Frage von RichiaWessner, 481

Warum hacken Veganer auch auf Vegetariern rum?

Ich meine, ich bin seid 2 Jahren Vegetarierin, kann aus wirklich gesundheitlichen Gründen NOCH nicht vegan leben, und trotzdem werde ich doch oft von veganern dumm angemacht. Ist jetzt nicht so dass ich damit ein großes Problem hab, aber an die Veganer: warum? Ich meine, ich zwinge auch keinem auf Vegetarier zu sein und rede und rede das vegetarisch Doch viel besser und gesünder ist. Jeder isst wie er will. Natürlich, hin und wieder, Vorallem spaßhalber wenn z.b. beim grillen nicht genug Fleisch da ist, kommt von mir mal der Spruch "dann können wir ja alle zusammen Vegetarier sein". Wirklich mit jemandem diskutiere ich nur, wenn derjenige meint Vegetarismus ins schlechte zu ziehen, wie sinnlos das ist etc. Oder wenn mal wer fragt. Aber wenn ich in veganer foren oder Gruppen unterwegs bin kommen Sachen wie "Vegetarier ist auch nicht besser-die Tiere leiden immernoch!" Oder "Dinge wie ei sind total ungesund" etc..warum? Was bringt es, einen Menschen der sein möglichst bestes gibt, anzumeckern er soll mehr machen?

Antwort
von WorldHistory99, 82

Vegetarismus an sich ist natürlich besser als Omnivore Ernährung. Aber wir Veganer vertrauen auf Fakten über gesunde Ernährung, weshalb wir des Öfteren von Tierprodukten wie Milch und Fisch abraten. Ich mach das nicht um die Vegetarier runter zu ziehen, sondern einfach weil es für den Menschen z. T. noch ungesünder ist sich fleischlos aber dafür noch mehr mit Milchprodukten etc. zu ernähren. Milch, Käse und Fisch sind noch weit ungesünder als Fleisch (Ausnahme McDonald's-da ist alles gleich ungesund). P.S. laut einer Studie leiden Vegetarier die genauso viel Tierprodukte zu sich nehmen wie Omnivore noch öfter an der Koronaren Herzkrankheit als regelmäßige Fleischesser.

Kommentar von elha98 ,

Das hat pauschal nichts mit dem Vegetarismus zu tun, sondern mit dem Verzehr von Fleischersatzprodukten bei Vegetariern. Ein Vegetarier, der sich wie ein Raw-based-Veganer nur von Frischprodukten ernährt, lebt gesünder als ein Veganer, der sich ebenfalls von Ersatzprodukten ernährt. Zudem ist da noch das B12-Problem bei Veganern... Es sei denn, man baut seinen Kram selbst an...

Antwort
von Buchstabenfrau, 81

Das erlebe ich eigentlich nicht. Wir sind Vegetarier (2 Personen in der Familie) und freuen uns wenn wir ein veganes Gericht gekocht haben. Ich denke als Vegetarier bist du auf einem Weg. Vegetarisch ist ok (für uns) wenn es vegan auch geht, finden wir es super.

Wir bewundern es eher als dass wir eine Ideologie daraus machen. Von Veganern haben wir noch nie ein Negatives vernommen.

Die meisten sind sehr froh wenn sie einfach und ohne sich rechtfertigen zu müssen, ihr Leben leben können. Wir rufen aber auch keine Ideologie in den Raum um dies oder jenes zu bewerten.

Antwort
von Illusionsbild, 33

Das sollte natürlich nicht sein, dass jemand auf dir rumhackt. Was soll das denn bitte- lass dich von niemandem schlecht reden. Es gibt immer Menschen die missionieren wollen und andere versuchen mit Druck ihre eigenen Werte aufzudrängen.

Natürlich stimmt es, dass Tiere leiden und vieles hierzulande sehr ungesund ist... ich ernähre mich selbst auch vegan und finde es für mich prima, ...wenn ich jemanden 'überzeugen' will, dann koche ich der Person etwas leckeres und gesundes, samt Vor und Nachspeise. Das nützt oft mehr und auch ist die eigene sichtbare Gesundheit für andere mehr Ansporn als jede Ermahnung.

Antwort
von aurora13, 235

Ich denke man kann da nicht grundsätzlich von "Den Veganern" sprechen, es gibt überall Menschen die denken, ihre Lebensweise wäre die einzig Richtige und die andere Menschen in ihrer Andersartigkeit nicht akzeptieren können sondern sie dafür verurteilen.

Man sollte sich nicht dafür rechtfertigen wie und was man isst; ich selber ernähre mich weitesgehend vegetarisch aber wenn ich mal Lust habe beim Grillen etwas Fleisch zu essen, dann mache ich auch das ohne mir reinreden zu lassen. Ich kann auch Menschen nicht verstehen, die unglaublich viel Fleisch essen, ich muss dabei immer an die Tiere und deren Haltung denken...schlussendlich muss das aber jeder für sich selbst entscheiden.

Wenn Du von Veganern blöd angemacht wirst, sind das m.E. engstirnige Menschen die nur sich und ihre Sichweisen sehen...mit solchen Menschen würde ich garnicht diskutieren!

Kommentar von Iflar ,

Großartige Antwort!

Antwort
von Undsonstso, 245

Ich vermute mal, es gibt Veganer, die meinen, dass Vegetarierer noch nicht so eine Stufe der Vollkommenheit erreicht haben, wie sie selbst.

Solche "Hardcore-Veganer" haben sich in meinen Augen i-wie radikalisiert und lassen für Menschen gar keine andere Ernährungsform als die eigene gelten und sie definieren sich hauptsächlich über ihre Ernährung.

Ich frage mich dann immer, ob diese Extrem-Veganer

  • Medikamente /  Arzneimittelwirkstoffe  tierischen Ursprungs (Surfactant für Frühchen, Protamin in der Intensivmedizin  u.ä.) verbieten würden, wenn sie etwas zu bestimmen hätten
  • künstliche Ernährungen (die sind alle unveagn)  für Patienten abschaffen würden , so dass Menschen, die sehr gute Chancen haben zu gesunden, verhungern sollen.

Ich finde, Missionierungsveganer gehen eindeutig oft zu weit mit ihren Aggitationen.

Kommentar von Omnivore09 ,


Missionierungsveganer gehen eindeutig oft zu weit mit ihren Aggitationen.

Schlimmer finde ich die Denunzierungen und vor allem die Verleumdungen, dass Tiere in der Viehzucht pauschal immer leiden!

Antwort
von kiniro, 106

Mich nerven vielmehr Leute, die seit und seid nicht auseinanderhalten können.

Was denkst du, was mit den meisten männlichen Küken und männlichen Kälbern passiert?
Schmeiß mal deine Suchmaschine an, dann wirst du es wissen.

Ebenso ist es nicht normal, dass eine Hochleistungsmilchkuh nach spätestens 5 Jahren sozusagen ausgelutscht ist.
Dabei können Kühe viermal so alt werden.

Antwort
von kami1a, 151

Hallo! Ich kann das auch nicht verstehen und finde es auch nicht gut. Es gibt doch viel mehr gemeinsame Ziele als Unterschiede. 

Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandeln. (Mahadma Gandhi)

Alles Gute. 

Kommentar von Omnivore09 ,

Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandeln.

Genau. Und wir sind in DE moralisch sehr weit fortgeschritten, weil wir unsere Tiere sehr gut behandeln. Deswegen hat ja Deutschland auch einer der strengsten Tierschutzgesetze!

Danke, der Satz beweist wie moralisch fortgeschritten wir leben!

Was das nun mit Vegs zu tun haben soll, bleibt wohl ein Rätsel!

Kommentar von kami1a ,

Und wir sind in DE moralisch sehr weit fortgeschritten, weil wir unsere Tiere sehr gut behandeln.

Wäre das schön...

Kommentar von Omnivore09 ,

Es ist schon längst Realität!

Kommentar von MLPxLuna87 ,
Und wir sind in DE moralisch sehr weit fortgeschritten, weil wir unsere Tiere sehr gut behandeln

Märchenstund hat Gold im Mund.

Kommentar von Omnivore09 ,

Märchenstund hat Gold im Mund.

Stimmt! Vorallem die leidenen Nutztiere sind Märchen der Sonderklasse A!

Kommentar von kami1a ,

 Vorallem die leidenen Nutztiere sind Fakten der Sonderklasse A!

Kommentar von Omnivore09 ,

Deine Texte sind verleumderische Tatsachenbehauptungen, die ins Guinness-Buch der Rekorde gehören!

Kommentar von kami1a ,

Tatsachenbehauptungen stimmt zumindest und ich habe genug Höfe gesehen

Kommentar von josiexp ,

@omnivore09 Warum willst du es nicht glauben, dass Massentierhaltung existiert? Ich gehe jetzt mal davon aus, dass du in einem Dorf lebst wo es mehr Kühe als Einwohner gibt. Aber es sind nicht alle Leute so freundlich zu den Tieren wie der Bio Bauer von neben an! Es ist nun mal so dass die Massen es möglichst billig wollen und die Industrien an allen Ecken spart ... https://youtu.be/5c71Sb1-WOww https://youtu.be/BXn07cdjpUQ https://youtu.be/_Xp3l21k8uE

Kommentar von Nyaruko ,

Schöne Filmchen.

Film 1: Geile Hühner auf der Stange.  
Film 2: Rentner werden - Demo fürs Alter.   
Film 3: Maßbandroulade?

Antwort
von Maisbaer78, 49

Tun sie das?

Man sagt doch : Ohne Vegetarier keine Veganer.

Die große Mehrheit der Veganer begrüßt die Vegetarier mit offenen Armen.

Engstirnigkeit gibts aber überall... das darf man nicht pauschalisieren.

Antwort
von Andretta, 178

Du schreibst ja selbst, dass Du für Vegetarismus diskutierst. Das tun Veganer für Veganismus auch. 

Ich ernähre mich vegan. Üblicherweise diskutiere ich von selbst nicht viel über Ernährung. Meist werden Diskussionen von außen an mich herangetragen. 

Manchmal ist es aber so, dass ich in Diskussion gerate, weil jemand etwas behauptet, was meinem ureigensten Bedürfnis nach Logik entspricht und so meinen Widerspruchsgeist weckt. 

Das kann mir beispielsweise passieren, wenn mir ein Vegetarier erklärt, er esse aus Tierschutzgründen kein Fleisch, und dabei nach seinem Joghurt greift. 

Warum? Der Einfachheit halber die Kopie eines meiner Texte aus einem anderen Thread:


>Dass ich für mich auch Milch ablehne, kommt daher, dass ich das Leben einer Milchkuh noch viel grausamer finde, als das Leben eines Wildschweines oder auch eines Weiderindes.
Die konventionelle Milchkuh wird künstlich dauergeschwängert, damit sie überhaupt Milch gibt. Die Kälber werden ihr nach der Geburt entzogen, ein traumatisches Erlebnis für die empfindsamen Tiere. Statt Muttermilch bekommt das Kalb nun Austauschnahrung, denn die fette Milch der Kuh beansprucht der Mensch ja für sich. 
Da stehen sie nun, die armen Milchkühe, mit hochgezüchteten dicken Eutern, mit denen sie kaum laufen können, unter ständigen Schmerzen. Viele dieser Kühe leiden aufgrund des steten Melkens an schlimmen Euterentzündungen (Mastitis). Blut und Eiter in 'unserer' Milch ist normal. 
Für den Stoffwechsel einer solchen Kuh ist die ständige Milchproduktion Hochleistungsarbeit. Nach rund drei bis fünf Jahren einer solchen Folter sind die Tiere dann so ausgelaugt, dass sie ausgemustert werden und - auch beim Schlachter landen. 
Da finde ich ein Stück Wild echt humaner.<

Manchmal reduziere ich das ganze dann auf einen Spruch. Weil ich weiß, wie unwillkommen solcherlei Diskussionen zumeist sind. Der Spruch ist aber nicht immer zu vermeiden, er ist dann schlicht eine Art Überdruckventil.

An sich weiß ich, dass das nicht zielführend ist. Allein, ich bin auch nur ein Mensch. 

Kommentar von RichiaWessner ,

Daumen hoch, super kommentiert :) Vielleicht wurde das etwas falsch verstanden, ich fange keine disskusionen  an, aber wenn jemand meint diskutieren zu müssen, mache ich da schon meistens mit. Vorallem wenn Leute mir kommen dass das mit dem gesundheitlichen nur ne ausrede ist und so..

Kommentar von AppleTea ,

@omni, Woher willst du bitte wissen, wie sich die Kuh fühlt? oder das Kalb? Meinst du wirklich, dass eine Mutter noch keine Bindung zu ihrem Kind aufbaut während der Schwangerschaft?? Echt schade, dass du keine Frau bist.. sonst wüsstest du, was du für einen Schwachsinn erzählst

Kommentar von Omnivore09 ,

Woher wollt IHHHHR das dann bitte wissen?

Stichwort: Erfindung!

Kommentar von AppleTea ,

Für dich ist alles ne Erfindung wenn es nicht in dein Weltbild passt, omni

Kommentar von Andretta ,

Stichwort Wahrnehmung. 

Du solltest mehr schlafen, omni.

Kommentar von Omnivore09 ,

Nö! Vegane Propaganda aber schon. Denn das SIND Erfindungen um Landwirte zu verleumden!

Kommentar von saxsells ,

Gebe dir recht. Landwirte müssen den Wahn (Vegan) ausbaden. 

Kommentar von JustNature ,

Das Gerede von der ach so gequälten Kuh ist unerfahrenes Städtergerede - nachgeplappert den vielen gefühlsduseligen tierverliebten Laienwebsites.

Es ist grundsätzlich falsch, landw. Nutztiere zu "vermenschlichen". Nutztiere sind keine Menschen und die ganze Riesen-Gefühlswelt, die ihnen von Romantikern unterstellt wird, ist sehr fragwürdig.

Insbesondere die ihnen seit ein paar Jahren massenhaft angedichtete "Mutterliebe". Der Landwirt trennt Kuh und Kalb kurz nach der Geburt und jeder praktische Milcherzeuger muß so handeln, auch der Biobauer. Dadurch entsteht so gut wie keine Beziehung zwischen Kuh und Kalb. Die "erschütternden Trennungs-Stories" die da fantasiert werden, haben mit der Realität nichts zu tun. Die Kuh gibt Ruhe und das Kalb gibt Ruhe, schläft fast nur.

Daß das neugeborene Kalb "nur" Milchaustauscher bekäme ist total falsch. Jedes Kalb bekommt die Muttermilch (Kolostralmilch) - es geht gar nicht anders. Erst nach einigen Wochen füttert ein Teil der Betriebe Milchpulvermilch zu. Es gibt aber auch viele Betriebe, die "Vollmilchtränke" bis zum Absetzen praktizieren. Die Bauern sind vom gnadenlosen Markt gezwungen, sich sehr ökonomisch zu verhalten. Wer das nicht tut, ist nächstes Jahr pleite.

Daß die Milchkühe dauernd an Euterentzündungen leiden, stimmt nicht. Die Bauern können das Problem gut handhaben, in der Regel reichen einfache Hygienemaßnahmen.

Daß Blut und Eiter in die Trinkmilch gelangt, ist böswillige Propaganda-Fantasie. Kein Lebensmittel wird derartig kritisch geprüft wie Milch. Ein Bauer, der Mastitis-Milch in die Verkaufsmilch reinmelkt, runiert seine Existenz. Sowas kommt sofort auf ("Hemmstoff-Tests der Molkerei usw.). Ihm wird der Abliefer-Vertrag gekündigt oder man holt 1 Monat die Milch nicht ab. Einem großen Betrieb fehlen dann z.B. 14000 Eu im Monat! Solche Risiken geht niemand ein!

Daß die typischen deutschen Milchkühe (der übliche Leistungsbereich ist 6500 kg/Jahr) unter "ständigen Schmerzen leiden" ist auch Fantasie-Propaganda. Kein Tierarzt, der täglich mit Nutztieren zu tun hat, würde das unterschreiben.

In den Jahren 2012-2013 waren attraktive Milchpreise. Da hat es sich ökonomisch gelohnt, Hochleistungen (über 8000 kg pro Jahr) "herauszufüttern". Nun sind die Milchpreise aber ruiniös. Da lohnt sich nach gesicherten ökonomischen Erkenntnissen Höchstleistung nicht. Es gilt das "Gesetz des abnehmenden Ertagszuwachses". Es sinkt die "optimale Intensität" gemäß dem Prinzip "Grenzertrag = Grenzkosten", wenn der Produktpreis sinkt.

Die Praktiker wissen das, nicht aber die gefühlsduseligen Städter, die eine Schreckenslandwirtschaft behaupten, die es gar nicht gibt.

Kommentar von Omnivore09 ,

Sehr schöner Kommentar, der diese Propaganda mal gehörig was entgegensetzt! Aber lieber JustNature....ich hab es schon tausend masl probiert...man stößt auf taube Ohren! Wenn PeTA sagt die leiden, dann leiden die auch....das ist wie ein Gesetz.

Ist ja auch klar, denn wenn die Veganer das abnehmen würden, was du schreibst, dann würde ja ihr Kartenhaus zusammenbrechen!

Kommentar von Pangaea ,

Mit Fakten kommst du nicht gegen Ideologien an.

Kommentar von Andretta ,

"Mit Fakten kommst du nicht gegen Ideologien an."

Nicht wahr?! Das denke ich mir auch immer, wenn sich die Extremisten der Fleischesserfront hier zu Wort melden. 

Da werden Tatsachen verdreht und geleugnet, was das Zeug hält. 

Erbärmlich. 

Kommentar von Undsonstso ,

So, so , es gibt also "Extremisten der Fleischesserfront" im Zusammenhang mit "Erbärmlich", die sich hier zu Wort melden....
Das impliziert, dass es Massen an extremistischen Usern gibt, die hier nur beleidigen.

Was ist eine "Fleischesserfront"  allgemein ? Klingt aber auch stark nach Aggitation und Feindbildaufbau und letztendlich Krieg.....

Antwort
von maiminase, 180

Vielleicht weil sie glaube, dass sie was Besseres sind, weil sie ja "die Umwelt noch weniger" schädigen (was höchstwahrscheinlich nicht der Fall ist, das ist heutzutage in unserer Gesellschaft schier unmöglich).

Find ich ziemlich intolerant, ehrlich gesagt. Wobei ich denke, dass sicher nicht alle Veganer so denken :)

Antwort
von walthari, 196

Ernähre mich schon lange pseido-vegetarisch und ab und zu mal vegan und auf mir hackt keiner rum...würde vermuten das hat eher mit deinem kulturellen Umfeld zu tun ; )

Das ich gefragt werde ob ich auch Blumen esse oder so ist mir zwar schonmal passiert aber sowas ist eher selten..; )

Ausserdem...wen interessierts... : )

Antwort
von esaeraha2, 51

Weil vegan zu sein viel mehr Vorteile hat für Tiere, die Welt, andere Menschen, dich. Ich hab auch immer das Verlangen Vegetarier dazu überreden zu müssen vegan zu leben. Da sie schon den Schritt gewagt haben vegetarisch zu leben, also ist die Wahrscheinlichkeit dass dieser Vegetarier zu einem Veganer wird höher 💁🏼

Antwort
von wickedsick05, 127

dazu gabs mal eine Studie:

Dass Vegetarier und Veganer die besseren Menschen sind,
wissen sie selber nur zu gut. Aber wer unter den besseren Menschen
gehört nun wirklich und wahrhaft zu den allerbesten? Man kennt es von
Religionen: Wer Gott oder den Göttern oder dem Heiligen an sich
besonders nahe sein will, wird öfter zum Extremismus verführt.

Ein naiver Mensch würde vielleicht annehmen, dass sich die Anhänger der
verschiedenen Fraktionen des guten, fleischfreien Daseins wechselseitig
gern leiden mögen. Tatsächlich ist es nach Rothgerbers Untersuchung so, dass die Veganer die bloß gesundheitsorienterten gegenüber den ethisch orientierten Vegetariern abwerten, und zwar umso stärker, je stärker sie selbst ethisch orientiert sind.


Wurde bei der Befragung ins Spiel gebracht, dass die Mehrheit der Menschen ja immer noch dem liederlichen Fleischverzehr frönt, schlossen sich die Reihen wieder: Dann waren auch die strengsten Veganer wieder eher bereit, den bloß gesundheitsopportunistischen Vegetariern ein bisschen von ihrer Überlegenheit abzugeben.

Dass die angeblich prinzipielle ethische Überlegenheit der
vegetarischen/veganen Ernährungs- und Lebensweise einer kritischen
Überprüfung ebenso wenig standhält wie die Behauptung, eine fleischfreie
Kost sei naturgemäß gesünder, ist dann für vegetarische/vegane
Ideologen absolut unerträglich.

http://www.heise.de/tp/artikel/42/42246/1.html

Kommentar von wickedsick05 ,

Wer also – wie Karen Duve – die konsequent ethische Position bezieht, dass Fleischesser sowie Vegetarier, die Milchprodukte und Eier auf dem Speiseplan behalten, moralisch gar nicht erst mitspielen dürfen, wird sich seinerseits vor den Frutariern rechtfertigen müssen, die nur essen, was die Pflanzen freiwillig hergeben. Die Frutarier geraten gegenüber den Lichtköstlern ins moralische Hintertreffen, weil diese nur von den Strahlen der Sonne leben. Lichtköstler wiederum müssen sich im Vergleich
zu Hungerkünstlern – die im dunklen Loch hausen, um Tieren nicht die Sicht zu nehmen – arg verfressen vorkommen.

Leicht sei diese Lebensweise,davon schwärmen vegane Aktivisten, den widrigen Umständen zum Trotz. So empfängt das Portal
seine Besucher mit der frohen Botschaft: „Es ist so leicht, vegan zu
leben.“ Auf www.einfachbewusst.de will ein Autor bereits mit seinen
Schlagzeilen überzeugen: 1. Simple Ernährungsregeln, 2. Simples
Einkaufen, 3. Simples Kochen, 4. Simples Essengehen, 5. Simple Ethik. Auch die Vegane Gesellschaft Deutschlands e. V. findet alles ganz easy: „vegan zu leben ist heutzutage sehr einfach, sehr lecker, unkompliziert,für ein langes, gesundes vitales leben sehr hilfreich – und für die zukunft unseres planeten von entscheidender bedeutung.“ Sollte jemand Startprobleme haben, nimmt ihn die Tierrechts-Organisation Peta (People for the Ethical Treatment of Animals) gern an die Hand: „Peta hilft Ihnen, Ihren Alltag ganz einfach vegan zu gestalten und liefert Tipps und Tricks rund ums Einkaufen, Kochen und Backen sowie mehr Hintergründe zum genussvollen trendigen veganen Leben.“

Das klingt verlockend, denn leicht will es schließlich jeder haben.
Der Veganismus verspricht, Gemüt, Gewicht und Gewissen gleichermaßen zu erleichtern. Was gibt es Praktischeres, als den profanen Kleinkrieg gegen Krähenfüße und Speckröllchen mit dem internationalen Kampf gegen das Tierleid zu verbinden? Dass man ausgerechnet mit seinen Ernährungsmarotten für die Zukunft unseres Planeten von entscheidender Bedeutung sein könnte, ist gewiss eine äußerst erhebende Vorstellung.

Deshalb haben Vegetarier den Fleischverzicht schon immer als
Patentlösung aller Weltprobleme ausgegeben: „Ich weiß, daß das
Fleischessen die Angel ist, woran alles Übel hängt, und daß, wer von ihr läßt, auch von den anderen Naturwidrigkeiten sich früher oder später, schneller oder langsamer, befreien wird“, schreibt 1889 der
Naturphilosoph und Prediger Johannes Guttzeit in der Zeitschrift Der
Vegetarier. Praktisch, wenn man alle seine schlechten Gefühle auf eine Gruppe von Menschen projizieren kann: die Fleischesser, die
Tierausbeuter.

Es drängt sich allerdings der Verdacht auf, dass die „Leichtigkeit“,
von der die Aktivisten schwärmen, unbewusst vom Jenseits aufs Diesseits verlagert wird. Wahrhaft Gläubige verzichten gern auf irdische Genüsse, weil im Jenseits dann ja der gerechte Lohn für alle Entsagungen gezahlt wird. Je standhafter man der Sünde widersteht, desto leichter werden angeblich die Zumutungen des Alltags. Der versprochene „Zuwachs an Lebensfreude“ ähnelt allerdings dem der Zeugen Jehovas, die sich darauf freuen, nach dem Weltuntergang ganz groß rauszukommen.

http://www.berliner-zeitung.de/gesundheit/veganer-in-berlin-warum-veganes-leben-...

Kommentar von Bevarian ,

vor den Frutariern rechtfertigen müssen

Ich liebe Diskussionen mit Frutariern - vor allem, wenn man sie fragt, was sie von Klopapier halten...   ;)))

Kommentar von elha98 ,

Welche Studie kann verlässlich sein, wenn sie bereits so subjektiv und sarkastisch beginnt?

Antwort
von Hulagurl16, 30

Bei mir ist es so, dass ich davon ausgehe, wenn jemand sagt, dass er Vegetarier ist, das aus moralischen und ethischen Gründen macht  und ich mich frage, ob sie auch so informiert sind, um zu wissen, dass für Milchprodukte, Eiern und Co. genauso Tiere leiden. 

 

Antwort
von ButchButch, 64

Woran erkennt man einen Veganer? - Er sagt es dir.

Ich schätze 99% aller Veganer sind nicht Veganer, um Tiere zu schützen. Sie wollen einfach bessere Menschen sein, als andere, oder sich zumindest so fühlen. Oft wollen sie auch einfach nur Aufmerksamkeit. Das ist leider bei manchen Vegetariern nicht anders (ich schätze 30%). Manche finden Tiere einfach süß, oder haben andere Gründe.

Ich hatte mal eine Nachbarin, welche in der Schule überall rum erzählt, sie seih Veganerin und sie finde es ja so schrecklich, wie Tiere behandelt werden würden. Als ich ihre Mutter mal beim einkaufen traf fragte ich, ob sie Vegan kauft und sie antwortete "Wiso?". Ich wollte meine Nachbarin auch nicht in eine Peinliche Lage bringen und hab daher gesagt, ich hätte mich vertan, doch ich finde so etwas echt traurig.

Ich will nicht sagen, dass du nicht recht mit deinen Motiven hast, doch überleg dir gut, ob du Veganer wirst, weil du es willst, oder ob du dazu gehören willst, denn dafür sollte dir deine Gesundheit zu wertvoll sein.

Kommentar von elha98 ,

Sorry, aber da kann ich nicht wirklich zustimmen.

"Woran erkennst du einen Veganer? Er sagt es dir."

Woher willst du wissen, dass dir alle Veganer erzählen, dass sie Veganer sind? Ein Großteil behält es für sich, damit er sich nicht mit zigmal durchgekauten Diskussionen beschäftigen muss. Viele Veganer müssen auch einfach offen sagen, dass sie welche sind, gerade wenn es ums Essen geht, da bei uns fast überall tierische Produkte enthalten sind.

Zudem ist es ganz natürlich, gegen etwas aufzubegehren, was vollkommen gegen die eigene Moral spricht. Wenn jemand mir ezählt, er schlägt sein Kind regelmäßig, würde ich auch zum Jugendamt rennen und der Person sagen, dass ich das nicht richtig finde.

Im Gegensatz dazu höre ich viel öfter Fleischesser dämliche Sprüche klopfen, dass sie sich jetzt erstmal ein Schnitzel gönnen, wenn ein Veganer auf der Bildfläche auftaucht. Wenn sich andere dann ein Stück Fleisch genehmigen, habe ich erhlich gesagt noch nie einen Veganer sagen hören: Jetzt ein geiles Soja-Schnitzel! Und das um andere zu provozieren, wohlgemerkt.

Deine auf persönlicher Erfahrung basierende Schätzung bezüglich der Beweggründe zum veganen Lebensstil ist vollkommen unwissenschaftlich. Gut, mein letztes Argument mag das auch sein, aber zumindest hält sich das an wenn auch selbst erlebten Tatsachen fest, während du dir deine Meinung gebildet hast, weil du dir das einfach mal so hindenkst.

Ich kenne keinen Veganer, der so lebt, um sich über andere Menschen empor zu heben oder um Aufmerksamkeit zu erhaschen. Vegan leben ist nämlich mit verdammt vielen Einbußen verbunden und Verzichten. Da muss schon (moralische) Überzeugung hinter sein. Im Übrigen ist es einfach nur anmaßend, dass du dir erlaubst, alle Veganer über einen Kamm zu scheren.

Warum sollten gerade Vegetarier eher um Tierleid besorgt sein, als Veganer? Das ist paradox.

Im Übrigen leben auch viele Menschen vegan, die Tiere ganz und gar nicht süß finden, sondern aus einer rein moralischen Überzeugung handeln.

Kommentar von esaeraha2 ,

ich denke du übertreibst mit 99%

Antwort
von OnkelSchorsch, 165

Weil es unter den Veganern eine sehr, sehr große Gruppe gibt, für die Veganismus nicht einfach eine Essgewohnheit ist (wogegen niemand etwas hätte), sondern eine extreme Religion, der sie mit erheblichem Fanatismus angehören.

Und wie alle Fanatiker, sind auch veganistische Fanatiker aggressiv. Besonders auch gegen Ansichten, die sie für "ähnliche Glaubenssysteme", also für Konkurrenz halten.

Kommentar von Pangaea ,

Das sind die, die ich die "Ernährungs-Taliban" nenne. Bloß keine anderen Lebensweisen gelten lassen und immer versuchen, alle anderen zu bekehren..

Antwort
von ASmellOfRoses, 71

Ich finde gut, dass du schon so lange vegetarisch lebst...

Wirst du denn aber wirklich so häufig von Veganern angemacht, wie du denkst oder ist es vielmehr eine Empfindung deinerseits ?

Der Großteil der Veganer hat über den Vegetarismus dahingefunden und ihn irgendwann als logische Konsequenz weitergeführt - den Zeitpunkt zum Übergang und ob überhaupt, bestimmt jedoch ein jeder selbst !

In Foren und generell im Internet ist sowieso alles irgendwie anders - ich habe in über 4 Jahrzehnten "unter Fleischessern" im wirklichen Leben nie diese Häme erlebt, die mir hier regelmäßig entgegenströmt, weil ich vegan lebe, so gut ich kann...

Wenn ich mir nur erlaube, Falschaussagen, teils beleidigende Angriffe, Vorurteile, Unwissen und Diskreditierungen über Veganer richtigzustellen, bin ich bereits der militante, besserwisserische und missionierende Gutmensch, der andern auf den Senkel geht, dabei sind es doch meist die Antiveganer, die bei nahezu jeder Frage von Vegs an Vegs aufdringlich und ausdrücklich ungebeten ihren Senf dazugeben müssen...

Es ist und bleibt wohl ein Phänomen - manche Dinge muss man halt einfach akzeptieren, um sich nicht aufzureiben...

Es stimmt wohl, dass man als Vegetarier immer noch Tierleid unterstützt, aber ich finde, niemand hat das Recht, jemanden zu verurteilen, der angefangen hat, nachzudenken - jeder muss seinen Weg gehen, in seinem individuellen Tempo, seinem Umfeld und gemäß seinem Bewusstsein...

Auch Veganer können nicht zu 100 % tierleidfrei leben, das ist (noch) nicht möglich in unserer Welt, wenn wir auch leben wollen, aber jeder kann an jedem Tag neu versuchen, sein Bestes zu geben, ob Omnivor, Vegaetarier oder Veganer...

Jeder fängt mal an, also:

Mach weiter so - bleib niemals stehen, hör nie auf, zu hinterfragen und hör immer auf dein Herz und dein Gewissen, dann machst du alles richtig ! :)

 

Kommentar von ASmellOfRoses ,

Ach ja: Mich würde noch interessieren, welche gesundheitlichen Gründe gegen eine vegane Ernährung deinerseits sprechen... Kurze Info wäre nett ! :)

Kommentar von Pangaea ,

Vielleicht die Tatsache, dass "vegan" eine Mangelernährung ist?

Kommentar von Maisbaer78 ,

Vielleicht die Tatsache, dass "vegan" eine Mangelernährung ist?

Und das begründest du womit? Tote Veganer? Kranke Veganer? Irgendwelche Zahlen zur Hand? Um wieviel niedriger ist das Durchschnittslebensalter eines Veganers im Vergleich zu einem Durchschnittsmischköstler?

Frag doch mal deine Krankenkasse, die beschäftigt Mitarbeiter ausschliesslich für die Risikoermittlung. Die müssen es wissen. Vor allen Anderen. Immerhin leben wir in einer Marktwirtschaft und Niemand hat was zu verschenken.

Kommentar von AppleTea ,

Es entsteht kein Mangel wenn man auf alle Nährstoffe achtet. Gilt für jede Ernährungsform.. wie oft müssen wir das denn noch durchkauen? ;)

Antwort
von AppleTea, 110

Da kennst du wohl einfach die falschen leute ;) veganer sind nicht alle so.

Kommentar von Pangaea ,

Im Internet schon. Da lassen sie ihren Hass so richtig raushängen. Im täglichen Leben sind sie nur ein bisschen penetrant.

Antwort
von AnnnaNymous, 165

Wahrscheinlich werden das nicht alle Veganer tun, weil sie gar kein Interesse daran haben werden und es ihnen egal ist, wie Du Dich ernährst. Und diejenigen, aus Deinem Bekanntenkreis, die das tun, kannst Du darum bitten, dass Du nicht bekehrt werden möchtest.

Kommentar von RichiaWessner ,

Halt nicht nur der Bekanntenkreis, sondern geschätzte 90% der Personen im Internet, wenn sie auch nur hören dass ich veggie bin oder im Tierschutz tätig bin

Kommentar von AnnnaNymous ,

Aha - vielleicht bist Du auch einfach nur empfindlich.

Antwort
von hauseltr, 161

Pflanzen sind auch Lebewesen und haben nachgewiesene Gefühle!

Veganer sind ganz einfach Heuchler, die ihre Lebensweise anderen aufdrängen wollen.

Am meisten kann ich darüber lachen, dass es vegane Wurst, Schnitzel u.a. gibt. Ohne Bezug auf Fleischspeisen geht es bei denen auch nicht!

Die Natur hat den Menschen nicht als Vegetarier oder Veganer konstruiert. Das zeigt bereits ein Blick auf seine Anatomie. Die Zähne weisen ihn als Allesfresser aus.

http://www.focus.de/wissen/natur/tiere-und-pflanzen/baeume-und-gemuese-leben-in-...

Kommentar von RichiaWessner ,

Aufhören Fleisch zu essen, heißt nicht automatisch dass einem der Geschmack missfällt. Ich esse diese Ersatzprodukte hin und wieder mal wenn wir grillen, stehe nicht so auf gegrilltes Gemüse, aber sonst überlebe ich auch:) Tut mir wirklich leid für die pflänzchen, ich bin auch Der Überzeugung dass Pflanzen zumindest ein wenig fühlen. Ich versuche das von mir verursachte leid in Grenzen zu halten, nur weiter einschränken geht es leider nicht, ohne dass ich mich daran gewöhne Steine zu essen^-^

Kommentar von AppleTea ,

Was an den Zähnen weist den Menschen als Allesfresser aus? seine spitzen eckzähne?? lol

Kommentar von hauseltr ,
Kommentar von Pangaea ,

Noch ein weiterer Punkt unterstreicht, das wir Allesfresser sind:

Echte Pflanzenfresser müssen mehr oder weniger ständig 
fressen (außer wenn sie schlafen), denn sie brauchen große Mengen Futter, weil Pflanzen nicht sehr nahrhaft sind.

Echte Fleischfresser fressen sich nach einer erfolgreichen Jagd so voll, dass sie kaum noch laufen können, und fressen danach längere Zeit (tage-bis monatelang) nichts mehr. Fleisch ist eben sehr
nahrhaft.

Auch hier liegen wir Menschen dazwischen:  Wir brauchen zwar eine relativ regelmäßige Nahrungszufuhr (sind also keine reinen Fleischfresser), können aber auch notfalls eine Weile ohne Nahrung auskommen (sind also keine reinen Pflanzenfresser).

Kommentar von Maisbaer78 ,


Echte Pflanzenfresser müssen mehr oder weniger ständig 
fressen

Ich esse nur einmal am Tag, ausschliesslich Pflanzen. Was sagt dir das über deine Theorie? Mumpitz. Elefantenherden legen Tagesmärsche zurück ohne eine Pause zu machen, "Gras to go" oder was?

Wir sind Allesfresser, wir können alles essen, da gebe ich dir Recht. Deine Schlussfolgerung ist aber Blödsinn.

Kommentar von Omnivore09 ,

DH! Super Antwort!

Kommentar von AppleTea ,

Das Gebiss passt nur leider nicht zu dem eines omnivoren sondern zu dem eines frugivoren. Wir haben keine spitzen Eckzähne wie schweine oder Braunbären. Unsere Darmlänge bestätigt das außerdem noch. "Die Länge des menschlichen Darms beträgt 5-8 Meter und die Distanz zwischen Mund und Wurmfortsatz (coccyx) 50-80 Zentimeter. Dies ergibt einen Faktor 10 wie bei anderen früchtefressenden Tieren und nicht 3 wie bei Fleischfressern oder 20 wie bei pflanzenfressenden Tieren." Thomas Henry Huxley, englischer Arzt und Anthropologe

Kommentar von Undsonstso ,

Thomas H. Huxley starb 1895.... in den 121 Folgejahren gab es keine neuen Erkenntnisse....?

Warum werden immer nur Eckzähne von dir  thematisiert? Was ist mit den Backenzähnen, denn gerade die Form der Backenzähne gibt Aufschluss über die Ernährung. Guckt man zu unseren Verwandten, den Affen, unterscheiden sich ja die Molaren von Fruchtressern erheblich von denen der Blattfresser und die Insektenfresser haben noch andere.....

Wie oligobunodont ( Zahnkronen mit 4 Höckern; bei Allesfressern  ) sind denn die Zähne von Frugivoren?

Da solltest du echt mal googeln, du wirst erstaunliches feststellen diesbezüglich...... Huxleys Erkenntnisse sind nicht der Weisheits letzter Schluss.

Kommentar von Omnivore09 ,

Alle anderen sind aber von der mächtigen "Tierleidlobby" bezahlt ^^

Kommentar von Maisbaer78 ,

Alle anderen sind aber von der mächtigen "Tierleidlobby" bezahlt ^^

Naja zumindest wär genug Geld da und damit auch ein mögliches Motiv, oder?

Kommentar von AppleTea ,

Zwischen Blättern und Früchten gibts allerdings auch noch Unterschiede.. wir sind ja keine Herbivoren wie Kühe

Kommentar von Omnivore09 ,

Du solltest dringend noch mal in die Schule gehen! Du hast starke Wissenslücken!

Kommentar von Undsonstso ,

Das ist korrekt, dennoch ist es keine Antwort auf die Frage, wie sich Molare von Frugivoren und Allesfresser unterscheiden....

Kommentar von AppleTea ,

Sagt der richtige.. ;)

Kommentar von AppleTea ,

Charles Darwin wurde garantiert von der Tierleidlobby bezahlt. Der war gut ;)

Kommentar von kayo1548 ,

"Pflanzen sind auch Lebewesen und haben nachgewiesene Gefühle!"

Das stimmt so nicht;

Pflanzen können aber durchaus auf Reize reagieren und (was ich sehr erstaunlich finde) sogar kommunizieren.

Aber mit "Gefühlen" o.ä. darf man das nicht gleichsetzen, dafür fehlt einfach die neuronale Verarbeitungsstruktur.

"Die Natur hat den Menschen nicht als Vegetarier oder Veganer konstruiert. Das zeigt bereits ein Blick auf seine Anatomie. Die Zähne weisen ihn als Allesfresser aus."

das ist richtig, der Mensch ist eindeutig ein Allesfresser

wobei Veganer oder Vegetarier kein biologischer Begriff sind sondern ein menschlicher Begriff um gewisse Ernährungsweisen zu kategorisieren.

Jeder Mensch ist biologisch natürlich ein Allesfresser.

Kommentar von Fielkeinnameein ,
Pflanzen sind auch Lebewesen und haben nachgewiesene Gefühle!

Pflanzen reagieren auf Umwelteinflüsse .. das hat mit Gefühlen nichts zutun .. 

Antwort
von Pluspunkt, 75

Die können sich von mir aus gegenseitig die Augen auskratzen :-) kümmere dich doch einfach nicht um die Aussprüche deiner Bekannten. Gehe nicht auf ihre Einwände und Beleidigungen ein.

Iss einfach das, was du magst und worauf du Hunger hast und lass dir von niemandem Vorschriften machen oder dein Essen verleiden!

Antwort
von oxygenium, 101

du hackst doch auch gerade auf die Veganer herum,oder wie soll ich das hier deuten?

Fakt ist für mich das beide Spezies immer irgendwie blass aussehen und kann nicht so gesund sein,wie beide immer prahlen. 

Kommentar von RichiaWessner ,

Ich hacke nicht auf ihnen rum, das wäre wenn ich sagen würde "auf Milch etc zu verzichten bringt nichts" oder "unnötig und dumm". Es ist ja lediglich eine frage, und es sollen sich nicht alle veganer angesprochen fühlen, sondern Vorallem Explizit diese, welche halt an den Vegetariern rumkritisieren.

Bin auch nicht blass oder so, aber ich glaub das ist Personenabhängig und davon, wie gesund man isst

Kommentar von Pangaea ,

Es ist ja auch nicht besonders gesund. Vegetarier sind im Durchschnitt kränker und unglücklicher als Mischköstler. http://www.medunigraz.at/cms/cms.php?pageName=301&newsId=31372

Da muss jetzt nicht unbedingt bedeuten, dass Vegetarismus krank und unglücklich macht - es könnte auch sein, dass kranke und unglückliche Menschen vermehrt zu Vegetariern werden, in der Hoffnung, mit dieser angeblich so gesunden Ernährung würde es ihnen besser gehen. Diese Hoffnung trügt jedoch.

Über Veganer hat die Studie nichts herausgefunden, denn nur 0,2% der Studienpopulation waren Veganer. Das reicht nicht für eine Subgruppenanalyse.

Kommentar von elha98 ,

Da steht nur, dass sie ein subjektiv schlechteres Gesundheitsempfinden besitzen, was höchst wahrscheinlich daran liegt, dass Vegetarier ihrem Körper generell mehr Aufmerksamkeit schenken. 

So wie das hier dargestellt ist, wirkt es eher so, als seien Vegetarier körperlich gesehen schon gesünder, machen sich aber selbst verrückt und rennen häufiger zum Arzt... 

Antwort
von Senfkorn19, 167

Diese "veganer" sind sowas von intolerant. Lass dir nichts einreden. Du bist super und ich finde es stark, dass du vegetarisch lebst. Das kriegt nicht jeder hin. 

Ignoriere die anderen und mach das, was du für richtig hälst und vor allem, was dich nicht krank macht.

Antwort
von elha98, 21

Weil Vegetarier noch tierische Produkte verzehren, für die ebenfalls Tiere ausgebeutet werden.

Für Milch sterben Kälbchen, für Eier männliche Küken.

Antwort
von JustNature, 141

Die Veganer sind von ihrem sehr unbefriedigenden Essen frustriert und gönnen deshalb keinem etwas Besseres. Und der Falschglaube, daß unsere landw. Nutztiere "gequält" werden, läßt sich bis zum Wahn steigern.

Ich kenne niemand, der streitsüchtiger und missionarischer ist als so mancher Veganer. Und die streitsüchtigsten Veganer gibts hier bei gutefrage.net. Du wirst sie erleben - supergarstig und unglaublich hartnäckig. Soviel närrische Tierliebe sie haben, soviel Hass auf Nichtveganer tragen sie mit sich rum. Ist auch nicht richtig, jedes Tier in der Liebe weit vor Mitmenschen zu stellen.


Kommentar von RichiaWessner ,

Jap, hier hab ich auch schon oft was gelesen. Ich würde sagen, Nutztiere werden, je nachdem ob in Masthöfen oder halt in Bio haltung, teilweise wirklich gequält, und leider steigt der Anteil der Tiere die so gehalten werden. Aber vorallem ethischen gründen kann ich kein Fleisch esden, aber das ist jedem persönlich überlassen:)

Kommentar von JustNature ,

Ich könnte Dir bei Interesse viel über die REALE landw. Nutztierhaltung in Deutschland erzählen. Das ständige Gerede von der "Quälerei" ist nichts als PETA-Wahn. KEIN Landwirt, der bei Sinnen ist, quält seine Tiere. Es findet das Gegenteil statt - die Nutztiere werden geradezu gehätschelt.

Kommentar von RichiaWessner ,

Die landwirtschaftliche Haltung auf kleineren Bauernhöfen Oder privat sind optimal-keine frage. Aber sogar ich war einmal in dem Raum eines großen Bauernhofes  (wirklich Grad keine Ahnung wie der Hof hieß, irgendwo hier in nrw), und finde es doch schon traurig wie klein Vorallem die Schweine gehalten werden, dem kommen die Bilder von Peta schon nahe. Den Kühen ging es schon besser, aber abgesehen von den ausstellungsschweinchen denke ich nicht, dass die anderen je ihrem natürlichem Lebensstil nachgehen können

Kommentar von JustNature ,

Daß landw. Nutztiere in erwebsmäßigen Tierhaltungen, d.h. z.B. ab 500 Mastplätze aufwärts, ein "naturgemäßes Leben" führen können, d.h. Suhlen in der Erde, nach Wurzeln scharren im Wald, miteinander Nachkommen zeugen und aufziehen usw. usw. - das ist schlicht eine Unmöglichkeit. Sowas ist im Rahmen einer deutschen Landwirtschaft, bei unseren Hygienevorschriften (Trichinen...) und bei unseren ruinösen Erzeugerpreisen eine Unmöglichkeit. Und daß Tiere, die "voll natürlich" leben, leidensfrei und glücklich sind, stimmt auch nicht - die "freie Wildbahn" ist keineswegs.

Aber wir haben bücherweise Schutzgesetze für Nutztiere und die werden auch kontrolliert und in den meisten Fällen eingehalten. Und Tieren, die dementsprechend gehalten werden, gehts nicht schlecht. Kein Tier, daß Qualen leidet, erzielt das nötige Wachstum und die nötige Fleischqualität. Daher wird strikt darauf geachtet, daß kein Tier leidet.

Kommentar von JustNature ,

Oben fehlt ein Wort. Der Satz heißt:

Die "freie Wildbahn" ist keineswegs paradiesisch.

Kommentar von Omnivore09 ,

DH mein lieber @JustNature. Wenigstens du hast es begriffen :-) Diese Verunglimpfungen gehen mir auch gegen den Strich.

Und in freier Wildbahn wartet tausend mal mehr leid als im Stall!

Kommentar von Omnivore09 ,

je nachdem ob in Masthöfen oder halt in Bio haltung, teilweise wirklich gequält

Alleine diese Bio-Vergleiche sind schon absurd! In Masthöfen wird genauso wenig gequält wie auf Biohöfen! Nur haben im Gegensatz  auf Biohöfen teilweise die Schweine eine höhere Krankheitsrate, weil sie mit Parasiten befallen werden, statt in einem sauberen Stall zu stehen!

Kommentar von elha98 ,

Warst auch noch nicht so oft auf nem Mastbetrieb unterwegs, oder? 

Kommentar von JustNature ,

Warst auch noch nicht so oft auf nem Mastbetrieb unterwegs, oder

Die Veganer-Beiträge fallen ständig durch ihre große Laienhaftigkeit auf. Und besonders nervig wird, wenn diese Laienhaftigkeit mit der dünkelhaften Selbstsicherheit verknüpft wird, "sich bestens auszukennen". Das nennt man dann Dogmatismus (oder Chuzpé)

"Omnivore" hat mit Sicherheit schon etliche Schweinemastbetriebe besichtigt, aber darauf kommts überhaupt nicht an.

Es kommt darauf an, daß in Veterinärvorschriften und sonstigen Verordnungen (z.B. Cross Compliance) an vielen Stellen verankert ist, daß Tierhaltungen regelmäßig "risiko-orientiert" amtlich geprüft werden müssen. Auch Tierärzte haben Meldepflicht bei Mißständen.

Es kann in Deutschland keiner in seinem Stall treiben, was er will. Fast jeden Tag kommt in einen größeren Stall ein Betriebsfremder, z.B. LKV, Fütterungsberater, CC-Prüfteams, Ringberater, Metzger, sonstige Abnehmer, Qualitätsprüfer, TGD, Tierärzte, Stalltechniker, Berufsgenossenschaft, Ausbildungsberater usw. Echte Mißstände würden sich in keinem Maststall auf Monate verheimlichen lassen.

Was Laien weiterhin nicht wissen: Große Ställe werden nicht von asozialen Hilfsschülern geleitet. In aller Regel sind die Betriebsleiter mindestens Landwirtschaftsmeister, d.h. sie haben jede Menge Ausbildung und Prüfung hinter sich. Oft sind auch Agraringenieure, Agrarbetriebswirte etc. am Werk. Schweinemast in großen Beständen findet professionell statt und da ist für "Tierqualen" überhaupt kein Platz. Jeder Schweinemäster weiß, daß ein verletztes bzw. krankes Tier ein ganzes Stallabteil ins Chaos stürzen kann.

Gequälte Tiere fressen nicht, haben eine miserable Fleischqualität, geben Anlaß, daß die ganze Rotte rauft usw. Daher ist man sehr dahinter her, daß alles ordnungsgemäß läuft.

Kommentar von elha98 ,

Wie gut, dass ich kein Laie bin, sondern zwischen Landwirten aufgewachsen.

Ich bezweifle gar nicht, dass Landwirte besorgt um das Wohl ihrer Tiere sind, allein schon dem Profit zuliebe.

Ich halte es nur einfach nicht für vertretbar, ein Wesen für meinen eigenen Genuss zu domestizieren und dann zu verspeisen. Fakt ist, dass am Ende jedes Masttier geschlachtet wird, solange nicht irgendwelche ungewollten Zwischenfälle passieren. Dabei ist es vollkommen irrelevant, dass das Tier nicht mal unbedingt Schmerzen leiden muss. Ich sehe mich nicht in der Entscheidungsgewalt, über das Leben eines Lebewesens zu entscheiden, denn ich bin kein Gott, sondern ein Mensch. Ich würde auch keinen Säugling töten und dann verspeisen oder einen geistig Behinderten. Und rein von den kognitiven Fähigkeiten macht das keinen Unterschied, geht man beispielsweise von Schweinen aus.

Kommentar von AppleTea ,

Du solltest noch dazu schreiben, dass es nicht alle Veganer betrifft. Genauso wie nicht alle Mischköstler so drauf sind. Das kann man halt nicht pauschalisieren :)

Kommentar von Omnivore09 ,

Und der Falschglaube, daß unsere landw. Nutztiere "gequält" werden, läßt sich bis zum Wahn steigern.

Alleine dafür erhälst du von mir schon mal hundert imaginäre Daumen. Da hast du recht: Das ist nämlich das allerschlimmste an diesem Dogma des Fleisch- und Milchverzichts!

Kommentar von kami1a ,

Für die Bilanzen der Betriebe

Kommentar von Omnivore09 ,

Für die Bilanzen der Betriebe

Wohl eher für die Finanzen von Spendenorganisationen!

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