Frage von likebaum, 139

Warum haben so viele etwas gegen Flüchtlinge?

Mein Opa regt sich da immer auf

Antwort
von Midgarden, 139

Ich glaube nicht, daß viele etwas gegen Flüchtlinge haben - viele haben eher ein Problem mit zuvielen Flüchtlingen und der Hilflosigkeit der Pokitik dabei

Antwort
von OhneRelevanz, 97

Die Menschen der ersten Welt leben nun schon seit Jahrzehnten und Jahrhunderten auf den Kosten der zweiten und dritten Welt. "Uns" geht es so unglaublich gut, dass wir vor Krieg, Mord, Vergewaltigung, Unterdrückung, Hunger und Armut keine Angst mehr haben müssen - wir hatten sogar solange keine Angst mehr, dass wir gar nicht mehr wissen, wie sich eine solche Angst anfühlen könnte. Mit anderen Worten: Wir sind unglaublich verwöhnt, guckt man sich die Länder im internationalen Vergleich an. Da bleibt nur noch die eine Angst: Alles wieder zu verlieren.

Ich denke dies ist der ausschlaggebende Punkt. Viele Menschen, in erster Linie die ältere Bevölkerung ist sehr bequem geworden und sie hat Angst, dass ihnen irgendetwas weggenommen werden könnte, wenn mehr Menschen (also die Flüchtlinge) in dieses Land kommen. Viel zu oft stellen die Menschen der ersten Welt ihre eigenen, oft luxuriösen, Bedürfnisse darüber, dass manche Menschen einfach nur ein normales, ruhiges Leben haben wollen - fern von Gewalt durch Staat und Banden. 

Ignoranz, Egoismus und Angst sind, denke ich, Grundelemente des Ablehnens von Flüchltingen. Das ist im Übrigen nichts neues, man kann sich hierzu mal durchlesen, was die Zeitungen geschrieben haben, als 1990 die Ostdeutschen in den Westen wanderten - die oben genannten Eigenschaften werden wohl so schnell nicht aussterben.

Kommentar von Elfi96 ,

Ich gebe hier gerne ein Statement zu Ihren Ausführungen ab. 1990 kamen KEINE FLÜCHTLINGE , denn es waren Deutsche, die zu uns kamen. Sie hatten die gleiche Kultur, die gleiche Struktur wie der Westteil von Deutschland, und nicht diese Menschen hatten die Teilung Deutschlands zu verantworten, sondern die Besatzer. Die Menschen brachten sozusagen auch das Land mit, in dem die Bevölkerung aus ganz D am Wiederaufbau sogar Arbeit fand. Wenn man diese Umstände nur aus Geschichtsbüchern kennt und eben nicht live erlebt hat, sollte man Menschen fragen, die das damals erlebt haben. Ganz ehrlich: ich habe mich über den Zusammenschluss Deutschlands gefreut! Ganz anders war es, als in den 90er Jahren die Leute aus dem Balkan zu uns ins Land strömten. Ich lebte da eine Zeitlang direkt an einer Erstaufnahmeeinrichtung und erlebte, was da an Kultur übers Land hinein brach. Es waren auch bei Weitem nicht die Massen in so kurzer Zeitspanne, aber dennoch waren da sehr viele darunter, die das Inventar einfach verkauften und dann beim Amt neue Möbel beantragten. Für Individien, die ein bestehendes Sozialsystem schröpfen, bringe ich kein Verständnis auf.

Kommentar von OhneRelevanz ,

Deutsche können also keine Flüchtlinge sein?

Wenn das die selbe Kultur war (was Quatsch ist, Bayern und Niedersachsen sind auch nicht die selbe Kultur, nur weil sie in Westdeutschland sind), dann frag ich mich, warum die Umstände damals noch viel krasser waren, als heute. 

Ich würde auch gern wissen, inwiefern die deutsche Kultur die der jeweiligen Balkanstaaten überlegen wäre, so dass Sie offenbar an dieser festmachen, wann wie viele Möbel aus welchen Gründen verkauft wurden.

Und ich informiere mich grundsätzlich zmd. zu den Fakten lieber über einigermaßen neutrale Geschichtsbücher als durch das, was mir irgendwelche Leute aus der Zeit erzählen. 

Kommentar von Apfelkind1986 ,

2 Top Beiträge.

Hätte ich selbst nicht besser schreiben können. Du hast absolut recht.

Kommentar von Orangebird ,

Fachkräfte Incoming

Kommentar von OhneRelevanz ,

Es geht hier nicht um Fachkräfte, sondern um Flüchtlinge. Das sind unterschiedliche Dinge, denn das erste machen wir wegen der Wirtschaft (und dem demografischen Wandel) und zweiteres weniger aus genannten Gründen und mehr aus moralischen sowie verfassungstechnischen Gründen (-> Asylrecht steht im Grundgesetz). Insofern ist es falsch Flüchtlinge mit der regulären Migration zu verwechseln.

Trotzdem kann ich dem zynischen Kommentar von dir teilweise ernsthaft zustimmen. Die syrischen Flüchtlinge haben bspw. zu 25% einen Hochschulabschluss, insgesamte schwankt die Qualifikation der Asylbewerber aber durchaus recht stark. Wie gesagt, darum geht es aber überhaupt nicht.

http://www.mdr.de/nachrichten/syrische-fluechtlinge-bestens-ausgebildet100.html

Kommentar von Elfi96 ,

1. Anspruch auf Asyl haben politisch Verfolgte. Anspruch  auf Asyl erlischt, wenn die Leute aus sicheren Drittstaaten anreisen. In sofern hat der größte Teil gar  keinen Anspruch auf Asyl. 

2. Da es auch gefälschte Pässe zu kaufen gibt, sind nicht alle,  die sich als Syrer ausgeben, auch Syrer.

3. Da die Kapazitäten der Erstaufnahmeeinrichtungen bis auf den letzten Zentimeter ausgeschöpft sind, sollte diesbezüglich eine Differenzierung der Ankömmlinge stattfinden, damit diejenigen, die wirklich Hilfe benötigen, auch Hilfe bekommen.

4.Wegen der Wirtschaft/ dem demografischen Wandel: es stimmt,dass weniger Kinder auf der Welt sind, die die Lasten der Alterspyramide schultern müssen, ABER: in Zeiten  der Digitalisierung der Arbeitswelt werden weitaus weniger qualifizierte Arbeitnehmer benötigt. Der Anteil an Arbeitern im unteren Einkommenssegment wird allerdings steigen.  Daher begrüßen die großen Konzerne einen Zuzug an Migranten, um den Mindestlohn zu umgehen. Das bedeutet eine weitere Ausbeutung der Menschen. Ob das in deinem Sinne ist?

5. Etwas Grundsätzliches: St Martin, der Inbegriff für Handeln aus Nächstenliebe ist sicher ein Begriff. Er teilte seinen Mantel  mit dem Bettler. Folgende Fragen an alle:

 Warum hat St. Martin nicht die Hälfte seiner Rüstung abgegeben  (Rüstung = wertvolles Metall)? Warum hat er nicht mit dem Schwert sein Pferd geteilt (Fleisch = Nahrung)? 

Jeder, der darauf die korrekte Antwort geben kann, hat das mit der Nächstenliebe begriffen. LG 

Kommentar von OhneRelevanz ,

1. Dass von dir angesprochene Dublin-Abkommen wird bereits seit Jahren von den betroffenen Staaten (bspw. Griechenland und Italien) kritisiert, denn es lässt völlig außer acht, wie viele Menschen aufgenommen werden können. Schon in Deutschland beschweren sich Einige, dass die Flüchtlinge besser über Europa verteilt werden müssten - hat auf diese Forderung nur Deutschland Anspruch oder auch andere Staaten? http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-09/dublin-verordnung-asylbewerber-europa

2. Ob es sich dabei um tatsächliche Syrer handelt, überprüfen die Behörden. Es gibt wohl Menschen, die sich als Syrer ausgeben aber keine sind, jedoch lässt sich die wahre nationale Identität leicht herausfinden (Akzent/Dialekt, Wissen über Gebräuche, Sprache, etc.).

3. Wir schätzen also ab, wie viel Prozent Krieg erlebt wurde und schicken die mit bloß 60% zurück, weil die anderen ein Familienmitglied mehr verloren haben? Die Erstaufnahmeeinrichtungen mögen erschöpft sein, aber:

a) Es ist durchaus möglich weitere zu schaffen.

b) Die Flüchtlinge kennen die Zustände in Europa erst, wenn sie hier sind - und selbst dann werden sie wohl überrascht sein, wie gut es uns geht. Krieg und Armut haben dazu geführt, dass die Menschen sich zu einem kleinen Teil nun mal auch nach Europa bewegen, um ihrem Leid zu entkommen. Sie kommen so oder so. Wir haben nur die Wahl sie vernünftig aufzunehmen oder ihn moralisch falsche Verhaltensmuster abzurutschen.

4. Weniger Qualifizierte sind gefragt? Umso besser. Anscheinend passen die Flüchtlinge besser in die Wirtschaft, als ich dachte. Aber wie gesagt, um diese geht es hier eigentlich nicht.

Ich bin mir vollstens bewusst, dass die Wirtschaft Kapital aus den Flüchtlingen schlagen wird, wie sie es auch bei der jetzigen Bevölkerung (und den Gastarbeitern vor einigen Jahrzehnten) tat. Allerdings ist ein Leben mit schlecht bezahlter Arbeit wohl immer noch besser, als eines, wo man nicht weiß ob man morgen seine Familie noch lebendig vorfindet. 

Auch ist es nicht richtig nun die menschenverachtende Haltung der Wirtschaft als scheinheiliges Gegenargument zu nutzen. Die Flüchtlinge können nichts dafür und somit sollten wir vielleicht eher die misslichen Zustände hierzulande ändern, als Einwanderer mit geheuchelter Nächstenliebe davon abzuhalten hier herzukommen.

5. Weil St. Martin, meines Wissens nach, Soldat war und diese Gegenstände für ihn lebensnotwendig waren? Ich weiß es nicht, ich bin Agnostiker und habe mit der Bibel nicht besonders viel am Hut. Vermutlich spielst du aber darauf an, dass man sich wegen der Nächstenliebe nicht selbst aufopfern soll etc. Hat aber nicht viel mit dieser Diskussion zu tun.

Kommentar von Ruehrstab ,

Stammt das eigentlich direkt aus einem Pegidasten-Positionspapier, "Elfi"? Vor allem der Gag mit der Rüstung, das wäre so ganz der "Humor" ... Ich vermisse allerdings die Empfehlung "nimm doch selber einen auf".

Kommentar von OhneRelevanz ,

Naja, ich als linksgrünversiffter gewalttättiger Antifagutmensch werde für das alles hier ja bezahlt. Ist nur halb so schlimm, wenn ich mein Geld rechtzeitig bekomme.

Kommentar von Ruehrstab ,

Du auch? Nur so unter uns: Wieviel nimmst du denn pro Zeile?

Kommentar von OhneRelevanz ,

Also ich mach das ja schon eine Weile. Als Berufsdemonstrant bekomme ich ja gut 12€/Stunde und für Nazijagden und Pflastersteinwürfe werden ja jeweils für 5€/Stück zusätzlich vergütet. Da auf meinem Kontoauszug immer nur das gesamte Gehalt zu sehen ist und nicht wie viel man für die jeweilige Aktion bekommen hat, würde ich schätzen dass ich pro Zeile ungefähr 2,50 € erhalte. Deswegen schreibe ich auch alles so ausführlich, Zeile ist Geld.

Kommentar von OhneRelevanz ,

Oh, machen Sie sich keine Sorgen. Wir von der Antifa sind alle überzeugt von unserer Arbeit, dass wir dafür bezahlt werden, nehmen wir aber gerne in Kauf. Solange tun wir einfach so, als würden wir uns einfach nur über rechte Verschwörungstheorien lustig machen - funktioniert bisher ganz gut.

Sie schreiben davon, dass Ihnen das Wohl der Ankömmlinge am Herzen liegt, verachten aber das Wohl derer, die nicht nur an sich selbst, sondern auch an  die nachfolgenden Generationen und eben auch an die wirklich Bedürftigen  denken.

Ich hatte absolut recht mit meiner Einschätzung, wie ich sehe. Ich habe direkt damit gerechnet, dass Sie behaupten, ich würde mich nur um das Wohl des "Obdachlosen" kümmern, während ich "mein" Wohl, oder das Wohl des St. Martin (bzw. der (deutschen) Gesellschaft) außer Acht lasse. 

Nun ist es so, dass der Vergleich mit St. Martin, wie ich bereits sagte, nichts mit dieser Diskussion zu tun hat. St. Martin teilt seinen Mantel, behält aber das, was er für sich selber dringend benötigt. Das impliziert im Umkehrschluss also, dass ich den Flüchtlingen so viel geben (wollen) würde, dass das hiesige Volk leiden müsste. Dies ist in der Realität aber gar nicht der Fall, denn wenn "ich" (ich im Sinne von jmd. der helfen möchte) Klamotten spende, Geld spende oder versuche den Geflüchteten ein Dach über dem Kopf zu schaffen, dann schade ich damit niemanden.

In Ihren  Augen scheint es ja jedem Deutschen prächtigzu gehen.

Wissen Sie, Sie sind bei weitem nicht die erste Person, die damit anfängt. Ihre Argumentationsstruktur ist fast deckungsgleich mit jeder anderen, mit der ich vor dem Hintergrund der Flüchtlingskrise konfrontiert war. Sie ignorieren die Fakten. Deutschland ist eines der reichsten Länder der Welt, die Lebenserwartung und Lebensstandards sind unglaublich hoch. Die Hälfte unserer Lebensmittel landet im Müll. Deutsche verdienen gut, kriegen Unterstützung vom Staat, usw. Krankenhäuser, Versicherungen, Gewerkschaften, Rechtsstaatlichkeit, Kindersterblichkeit ist unverhältnismäßig gering, Obdachlosigkeit ebenfalls. Würde die ganze Welt so leben wie wir, bräuchten wir ca. 2-3 weitere Planeten.

Ja, in all diesen Punkten gibt es durchaus jede Menge Probleme, ich selbst halte nicht viel von den amtierenden Politikern und kritisiere sie gerne. Aber im internationalen Vergleich, also zu Südamerika, den USA, Russland, Asien (bis auf Japan) und Afrika geht es uns einfach unglaublich gut. Selbst die ärmsten Deutschen gehören noch zu den 10% der reichsten Erdbevölkerung. Dies nicht anzuerkennen ist allerhöchstens ignorant und ein Zeichen übermäßiger Verwöhnung.

Natürlich gibt es jede Menge Misstände, es gibt Kinderarmut, die Wirtschaft beutet Angestellte aus, der Staat funktioniert stellenweise nicht richtig, Waffenhandel, TTIP, Vorratsdatenspeicherung - all das darf man dennoch nicht unterschätzen. Jedoch nun so zu tun, als würde der typische Deutsche tagtäglich Leiden, Hungern und um sein Leben fürchten müsste, dass ist einfach widerlich. Unser Lebensstandard befindet sich auf einem Niveau, dass es vermutlich sogar positiv wäre, wenn wir theoretisch evtl. bei vielen Flüchtlingen im Land, diesen etwas zurückfahren müssten. Aber davor hat der Deutsche ja Angst. Sollen andere Menschen doch ruhig sterben, für unseren Luxus. Wir haben ja immer noch nicht genug. Ich weigere mich, mich selbst als "Opfer" zu sehen.

Sie behaupten (indirekt), dass es den armen Deutschen ohne den Flüchtling besser ginge. Dass diese Flüchtlinge im Endeffekt nur dem Volk schaden würden. Sie behaupten, dass die Flüchtlinge zwangsweise dazu führen werden, dass es uns allen schlechter geht. All dies sind schwachsinnige Prognosen, anders kann ich es nicht ausdrücken. Besonders vor dem Hintergrund der Alternativ. Dass es Kinderarmut, Hartz-IV und Altersarmut gibt, sind Dinge, die die Politik - wenn sie denn wollte - mit Leichtigkeit angehen könnte. In unserem Land müsste genau genommen niemand hungern und niemand müsste Angst vor der Rente haben, wenn man denn wirklich Engagement in diesen Hinsichten zeigen würde. Das Geld ist da und die Ressourcen auch, nur liegen sie bei sehr wenigen Menschen und eben nicht beim Kollektiv - dass ist nun mal Kapitalismus. Die regierenden Politiker sind nicht gewillt dies zu verbessern, es würde sich für sie nicht rentieren, außerdem könnten sie scheitern. Die Flüchtlinge aber können diese Verhältnisse nicht ändern und Schwache gegen andere Schwache auszuspielen halte ich für falsch.

Wenn Sie Medien wie das verlinkte Video aber als alltägliche Informationsquelle gebrauchen, dann werden diese Ängste selbstverständlich nur gesteigert. Machen Sie doch vielleicht mal die Augen auf und erkennen Sie, dass wir in diesem Konflikt nicht die Opfer sind.

Kommentar von OhneRelevanz ,

Schade, dass der Kommentar, auf den ich mich bezogen habe, gelöscht wurde.

Kommentar von Elfi96 ,

Soviel zum Thema Meinungsfreiheit.

Kommentar von OhneRelevanz ,

Ich habe den Kommentar nicht gelöscht, kann ich auch gar nicht. Aber würde dir zustimmen, dass zmd. rechtlich nichts gegen die Reichweite der Meinungsfreiheit spricht (soweit ich mich erinnern kann). Vermutlich ist es bei den Communityrichtlinien anders.

Antwort
von Elfi96, 113

Die Menschen haben etwas gegen die Politik des Landes, die gar nicht den Versuch unternimmt, die Massenzuströme schon an den Grenzen zu registrieren. Die Ankommenden, die wirklich aus einem Kriegsgebiet stammen,  (das sind nach offiziellen Schätzungen vielleicht 10 %), sind von vielen Bewohnern Deutschlands erwünscht, jedoch die anderen, die sich weder um Gesetze und Grenzen scheren, die nur aus wirtschaftlichen Gründen hier im Land ein Bleiberecht regelrecht erpressen wollen, sind vielen Menschen, die etwas weiter denken, ein Dorn im Auge. Da nach den allgemeinen Schätzungen auch gerade mal 10% von den Flüchtenden im Arbeitsmarkt integriergar sein werden, sollte gerade auch die Generation der jetzigen Jugendlichen weiter denken: je mehr Personen von staatlichen Finanzhilfen leben müssen, je mehr muss in den Staatsäcken vorhanden sein. Das geht auf Dauer nur mit Steuererhöhungen und Einschneidungen bei den Leistungen. Da weniger Steuerzahler vorhanden sein werden, wenn meine Generation in vielleicht 20 Jahren in Rente geht, werden die Steuererhöhungen die Generation meiner Kinder sehr hart treffen, da sie nebenbei auch noch für ihre eigenen Rentenbezüge einzahlen müssen und nebenbei sicher die Elterngeneration unterstützen müssen. Zumal ist es sehr ungerecht, wenn jemand, der just hier ins Land hineinspatziert, die gleiche Geldleistung erhält, wie einer, der nach dreißig Jahren im Arbeitsleben mit H4 abgespeist wird. Der Unterschied: der deutsche EInzahler hat vorher all sein Hab und gut zu verwerten und muss darlegen, dass er bedürftig ist. Noch Fragen? LG


Kommentar von Ruehrstab ,

Ich fasse mal zusammen: "Hilfe, die Flüchtlinge nehmen mir meine Rente weg." Noch Fragen?

Kommentar von Elfi96 ,

Nein, nicht ganz die korrekte Weidergabe meiner Worte, da nicht die Kriegsflüchtlinge das Problem der Zukunft sein werden, sondern die geduldeten Zuzügler, die beim Kentnissstand ihrer Schul- und Ausbildungen Null Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben werden. Eventuell werden sie unter Mindestlohn eine Anstellung in den großen Konzernen bekommen, mit denen sie ihren Lebensunterhalt garantiert nicht ohne staatliche Hilfe bewerkstelligen werden können. Ich rede nicht von meiner Rente, sondern die Belastungen, die der Generation der jetzigen Jugendlichen aufgebürdet werden wird.

Jeder andere Staat, in den man offiziell EINREISEN möchte, verlangt gewisse VORGABEN, wie zB einen Beruf, der in dem Land gerade unbesetzt ist und darüber hinaus musst du über reichlich finanzielle MIttel verfügen, um auch ein Jahr ohne Arbeit überbrücken zu können. Wenn du diese Differenzierung  zur Kenntnis nehmen würdest, hast du es begriffen, ansonsten bist du in meinen Augen nur einer, der mir Schildern an Bahnhof steht und alle, aber auch jeden Schläfer im Land willkommen heißen, die die Willkommensgeste gerne mit dem Anzünden von ihren Unterkünften und dem gegenseitigen Köpfe- einschlagen danken.

Kommentar von Ruehrstab ,

Deine Unterstellungen wirken so geübt, wie sie unverschämt sind.

Kommentar von MaggieSimpson91 ,

Die Bewertung sollte negativ sein, habe mich verklickt.

Antwort
von sllng99, 86

Weil es in der menschlichen Natur liegt sich vor Veränderung zu fürchten. Allerdings sollte man das Gehirn benutzen und die Angst überwinden. LG

Antwort
von Shima89, 85

Weil viele eine Ungerechtigkeit in unserer Politik, im Zusammenhang mit Flüchtlingen, sehen.

Kommentar von likebaum ,

warum

Kommentar von Shima89 ,

Das musst du die Leute fragen. Also deinen Opa.

Kommentar von OhneRelevanz ,

Von welchen Ungerechtigkeiten reden wir da? Krieg für alle?

Antwort
von Handwerkbursche, 97

Manche Leute regen sich nur deshalb auf, weil sie mit ihrem eigenen Leben total unzufrieden sind. Sie werten andere ab, um sich selbst aufzuwerten.

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