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Warum haben wir so massive Scheidungsraten ?

gefragt von RealitoRealito am 11.07.2008 um 22:59 Uhr

Gehört die Zukunft den Singels?


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Vom Fragesteller als hilfreichste Antwort ausgezeichnet


anonym
beantwortet von hochglanz am 11. Juli 2008 23:01
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Hilfreichste Antwort

weil Selbstverwirklichunmg vor gegenseitiger Rücksichtnahme und Beistand steht - das ist ein Aspekt von Vielen

Kommentar von 2dc2eb05e9572248e799d07e41b51ec6smallghostwriter am 11. Juli 2008 23:02

DH

Kommentar von hochglanz am 11. Juli 2008 23:04

nehmen wir ein m oben weg, sieht besser aus

Nachtrag. Sieh dir einige Beiträge von Usern hier an, wie da über Partnerschaft gedacht wird, da ist der Partner doch ein Wegwerfprodukt nach einmaligem Gebrauch!


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anonym
beantwortet von luana08 am 11. Juli 2008 23:01
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Weil die Menschen viel zu leicht aufgeben, viel zu früh heiraten und sich nicht über die Folgen im Klaren sind...

Es wird viel zu schnell das Handtuch geschmissen, klar ist ja auch viel einfacher wegzurennen als viel Arbeit in die Lösung eines Problems zu investieren

Kommentar von E16fc0ae0ec8538d5a035808d73ea60esmallsuperkorrekt am 11. Juli 2008 23:03

dh

Kommentar von E13351831a85b89ecf151faf443695fesmallRolfHoegemann am 11. Juli 2008 23:04

Noch ein DH - habe ich im persönlichen Umfeld auch oft miterlebt... :-(


Qetan
beantwortet von Qetan am 11. Juli 2008 23:02
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Weil wir in einer egoistischen Zeit leben, in der die Bereitschaft miteinander zu reden und auch mal Kompromisse zu schließen gegen Null geht.


wandpilz
beantwortet von wandpilz am 11. Juli 2008 23:05
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Weil der freie Wille sich langsam aber sicher durchsetzt.

Die Frauen von heute sind nicht mehr auf den Mann angewiesen. Das bringt viele Vorteile mit sich: wenn die Ehe nicht hält, was sie verspricht, kann man diesen romantischen Firlefanz wieder annulieren lassen ohne dabei finanziell am Ende zu sein. Früher hatte man mehr Druck. Kein Mann, kein Geld, keine Zukunft.

Und die aufklärerischen Aspekte in bezug auf die Religion haben die Heiligkeit dieser Institution gesprengt.

Wenn ein freier Geist entscheiden kann, werden halt störende Objekte oder Verträge aufgelöst.

Ich sehe darin einen sehr großen Schritt in die richtige Richtung.

Kommentar von 9731636c1addb31bb323f29e4e9f1a7fsmallwienochmal am 11. Juli 2008 23:06

DH!

Kommentar von E16fc0ae0ec8538d5a035808d73ea60esmallsuperkorrekt am 11. Juli 2008 23:12

ja absolut...lg


RolfHoegemann
beantwortet von RolfHoegemann am 11. Juli 2008 23:11
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Weil leider heutzutage für beide Partner Schwierigkeiten auftauchen, wenn es um Kompromissbereitschaft geht - "Ich-Mir-Mich" - keiner mag/will/kann nachgeben und verzichten. Und da es so einfach ist, lieber auseinanderzugehen anstatt sich miteinander auseinanderzusetzen - gehen soviele Ehen auseinander.

In einer Beziehung gibt es meistens einen Partner, der mehr verzichtet/Kompromisse schliesst als der andere, dass immer beide gleich aufeinander zugehen und trotzdem restlos zufrieden dabei sind ist ein Idealzustand, der leider, allen Psychologen zum Trotz sehr selten eintritt.

"Früher" war dieser Partner meistens die Frau - aber seitdem Frauen emanzipierter geworden sind, müssten Männer auch einmal zurückstecken, dazu sind sie aber wohl noch nicht so ganz in der Lage. Und wenn Frau sich nicht mehr alles gefallen lässt "geht" sie auch schneller aus einer Ehe heraus als noch in den 50ern und 60ern des letzten Jahrhunderts.



ghostwriter
beantwortet von ghostwriter am 11. Juli 2008 23:09
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Das gehört leider zu unserer schnelllebigen Zeit.Werte wie Ehe,Treue,Rücksichtnahme gelten heute nicht mehr.Bei der kleinsten Kleinigkeit wird sich heute getrennt.Viele haben einfach nciht mehr gelernt, sich den Problemen zustellen, sie zu lösen. Es ist halt einfacher wegzulaufen.Während es in meiner Jugend "Exoten" waren,die geschieden waren, ist es heute doch der Normalfall.Während es früher mal ein einzelnes Kind war, dessen Mutter alleinerziehend war, ist in den Klassen meiner Kinder schon fast jedes 2.Kind betroffen.Ich finde dies eine durchaus traurige Entwicklung.Mir ist es manchmal schon direkt peinlich, wenn ich sage, dass ich 23 Jahre verheiratet bin.Und bei uns war auch nicht immer alles eitel Sonnenschein.Krisen gibt es immer mal u. die sind auch normal.Das sagt selbst meine Mutter, die seit 56 Jahren mit meinem Vater verheiratet ist.

Kommentar von 25ab8542c889bc4f5b1b5c1cd2dcf667smallSilviaChristina am 11. Juli 2008 23:12

Also - die Goldene Hochzeit möchten wir, mein Mann und ich, auch schaffen. Ich drück uns die Daumen. Find ich Klasse von deinen Eltern. DH!


Wieselchen1
beantwortet von Wieselchen1 am 11. Juli 2008 23:02
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Nein, ich glaube nicht. Wenn auch die Scheidungsrate hoch ist, der Anteil der Geschiedenen, die eine zweite Ehe eingehen ist hoch. Früh gefreit - früh bereut, so heißt es doch. Bei der zweiten Ehe wird dann meist sorgfältiger ausgesucht.

LG

Wieselchen


SilviaChristina
beantwortet von SilviaChristina am 11. Juli 2008 23:05
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Glaube ich trotzdem nicht. Ich finde, die meisten jungen Leute heute, die sich scheiden lassen, starten gar nicht erst den Versuch, Probleme miteinander zu klären. Wir sind seit 21 Jahren verheiratet und hatten auch Problemzeiten - wir sind aber nicht gleich auseinander gerannt, sondern haben uns wieder zusammengerauft. (Wir sind nach 3 Monaten des Kennens zusammen gezogen, dann kam unsere Tochter auf die Welt und ein 3/4 Jahr später hben wir geheiratet - also wir haben uns auch nicht ewig geprüft). Miteinander reden und sich zuhören hilft schon sehr oft.


Lloyds
beantwortet von Lloyds am 11. Juli 2008 23:01
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Wegen der Emanzipation und weil moralische Grundsätze nichtmehr so gelten.


BELLA64
beantwortet von BELLA64 am 12. Juli 2008 07:25
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Weil sich die wenigsten wirklich darüber bewusst sind, was eine EHE bedeutet. Beide müssen etwas dafür tun, dann würden auch einige Ehen halten oder manche sie erst gar nicht eingehen.


Reisfeld
beantwortet von Reisfeld am 12. Juli 2008 15:24
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Meine persönliche Ansicht darüber:

Menschen können nicht mehr miteinander REDEN, gehen ungern Kompromisse ein, schauen nur noch egoistisch auf sich selbt und ihre eigenen Bedürfnisse,...

anstatt richtigerweise aufeinander zuzugehen, eventuelle Probleme zu besprechen, und Verständnis zu haben für die Gefühle, Gedanken und Bedrüfnisse des Partners... ect.

Gründe für diese Entwicklung sehe ich unter anderem darin, dass der Mensch immer wie weniger Zeit hat, Gefühle und zwischenmenschliches "Miteinander" wird immer wie mehr weggeschoben (dafür hat man einfach keine Zeit mehr)... Viele sind von grossen Problemen belastet (Arbeit, Leistungsdruck, zuwenig Geld, ect. ect. ect.) könnte noch vieles aufzählen... Das gehört alles mit dazu, warum der Mensch seine Fähigkeit verliert auf andere zuzugehen und sich die Zeit zu nehmen. Alles wird Oberflächlich, schnellebig, denn zu was anderem tiefsinnigerem hat manja gar nicht mehr die Zeit und vielleicht auch nicht die Energie... Das Schlimmste an dieser Entwicklung: Den meisten ist das noch nichtmal bewusst was da abgeht. Die die erst kürzlich geboren wurden, und damit aufwachsen und nix anderes kennen als diese Schnellebigkeit/Oberflächlchkeit, können ja auch kaum mehr was anderes entwickeln. Es ist ja auch kaum einer da der drauf aufmerksam machen würde, oder sich die Mühe machen würde, zu versuchen etwas zu ändern. Es wär vielleicht auch kaum einer bereit sich ändern zu wollen. Kostet vermutlich zuviel Zeit und Energie...

Traurig ist das... :-(

LG Reisfeld


Niklaus
beantwortet von Niklaus am 12. Juli 2008 17:16
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Weil die Menschen vor der Hochzeit nicht nachdenken über die Verantwortung die sie auch bedeutet.


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