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Warum haben Primera División / Serie A / Premiere League mehr Geld als die Bundesliga??

gefragt von MathiasPolster am 21.01.2009 um 20:27 Uhr

Warum spielen da die teuereren Spieler, obwohl doch Deutschland die grössere "Kaufkraft" haben müsste, angesichts der höheren Einwohnerzahl? Fussballfans gibt's doch hier sicher genauso viele.

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anonym
beantwortet von MichlS am 22. Januar 2009 12:04
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Also,

  1. weil sie sich selber Vermarkten (TV Rechte) können, das ist in Deutschland nicht möglich. Hier gibt es eine Zentralvermarktung. Vereine wie Bayern oder Bremen könnten, wenn sie sich selbst vermarkten bestimmt das doppelte an TV Geldern rausholen.

  2. Sind dort viele Vereine in Privatbesitz wie z.B. Abramovitch hat Chelsea, Berlusconi hat AC Milan oder irgendein Scheich hat Man. City. Das ist in Deutschland auch verboten.

  3. In Ländern wie Spanien und Italien gibt es nicht so strenge Kontrollen wegen der wirtschaftlichkeit der Vereine wie in Deutschland. Das heißt, sie haben nicht immer mehr Geld, sie können nur sehr viel schulden machen. Das ist glaub ich in der Serie A sehr extrem.


regideur
beantwortet von regideur am 21. Januar 2009 20:30
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Das hat nichts mit der Kaufkraft des Landes zu tun sondern wie mit Geld gewirtschaftet wird. Schau Dir mal an wo das Geld der Clubs herkommt!

Kommentar von MathiasPolster am 21. Januar 2009 20:30

Wo kann ich mir das denn anschauen? Oder sagst du's mir? ;)

Kommentar von 002b90f5d0a42ed1cc16e36d4de98626smallregideur am 21. Januar 2009 20:37

Einige Clubs haben private Besitzer welche auch privates Geld investiert haben. Andere sind über Sponsorenverträge zu Geld gekommen. Auch Spielerverkäufe ist sehr lukrativ. Internationale Spiele (UEFA Cup und Championsleage )bringen auch Geld. Es ist aber auch nichts neues das einige Mannschaften finanziell am Rande der Wirtschaftlichkeit arbeiten. Missmanagement und überzogene Gehälter sind Schuld daran.

Kommentar von MathiasPolster am 21. Januar 2009 20:50

Naja ganz nachvollziehen kann ich das immer noch nicht. Private Investitionen wie bei Chelsea sind dochwohl Ausnahmen. Sponsoren haben die Clubs hier auch, und die gehen ausserdem letztlich wieder auf Fans zurück.

Kommentar von 002b90f5d0a42ed1cc16e36d4de98626smallregideur am 21. Januar 2009 21:00

Es gab sogenannte Werkclubs. Die haben praktisch großen Konzernen gehört. In Deutschland war es Leverkusen. In Italien war zum Beispiel Fiat groß im Fußballgeschäft. Was daraus geworden ist als sich die Konzerne zurückgezogen haben und somit auch kein Geld mehr geflossen ist sieht man heute. Sponsoren verdienen an den Fans erst einmal nichts. Der Imagegewinn kommt sehr verzögert wieder zurück. Oft dauert es Jahre!



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