Frage von DaddyGallard, 135

Warum haben viele Menschen Angst davor die Wahrheit zu sagen wobei sie wissen das eine Lüge negativ ist!?

Es gibt Menschen die Lügen und haben Angst auf  es den anderen Zusagen aber warum,wenn wir die Menschen lieben?

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Antwort
von dermitdemball, 18

Wie sagt man - "Von Betrunkenen, Kindern und Narren kannst Du die Wahrheit erfahren"!

Kleinkinder sind doch so erfrischend ehrlich! Bis wir sie direkt oder indirekt zum Lügen und Heucheln erziehen!

Z.B.  
Eine Familie ist bei den Nachbarn zum Essen eingeladen! Man freut sich sehr aufs Essen, aber die Nachbarin hat mal was "Alternatives" aufgetischt und weil man die Gastfreundschaft und die nachbarschaftlichen Beziehungen nicht gefährden will, macht man "Gute Miene zum bösen Spiel" und lobt das (ungeliebte) Essen - "Ja, ist wirklich sehr gut"! 

Nur der 5 jährige Jens sagt ganz ehrlich, das mag ich nicht! Die Eltern wollen ihn noch auf "Richtung" bringen!*  -  Zum Lügen anstiften!

Doch da sagt die Gastgeberin schon, das macht doch nichts, geht zum Kühlschrank und holt ein Teller mit leckeren Schnittchen/Belegten Brötchen raus und stellt es dem Kleinen hin! Und während er freudestrahlend und genüsslich das Teller leert, kauen seine Eltern und Geschwister weiter am "Alternativen" rum! 

Antwort
von dermitdemball, 14

Nicht jedes Verschweigen der Wahrheit/Lügen ist negativ! 

Z.B. Eine Ehemann ist einmalig "fremd gegangen" -  unter Alkoholeinfluss bei einer Firmenfeier - mit einer Arbeitskollegin! 

Ich finde es ist besser er verschweigt seiner Frau die Wahrheit, damit er Sie nicht verletzt und lebt mit seinem schlechten Gewissen!

Antwort
von DerKleineRacker, 19

Ja, negativ... Na und? Lügen ist manchmal bequemer, oder einfacher, oder es verhindert dass wir einen Menschen verletzen, oder uns selbst verletzbar machen. Dagegen ist erst einmal nicht so viel einzuwenden, es kommt immer drauf an.

Antwort
von wolfruediger, 31

Die Ansätze von lügen sind sehr unterschiedlicher Natur.

allen gleich ist, dass sie nicht die Realität wiedergeben.

dabei denke ich sollte man schon unterscheiden zwischen den Lügen.

die dazu dienen den eigenen Vorteil zu erhalten oder herzustellen

oder sie dienen dazu

sich oder den anderen zu schützen.

Ich denke diese Dinge sollten bei der Beurteilung eine Rolle spielen. andere und sich selbst zu schützen, ist sicher näher betrachte nicht ganz so schlimm aber, Lüge bleibt Lüge.

ich denke man kann diese Betrachtung unendlich weiter führen aber wer gibt uns denn den moralischen Anlass darüber zu urteilen...

viele Fragen, viele Antworten, neutral betrachtet, unterstützen wir einerseits die Lüge andererseits verurteilen wir sie...

wie immer im Leben liegt die Wahrheit sicher irgendwo in der Mitte

gib nicht auf die Sinnhaftigkeit des ganzen zu ergründen und finde deinen Weg, deinen!

Antwort
von HeymM, 50

Es gibt die unterschiedlichsten Motivationen zu lügen.

Es kann Scham sein, oder Wut.

Es kann Vorsatz sein um sich einen Vorteil zu verschaffen.

Es kann aber auch Angst sein.

Beispiel 1:

Du bist Zeuge einer brutalen Schlägerei, bei dem ein Unschuldiger von mehreren Schlägern einer bekannten, skrupellosen Bande krankenhausreif geprügelt wird. Die Bande droht Dir mir dem Tod, wenn Du als Zeuge aussagst.

Was machst Du? Sagst Du vor Gericht gegen diese Bande aus, konfrontiert mit der Drohung, die möglicherweise umgesetzt wird? Oder schweigst Du oder sagst die Unwahrheit?

Beispiel 2:

Ein Frau wird von einem oder mehreren Tätern vergewaltigt. Als eine Freundin sie auf die blauen Flecken an ihren Körper anspricht, sagt sie, sie wäre gestürzt. Sie tut es aus Scham und Angst. Sie möchte nicht, das jemand erfährt das sie vergewaltigt worden ist.

Beispiel 3:

Ein Autofahrer rammt beim Zurücksetzen auf einer Kreuzung den Hintermann. Es gibt keine Zeugen. Der Hintermann zeigt den Autofahrer an. Vor Gericht behauptet der Autofahrer der Hintermann wäre ihm aufgefahren. Warum sagt er das? Weil er sich einen Geldwerten Vorteil verschaffen will. Denn wenn er die Wahrheit sagen würde, müsste seine Versicherung dafür aufkommen und die Versicherung würde möglichweise die Prämien erhöhen.

Kommentar von mychrissie ,

Es kann übrigens auch Rücksichtnahme sei. Wenn man z.B. als Einziger weiß, dass ein Anderer nur noch einen Monat zu leben hat, er selbst aber auf ein Wunder hofft. Dann lügt man eben und sagt: "Das schaffst Du schon!"

Kommentar von HeymM ,

Ja, auch eine Form der Lüge. Obwohl ich das "Du schaffst das schon" für eine flache, oberflächliche Plattitüde halte, welche wohl die meisten Menschen durchschauen.

Kommentar von mychrissie ,

Na ja, das hab ich halt so hingeschrieben. Da ich Medizin studiert habe, würde ich diese hoffnungsgebende Lüge schon mit medizinischen Fakten und statistischen Forschungsergebnissen untermauern. So wie's dasteht, ist es eine Plattitüde, da hast Du schon recht.

Antwort
von Nashota, 30

Viele lügen mehr oder weniger gezwungenermaßen, weil sie wissen, dass die Gegenseite die Wahrheit nicht verträgt oder hören will.

Antwort
von blubb94, 61

1. Weil die heutige Gesellschaft es vorsieht, dass jeder jeden mögen muss und somit kein Risiko eingegangen wird, dass der eigene Ruf angegriffen werden kann..

2. Weil niemand heutzutage noch in der Lage ist zu konstruktiv über eigene Fehler Diskutieren oder sich mit unangenehmen Situationen zu konfrontieren

3. Weil es so viel einfach ist als die Wahrheit

und 4. Um vielleicht den gegenüber vor der Wahrheit  zu schützen, denn heutzutage leben viele Lieber mit einer angenehmen Lüge, als mit der unangenehmen Wahrheit

Antwort
von Nikita1839, 29

Ich sehe das so: Die Kunst beim Reden ist die Wahrheit zu sagen.

Beides kann schmerzhaft sein. Lüge und Wahrheit. Ist die Wahrheit schon schlecht, und man macht es mit einer Lüge besser, ist es, wenn es raus kommt, schlimmer das man beloge wurde als wenn man gleich die Wahrheit gesagt bekommt.
Aber viele sehen es als Pflicht, sich nicht unbeliebt zu machen, immer zuzustimmen.
Da sag ich auch zu keiner Person die ich hasse, dass ich sie mag. Dann hängt sie nämlich an mir und am Ende ist das geheul groß. So als Beispiel.

Antwort
von Blackdog8989, 46

Das hat damit was zu tun das viele nicht wollen das der gegenüber nicht verletzt werden soll. 

Aber grundsätzlich ist es so, die Wahrheit tut weh eine Lüge noch mehr

Antwort
von MonkeyKing, 22

Ich glaube weil in unseren Beziehungen - obwohl wir vorgeben zu lieben - doch noch viel Gewalt herrscht. Daher hat man manchmal Angst die Wahrheit zu sagen aus Angst vor den Folgen.

Antwort
von ThomasJNewton, 6

Warum fragst du das grade unter Religion?

Gerade Religionen sind doch dafür bekannt, Menschen zu töten, meist ohne Grund, aber gern auch mal ganz praktisch deswegen, weil sie die Wahrheit sagen.

Oder im Verdacht stehen, die Wahrheit zu sagen,

Oder im Verdacht stehndahl, die Wahrheit gesine haben zu können.

Oder im Verdacht ständen, die Warendorf gedachaut gemächt gehabent zum kotzen.

Oder so ähnlich, hauptsache amputatlich.

Sag du erst mal ganz ehrlich, was deine Frage soll!

Antwort
von KnusperPudding, 31

warum,wenn wir die Menschen lieben?

Um sie nicht zu verletzen. Und um es sich leichter zu machen.

Kommentar von KnusperPudding ,

Man lügt immer nur dann, wenn es einem einen Vorteil verschafft und etwas damit leichter geschieht.

Damit entzieht man sich vor Konsequenzen, negativen Reaktionen, aus der Verantwortung, vor Strafe und noch schlimmeren.

Manchmal lügt man aber  um einer anderen Person diesen 'Vorteil' zu gewähren

Antwort
von Wernerbirkwald, 19

Lügen ist keine schöne Eigenschaft.

Aber immer die Wahrheit zu sagen,wird von Menschen praktiziert die ohne Empathie,ohne Feingefühl und ohne soziales Denken sind.

Wenn ein Autoraser,gegen einen Baum donnert,und Jemand sagt den Eltern des Fahrers,"der hat doch selbst Schuld",dann hat er zwar Recht,aber er macht den Unfall nicht ungeschehen,und tut mit dieser Wahrheit den Eltern sehr weh.

Das ist nur eines von Millionen Beispielen.

Antwort
von Fabian222, 5

Imam Hussein der Enkelsohn des Propheten Muhammad sagte: Lügen ist ein Zeichen von Schwäche.

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