Warum haben in Deutschland so viele Menschen Depressionen?

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5 Antworten

Nach einer Studie der Uni Bochum haben deutsche Studenten nur eine geringfügig höhere Depressionsrate als russische Studenten. Sie stellen nur einen kleinen Teil der Gesellschaft, doch da oft besonders Studenten Stress ausgesetzt sind, kommen Kontraste der Gesellschaften allgemein stärker zu Tage. Diese sind jedoch, wie gesagt, nicht allzu stark ausgeprägt in diesem Fall. In Spanien kann man jedoch, gemessen an den enorm ansteigenden Suiziden davon ausgehen, dass Depression immer deutlicher ein Problem darstellt, wobei jedoch, was das angeht, nach der State University of New York, Spanien bereits 2011 auf einem vergleichbaren Niveau wie Deutschland war. Von Depressionen sind zudem v.a. starke Industrieländer betroffen. In der Dritten Welt sind die Menschen verhältnismäßig glücklicher. Neben dem Stress einer durchindustrialisierten Gesellschaft, sind aber v.a. auch Probleme im "Liebesleben" Gründe für Depressionen. Damit meine ich nicht nur die Sexualität - die übrigens mit relativ zum steigenden Bildungsgrad flöten geht -, sondern insbesondere auch Trennungen und der Tod geliebter Menschen. Möglicherweise, das ist jedoch nicht nachgewiesen, sondern meine persönliche Vermutung, schafft es eine so durchorganisierte Gesellschaft noch schlechter mit solchen Angelegenheiten umzugehen als manch eine weniger intensiv zeitgebundene Gesellschaft in der Dritten Welt. Übrigens, wir sprechen hier von Depression, nicht von Frust und fehlendem Selbstwertgefühl. Andauernde Antriebslosigkeit ist ein Schlüsselelement. Wenn jemand mit dir was unternimmt und dir sagt: "Ach, irgendwie ist das gerade alles so blöd; ich kriege nichts hin und schaffe nichts, weil ich unendlich dumm bin..,". Dann ist das nicht gleich eine "Depression", eine ernstzunehmende Krankheit.

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Guck dir unsere Gesellschaft an. Alles geht nur ums "Besser werden" und planen und Leistungsdruck. Da bleibt der Mensch mal gerne auf der Strecke. In anderen Ländern ist es längst nicht so schlimm wie in Deutschland. In einer Gesellschaft mit mehr Freiheit und besser gesinnten Leuten macht es auch mehr Spaß zu leben.Ich überlege mir auch eines Tages die Koffer zu packen und für immer von hier wegzugehen.

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Grund: Die Gesellschaft. 

Wir jungen Menschen werden schon früh über die Medien (sei es Fernsehen, Zeitschriften, ...) zugedröhnt, wie wir aussehen müssen, was schön ist und was nicht und man nur mit gutem Aussehen beliebt wird. Aber die Chance, so dünn, groß und perfekt zu sein liegt sehr weit unten. Deswegen haben alle Komplexe, hungern sich runter oder verstecken sich, weil man anders ist. 

Bei den etwas älteren ist der Grund meines Wissens nach der Status, der auch von den Medien vorgegeben wird. Man muss immer das neueste IPhone haben, das schönste Auto in der ganzen Nachbarschaft haben... Geld spielt bei vielen eine große Rolle. Deswegen: Arbeiten und dabei möglichst viel verdienen. Wenn ich 20 Jahre jeden Tag im Büro die selben Dinge machen würde, würde mich das auch deprimieren. Aber wenn Deutschland denkt, dass die Handelskammer mehr verdienen sollen als die Handwerkskammer... okay, das ist ein anderes Thema...

Fazit: Die westliche Kultur ist verwöhnt und oberflächlich. Niemand schäzt, was er hat. Immer wird auf andere geschaut, die "besser" als man selbst ist. Das ist so falsch wie meine Mathehausaufgaben...

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Ich glaube viele Deutsche haben mittlerweile verstanden, was in unserem schönen Land so abgeht - nicht alle, aber zum Glück immer mehr und mehr. Und weil sie merken, dass uns unsere Regierung gegen die Wand fährt, kann man nichts anderes machen, außer depressiv werden. ^^

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Nein, das kann ich absolut nicht so sehen, egal wie sehr ich es anstelle. Wobei Deine letzten Bemerkungen schon eher seltsam sind.

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