Frage von dfllothar, 67

Warum haben manche Menschen Angst vor Hunden, obwohl die sich ganz friedlich verhalten?

Nach meiner Beobachtung sind es Menschen, die einem fremden Hund mit starrem Blick begegnen, der dann vom Hund nicht richtig gelesen werden kann und für ihn möglicherweise eine Bedrohung darstellt.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von SusanneV, 28

Kann sein, dass es mal einen negativen Vorfall gab, die Leute schon als Kinder von ihnen Eltern so erzogen worden sind oder es ist eine Phobie. Bei uns in der Nachbarschaft wohnt eine Familie mit einem etwa dreijährigen Mädchen. Jedesmal wenn ich mit meiner Dobermannhündin vorbei und sie ist mit ihrem Opa draußen, dann sagt der, schau da kommt wieder der schwarze gefährliche Hund. Das Kind wird ihr Leben lang angst vor Hunden haben

Kommentar von dfllothar ,

Das ist mir bekannt, darum ich erkläre ich auch kleinen Kindern, wie sie sich vor fremden Hunden verhalten sollen, so daß der Hund das auch als freundlich empfindet und letztlich schwanzwedelnd sein Vertrauen zeigt.

Kommentar von SusanneV ,

Leider machen das nicht alle so. Wir haben im Verein Kindertage. Da wird den Kleinen das auch beigebracht.

Expertenantwort
von Isildur, Community-Experte für Hund, 27

Hallo,

Angst muss nicht unbedingt rational sein oder sich logisch begründen lassen. Es steht ach nicht unbedingt ein traumatisches Erlebnis dahinter in Bezug auf Hunde. Warum haben Menschen Angst vor Spinnen, großen Plätzen, Enge oder Höhen?

Ich glaube mit der dämlichste Satz den ein Hundehalte rin so einer Situation bringen kann ist, dass viel gehörte "Der tut nix", oder "Du brauchst keine Angst haben" - hilft der Person so gar nicht^^

Es ist auch nicht die Aufgabe der hundelosen Mitmenschen, sich so zu Verhalten, dass sie nicht ausversehen einen Vierbeiner provozieren, dafür erzieht man ja als Hundehalter seinen Hund, damit man ihn auch bei unbedachten Handlungen seiner Mitmenschen unter Kontrolle hat. Das es die betroffenen Personen in ihrer Entfaltung einschränkt, wissen sie selbst meistens zu gut. Helfen können sie sich nur selbst, als Hundehalter sollte man sich einfach rücksichtsvoll verhalten.

Ich persönlich kann es auch nicht "nachvollziehen", finde aber selbst Kellerspinnen ziemlich gruselig und stelle mir dann einfach vor, wie ich wohl reagieren würde, wenn jemand mit eienr Kellerpinne in der Dimesnion meines Hundes spazieren gehen würde, und sie mit einem freudigen "Dit tu nix" auf mich zu stürmen lassen würde - ich würe absolut und vollkommen unentspannt reagieren ;-)

Antwort
von dfllothar, 28

Man bräuchte doch vor fremden Hunden keine Angst zu haben, wenn man sich mal ein bischen mit dem Wahrnehmungsvermögen der Hunde befaßt.

Mich selbst hat man schon mal als " Hundemensch " bezeichnet, weil ich auch mit scharfen Hunden gut zurecht kam. Den Grund nannte mir so, daß es an meiner unverstellten Körperhaltung, an meinem Geruch und meinem für den Hund lesbaren wohlwollenden Blick liegt.

Kommentar von SusanneV ,

Toll, wenn einem sowas in die Wiege gelegt w

Kommentar von dfllothar ,

Hab schon mal als 4 jähriges Kind zusammen mit einem ausgewachsenen Bernhardiner in seiner Hundhütte mein Schläfchen gemacht.

Kommentar von SusanneV ,

Das hat bestimmt niedlich ausgeschaut. Ich bin auch als kleines Kind mit unserem Dackel unter der Eckbank gelegen und wir haben uns Frolic geteilt. Damals gab man das Hunden noch zu fressen. Das ist schon sehr lange her.

Antwort
von LittleMistery, 39

Frühere Ereignisse mit Hunden.

Antwort
von MalinoisDogBlog, 25

Bestimmt schlechte Erfahrung, oder sonst was.

Antwort
von Stellwerk, 23

Weil man nie weiß, wie der Hund reagiert oder wie er erzogen wurde.

Kommentar von dfllothar ,

Aber selbst ein " Kettenhund " auf einem Bauernhof, der jedem Besucher gleich entgegen " saust ", um sein Revier zu verteidigen, kann nach verständnisvollem Verhalten ihm gegenüber friedlich werden.

Man muß halt nur wissen, wie man einem solchen Hund begegnet, so daß er wahrnimmt, das dauert schon ein Weilchen, daß man für ihn keine Bedrohung darstellt.

Ich hatte mal als Jugendlicher auf einer Wanderschaft mit einer Gruppe das erlebt, daß beim Vorbeigehen an einem Bauernhof der dort wachende Hund auf uns zuschoß, soweit die Kette reichte. Alle blieben aus Angst auf Abstand stehen, nur ich näherte mich langsam dem Hund und streckte ihm, auch langsam, meinen Handrücken entgegen mit ein paar ruhigen Worten. Etwas verzögert schnupperte er daran und dann kam sogar seine Zunge mit kurzem Ablecken.

Meine Begleiter staunten über das jetzige Verhalten des vorher so bissig aussehenden Hundes, und noch vielmehr, als er sich vor mir auf den Rücken legte und sich dann von mir kraueln ließ.

Also, man sollte sich schon mal mit dem Wahrnehmungs-Empfinden eines Hundes befassen, dann kann man auch erkennen, daß Hunde, als Haustier gehalten, sehr menschenfreundlich sind.

dfllothar, der Freund aller Hunde.

Kommentar von Stellwerk ,

"Man muß halt nur wissen, wie man einem solchen Hund begegnet"

Und dem Hundefreund kommt nicht in den Sinn, dass es Menschen gibt, die nicht mit Hunden aufgewachsen sind oder nur sehr wenig Kontakte mit Hunden hatten und dementsprechend schlicht und einfach Berührungsängste haben. Typisch Tierfreund - die Vierbeiner gehen über alles, aber Menschen gegenüber arrogant sein.

Im übrigen muss ich sagen: Angst hab ich vor einigen Hunden, ja. Aber grundsätzlich mag ich Hunde einfach nicht. Und dann braucht mir einfach keiner zu nahe kommen. MEIN Wahrnehmungs-Empfinden kann der Hund sich ja auch gerne zu Gemüte führen.

Fazit: Du willst keine Antwort auf die Frage, sondern nur zeigen, wie toll Du mit Hunden kannst und wie doof sich in Deinen Augen der Rest der Menschheit anstellt.

Kommentar von dfllothar ,

Entschuldige, dein Kommentar liegt total abseits vom Thema ! Ich habe nur von einem Ereignis berichtet mit der Absicht einer Aufklärung. Das hat weder mit Arroganz noch mit der Doofheit der Menschen zu tun ! Du kannst vielleicht auch noch was daraus lernen.

Antwort
von RasThavas, 16

Warum haben manche Menschen Angst vor Gewitter, obwohl die nix tun?

Oder vor Vögeln? Oder vor Mäusen?

Weils so ist. Ängste sind vielfach nicht rational und nicht erklärbar.

Kommentar von Maienblume ,

Und weil Gewitter "nix tun", gehören vom Blitz erschlagene Menschen und Tiere ins Reich der Märchen???

Falscher Vergleich!

Kommentar von RasThavas ,

Und von Hunden angefallene oder gar  tot gebissen Menschen gehören ins Reich der Märchen?

Der Vergleich ist ganz und gar nicht falsch! Ein Gewitter KANN etwas tun, tut es meistens aber nicht. Genau wie ein Hund

Antwort
von Grautvornix, 30

Schlechte Erfahrung.

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