haben die eigentlich irgend ein Nutzen?
Ich mach es ja wirklich nicht gerne, einen Link auf die Konkurrenz zu setzen. Aber die Frage kommt wortgleich von dort ;-)
http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20070426111917AAkYw7o&show=7

Alle Menschen sind anfangs weiblich; das Y-Gen setzt die Ausgestaltung der männlichen primären und sekundären Geschlechtsmerkmale erst im Laufe der Entwicklung des Fötus in Gang.
Wahrscheinlich ist es für die Natur einfacher, die Dinger da zu lassen, wenn sie schon mal da sind. Auch Jungs erleben z.T. das Phänomen der Hexenmilch nach der Geburt.
Der Nutzen der männlichen Brustwarzen liegt klar darin, dass diese Frage hier gestellt werden kann.

Das sind einfach Rudimente aus der Frühzeit der menschlichen Entwicklung.
Ich kannte mal einen Mann, der hatte sogar noch rudimentäre "Milchleisten", also auf jeder Seite eine Reihe von vier Brustwarzen, die "nach unten" allerdings immer kleiner wurden.
Abgesehen davon sind die Brustwarzen ja auch bei (wohl den meisten) Männern erogene Zonen, haben also sogar einen "Nutzen".

Stellt euch vor Männer haben auch eine Brustdrüse (verkümmert) und können auch Brustkrebs bekommen, allerdings aufgrund der männlichen Hormone sehr viel seltener als die Frauen.
Das spätere Geschlecht ist beim Zusammentreffen des Spermiums mit der Eizelle bereits festgelegt. Enthält das Spermium ein X-Chromosom, wird es ein Mädchen, enthält es ein Y-Chromosom, wird es ein Junge. Der genaue "Bauplan" für die weiblichen und männlichen Merkmale befindet sich aber auf anderen Chromosomen - das Geschlechtschromosomen entscheidet lediglich, welcher der Baupläne abgerufen wird. Diese Abrufentscheidung findet erst ca. in der 10. Schwangerschaftswoche statt. Bis dahin entwickelt sich jeder Fötus gleich, und zwar nach dem weiblichen Typus. So sind zu diesem Zeitpunkt bei Föten gleichen Geschlechts Eierstöcke und eben auch Milchdrüsen mit Brustwaren angelegt. Wenn nun ein Y-Chromosom vorhanden ist, wird in der 10. Schwangerschaftswoche das Signal gegeben, dass sich die weiblichen Merkmale zurückentwickeln und die männlichen ausbilden. Zum Beispiel werden die Eierstöcke zurückgebildet, während ein Penis entsteht. Beim erwachsenen Mann kann man noch eine Art Narbe zwischen Hoden und After erkennen: Hier sind die ehemaligen Schamlippen zusammengewachsen. (Der biblische Bericht, wonach die Frau aus der Rippe des Mannes entstanden ist, dürfte also eher umgekehrt zutreffen.) Dennoch bleibt die Frage, warum die bereits vorhanden Brustwarzen beim Mann nicht zurückentwickelt werden, so dass sie wieder ganz verschwinden. Eine mögliche Erklärung ist, dass eine Rückentwicklung zu umständlich, energieaufwändig und defektanfällig wäre. Davon abgesehen sind die Brustwarzen beim Mann aber gar nicht sinnlos: Sie dienen der Temperatur- und Berührungswahrnehmung. Und beim Sex sind sie "nützlich", da sie erregbar sind - was der Evolution natürlich nur gefallen kann.
P.S: Der weibliche Busen hat nichts mit der Stillfähigkeit zu tun, dafür sind die Milchdrüsen zuständig. Er gehört zu den sekundären Geschlechtsmerkmalen und entwickelt sich erst in der Pubertät, wie der Bart beim Mann.

Es gibt die Meinung: In jeder Frau steckt ein bissel Mann und In jeden Mann steckt ein bissel Frau. Die Brust-Warzen sind unter anderem doch ein Beweiss oder ?
Guter link, occident.
"Damit sie net so Schei.e aussehen!!!Stell dir die doch mal ohne vor!!!!" halte ich für die wahrscheinlichste Version ;-)
Du sorgst für mein erstes Lächeln an diesem verregneten Morgen :-)) äh Mittag
Warum kriegen eigentlich gute und richtige Antworten des öfteren Kommentare, aber keinen DH?? Meinen hast Du, occident.
meinen auch occident. Bleibt natürlich die Frage wie oft du in fremden Gewässern fischst... ?
Ich dank euch schön, auch für den kleinen Seitenhieb, gell Solf! ;-)