allesinbutter am 02.11.2008 um 10:19 Uhr
Muß schließlich nicht unbedingt sein.
ich bin single und stelle für mich allein kein bäumchen auf


Wollte dich nur darauf hinweisen.Weihnachtsbaum ist KEIN Christlicher Brauch!
WilliWinzig am 2. November 2008 10:23 Gute Anmerkung...DH
allesinbutter am 2. November 2008 10:40 Ja klar, der Weinachtsbaum ist ein Brauch der Anti-Christen und die Schweizer habens erfunden
WilliWinzig am 2. November 2008 10:50 Die Entwicklung des Christbaumes hat keinen eindeutigen Anfang, sondern setzt sich aus Bräuchen verschiedener Kulturen zusammen. In immergrünen Pflanzen steckt Lebenskraft und darum glaubte man, Gesundheit ins Haus zu holen, wenn man sein Zuhause mit Grünem schmückte. Bereits die Römer bekränzten zum Jahreswechsel ihre Häuser mit Lorbeerzweigen. Einen Baum zur Wintersonnenwende zu schmücken, ehrte auch im Mithras-Kult den Sonnengott. Auch in nördlichen Gegenden wurden im Winter schon früh Tannenzweige ins Haus gehängt, um bösen Geistern das Eindringen und Einnisten zu erschweren und das Grün gab Hoffnung auf die Wiederkehr des Frühlings.
Schon im Mittelalter bestand vielerorts der Brauch, zu bestimmten öffentlichen Festlichkeiten ganze Bäume zu schmücken, wie zum Beispiel der Maibaum oder Richtbaum. Zu Weihnachten wurden in der Kirche Paradies-Spiele aufgeführt, weil der 24. Dezember nach cisalpinem Brauch dem Gedächtnis der Stammeltern Adam und Eva gewidmet war, zu denen ein Paradiesbaum, der durchaus auch ein Laubbaum sein konnte, mit Äpfeln behängt wurde. Der Apfel diente dabei als Zeichen der verbotenen Frucht vom Baum der Erkenntnis und erinnerte an den Sündenfall und an die Befreiung des Menschen von der Erbsünde durch Jesus Christus. Noch bis ins 19. Jahrhundert schmückte man in Norddeutschland seinen Christbaum mit Adam und Eva, inklusive der Schlange, aus Holz oder gebacken.
Die Aussage, dass die erste urkundliche Erwähnung eines Christbaumes aus dem Jahre 1419 stammt, ist weit verbreitet, kann allerdings mittlerweile nicht mehr durch Quellen belegt werden. [8] Die Freiburger Bäckerschaft soll nach dieser unbelegten Aussage einen Baum mit allerlei Naschwerk, Früchten und Nüssen behängt haben, den die Kinder nach Abschütteln an Neujahr plündern durften.
Von 1521 datiert ein Eintrag in einem Rechnungsbuch der Humanistischen Bibliothek in Schlettstadt: „Item IIII schillinge dem foerster die meyen an sanct Thomas tag zu hieten“ (4 Schillinge dem Förster zu bezahlen, damit er ab dem St. Thomastag die Bäume bewacht). Ab dieser Zeit steht der Weihnachtsbaum in den Häusern der vornehmen Bürger als weihnachtlicher Schmuck.
Von 1539 gibt es wieder einen urkundlichen Beleg, dass im Straßburger Münster ein Weihnachtsbaum aufgestellt wurde. Die Zünfte und Vereine waren es schließlich, die ein immergrünes Bäumchen in die Zunfthäuser stellten. Die ersten Aufzeichnungen über den Christbaum als einen allgemein üblichen Gebrauch stammen aus dem Jahre 1605. Wieder ist es ein Elsässer, der die entscheidenden Zeilen festgehalten hat. Er schreibt: „Auff Weihnachten richtet man Dannenbäume zu Straßburg in den Stuben auf. Daran henket man Roßen auß vielfarbigem Papier geschnitten, Aepfel, Oblaten, Zischgold und Zucker“. 1611 schmückte Herzogin Dorothea Sibylle von Schlesien den ersten Weihnachtsbaum mit Kerzen. Weihnachtsbaum am Potsdamer Platz (Winter 2005)
Auch die nächste Nachricht über den Weihnachtsbaum stammt aus Straßburg und wird dem Theologen J. K. Dannhauser zugeschrieben. In dieser zwischen 1642 und 1646 verfassten Schrift ereifert sich der Genannte gegen den Brauch, in den Häusern Weihnachtsbäume aufzustellen. Er schreibt: „Unter anderen Lappalien, damit man die alte Weihnachtszeit oft mehr als mit Gottes Wort begehet, ist auch der Weihnachts- oder Tannenbaum, den man zu Hause aufrichtet, denselben mit Puppen und Zucker behängt, und ihn hernach abschüttelt und abblühen (abräumen) lässt. Wo die Gewohnheit herkommt, weiß ich nicht; ist ein Kinderspiel“. Illustration von Ludwig Richter Weihnachten um 1800
Seit der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts werden die Nachrichten über den Weihnachtsbaum dann häufiger. Johann Heinrich Jung-Stilling, 1740 im Nassauischen geboren, scheint eine Erinnerung an seine Kindheit zu bringen, wenn er in seinem 1793 veröffentlichten „Heimweh“ von dem hell erleuchtenden Lebensbaum mit vergoldeten Nüssen, zu dem das Kind am Morgen des Christtages geführt wird, spricht. Das weitere Auftreten des Weihnachtsbaumes ist an den Namen Goethes geknüpft, der ihn auch in Die Leiden des jungen Werthers 1774 erstmals in die deutsche Literatur einführte: Werther kommt am Sonntag vor Weihnachten zu Lotte und spricht von den Zeiten, da einen die unerwartete Öffnung der Türe und die Erscheinung eines „aufgeputzten Baumes“ mit Wachslichtern, Zuckerwerk und Äpfeln in paradiesisches Entzücken versetzte. Schiller hat in seinen Werken zwar keine Weihnachtsszene geschildert, aber er liebte das Fest unter dem Baum. 1789 schrieb er an Lotte, dass er zu Weihnachten nach Weimar komme und meinte: „Ihr werdet mir hoffentlich einen grünen Baum im Zimmer aufrichten“. Im Jahre 1805 wurde der Weihnachtsbaum einem großen Leserkreis dadurch bekannt, dass ihn Hebel in seinen Alemannischen Gedichten in dem Lied Die Mutter am Christabend erwähnte. E.T.A. Hoffmanns Märchen Nussknacker und Mausekönig vom Jahre 1816 ist das erste Berliner Literaturdenkmal, in dem der lichterglänzende, mit goldenen Äpfeln und Bonbons geschmückte Tannenbaum in der Mitte der Weihnachtsbescherung erscheint.
Da Tannenbäume in Mitteleuropa selten waren, konnten sich diese zunächst nur die begüterten Schichten leisten und die Stadtbevölkerung musste mit Zweigen und anfallendem Grün auskommen. Erst als ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vermehrt Tannen- und Fichtenwälder angelegt wurden, konnte der städtische Bedarf gedeckt werden. Heute nur noch selten zu sehen: eine Kiefer als Weihnachstbaum
Die Kirche, der große Waldgebiete gehörten, schritt gegen das Plündern des Waldes zur Weihnachtszeit ein und billigte diesen „heidnischen“ Brauch nicht. Mit der Zeit aber gab sie den Widerstand gegen den Brauch langsam auf. Als in evangelischen Kreisen der Christbaum zum festen Weihnachtssymbol wurde, und man sich dadurch von der katholischen Sitte des Krippen-Aufstellens unterschied, trat der Christbaum seinen Siegeszug an. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ist der Weihnachtsbaum auch in den katholischen Regionen Deutschlands und Österreich bezeugt. Der erste Weihnachtsbaum in Wien wurde 1814 von Fanny von Arnstein, einer aus Berlin stammenden angesehenen jüdischen Society-Dame aufgestellt [9], in deren Hause auch Vertreter des Hochadels ein- und ausgingen. Bereits 1816, anderen Quellen zufolge 1823 [10] wurde diese Tradition von Henriette von Nassau-Weilburg, der Gattin Erzherzog Karls, aufgegriffen, und breitete sich von da an in allen Gesellschaftsschichten Österreich aus.
Es war ein friedvoller Eroberungszug, der den Christbaum im 19. Jahrhundert in die Welt trug. Er hat kaum 50 Jahre in Anspruch genommen, was eine Leistung darstellt, die auf dem Gebiete des Volksbrauches einzig dasteht. Folgende Marksteine dieser Entwicklung lassen sich heute noch erkennen:
1832 stellte der deutschstämmige Harvard-Professor Karl Follen als erster einen Weihnachtsbaum in seinem Haus in Cambridge (Massachusetts) auf und führte so diesen Brauch in Neuengland ein.[11] Königin Victoria und Prinz Albert feiern Weihnachten mit ihren Kindern. Der königliche Baum wurde in The Illustrated Londons News im Jahr 1848 abgebildet
Als sich die Königin Viktoria 1840 mit Albert von Sachsen-Coburg und Gotha vermählte, kam der Weihnachtsbaum nach London. Auch die Niederlande, Russland, besonders Petersburg und Moskau, wo er allerdings nur in den höchsten Kreisen üblich war, und Italien verdanken ihren Weihnachtsbaum den Deutschen. 1870 führte die Herzogin Helene von Orleans den Weihnachtsbaum in die Tuilerien ein, später machte sich die Kaiserin Eugenie um seine Verbreitung verdient. Zwei Jahrzehnte später wurden in Paris bereits 35.000 Christbäume verkauft, wenngleich manche Franzosen die immer stärkere Ausbreitung des Christbaumes in Frankreich beklagten, da sie darin eine Annäherung an das Deutschtum erblickten. Nach Nordamerika gelangte der Christbaum durch deutsche Auswanderer und Matrosen. Alte US-Zeitungen berichten, Gustav Körner habe die typisch deutsche Sitte des beleuchteten und geschmückten Weihnachtsbaums in den USA eingeführt - und dies schon bald nach Ankunft im Bundesstaat Illinois zu seinem ersten Weihnachtsfest in den USA im Jahr 1833. In den USA wurden schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts Christbäume aus Eisen hergestellt. Diese Wunderwerke der Technik waren teilweise schon mit Gas beleuchtet: „Durch die hohlen Äste flutet das Gas und wo sonst Kerzen erstrahlen, zuckt aus schmaler Ritze die Gasflamme empor“.
allesinbutter am 2. November 2008 10:52 Wenn Du mir jetzt noch googelst wo ich bei Muslimen einen Weihnachtsbaum finde, schließe ich Dich in mein Nachtgebet mitein. Manchmal ist weniger, mehr.
WilliWinzig am 2. November 2008 11:07 ich habe nie behauptet das es ein moslimischer Brauch ist oder war, sondern ein heidnischer
allesinbutter am 2. November 2008 11:10 Und von den Chirsten unter den Nagel gerissen :-)
WilliWinzig am 2. November 2008 11:23 genau....so ist das ja mit einigen christlichen Feiertagen, z.B. Ostern
allesinbutter am 2. November 2008 11:27 Das verhällt sich nicht nur mit einigen christlichen Feiertagen so. Auch einige Besitztümer und Ländereien sind zumindest von fragwürdiger Herkunft.
Doch es muss sein, sonst ist es kein Weihnachten..
vollimleben am 2. November 2008 10:23 DH
allesinbutter am 2. November 2008 11:57 Auch wenn der Kommentar gelöscht wurde, die Antwort ist an der Frage vorbei ! Es ist die besondere Gabe. Die ganz seltene Gabe. 2 von etwa 1000000 ! Das erinnert mich an ein Buch von Manfred Wrobel
Du hast gesagt, dass es nicht sein muss, aber ich habe gesagt, dass es für mich sein MUSS. Warum ist das jetzt an der Frage vorbei.....? Sorry, aber das verstehe ich nicht. Vielleicht hättest du fragen sollen: Habt ihr einen Weihnachtsbaum oder nicht? Dann hättest du ja schreiben können: Also, ich habe keinen, für mch muss es nicht sein....Aber dein Kommentar würde mich trotzdem interessieren, auch wenn er gelöscht wurde....
allesinbutter am 2. November 2008 12:55 Wenn ich fragen würde, > Warum habt ihr keine Arbeit ? < Dann würdest Du schreiben : Ich habe arbeit, ich arbeite als...... Verstehst Du nun ? Wer den Kommentar löschen lies, liegt auf der Hand. Wenn ich den nochmals schreibe, ist er wieder weg. Macht also nicht wirklich Sinn. Schau Dir meinen Kommentar über Deinem an, ist letztendlich der selbe Kommentar, aber so geschrieben, dass SIE nicht in der geistigen Verfassung ist, zu verstehen.
Nein, ich würde schreiben: Ich habe keine Arbeit weil.... So, ich diskutiere gerne privat weiter, kannst mich ja anschreiben..... ;-)
Ich habe nie einen Weihnachtsbaum.
Vermisse ihn auch nicht.

ich habe JEDES jahr einen weihnachstbaum!!! aber einen künstlichen ;-)
allesinbutter am 2. November 2008 10:44 Das lässt sich im grauzonenbereich der Frage so beantworten:-)

wer behauptet solche Lügen???

und zuwenig Platz habe ich auch

wir machen uns einfach ncihts aus weihnachtsbäumen

Ich habe absolut keinen Platz dafür. Ich "benutze" einfach den bei den Schwiegereltern mit.. die wohnen direkt unter uns.

ich habe eine Katze noch jung, sie würde sich in den Baum setzen und alles runter holen

Ich hatte im vorigen Jahr einen kleineren im Topf. Hätte einen größeren sicher nicht alleine in den Ständer bekommen. Erwäge, es auch in diesem Jahr so zu machen. Mal sehen, wie es mir geht. Vielleicht lasse ich dieses Jahr Weihnachten auch ausfallen.

spätestens Heiligabend um 22 Uhr stürze ich immer hohen Bogen da rein weil er im Weg steht.
Wir stellen immer einen auf den Balkon!
allesinbutter am 2. November 2008 10:48 Grenzwertig auf die Frage. Aber weil Sonntag ist, Dir auch ein DH
Ich stelle keinen Weihnachtsbaum bei mir hin,da ich die meiste Zeit sowieso woanders bin zur Weihnachtszeit.Der käm dann gar nicht richtig zur Geltung,darum lasse ich es.

Christ bin ich auch nicht, aber ich sehe hier nicht unbedingt den Zusammenhang zwischen Christentum und Weihnachtsbaum.
allesinbutter am 2. November 2008 10:48 Ich auch nicht

Kann ich mir einfach nicht mehr leisten.
Werde wohl ein wenig Schmuck ohne ihn in der Wohnung dekorieren und mir lieber für die 3 Tage etwas zu essen kaufen.
Ist so... :-(
allesinbutter am 2. November 2008 10:49 Du bist sehr ehrlich, das gefällt mir.

Sind eh nie da. 24.12.bei den Kindern mit Übernachtung. 26.12.immer auf Tour, Essen gehen,Events besuchen u.s.w. Wozu brauchen wir einen Baum?

weil schon seit August Weihnachten ist..:-((
allesinbutter am 2. November 2008 10:50 lol, aber leider die Wahrheit

Lohnt sich für mich nicht

Wir haben seit Jahren einen künstlichen! Das reicht vollkommen für die paar Tage! Ist außerdem billiger und der Wald muss deswegen auch nicht abgeholzt werden!
ich werde einen wunderschönen Baum anhängen, da das Fest mir als Christ sehr wichtig ist
allesinbutter am 2. November 2008 10:46 Frage LESEN Frage VERSTEHEN !!!!
meine Ansicht geäussert, nicht erwünscht ?
allesinbutter am 2. November 2008 11:08 Deine ansicht in allen Ehren, aber sie hat mit meiner Frage nicht wirklich etwas zu tun.

bei mir fällt Halloween aus. Weihnachten wird gelebt.
allesinbutter am 2. November 2008 11:59 Und nur an Sylvester geknallt. So jetzt kannst Du wieder löschen...

Ich habe einen halben Weihnachtsbaum, der steht in der Wohnung meines Nochehemannes. Da wir dort Heiligabend feiern werden und ich den Rest der Feiertage keinen Besuch erwarte, lohnt es sich nicht, mir den ganzen Kram hinzustellen. Dann kommt auch noch der finanzielle Aspekt hinzu, weil ich mir alles neu anschaffen müsste. Das bringts einfach nicht.
LG
Wieselchen

Ich hab nen Künstilchen...