies Leben führt . 


Die andere Seite der Medallie ist halt ,dass man mit Druck und agressiven Überzeugungsversuchen , meistens eher das Gegenteil erreicht. Keiner lässt sich gerne bevormunden und unter Druck setzen. 

Was du selbst daraus machst, ist letztlich dir überlassen. Ich lebe bisher auch "nur" vegetarisch, probiere aber immer mehr veganes aus und hoffe dass ich irgendwann ganz die Kurve kriege 

Kommentar von tommy40629 ,

Vor allem, wenn es den Veganer so so sehr wichtig ist, warum machen sie dann nicht die Leute z.B. auf die ganzen tollen Sachen im billigen Fleisch aufmerksam?

Das habe ich denen schon gefühlte 1000 mal gesagt, dass es Sinn macht, dass man wieder am Wochenende Fleisch zu sich nimmt und nicht 3 bis 4 mal am Tag. So ein Konsum ist ja nun wirklich schädlich für den Menschen, die Umwelt und die vielen Tiere.

Kommentar von seelenkinder ,

Argumentiert wird ja schon in vielen Bereichen. Auch das die Intensievviehaltung massenweise Antibiotikagaben notwendig machen und dadurch resistente Keime entstehen. 

Das Gülle in den Massen nicht mehr von den Pflanzen komplett aufgenommen wird, sondern ins Grundwasser sickert und dort den Nitritspiegel ansteigen lässt und Antibiotika ins Trinkwasser gelangen.

 Das man Pro Kg Fleisch ein vielfaches an Wasser und Land(für Futtermittelanbau) braucht, als wenn man den Umweg übers Tier sparen würde und direkt die Pflanzen nutzt. 

Meiner Erfahrung nach, macht das ganze argumentieren aber nur Sinn, wenn die Menschen schonmal grundsätzlich zugänglich sind für die Themen.. Ansonsten wird man so oder so abgeblockt. 

Kommentar von tommy40629 ,

Stimmt, was Du sagst.

Viele Veganer kommen einfach mit der Keule:"Du Mörder, Du nimmst Fleisch & Co zu Dir!!!!".

Sind aber zu faul um z.B. Vorträge an Schulen, Unis usw. zu organisieren.

Kommentar von Omnivore10 ,

Wer von "Umweg übers Tier" spricht hat von Viehfutter absolut KEINE Ahnung!

Kommentar von seelenkinder ,

Leugnen kann man alles , anderen die Ahnung absprechen auch. Ändert nur nichts an den Tatsachen. Bring doch Argumente wenn du glaubst es besser zu wissen " du hast keine Ahnung" ist kein Argument. Das ist ne plumpe agressive Unterstellung und in der Form nicht im geringsten ernst zu nehmen. 

Kommentar von Omnivore10 ,

95% des Tierfutters würde der Mensch nicht anrühren, weil es Abfallprodukte, Koppelprodukte und Zellulose ist oder Getreide minderer Qualität!

1) Zellulose: Gras, Heu, Stroh

2) Koppelprodukte: Sojaschrot, Rapsschrot, Melasse (okay das ja), Stroh, Biertreber, Wintergerste, Schlempe

3) Futtergetreide: schlechtere Böden, welche für Brotgetreide nicht geeignet ist. Schlechte Ernten durch zuviel Sonne/Regen. Folgefrüchte wie Wintergerste.

WAS zum Geier ist daran ein Umweg? Das rührst du alles sowieso nicht an. Das nennt man Veredelung und nicht "Umweg".

Oder verrate mir mal was so täglich davon auf deinem Speiseplan steht?

Nutztiere können das alles viel besser verwerten als du. Schweine haben eine Futterverwertung von 1:2,7. Da ist der Mensch um längen schlechter. Rinder haben zwar eine hohe Futterverwertung, fressen dagegen aber größtenteils oder sogar nur Zeug was du gar nicht verdauen kannst. Einzige ausnahme ist Mais. Wo du aber 4/5 der Pflanze wegwirfst, wird in der Viehzucht daraus aus der GANZEN Pflanze Silage gemacht.

Wer hier von "Umweg" sprichgt hat schlicht keine Ahnung von Tierfutter!

Kommentar von Pangaea ,

Danke, Omni, ich lerne immer eine Menge von dir!

Kommentar von Omnivore10 ,

Danke. Von Menschen, die von "Umweg" sprechen kann man ganz sicher nichts lernen!

Kommentar von seelenkinder ,

Und wo wachsen diese Sachen? Auf Böden die man auch anderweitig nutzen könnte . "Schlechte Böden" in Zeiten wo mit Düngung und Pestizide nur so um sich geschmissen wird? Lachhaft . Wenn man nachhaltig statt extesiv bewirtschaften würde , wäre das kein Problem. Im übrigen kommt Kuba z.b. ganz ohne Pestizide aus, auch das geht ;-) 

http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-08/fleisch-konsum-ressourcen

http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2015-09/kuba-bio-landwirtschaft-nachhaltigkeit-...

Kommentar von Omnivore10 ,

Und wo wachsen diese Sachen? Auf Böden die man auch anderweitig nutzen könnte .

Eben NICHT! Und da kannst du noch so viele Laienmeinungen von fachfremden Laien der "Zeit" bringen. Geh lieber mal zum Landwirten und frag den!

"Schlechte Böden" in Zeiten wo mit Düngung und Pestizide nur so um sich geschmissen wird? 

Ohne Düngen und Pestizide würde da GAR NICHTS wachsen. Von mir aus kannste ja gerne die Kartoffelkäfer freien lauf lassen und den Boden vorher nicht mit Mist düngen. Dann sag ich dir aber, dass du da gar kein Ertrag haben wirst. Von 450dt/ha kannste da nur träumen!

Im übrigen kommt Kuba z.b. ganz ohne Pestizide aus, auch das geht ;-) 

Lebst du in Kuba? Und welchen Ertrag hat Kuba? Können die mit 450dt/ha Kartoffeln mithalten? Welches Klima hat Kuba?

Kuba ist auf dem 22. Breitengrad. Wir sind bei 50! Da sind alleine schon klimatische Unterschiede!

Damnke, dass du mir bewiesen hast wie wenig du über Viehfutter weißt. Und den Fakt über Gras und Koppelprodukten hast du gekonnt überlesen. Sowas kommt davon, wenn man sich landwirtschaftlich von LAIEN wie der Welt "bildet".

Alleine schon diese Lüge beweist das:

Der amerikanischen Organisation Water Foodprint Network
zufolge braucht die Herstellung eines einzigen Kilos Rindfleisch unglaubliche 15.000 Liter Wasser.

Die Waterfootprint hat das zu EINEM ausländischen Weidefleisch berechnet.

Hier hast du die Werte für Deutschland:

http://waterfootprint.org/media/downloads/Report-48-WaterFootprint-AnimalProduct...

Siehe 020220:
Grazing (7869, 91, 721)
Mixed (7037, 88, 703)
Industrial (3560, 85, 606)

Da sehen die Zahlen ganz anders aus. Und 3560 Liter ist REGENwasser! Die Zeit beweist hier deutlich durch unterschlagung dieser fakten, dass sie NUR nachlabern kann was andere schreiben.

Wasser kann nicht verschwinden!

Und wenn ich schon wieder solche Nachlässigkeiten lese, dann bezweifle ich, dass die Zeit bei der Kuba-Frage ebenfalls gründlich recherchiert hat!

Kommentar von seelenkinder ,

Was bezweckst du eigentlich mit der Diskussion? Musst du deine Lebensweise rechtfertigen? Für Tierquälerei gibt es keine Rechtfertigung. Und das du total verblendet bist zeigt doch wie du dir alles zurecht drehst. Klar liegt Kuba in einer anderen Klimazone. Aber DIE haben es geschafft ökologisch zu wirtschaften als sie es mussten. Würde Deutschland sich mehr darum kümmern statt nur auf Masse zu gehen und alles mit Pestiziden voll zu pumpen, wäre es auch hier möglich. Zeigt ja z.b. Demeter . Und Wasser verschwindet nicht, klar. Aber Gülle, ist nunmal kein Wasser und in den Massen wie es mitlerweile ausgebracht wird nehmen es die Pflanzen nicht komplett auf. Vieles versickert ins Grundwasser und verpestet unser Trinkwasser. Die Nitritwerte steigen ja nicht grundlos . 

Für mich ist die Diskusion an dieser Stelle beendet. Wie eingangs schon erwähnt, lohnt es sich nicht solange die Menschen nicht zumindest ein kleines bisschen offen dafür sind sich und ihre Lebensweise zu hinterfragen. 

Kommentar von Omnivore10 ,

Was bezweckst du eigentlich mit der Diskussion?

Um dir zu zeigen, dass deine Aussage Unfug ist!

Musst du deine Lebensweise rechtfertigen?

Hab ich gar nicht nötig!

Für Tierquälerei gibt es keine Rechtfertigung.

Daher findet sie in der regel auch nicht statt!

Und das du total verblendet bist zeigt doch wie du dir alles zurecht drehst.

Ich dreh mir gar nichts zurecht. Ich habe die PRIMÄRE Quelle angegeben und darauf verwiesen, dass die Welt Unfug schreibt!

Aber DIE haben es geschafft ökologisch zu wirtschaften als sie es mussten.

Dir ist schon klar, dass dort eine ganz andere Landwirtschaft stattfindet, weil es nun mal andere BÖDEN und KLIMA sind?!

Vieles versickert ins Grundwasser und verpestet unser Trinkwasser. 

Schwachsinn. Siehe :

http://keckl.de/texte/Anti%20Bodenatlas.pdf

Für mich ist die Diskusion an dieser Stelle beendet.

Weil die Argumente fehlen...

Wie eingangs schon erwähnt, lohnt es sich nicht solange die Menschen nicht zumindest ein kleines bisschen offen dafür sind sich und ihre Lebensweise zu hinterfragen. 

Das MACHE ICH! Nur sollte man nicht ohne zu hinterfragen die FALSCHEN Thesen der Zeit wiedergeben! Die haben von Landwirtschaft nämlich genauso wenig Ahnung wie DU!

Kommentar von seelenkinder ,

Das es nicht lohnt mit dir zu diskutieren hast du doch ausreichend gezeigt . 

1. dein Name ist doch wohl schon alles aussagend. Du definierst dich über deine Lebensweise. Diese zu hinterfragen würde also zu viel für dich bedeuten. 

2. Warum soll ich meine Zeit und Energie an jemanden wie dich verschwenden? Da würde es mehr Sinn machen mich in den Wald zu setzen und die Diskusion mit nem Felsen zu führen. 

3. Du verteidigst die konvetionelle Landwirtschaft die MOMENTAN gängig ist, subentvioniert wird und vom Lobbyismus gedeckt ist. ABER Masse ist nunmal nicht alles. Wahrscheinlich verdienst du dein Geld damit . Klar dass du dich da so massiv verteidgen musst und keine anderen Gedanken oder Lebensweisen zulassen kannst. Das würde für dich ja bedeuten dass du deine Lebensgrundlage in Frage stellen und verändern müsstest . 

4. Mir gehen nicht die Argumente aus. Aber wie gesagt, mit jemandem zu diskutieren ,weitere Quellen raus zu suchen usw, der SO starr ist wie du, ist sinnlos. Faktisch-Energie - und Zeitverschwendung . 

Küken Schreddern ist keine Tierquälerei? Sauen in Kastenständern zu halten die sich nichtmal mehr drehen können ist keine Tierquälerei? Hühnern die Schnäbel ab zu schneiden ist keine Tierquälerei oder Ferkel ohne Betäubung zu kasstrieren und die Schwänze zu kupieren? Kühe in Anbindehaltung das ganze Jahr zu fixieren so dass sie mehr als aufstehen und abliegen nicht können, ist keine Tierquälere? 

Welchen moralischen Wert deine Aussagen haben dürften damit ja wohl klar sein . 

Kommentar von seelenkinder ,

Und so ganz nebenbei . Wenn wir soooo schlechte Böden haben , das wir es uns nicht leisten können direkt auf Gemüse, Getreide usw für Menschen zu setzen... wie kommt es dann das jedes Jahr massenweise Tonnen von Kartoffeln , Gemüse und Obst direkt nach der Produktion weggeworfen werden nur weil sie den Normen nicht entsprechen? 

Wie kommt es das die Bauern , solche MASSEN an Milch Produzieren dass die Preise total in den Keller gehen und TROTZDEM halten sie daran fest statt ihre Betriebe um zu stellen und produzieren immer mehr und mehr? Wie DUMM ist das? Wenn ein Produkt im absoluten Übermaß vorhanden ist, ist es klar dass die Preise in den Keller gehen. Das gleicht man nicht aus indem man immer noch mehr produziert sondern indem man reduziert und auf Qualität setzt statt auf Masse . 

Wir haben in Deutschland nun wirklich nicht das Problem ,das wir die Bevölkerung nicht ernähren könnten . Im Gegenteil . 

Und wie gesagt, Demeter, produziert HIER in auf deutschen Böden, im deutschen Klima, Qualitativ hochwertige Nahrung, OHNE Pestizide . 

Aber ich bin mir sicher, du wirst dir auch dazu wieder irgend etwas aus den Fingern saugen . Nur um nicht einsehen zu müssen dass es auch anders geht . 

Kommentar von Omnivore10 ,

1. stimmt. Ich sage deutlich, dass ich gegen Ernährungsideologien bin!

2. Keine Ahnung, dann mach das doch, wenn dir die Argumente ausgehen!

3. Lügen über Subventionen bringen dich nicht weiter, wenn deine erfundenen Subventionen nicht im Haushaltsplan verzeichnet sind!

4. Mit anderen Worten: Du ziehst den Schwanz ein?

Küken Schreddern ist keine Tierquälerei?

Wenn sie betäubt sind nicht, nein!

Kastenständern zu halten die sich nichtmal mehr drehen können ist keine Tierquälerei?

Das musst du dem Schweinehalter fragen!

Hühnern die Schnäbel ab zu schneiden ist keine Tierquälerei oder Ferkel ohne Betäubung zu kasstrieren und die Schwänze zu kupieren?

Dir hat man auch ohne Betäubung die nabelschnur durchgeschnitten! Das macht piks und danach ist vorbei! Jetzt bausch das hier mal nicht auf!

Kühe in Anbindehaltung das ganze Jahr zu fixieren so dass sie mehr als aufstehen und abliegen nicht können, ist keine Tierquälere? 

Aha....und wieviel Marktanteil macht das aus? Was kann ich dafür, dass die Bayern zu unfähig sind ordentlich Tiere zu halten? Solltest mal in Osten kommen!

wie kommt es dann das jedes Jahr massenweise Tonnen von Kartoffeln , Gemüse und Obst direkt nach der Produktion weggeworfen werden nur weil sie den Normen nicht entsprechen? 

Die werden nicht alle weggeworfen, sondern als Futterkartoffeln sinnvoll noch genutzt! Warum sich Leute so pingelig haben verstehe ich auch nicht!

Wie kommt es das die Bauern , solche MASSEN an Milch Produzieren dass die Preise total in den Keller gehen

Die Preise sind nicht wegen den Bauern im Keller, sondern wegen den Discountern!

TROTZDEM halten sie daran fest statt ihre Betriebe um zu stellen

Was zum Geier willst du umstellen? Milchbauern produzieren MILCH, weil eine Nachfrage besteht! Was soll er sonst machen? Gurken produzieren, der sie nicht verkaufen kann?

Wir haben in Deutschland nun wirklich nicht das Problem ,das wir die Bevölkerung nicht ernähren könnten . Im Gegenteil . 

Genau....und Veganer leben im kompletten Wohlstand und mokieren sich dann noch über die Menschen, die ihre Nahrung produzieren! Unfassbar!

Aber ich bin mir sicher, du wirst dir auch dazu wieder irgend etwas aus den Fingern saugen .

Ich saug mir gar nichts aus den Fingern! Das überlass ich dir! Zum Beispiel deine komische Theorie der "Subventionen".

Kommentar von seelenkinder ,

Die Milchpreise sind im Keller weil es keine Milchquoten mehr gibt , was zur Folge hatte das immer mehr und mehr produziert wurde und DADURCH kam der Preisverfall. Ganz normale Marktwirschaft. Güter die knapp sind sind teuer. Güter die im übermaß vorhanden sind verfallen im Preis. 

http://www.nachrichtenleicht.de/geld-fuer-milch-bauern.2042.de.html?dram:article...

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/milchpreise-bauern-bekommen-knapp-70-m...

Was man umstellen könnte? Z.b. weg von den Hochleistungskühen die man mit Medikamenten und Energiefutter vollpumpen muss und die nach paar Jahren aussortiert werden weil sie dann im wahrsten Sinne des Wortes ausgepumpt sind. Wieder hin zu "alten" Rassen die zwar weniger Milch erzeugen ,aber wiederstandsfähiger sind und älter werden. Die Kälber bei den Müttern lassen und nicht direkt nach der Kolosralmilch trennen. Weniger Massen-ställe und statt dessen wieder die Tiere auf Weiden lassen. Hat doch früher auch funktioniert wo es noch mehr kleine Höfe gab und nicht diese ganzen Massenerzeuger. 

Bio-Weidemilch direkt vom Erzeuger lässt sich teurer verkaufen und die Tiere haben wenigstens nen halbwegs anständiges Leben. 

Und was die Geflügelzucht betrifft müsste man eben auch wieder zurück zu den alten Rassen, statt eine Linie zu haben für die Mast, die so massig Muskeln ansetzen dass sie kaum noch stehen können. Und eine Linie für Eierproduktion wo eben die männlichen Küken vernichtet werden. 

Dann könnte man zumindest ALLE Tiere aufziehen und sie hätten eine gewisse Zeit ein Leben.

Beim "wegwerfen" geht es nicht nur um Kartoffeln. Es betrifft genau so Äpfel, Birnen , Gurken, Karotten usw. Selbst Fleisch wird tonnenweise weggeworfen. 

Die Nabelschnur ist kein vergleich zur Kastration oder zum Schnäbel kupieren. Sie ist gut durchblutet, aber nicht mit Nerven durchzogen. Da macht nichts "pieks" . Im gegensatz zu den sehr großen Nervenbündeln der Hoden. Kann dir ja gerne mal zwischen die Beine treten , dann merkst du dass es mehr ist als mal kurz "pieks" 

Im übrigen kann man sich auch sehr gut mit mit wenig Geld vegetarisch oder vegan ernähren wenn man sich nicht nur mit Fertigprodukten vollstopft. 

Kommentar von beglo1705 ,

Hier muss man sich nichts aus den Fingern saugen. Demeter ist noch viel viel schlimmer, als alle Massentierhalter zusammen, denn sie versklaven Menschen in ihrer Sekte und saugen sie aus: Universelles Leben.

Aber klar, solche Ideologien braucht ein Veggie von heut, weil ihr vor lauter Soja schon nicht mehr logisch denken könnt.

Macht einfach die Augen auf.

Kommentar von seelenkinder ,

Menschen können sich aussuchen wo sie arbeiten, falls dir das entgangen sein sollte, in Deutschland gibt es keine Sklaven. Tiere haben diese Wahl nicht. Und die Erzeugnisse von Demeter sind hochwertig und ohne Pestizide 

Kommentar von beglo1705 ,

Aber nicht bei einer Sekte, die ihr ideologisches Denken 1:1 den Anhängern aufdrückt. 

Demeter und ohne Pestizide, das kann nur jemand glauben der nie was mit biologischer Landwirtschaft am Hut hatte. Aber klar, es steht ja drauf, alles Bio und Öko.... *lol*

Na dann hoffe ich für dich, dass du nicht doch mal erfährst mit was das Demeterzeug behandelt wird und welche Qualen die Anhänger durchmachen müssen. 

Und doch, auch bei uns gibt's Sklaven: das sind die, die Ideologien folgen, vom Konzept und der dahinter stehenden Rechnung keinen blassen Schimmer haben, aber sich ein schönes Bild vorgaukeln lassen. 

Kommentar von seelenkinder ,

Darin sich etwas vor zu machen und stupide Lügen auf zu tischen scheinst du ja echt gut zu sein. Wenn es soo schlimm wäre bei Demeter, warum bleiben die Leute denn da? Sie könnten gehen wie jeder andere auch . Wenn sie es nicht tun .. hmm villeicht bleiben sie weil sie aus ÜBERZEUGUNG  da arbeiten WOLLEN?

Antwort
von moonbrain, 84

Die spüren, dass du dir Gedanken über deinen Lebensstil machst und fragen sich, wieso die "Zwischenstufe" einlegen. Es gibt auch viele Veganer, welche so freudig gestartet haben, dass sie die ganze Welt überzeugen möchten. Nicht weil sie missionieren wollen, sondern weil sie es selber so toll finden.

Es gibt Leute, die kaufen ein neues Auto und sind so begeistert, dass sie allen in den Ohren liegen. Das wirft ihnen keiner vor. Wenn man Veganer ist und es toll findet, heisst es sofort, man sei am Missionieren....

Ich gehe es ruhiger an. Oftmals werde ich aber von Omnivoren in Diskussionen verwickelt und am Ende wirft man mir vor, ich predige meinen Lebensstil....dabei haben die angefangen.

Ich war fünf Jahre Vegetariert...und wurde dann Veganer. Wenn die Gedanken weiterführt, welche einen zum Vegetarier machen, dann wird man unweigerlich Veganer. Meine ich nicht als "Drohung" - finde das positiv ;-).

Wenn du als Vegetarier zufrieden bist, dann ist das doch super. "Gereifte" Veganer freuen sich darüber, weil einer weniger Fleisch auf dem Teller haben muss.

Antwort
von bonniedaniels, 137

Meiner Erfahrung nach gilt bei Veganern die Devise "Ganz oder gar nicht!".
Wenn du dich dazu entscheidest, Vegetarier zu werden, damit keine Tiere für dich leiden, warum isst du dann Eier, bei denen die Tiere trotzdem leiden müssen? Auch bei der Milchproduktion und bei der Eierproduktion leiden und sterben Tiere.

Kommentar von kayo1548 ,

beim Gemüse und Obstanbau auch;

letztendlich kann man das leider nie ganz vermeiden das andere Lebewesen sterben.

Daher ist es meiner Meinung nach kein guter Grund Veganer oder Vegetrier zu werden damit keine Tiere mehr sterben, weil das einfach nicht möglich ist.

Es sollte letztendlich einfach darum gehen was für eine Lebens- und Ernährungsweise man für sich selber als erstrebenswert erachtet.

Kommentar von tommy40629 ,

Man kann es für sich machen. Habe ich, bin nicht Veganer, auch gemacht. Ich esse nur Wild, so kommt kein Kilo Fleisch im Jahr zusammen. Und der Rest ist nachhaltig produziert, zwar etwas teurer aber ohne die ganze Zusatzstoffe und Gifte, die nun mal wirklich in den sehr billigen Zeugs drin sind.

Umsonst sehen die Menschen, die 4 mal billiges Fleisch am Tag essen nicht so krank aus. Gilt sicher hier auch für das teuerste Fleisch der Welt.

Ähnliche Qualitätsunterschiede gibt es bei Eiern, Käse, Milch ...

Kommentar von Bitterkraut ,

Ja, ich esse kein Fleisch, außer einmal im Jahr (die militanten oder religiösen Vegetarier werden gleich sagen, daß ich kein Vegetarier bin) da läd ein Freund zum Grillfest ein. Dieser Mensch züchtet Weideschweine, die nach Demeter-Richtlinien gehalten und geschlachtet werden. Der Schlachter kommt ins Haus. Damit kann ich leben. Nicht der Tod der Tiere ist der Punkt, sondern das Leben. Ich esse keine Tiere aus quälerischer Haltung und ich hab kein besonderes Bedürfnis nach Fleisch, kann gut darauf verzichten.

Meine Eier und einen Teil meiner Milchprdukte, die ich sparsam verwende, bekomme ich von einer Altbäuerin, die sich mit ihrer kleinen Hühnerschar ein Zubrot zur spärlichen Rente verdient. Da muß ich vorbestellen und komm auf höchstens 60 Eier im Jahr, meist weniger, weil sie viele Anfragen hat.


Kommentar von Omnivore10 ,


Umsonst sehen die Menschen, die 4 mal billiges Fleisch am Tag essen nicht so krank aus. 

So ein Unfug! Vegane Menschen sehen oft viel kranker aus.

Antwort
von tommy40629, 133

Dann solltest Du sie mal fragen, wie es mit Akzeptanz aussieht.

Veganer sind ja angeblich ein so offenes und verständliches Völkchen.

Ich esse keine 1000g Fleisch im Jahr und immer noch ein Mörder.

Lass Dich von denen zu nichts zwingen. Klar ist es wirklich schlecht, wenn man 3 Mal am Tag Fleisch zu sich nimmt.

Und es gibt wirklich Veganer, die alle Menschen bekehren wollen. Denen muss man klar sagen, dass man als Vegetarier zufrieden ist.

Ich mache mir immer mein Eis mit Milch, denn gefrorene Früchte sind kein Speiseeis! Und wer ehrlich ist, der gibt das auch zu.

Wenn man darauf achtet, dass das Zeug aus nachhaltiger Produktion kommt, dann muss man sich nichts vorwerfen.

Und wenn Dir dann noch einer dumm kommt, dann lasse ihn reden.

Es könnte sein, dass die nur neidisch sind, dass wir eben immer noch leckere Sachen essen können.

Eier, Käse usw. das ist alles sehr lecker und für Veganer VERBOTEN!!!

Kommentar von taraanna ,

weil Käse die größte und furchtbarste Tierquälerei ist die es gibt

Kommentar von tommy40629 ,

Und Milch erst! Ich mache mir gleich wieder ein fettes Eis.

Und genau, weil ihr so rangeht stoßt Ihr auf Ablehnung.

Kommentar von Omnivore10 ,

weil Käse die größte und furchtbarste Tierquälerei ist die es gibt 

Schwachsinn! Solch Leute wie du haben anscheinend noch nie eine Milchkuh in Natura gesehen!

http://www.delaval.de/ImageVaultFiles/id_43/cf_5/Cow%20using%20swinging%20cow%20...

--> "unglaubliche Tierquälerei" *kopfschüttel*

Kommentar von kiniro ,

Verboten sind sie nicht - Veganer wollen nur nichts von und mit Tier essen.

Neidisch?!? Träum mal weiter.

Ansonsten riskier doch mal einen Blick in "einfach vegan backen" und "vegane Lunchbox" von Eckmeier oder in "La Veganista" oder den vielen anderen veganen Koch- und Backbüchern.

Kommentar von tommy40629 ,

So wie die Veganer aktuelle überzeugen wollen, wird das nichts.

Einfach die Menschen auf die gesundheitlichen Probleme aufmerksam machen, wenn sie sich 3 bis 4 mal am Tag das billigste Fleisch in den Mund stopfen.

So bekommt man die Leute erst einmal in die richtige Richtung.

Das bekommen aber nicht mal prominente Veganer auf die Reihe.

Kommentar von taraanna ,

ja ich selbst hätte nicht erwartet das es geschmacklich keinen Unterschied macht ob man da mit Milch Sahne und Eiern kocht oder doch mit gesunden Ersatz Produkten

Kommentar von taraanna ,

was meinst du???

Kommentar von taraanna ,

okay keine Ahnung wer hier so ran geht aber okay du bist wahrscheinlich wieder der typische antiveganer^^

Antwort
von SJ7IFVQ5, 13

Mehrfach Frage
Aber weil entweder ganz oder gar nicht... wenn du kein Fleisch ist und deshalb mehr Milch und eier zu dir nimmst schadest du den Tieren noch mehr!

Antwort
von DreiGegengifts, 104

Wow kennst du viele Veganer. Warum besprichst du das nicht mit deinen veganen Freunden warum die so reagieren?

Antwort
von muschmuschiii, 176

Veganer haben nun mal ein sehr starkes Sendungsbewusstsein, ihre Ernährungsform als allein seligmachend darzustellen.

Du bist als Vegetarier ja schon "in ihrer Richtung" unterwegs, deshalb vermute ich ganz stark, dass sie davon überzeugt sind, dich zügiger und mit weniger Aufwand von ihrer Ideologie zu überzeugen als den klassischen Mischköstler.

Kommentar von tommy40629 ,

Kluge Veganer akzeptieren es, wenn jemand Vegetarier ist.

Kommentar von Bitterkraut ,

Kluge Veganer und Vegetarier haben es nicht nötig, jedem ihre Ernährungsweise auf die Nase zu binden.

Sie kennen die Antwort?

Fragen Sie die Community