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Warum haben wir Angst?

gefragt von anna001anna001 am 29.09.2007 um 12:10 Uhr


Reply


Ophelia
beantwortet von Ophelia am 29. September 2007 12:39
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Selbstschutz und Überlebenstrieb.

Ohne würden wir Dinge tun oder uns in Situationen begeben, die für uns schädlich oder bedrohlich sind, weil wir nicht mehr über das Risiko nachdenken würden.


DerAufbereiter
beantwortet von DerAufbereiter am 29. September 2007 12:13
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Damit wir in Gefahrensituationen konzentriert schnell reagieren können. Kommt noch aus etwas vergangenen Zeiten, als wir dann wohl mal schnell vor nem Tier weglaufen mussten. Ist schon ein intensiveres Thema...


Lexa1
beantwortet von Lexa1 am 29. September 2007 12:21
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Ich denke das ist ein Urinstinkt und trug zum überleben der ersten Menschen bei.Bei Tieren gibt es ja auch diesen Instinkt zum überleben.


comarel
beantwortet von comarel am 29. September 2007 12:25
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Es ist ein reiner "Schutzmechanismus", der uns vorsichtig oder zumindest vorsichtiger werden lassen sollte.


Xiphoid
beantwortet von Xiphoid am 29. September 2007 14:08
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Durch Angst werden in uns Kräfte (Bewegung, Triebe) geweckt die unter Umständen meist das Leben retten.





palmananda
beantwortet von palmananda am 6. Oktober 2007 11:10
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Ich glaube, es ist gut, zwischen "Angst" und "Furcht" zu unterscheiden. Das eine hat damit zu tun, dass wir evolutionsbedingt die Natur als etwas Gefahrvolles ansehen: Angst davor, nicht mehr genuegend Nahrung zu bekommen, Angst vor Krankheit, Alter, physische Gewalt usw. Ich finde, bis zu einem gewissen Mass ist Angst hilfreich, weil sie unser Vitalsystem ankurbelt (Fluchtreaktion bei Gefahr etc.) Sich Vorraete gegen Hungersnot anzulegen, wird schon in der Bibel empfohlen. Aber neben dieser animalischen Angst, die bis zu einem gewissen Grad ganz normal ist und unsere Physis betrifft, gibt es noch jene Angst oder Furcht ("Angst vor dem Unbekannten"), die damit zutun hat, dass wir etwas nicht wahrhaben wollen, dass wir verlaeugnen und uns separieren. So wie eben auch bestimmte Erscheinungen des Lebens ausgeblendet werden sollen. Aber im Dunkeln werden diese abgetrennten Anteile von uns selber oft erst zu jenen Daemonen, die uns aergern. Also koennten wir uns, wenn wir uns zu viel aengstigen, fragen: Wo verdraenge ich, wo verlaeugne ich etwas, wo will ich etwas nicht wahrhaben? Manchmal ist da eine Psychotherapie oder spirituelle Lebensberatung empfehlenswert. Fuer andere wiederum (mich eingeschlossen) ist es der Glaube an Gott (was natuerlich das andere nicht ausschliesst). Und wenn Dinge passieren, die uns aengstigen, dann zeigen sie uns manchmal die Stellen, wo wir wachsen sollen. Und mit "Decke ueberm Kopf ziehen" ists da halt nicht unbedingt getan. Empfehlung: Nachschauen, was dahintersteckt und lernen damit umzugehen. Es sind im Grunde nur Ratgeber. Und manchmal sind es einfach nur ein paar SChattenanteile, die ans Licht wollen. Also: Nicht unterkriegen lassen.


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