Irgendwie scheinen hier die Leute immer auf fremde Dinge abzufahren. Gerade bei den Religionen. Ob der Taoismus, Buddhismus, muslimische Glaube, Hinduismus....alles scheint schöner und besser als das hier verbreitete Christentum. Ist es nur der Reiz des Neuen?

Da scheine ich eine Ausnahme zu bilden. Ich bleibe meinem christlichen Glauben treu. Obwohl der Buddhismus für mich auch interessant sein könnte...

Vielfach ist es der Reiz des Neuen. Bei wenigen mag ernsthafte (natürlich subjektive) Überlegung eine Rolle spielen.
Das Christentum ist zwar verachtenswert, aber bei näherer Betrachtung stellt man fest, daß die anderen Religionen auch nicht besser sind.
wandpilz am 25. Januar 2008 15:25 die Einleitung des zweiten Satzes hat mich zum Lachen gebracht. Das schaffen nicht viele. DH
berthold11 am 25. Januar 2008 15:39 lach...DH
Chadja am 27. Mai 2008 14:01 Ich möchte die einleitung des zweiten satzes, der so zum lachen ist, korrigieren: Das Christentum ist keineswegs verachtenswert, wohl aber die Christenheit! (Papst, Vatikan) Das trifft den Punkt genau!

Genau - für die meisten IST es der Reiz des Anderen, neuen. Für einen Aspekt, der den menschen besser gefällt an der anderen religion, werfen sie den Rest der "alten" Religion" auch weg.
M.E. ist das idealste, sich aus allen Religionen das herauszunehmen, das für einen selber relevant ist und dieses zu leben - denn genaugenommen gibt es doch nur ein "höheres Wesen/eine Energie" - egal wie der/die/das nun mal heisst...

Man sucht und sucht und sucht, und wenn man zuhause halt nicht das Richtige findet and geht man halt fremd, weil man meint da besser abzufahren.

Für mich hat eine Religion immer auch mit dem jeweiligen Kulturkreis zu tun, in dem sie zuhause ist. Der Ursprung des Wortes Religion stammt aus dem Lateinischen und bedeutet interssanterweise "Rückbindung". Insofern müsste man gar nicht in die Ferne schweifen, sondern könnte sich besinnen auf das, was das Christentum vermitteln möchte... Der Kern aller großen Welt-Religionen ähnelt sich ohnehin (abgesehen vom Hinduismus, der nicht monotheistisch ist). Man muss nur gut genug hinschauen.

Da drängt sich mir doch ein Zitat von Martin Luther auf: >Das Evangelium ist der Christen allerschwerste Kunst und höchste Weisheit, darin sie ihr ganzes Leben lang Schüler verbleiben; aber doch widerfährt demselben eben die leidige Plage, dass keine Kunst leichter und so schnell ausgelernt zu sein scheint als diese, das, wenn jemand es einmal gehört oder davon gelesen hat, wähnt er gleich, Meister und Doktor darin zu sein, und will nun etwas anderes. etwas Neues hören.<
Vielleicht denken viele Leute eben wirklich, über den christlichen Glauben alles zu wissen, wenn sie einfach nur den Papst doof finden und gegen die Kreuzzüge sind.
Später dann tritt genau der von Luther beschriebene Effekt bei den neuen Lehren auf: MAn wähnt, nach kurzer Beschäftigung wieder, alles zu wissen, wenn man Buddhismus richtig buchstabieren kann. Entschuldigt, wenn das etwas scharf klingt. Ich bin hier ganz ohne Groll - eher voller Traurigkeit angesichts der Oberflächlichkeit mancher Zeitgenossen.
pax et bonum
Gruß
Barnabas
Ich sehe in keiner Religion einen Reiz, weder im Christentum, noch in irgendeiner anderen Religion.

Warum? Weil alle verrückt geworden sind!
Und diese Frauen die wahrhaftig dem Islam beitreten und damit ihre Rechte wegschmeißen... manchen Leuten könnte ich so richtig ...

Es gibt auch sehr viele Menschen, die sich dem Christentum zuwenden. Es ist allerdings Trend in unseren "objektiven" Medien, über alles andere zu berichten, nur nichts Positives über christliche Aktionen oder Personen. Ich wüßte nicht, welche andere Religion mir das bieten könnte, was mit mein Glaube an Christus bringt.
Hallo Agnes 10, nein. es sind enttäuschungen und sehnsüchte der menschen, die auf der suche sind nach innerem Frieden und Harmonie. Jede Religion auf dieser Erde möchte den Menschen helfen sich auf den Weg zu Gott vorzubreiten. In der Liebe und im Glauben steckt die wahre Wahrheit des Lebens.