Frage von TobyScience, 161

Warum haben nur noch wenig junge Menschen Bezug zur Religion?

Junge Menschen interessieren sich dafür nicht mehr wirklich. Auch andere Altersgruppen zeigen diese Tendenz. An was glaubt man dann?

Antwort
von Andrastor, 49

Religion wird immer unwichtiger. Die alten Märchen glauben heute immer weniger Menschen und immer weniger Menschen setzen die Indoktrination die ihnen zuteil wurde an ihren Kindern fort.

Das Internet verbindet die Welt und nie zuvor war es leichter Informationen auszutauschen und Gleichgesinnte zu finden. Wo früher Zweifler einzeln für sich waren, können sie heute eine unglaubliche Bandbreite an neuen Informationen, Beweisen und Meinungen einholen, können erkennen dass sie nicht alleine sind und ihre Theorien diskutieren und bestätigen.

Religion baut auf u.a. auf einigen Punkten auf:

1.) Indoktrination.

Wenn man sich die Geschichten einer anderen Religion anhört, kommen sie einem oft lächerlich vor, so würde auch die eigene Religion klingen, wenn man nicht von klein auf dazu gedrängt wurde sie zu glauben.

2.) Unwissen

Je mehr man weiß, desto machtloser wird Gott. Das bezieht sich auf die Menschheitsgeschichte und auf das einzelne Individuum. Dinge die man auf Gott zurükgeführt hatte, werden durch neues Wissen klar und verlieren die Unerklärlichkeit.

3.) Angst und Verzweiflung

Die Androhung der Hölle und das Gefühl völlig alleine mit seinen Problemen zu sein sind zwei der Hauptgründe für das Glauben an eine Religion. Gerade diese Punkte sind durch das Internet völlig ausgehebelt worden.

Ein Mensch findet ungeahnten Mut in einer Gruppe. Menschen die erklären warum sie keine Angst vor der Hölle haben können einem Menschen die eigenen Angst davor nehmen. Über Probleme kann man sich austauschen und Mitleidende, Rat und Hilfe finden.

Auf diese Weise vernichtet das Internet den Glauben und damit Gott. Eine durchaus positive Entwicklung.

Kommentar von VBHHerzog ,

ich denke das es auch daran liegt das religion schon in der 1. klasse langweiluig beigebracht wird, ich fand das zumindest immer so.

Kommentar von Andrastor ,

Die Indoktrination beginnt schon viel früher. Die Taufe ist schon ein Teil davon und das familiäre Umfeld ist dahingehend weitaus wichtiger als die Schule.

;)

Kommentar von ThomasJNewton ,

Bei aller Zustimmung, der Dummheit und Indoktrination bietet die "Information"sfreiheit auch Tüten und Tore.

Aber ich bin im Zweifel eher Optimist.

Kommentar von Andrastor ,

Der Dummheit ja, aber die Indoktrination hat es schwerer. Die wird vom Umfeld ausgeübt und das Internet kann diese zwar bestätigen, aber direkten Einfluss übt es nicht aus.

Es sei denn der Internet-Kinderschutz erlaubt nur Seiten welche der Indoktrination zuträglich sind XD

Kommentar von comhb3mpqy ,

im Internet finden aber auch Gläubige Informationen. Einige Sachen, warum ich an Gott glaube wüsste ich ohne das Internet vielleicht nicht. Wenn man auf mein Profil geht, dann findet man Argumente, um an Gott zu glauben. Ohne Internet gäbe es auch mein Profil nicht.

Kommentar von Andrastor ,

Ja, leider verhilft das Internet auch dabei Fehlinformationen und Lügen zu verbreiten.

Antwort
von Nijori, 31

Muss man denn an irgendwas glauben?

Das ungewisse ist heute so kompliziert das kaum jmd mehr einen Gedanken dran verschwendet:
Früher als Blitz und Donner noch gruselige Phänomene, aus einem Reich des Übernatürlichen waren, war es nur logisch das die Menschen Zuflucht vor einer unendlich großen und gefährlichen Welt im Glauben suchten.
Nun ist die Welt winzig geworden, die meisten Gefahren, die es gibt, gehen von Menschen aus und wir haben die alltäglichen Rätsel gelöst.
Heute geht es nurnoch um Dinge wie die Entstehung des Universums und ähnliche Dinge, die keinerlei Einfluss auf das Leben haben.
Menschen interessieren sich sehr selten für Dinge die sie nicht beeinflussen oder ihnen nichts bringen.

Gott oder Götter ist doch in vielen Fällen nur eine Ausrede für "ich weiß es nicht", wenn man den übernatürlichen Teil wegnimmt, ist Religion nicht mehr als eine uralte Sammlung von Benimmregeln und Geschichten.
Die Geschichten sind mittlerweile ausgetreten und die Regeln antiquiert, man findet gute Geschichten in jeder Bücherei oder im Internet und bessere Regeln fürs Zusammenleben wenn man 3 mal vernünftig nachdenkt.
Außerdem sind wir heute sowieso schon in einem Käfig aus gesellschaftlichen Gepflogenheiten, in Kombination mit staatlichen Gesetzen gefangen, da kann Religion nicht mehr viel dran verbieten, was nicht so oder so schon tabu ist.

Feste Religionen haben ausgedient, wenn Religion heute noch etwas bringt dann als Gedankenspielerei für die Leute die nochimmer am Unbekannten rumrätseln und dabei wird jeder seine eigene Idee entwickeln oder sucht nur den Zusammenhalt unter einer einzigen Ideologie, egal was diese ist.

Antwort
von Hoppel500, 25

Hallo,
Also ich hoffe ich kann dich beruhigen, ich bin sehr Religiös, ich gehe jeden Sonntag und zu jedem Feiertag in die Kirche, bete täglich, und rede mit Gott. Ach so ja ich bin 14 und werde im Mai konfirmiert.
Glaube mir ich würde mir das auch wünschen, wenn mehr Leute sich der Religion wieder zuwenden würden, denn dort fühlt man sich denn auch einfach irgendwie wohler,(zumindest ich:))
Das ist schon irgendwie komisch. Ich habe mal einen Beitrag gelesen (auf evangelisch.de), in dem unser Pfarrer schilderte, dass früher der Bürgermeister noch auf ihn zu kam und ihn gefragt habe, ober er etwas gegen einen verkaufsoffenen Sonntag hätte. Ich glaube unsere Gesellschaft hat sich einfach irgendwie verändert. Ja, denn früher sind die Menschen alle Sonntags in die Kirche gegangen und jetzt nicht mehr gerade viele. Ich habe das Glück in deiner Kirchengemeinde zu sein, in der noch relativ viele Menschen in die Kirche gehen (welch ein Glück sonst wäre ich alleine).Aber auch zum Konfi Unterricht haben sich viel weniger Leute angemeldet, als die von denen ich wusste, dass sie evangelisch sind.
Religion scheint wirklich nicht mehr so eine große Rolle zu spielen .Und da kommt schon deine nächste Frage zu Wort, denn an was glaubt man sonst? Ich weiß es nicht. Vielleicht an seine Computerspiele oder man verbringt einfach die Zeit mit Sport. In dem Gleichnis, der Sämann geht es ja auch darum, da gab es ja auch Menschen, die vom Alltag so überrumpelt werden , dass sie einfach keine Zeit mehr dafür haben. Vielleicht liegt es daran. Man hat einfach zu wenig Zeit. Aber Tag hatte früher auch nur 24 Stunden, das hat sich ja nicht geändert, also kann es daran ja auch nicht liegen.
Ich weiß nicht genau an was man sonst noch so glauben kann, also wenn man mal alle Religionen außen vorlässt. Eigentlich ja nur Hobbys oder Beruf oder so etwas ähnliches.
Ich hoffe ich konnte dir weiter helfen. Und danke für die Frage, so konnte ich mich mal richtig damit beschäftigen.
LG Hoppel500

Antwort
von Saydette, 39

generell neigen menschen dazu zu beten und zu glauben, wenn es ihnen schlecht geht. die älteren menschen, die den letzten krieg oder zumindest die zeit danach, in der es noch nicht alles in überfluss gab, mitbekommen haben, sowie menschen, denen es heute noch schlecht geht, beten häufiger und haben eine stärkere bindung zur religion. die menschen beten um ihr schicksal, um eine gesegnete ernte oder andere dinge die sie selbst nicht beeinflussen können. 

Kommentar von ThomasJNewton ,

Du kannst nicht einfach irgendwas schreiben, was du vermutest oder dir so zurechtgedacht hast.

ZDF heißt die Devise, Zahlen, Daten, Fakten.

Kommentar von Saydette ,

ich bin selbst kein gläubiger mensch, trotzdem habe ich nach meinem unfall gebetet, weil es das einzige ist was man in so einer situation tun kann. ich denke nicht dass ich hier auf gute frage meine antwort mit einer statistik belegen muss, ich spreche aus persönlicher erfahrung und der meiner mitmenschen. es gibt dazu aber eine nette dokumentation "zeitgeist", falls dir die zahlen dazu so wichtig sind.

Kommentar von realsausi2 ,

habe ich nach meinem unfall gebetet, weil es das einzige ist was man in so einer situation tun kann.

Keineswegs. Einige Jahre, nachdem ich vom Glauben befreit war, bekam ich eine lebensbedrohliche Krebserkrankung. Es ging mir zeitweise sehr sehr schlecht.

Nicht einmal bin ich auf den Gedanken gekommen, wieder zu beten. Bis heute nicht. Und das ist nun über 20 Jahre her.

Kommentar von ThomasJNewton ,

Es freut mich, dass du uns erhalten bliebst.

Und dabei stark geblieben bist.

Es sagt und denkt sich immer leicht, dass hier nicht nur Nicks unterwegs sind. Deutlich wird es nur selten.

Kommentar von ThomasJNewton ,

Was wer hier tun oder lassen muss oder darf, das entscheide nicht ich.

Ich habe auch ehrlich gesagt keine Lust darauf, das entscheiden zu lassen.

Ich habe nur einen Kommentar geschrieben. Und bin ganz persönlich der Meinung, dass du Aussagen natürlich belegen musst. Mit Zahlen, Daten, Fakten.
Und "Erfahrungen" musst du als solche bezeichnen, wie auch Meinungen.

Du darfst nicht einfach irgendwelche Überlegungen als Tatsachen darstellen. Meiner Meinung nach.

Und wenn ich sage, dass ich das weder entscheide noch eine Entscheidung herbeiführen will, bedeutet das, dass solch eine DIskussion meist wesentlich sinnvoller ist als eine Beanstandung.

Nicht jeder Mensch betet in solchen Momenten. Ich selbst war noch nie schwer verletzt, aber eines meiner Kinder. Und da habe ich nicht gebetet.

Und "Zeitgeist" ist keine Antwort.

Kommentar von Saydette ,

tut mir leid, dann informier dich wenn es dir so wichtig ist, es gibt genug material. google ist dein freund

Kommentar von ThomasJNewton ,

Dir ist aber schon klar, dass du dich selbst kommentiert hast?

Kommentar von Saydette ,

du schaffst dad thomas , ich glaub an dich

Antwort
von kukukskind, 44

Weil die meisten Jugendlichen bei "Gottesdienst " an eine langweilige Stunde mit alten Menschen und komisches Gerede und an alte Lieder die gesungen werden denken. Und konkret bei Religion weil ZUM BEISPIEL die Katholische Kirche ja so ihre eigene Meinung hat an die sich dann jeder gläubige dann auch halten "muss"(denken jugendliche meistens).Und die meisten Jugendlichen wollen bekanntlich ihr eigenes Ding machen und nich an so etwas wie einen Gott glauben wollen....
Außerdem ist es ja voll 'uncool' in vielen Augen.
Aber vllt auch net weil sie net wissen das es zumind in der Freichristlichen Kirche und der ev. auch Jugendgottesdienste gibt.

Antwort
von Alexneumann, 56

Man glaubt an keine übernatürliche Macht, das nennt sich "Atheismus".

Junge Leute glauben eher an bewiesene Fakten, als an irgendetwas zweifelhaftes, schließlich kann niemand die tatsächliche Existenz eines "Gottes" beweisen. Wohl dem der daran glaubt..

Jedenfalls glaube ich dafür an Freundschaft, Familie, meine Gedanken und mache das zum Zentrum meines Lebens.

Es soll jeder grundsätzlich daran glauben, was ihn glücklich macht, was ihn antreibt und stärker macht. 

Kommentar von ThomasJNewton ,

Man kann das auch anders lesen:

Du hast ein Leben, das dich soweit erfüllt, dass du nicht nach Lückenfüllern suchen musst.

Und es sind eher deine Erfahrungen, und was du getan hast, um das möglich zu machen.

Antwort
von ThomasJNewton, 31

Ich kann nicht wirklich von mir sprechen, denn ich bin kein junger Mensch.
Ich habe natürlich einen Bezug zur Religion, denn ich wurde religiös erzogen.
Damals, als die Kanzler Adenauer oder Erhard hießen.

Meine Kinder haben keinen Bezug zur Religion. Ein Bezug ist für sie das, was man über ein Kissen oder eine Bettdecke spannt.

Religion ist einfach nur ein Thema unter vielen, wenn man es von außen betrachtet.
Klimaänderungen, Erfindungen, Wanderungen, Einzelpersonen und so vieles andere haben die Geschichte beeinflusst. Auch Mikroben.

Auch wenn es dir unverständlich erscheinen mag, man kann auch nicht glauben.

Antwort
von MrHilfestellung, 53

Viele Leute, die ich kenne glauben entweder an nichts oder an irgendeine höhere Macht, die aber nicht Gott ist.

Antwort
von AnnnaNymous, 50

Muss man denn an was glauben? Ich bin der Meinung (oder ich glaube?), dass ich früh genug erfahren werde, was aus mir wird. Bis dahin kann ich abwarten.

Antwort
von Ichthys1009,

Vielleicht gibt dieser Text eine Antwort auf deine Frage:

"»Das Verlangen nach Gott ist dem Menschen ins
Herz geschrieben,

denn der Mensch ist von Gott und für Gott erschaffen.

Gott hört nie auf, ihn an sich zu ziehen.

Nur in Gott wird der Mensch die Wahrheit und das Glück
finden,

wonach er unablässig sucht«.

Eine solche Aussage, die auch heute in vielen
Kulturkreisen völlig annehmbar, ja beinahe selbstverständlich
wirkt, könnte im säkularisierten westlichen Kulturkreis dagegen als
Provokation erscheinen, denn viele unserer Zeitgenossen könnten
einwenden, daß sie überhaupt kein solches Verlangen nach Gott
spüren. Für große Teile der Gesellschaft ist er nicht mehr der
Erwartete, der Herbeigesehnte, sondern vielmehr eine Wirklichkeit,
der man gleichgültig gegenübersteht, die es nicht einmal der Mühe
wert ist, sich dazu zu äußern.

In Wirklichkeit ist das, was wir als »Verlangen nach
Gott« bezeichnet haben, nicht völlig verschwunden, sondern es
taucht auch heute in vielerlei Weise im Herzen des Menschen auf. Das
menschliche Verlangen ist stets auf bestimmte konkrete Güter
ausgerichtet, die oft alles andere als geistlich sind, und dennoch
steht der Mensch vor der Frage, was wirklich »das« Gute ist, und
muß sich also mit etwas auseinandersetzen, das etwas anderes ist als
er selbst, das er nicht selbst herstellen kann, sondern zu erkennen
aufgefordert ist.

Durch die Liebe erfahren Mann und Frau die Größe und
die Schönheit des Lebens und der Wirklichkeit. Wenn das, was wir
erfahren, nicht einfach nur eine Illusion ist, wenn ich wirklich das
Wohl des anderen will – auch als Weg zu meinem eigenen Wohl –,
dann muß ich bereit sein, selbst aus dem Mittelpunkt herauszutreten.

Die anfängliche Ekstase wird so zum Pilgerweg, zum
»ständigen Weg aus dem in sich verschlossenen Ich zur Freigabe des
Ich, zur Hingabe und so gerade zur Selbstfindung, ja, zur Findung
Gottes«. Denn nicht einmal die geliebte Person kann das Verlangen
stillen, das im menschlichen Herzen wohnt, sondern je authentischer
die Liebe zum anderen ist, desto mehr wirft sie die Frage über ihren
Ursprung und ihre Bestimmung auf, über ihre Möglichkeit, auf immer
zu währen.

Die menschliche Erfahrung der Liebe hat also eine
Dynamik in sich, die über sich selbst hinausweist, sie ist die
Erfahrung von etwas Gutem, das den Menschen aus sich selbst
herausgehen läßt und ihn dem Geheimnis gegenüberstellt, das die
gesamte Existenz umgibt.

Ähnliche Überlegungen könnte man auch in bezug auf
andere menschliche Erfahrungen anstellen, wie die Freundschaft, die
Erfahrung des Schönen, die Liebe zur Erkenntnis: Alles Gute, das der
Mensch erfährt, strebt auf das Geheimnis zu, das den Menschen selbst
umgibt; jedes Verlangen des menschlichen Herzens ist Widerhall eines
Grundverlangens, das nie völlig gestillt ist. Natürlich kann man
von diesem tiefen Verlangen, das auch etwas Rätselhaftes in sich
birgt, nicht unmittelbar zum Glauben gelangen.

Der Mensch weiß letztlich wohl, was ihn nicht satt
macht, aber er kann sich nicht vorstellen oder beschreiben, was ihn
jenes Glück erfahren ließe, nach dem sein Herz sich sehnt. Man kann
Gott nicht kennenlernen, wenn man nur vom Verlangen des Menschen
ausgeht. Unter diesem Gesichtspunkt bleibt das Geheimnis: Der Mensch
sucht nach dem Absoluten, als Suchender macht er kleine und unsichere
Schritte.

Dennoch ist bereits die Erfahrung des Verlangens sehr
bedeutsam. Es zeigt uns, daß der Mensch ein zutiefst religiöses
Wesen ist. Wir können mit Pascals Worten sagen, daß »der Mensch
unendlich den Menschen übersteigt«." (Papst Benedikt XVI.)

Antwort
von ludpin, 24

Wenn man durch arme Länder reist, merkt man auch wieso viele einer Religion anbeten. Es ist die Armut und das Leiden. Ein fiktiver Gott, bzw. Religion gibt den Leuten einen Trost das Leiden zu ertragen und die Hoffnung in einer besseren Welt wieder geboren zu werden.

Das ist für uns unnötig. Wie leben ohne Leid und Hunger. Wenn es dann jemand in unserem Überfluss zu langweilig wird triftet er dann gerne in eine esoterische Ecke ab.

Antwort
von 12FragenStellen, 50

Ich bin ziemlich jung und glaube an Gott, ich glaube nur nicht das, was uns die Kirche immer erzählt.


Antwort
von 19hundert9, 38

Weil sie vielleicht einfach mehr hinterfragen und nicht einfach nur "folgen".

UND für mich hat Gott nichts mit einer Religion zu tun.

Antwort
von mxxnlxght, 40

An sich selbst, Karriere, Beruf, Hier und Jetzt. Was interessiert junge Menschen schon die Zukunft. Es geht um Geld und Macht und Ruhm und Gleichberechtigung. 

Kommentar von Jokerfac3 ,

Willst du damit sagen dass Religion wichtig für die Zukunft ist?

Kommentar von ThomasJNewton ,

Die Jugend, die ich kenne, denkt aber auch an das "Wir", und lebt es.

Und sie interesiert sich auch für die Vergangenheit und die Zukunft.

Keine Ahnung, wie du bist und wen du kennst, dass du zu solchen Aussagen kommst.

Antwort
von TreudoofeTomate, 38

Weil sie einen höheren Bildungsstand haben als noch die Menschen vor 100 Jahren.

Antwort
von 1988Ritter, 25

Meine Erfahrung ist die, junge Menschen leben ihr Leben unbeschwert. Das ist eigentlich auch gut so.

Erst mit der geistigen Reife, wo der Mensch sich auch oftmals nach dem wohin fragt, wird der Glaube bei etlichen ein Thema.

Also ich finde das alles so in Ordnung wie es ist.

Antwort
von Jokerfac3, 36

Ich stimme Alexneumann zu. Heutzutage kann man sich alles durch Wissenschaft logisch erklären, und nicht durch einen allmächtigen Gott dessen Sohn angeblich auf der Erde war. 

Antwort
von optiofabricae, 31

Warum sollte ein Mensch an etwas glauben müssen? Deine Frage setzt etwas voraus, das nicht stimmt.

Und die klassischen Religionen gehen unter, weil sich die menschliche Gesellschaft weiterentwickelt: Das Zeitalter der Wissenschaft ist angebrochen. Die Menschen wollen zunehmend wissen, die Welt verstehen und bewusst gestalten und sich keine falschen Vorstellungen mehr machen.

Antwort
von salzundlicht, 12

JESUS Christus lebt!

Wenn kleinen Kindern über JESUS Christus erzähle, hören sie gespannt und interessiert zu.
Die gleiche Reaktion auf JESUS gibst auch bei großen Kindern 10 Jahre alt, noch nicht im Teenageralter.

Auch Teenager hören sich dies und das über JESUS kurz an. Bei Teenagern muss ich aufpassen, dass es nicht zu lange dauert, sie grad Zeit haben, JESUS Christus vorher I'm kurzen Gebet zum Gespräch dazu eingeladen wird und sobald einer gähnt aufhören oder ein Paar Witze reissen. :-)

Genau 10 Jahre später unterhalte ich Mich mit 20 jährigen über JESUS.
"Alter ich glaube an die Ivo." An die was? "Na, dass der Mensch vom Affen abstammt." Du meinst Evolution. "Ja, man."
" Alter , ich glaube nicht, dass irgendein GOTT alle Frauen vögelt.
Ich bin viel am poppen, und will nicht, dass mir da ein GOTT dabei zuschaut."

Was soll man dazu sagen?

Oder aber die Schule idoktriniert ein inteligentes Kind. Da läuft das Gespräch dann bisschen anders.

Aber genau 10 Jahre später unterhalte ich Mich mit 30 jährigen Erwachsenen.

Der eine Sexsüchtig, Der andere Drogensüchtig, ein andere steht kurz davor Insolvenz anzumelden. Wie andere haben abgetrieben und sind jetzt depressiv. Manche haben Freunde verloren, oder haben versucht sich das Leben zu nehmen.

Genau jetzt sind sie wieder hellhörig und wie Kinder bereit zuzuhören welche Lösung ihrer Probleme will ich ihnen anbieten.

+++

Du brauchst JESUS. " Ach ne komm mir bloß nicht mit Der Kirche und Religion."
Dann sage ich: JESUS Christus ist keine Religion oder Kirche und Er gehört keinem.

Er ist Der Eigentümer und wir alle gehören ihm ob wir wollen oder nicht.

JESUS Christus ist das Leben und Er kann jedem helfen, so wie er mir geholfen hat.

Nur JESUS Christus rettet und keine Religion. Aber wenn einer schon in JESUS verwurzelt ist, kann ich ihm gern erklären, warum man eine Gemeinde braucht und ich als JESUS CHRISTUS Nachfolger bis zu meinem Heimgang katholisch mit Freude bleibe. :-)

Warum Atheisten einen größeren Glauben haben als Gläubige?

Atheisten glauben tatsächlich, dass Eine menschliche Zelle mit einer DNA und Millionen von Genen von alleine entstanden ist.

Wissenschaftler erklären deutlich, dass damit die Aminosäuren sich miteinander verbinden, bedarf es entsprechende Befehle quasi in Der DNA noch bevor eine Zelle entsteht.

Was? Nein, das glaub ich nicht. Ich glaube dass es eine Evolution gibt, aber mein Allmächtiger Schöpfer GOTT kontrolliert sie.

Und GOTT sah, dass es gut war, und...
So funktioniert die Evo , die ich mir irgendwie vorstellen kann.

Kreationisten müssen mir erst erklären welche Frau und woher Kain nahm nach dem er wegging von GOTTES Gegenwart. :-)

Die Bibel sollen wir nicht wörtlich nehmen, sondern als das was sie wirklich ist. Als Glaubens- und Lebensbuch.

+++

JESUS Christus liebt uns alle, geben wir uns nicht mit weniger zufrieden. Wir brauchen und nicht vor der Zukunft zu fürchten. GOTT ist da und JESUS versöhnt uns mit dem Vater.

Antwort
von roxins, 51

Es gibt inzwischen sehr gute Gründe gar nicht an einen Gott zu glauben. Je mehr wir als Menschheit forschen und über uns und die Welt erfahren desto weniger brauchen wir die Religion um uns Dinge zu erklären, die wir nicht wissen.

Antwort
von suziesext06, 20

lies mal:

Umberto Eco "Woran glaubt, wer nicht glaubt"

http://www.amazon.de/Woran-glaubt-wer-nicht/dp/3423361603

Antwort
von comhb3mpqy, 12

Ich gehöre zu den jungen Menschen und glaube an Gott. In meiner Altersgruppe gibt es Menschen, die das nicht tun, aber es gibt auch Menschen, die gläubig sind.

Wenn du wissen willst, warum ich glaube: Du kannst auf meinem Profil ja mal ein paar meiner Antworten ansehen, die ich auf andere Fragen gegeben habe. Oder du fragst mich hier einfach.

Antwort
von realsausi2, 15

Warum sollte man an etwas glauben wollen? Ich mache das seit bald 30 Jahren nicht mehr und lebe ohne Glauben wunderbar.

Ich vermisse nichts. Also ich kann das nur empfehlen.

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