Frage von VanesLavin, 865

Warum haben Muslime so wenig Vertrauen in Gottes Eigenschaften?

Hallo und Selam,

ich bin jedesmal schockiert und sprachlos darüber welche Fragen hier Muslime immer wieder stellen 😔 wie verunsichert sie sind.

Warum macht ihr euch so verrückt?!

Wir lernen durch den Koran das es uns Gott leicht machen will, das Gott vergebungsvoll ist, das Gott barmherzig ist und das Gott der Gerechteste ist. Seht euch doch mal bitte die 99 Namen Allahs an! Nichts deutet darauf hin das er es uns schwer machen will oder uns unnötig quälen will oder uns unserer Natur berauben will.. Astaghfirullah.

Also warum können soviele nicht in Gott vertrauen? Macht so gut ihr könnt, helft soviel es geht, seid so gut wie möglich und der Gerechteste, der Barmherzigste, der Vergebungsvollste (...) wird uns dann inshallah vergeben..

Aber ihr macht euch kaputt und ihr macht den Glauben lächerlich und schadet somit euch selbst und dem Islam..

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Antwort
von ArbeitsFreude, 568

Eine sehr gute Frage, lieber VanesLavin,
(obwohl ich meine, dass es mehr Statement als Frage ist, aber sei's drum...:)

Meine Antwort: Weil die MENSCHEN im Wege stehen!

Menschen sind dem Menschen letztlich doch näher als alle Götter zusammen - denn Menschen sprechen mit einem - Und die sagen einem Dinge, die falsch oder richtig oder beides sind.

...darauf kann man dan reagieren, in dem man glaubt und gehorcht, oder es für Blödsinn hält (oder beides:)

Das ist einfach/bequem.

GLAUBEN dagegen ist schwer, denn das heißt ja, zu seinem Nicht-Wissen zu stehen und trotzdem in diesem Bewusstsein die eigene Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen...

z.B.: Wenn man hier was postet kriegt man immer Feedback (aber wiederum von den Menschen - nicht von Gott) - naja, da halten sich halt viele doch lieber an GF...

Kommentar von VanesLavin ,

Danke 😊

Naja vielleicht nicht Statement aber evtl ein guter Tipp oder eine Wegweisung an die Fragesteller und die Antworter? 

Es ist aber tatsächlich auch in der Praxis so das Angst herrscht. Und ich kann es tatsächlich nicht verstehen. Eben wie du es sagst. Meist sind es andere Menschen die einen belehren wollen.. 

Kommentar von najadann ,

GLAUBEN dagegen ist schwer, denn das heißt ja, zu seinem Nicht-Wissen zu stehen.
____________________
Das Gegenteil ist der Fall!
Glauben ist einfach, denn ich muss ja nichts wissen, um zu glauben, /ich brauche keine Bildung, kein Verstand,...ich glaube einfach blind.
Wenn ich mich aber mit dem Glauben der Religionen befasse und auch Ungereimtheiten hinterfrage, dann muss man schon etwas Verstand haben. 

Ein Muslime braucht nebst einer guten Bildung und Sachverstand auch noch Mut, weil das Hinterfragen des Korans eine Sünde sein soll.

Kommentar von ArbeitsFreude ,

So betrachtet hast Du natürlich vollkommen Recht, liebe(r)  Najadann...

- wahrscheinlich habe ich mich zu verkürzt/vereinfacht ausgedrückt... und das mit dem Mut: JA, das meinte ich mit "schwer...":)

(was ich meinte war: Aus seinem Glauben heraus das Richtige zu tun, ohne dauernd andere zu fragen, was ich tun soll... - Das läuft glaub' ich ziemlich genau darauf hinaus, was Du schreibst...)

Kommentar von VanesLavin ,

Najadann es ist richtig das viele darin eine Sünde sehen aber wo soll das stehen das es eine Sünde ist? Genau das Gegenteil ist der Fall damit man tatsächlich aufrichtig glauben kann solte man hinterfragen.. 

Kommentar von najadann ,

@VanesLavin

Sure 2:2: Dies ist die Schrift, an der nicht zu zweifeln ist, geoffenbart als Rechtleitung für die Gottesfürchtigen.
(blind glauben wird verlangt!)
Hinterfragen bedeutet, kritisch beleuchten, genauer untersuchen, zweifeln, s.B. überprüfen ob das stimmt was da steht. Das macht kaum ein Muslime.

Kommentar von Herb3472 ,

Hinterfragen kann auch bedeuten: "habe ich das Gesagte oder Geschriebene richtig verstanden und richtig gedeutet?" Denn Vieles an dem gesagten oder geschriebenen Wort bedarf einer Interpretation durch Menschen. Und dort liegt dann eine mögliche Fehlerquelle.

Kommentar von KarottenMage ,

Ich will ja nichts sagen, aber du benutzt viel zu viel "oder", das solltest du dir abgewöhnen.

Kommentar von ArbeitsFreude ,

danke für den Hinweis, liebe(r)KarottenMage -

Ich habe 4 Oder gezählt (in diesem Fall war es ein Stilmittel: Iteration - wollte dadurch unterstreichen, wie viele unterschiedliche Dinge man glauben kann)....

Doch gebe ich zu: Die Iteration ist weder besonders intelligent, noch elegant - werde also versuchen, Deinen Tipp zu beherzigen:)

Kommentar von KarottenMage ,

Danke, ich muss auch dazu sagen, ich bin ein lieber KarottenMage. Doch darum geht es mir nicht, ich möchte einfach nur sagen, dass du ein Wenig zu viel "oder" benutzt und hoffe auch, dass du das nicht als Beleidigung ansiehst. Warum ich diese Antwort schreibe? Ganz einfach, ich habe einige Wörter aus deinem Satz noch nicht in meinem Wortspeicher und kenne diese Wörter noch nicht, daher kann ich nicht feststellen, ob das eine höfliche Antwort oder eine böse gemeinte Antwort ist. :D

Kommentar von ArbeitsFreude ,

keine Sorge, liebeR karottenMage: Habe ein dickes Fell und abgesehen war Dein Hinweis absolut höflich:)

Antwort
von Sonja66, 315

Sie durften/dürfen zu selten selbständig Erfahrungen im Leben sammeln, sind sich daher sehr unsicher, konnten nie ausreichend Wissen sammeln.
Die ganze Verbots- und Pflichtmaschinerie lässt kein Wirken aus dem eigenen Inneren heraus zu.

Vielleicht auch aufgrund zu viel Angstmacherei und Einschüchterungen von Erwachsenen gegenüber Kindern und Heranwachsenden.

Warum macht ihr euch so verrückt?!

Weil sie zuvor von Erwachsenen und Vorbildern verrückt gemacht wurden.

Es herrscht weder Vertrauen noch Mut (in Allah, in Gott, in's Leben, in sich selbst....), sondern die Angst.

Also warum können soviele nicht in Gott vertrauen?

Weil sie nicht glauben, dass ihnen vergeben wird.
Weil sie selbst weder sich noch anderen vergeben können.

Antwort
von Panazee, 262

Ich schätze das hat verschiedene Gründe. Ich sehe zwei Hauptgründe

1.Viele Konvertiten kennen sich nicht wirklich im Koran aus und wenn man irgendwo neu ist will man immer besonders intensiv vermeiden Fehler zu machen. Wenn mir nach 20 Jahren in meinem Job ein Fehler passiert, dann zucke ich mit den Achseln, ärger mich kurz und denke "Naja, kann jedem passieren". Wenn ich an meinem ersten Arbeitstag so einen Fehler mache, dann denke ich mir "Oh, was denken die anderen hier jetzt von mir, wenn ich am ersten Tag schon so einen Bock schieße?"

2.Manche sind (hauptsächlich) gläubig, weil sie Angst haben in die Hölle zu kommen. Mit der Grundvoraussetzung müssen sie sich natürlich bemühen alles möglichst perfekt zu machen, um das auf jeden Fall zu vermeiden.

3.Der Islam ist uneinheitlich. Du sagst "Macht euch nicht verrückt". Ein anderer sagt "Befolgt alles penibel genau" und ein dritter sagt "Schlagt allen Ungläubigen den Kopf ab". Alle drei nennen sich Moslems. Wer hat jetzt recht? Da ist fast immer eine gewisse Unsicherheit vorhanden.

Kommentar von earnest ,

Die übereifrigen Konvertiten sind in der Tat ein "Sonderproblem".

In ihrer Abgrenzung von ihrer alten Weltanschauung und ihrem meist enthusiastischen Begrüßen des neuen Glaubens schießen sie über das Ziel hinaus und werden zu "150%-igen".

Gelassenheit ist ihre Sache nicht. Das zeichnet übrigens alle Fanatiker aus.

Antwort
von earnest, 131

Das ist ja eigentlich keine "Frage" ...

Ich will es kurz machen. Mein Eindruck: Menschen, die sich selbst nicht genügend wertschätzen, Menschen, die nicht genügend Selbstvertrauen besitzen, Menschen, denen es an Eigenliebe fehlt - solche Menschen tendieren leicht dazu, ihre eigenen Einschränkungen auf ihr Verhältnis zu der von ihnen verehrten Gottheit zu übertragen.

So wird ihr Gott dann allzu leicht zu einem Gott, dem sie kein Vertrauen in die Selbständigkeit von Menschen zuschreiben, zu einem Gott, der dem Menschen gegenüber die harte Hand zeigt, genau wie sie sich selbst gegenüber aus Mangel an Selbstliebe und Selbstvertrauen eine harte Hand zeigen.

Das ist dann kein liebender Gott mehr, sondern ein potentiell strafender - und das arme Menschlein muss ständig auf der Hut sein. So etwas schafft Verunsicherung, ja, auch Verzweiflung.

Und wenn dann noch die ständige gefühlte Bedrohung durch das Höllenfeuer hinzukommt ...

Ich glaube, hier haben wir eine Erklärung für die bei GF immer wieder auftauchenden Fragen, ob etwas haram sei - und sei es das Halten von Kanarienvögeln.

(Ich breche hier mal ab.)

Gruß, earnest


Kommentar von earnest ,

Solch verunsicherte Menschen versuchen dann, mit aller Macht einen Halt zu finden, und viele finden ihren Halt in der bedingungslosen "Unterwerfung" - was eine der möglichen Übersetzungen von "Islam" ist.

Wirklich freie Menschen wollen und brauchen keine "Unterwerfung".

Kommentar von VanesLavin ,

Danke für deine Antwort earnest.

Ich sehe es genau so das da einfach die eigene Sichtweise auch auf sich selbst gerichtet nicht optimal ist. Schnell hat man dann ein völlig gestörtes Bild über Gott und die Welt..

Was ich sehr interessant finde: mag sein das ich es mir einbilde aber ich glaube noch nie waren die Muslime zu sich selbst so streng gewesen. Ein Blick in die Osmanische Geschichte zeigt relativ schnell das noch nicht einmal damals die Muslime so streng waren. Alkohol, Kopfbedeckung all diese Sachen waren eher nebensächlich zu der Zeit.

Aber heute sind viele verängstigt. Und wer mir sagt das das für die Mehrheit nicht gelten mag, der hat keine Ahnung.

Selten höre ich jemanden sagen: ich schütze mich vor einer Sünde weil ich Niemanden schaden will, oder ich verzichte auf Sünden weil ich in den Himmel will. Oder ich bete weil ich Gott aufrichtig liebe.. nein die meisten haben Angst vor Sünden weil sie nicht in die Hölle wollen.. während Allah sich selbst als rechtschaffend und gnädig betitelt sind es viele Muslime die sich Gott als sehr negativ vorstellen.

Wenn diese Angst und Verzweiflung mal endlich besiegt wäre, gäbe es keinerlei Probleme mit den Muslimen (gilt natürlich auch für andere fanatische Gläubige). Der gesamte IS besteht aus Verzweifelten oder  aus schlechten Menschen die diese Angst und Verzweiflung ausnutzen.. 

Wir sind Menschen und wir machen Fehler. Wer sollte das besser wissen und verstehen als unser Erschaffer? 

Earnest ich weiss das wir andere Standpunkte haben aber ich denke wir kommen öfters auf den selben Nenner 😊 Und ja dies war keine Frage eher eine Feststellung, eine Erinnerung an die FS aber eher an die Antworter.. denn auch die sollten besser bedacht werden. Dieses Herrschaftswissen ist auch meist eher eine Verunsicherung als Hilfe!

 Auch ich mit meinen 30 Jahren brauche noch recht oft Inspiration und neue Sichtweisen aber dann setze ich doch eher meinen Verstand ein und bin trotzdem gottergeben..

Liebe Grüße VL

Antwort
von JanfoxDE, 35

Das liegt daran das sie nirgendswo Gottes/Allahs Wunderheiten sehen. Würden sie irgendwo einen Hinweis sehen, würden sie eindeutig nicht mehr nur einen klitzekleinen prozentteil Allah nicht glauben.

Antwort
von Suboptimierer, 97

Es ist die Frage, ob sie Angst vor Gott / Allah haben, oder einen Menschen zu enttäuschen (Vater, Mutter, Iman, Familie allgemein,...)

Wenn sie Angst haben, anderen Menschen nicht gerecht zu werden, können sie trotzdem Vertrauen in Allah haben. Dann suchen sie nicht Lösungen zu ihrem Glauben, sondern Lösungen zu ihren Problemen im Familienverhältnis.

Antwort
von suziesext06, 121

geb ich dir recht.

Mir fällt das, speziell in diesem Forum, auch ziemlich unangenehm auf: dieses zwangsneurotische Skrupulantentum von bekennenden Sunniten; zu jedem Millimeter ihres Lebensweges wird akribisch nachgeforscht, ob irgend ein Mufti oder Rechtgelehrter der vergangenen 1500 Jahre zu eben dieser Frage eine kleinliche Vorschrift aus seiner Weisheitstube gepresst hat. Und wenn sie gar nichts finden, an Hadith, Fatwa oder sonstigen Aussprüchen, dann hängen sie sich regelmässig auf, wie Windows 95.

Wenn das der Rechte Glauben ist, dann möcht ich ehrlich gesagt auf gar keinen Fall damit belästigt werden. Wenn ein Glaubensatz mir den Vernunftgebrauch verbietet, so ist er unvernünftig und zu entfernen. Wenn ein Glaubenssatz mich entmündigt, dann muss ich mich von ihm befreien. Und wenn mir jemand nur unplausiblen Schmarrn erzählen will, dem öffne ich nicht mein Ohr.

Antwort
von furkansel, 173

Die meisten Fragen handeln ja von alltäglichen Dingen und ob diese erlaubt oder verboten sind. Es kommt ab und zu vor, dass ich mir denke, warum Fragen zu jeder Kleinigkeit gestellt werden. Aber zum einen schadet es ja nicht zu Fragen und oft erkläre ich es mir so, dass eventuell der eine oder andere Fragesteller einfach zu wenig Allgemeinwissen über den Isam hat, um sich diese Frage selbst zu beantworten. Manche wollen einfach auch zu 100% sicher gehen, dass sie nichts falsch machen.

Kommentar von ArbeitsFreude ,

Naja, wenn es aber das ist, lieber furkansel, was Du in Deinem letztem Satz schreibst,

DANN kommt doch genau die Schlussfolgerung zum Tragen, die flintsch in seiner Antwort beschreibt: Nämlich dass Angst das zentrale Thema ist - Also ICH selber habe diesen Eindruck auch gewonnen (wobei ich nicht von Hass sprechen will - nur von Angst...)

Antwort
von YellowCrescent, 142

Ein gewisses Maß an Unsicherheit entspricht offensichtlich der Natur des Menschen. Zum Problem werden die beiden Extreme: wenn dieses Maß ganz fehlt, oder wenn es übermäßig wird. Über das Leben in dieser Welt, gibt es eine koranische Aussage, dass der Mensch zu einem Leben in Bedrängnis geschaffen wurde. Damit ist vieles erklärt. Aus der Bedrängnis wird die Interessenlage abgeleitet, die sodann mit Wunschvorstellungen vermischt werden kann. Auch dafür gilt das rechte Maß als Ziel.

Antwort
von halloschnuggi, 142

Es gibt sehr viele junge Muslims dessen Familien nicht religiös sind und die deswegen wenig mit diesen themen zu tun haben, statt welche aus der Familie zu fragen oder selber recherchieren fragen sie eben hier, oder man ist in einigeb themen eben ahnungslos und fragt. Geradf das sie fragen finde ich so gut, das zeigt wie viele tolle muslims es hier gibt, die ihr wissen erweitern wollen...

Kommentar von earnest ,

Was hat das mit "Wissen" zu tun, wenn jemand fragt, ob es haram sei, Kanarienvögel zu halten? (Das war wirklich EINE der vielen "Wissens"-Fragen hier.)

Ich sehe da ein Gefühl von Angst - der Angst, etwas falsch zu machen und in der Hölle zu landen.

Kommentar von halloschnuggi ,

Glaube ich nicht, denn müsste man ja theoretisch zu hause sitzen und aus angst nichts tun...

Antwort
von sexy1111, 9

Menschen reden viel und gerne, daraus entstehen die abwegigsten Gerüchte, manche diese Gerüchte werden geglaubt, und mit der Zeit zu unwiderlegbaren Tatsachen, wie der Himmelsritt Mohameds auf seinem Pferd. Als er verstorben war, soll Mohamed auf diesem Pferd gen Himmel geritten sein, so wie Odin auf seinem achtbeinigen Sleipnir. 

Auch die Jungfraugeburt Mariens kam aus der germanischen Mythologie. Sagte mir wenigstens ein Religionswissenschaftler.

Und zwar die Fee Morgana soll König Artus geboren haben. Geht aber noch viel weiter zurück, zum Brennus, dem siegreichen Eroberer Roms. 

Ach, was Menschen so alles glauben. Gab ja einmal eine radioaktive Zahnpasta. 

Alles, woran man glaubt, ist für einen auch wahr. Ich beispielsweise glaube, dass ich glücklich und zufrieden bin, mache allerdings sehr wenig selbst. Aber wenn ich in der Fußgängerzone diese leichenbitteren Gesichter sehe, dann denk ich mir, diese Sorgen hab ich nicht dem Schöpfer sei dank!

Na, jetzt bitte den Glauben an den Allmächtigen nicht verlieren. 

Antwort
von Bambi201264, 67

Der Mensch ist des Menschen Wolf (Thomas Hobbes)

Antwort
von saidJ, 196

Esselamu alejkum
Ich verstehe deinen Ansatz jedoch ist 1. nicht jeder gleich .
2. ist nicht jedermans Iman gleich .
3.Außerdem bedarf es vielen Muslimen an Wissen den ohne Wissen kann man schwer "wissen " wie man sich in bestimmten Situationen verhällt
4. Manchmal braucht man einfach eine Errinerung an etwas wir alle kennen diese Moment wenn wir etwas das wir schon Wissen von jemand anderen gesagt bekommen und dann nehmen wir es erst bewusst war
5. Viele Fragensteller/inen sind Jung und brauchen halt einfach nen Rat von jemanden der älter und erfahrener ist und da viele Jugendliche Probleme damit haben mit ihren Eltern zu sprechen fällt es ihnen leichter hier zu Fragen .

Antwort
von aliumei13, 92

slm

Vielleicht haben die fragensteller keine Mutter die sie immer alles fragen können.(wie ich)

Ich Stelle meine fragen,weil ich auf sicher gehen will oder wenn mich eine Freundin was fragt, will ich ihr nichts falsches sagen

Antwort
von EmiBemi99, 11

Salam :)

du hinterfragst das ganze so als wäre es das leichteste auf der welt, in Allah swt zu vertrauen... Nun auch wenn sich dieser satz falsch anhören mag, bitte liebe Schwester/Bruder beachte dabei einige dinge: Der shaytan, der den menschen solange sie leben einflüstert und unseren glauben schwächen will. Ma shaa Allah es ist sehr gut dass dein deen scheinbar so gefestigt ist, dass du dir in deinem vertrauen zu Allah swt sicher sein kannst (wobei keiner perfekt ist:) ) aber es gibt genug Muslime, die durch erlebnisse und erschwernisse im Leben "geschwächt" wurden, dass ihnen das vertrauen schwer fällt. Die konvertierten Muslime die sich mit allem was der Islam bringt erstmal vetraut machen müssen, müssen auch erstmal lernen wie man sich komplett auf den Herrn swt verlässt , zu ihm betet, etc... !Dies betrifft auch nicht jeden Konvertierten Muslim! 

Außerdem ist es doch gut, dass unsere geschwister fragen, wenn sie sich unsicher sind, denn wir als geschwister im deen sollten ihnen so helfen, dass sie wieder auf den rechten wege kommen und ihre eventuellen zweifel ablegen können :) Und dazu dass es immer mehr Muslime sind, die sich unsicher im Glauben sind... Bei dieser Gesellschaft und diesem Einfluss der Medien heutzutage, sind Ablenkungen und Falsche Gedanken vorprogrammiert, wenn man nicht aufpasst. Wie gesagt es ist schön wenn man sich komplett auf Allah swt verlassen kann, aber wenn wirklich jeder einzelne Muslim in dieser hinsicht "perfekt" wäre, wo ist dann die erschwernis, mit der Allah swt uns prüfen will, damit Er swt uns in shaa Allah belohnen kann? 

Ich hoffe dieser Beitrag hilft dir in shaa Allah :)

Asalamu Alaykum deine schwester im Islam :3

Antwort
von S7donie, 30

Naja, wenn deine Eltern dich im Glauben an das fliegende Spaghetti-Monster erzogen hätten, dann würdest du mit der Zeit auch deine eigene Religion hinterfragen. So wie man Kind hinterfragt ob es die Zahnfee, den Weihnachtsmann oder den Osterhasen gibt. Es ist menschlich dass man das Gegebene hinterfragt und es ist auch gut so, niemand sollte Dinge einfach hinnehmen, sonst wäre die Welt ein sehr schlechter Ort. 

Sehe es nicht an dass deine Glaubensbrüder sich und dem Glauben schaden, nein. Wenn sie trotz der Fragen sie die haben und trotz den Zweifel weiterhin glauben wollen, dann wird ihr Glaube und die Religion dadurch nur stärker.

Antwort
von nitrilos, 41

Glauben ist so falsch nicht, aber bei vielen Muslimen (und nicht nur da) ist das einfach zu extrem, zeugt nicht unbedingt von einer hohen Bildung der Leute. 

Antwort
von DieterSchade, 37

Das liegt vermutlich daran, dass Allah nicht nur allgütig ist, sondern auch allmächtig und allweise (oder allwissend). Z.B. dieser Ayat zu der Allweisheit Allahs, Sure 4, 56

http://www.koransuren.de/koran/surenvergleich/sure4.html

Die Unseren Zeichen Glauben versagen, die werden Wir bald ins Feuer stoßen. Sooft ihre Haut verbrannt ist, geben Wir ihnen eine andere Haut, damit sie die Strafe auskosten. Wahrlich, Allah ist allmächtig, allweise.

So etwas Schönes und Poetisches kann sich doch kein Mensch ausdenken, oder? Zeigt das nicht die Allweisheit Allahs, dass er die Ungläubigen  erst bei lebendigem Leib verbrennt und ihnen dann eine neue Haut gibt, um sie erneut zu verbrennen und immer so weiter, bis in alle Ewigkeit - die ziemlich lange dauert?! Da möchte man doch am liebsten den Propheten, Allah segne ihn und schenke ihm Heil, beipflichten laut rufen: "Wahrlich, Allah ist allmächtig, allweise und allgütig!"

Antwort
von RobinsonCruesoe, 57

"Wie bekomme ich einen gnädigen Gott?"

Luther (und nicht nur er) hat diese Frage nicht individualpsychologisch gemeint. Sondern, wenn ich an Gott glaube, und wenn alles, was man erkennen kann, nicht Gott sein kann, da es sonst bestenfalls ein Stück Welt wäre - wenn also Gott prinzipiell unerkennbar ist (auch nicht mit Tricks oder guten Werken "sichtbar" gemacht werden kann), dann ist das schon eine Frage, die von einiger Brisanz ist: "Wie bekomme ich einen gnädigen Gott?"

Was hat der ferne Gott mit Gnade zu tun?

Ich weiß nicht, wie diese theologische Frage im Islam beantwortet worden ist, aber ich meine schon, dass der Islam für sich diese Antwort kennen muss. Im Endeffekt glauben Muslime und Christen an den gleichen Gott, was seine Unerkennbarkeit und sein Thronen über der Welt angeht. Auch Muslime wollen Gott nicht mit etwas Weltlichem verwechselt wissen, denn auch sie wissen, dass die Verwechslung oder Identifikation Gottes mit seiner Schöpfung ihn zum Teufel und aus der Schöpfung die Hölle macht.

Kommentar von DreiGegengifts ,

Auch Muslime wollen Gott nicht mit etwas Weltlichem verwechselt wissen

Da liegt das Kernproblem des Theismus. Die naive Vorstellung von einem Wesen, das sich gänzlich von der Welt unterscheidet ist nicht nachvollziehbar und stößt von einem Problem auf das nächste.

Antwort
von AsliloveEren, 42

Nicht alle lernen durch Koran :)

Antwort
von Flintsch, 143

Ich denke, dass die meisten dieser "Haram" Fragen nichts anderes sind als Fakes. Hier wollen einige Möchtegernmoslems so viele User wie möglich, gegen den Islam aufbringen, indem sie verbreiten, der Islam wäre eine Religion des Hasses und der Angst.

Kommentar von VanesLavin ,

Ich wünschte das wäre wahr. Natürlich gibt es hin und wieder Fakes aber viele überzeugen mich dann doch und lassen mich verzweifeln.. 

Kommentar von Flintsch ,

Mich haben bisher noch keine dieser Fragen irgendwie davon überzeugt, dass es sich bei den Fragestellern tatsächlich um Moslems handelt. Klar, ich habe nur einen Bruchteil dieser Fragen gelesen. Aber was sollen sie bewirken? Meine vorrangige Meinung steht ja bereits in der Antwort von mir. Und was soll unterschwellig verbreitet werden? Wenn man sich die zumeist dümmlich-kindischen Fragen anschaut, dann kann man - wenn man nicht zwischen den Zeilen zu lesen vermag - leicht der Meinung sein, Moslems wären hirnamputierte Hosenscheisser, die wegen der kleinsten Lächerlichkeiten in Panik verfallen.

Oder denkst du ernsthaft, dass solche Fragen wie "Ich habe meiner Ehefrau auf den Hintern geguckt, komme ich jetzt in die Hölle" je einem aufrichtigen Moslem einfallen würden? Leider fehlt vielen Leuten der nötige Respekt anderen Religionen und deren Anhängern gegenüber. Und mit solchen Geistesdünnpfiffen, wollen sie nur auf lächerlichste Weise Stimmung machen, gegen Jeden und Alles, was nicht in ihre kleine Biedermannwelt Platz hat.

Kommentar von VanesLavin ,

Dann sollten wir wohl hin und wieder genau solche Fragen fragen, die daran erinnern das eben doch nicht alles Haram ist 😉

Aber ganz ehrlich manche Antworten bereiten mir genau so Kopfzerbrechen 😔

Kommentar von KayneAnunk ,

die meisten fragen hier sind leider keine fakes. solche fragen hört man auch im reallife ständig (meine familie ist muslimisch und viele in meiner umgebung) ich habe die erfahrung gemacht, dass es im islam den menschen mehr angst vor der hölle gemacht wird. "mach dies und du kommst in die hölle. mach das und du kommst in die hölle." auch wenn's kleinigkeiten sind. man hat einfach angst, eine sünde zu begehen. ich habe mich früher nicht mal getraut, den islam in meinem kopf zu hinterfragen. solche gedanken habe ich immer verdrängt, da ich angst hatte in die hölle zu kommen und ich mich immer schuldig gefühlt habe.

Kommentar von VanesLavin ,

KayneAnunk so sehe und erlebe ich es eben auch in der Praxis.. aber ich glaube das liegt vorallem an unserer Kultur. Unsere Leute lieben es Angst einzujagen. Ein Besipiel das nichts mit Religion zu tun hat ist die Polizei. 

Noch heute benehme ich mich total verunsichert wenn die Polizei auftaucht. Ist doch schrecklich! Weil mir als Kind immer mit der Polizei für weltliches und eben mit der Hölle für jenseitiges gedroht wurde..

Kommentar von earnest ,

Das mag im Einzelfall zutreffen, Flintsch, insbesondere bei Erstfragen mit nagelneuem Account. Und ja, das ist übel.

Wenn man sich aber bei anderen Usern das Gesamtbild anschaut, dann ist es zumeist stimmig: Die tiefe Verunsicherung zieht sich oft auch durch andere Fragen.

Kommentar von Flintsch ,

Damit mich niemand falsch versteht oder falsche Schlüsse aus meinen Kommentaren zieht: Ich bin kein Moslem, sondern Christ. Vom Islam weiss ich nur, was man i.A. in den Medien präsentiert bekommt und was ich von meinen Arbeitskollegen hin und wieder erfahre. ich bin allerdings kein verkappter Missionar, der auf Biegen und Brechen Nichtchristen zum Christentum bewegen will. Soviel mal nebenbei zu meiner Person.

Ich mache mir natürlich auch Gedanken zu anderen Religionen, insbesondere zum Islam. Was mir nicht einleuchtet: Wieso versuchen Eltern, ihre Kinder mit Angst und Drohungen zu einem anständigen Moslem zu erziehen? Ist denn der Islam nicht - wie auch das Christentum - auf Liebe, Verständnis, Respekt und gegenseitiges Vertrauen aufgebaut? Das sind jedenfalls meine Informationen, an denen ich keine Zweifel habe. Wieso erklären die Eltern ihren Kindern dann nicht, dass das Leben viel schöner ist, wenn man sich ganz einfach nur an diese Grundsätze hält? Kann man von seinen Kindern erwarten, dass sie wirklich gläubige Moslems werden, wenn man ihnen Allah nur als den stets auf Rache / Vergeltung sinnenden Gott präsentiert und nicht als den, der seine Gläubigen ihre kleinen "Sünden" verzeiht und gnädig ist? Kann man mit Zwang / Angstmache und Drohungen wirklich den Glauben stärken und bei einer anderen Person verinnerlichen? Oder wird aus dieser Art der Droherziehung nicht (wenigstens vorerst) eine Ergebung in den Glauben, ohne dass die tatsächliche innere Bindung zur Religion stattfindet?

Antwort
von kiniro, 81

Ich gehöre gar keiner Glaubensrichtung an und kann mit dem *irgendeinengottesnamenhierbitteeinsetzen* Gefasel nichts anfangen.

Ich finde vielmehr erschreckend, dass viele Erwachsenen kaum bis kein Vertrauen in Kinder haben.
Das ist für mich wesentlich wichtiger, als Vertrauen in eine nicht existentes Wesen zu haben.

Kommentar von VanesLavin ,

Hallo 😊 warum antwortest du auf meine Frage wenn du mit Religionen nichts am Hut hast? Warum hast du den Drang zu antworten? Und was haben jetzt bitte Kinder mit meiner Frage zu tun?

Dennoch danke, jetzt wissen wir wie du dazu stehst 😀

Kommentar von kiniro ,

Ich habe mich weniger auf Gott / Allah oder Religion im Allgemeinen bezogen, sondern auf den Faktor Vertrauen und auf Kinder, weil ich meinen, dass diese mehr Vertrauen verdient haben als ein nicht zellulares Wesen.

Kommentar von dasder312 ,

WIe kannst du dir eigentlich so sicher sein das Gott nicht existiert das sagst du doch nur weill du es nicht warnehmen kannst und wie kann es sein das alles von selbst entstanden ist, du glaubst doch nicht im ernst das Atome, alles was existiert von selbst entstanden sind. Es gibt so manche dinge die wissenschaftlich unerklärbar sind und immer bleiben werden und sorry für die schlechte formulierung, rechtschreibfehler, grammatikfehler etc.

Kommentar von kiniro ,

Für mich existiert er nicht.

Wer an Gott glauben möchte, kann es gerne tun - aber mich davon überzeugen zu wollen, dass es ihn ja gäbe = erfolglos bei mir.

Antwort
von 3plus2, 2

Weil die Gottes Eigenschaften  nicht immer von Gott kommen, sondern von alten Männer, haram ist gut um die Menschen sündig zu machen.

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