Frage von Gwendolyn1995, 133

Warum haben viele Menschen Angst vor Homöopathie?

Ich war vor einigen Jahren sehr krank und die Ärzte haben mir gesagt das ich nicht mehr lange leben werde schließlich haben sie mir empfohlen zur Homöopathie zu wechseln was ich auch getan habe. Mann hat mir Mittel gegeben die mich aus meiner aussichtslosen Lage geholfen haben. Warum haben Menschen Angst vor Homöopathie?

Antwort
von uteausmuenchen, 70

Hallo Gwendolyn1995,

hm, kannst Du nicht noch ein wenig mehr erzählen über diese wundersame Geschichte, die Du da erlebt hast?

Welche unheilbare Krankheit wurde denn diagnostiziert?

Und von wem? Einem Arzt oder einem Heilpraktiker?

Gab es eine zweite Meinung zu dieser Diagnose? Und war die von einem Arzt oder einem Heilpraktiker?

Wurdest Du nur mit Globuli behandelt, oder haben noch andere Behandlungen stattgefunden? (Zum Beispiel Operation, Behandlung mit echten Medikamenten, Ratschläge zur Lebensumstellung, Ernährung, etc.)

Und welche?

Welche "Mittel" wurden Dir denn gegeben - war das überhaupt Homöopathie? (Sehr oft wird das mit anderen Verfahren verwechselt)

Wie lange hat denn die homöopathische Behandlung gedauert? Und was ist in dieser Zeit sonst noch so in Deinem Leben passiert?

-----------------------------------------------

Dann zu Deiner Frage:

Niemand hat Angst vor der Homöopathie.

Es gibt aber viele Leute - vor allem Wissenschaftler, Ärzte und Verbraucherschützer - die möchten, dass man Patienten ganz ehrlich erzählt, dass Homöopathika (also die Globuli, die kleinen Kügelchen) selber nur Scheinmedikamente sind.

Die Homöopathie kann Menschen helfen - auch das sieht man in Untersuchungen - ABER nicht mittels der Kügelchen, sondern über die langen und ausführlichen Gespräche, die Patienten mit den homöopathischen Ärzten führen.

Studien weisen nach, dass diese Verhältnisse ein sehr tiefes Vertrauen zwischen dem Arzt und dem Patienten schaffen. Der Patient macht dann bei der Behandlung ganz anders mit, als wenn er seinen Arzt nicht mag - weil der sich zum Beispiel nicht genug Zeit nimmt.

Was also bei der Homöopathie beim Patienten etwas "bewirkt" und verändert, das ist die besondere Form der Gesprächsführung.

Kritiker wünschen, dass man das (und das ist das Ergebnis sehr vieler Untersuchungen) den Patienten auch so sagt. Wenn man nämlich offen und ehrlich darüber spricht, welcher Teil der Homöopathie wirklich hilft, kann man den auch besser untersuchen und vielleicht noch besser ausnutzen - und damit in Zukunft Patienten noch besser damit helfen.

Verbesserungen in der Medizin sind nur möglich, wenn wir alle ehrlich damit umgehen, welche Dinge (vertrauensvolle Gespräche) wirklich helfen - und welche Dinge (Globuli) nicht.

Ehrliche Information für Verbraucher ist überall wichtig, aber ganz besonders in der Medizin.

Die Kritik richtet sich also eigentlich gar nicht gegen die Homöopathie selber, sondern gegen die falschen Aussagen, die Patienten gegenüber gemacht werden.

Man möchte besser und ehrlicher informieren - Angst hat deswegen aber niemand.

Grüße

Antwort
von safur, 74

Angst? Wer hat denn da Angst?

Ich würde eher sagen es kommt darauf an wie du es gelernt hast. Wenn man dich z.B. früher immer bemuttert hat, stundenlang am Bett war usw enn du krank bist, dann möchtest du das wieder haben.

Wenn du gelernt hast, bei ner Kleinigkeit eine Pille zu werfen, dann möchtest du das so haben. usw. usw

Du würdest dann alles andere erstmal in Frage stellen!
Dann kommt noch die Bildung dazu bzw. wie beeinflussbar du bist. In welcher emotionalen Lage du bist.

Vielleicht sagst du heute, klar ich versuch das mal..
Wenn man dir allerdings sagt dein Bein stirbt ab und du hast noch 3h, dann bist du tot, dann könnte deine Entscheidung wieder anders sein.

Sei doch froh, wenn du wieder gesund bist und es dir geholfen hat.

Antwort
von MalNachgedacht, 62

Mann hat mir Mittel gegeben die mich aus meiner aussichtslosen Lage geholfen haben.

Streng genommen hat man dir Mittel gegeben nach deren Einnahme es dir besser ging.

Das hört sich zwar ähnlich an - ist aber nicht exakt das gleiche.

Nur weil etwas NACH der Einnahme eines Mittels passiert bedeutet das eben nicht automatisch, dass es auch DURCH das Mittel verursacht wurde - auch wenn der Mensch dazu neigt solche Zusammenhänge herzustellen.

Antwort
von Odenwald69, 68

angst hat niemand , nur die wirksamkeit ist bis heute wissenschaftlich nicht bewiesen, es gibt überhaupt keine studien.  Gut mag sein das es bei dir geklappt. Aber kenne deine krankheit nicht...

Kommentar von uteausmuenchen ,

Kleine Anmerkung:

Es gibt sogar hunderte Studien - mehr als zu fast allen anderen medizinischen Fragestellungen.

Umso schwerer wiegt, dass der Rest der Antwort richtig ist: In der Gesamtsicht ergibt sich kein belastbarer Hinweis auf eine gezielte Wirksamkeit der Globuli.

http://motherboard.vice.com/de/read/studie-entzaubert-homoeopathie-forscher-find...

Grüße

Antwort
von soga57, 80

Ich kenne niemanden, der Angst vor Homöopathie hat. Allenfalls wird die H. etwas belächelt, weil man ihr Wirksamkeit abspricht, aber Angst? Nein.

Antwort
von faymorgane, 13

Das ist eine berechtigte Frage. Ich würde auch sagen, viele Menschen lehnen die Homöopathie ab und/oder verhöhnen sie, weil sie nur sehr einseitig informiert sind darüber - durch die Mainstream-Medien eben - und weil sie nicht ihn ihr Weltbild passt.
Wer selber positive Erfahrungen gemacht hat wie du, sei es nun als Patientin oder Therapeutin, lehnt sie natürlich nicht ab. Sonst würden nicht so viele Menschen mit Leidenschaft und erfolgreich Homöopathie praktizieren... Angst haben diejenigen, denen man halt Angst gemacht hat. Unter anderem, um von den Schattenseiten der Pharma-Industrie abzulenken...

Kommentar von MalNachgedacht ,

Das ist eine berechtigte Frage. Ich würde auch sagen, viele Menschen lehnen die Homöopathie ab und/oder verhöhnen sie, weil sie nur sehr einseitig informiert sind darüber - durch die Mainstream-Medien eben 

Gerade die "Mainstream-Medien" wie z.B. irgendwelche Zeitschriften vom Format "Das goldene Blatt" etc. berichten ja eher positiv über Homöopathie.

Aber vielleicht kannst Du ja trotzdem mal einen Beitrag gegen die einseitige Information über Homöopathie durch die Mainstream-Medien leisten - und zum Ausgleich. mal ein konkretes Beispiel für eine Erkenntnis auf dem Gebiet der Homöopathie nennen, das die Bezeichnung "Erkenntnis" auch verdient. Also etwas was einen unabhängigen Überprüfung nach objektiven Kriterien auch wiederholt standhält.

 und weil sie nicht ihn ihr Weltbild passt.

Dazu müßte die Homöopathie erst einmal wenigstens eine Erkenntnis vorweisen können die jemanden nicht ins Weltbild passen könnte....
Von daher bin ich schon auf dein Beispiel für eine solche Erkenntnis gespannt.... 

Wer selber positive Erfahrungen gemacht hat wie du, sei es nun als Patientin oder Therapeutin, lehnt sie natürlich nicht ab. 

Klar - wem es nach Einnahme irgendwelcher Globuli besser geht der wird sich eher selten fragen, ob diese Besserung nun tatsächlich auf die individuell verabreichten Globuli zurückzuführen ist oder ob sie genauso wahrscheinlich auch bei der Einnahme einer Zuckerpille aufgetreten wäre.

Immer wenn man dann dieser Fragestellung auf den Grund geht stellt sich regelmässig heraus,dass es egal ist ob man mit Globuli oder mit Zuckerpillen behandelt.

Kein Homöopath der Welt ist in der Lage Arsen C30 von Arnica D30 oder Mercurius C1000 oder sonstige homöopathische Hochpotenzen anhand ihrer Wirkung voneinander zu unterscheiden...
Auf dieses Kunststück (das ja eigentlich kinderleicht sein müßte wenn Homöopathie funktionieren würde) sind bekanntlich Preisgelder in Millionenhöhe ausgesetzt:

https://www.psiram.com/ge/index.php/Preisgelder

GWUP

"GWUP Psi-Test": 10.000 Euro für den Nachweis paranormaler Fähigkeiten oder Phänomene

JREF

"JREF MDC" 1 Million US-Dollar für den Nachweis von etwas Paranormalem oder für einen Beweis der Wirksamkeit der Homöopathie.Dieses Preisgeld wurde zuerst 1964 in einer Höhe von 1.000 US-Dollar ausgelobt. Viele Jahre später konnte das Preisgeld durch Spenden auf 1 Million heraufgesetzt werden. Anfang März 2010 sollte das Preisgeld ursprünglich zurückgenommen und die "Million Dollar Challenge" beendet werden, um Zeit und Geld für andere Projekte der JREF verwenden zu können.

 

Im Juli 2009 wurde aber die Fortführung beschlossen.

Skepp, die belgischen Skeptiker

Die belgische Skeptikerorganisation SKEPP hat ihren bisherigen 10.000 Euro-Preis für die Zeit bis zum 30. September 2013 auf 1 Mio. Euro erhöht.

"The Belgian SKEPP organization" 1.000.000 EUR

[

Royal Society of Chemistry

"RSC" 1 Million Pfund für den Nachweis eines chemiefreien Stoffes.

Edzard Ernst und Simon Singh

10.000 Pfund für einen Beweis der Wirksamkeit der Homöopathie 100.000 Dollar für einen Beweis der Wirksamkeit der Homöopathie. Dieses Angebot ist die Aufstockung des zusammen mit Simon Singh ausgelobten Preisgeldes von 10.000 Pfund.

Weitere Preisgelder

"Australian Skeptics" 100.000 AU-Dollar

[16]

 

plus 20.000 AU-Dollar für den Empfehlenden ("Spotter's Fee")"Independent Investigations Group (IIG)" 50.000 US-Dollar

[17]

 

plus 5.000 US-Dollar für den Empfehlenden ("Finder's Fee")"North Texas Skeptics" 12.000 US-Dollar

[18]

"Prabir Ghosh" 2.300.000 Indische Rupien

[19]

"Swedish Humanist Association" 100.000 Schwedische Kronen

[20]

"Tampa Bay Skeptics" 1.000 US-Dollar

[21]

"Quebec Skeptics" 10.000 CAN-Dollar

[22]

"Association for Skeptical Enquiry (ASKE)" 14.000 GBP

[23]

"Tony Youens" 5.000 GBP

[24]

"The Finnish Skeptics" 10.000 EUR

[25]

"The Fayetteville Freethinkers in Arkansas" 5.000 US-Dollar

[26]

 

plus 1.000 US-Dollar

[27]

Sonst würden nicht so viele Menschen mit Leidenschaft und erfolgreich Homöopathie praktizieren... 

Es haben auch über Jahrhunderte Ärzte mit Leidenschaft und durchaus ab und zu erfolgreich Aderlässe praktiziert,

Hätten sie stattdessen nichts getan (oder Zuckerkügelchen verabreicht) hätten allerdings Millionen von Menschen deutlich länger gelebt...

Angst haben diejenigen, denen man halt Angst gemacht hat. Unter anderem, um von den Schattenseiten der Pharma-Industrie abzulenken...

Erstens ist die Homöopathie Teil der Pharmaindustrie oder glaubst Du ernsthaft Globuli werden von Homöopathiegläubigen ehrenamtlich in Heimarbeit herstellt?

Zweitens mag die Pharmaindustrie noch so viele Schattenseiten haben - das macht die Homöopathie deswegen trotzdem kein bisschen wirksamer.....

Kommentar von faymorgane ,

Auch dies ein übergriffiger und verächtlicher Kommentar, der in dieser Form nicht hierhergehört.

Antwort
von nVega, 56

Ich habe nie erlebt, dass ein Mensch Angst davor hat. Ich denke ihnen fehlt nur der Glaube daran, da sie selbst noch keine Erfahrungen damit gemacht haben und zu viel negatives von der Presse mitbekommen haben.

Kommentar von MalNachgedacht ,

Nach über 200 Jahren vergeblicher Versuche von Homöopathen zu zeigen, dass ihre Globuli erkennbar besser oder wenigstens auch nur anders als Zuckerpillen wirken kann man sich da eigene Erfahrungen wohl getrost sparen.

Man muß schließlich nicht jeden Blödsinn am eigenen Leib ausprobiert haben...

Kommentar von nVega ,

Naja, ich bin 20 Jahre und habe mein Leben lang für alles nur homöopatische Zuckerkugeln bekommen. Ich wurde noch nie geimpft und nahm noch nie auf nur ein Medikament.
Ich habe viele Erfahrungen damit gemacht, auch als Kind, wo der Placeboeffekt nicht eintreffen konnte. Ist ein Kind im Freibad auf eine Biene getreten kam meine Mutter, hat ihm Apis gegeben und das Kind hat nicht mehr geweint. Bin ich wo hingeflogen oder sogar mal gegen ein Auto gefahren nahm ich Arnika und es tat nicht mehr weh. Hatte ich starke Bauchschmerzen wegen der Periode nahm ich Magnesium Phosphoricum und es war weg.
Ich habe auch schon Mittel genommen, die nicht gepasst haben und dadurch nicht gewirkt haben - später fand man das Richtige und es wirkte sofort.
Ich nahm ein Mittel auch schon zu oft, obwohl ich es nicht gebracht hätte - dann bekam ich sogar die Symptome die es heilen sollte.

Die Presse berichtet nur nie richtig darüber, da man damit kein Geld machen kann. Homöopathen haben schon viel gezeigt wie es wirkt und das auch erklärt.
Allerdings ist die Homöopathie sehr komplex, man muss viel lernen um es zu verstehen und das richtige Mittel zu finden. Wer einfach etwas nimmt was im Internet steht und erwartet das es wirkt ist natürlich auch falsch geleitet. Man muss auch lernen seine Symptome dafür gut beschreiben zu können.

Mir ist es eigentlich egal welche Form von Medizin einer nimmt, solange es keine Chemie vom Arzt ist. Die Homöopathie ist eben etwas das man lernen kann, ohne Nebenwirkungen ist, schnell hilft und fast nichts kostet. Also ich nehme sie, wenn ich etwas schnell behandeln will in wenigen Sekunden. Es gibt aber noch genug andere Methoden die sicher auch gut sind.

Kommentar von MalNachgedacht ,

Naja, ich bin 20 Jahre und habe mein Leben lang für alles nur homöopatische Zuckerkugeln bekommen. Ich wurde noch nie geimpft und nahm noch nie auf nur ein Medikament.

Und? Neandertaler wurden auch nie geimpft und bekamen sicherlich auch kein Medikament und wurden trotzdem manchmal 20 Jahre alt....

Und bei Zahnarzt verzichtest Du auf Narkosemittel und verwendest stattdessen Globuli wenn z.B. ein Weisheitszahn gezogen werden muss oder eine Wurzelbehandlung ansteht?

Ich habe viele Erfahrungen damit gemacht, auch als Kind, wo der Placeboeffekt nicht eintreffen konnte. Ist ein Kind im Freibad auf eine Biene getreten kam meine Mutter, hat ihm Apis gegeben und das Kind hat nicht mehr geweint. Bin ich wo hingeflogen oder sogar mal gegen ein Auto gefahren nahm ich Arnika und es tat nicht mehr weh. 

Und wenn Mutti auf das "Aua" pustet hat das auch schon millionenfach geholfen...

Nur um alles in der Welt soll das kein Placeboeffekt sein können?

Ich habe auch schon Mittel genommen, die nicht gepasst haben und dadurch nicht gewirkt haben - später fand man das Richtige und es wirkte sofort.

Du kannst bei vielen Zipperlein die normalerweise früher oder später von alleine verschwinden stattdessen auch verschiedenfarbige Gummibärchen einnehmen. 

Jede Farbe drei Tage lang und wenn es nicht wirkt dann mit der nächsten Farbe weitermachen.

Die Farbe die gerade dran war als das Zipperlein verschwunden ist war dann die wirksame Farbe :-)

Die Presse berichtet nur nie richtig darüber, da man damit kein Geld machen kann.

Alleine die Deutsche Homöopathie Union macht damit jährlich einen Umsatz von 100 Millionen Euro...

Homöopathen haben schon viel gezeigt wie es wirkt und das auch erklärt.

Homöopathen haben sich im Lauf der 200 Jahre immer neue Erklärungsversuche ausgedacht wie homöopathische Mittel wirken sollen - keiner davon hat einer Überprüfung standgehalten....

Allerdings ist die Homöopathie sehr komplex, man muss viel lernen um es zu verstehen und das richtige Mittel zu finden.

Ich frage nun schon seit vielen Jahren Homöopathen nach einem konkretem Beispiel für eine Erkenntnis auf dem Gebiet der Homöopathie - also etwas was man lernen könnte.

Noch nie konnte mir ein Homöopath eine solche Erkenntnis nennen, die einer unabhängigen Überprüfung nach objektiven Kriterien standgehalten hätte....

Mir ist es eigentlich egal welche Form von Medizin einer nimmt, solange es keine Chemie vom Arzt ist.

Aber homöopathische Globuli sind doch auch Chemie - oder aus was sonst bestehen z.B. Arsen D6 Globuli?

 Die Homöopathie ist eben etwas das man lernen kann, ohne Nebenwirkungen ist, schnell hilft und fast nichts kostet. 

Aha - die Homöopathie hat also keine Nebenwirkungen...
Nur wie erklärst Du Dir dann die Symptome die Du ja durch ein homöopathisches Mittel glaubst bekommen zu haben?

...Ich nahm ein Mittel auch schon zu oft, obwohl ich es nicht gebracht hätte - dann bekam ich sogar die Symptome die es heilen sollte.....

Kommentar von nVega ,

Leben Neandertaler in unserem Zeitalter, dass wir etwas über sie
aussagen könnten und mit den heutigen Situationen vergleichen können?
Eher nicht.

Durch die Globuli habe ich nie solch eine
Behandlung gebraucht, auch meine Weisheitszähne habe ich noch. Statt
Narkose ginge aber auch Hypnose, was schon viele getestet haben und
immer mehr machen.

Ich habe schon als Baby homöopathische
Medikamente bekommen. Das Krankenhaus gab schon Neugeborenen Aconitum
gegen den Schock. Anscheinend haben sie auch Erfahrungen gemacht, dass
es etwas bringt.
Wie soll ein Baby wissen, dass ein kleines Zuckerkügelchen ihm helfen soll?
Mein
Vater hat auch Buch darüber geführt, was ich alles bekommen habe. Es
war nie so, dass man dem Kind irgendein Globoli geben kann und das wirkt
dann. Man sucht.. probiert aus, dadurch gibt es neue Symptome die der
Suche helfen und findet dann das Richtige.

Und wie viel Umsatz
macht die Pharmaindustrie mit Medikamenten die eine Liste langer
Nebenwirkungen haben, die nicht selten auftreten? Medikamente behandeln
auch meist nur die Schmerzen und nicht die Ursache. Die 5. häufigste
Todesursauche sind Medikamente. Den Rang hat die Homöopathie nicht, doch
genug Menschen schwören darauf das es hilft. Wer das nie ausprobiert
hat, kann da natürlich auch nicht mitreden. Die Mittel kosten 1-2€ und
halten dafür ewig, während ein Medikament schon mal 5€+ kosten kann für
20 Tabletten.
Ich würde aber auch andere alternative Methoden
befürworten wie Kräuterheilkunde, was ja im Grunde nichts kostet. Der
einzige Nachteil dabei ist, dass es nicht so schnell wirkt.

Samuel Hahnemann hat die Erklärung als Begründer der Homöopathie schon gegeben similia similibus curentur.
Es fehlen nur die Messinstrumente dafür das wisschenschaftlich zu
belegen. Die Physik ist nicht so weit wie wir denken, es gibt noch genug
Phänomene die sich nicht wissenschaftlich erklären lassen. Ein gutes
Buch "Die Realitätenmacher B2" - da wird unsere Welt durch die Physik
erklärt und auch die Wirkungsweise von sowas wie Homöopathie.
Bei
allgemeinmedizinischen Medikamenten weiß man zwar wie sie wirken, aber
auch wie sie zerstören können. Ich halte das für keine Lösung ein
Medikament mit schlimmen Nebenwirkungen zu nehmen.
Globuli können
lediglich Symptome verstärken (keine Krankheiten) oder neue aufzeigen
was keine Nebenwirkung in dem Sinn ist, das man kränker wird. Diese
Symptome sind schon da, nur wie wir wissen konzentriert sich der Körper
immer auf den schlimmsten Schmerz und blendet die anderen dabei aus.

Langzeitige Nebenwirkungen wie den Tod, Gehirnschäden oder
Behinderungen treten also nicht auf wie bei den allgemeinmedizinischen
Medikamenten.

Arsen kommt als Mineral in der Erdkruste vor, so
wie Ameisensäure auch in der Natur vorkommt, aber in der Chemie als
Methansäure bekannt ist.
Der Unterschied von dem zu den
allgemeinmedizinischen ist, dass man nicht den Stoff selbst aufnimmt,
sondern sozusagen die Energie des Stoffes. Damit weiß der Körper dann,
gegen was er arbeiten muss. Deswegen werden die Mittel ja auch
verschüttelt und nicht nur mit Zucker vermischt. Je öfter die Globuli
geschüttelt werden, desto höhere Potenz haben sie, also desto stärker
sind sie und desto verdünnter sind sie auch.
Stoffe wie
Butylscopolaminbromid für das Arzneimittel Buscopan kommen nicht so in
der Natur vor, sondern werden erst aus Scopolamin hergestellt.

Bisher
hat die alternative Medizin für mich und meine Familie und Freunde
immer funktioniert, also solange es hilft.. wieso nicht? Die Mittel
halfen immer sofort, das hat die Homöopathie für mich nützlich gemacht,
da andere Medizin meist langsamer wirkt.
Wieso sollte man so dagegen
sein, wenn es keine Nebenwirkungen hat und für die Menschen wirkt. Wenn
ein Kind durch Apis nicht mehr weint wegen einem Bienenstich hat es doch
schon den Zweck erfüllt. Wenn es dann noch schneller heilt, um so
besser.

Kommentar von MalNachgedacht ,

Leben Neandertaler in unserem Zeitalter, dass wir etwas über sie 
aussagen könnten und mit den heutigen Situationen vergleichen können? 
Eher nicht.

Das Neandertaler weder Impfstoffe noch Arzneimittel kannten darf man wohl schon annehmen - das sie trotz fehlender Impfstoffe und fehlender Arzneimittel ab und an auch mal 20 Jahre wurden auch..

Von daher ist es nicht ungewöhnlich, dass Du das auch geschafft hast.

Durch die Globuli habe ich nie solch eine Behandlung gebraucht, auch meine Weisheitszähne habe ich noch. Statt Narkose ginge aber auch Hypnose, was schon viele getestet haben und immer mehr machen.

Abwarten - auch ohne Impfungen und ohne Arzneimittel bekommt man im Lauf des Lebens mal Probleme mit den Zähnen...Und entprechende Narkosemittel wirken dann schon weit zuverlässiger als Hypnose.....

Ich habe schon als Baby homöopathische Medikamente bekommen. Das Krankenhaus gab schon Neugeborenen Aconitum gegen den Schock. Anscheinend haben sie auch Erfahrungen gemacht, dass es etwas bringt.

Krankenhäuser verabreichen keine Globuli - dass machen homöopathiegläubige Ärzte und Hebammen.
Und natürlich bringt das was - es vermittelt der Mutter das Gefühl dem Neugeboreren etwas Gutes getan zu haben....

Wie soll ein Baby wissen, dass ein kleines Zuckerkügelchen ihm helfen soll?

Gegenfrage - woher willst Du wissen, dass Aconitum dem Baby tatsächlich hilft?

Obendrein wo es ja auch noch so ganz "uninviduell" verabreicht wird - wie hattest Du zuvor geschrieben:

"...Wer einfach etwas nimmt was im Internet steht und erwartet das es wirkt ist natürlich auch falsch geleitet..."

und jetzt steht im Internet das Aconitum Babys beim "Geburtsschock" hilft. Ist also auch "falsch geleitet" wer das glaubt?

Mein Vater hat auch Buch darüber geführt, was ich alles bekommen habe. Es war nie so, dass man dem Kind irgendein Globoli geben kann und das wirkt dann. Man sucht.. probiert aus, dadurch gibt es neue Symptome die der Suche helfen und findet dann das Richtige.

Das gleiche könnte ich über verschiedenfarbige Gummibärchen berichten. Man probiert verschiedene Farben aus und wenn es dem Kind irgendwann mal besser geht dann war es die richtige Farbe...Womit bewiesen wäre, dass Gummibärchen heilen wenn man die richtige Farbe gefunden hat :-)

Und wie viel Umsatz macht die Pharmaindustrie mit Medikamenten 

Das zigtausendefache dessen was Homöopathiehersteller machen (die übriges auch Teil der Pharmaindustrie sind....)

Was können die Hersteller wirksamer Medikamente auch dafür, dass (weltweit betrachtet) kaum einer die teueren homöopathischen Zuckerkügelchen ohne Wirkung über Placeboeffekt hinaus haben will.

Die Flugzeugindustrie macht aus gleichem Grund viel mehr Umsatz als die Flugbesen-Hersteller (die man aus Harry-Potter Romanen kennt)

die eine Liste langer Nebenwirkungen haben, die nicht selten auftreten?

Wer eine Wirkung habe will muss eben auch manchmal Nebenwirkungen in Kauf nehmen. Dafür funktioniert z.B. die Antibabypille oder ein Narkosemittel auch - was man von Globuli nicht gerade belegen kann.....

 Medikamente behandeln auch meist nur die Schmerzen und nicht die Ursache. 

Die Homöopathie interessiert sich noch nicht einmal für die Ursache sondern sucht die "richtigen" Mittel ausschließlich anhand der Symptome.

Zu Hahnemanns Zeiten war die Syphilis eine weit verbreitete Krankheit gegen die auch Homöopathie nichts half - erst über 100 Jahre nachdem sich Hahnemann die Homöopathie ausgedacht hatte konnte die Ursache von Syphilis mit dem neu entwickelten Antibiotikum Penicillin geheilt werden.

Und nun darfst Du gerne ein KONKRETES Gegenbeispiel nennen wo die Homöopathie etwas heilen kann was die wissenschaftliche Medizin nicht mit deutlicher höherer Erfolgsquote hinbekommt.#

Die 5. häufigste Todesursauche sind Medikamente. Den Rang hat die Homöopathie nicht, doch genug Menschen schwören darauf das es hilft. 

Zu Hahnemanns Zeiten (und auch noch lange nachdem er sich die Homöopathie ausgedacht hat) starb jedes 5. Kind noch an "Kinderkrankheiten" wie Diphtherie, Scharlach, Masern oder Pocken.

Die Homöopathie hat daran nichts geändert - die Kindersterblichkeit sank erst über 100 Jahre später als immer mehr Impfstoffe und Antibiotika verfügbar waren.
Von da an stieg dann auch die Lebenserwartung rasant an und hat sich in den letzten 100 Jahren bei uns fast verdoppelt - während sie in der ersten 100 Jahren nach Erfindung der Homöopathie praktisch unverändert blieb.

Wer das nie ausprobiert hat, kann da natürlich auch nicht mitreden. 

Also ich habe schon Homöopathie ausprobiert,..

Kommentar von MalNachgedacht ,

Die Mittel kosten 1-2€ und halten dafür ewig, während ein Medikament schon mal 5€+ kosten kann für 20 Tabletten.

Das 08/15 Mittel Arnica C30 kostet bereits in Internetapotheken 8,60 Euro für 10 g - und wird in normalen Apotheken kaum günstiger sein....

http://www.remedia-homoeopathie.de/de/homoeopathie/Arnica-C30-aus-C3-Trit-Globul...

Das von Dir zuvor genannte Aconitum kostet ebenfalls 8,60 Euro für 10 Gramm Aconitum C30....

Dazu kommt dann das man ja faktisch nur Zucker kauft und der Hersteller weder Forschungskosten noch Zulassungskosten hat....

Samuel Hahnemann hat die Erklärung als Begründer der Homöopathie schon gegeben similia similibus curentur.

Das ist keine Erklärung sondern eine Behauptung die er nach seinem Chinarinden-Selbstversuch aufgestellt hat.

Bis heute sind Homöopathen daran gescheitert dieses Chinarinden-Experiment zu reproduzieren....

Es fehlen nur die Messinstrumente dafür das wisschenschaftlich zu belegen. Die Physik ist nicht so weit wie wir denken, es gibt noch genug Phänomene die sich nicht wissenschaftlich erklären lassen.

Richtig - aber der Witz ist, dass es in der Homöopathie gar kein Phänomen gibt das man nicht mit dem Placeboeffekt erklären könnte.

Und ob homöopathische Mittel bei Kranken (oder Gesunden) irgendwie anders wirken wie Zuckerpillen kann man auch ohne Messinstrumente überprüfen. 
Man braucht nur einen randomisierten placebokontrollierten Doppelblindversuch durchzuführen und dann zu schauen ob überhaupt Homöopathen einen Unterschied zwischen der Wirkung einer Zuckerpille und einem ausgewählten Globuli erkennen können.
Die Idee für diesen Test kam übrigens 1835 von Nürnberger Homöopathen die damit beweisen wollten, dass eine potenzierte Kochsalzlösung anders wirkt als banales Wasser.
Das Ergebnis kannst Du hier nachlesen:

http://www.jameslindlibrary.org/articles/inventing-the-randomized-double-blind-t...

Auch diverse spätere derartige Versuche gingen aus homöopathischer Sicht gründlich in die Hose.

Globuli können lediglich Symptome verstärken (keine Krankheiten) oder neue aufzeigen was keine Nebenwirkung in dem Sinn ist, das man kränker wird.

Soso - hier ein Bericht zweier österreichischer Homöopathen durch eine Todesfall der ihrer Meinung nach durch Arsen-Globuli verursacht wurde....

http://www.hom-gmunden.com/pdf/artikel.pdf

Diese Symptome sind schon da, nur wie wir wissen konzentriert sich der Körper immer auf den schlimmsten Schmerz und blendet die anderen dabei aus.

Entweder sind Symptome erkennbar oder sie sind es nicht.
Vorhanden aber ausgeblendete Symptome sind so eine esoterische Konstruktion bei der sich sofort die Frage stellt wie jemand herausgefunden haben will dass es solche Symptome gibt obwohl sie ja nicht erkennbar sind....

Langzeitige Nebenwirkungen wie den Tod, Gehirnschäden oder 
Behinderungen treten also nicht auf wie bei den allgemeinmedizinischen Medikamenten.

Was macht dich da so sicher? 

Bislang ist noch jeder der homöopathische Globuli eingenommen hat früher oder später gestorben....
(Wer allerdings nur Globuli hat der hat gute Chancen deutlich früher zu sterben)

Arsen kommt als Mineral in der Erdkruste vor, so
wie Ameisensäure auch in der Natur vorkommt, aber in der Chemie als Methansäure bekannt ist.

Richtig - letztlich kommen alle Substanzen bzw. deren Ausgangsstoffe aus der Natur - ob Globuli oder Antibiotika...

Der Unterschied von dem zu den allgemeinmedizinischen ist, dass man nicht den Stoff selbst aufnimmt, sondern sozusagen die Energie des Stoffes.

Nicht "sozusagen" sondern genau bitte. 

Welche Form von Energie wird durch die Einnahme von Globuli aufgenommen die nicht auch bei der Einnahme von Zuckerpillen aufgenommen wird und wer hat das wie herausgefunden und überprüft?

Wie genau unterscheiden sich unterschiedliche Stoffe genau in der "Energie" die hinterher mit den Globuli aufgenommen wird und wer hat das wie herausgefunden und überprüft?

Damit weiß der Körper dann, gegen was er arbeiten muss. 

Das ist zunächst einmal eine reine Behauptung - umso mehr bin ich schon auf die konkreten Antworten bezüglich der "Energie" in homöopathischen Mitteln gespannt...

Deswegen werden die Mittel ja auch verschüttelt und nicht nur mit Zucker vermischt.

Katholische Priester vollziehen auch ein kompliziertes Ritual wenn sie Wasser in Weihwasser verwandeln.
Aber genauowenig wie Priester hinterher Weihwasser von gewöhnlichem Wasser anhand der Wirkung unterscheiden können können Homöopathe Zuckerkügelchen von Arnica C30 Globuli anhand der Wirkung unterscheiden..

Je öfter die Globuli geschüttelt werden, desto höhere Potenz haben sie, also desto stärker sind sie und desto verdünnter sind sie auch.

Ich wette mit Dir dass Du superstarke Arnica C1000 Globuli nicht von schwachen Arnica D30 Globuli unterscheiden kannst.

Auf dieses Kunststück sind übrigens verschiedene Preisgelder in Millionenhöhe ausgesetzt aber noch nie konnte ein Homöopath demonstrieren, dass er so einen Unterschied erkennen kan

Kommentar von MalNachgedacht ,

Wenn es dann noch schneller heilt, um so besser.


Die Frage ist eben ob Bienenstiche durch Apis schneller heilen als durch Zuckerkügelchen.

Bislang gibt es keine einzige Erkrankung und keine einzige Globulisorte bei der so eine schnellere Heilung belegt wäre.....

Und daran ändert sich auch nichts wenn Homöopathen das noch weitere 200 Jahre lang behaupten....

Ach ja - hast Du noch ein konkretes Beispiel für meine vorherige Frage:



"Ich frage nun schon seit vielen Jahren Homöopathen nach einem konkretem Beispiel für eine Erkenntnis auf dem Gebiet der Homöopathie - also etwas was man lernen könnte.

Noch nie konnte mir ein Homöopath eine solche Erkenntnis nennen, die einer unabhängigen Überprüfung nach objektiven Kriterien standgehalten hätte....

"





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